Mehr Gerechtigkeit, mehr Flexibilität - und neue Herausforderungen für die PraxisDer Versorgungsausgleich ist ein zentraler Bestandteil des deutschen Scheidungsrechts. Er sorgt für die gleichmäßige Teilhabe beider Ehegatten an den während der Ehezeit erworbenen Altersversorgungsanwartschaften. Während die große Reform aus dem Jahr 2009 weiterhin das Fundament bildet, zeigen aktuelle Entwicklungen aus Gesetzgebung und Rechtsprechung: Das Versorgungsausgleichsrecht befindet sich erneut in Bewegung.In diesem Beitrag gibt Rechtsanwalt Reinhard Scholz …
… welche Lebensmodelle er besonders sinnvoll ist. Der Ratgeber geht unter anderem auf folgende Aspekte ein:Anpassungen am Zugewinnausgleich: So können etwa Unternehmensbeteiligungen, Immobilien oder Erbschaften gezielt vom Ausgleich ausgenommen werden.Regelungen zu Versorgungsausgleich und Unterhalt: Klare Vereinbarungen helfen, beide Ehepartner abzusichern – insbesondere, wenn ein Partner wegen Kinderbetreuung beruflich zurücktritt.Formvorschriften und notarielle Rolle: Ein Ehevertrag entfaltet nur dann Rechtswirkung, wenn er notariell beurkundet …
… bei einer einvernehmlichen Scheidung nach dem Trennungsjahr, da im Regelfall von Seiten des Gerichts eine gründliche Prüfung und Beweisaufnahme erfolgt.Die Härtefallscheidung hebelt also im Ergebnis nur das Trennungsjahr aus. Die Beweisaufnahme und ggf. der Versorgungsausgleich sind die größten Zeitfaktoren. Schneller geht es, wenn beide Seiten kooperieren oder der Versorgungsausgleich durch Vertrag geregelt ist.Wie lange dauert eine Härtefallscheidung• Bestenfalls: Ein bis drei MonateWenn alles reibungslos abläuft, keine umfangreichen Folgesachen …
… wenn sich beide Ehepartner über die Folgesachen einig sind.• Sind Unterhalt, Sorgerecht oder Vermögensaufteilung strittig, müssen diese Punkte gesondert geregelt werden – entweder außergerichtlich (z. B. durch eine Scheidungsfolgenvereinbarung) oder durch gerichtliche Entscheidung.• Der Versorgungsausgleich (Ausgleich der Rentenanwartschaften) wird in der Regel automatisch vom Gericht durchgeführt, außer die Ehe war kürzer als drei Jahre oder es gibt eine notarielle Vereinbarung.5. Wichtige Hinweise• Folgesachen müssen nicht zwingend vor Gericht …
… eigenem Ermessen angepasst werden.Kinder: Für jedes gemeinsame unterhaltspflichtige Kind wird ein Freibetrag von 250 Euro (manchmal 300 Euro) vom monatlichen Nettoeinkommen beider Partner abgezogen, was den Verfahrenswert und somit die Gesamtkosten senken kann.Versorgungsausgleich: Die gerichtliche Klärung des Versorgungsausgleichs, bei dem Rentenanwartschaften zwischen den Ehepartnern ausgeglichen werden, erhöht den Verfahrenswert. Es werden pro Rentenanwartschaft 10 Prozent des Verfahrenswertes für die Ehesache hinzugerechnet. Dauert die Ehe weniger …
… über den aktuellen Stand des Verfahrens informiert ist.Förderung der einvernehmlichen Scheidung: Die Online-Scheidung eignet sich besonders gut für einvernehmliche Scheidungen, bei denen sich die Ehepartner bereits über die Scheidungsfolgen (Unterhalt, Versorgungsausgleich, Sorgerecht etc.) geeinigt haben.Einschränkungen der Online-ScheidungKeine "echte" Online-Scheidung: Der Begriff kann irreführend sein, da die Scheidung selbst immer noch richterlich per Gerichtsverhandlung entschieden wird.Persönlicher Kontakt fehlt: Manche Mandanten bevorzugen …
Der Versorgungsausgleich Der Versorgungsausgleich ist ein wichtiger Aspekt des deutschen Familienrechts, der bei der Scheidung zu Tragen kommt.Er bezieht sich auf die während der Ehezeit von den Eheleuten erworbenen Anwartschaften auf eine Versorgung wegen Alters oder verminderter Erwerbsfähigkeit.Die Grundidee ist einfach: Jede Rentenanwartschaft, die während der Ehe durch Einzahlung in eine Rentenkasse entstanden ist, wird halbiert und beiden Partnern jeweils zu 50 Prozent gutgeschrieben. Dieses Verfahren soll die Unterschiede ausgleichen, die …
„Bis dass der Tod euch scheidet“ – oder auch darüber hinaus: Warum der Versorgungsausgleich oft nach dem Tod weitergezahlt werden mussEinmal geschieden und doch auf ewig verbunden? Der Bundesverband der Rentenberater klärt auf, warum der Versorgungsausgleich häufig auch nach dem Tod eines geschiedenen Ehepartners weiterläuft und wie Betroffene sich dagegen wehren können.Nach altem Recht geschieden? Versorgungsausgleich prüfen lassenDer Versorgungsausgleich wurde in Deutschland im Juli 1977 eingeführt und ab September 2009 grundlegend reformiert. …
… Idealerweise bestätigt der Partner den Erhalt des Briefes mit Datum und Unterschrift.Hilfreich kann auch eine Trennungsvereinbarung sein. In so einer Vereinbarung können bereits wichtige Regelungen getroffen werden. So können z.B. bereits Vereinbarungen zum Zugewinnausgleich oder Versorgungsausgleich, zum Umgangs- und Sorgerecht oder zur weiteren Nutzung der ehelichen Wohnung getroffen werden, sofern keine gesetzlichen Bestimmungen dagegen sprechen. Kann sich das Ehepaar auf solche Regelungen einigen, kann das später auch die Scheidung erleichtern. …
Zugewinnausgleich bei Immobilien Bei der Scheidung einer Ehe müssen bei aller emotionalen Belastung auch die finanziellen Folgen der Scheidung geklärt werden. Dabei geht es u.a. um den Zugewinnausgleich oder um den Versorgungsausgleich. Ein häufiger Streitpunkt bei einer Scheidung ist die Immobilie. Hat das Ehepaar keinen Ehevertrag mit anderslautenden Regelungen geschlossen, lebt es automatisch im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Mit dem Zugewinnausgleich soll der Vermögenszuwachs während der Ehe zwischen den Partnern ausgeglichen werden. Häufiger …
Beschluss des KG Berlin vom 07.03.2024 , Az. 16 UF 112/23 Ist eine Ehe gescheitert und wird geschieden, nimmt das Familiengericht automatisch den Versorgungsausgleich vor. Dabei werden in der Regel die erworbenen Rentenansprüche zwischen den ehemaligen Ehepartnern hälftig aufgeteilt. Es kann aber auch Ausnahmen geben, die dazu führen, dass ein Ehepartner vom Versorgungsausgleich ausgeschlossen wird. Das hat das Kammergericht Berlin mit Beschluss vom 7. März 2024 entschieden (Az.: 16 UF 112/23). Der Versorgungsausgleich wird bei einer Scheidung bis …
Teilung der Rentenanwartschaften Ist eine Ehe endgültig gescheitert und wird geschieden, gilt es die finanziellen Ansprüche der Partner gegeneinander zu klären. Für die Altersversorgung spielt der Versorgungsausgleich eine wesentliche Rolle. Dabei werden die während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften zwischen den Partner aufgeteilt. Anders als der Zugewinnausgleich wird der Versorgungsausgleich automatisch vom zuständigen Familiengericht vorgenommen. Dass die erworbenen Rentenansprüche zwischen den Partnern geteilt werden, muss nicht im Sinne …
… langfristig zu trennen, muss die Scheidung vollzogen werden. Da es sich um eine emotionale Ausnahmesituation handelt und Konflikte sowie Missverständnisse entstehen können, ist ein Scheidungsanwalt bzw. Scheidungsanwältin zu empfehlen. Dieser Beistand hilft bei Themen, wie dem Versorgungsausgleich, dem Unterhalt, dem Sorgerecht, dem Güterrecht oder der Aufteilung des Hausrates.
Sollten die Eheleute ein gemeinsames Kind haben, muss das Sorgerecht genauestens betrachtet werden, wobei vor allem das Wohl des Kindes im Vordergrund steht. Ein gemeinsames …
… die Gesamtleistungsbewertung mit einer Grund- und Vergleichsbewertung hinzu. Damit können beitragsfreie und beitragsgeminderte Zeiten bewertet werden. Die Berechnung von Mindestentgeltpunkten bei geringem Arbeitsentgelt, Zuschläge für die Erziehung, Zu- oder Abschläge wegen Versorgungsausgleich, Grundrentenberechnungsvorschriften und vieles mehr müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Insofern ist auch richtig, dass - neben den kostenlosen Angeboten der Sozialversicherungsträger - nur von dazu befugten Stellen, bspw. den Rentenberatern oder Rechtsanwälten, …
… Verfahrenswert, der sich aus dem bereinigten Nettoeinkommen des Ehepaars ergibt. Für jede Folge der Scheidung, die das Gericht zusätzlich klären muss, erhöht sich dieser Verfahrenswert. Bei der einvernehmlichen Scheidung klären Sie alle Unterhaltsansprüche, sowie den Zugewinn- und Versorgungsausgleich oder das Sorge- und Umgangsrecht für die gemeinsamen Kinder vorab. So vermeiden Sie das oftmals teure und langwierige streitige Scheidungsverfahren.
Details, wie Sie die teuersten Fehler bei der Scheidung vermeiden können, finden Sie in unserem kostenfreien …
… der Eheleute über die Jahre verändert. Die Scheidungsfolgenvereinbarung ermöglicht dann eine Korrektur der ursprünglichen Vereinbarungen.
Inhalte der Scheidungsfolgenvereinbarung können z.B. der Verzicht auf Zugewinnansprüche, die Regelung von Unterhaltsansprüchen und Versorgungsausgleich oder der Wechsel des Güterstands sein. Zu beachten sind hierbei jedoch gesetzliche Mindestvorgaben, z.B. beim Kindesunterhalt. Diese dürfen durch eine Scheidungsfolgenvereinbarung nicht umgangen werden.
Weitere Informationen zur Scheidungsfolgenvereinbarung: https://www.selzer-reiff.de/notar-lexikon/scheidungsfolgenvereinbarung/ …
… die Notarin. "So können beispielsweise Eheleute, die zu Beginn der Ehe ähnliche Einkommen hatten, davon ausgehen, dass sie relativ gleichwertig Vermögen in der Ehe aufbauen werden. Unter dieser Annahme vereinbaren Sie einen gegenseitigen Verzicht auf Zugewinnausgleichsansprüche oder auf Versorgungsausgleich. Bleibt nun ein Ehepartner doch langfristig zu Hause, um die Kinder zu betreuen, während der andere Partner gut verdient und ein großes Vermögen aufbaut, entsteht bei einer späteren Scheidung ein Ungleichgewicht. Dies kann sogar so weit gehen, …
… Neumann, der stellvertretende Präsident des Bundesverbands der Rentenberater e.V.
Das Gericht hat deutlich gemacht, dass die Durchführung an konkrete verfassungsrechtliche Anforderungen gebunden ist. So bleibt den Unternehmen zwar die externe Teilung als Umsetzungsform des Versorgungsausgleichs grundsätzlich erhalten; die gegenläufigen Interessen müssen aber angemessen in Ausgleich gebracht werden. Die Familiengerichte werden bezogen auf den Einzelfall zu prüfen haben, ob Vorschläge der Unternehmen bzw. Versorgungsträger zur externen Teilung diesen …
… Corona-Virus-Pandemie hinauszögert werden. Die Einreichung der Scheidung und die anschließende Zustellung des Scheidungsantrages bestimmen den Zeitpunkt für den Wegfall des Ehegattenerbrechts, den Stichtag zur Berechnung des Endvermögens beim Zugewinn und den Zeitraum für den durchzuführenden Versorgungsausgleich Dies unabhängig davon, wie lange das Verfahren anschließend bis zum Scheidungsbeschluss dauert. Ein japanisches Unternehmen ist in der Corona-Krise auf eine Marktlücke gestoßen: Die Firma Kasoku aus Tokio bietet vom engen Zusammenleben gestressten Ehepaar …
Das Amtsgericht - Familiengericht - der nordbadischen Metropole Mannheim musste sich kürzlich mit einem versorgungsausgleichsrechtlichen Fall befassen, in dem ein geschiedener, sich im Bezug von Altersruhegeld befindlicher Arzt verlangte, den im Rahmen der Scheidung im Jahres 2001 zu seinen Lasten durchgeführten Versorgungsausgleich für die Zukunft einzustellen.
Aus Sicht des Arztes ergab es keinen Sinn, dass auch nach dem Tode seiner Ex-Frau weiter ein Teil seines Altersruhegeldes aufgrund des Versorgungsgleiches abgezogen wurde, obwohl die begünstigte …
… hatten sich erneut zahlreiche deutsche Familiengerichte, verteilt über das gesamte Bundesgebiet - u.a. Darmstadt, Gelnhausen, Kassel, Schöneberg (Berlin), Überlingen, Tuttlingen - mit Fallgestaltungen zu befassen, in denen der durch einen Versorgungsausgleich begünstigte, geschiedene Ex-Gatte verstorben war, gleichwohl aber die Versorgungsbezüge des überlebenden Ehegatten weiterhin gekürzt wurden.
Die überlebenden, (ursprünglich) ausgleichspflichtigten Exehegatten mussten also feststellen, dass von ihren Renten- und/oder Pensionsbezügen weiterhin …
… einzustehen.
Der Beistand guter Rechtsanwälte in Berlin wird auch während einer harmonischen Beziehung zum Thema. Das Familienrecht ist von Belang, wenn es um das rechtswirksame Aufsetzen eines Ehevertrages oder eines Partnerschaftsvertrages geht. Eine begleitete Vermögensplanung sowie der Versorgungsausgleich fallen ebenfalls in diese Zuständigkeit.
Und auch am Arbeitsplatz, wo oft noch mehr Zeit als mit der Familie verbracht wird, ist selten alles harmonisch. Die Kanzlei Hagen in Berlin berät Arbeitgeber bei der Gestaltung wirksamer und fairer …
… tagtäglich Ehegatten bei der Regelung der komplexen Probleme bei Trennung und Ehescheidung. Ich kläre mit Ihnen, wer wie viel Unterhalt zu zahlen hat. Eine Gütertrennung ist nötig und der Zugewinnausgleich muss geregelt werden. Auch Ihre Renten werden im Versorgungsausgleich geteilt. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bei der Scheidung Haus und Kredite vorhanden sind. Bei einer Unternehmerscheidung bzw. bei der Trennung und Scheidung von Selbstständigen sind spezielle Kenntnisse erforderlich.
Wie können Streit und hohe Kosten bei einer Scheidung …
Das Amtsgericht - Familiengericht - Heidelberg hatte sich kürzlich mit einem familienrechtlichen Fall zu befassen, in dem ein geschiedener, sich im Ruhestand befindlicher Arzt vom Gericht verlangte, dass der Versorgungsausgleich aus dem Jahre 2007 einzustellen sei.
Der Arzt ließ sich hierbei von der Überlegung leiten, dass seine geschiedene Ex-Frau bereits verstorben sei und somit die von der zuständigen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte für den Versorgungsausgleich einbehaltenen Beträge gar nicht mehr zur Auszahlung an seine …
… dem Kindern sind aber erlaubt.
Nach Ablauf des Trennungsjahres gilt die Ehe als gescheitert. Nun kann sie geschieden werden. Der dafür erforderliche Scheidungsantrag kann auch schon einige Monate vorher gestellt werden. Im Scheidungsverfahren, bei dem es um Unterhalt, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich und, wenn Kinder vorhanden sind, das Sorgerecht geht, lässt sich in aller Regel jeder Ehepartner von seinem eigenen Anwalt vertreten. Möglich ist auch eine einvernehmliche Scheidung, die Geld, Zeit und vor allem auch Nerven spart. Auch hier …
… in zehn oder zwanzig Jahren ist. Hier wirkt der Ehevertrag wie eine Versicherung für die Ehe.
Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht für die Ehe zwar auch in finanzieller Hinsicht klare Regeln vor: für den Zugewinnausgleich, zu Unterhaltsansprüchen und zum Versorgungsausgleich; aber nicht immer sind die gesetzlichen Vorgaben für die individuelle Situation angemessen. Durch einen Ehevertrag können Eheleute diese Punkte selbst gestalten. Zudem kann ein Ehevertrag auch während der Ehe jederzeit den Gegebenheiten angepasst werden.
Besonders empfiehlt sich …
… Ausgleich der unterschiedlichen Versorgungsanrechte (zukünftige Renten und Pensionen) durchgeführt. Derjenige Ehegatte, der dann während der Ehezeit ein Mehr an Versorgungsanrechten erworben hatte, musste entsprechend an den Ex-Ehegatten abgeben (sog. "Versorgungsausgleich").
Im Prinzip sollte nach der Vorstellung des Gesetzgebers eine Halbteilung dieser Versorgungsanrechte erreicht werden.
Gerade bei langer Ehedauer und großen Einkommensunterschieden konnte es hierdurch zu erheblichen Eingriffen in die Versorgungsanwartschaften beim ausgleichspflichtigen …
Ein zwischenzeitlich pensionierter Beamter hatte bei seiner Scheidung erhebliche Pensionsanrechte an seine Ex-Frau abgegeben, über den sogenannten Versorgungsausgleich. Als seine Ex-Frau verstarb, wurde seine Pension weiterhin um den Versorgungsausgleich gekürzt. Die verstorbene Ex-Gattin hatte mehrere Jahre Rente aus den übertragenen Anrechten erhalten.
Damit wollte sich der Pensionär nicht abfinden und wandte sich schließlich an das Amtsgericht Schwäbisch Gmünd. Dieses entschied mit Beschluss aus dem Mai 2018 rechtskräftig, dass der den Antragsteller …
Das Amtsgericht - Familiengericht - Gelsenkirchen hatte sich unlängst mit einem Fall zu befassen, in dem ein geschiedener Mann verlangte, dass der ihn belastende Versorgungsausgleich einzustellen sei, nachdem seine Ex-Frau verstorben war. Er hatte bei der Scheidung seiner über 30jährigen Ehe erhebliche Pensions- und Rentenanrechte an seine damalige Frau abgeben müssen, über den sog. Versorgungsausgleich.
Das Familiengericht gab dem Antrag statt und entschied, dass der Versorgungsausgleich ab dem auf die Antragstellung folgenden Kalendermonat entfällt.
"Der …
Ein pensionierter Beamter hatte im Rahmen seiner in den 90er Jahren erfolgten Scheidung über den Versorgungsausgleich Pensionsanrechte an seine unlängst verstorbene Ex-Frau abgegeben. Der Pensionär wollte seine Anrechte nach dem Tod der geschiedenen Gattin zurück, obwohl diese bereits langjährig Rente aus den übertragenen Anrechten bezogen hatte. Das AG Rheinbach entschied auf den durch die Kanzlei Dr. Mayer & Kügler Rechtsanwälte PartG mbB eingereichten Abänderungsantrag zugunsten des Antragstellers und hob den Versorgungsausgleich für die Zukunft …
Das Amtsgericht - Familiengericht - Landshut hatte über den Fall eines bereits 1980 geschiedenen Rentners zu befinden, der seinerzeit über den Versorgungsausgleich erhebliche Rentenanrechte an seine Ex-Frau abgeben musste. Die Ex-Frau verstarb bereits 2006.
Die Deutsche Rentenversicherung lehnte es damals ab, den Versorgungsausgleich nach dem Tod der Ex-Frau auszusetzen, weil diese rund 14 Jahre Altersrente aus den übertragenen Anrechten erhalten hatte.
Mit einem durch die Kanzlei Dr. Mayer & Kügler Rechtsanwälte PartG mbB eingereichten Abänderungsantrag …
Das AG Lemgo hatte über den Fall einer mehr als 20 Jahre verheirateten, in den 90er Jahren aber geschiedenen und mittlerweise im Ruhestand befindlichen Beamtin zu entscheiden, die bei der Scheidung über den Versorgungsausgleich erhebliche Pensionsanrechte verloren hatte.
Der Ex-Mann verstarb, allerdings kürzte der Versorgungsträger die Pension der Ruhestandsbeamtin weiterhin um den Versorgungsausgleich.
Das AG Lemgo entschied letztlich auf den durch die Dr. Mayer & Kügler Rechtsanwälte PartG mbB gestellten Antrag zugunsten der überlebenden …
… man dem Partner von Beginn an zeigt, auch im Falle einer Scheidung fair und gerecht bleiben zu wollen.
Der Ehevertrag muss in Anwesenheit beider Partner vor oder nach der Hochzeit vor einem Notar geschlossen werden. Ein Ehevertrag darf keinen Partner benachteiligen. Sämtliche Fragen, die Konfliktpotenzial bei einer Scheidung bieten, können dort geregelt werden: Unterhalt, Sorgerecht, Versorgungsausgleich, auch die Betreuung der Kinder, uvm.
Eine faire Scheidung kann gelingen. Bewahren Sie einen kühlen Kopf und erinnern sich an die guten Zeiten!
Während der Ehe denkt kein Partner an die Scheidung. Doch leider kommt es immer häufiger dazu. Der Versorgungsausgleich geschieht automatisch nach der Scheidung. Er ist nicht immer gerecht und kann zu wirtschaftlichen Schäden für beide Ehepartner führen. Aus diesem Grund sollten Sie das Thema Rente schon vor auftretenden Problemen besprechen. Doch was ist der Versorgungsausgleich und wie läuft er ab?
Was bedeutet Versorgungsausgleich?
Während einer Ehe sammeln beide Partner Anwartschaften für die Rente an. Dies sind die Anteile, aus denen die spätere …
… einvernehmliche Scheidung eine gute Möglichkeit, durch eine Aufteilung gemeinsamer Besitzgüter den Verfahrenswert und damit die Gerichtskosten geringer zu halten.
Eine Frage der Zeit
Neben den Kosten lässt sich durch eine einvernehmliche Scheidung auch Zeit sparen. Je nachdem, ob ein Versorgungsausgleich durchgeführt werden muss, dauert eine einvernehmliche Scheidung ungefähr drei bis zwölf Monate. Danach ist jeder Ehepartner frei und kann in sein neues Leben starten. Anderenfalls kann sich ein streitiges Scheidungsverfahren auch schon mal über mehrere Jahre …
Lässt ein Ehepaar sich scheiden, dann werden die während der Ehe erworbenen Anwartschaften auf eine Altersversorgung unter den Ex-Eheleuten ausgeglichen. Durchgeführt wird dieser Versorgungsausgleich vom Familiengericht. Doch es gibt eheliche Konstellationen, in denen ein solcher Versorgungsausgleich unbillig erscheint. Einen solchen Fall grober Unbilligkeit bei der Frage nach der Rechtmäßigkeit eines Versorgungsausgleichs hatte das Amtsgericht Detmold Ende August 2016 zu entscheiden.
Missbrauch der Töchter führt zu Ausschluss des Versorgungsausgleichs
Zwischen …
Das Amtsgericht - Familiengericht - Tempelhof-Kreuzberg hatte sich unlängst mit dem Fall eines Rentners zu befassen, der die Kürzung seiner Rente durch den Versorgungsausgleich nicht länger hinnehmen wollte, nachdem seine Ex-Frau verstorben war.
Sowohl der Ehemann wie auch die verstorbene - geschiedene - Ehefrau hatten während der in den 60er Jahren in der damaligen DDR geschlossenen und 2001 geschiedenen Ehe Anrechte in der gesetzlichen Rentenversicherung in Form der sogenannten "Entgeltpunkte Ost" erworben. Der Ehemann allerdings deutlich mehr …
Rechtsänderung ermöglicht neuerdings in zahlreichen Altfällen Einstellung des Versorgungsausgleichs auch bei langjährigem Rentenbezug des/der Verstorbenen.
Fuldabrück, den 02.08.2017: Viele Geschiedene trauern ihren Rentenpunkten nach, die sie bei der Scheidung im Wege des Versorgungsausgleichs an den Ex-Partner abgeben mussten. In zahlreichen Altfällen, in denen der Versorgungsausgleich noch nach dem alten, bis 2009 geltenden Recht durchgeführt wurde, gibt es für den Überlebenden seit Kurzem aber eine neue - bislang weitgehende unbekannte - Möglichkeit, …
… können bereits in kurzer Zeit vollzogen werden.
Deutlich umfangreicher wird das Scheidungsverfahren, wenn zusätzlich zur Scheidung noch über andere Fragen, insbesondere das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder oder den Zugewinn- beziehungsweise Versorgungsausgleich oder Unterhalt (Kindesunterhalt, Trennungsunterhalt, Betreuungsunterhalt oder Ehegattenunterhalt) entschieden werden muss. In diesen Fällen werden sämtliche streitige Punkte in einem sogenannten Verbundverfahren gebündelt und nacheinander abgearbeitet. Über die eigentliche Scheidung …
Fuldabrück, den 26.07.2017: Bei Ehescheidungen ist der Versorgungsausgleich oft besonders einschneidend: grundsätzlich sollen die in der Ehezeit erworbenen Versorgungsanrechte von Ehemann und Ehefrau jeweils hälftig ausgeglichen werden. Stirbt nach durchgeführtem Versorgungsausgleich der per saldo begünstigte Ehegatte, stellt sich die Frage, ob der Überlebende seine Anrechte zurückerhalten kann.
Beim Versorgungsträger können Betroffene nach § 37 VersAusglG die Aussetzung der Kürzung mit Aussicht auf Erfolg beantragen, wenn der/die Verstorbene nicht …
… Allerdings nur unter der Bedingung, dass ein Ehevertrag etwaige Ansprüche der Schwiegertochter im Hinblick auf die Firma ausschlösse. Daraufhin ließ das Paar einen derartigen Ehevertrag anfertigen, in dem sie den Zugewinnausgleich, den Ausgleich von Rentenansprüchen (Versorgungsausgleich), sowie nachehelichen Unterhalt ausschlossen und den Betreuungsunterhalt begrenzten.
Während der Ehe war die Frau zumeist als Teilzeitkraft im Familienunternehmen beschäftigt und erkrankte zudem sechs Jahre vor der Scheidung an Multipler Sklerose und bezieht seitdem eine …
… Familienrechts.
Weitere Schwerpunkte im Familienrecht können sein:
- Ehescheidung: Trennungszeit - Scheidungsantrag - Steuerliche Folgen etc.
- Sorgerecht, Umgangsrecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht
- Unterhaltsrecht, Kindesunterhalt, Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Elternunterhalt etc.
- Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich, Vaterschaftsrecht
- Gestaltung und Prüfung von Eheverträgen
Thema Scheidung - Eine vielseitige Belastung
Heutzutage wird annähernd jede dritte Ehe in Deutschland geschieden. Die Trennung von nichtehelichen …
… Auch wenn viele Menschen am Anfang ihrer Ehe davon ausgehen, den "Bund fürs Leben" geschlossen zu haben, werden immer öfter auch langjährige Ehen geschieden. Eine große Rolle spielen bei einer Trennung im Alter das gemeinsam erwirtschaftete Vermögen, der Versorgungsausgleich und der Unterhalt. Was sollten Scheidungswillige beachten, damit aus dem Scheitern der Beziehung im Alter keine persönliche und finanzielle Katastrophe wird? Angelika Lübke-Ridder, Rechtsanwältin in Stuttgart gibt in einem neuen Fachartikel auf ihrer Homepage Antworten auf diese …
… Scheidungsantrag einreichen und der andere Partner muss nur noch zustimmen. Die Anwaltskosten können sich beide Ehepartner teilen, was allerdings unbedingt schriftlich vereinbart werden sollte. Die Kosten für einen zweiten Rechtsanwalt fallen also weg.
Auch die Frage des Versorgungsausgleichs sollte zuvor mit dem Anwalt abgeklärt werden. Dies gilt vor allem dann, wenn der Versorgungsausgleich nicht in einem Ehevertrag geregelt wurde. Die einvernehmliche Scheidung ist nur möglich, wenn zwischen den Ehepartnern kein Streit um den Versorgungsausgleich …
… Berliner Kanzlei treffen die Mandanten auf einen Fachanwalt für Arbeitsrecht und zusätzlich auf einen Fachanwalt für Familienrecht. Das hat entscheidende Vorteile beispielsweise bei Auseinandersetzungen zum Trennungsunterhalt, nachehelichen Unterhalt und Kindesunterhalt sowie beim Versorgungsausgleich im Rahmen einer Ehescheidung. Er hilft auch präventiv beispielsweise durch die rechtskundige Beratung bei der Erstellung von Eheverträgen. Außerdem vertritt er Mandanten, bei denen Regelungen zum Sorgerecht, zum Aufenthaltsbestimmungsrecht oder zum …
… Scheidung ist das Trennungsjahr. Dieses setzt der Gesetzgeber voraus, ehe der endgültige Scheidungstermin durch einen Rechtsanwalt beantragt werden kann. Parallel zum Trennungsjahr fordert der Scheidungsanwalt üblicherweise die für eine Scheidung benötigten Unterlagen zum Thema Versorgungsausgleich oder dem gemeinsam erwirtschafteten Vermögen an. Auch die Regelungen bezüglich Unterhaltszahlungen an Kinder oder den getrennt lebenden Ehegatten sind nicht selten ein wichtiger Bestandteil während des Ablaufs einer Scheidung, die ich als Scheidungsanwalt …
… regeln.
http://www.schrader-mansouri.de/kompetenz/familienrecht/
Mit einer Trennung kommen auch die Fragestellungen zum Zugewinn bzw. zur Vermögensauseinandersetzung, zu Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle, zum Sorgerecht und zum Umgangsrecht ans Tageslicht. Zudem sind Fragen zum Versorgungsausgleich zu klären. eine Ehescheidungsfolgenvereinbarung, die während der Trennungszeit oder während des Ehescheidungsverfahrens konzipiert wird ist stets die bessere Alternative zu einem Gerichtsverfahren. Individuelle Vertragsgestaltungen können im Scheidungsverfahren aber …
… bei der Berechnung des jeweiligen Zugewinns nicht zu berücksichtigen oder den Zugewinn gleich ganz für den Scheidungsfall auszuschließen. Beides kann Bestandteil eines Ehevertrags für Unternehmer sein.
Der BGH und die Funktionsäquivalen
Eine weitere Scheidungsfolge ist der Versorgungsausgleich im Hinblick auf die Altersvorsorge. Ansprüche, zum Beispiel aus Rentenanwartschaften werden zur Hälfte auf den Partner übertragen. Das gilt auch zugunsten des Unternehmers, soweit der Ehegatte beispielsweise als Angestellter in die Rentenkasse eingezahlt …
… anderen Ehegatten endet die Ehezeit und die damit verbundenen wirtschaftlichen Verflechtungen. Der Tag der Zustellung des Ehescheidungsantrages bzw. der Monat sind die Berechnungsstichtage für den sogenannten Zugewinnausgleich (Vermögensverteilung) und den sogenannten Versorgungsausgleich (Rententeilung).
Das Gericht führt von Amts wegen, außer bei Kurzehen, deren Ehezeit unter drei Jahren liegt, einen Versorgungsausgleich durch.
Der Berechnungsstichtag, Zustellung des Ehescheidungsantrags, hat daher auch Bedeutung für die folgende Auseinandersetzung …