Fakten, Freiheit, Fortschritt mit diesem Motto geht die Partei der Humanisten in Rheinland-Pfalz in die Landtagswahl am 22. März 2026. Der Wahlkampf wird mit viel Optimismus und Engagement geführt.
Dabei gibt es viel zu tun. Die Partei setzt sich für eine bessere Bildung und für einen konsequenten Klimaschutz ein. „Das sind wir der jüngeren Generation einfach schuldig!“ Dazu fordert die PdH einen verbesserter ÖPNV, vor allem in den ländlichen Gebieten, sowie den Ausbau von Radwegen.
Die Humanisten setzen auf evidenzbasierte Medizin. Medizin…
Menschen, die ungewollt schwanger sind, erleben Stigmata und Hürden beim Zugang zum Schwangerschaftsabbruch. pro familia fordert von Politik und Berufsverbänden, die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu ändernDer pro familia Bundesverband begrüßt die Veröffentlichung des Abschlussberichts des Verbundprojekts „Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer – Angebote der Beratung und Versorgung“ (ELSA) durch das Bundesministerium für Gesundheit am 13. August 2025.Die wissenschaftliche Studie wurde 2019 …
… ALfA in Bezug auf das Lebensrecht aller Menschen sowie die Religions- und Gewissensfreiheit des medizinischen Personals wider.Ebenso wenig erstaunlich: Die SPD positioniert sich klar für ein Recht auf vorgeburtliche Kindstötung: „Das Recht auf sicheren und legalen Schwangerschaftsabbruch soll in der EU-Grundrechtecharta verankert werden.“ Die FDP formuliert in ähnlich deutlicher Weise ihr Vorhaben, ein europäisches Grundrecht auf Abtreibung zu unterstützen: „Wir Freie Demokraten fordern, dass das Recht auf die gesundheitliche Versorgung mit einem …
… Möglichkeit, einen Abbruch in Heidelberg vornehmen zu lassen. Daher fordert das Bündnis, dass diese Leistung künftig am dortigen Universitätsklinikum angeboten wird.Weitere Forderungen des Bündnisses umfassen die Aufnahme der Ausbildung in den Methoden des Schwangerschaftsabbruchs in den Studiengängen für Medizin sowie die Übernahme der Kosten für Schwangerschaftsabbrüche und Verhütung als Kassenleistung.Die Bündniserklärung beschreibt das gemeinsame Verständnis der Bündnismitglieder zu sexueller Selbstbestimmung und dem Umgang mit ungewollt Schwangeren. …
… wiege, seien auch mit dieser Disposition in Zusammenhang stehende weitere Gesichtspunkte zu berücksichtigen, wie etwa der Umstand, dass die Eltern bereits ein Kind mit der schweren Erbkrankheit haben oder die Frau nach einer Pränataldiagnostik und ärztlichen Beratung einen Schwangerschaftsabbruch gemäß § 218a Abs. 2 StGB hat vornehmen lassen, oder dass das Elternteil mit der genetischen Disposition selbst hieran erkrankt sei.
Danach liegen im Fall der Klägerin die Voraussetzungen des hohen Risikos einer schwerwiegenden Erbkrankheit vor. Nach den …
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat mit Urteil vom 30.01.2020 zum Aktenzeichen 16 U 38/19 landgerichtlich zugesprochene Unterlassungsansprüche weitgehend bestätigt, mit denen sich der Bischof von Limburg erfolgreich gegen Äußerungen wandte, wonach er von seiner inneren Haltung her der Abtreibungspraxis Vorschub leisten und diese unterstützen wolle.
Aus der Pressemitteilung des OLG Frankfurt Nr. 9/2020 vom 30.01.2020 ergibt sich:
Der Kläger ist römisch-katholischer Geistlicher und Bischof des Bistums Limburg. Im sog. Sternengarten, der auf d…
Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) befragte 3453 Patienten von Juli 2019 bis Februar 2020 nach ihrer Meinung zur elektronischen Patientenakte.
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Blindflug in die digitale Gesundheitswelt
Die vom Bonner Hochschuldozenten Dr. Uwe Kleinemas ausgewertete Umfrage ermittelte, dass 44,4 Prozent der Befragten "gar nicht" informiert sind über die ePA und rund 27,6 Prozent "nur etwas" hierüber wissen. "Mittelmäßig informiert" fühlten sich 15,6 Prozent der Befragten, während 8,7 Prozent sich "gut" und 3,8 Prozen…
Zum Internationalen Frauentag am kommenden Sonntag, dem 8. März, erklären die Landesvorsitzende Katrin Werner, MdB, und Tanja Krauth, im Landesvorstand zuständig für Frauenfragen:
Katrin Werner: „Zwar wurden in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Trotzdem sind wir noch weit von echter Gleichberechtigung entfernt. So verdienen Frauen weniger als Männer, leisten den Großteil von Kindererziehung und Haushaltsarbeit und sind oft von Gewalt betroffen. Auch das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist ein Jahr nach d…
… Schädigungen aufgeklärt. Das Oberlandesgericht kam nach Anhörung der Mutter zu dem Ergebnis, dass die Mutter bei Kenntnis des Risikos einer schweren Behinderung die Schwangerschaft abgebrochen hätte und – nach sachverständiger Beratung durch einen Psychiater – dass der Schwangerschaftsabbruch im vorliegenden Ausnahmefall aufgrund der zum damaligen Zeitpunkt bereits absehbaren, außergewöhnlich schweren gesundheitlichen Folgen für die Mutter gemäß § 218a Abs. 2 StGB gerechtfertigt gewesen wäre.
Das Oberlandesgericht hat der Mutter im Hinblick auf die bei …
… nur die Angeklagte Dr. G. die Schwangerschaftsabbrüche tatsächlich als eigene Leistung angeboten hat.
Das AG Tiergarten hatte beide Ärztinnen zu Geldstrafen von jeweils 20 Tagessätzen zu je 100 Euro verurteilt, weil sie durch das Angebot eines "medikamentösen, narkosefreien" Schwangerschaftsabbruchs "in geschützter Atmosphäre" auf der Internetseite ihrer Gemeinschaftspraxis den Tatbestand des § 219a StGB erfüllt hätten. Auch der reformierte § 219a StGB stelle nach dem Willen des Gesetzgebers die Information über die Arten und Umstände eines Schwangerschaftsabbruchs …
… 219a StGB) zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Gießen verwarf ihre Berufung gegen dieses Urteil (Urteil vom 12.10.2018).
Das Verfahren hatte in Medien und Politik große Aufmerksamkeit hervorgerufen. Durch das „Gesetz zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch vom 22.3.2019“ (BGBl I 350) wurde § 219a StGB ein weiterer Absatz (§ 219 a Abs. 4 StGB) angefügt. Er soll für Ärzte, Krankenhäuser und andere Einrichtungen Klarheit und Rechtssicherheit darüber schaffen, unter welchen Voraussetzungen sie straflos …
… unzulässiger Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft zu Geldstrafen von jeweils 20 Tagessätzen zu je 100,- Euro verurteilt.
Aus der Pressemitteilung des Amtsgerichts Tiergarten 36/2019 vom 14.06.2019 ergibt sich:
Durch das Angebot eines „medikamentösen, narkosefreien“ Schwangerschaftsabbruchs „in geschützter Atmosphäre“ auf der Internetseite der Gemeinschaftspraxis hätten die beiden Ärztinnen den Tatbestand des § 219a Strafgesetzbuch (StGB) erfüllt, so die zuständige Richterin in ihrer heutigen mündlichen Urteilsbegründung. Zwar sei nach dem …
Das Landgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 16.01.2019 zum Aktenzeichen 12 O 282/18 entschieden, dass das Nachrichtenportal Buzzfeed den Namen des Mannes weiterhin nennen, der "hobbymäßig" Frauenärzte anzeigte und so die Debatte um den § 219a StGB befeuerte. Der Anzeigenerstatter hingegen sah sein Persönlichkeitsrecht durch die Nennung seines Namens verletzt. Die Richter hingegen nahmen im Rahmen der Abwägung der Interessen keine Persönlichkeitsrechtsverletzung an.
Es scheint im Jahr 2019 ein querulantisches oder sehr eigenwilliges Hobby zu…
… Paul Cullen in Münster. „Während Johannes Fechner von der SPD wahrheitswidrig von „legalen Schwangerschaftsabbrüchen“ sprach, brachte die CSU-Abgeordnete Dr. Silke Launert die Sache am besten auf dem Punkt: „Werbung von Tabak wollen wir verbieten, aber die für den Schwangerschaftsabbruch wollen wir zulassen. Das verstehe wer will.““
„Die auffallende Ähnlichkeit zwischen den Beiträgen der Befürworter einer Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibung spricht eine klare Sprache“, sagte Cullen. „Hier wird wieder klar, dass es sich hier um eine gut und …
… können soll oder nicht.
Die Antwort, die wir als AfD-Fraktion auf diese Frage geben, lautet: „Nein!“.
Der zentrale Grund, warum wir uns für die Beibehaltung des Werbeverbots des § 219a StGB aussprechen, ist folgender:
• Ein Schwangerschaftsabbruch ist keine medizinische Heilbehandlung. Ein Schwangerschaftsabbruch befreit die Schwangere nicht von einer Krankheit, einer Verletzung oder einer sonstigen Gesundheitsbeeinträchtigung.
• Ein Schwangerschaftsabbruch bedeutet, dass menschliches Leben getötet wird.
Würde § 219a StGB abgeschafft, und künftig …
pro familia zum Prozess gegen Kristina Hänel am 24. November 2017
Der Ärztin Kristina Hänel wird vorgeworfen, gegen den §219a StGB zu verstoßen: Angeblich betreibe sie „Werbung“ für den Schwangerschaftsabbruch. Kristina Hänel führt Schwangerschaftsabbrüche durch. Aus diesem Grund hält sie auf ihrer Webseite Informationen zu einem straflosen Schwangerschaftsabbruch vor.
Dazu erklärt der pro familia Bundesverband:
Die reine Information darüber, wie, wo und durch wen straflose Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden, darf nicht als Werbung …
Schon seit vielen Jahren setzen sich die Vereinten Nationen für straffreie Schwangerschaftsabbrüche ein, und kürzlich hat das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte die Gesetzgeber weltweit zur Liberalisierung restriktiver Abtreibungsgesetze aufgefordert. Abtreibung erscheint in den Medien - s. auch aktuell die Abtreibungsdebatte in Polen - generell als Frauenrecht resp. Menschenrecht. Allerdings publizierte bz-berlin.de am 27.09.2016 (Die Zahl der Abtreibungen steigt. Darüber wird aber nicht geredet): "Mit dem Wort Abtreibung ist gemeint, d…
… Strafe gestellt."
Dieser ruinöse Prozessmarathon bis hin zum EGMR war sofort jedem unausweichlich unleugbar als objektiv vollkommen ungerechtfertigt zu erkennen. Denn sogar nach BRD-eigenen Erklärungen ist Abtreibung rechtswidrig. Cf. Familienministerium: "Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland zwar grundsätzlich rechtswidrig, bleibt aber unter bestimmten Voraussetzungen straffrei" (bmfsfj.de 02.07.2015). Und Bundesverfassungsgericht: "Der Schwangerschaftsabbruch muß für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen …
Münster (23.05.13). Vor dem Hintergrund der am 14.5.2013 vom Zweiten Demografiegipfel politisch angedachten Lösungen für die fortschreitenden Überalterungsprobleme in Deutschland kritisieren die Ärzte für das Leben e.V., es werde auffällig vermieden, auf eine wesentliche Ursache des bedrückenden Phänomens einzugehen: das Rekordtief der Geburten in unserem Land. “Da aber ist sozialpolitisch zuerst anzusetzen“, erklärte Prof. Dr. Paul Cullen, erster Vorsitzender des Vereins Ärzte für das Leben e.V. mit Blick auf die hohen Abtreibungszahlen von …
… Nation der Welt ist (Deutschland die beliebteste). In den letzten Jahrzehnten sind rund 10 Mill. Menschen aus beiden Kirchen ausgetreten.
Die am häufigsten genannten Gründe sind: Das Zölibat, die Verpflichtung zur Ehelosigkeit, Scheidungen, Schwangerschaftsabbruch/-verhinderung, die Pille vorher und danach, Missbrauchsfälle, Vatikanbank und Geldwäsche, langweilige Gottesdienste, Austritt weil die Kirchenbeiträge nicht mehr bezahlt werden können und fehlende Reformen. Beide Staatskirchen beschäftigen zusammen rund 1.2 Millionen Menschen - Schwerpunkt …
Die Debatte um die Liberalisierung der Sterbehilfe muss an Schärfe zunehmen, will man/frau sich nicht sehenden Auges dem ethischen Zwangsdiktat einer privaten Arbeitsgemeinschaft – namentlich der Bundesärztekammer, und ihr folgend den öffentlich-rechtlichen Landesärztekammern - beugen.
Es ist zuvörderst bemerkenswert, dass sich (im weitesten Sinne) Bürgerrechtsvereinigungen dazu aufgerufen sehen, für die Gewissensfreiheit der bundesdeutschen Ärzte einzutreten und insbesondere die BÄK dazu ermahnen, die Grundrechte ihrer Kolleginnen und Kolle…
… Erbe eines ohne Frage ehrenhaften Hippokrates bewahren zu müssen und es nach Lehnsherrenart und Gutdünken wahlweise interpretieren zu können.
Auch Ärzte können und dürfen das „Erbe“ Hippokrates ausschlagen, wie sich unschwer aus der Problematik zum Schwangerschaftsabbruch ergibt und allen voran die Bundesärztekammer bleibt in ablehnenden Haltung zur ärztlichen Suizidassistenz eine Argumentation schuldig, warum das Töten des Lebens bei einem Schwangerschaftsabbruch durchaus in die freie Gewissensentscheidung der Ärzteschaft gestellt ist, während …
… positiven Testergebnisses, d.h. ei-ner Trisomie 21, muss dies auf jeden Fall durch eine Fruchtwasseruntersuchung abgesichert werden. Nach Schätzungen von Experten entscheiden sich derzeit mehr als 90% der Eltern bei dem Befund Trisomie 21 zu einem Schwangerschaftsabbruch.
Die Landesvorsitzende der pro familia Baden-Württemberg, Ruth Weckenmann stellt fest: „Im Vergleich zur Fruchtwasseruntersuchung handelt es sich um eine nichtinvasive Diagnos-tik ohne Fehlgeburtsrisiko, die bereits ab der 10. Schwangerschaftswoche durchgeführt wer-den kann. Der Test …
Kritischen Beobachtern im Sterbehilfe-Diskurs wird nicht entgangen sein, dass die BÄK im Begriff ist, sich als „moralisches und ethisches Gravitationszentrum“ von mehr als 430 000 bundesdeutschen Ärztinnen und Ärzten zu generieren. Eine vergleichsweise kleine und handverlesene Anzahl von Ärztefunktionären maßen sich exklusiv das Recht an, über das ärztliche Standesethos Einfluss auf die individuelle Gewissensentscheidung einer gesamten Berufsgruppe zu nehmen.
Ob dieses abenteuerliche Ansinnen von Erfolg gekrönt sein wird, steht derzeit mehr …
… hat, sollte gerade in den existentiellen Fragen am Lebensende eine gebotene strikte Neutralität bewahren. Ein „Arztethos“, welches um seiner selbst willen über Jahrtausende verklärt wird (und im Übrigen in sich nicht widerspruchsfrei ist: Stichwort Schwangerschaftsabbruch), negiert hochrangige Freiheitsrechte und dieser Befund dürfte allemal beschämend sein.
Die individuelle Gewissensentscheidung wird durch ein kollektives Gewissen eines Standes nicht nur ersetzt, sondern letztlich verunmöglicht und dies kann offensichtlich nur deshalb gelingen, …
… dass die Beratungsstellen selbst in die Lage versetzt werden, direkt beim Beratungsgespräch verbindliche Zusagen machen zu können. Die notwendige Prüfung einer wirtschaftlichen Bedürftigkeit als Voraussetzung für einen sozial indizierten und vom Land finanzierten Schwangerschaftsabbruch müsse sich nicht nur auf die aktuelle Situation beziehen sondern auch die verschiedenen öffentlichen Hilfen während der Schwangerschaft und nach der Geburt eines Kindes umfassen. Außerdem sollten Beratungsstellen, die Schwangere in Konfliktsituationen beraten, aber …
… Internet bisher einzigartige Plattform ist eine Reaktion auf den enormen Informationsbedarf ungewollt Schwangerer im World Wide Web: Etwa 5.000 Mal am Tag werden in die deutschsprachige Internet-Suchmaschine Google Worte wie „Abtreibung“, „ungewollt schwanger“ und „Schwangerschaftsabbruch“ eingegeben. Pro Femina geht davon aus, dass es sich dabei zumeist um Frauen im akuten Schwangerschaftskonflikt handelt.
„Ungewollte Schwangerschaften kommen in unserer Gesellschaft viel häufiger vor, als uns bewusst ist. Laut statistischem Bundesamt stand im Jahr …
… Mediziner soll ihnen dabei helfen, sich Gehör zu verschaffen. [...] Aus jüdischer Sicht sei etwa die PID positiv zu sehen. Es sei besser, einen Embryo vor dem Einsetzen in die Gebärmutter auf einen Gendefekt zu testen, als einer Frau einen späteren Schwangerschaftsabbruch oder eine Totgeburt zuzumuten. "Bei uns ist es einstimmige Meinung, dass das Verfahren humaner ist." Die Rabbinerkonferenz habe die PID aus ethischer Sicht als positiv bewertet.«
Die Debatte um die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist ähnlich der Debatte um die Abtreibung: Objektiv gibt …
Der Parlamentarischen Versammlung des Europarats lagen für die Sitzung am 7. Oktober 2010 ein Bericht und eine Beschlussvorlage der britischen Abgeordneten McCafferty vor (Drucksache 12347), mit welcher auf die freie Gewissensentscheidung von Ärzten, medizinischem Personal sowie in Krankenhäusern massiv Einfluss genommen worden wäre. Der Bericht und die Beschlussvorlage unter dem Titel „Der Zugang von Frauen zu gesetzlicher Medizinversorgung: Das Problem des nicht regulierten Aspekts der Einschränkung des Gewissens“ hätten Anbieter medizinisc…
… und psychische und/oder physische Belastungen der Frau vermindert werden, die durch das Austragen der Schwangerschaft, eine Totgeburt, ein Versterben des Neugeborenen nach der Geburt, die Geburt eines schwerstkranken Kindes oder durch einen medizinisch indizierten späten Schwangerschaftsabbruch entstehen können “, sagte Prof. Dr. Daphne Hahn, Vorsitzende des pro familia-Bundesverbands.
pro familia teilt die Sicht des BGH, dass die PID geeignet ist, einen Schwangerschaftsabbruch zu verhindern, zu dem sich Betroffene „nach einer ärztlicherseits angezeigten …
… Bundesverfassungsgericht erklärt der pro familia-Bundesverband:
Ab sofort dürfen selbst ernannte Lebensschützer wieder vor Frauenarztpraxen und Kliniken demonstrieren. Sie dürfen Frauen auf dem Weg zur Praxis ungefragt belästigen und massiv auf sie einreden, ihre Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch zu überdenken. Dafür hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil die Weichen gestellt: es hat die gerichtliche Untersagung von Protesten aufgehoben. Nun muss sich das Landgericht München erneut mit dem Fall befassen.
In diesem Urteil spielen …
… bringen, lässt viele Mütter und Väter verzweifeln. Die Gesetzesänderung sieht u.a. eine Verpflichtung zu mehr Bedenkzeit vor. Petra Moske von nestwärme e.V. Deutschland fragt allerdings: „Was kommt nach der Bedenkzeit und Beratung?“
Die Entscheidung gegen den Schwangerschaftsabbruch und für das Leben mit einem behinderten Kind ist ein unglaublich mutiger Schritt. Viele Eltern schrecken davor zurück, was sicherlich auch die kontroversen Diskussionen in der Politik zur Gesetzesänderungen des Schwangerschaftskonfliktgesetz erklärt. Einige Politiker …
… Schwangerschaftsabbrüche nicht senken.
Frankfurt, 17. Dezember 2008. Alle vorgeschlagenen Änderungen des Schwangerschaftskonfliktgesetzes, die am 18. Dezember 2008 im Bundestag in erster Lesung diskutiert werden sollen, richten sich gegen Frauen und Paare und werden keinen Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation verhindern, sie richten sich auch gegen die Ärzteschaft. Darauf weist der pro familia-Bundesverband mit allem Nachdruck hin.
Die Auffassung von PolitikerInnen aller Couleur, eine per Gesetz festgeschriebene Pflichtberatung durch ÄrztInnen, …
Vor 60 Jahren, am 10. Dezember 1948, haben die UN-Mitgliedsstaaten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. pro familia weist aus diesem Anlass darauf hin, dass die seit 1994 weltweit anerkannten sexuellen und reproduktiven (Menschen-)Rechte in der Realität nicht für alle Menschen erfüllt sind.
pro familia sieht es als ihre Aufgabe an, Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder über ihre Rechte aufzuklären und sie in die Lage zu versetzen, sie wahrnehmen zu können. Die sexuellen und reproduktiven Rechte sind universal und unteil…
pro familia unterstützt Resolution des Europarats und FIAPAC-Kongress
Am 24. und 25. Oktober 2008 findet der diesjährige Fachkongress der Internationalen Vereinigung von Fachkräften und Verbänden zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption (FIAPAC) in Berlin statt.
Internationalen Expertinnen und Experten referieren und diskutieren verschiedene Aspekte des Schwangerschaftsabbruchs. Es geht um die Verantwortung der Gesellschaft, die zum Beispiel mit restriktiven Gesetzgebungen in einigen Ländern die reproduktive Gesundheit von Frauen einschränkt. …
… im Mutterleib bei Mehrlingsschwangerschaften ebenso bei sonstigen Fällen“.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht ihre detaillierte Statistik der Schwangerschaftsabbrüche vierteljährlich regionalisiert, d. h. bezogen auf ein Bundesland. Es gibt nur wenige, sehr differierende, individuelle Fälle eines Schwangerschaftsabbruchs mit medizinischer Indikation im späten Schwangerschaftsstadium, jeder einzelne verbunden mit großem Leid und großer Angst. Nun wird außerdem die Gefahr nur allzu nahe liegen, dass die Anonymität und die sozialen Daten der …
… wegen einer ungewollten Schwangerschaft in eine anerkannte Beratungsstelle kommen, haben das Recht anonym zu bleiben. Dies regelt §6 Abs.2 „Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetz“, in dem alle 1995 beschlossenen gesetzlichen Änderungen zum Schwangerschaftsabbruch zusammengefasst sind. Dennoch sind in Sachsen BeraterInnen angewiesen, sich von Frauen, die in die Schwangerschaftskonfliktbera-tung kommen, ein amtliches Personaldokument (Reisepass oder Personalausweis) vorlegen zu lassen.
„Dies widerspricht eindeutig den gesetzlichen Regelungen …
… Kirchenvertretern registriert werden, dass mit der BÄK als Institution ein durchaus prominenter Partner für das konsequente Eintreten christlicher Werte gefunden werden konnte, gilt es doch auch gegenwärtig, den ideologischen und überwiegend fundamentalistisch geführten Kampf gegen den Schwangerschaftsabbruch im Allgemeinen fortzuführen, wie dies unschwer in dem o.a. Brief des Papstes zum Ausdruck kommt. Berufsständische ärztliche Ethik erweist sich mehr denn je als die Umsetzung des christlichen Menschenbildes und seiner Visionen hiervon und da …
„Es ist skandalös, dass seit der Reform des § 218 StGB im Jahre 1975 in Deutschland nahezu neun Millionen ungeborene Kinder abgetrieben wurden.“, erklärt der Bundesvorsitzende der Deutschen Zentrumspartei Gerhard Woitzik. Auch die ab 1995 geltende Beratungsscheinregelung hat zu keinem Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche geführt. Mit dieser Entwicklung kann auch das Bundesverfassungsgericht, das Schwangerschaftsabbrüche zwar als rechtswidrig, gleichzeitig aber auch als straffrei erklärt hat, nicht zufrieden sein. Inzwischen hat sich die Tötu…
Heidenheim/Reutlingen, 30.10.2007 - Rund 120.000 Kinder werden jedes Jahr in Deutschland abgetrieben. Bei derzeit ca. 675.000 Lebendgeburten kommt somit kommt auf beinahe jedes fünfte in Deutschland geborene Kind eine Abtreibung. Für das ehemalige ödp- Landesvorstandsmitglied Christoph Rädler sind diese Zahlen schlichtweg skandalös und nicht länger einfach so hinnehmbar.
Große Zustimmung erfuhr Rädler nun beim Landesparteitag der Ökologisch-Demokratischen Partei in Reutlingen. Einstimmig verabschiedeten die Delegierten den Antrag aus dem ödp…
… wies die Vorwürfe aus dem Vatikan zurück. Sie betonte, man habe sich nicht für Abtreibung als universelles Recht stark gemacht. Allerdings müssten Frauen im Falle von Vergewaltigung und Inzest Zugang zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch erhalten.
„Wir ziehen Menschenrechte Dogmen vor“, so die drei Iniatoren Dirk Kirchberg, Lars Heidemann und Marco Littges.
Dirk Kirchberg
Schleidenstr. 1
30177 Hannover
Tel.: +49 (0) 177-6464881
Lars Heidemann
güterstr. 20
42117 Wuppertal
Tel.: +49 (0) 202-6955610
eMail:
Web: http://www.katholiken-fuer-amnesty.de
Wie komplex die Fragen sind, die das schwierige Thema rechtlicher und moralischer Bewertung von Schwangerschaftsabbrüchen und einem sogenannten Recht auf Geburt sind, lässt sich nur schwer abschätzen. Aus philosophischer Perspektive ergeben sich da zumeist ganz andere Anknüpfungspunkte als in der alltäglichen Diskussion. Die Januar-Ausgabe des von der Bonner Beratungsagentur Apeiron herausgegebenen E-Journals PHILOSOPHIEMONATSBRIEF beleuchtet die Problematik deshalb von verschiedenen Seiten. - Ein Auszug:
„Zu den großen Themen, die in rechts…
… lässt. Zusätzlich werden Fragen zu den Grenzen staatlicher Überwachung des Bürgers beleuchtet, sowie der Themenbereich Mobbing, die leidige Frage, ob man über Hitler lachen dürfe, aber auch rechtliche und moralische Argumente pro und contra Schwangerschaftsabbruch. - Wer schon vorab einen Blick auf die Publikation werfen will, dem steht z.B. die Ausgabe 12 unter www.philosophiemonatsbrief.de/Philosophiebrief_12-06.pdf als Download zur Verfügung. Alle anderen Vormonate finden sich darüber hinaus im Online-Archiv.
(Abdruck honorarfrei. Belegexemplar …
… oder unter kostenfrei abonnieren lässt. Zusätzlich werden Fragen zur Rechtsstaatlichkeit der Todesstrafe diskutiert, sowie die Grenzen staatlicher Überwachung des Bürgers, der Themenbereich Mobbing, aber auch rechtliche und moralische Argumente pro und contra Schwangerschaftsabbruch. - Wer schon vorab einen Blick auf die Publikation werfen will, dem steht z.B. die Ausgabe 12 unter www.philosophiemonatsbrief.de/Philosophiebrief_12-06.pdf als Download zur Verfügung. Alle anderen Vormonate finden sich darüber hinaus im Online-Archiv.
(Abdruck honorarfrei. …
… den heutigen Verhütungsmöglichkeiten „kaum noch vorstellbar“. „Solange Sexualität gelebt wird, sind ungewollte Schwangerschaften nicht auszuschließen“, sagt Dr. Notz. „Bis heute gibt es keine hundertprozentig sichere Methode der Familienplanung“.
Frauen dürfe der Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch nach der Beratungsregelung nicht durch hohe Kosten erschwert werden. Das Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit, für das sich pro familia einsetzt, schließt den Zugang aller Frauen zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen ein. Finanzielle Sparpläne …
… um 5000 unter dem Vorjahr- angesichts der drastisch gesunkenen Geburtenrate bedeutet es jedoch eine deutliche prozentuale Zunahme. Nach den Anfang März veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes kommt auf jedes fünfte, lebend geborene Kind ein Schwangerschaftsabbruch. Von den 124.023 Abtreibungen erfolgten 21 aufgrund des kriminologischen Indikators (bspw. nach einer Vergewaltigung); bei 3.177 hat der medizinisch-soziale Indikator (bspw. Gefahr für das Leben der Mutter) vorgelegen. Die Mehrzahl der Schwangerschaftsabbrüche, nämlich über …
Köln. "Die Sozialdemokraten dürfen die Augen vor dem Unrecht der Spätabtreibung nicht länger verschließen. Sie sollten vielmehr mithelfen, die geltenden gesetzlichen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch zu korrigieren." Das forderte die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Dr. med. Claudia Kaminski, heute in Köln.
Kaminski widersprach damit der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Nicolette Kressl, die gegenüber der "Berliner Zeitung" geäußert hatte, dass die SPD eine Änderung des Paragrafen 218 StGB zur Begrenzung …
… „Bitteres Wasser“ (1988) brachte Karin Struck das Portät eines alkoholkranken Mannes.
In ihren folgenden Büchern griff sie vermehrt das Thema Abtreibung auf. Der Roman „Blaubarts Schatten“ (1991) übertrug den Märchenstoff des Ritters Blaubart auf das aktuelle Thema Schwangerschaftsabbruch. „Ich sehe mein Kind im Traum. Plädoyer gegen die Abtreibung“ (1992), eine essayistische Streitschrift und ein eindrucksvoller Appell für das Lebensrecht ungeborener Kinder, verbindet Sachbeiträge mit dem erschütternden Bericht der seelischen Leiden nach der Abtreibung …
Seit nunmehr sechs Jahren ist Mifegyne®, ein Medikament für den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch, in Deutschland auf dem Markt – Zeit für Berliner Frauenärztinnen und Frauenärzte und Beraterinnen, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Bei einer Veranstaltung vom pro familia Landesverband und dem Familienplanungszentrum BALANCE e.V. kamen die über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dem Schluss, dass es immer noch zu wenig Berliner Ärztinnen und Ärzte gibt, die sich für dieses Thema interessieren. Es wird eine frühzeitige und richtige Information …