Bundestag: Aussprache Koalitionsvertrag/Innenpolitik
29. 11. 2005, Rede Petra Pau, stellv. Vorsitzende Linksfraktion
-es gilt das gesprochene Wort-
Mehr Demokratie und Bürgerechte
1. Grundgesetz verteidigen
Wenn wir über Innenpolitik reden, über innere Sicherheit, über Kriminalitäts-Bekämpfung, über Polizei-Befugnisse und so weiter, dann reden wir zugleich immer auch über Demokratie und Bürgerrechte. Das ist jedenfalls der Generalansatz der Linksfraktion.
Beide Seiten bilden zuweilen ein Spannungspaar. Wir haben in den vergangenen Jahren …
„Liberale haben das Schlimmste verhindert“
Die Vorsitzende der Jungen Liberalen Bonn, Liza Obermann, begrüßt die Entscheidung des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europäischen Parlaments zur Vorratsdatenspeicherung und gratuliert gleichzeitig dem innenpolitischen Sprecher der liberalen Fraktion im Europaparlament, Alexander Alvaro, zu dessen Beharrlichkeit in Sachen Bürgerrechte. „Ich bin froh, dass die Liberalen das Schlimmste verhindert haben, allen voran unser JuLi-Abgeordneter Alexander Alvaro“, so Liza Ober…
Thema: Zollfahndung / Überwachung / Grundgesetz
Datum: 24. 11. 2005
Verfassungswidrige Überwachung wird fortgeschrieben
Per Gesetz soll das Zollkriminalamt für weitere zwei Jahre ermächtigt werden, die Post und die Telekommunikation präventiv zu überwachen.
Dazu erklärt Petra Pau, stellv. Vorsitzende der Linksfraktion:
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil zum „großen Lauschangriff“ die gängige Überwachungspraxis gerügt und ihr enge Grenzen gesetzt.
Damit war auch klar, dass die Ermächtigung des Zollkriminalamtes zur präve…
17. 11. 2005
Der BND hat Journalisten bespitzelt und will dazu im Kanzleramt eine Stellungnahme abgeben. Dazu erklärt Petra Pau, stellv. Vorsitzende der Linksfraktion:
Auch für den BND gilt das Grundgesetz und damit die Wahrung der Pressefreiheit. Es geht also nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um grobe Verstöße des BND gegen Grund- und Bürgerrechte. Diese müssen aufgeklärt werden.
Es ist das gutes Recht des Kanzleramtes, dazu einen Bericht des BND zu fordern. Aber das Kanzleramt ist kein Hort der Aufklärung. Der Fall gehört in den Bund…
12. November 2005 - Zum vorliegenden Koalitionsvertrag zwischen den Unionsparteien und der SPD erklärt Petra Pau, stellv. Vorsitzende der Linksfraktion:
Diese Große Koalition ist die Fortsetzung falscher Politik mit anderem Personal.
Armen wird weiter genommen, Bürgerrechte werden weiter geknechtet und Kriege gelten weiter als normal. Das ist die große Linie. Münchhausen würde sie "Gemeinsam für Deutschland - mit Mut und Menschlichkeit" nennen.
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Die LINKE im Bundestag
Petra Pau
Mitglied des Deutschen Bundestages
Berlin, Platz der Repu…
… Dazu erklärt Petra Pau, stellv. Fraktionsvorsitzende:
Der Nutzen der neuen Pässe ist fraglich, die Bedenken gegen ihn sind groß. Trotzdem stellt sich ausgerechnet Deutschland an die Spitze einer Bewegung, die zu weniger Datenschutz und damit zu weniger Bürgerrechten führen wird.
Dabei gab es genug Warnungen. Sie reichen von einer unzureichenden Technologie, um Erkennungs-Fehler beim Datenabgleich ausschließen zu können (Chaos Computer Club) bis hin zur Gefahr, dass persönliche Daten weltweit gespeichert und missbraucht werden können (Datenschützer).
Grundsätzlich …
Thema: Koalitions-Verhandlungen / Bürgerrechte
Datum: 28. 10. 2005
Bürgerrechte werden geschleift
Stück für Stück sickern Einzelheiten aus den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD durch, auch zur Innenpolitik. Dazu erklärt Petra Pau, stellv. Vorsitzende der Linksfraktion:
Es war nicht Gutes zu erwarten, schon gar nichts Besseres. Und es kommt, wie es kommen musste, wenn CDU/CSU und SPD sich paaren: Bürgerrechte werden weiter geschleift.
Offen:
Telekommunikationsdaten sollen – ohne konkreten Verdacht – erfasst und sechs bzw.…
Thema: EU-Kommission / TK-Daten / Grundgesetz
Datum: 21. 09. 2005
Politisch fatal und wider das Grundgesetz
Die EU-Kommission will weiterhin EU-weit Telekommunikationsdaten auf Vorrat speichern. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Betroffen wären alle Daten, die im Telefonbereich anfallen, und alle Daten, die über das Internet fließen. Die neueste Vorlage der EU-Kommission wird als Kompromiss verkauft. So sollen Daten aus dem Internetsektor „nur“ noch ein halbes Jahr lang gespeichert werden. Außerdem sollen den Kommunika…
Thema: EU / Daten / Risiken / Bürgerrechte
Datum: 07. 09. 2005
Die Hardliner blasen zur Attacke
Die EU will die Erfassung und den Austausch persönlicher Daten erheblich ausweiten. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Künftig sollen Handy- und Internet-Daten einheitlich und umfangreicher gespeichert werden, als bislang. Biometrische Daten sollen auf Pässen, Visen und neuerdings auch auf Führerscheinen ablesbar sein. Und nach US-amerikanischem Vorbild sollen Passagierdaten weltweit ausgetauscht werden. Das forderte der brit…
Bundestag, Regierungserklärung, 07. 09. 05, Petra Pau (PDS im Bundestag)
Die Alternative heißt:
Weiter Sozialabbau oder soziale Gerechtigkeit
1. 15 Jahre falsche Kontinuität
Es ist die Stunde der Bilanz. Der Herr Bundeskanzler hat seine gezogen. Die CDU/CSU die ihrige. Ich werde unsere ziehen, also aus Sicht der linken Opposition, der PDS im Bundestag. Die CDU/CSU fordert mit ihrem Antrag sogar eine „ehrliche Abschlussbilanz.“ Daran knüpfe ich gerne an.
Denn genau betrachtet bilanzieren wir heute nicht sieben Jahre Rot-Grün. Wir ziehen …
Thema: Wahlen / Beckstein / Innenminister
Datum: 02.09.2005
Kommt Beckstein, dann Bürgerrechte ade
Bayerns Innenminister Beckstein hat verkündet, er stehe für das Amt des Bundesinnenministers zur Verfügung. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Das klingt nicht nur wie eine Drohung! Das ist eine Drohung!
Beckstein will DNA-Tests ausweiten, er will den Datenschutz schreddern, er will die Bundeswehr im Innern einsetzen, er will den großen Lauschangriff vergrößern, er will Leute ohne Tatverdacht wegsperren und so weiter.
Komm…
Linkspartei.PDS, Parteitag, 29. 08. 2005, „Estrel“, Rede Petra Pau
Links-Partei = Bürgerrechts-Partei
1. Mindestlohn
Als erstes spreche ich zum Mindestlohn. Ihr wisst, wir handeln mit unterschiedlichen Zahlen. Und einige Zeitungen titelten schon mit Häme: „Nun hat auch die Linkspartei.PDS ihr Brutto-Netto-Problem!“
Ich plädiere nach wie vor für eine Summe von 1.400 Euro brutto monatlich. Weil ich die Bruttosumme für handhabbarer halte und weil mich noch niemand eines Besseren belehren konnte.
Wir werden darüber debattieren und abstimmen…
… oder übers Handy telefonieren, das alles wird verfolgt und das alles soll nach den Plänen der Becksteins und Schilys noch umfangreicher erfolgen.
(Übrigens: Diese ganze elektronische Schnüffelei zahlen Sie selbst, mit ihren Internet- oder Handy-Gebühren. So schreibt es das Gesetz vor.)
Mit Bürgerrechten und mit Demokratie hat das natürlich nichts zu tun. Trotzdem werden wir alle zum potentiellen Risiko erklärt und zum gläsernen Menschen gemacht. Genau das, hoffte ich einst, sei vorbei.
Doch das Gegenteil wird der Fall – angeblich im Namen der …
Bonn/Düsseldorf – Weniger als sechs Wochen vor der Bundestagswahl ist Ernüchterung eingekehrt. Die Meinungsumfragen bringen widersprüchliche Ergebnisse zutage. Und ob es am 18. September überhaupt zu Wahlen kommen wird, ist auch noch nicht ausgemacht. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts steht noch aus. Bis dahin müssen die Parteien mit der Unsicherheit leben, schreibt die Wirtschaftswoche (Wiwo) http://www.wiwo.de. „Immerhin haben sich Bundeskanzler Gerhard Schröder und seine Herausforderin Angela Merkel schon längst in den Wahlkam…
Thema: EU / Petition / TK-Überwachung
Datum: 02. 08. 2005
EU: Bürgerrechte statt Überwachungs-Hysterie
Die Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V. sowie weitere Organisationen unterstützten eine internationale Petition gegen die geplante Vorratsspeicherung von Telekommunikations-Daten.
Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Wenn sich die EU-Kommission und die europäischen Justizminister durchsetzen, dann werden künftige die Telekommunikations-Daten von 450 Millionen Bürgerinnen und Bürger gespeichert, also Telefongespräch…
Die Multimedia-Agentur Visual Acting veröffentlicht mit www.sechzig-sekunden.de ein neues, fernsehähnliches Format zur politischen Information im Internet.
"Ich habe heute den 15. Deutschen Bundestag aufgelöst und Neuwahlen für den 18. September angesetzt." Mit diesem Statement eröffnete Horst Köhler die Zeit des Wahlkampfes. Und die Zeit ist knapp. Nicht nur für die Politiker, auch für die Wähler. Sie müssen sich informieren und eine Entscheidung treffen.
Als Entscheidungshilfe wurde "Sechzig Sekunden" konzipiert. Mit diesem politischen V…
Thema: Telefonüberwachung / Bundesverfassungsgericht
Datum: 27. 07. 2005
BVerfG urteilt gut und wichtig und nötig
Das Bundesverfassungsgericht hat heute erneut zum Thema Telefonüberwachung geurteilt. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Das Bundesverfassungsgericht hat heute das niedersächsische Polizeigesetz für nichtig erklärt, wonach Telefone bereits im Vorfeld künftiger Straftaten abgehört werden durften. Dasselbe betraf die Überwachung von e-mails, von SMS und Internetverbindungen.
Diese Entscheidung des Bundesverfas…
Mit Mut und linken Alternativen
Rede auf der außerordentlichen Tagung des 9. Parteitags der PDS
17. Juli 2005, Berlin
1. Wir werden in der „Sonntagsfrage“ seit Wochen stabil bei 10 - 11 Prozent gehandelt. Wir, das ist die Linkspartei. Eine neue Partei, die es noch gar nicht gibt. Das ist ein Phänomen. Das ist eine Herausforderung. Das ist eine Chance.
Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik wurden so viele Hoffnungen in eine Partei links von der SPD gesetzt. Wir wären daher mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir nicht gemeinsam ve…
Thema: Anti-Terror / Innenpolitik / EU
Datum: 14. 07. 2005
Der Staat vollzieht, was Terroristen wollen
Nach den Anschlägen in London planen CDU und SPD neue „Sicherheits“-Gesetze. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Der Trend geht zum Überwachungsstaat. Die CDU will die Video-Überwachung ausweiten. Die SPD will Kommunikations-Daten länger speichern.
Das alles ist nicht neu und wenig hilfreich. Im Gegenteil: Zunehmend wird die ganze Gesellschaft unter Generalverdacht gestellt, belauscht und ausgespäht.
Innenminister Schi…
Die Jungen Liberalen (JuLis) NRW fordern von der nordrhein-westfälischen Landesregierung und insbesondere von dem Innenminister Dr. Ingo Wolf konkrete Vorschläge für ein sicheres NRW. Gerade im Hinblick auf bevorstehende Großevents wie zur Fußballweltmeisterschaft 2006 muss höchste Alarmbereitschaft gelten. 16 der 64 Spiele finden in NRW statt. Insbesondere in den Städten Gelsenkirchen, Dortmund und Köln müssen sich unsere Bürger und Gäste sicher fühlen.
"Für NRW brauchen wir einen hohen Sicherheitsstand. In unserem Bundesland leben die meis…
Gütersloh.Der Spitzenkandidat der Jungen Liberalen (JuLis) NRW, Marco Buschmann wurde auf der Landeswahlversammlung der FDP in Gütersloh von den Delegierten mit einer Mehrheit von 78% der Stimmen auf Platz 15 der Landesliste für die Bundestagswahl im Herbst gewählt.
In einer flammenden Rede unterstrich Marco Buschmann sein Ziel, die Bürgerrechte zu stärken. "Die Flagge der Freiheit weht umso deutlicher, je stärker man sie in den Gegenwind hält," so der JuLi-Spitzenkandidat.
"Dies ist eines der besten Listenplatzergebnisse eines Spitzenkandi…
Goll für „starken Staat“
Der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP) hat sich für einen "starken und funktionsfähigen Staat" in der Strafverfolgung ausgesprochen. Zugleich warnte er im Gespräch mit "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe) davor, die Debatte über Bürgerrechte auf dieses Feld zu verengen. Hier übte er Kritik an dem von der früheren Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger vertretenen Flügel seiner Partei, und er sieht sich in Einklang mit der Führung der Bundes-FDP.
Bei der akustischen W…
… Verfassungsschutz
Datum: 05. 07. 2005
Ein typischer Schönbohm
Brandenburgs Innenminister und CDU-Vorsitzender Schönbohm meint, Oskar Lafontaine könne „ein Fall für den Verfassungsschutz werden“. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Das ist ein typischer Schönbohm: Wenn es um den Abbau von Bürgerrechten geht, marschiert er voran. Wenn es um Zivilcourage gegen Rechts geht, schlägt er sich in die Büsche. Und wenn es gegen Links geht, wetzt er die Messer.
Ich habe bekanntlich mit Lafontaines „Fremdarbeiter“-Rede einen Konflikt. Sie …
Am Sonntag haben die Berliner Liberalen ihre Kandidaten für die Bundestagswahlen 2005 gewählt. Christopher PAUN, der JuLi-Spitzenkandidat setzte sich mit 89 Prozent der Stimmen auf Platz sechs der Landesliste durch. Nach dem gestrigen einstimmigen Ergebnis bei der Wahl zum Wahlkreiskandidaten wird PAUN in Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg-Ost für die FDP antreten.
„Im Wahlkampf möchte ich vor Allem zwei Themen besetzen: Bürgergeld statt Hartz IV und Bürgerrechte statt Überwachungsstaat“, erklärte Paun. „Ich freue mich besonders auf di…
PDS-Berlin,
Aktivtagung zum Wahlkampfauftakt,
18. 06. 2005
Auf zur Volksabstimmung!
1. Grundmandat
Mir wurde geraten: Petra, wiederhole deine Rede vom „Kleinen Parteitag“ vor zwei Wochen – die war gut. Das freut mich natürlich. Aber die kann – wer will - im Internet nachlesen. Kleiner Werbeblock: www.petrapau.de.
Ich will mit einer aktuellen Geschichte aus dem Bundestag beginnen. CDU und CSU wollten diese Woche die Grundmandats-Klausel ändern. Ihr wisst: Wer drei Direktkreise gewinnt, zieht als Partei in den Bundestag, so, wie die PDS 1994.…
Bundestag, 17. 06. 2005, „Antidiskriminierungs-Gesetz“, Rede Petra Pau (PDS)
EU-Spitze statt Mittel-Maß
1. Sie wissen: Die PDS im Bundestag hat vieles kritisiert, was Rot-Grün in der ablaufenden Legislatur beschlossen hat. Ich sage aber auch: Es war nicht alles schlecht.
Das Antidiskriminierungsgesetz gehört zu den besseren Vorhaben. Es war seit langem überfällig. Obendrein drängt die EU darauf, dass europäisches Recht endlich auch in Deutschland umgesetzt wird.
Das erwarten auch zahlreiche Verbände und Initiativen. Die PDS im Bundestag wi…
Witten. Die Jungen Liberalen (JuLis) NRW beschließen einstimmig auf ihrem Landeskongress in Witten ein 10-Punkte Sofortprogramm und fordern die FDP-NRW auf, diese Inhalte in den Koalitionsverhandlungen schnellstmöglich umzusetzen.
Das Programm enthält konkrete Forderungen, wie etwa der Beginn der Umsetzung des Ausstiegs aus der Steinkohleinvestition innerhalb des ersten Jahres, die schnelle Abschaffung der bereits existierenden Videoüberwachungsmaßnahmen zur Stärkung der Bürgerrechte und den Anstoß zur Fusionierung der Landesrundfunkanstalt…
… mit Otto Schily oder ein gutes Gesetz trotz Otto Schily. Interessant ist: Im Laufe der Debatte haben nahezu alle Bundesministerien gemauert, egal ob sie von der SPD oder von Bündnis 90/Die Grünen geführt wurden.
▪ Wer im Interesse von Bürgerrechten, Demokratie oder Transparenz agierte, wollte natürlich möglichst wenige und wenn schon, dann niedrige Hürden. Eine allerdings unbedingt: Die Informationsfreiheit darf keine weiteren Breschen in den Datenschutz, in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung schlagen. Persönliche Daten müssen geschützt …
Junge Liberale positionieren sich in Witten zum Ergebnis der Landtagswahl und den Koalitionsverhandlungen
Am 04. und 05. Juni 2005 wird der Landeskongress als oberstes Beschlussgremium der Jungen Liberalen NRW sich zum Landtagswahlergebnis und zu den Koalitionsverhandlungen positionieren. Die FDP Jugendorganisation fordert den Schwerpunkt auf die Inhalte zu setzen und die Kompetenzbereich „Forschung, Innovation und Umwelt“ für ein zweites Ministerium, neben dem Innenministerium, auszuhandeln.
Des Weiteren werden die Jungen Liberalen in ih…
Berlin. Zur Aussage des rechtspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Funke MdB, die FDP-Fraktion „sehe keine
Notwendigkeit, die eigene Positionierung zum ,Großen Lauschangriff’ aufgrund des Parteitagsbeschluss der letzten Woche umzukehren“, widerspricht der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis) Johannes VOGEL:
„Mit ihrer Ablehnung des rot-grünen Gesetzentwurfs ist die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag zwar auf dem richtigen Weg zur Sicherung der Bürgerrechte. Seit dem vergangenen Wochenende ist die liberale Part…
… Gesetz zur Wohnraum-Überwachung wenigstens den Vorgaben des Bundesverfassungs-Gerichtes zu genügen. Das ist uns als PDS zu wenig, denn wir sind weder für den „großen“, noch für einen „kleinen Lauschangriff“.
6. Eine Schluss-Bemerkung:
Die FDP hat auf ihrem jüngsten Parteitag einen Beschluss zu Bürgerrechten gefasst. Die Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, hat danach gefrotzelt, die FDP wolle sich plötzlich ein bürgerrechtliches Image zulegen.
Sie wissen: Ich bin bei Vielem mit der FDP über Kreuz. Aber immer, wenn es zuletzt hier im Bundestag um …
Thema: Anti-Terror-Gesetze / Schily
Datum: 08. 05. 2005
Otto Schily bekämpft das Grundgesetz
Bundesinnenminister Schily will die 2001 erlassenen Anti-Terror-Gesetze verschärfen und verlängern. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Die Anti-Terror-Gesetze greifen tief in verbriefte Bürgerrechte ein. Deshalb wurden die „Otto-Pakete“ befristet. Nun will Bundesinnenminister Schily sie unbeschränkt gelten lassen und obendrein verschärfen. Unter anderem sollen der Datenschutz weiter gesenkt und die Geheimdienste umfangreicher ermä…
Thema: Anti-Terror-Gesetze / Schily / Bundestag
Datum: 27. 04. 2005
„Otto-Pakete“: nicht verlängern, sondern überprüfen!
Bundesinnenminister Schily will, dass die so genannten Anti-Terror-Gesetze unbefristet gelten. Die Grünen erwägen eine Verlängerung um fünf Jahre. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Mit den so genannten Anti-Terror-Gesetzen wird in verbriefte Grund- und Bürgerrechte eingegriffen. Deshalb waren sie immer umstritten. Deshalb hat die PDS dagegen gestimmt. Und deshalb wurde im Herbst 2001 zugesagt, sie nach…
Petra Pau
Dr. Gesine Lötzsch
Bundestag, 22. 04. 2005
Erklärung nach § 31 GO,
Erklärung zur Abstimmung zum TOP 25b:
Entwurf eines Gesetzes zur Umbenennung des Bundesgrenzschutzes in Bundespolizei
- Die Bürgerechte verwaisen -
Wir stimmen gegen das Gesetz zur Umbenennung des BGS in Bundespolizei.
Die Wandlung des BGS zur „Polizei des Bundes“, die hier ohne Aussprache vollzogen wird, ist keine schlichte Namensänderung.
Sie ist aus unserer Sicht der Vollzug eines schleichenden, aber planmäßigen Verfassungsbruchs.
Insofern wurde in der Vor…
„Liberale Inhalte werden überzeugen!“ Dies erwarten die Jungen Liberalen (JuLis) NRW von dem Landesparteitag der NRW-FDP am kommenden Samstag in Essen.
„Nie war die Chance so groß wie jetzt. Man sieht, dass nicht nur die Bürger von 10 Jahren grüner Gängelei genug haben. Sogar die SPD distanziert sich von den Grünen. Sie haben ihre Unschuld verloren und fahren nach ihrem Willen in einen Schnüffelstaat. Die Liberalen ist die einzige Partei der Bürgerrechte, die konsequent für die Freiheit der Menschen kämpft. Das muss am Samstag deutlich werd…
… kann und dazu im Zweifel nicht einmal mehr die Anordnung des Richters erforderlich ist, ist das ein unglaublicher Dammbruch.
Jede DNA-Analyse ist ein erheblicher Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht. Sie muss deshalb immer verhältnismäßig sein. Bei der Ausweitung auf geringfügige Anlasstaten und der Aushöhlung des Richtervorbehalts ist das nicht mehr der Fall. Wieder einmal haben die Grünen beim Raubbau an den Bürgerrechten mitgemacht. Weder in NRW noch im Bund haben es die ‚grünen Totengräber der Bürgerrechte’ verdient wiedergewählt zu werden.“
… Gesellschaftsmodell, wonach der Staat aus Sicherheitsgründen möglichst alles wissen müsse. Ich hätte nie geglaubt, dass sich so wenig aus der Geschichte lernen lässt.
3. Leider stehen CDU und CSU keinesfalls allein da, wenn es um den Abbau von Bürgerrechten geht. Die C-Parteien haben mit Innenminister Schily einen verlässlichen Patron und Patriarchen in der rot-grünen Koalition.
Er fordert: Telekommunikations-Daten sollen mindestens zwölf Monate gespeichert werden - also Telefon-Verbindungen, e-mails, SMS und mehr. Der Deutsche Anwaltsverein spricht …
Thema: DNA-Test / Bürgerrechte
Datum: 17. 01. 2004
DNA-Begierden begrenzen
SPD und CDU wollen DNA-Analysen ausweiten. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Die erneute Debatte wurde nach dem Mord an dem Münchener Modemacher Mooshammer entfacht. Damit wird das Opfer zum Anlass degradiert.
Denn CDU/CSU- und SPD-Innenpolitiker fordern seit langem mehr DNA-Analysen, am besten flächendeckend. Der weitgehendste Vorstoß kam bislang aus Mecklenburg-Vorpommern. Er sah vor, von jedem Baby DNA zu speichern, prophylaktisch.
Das Bunde…
http://maqi.de/presse/internationalertierrechtstag2004.html
Genau 50 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember 1948 wurde dieses Datum auch zum Internationalen Tag der Tierrechte bestimmt. So wie es ethisch nicht vertretbar ist, Rechte nur Menschen einer bestimmten ethnischen Gruppe, eines bestimmten Geschlechts oder Alters zuzugestehen, ist es ebenfalls inakzeptabel, Rechte wie das auf Leben, physische und psychische Unversehrtheit und Freiheit nur auf Angehörige einer bestimmten Spezies zu beschränken.
Den Men…
… Bagatelle, sondern um das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger.
Als Kritikpunkte benannte Dr. Jacob u.a. die Rasterfahndung des BKA, fehlende Datenschutzrechte für Arbeitnehmer, eine mangelnde Balance zwischen Sicherheitsinteressen und Bürgerrechten, die enorm gestiegene Telefonüberwachung, ein unzureichend geregelter Umgang mit DNA-Materialen, die Verbreitung von Gesundheitsdaten, schließlich die Tendenz zum gläsernen Menschen. Grundsätzlich warnte Dr. Jacob vor Gefährdungen für den Datenschutz, die sich aus …
… Menschen wurden ermordet. Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden.
Die Reaktionen der USA und mehrerer NATO-Staaten darauf halten wir für grundfalsch. Sie führten zu Kriegen in Afghanistan und im Irak. Und sie mündeten in einen Abbau von Grund- und Bürgerrechten. Die PDS hat unmittelbar nach dem 11. September 2001 gesagt: »Der Kampf gegen den Terrorismus lässt sich gewinnen, ein Krieg gegen den Terrorismus nicht!« Und wir haben gewarnt: Demokratie und Bürgerrechte lassen sich nicht verteidigen, indem man sie vorsorglich …
27.09.2003 - Das Bundesverfassungsgericht hat den Ländern anheim gestellt, das Tragen von Kopftüchern an Schulen per Gesetz zu regeln, notfalls zu verbieten. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied des Innenausschusses: Es stimmt bedenklich, wie schnell Innen- und Bildungsminister die Verbotschance ergreifen wollen. Die Zahmen bemühen die Neutralität des Staates gegenüber Religionen, die auch in Schulen gelte. Die Harten verweisen auf Gefahren des Islam, der im öffentlichen Dienst nichts zu suchen habe.
Die militante Kopftuch-Debatte geht von dem K…
17.12.2003 - Zur Vereinbarung der EU-Kommission mit den USA zukünftig über 30 Angaben zur Person von Flugpassagieren an die US- Behörden zu übermitteln, erklärt Petra Pau, Mitglied des Innenausschusses: Mit einer solchen Vereinbarung verkauft die EU die Bürgerrechte und den Datenschutz ihrer Einwohnerinnen und Einwohner an die USA.
Und dass, obwohl die Datenschutzbestimmungen in den USA unter dem EU- Niveau liegen und obendrein lax behandelt werden. Ein solcher Vertrag ist nicht nur sittenwidrig, er verstößt auch gegen das Grundgesetz der B…
05.02.2004 - Zur Neubesetzung der BKA-Spitze erklärte die innenpolitische Sprecherin des PDS-Parteivorstands, Katina Schubert:
Die Entlassung von BKA-Präsident Kersten in den einstweiligen Ruhestand ist nichts als ein Bauernopfer für die falsche Sicherheitspolitik von Bundesinnenminister Otto Schily. Die Zentralisierung der Sicherheitsbehörden in Berlin bringt nicht mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger. Im Gegenteil: die Bürgerrechte bleiben auf der Strecke. Damit wird Schily zum Sicherheitsrisiko.
Der Innenminister sollte die Umz…
… Sprecherin):
03. 03. 2004 - Mit diesem Urteil wurde der große Lauschangriff von Rechts wegen erheblich eingeschränkt, wenn auch nicht verboten. Immerhin stellt sich das Bundesverfassungsgericht damit gegen den bundesdeutschen Trend und die auswuchernde Beschneidung von Bürgerrechten.
Die PDS im Bundestag hatte seinerzeit – wie die Beschwerdeführer Baum, Hirsch und Leutheusser-Schnarrenberger (alle FDP) - gegen den großen Lauschangriff gestimmt.
Das Urteil ist zugleich ein Votum gegen innenpolitische Hardliner, wie Schily, Schönbohm und Beckstein. …
… innenpolitische Sprecherin des PDS-Vorstandes:
Mit diesem Urteil wurde der große Lauschangriff von Rechts wegen erheblich eingeschränkt, wenn auch nicht verboten. Immerhin stellt sich das Bundesverfassungsgericht damit gegen den bundesdeutschen Trend und die auswuchernde Beschneidung von Bürgerrechten. Die PDS im Bundestag hatte seinerzeit - wie die Beschwerdeführer Baum, Hirsch und Leutheusser-Schnarrenberger (alle FDP) - gegen den großen Lauschangriff gestimmt.
Das Urteil ist zugleich ein Votum gegen innenpolitische Hardliner, wie Schily, Schönbohm …
BERLIN. Zu den besorgniserregenden Entwicklungen bei den Zahlen der Telefonüberwachungen erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Jörg :
Heute habe ich bei der Bundesregierung erneut angefragt, wie sich die Zahlen der Telefonüberwachung im Jahr 2003 entwickelt haben.
Seit Jahren steigt die Zahl der Telefonüberwachungen kontinuierlich an. Diese Entwicklung ist besorgniserregend und erfordert ständige Überwachung. Noch im Jahr 1999 wurden in 3034 Verfahren in den Bundesländern und im Geschäftsbereich des Gener…
10. November 2003 - Die Forderungen, nach einer längeren Arbeitszeit, mehren sich. Ebenso die Klagen über Sozialmissbrauch. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag:
Die Forderung nach längeren Arbeitszeiten wird nicht klüger, wenn sie eifrig wiederholt wird. Und die Klagen über schmarotzende Sozialhilfeempfänger werden nicht humaner, wenn sie von der SPD kommen. Sie belegen aber die große Abkehr der SPD von sozialdemokratischen Grundwerten. Zu den neuen Apologeten gehört Innenminister Schily. Er feiert sich als Kronzeuge. Auch er habe in se…
Bundesinnenminister Schily will weiterhin eine Sicherungshaft für Terrorverdächtige. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Haft auf Verdacht öffnet der Willkür Tür und Tor. Sie wäre weder mit dem Rechtsstaat, noch mit Bürgerrechten vereinbar. Schily greift somit wieder einmal die Verfassung an, die er eigentlich schützen soll.
PDS im BundestagPostanschrift:Platz der Republik11011 Berlinwww.pds-im-bundestag.de