Das Bundesarbeitsgericht hat einer Arbeitnehmerin in einer jüngeren Entscheidung eine Entschädigung zugesprochen, weil sie wegen ihres Alters unzulässig benachteiligt worden ist.
Beschränkt ein öffentlicher Arbeitgeber die Auswahl, welche Beschäftigte er einem sog. "Personalüberhang" zuordnet und dann zu einem sog. Stellenpool versetzt, auf Beschäftigte einer bestimmten Altersgruppe, so führt das zu einer unzulässigen unterschiedlichen Behandlung wegen des Alters i. S. d. § 10 AGG, wenn er seine Vorgehensweise lediglich damit rechtfertigt, sie sei …
… Entlassungsbedingungen, insbesondere in individual- und kollektivrechtlichen Vereinbarungen und Maßnahmen bei der Durchführung und Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses sowie beim beruflichen Aufstieg,
- die Mitgliedschaft und Mitwirkung in einer Beschäftigten- oder Arbeitgebervereinigung oder einer Vereinigung, deren Mitglieder einer bestimmten Berufsgruppe angehören, einschließlich der Inanspruchnahme der Leistungen solcher Vereinigungen.
Unter den gesetzlich benannten Voraussetzungen ist eine unterschiedliche Behandlung zulässig. Dabei ist der …
… hausinternen Schulung zum Thema teilnehmen konnte, wurde er auf ordentlichen Beschluss des Betriebsrates als einziger für ein externes Seminar "Zahlen und Kennziffern des Wirtschaftsausschusses, Jahresabschluss und Geschäftsbericht und Jahresabschlussanalyse" angemeldet. Zum Rechtstreit kam es, als der Arbeitgeber sich weigerte, die Kosten dafür zu übernehmen. Während nämlich der Betriebsrat (BR) die Schulung mit Verweis auf § 37 Abs. 6 BetrVG als notwendig erachtete, verwies der Arbeitgeber darauf, dass entsprechende Kenntnisse bereits vorhanden sein …
… Tarifverhandlungen das bereits Ende letzten Jahres verfolgte Ziel der Reduzierung der hohen Eingangstarife erneut gestärkt angehen.
Ob diese Strategie aber wirklich aufgeht, auch wenn die DGB-Gewerkschaften derzeit sicherlich stärker mit dem Kampf um ein positives Tarifergebnis mit den Arbeitgebern des BZA beschäftigt sind (siehe Meldung vom 11.02.2009), bleibt abzuwarten.
Kanzlerin und Unionsfraktion werden auch durch iGZ-Betteln nicht umfallen
Klar ist, dass der iGZ - auch mit der erneuten "Stimmungsmache" durch den offenen Brief - die Unionsparteien und …
… Änderungskündigung war schon deshalb unwirksam, weil das Änderungsangebot unklar war. Für den Arbeitnehmer war nicht ersichtlich, welche konkreten Arbeitsbedingungen für ihn zukünftig gelten sollten. Eine Änderungskündigung ist unwirksam, wenn das Angebot des kündigenden Arbeitgebers unbestimmt ist. Der Arbeitnehmer muss dem Änderungsangebot sicher entnehmen können, welcher Vertragsinhalt zukünftig maßgeblich sein soll.
Arbeitnehmer, die eine Kündigung zusammen mit dem Angebot eines neuen Arbeitsvertrages zu geänderten Bedingungen erhalten haben, sollten …
Von Rechtsanwalt Dr. jur. Frank Sievert, Hamburg:
Die meisten Rechtstreitigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber um die Beendigung des gemeinsamen Arbeitsverhältnisses enden durch einen Abfindungsvergleich. Die Höhe der Abfindung ist dabei im Regelfall das Ergebnis zäher und zumeist langer Verhandlungen der Parteien. Hierbei spielen neben rein rechtlichen Beurteilungen unter anderem steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Art auch psychologische Faktoren und wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Parteien sowie der Zustand der Wirtschaft …
… Folgeartikel erläutert.
Die neuen Regelungen zur Probefrist sind nun in den Artikeln L. 1221-19 bis L. 1221-26 des Code du Travail, dem französischen Arbeitsgesetzbuch, enthalten.
Nach Art. L. 1221-20 Code du Travail soll die Vereinbarung einer Probefrist dem Arbeitgeber ermöglichen, die Kompetenzen des neuen Arbeitnehmers, vor allem im Hinblick auf seine bisherige Berufserfahrung, zu überprüfen. Der Arbeitnehmer seinerseits hat die Möglichkeit, zu überprüfen, ob die ihm neu übertragenen Funktionen seinen Wünschen und Vorstellungen entsprechen. Die …
… Anspruch auf Erholungsurlaub ist zwingend, er kann weder im Arbeits- noch im Tarifvertrag ausgeschlossen werden. Wie das Wort ("Erholungs"-Urlaub) schon sagt, dient der Urlaub der Wiederherstellung der Arbeitskraft des Arbeitnehmers. Eine Aufteilung durch den Arbeitgeber ist grundsätzlich nicht zulässig. Ziel ist es den Arbeitnehmer während eines längeren zusammenhängenden Zeitraumes von der Arbeit freizustellen. Lediglich dringende betriebliche Erfordernisse (Auftragslage) oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe, die dies erforderlich …
Arbeitgeber mit langfristig erkrankten Mitarbeitern müssen neue Wege beschreiten. Konnten sie bisher darauf hoffen, dass der Urlaubsanspruch dieser Mitarbeiter verfällt, ist neuerdings Vorsorge gefordert. „Die Unternehmen müssen sich darauf einstellen, für langfristig erkrankte Mitarbeiter Rückstellungen zu bilden, um entstandene Urlaubsansprüche auszahlen zu können“, betont Rechtsanwältin Amelie Bernardi aus der Kanzlei FPS Fritze Paul Seelig in Frankfurt.
Hintergrund ist die jüngste Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), wonach der …
… Personalstruktur genügte dazu nicht. Das beklagte Land hätte konkret darlegen müssen, wie diese Personalstruktur aussehen sollte, warum sie erforderlich war und wie sie aufgrund der vorgenommenen Personalauswahl hätte erreicht werden sollen.
Die Entscheidung
Beschränkt ein öffentlicher Arbeitgeber die Auswahl, welche Beschäftigte er einem sog. „Personalüberhang“ zuordnet und dann zu einem sog. Stellenpool versetzt, auf Beschäftigte einer bestimmten Altersgruppe, so führt das zu einer unzulässigen unterschiedlichen Behandlung wegen des Alters iSd. § …
… also weit vor 1998, hatte der damalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm einen fertigen Entwurf zum Arbeitnehmerdatenschutzgesetz in der Schublade. Dass dieser Entwurf nie Gesetz wurde, scheiterte ebenso wie die Initiativen der rot/grünen Koalition an der Lobby der Arbeitgeber und im Falle Norbert Blüms auch an den Wirtschaftsliberalen seines eigenen Koalitionspartners FDP.
Ein Schelm, der böses dabei denkt, wenn Schäuble nun vorgibt, trotz aller Vorarbeit der vergangenen Jahre bis zur Bundestagswahl kein Arbeitnehmerdatenschutz mehr zustande bringen …
… Arbeitsverhältnisses verbunden mit dem Angebot zum Abschluss eines neuen Arbeitsvertrages mit geänderten, schlechteren Arbeitsbedingungen.
Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen wird oftmals versucht, die Änderungskündigung rechtsmissbräuchlich zur einseitigen allein vom Arbeitgeber veranlassten Senkung der Vergütung des Arbeitnehmers einzusetzen. Unternehmen versuchen hierdurch das wirtschaftliche Unternehmerrisiko auf die Belegschaft abzuwälzen. Nicht selten erhalten Arbeitnehmer in diesen Tagen ein Schreiben mit nachstehendem Inhalt:
„Sehr …
… überproportional beteiligt. Beispielsweise bleiben einem ledigen konfessionslosen Arbeitnehmer (Steuerklasse I, keine Kinder) bei einem Bruttomonatslohn von 2.000 Euro von einer Erhöhung um 50 Euro monatlich nur 25,59 Euro übrig – also nur die Hälfte. Der Arbeitgeber hat noch zusätzlich fast
10 Euro im Monat als Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung abzuführen.
Mit steuerfreien Arbeitgeberleistungen dagegen können Chefs ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun, ohne dass für die zusätzlichen Zahlungen Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge fällig werden. Es …
Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten sehen sich Arbeitgeber, etwa um bei ausbleibendem Umsatz Personalkosten zu sparen, zur Umstrukturierung und Rationalisierung von Betriebsabläufen veranlasst. Dabei können Arbeitgeber im Rahmen ihrer unternehmerischen Freiheit durchaus Maßnahmen zur Umstrukturierung und Rationalisierung von Betriebsabläufen treffen, die sich mindernd auf die benötigte Stärke der Belegschaft auswirken. Hierzu gehören etwa die Einführung von technischen Neuerungen, durch die menschliche Arbeitskraft ersetzt wird oder aber auch …
Das Bundesarbeitsgericht beschäftigt sich erneut mit dem Themenkreis der Diskriminierung wegen des Alters. Dies weist auf die, auch in der Rechtspraxis, steigende Bedeutung des AGG.
Das Bundesarbeitsgericht führt aus:
Beschränkt ein öffentlicher Arbeitgeber die Auswahl, welche Beschäftigte er einem sog. „Personalüberhang“ zuordnet und dann zu einem sog. Stellenpool versetzt, auf Beschäftigte einer bestimmten Altersgruppe, so führt das zu einer unzulässigen unterschiedlichen Behandlung wegen des Alters iSd. § 10 AGG, wenn er seine Vorgehensweise …
… Mitarbeiterüberwachung
Spätestens seit der neuesten Datenschutzaffäre der Deutschen Bahn sind Detektive und Detekteien wieder in „aller Munde“. Grund genug für uns, die Rechtslage** einmal zu erläutern. Was darf mein Chef und was darf er nicht?!?
Darf mein Arbeitgeber eine Detektei einschalten, um die Aktivitäten von Mitarbeitern zu kontrollieren?
Eine pauschale Kontrolle von Mitarbeitern ohne konkreten Verdacht ist nicht zulässig. Wenn aber ein konkreter Anfangsverdacht gegen bestimmte Mitarbeiter besteht, dann kann und darf der Arbeitgeber …
… Pflege-Branche: Der geplante Mindestlohn soll für stationäre, teilstationäre und ambulante Pflege gelten.
Über die Höhe des Mindest-Entgelts in der Pflege soll eine achtköpfige Kommission entscheiden. Darin sollen jeweils zwei Vertreter der Gewerkschaften und der Arbeitgeber sowie jeweils zwei Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter der kirchlichen Pflege-Anbieter sitzen. Einem ausgehandelten Mindestlohn müssen drei Viertel der Kommissionsmitglieder zustimmen, bevor er Gültigkeit erhält. Die so festgelegten Lohnuntergrenzen sind für alle in- und ausländischen …
… Jahr fortlaufend arbeitsunfähig krankgeschrieben gewesen war. Ende September 2005 schied der Mann dann unter Bezug von Erwerbsminderungsrente aus dem Arbeitsverhältnis aus. Da er während der vorherigen zwölf Monate keinen Urlaub nehmen konnte, verlangte er vom Arbeitgeber dessen nachträgliche Abgeltung. Während das Arbeitsgericht die Klage noch abgewiesen hatte, gab die 12. Kammer dem Arbeitnehmer nun unter Berufung auf im Januar ergangenes Urteil des Europäischen Gerichtshofes (Az.: C-350/06) jedoch Recht.
Urteil des Landesarbeitsgericht Düsseldorf …
… Konjunktur im 1. Quartal. Die Zukunft für das Unternehmen, für das sie selbst arbeiten, sehen sie jedoch positiv. Nur 30 Prozent der befragten Arbeitnehmer rechnen mit einem sinkenden Umsatz ihres Unternehmens. Ein Drittel der Arbeitnehmer ist der Meinung, dass ihr Arbeitgeber nicht von der Krise betroffen ist. Allerding rechnen knapp 66 Prozent damit, dass der Arbeitsdruck in 2009 zunimmt. Nahezu alle Beschäftigten haben kein bzw. nur geringes Verständnis dafür, falls die verdiente Gehaltserhöhung aufgrund der Wirtschaftskrise ausfällt. Kann das fixe …
… Europa? – Zeitarbeit, Arbeitszeit, Tarifrecht“, aktuelle Rechtsprechung zum AGG sowie „Mindestlohn – Gefahr für den Arbeitsmarkt?“. Veranstalter des Kongresses sind die Zeitschrift "Arbeit und Arbeitsrecht" (Huss-Medien) gemeinsam mit der GDA, der Marketinggesellschaft der Deutschen Arbeitgeber.
In Vorbereitung auf den Kongress beleuchtet Prof. Dr. Frank Maschmann von der Uni Mannheim in der aktuellen Ausgabe der "Arbeit und Arbeitsrecht" (erscheint am 5. Februar) den Balanceakt zwischen Korruptionsbekämpfung und Mitarbeiterüberwachung. Gerade infolge …
… hervorragend für die Kleinsten eignet.
Einrichtung bereits ausgebucht
Die Tatsache, dass „Schloss Naseweis“ bereits ausgebucht sei, zeige die Akzeptanz, die das Angebot – übrigens auch bei Unternehmen – finde, sagte Makurath. Ditzingens größter Arbeitgeber, der Werkzeugmaschinenhersteller und Laserspezialist Trumpf nutzt Belegplätze. Die Stadt übernimmt den jährlichen Betriebskostenabmangel. KiND und Beruf e.V. verfügt über umfangreiche und langjährige Erfahrung in der Krippenbetreuung. Sein pädagogisches Konzept, „element-i“, entspricht zudem …
… werden.
Durch ein erstes Vorgespräch mit der ermittelnden Staatsanwaltschaft können der drohende Strafrahmen samt Nebenfolgen (Geldauflage, Geldstrafe, Haftstrafte mit oder ohne Bewährung, Bewährungsauflagen, Eintrag im Bundeszentralregister, Eintrag im Führungszeugnis für Arbeitgeber oder Eintrag im neuen erweiterten Führungszeugnis) und der weitere Verfahrensverlauf (außergerichtliche Lösungen wie schriftliche Einstellung gegen Auflagen oder schriftlicher Strafbefehl ohne öffentliche Verhandlung) abgesteckt werden.
Die Anordnung einer ED-Behandlung …
Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen, sollen künftig offenbar die Hälfte der anfallenden Sozialversicherungsbeiträge von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erstattet bekommen. Das geht aus einem Entwurf für ein "Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland" hervor, den das Bundeskabinett am Dienstag verabschiedet hat. Wie das Online-Portal PersonalPraxis24.de weiter berichtet, befasst sich am heutigen Freitag auch der Bundestag mit der Novelle. Konkret sei eine Änderung im Dritten Sozialgesetzbuch …
Betriebsbedingte Kündigungen genau prüfen
Seitdem sich die Konjunktur in Deutschland allmählich abkühlt, geht in vielen Betrieben das Schreckgespenst der betriebsbedingten Kündigung um. Denn viele Arbeitgeber sehen für ihre Unternehmen in wirtschaftlich schwerer Zeit nur eine Möglichkeit: die rasche Verringerung der Mitarbeiterzahl. Dabei gibt der Gesetzgeber ihnen aber keineswegs freie Hand im Umgang mit ihren Angestellten. Soll die betriebsbedingte Kündigung eines Arbeitnehmers wirklich rechtsgültig sein, muss sie nach dem Kündigungsschutzgesetz …
(Berlin, 29.01.2009) Der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) setzt auch bei der von der Regierungskoalition beschlossenen Lohnuntergrenze für die Zeitarbeit auf die Wahrung der Tarifautonomie und warnt vor Stimmen aus dem Arbeitgeberlager, die dieses Verfassungsprinzip aushebeln wollen.
"Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) will offenbar die Tarifautonomie abschaffen. Das ist ein einmaliger und unfassbarer Vorgang im Arbeitgeberlager", sagte AMP-Präsident Peter Mumme am 28. Januar 2009 in Berlin. "Anders ist es wohl kaum …
… nach eigener Einschätzung jedoch keinen direkten Einfluss auf ihre berufliche Position. Dies zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Personaldienstleisters Randstad, die im Dezember 2008 durchgeführt wurde. Die deutschen Arbeitnehmer glauben vor allem an die Fähigkeiten ihres Arbeitgebers, die Krise zu bewältigen. Knapp 80 Prozent der Befragten haben volles Vertrauen, dass ihr Arbeitgeber die Finanzkrise überstehen wird und diese auch richtig einschätzt. Die allgemeinen Folgen der Wirtschaftskrise werden insgesamt deutlich negativer bewertet als …
Bundestag stimmt Gesetzesentwurf zu
- Elektronischer Entgeltnachweis entlastet Arbeitgeber, Antragsteller und Behörden
In seiner 200. Sitzung hat der Deutsche Bundestag gestern dem Entwurf des Gesetzes über das Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA-Verfahrensgesetz) zugestimmt. Demnach übermitteln Arbeitgeber ab Januar 2010 die Entgeltdaten ihrer Beschäftigten verschlüsselt an eine zentrale Speicherstelle, die von der Deutschen Rentenversicherung Bund betrieben wird. Die separate Registratur Fachverfahren wird von der Informationstechnischen …
… seitdem intensiv vor den Gefahren des Missbrauches durch Arbeitnehmer. Zu Recht?
Bochum / Essen, Januar 2009 – Durch das Pflegezeitgesetz haben Beschäftigte das Recht, in akuten Fällen bis zu zehn Arbeitstage der Arbeit fernzubleiben (kurzzeitige Arbeitsverhinderung) und sich, wenn der Arbeitgeber in der Regel über mehr als 15 Beschäftigte verfügt, bis zu einem halben Jahr von der Arbeit für die Pflege eines nahen Angehörigen freistellen zu lassen (Pflegezeit).
Für den Arbeitgeber dürfte diese – eigentlich sinnvolle – Regelung zu Komplikationen …
… Damit einher geht auch eine stärkere Spezialisierung der Bachelorstudiengänge. Schließlich weisen die Ergebnisse auf einen dringenden Handlungsbedarf für Unternehmen bei der Besetzung von Nachwuchspositionen durch die begehrten Diplom-Absolventen der letzten Abschlussjahre hin.Arbeitgeber, die noch unentschlossen sind, sollten spätestens jetzt ihr Hochschulmarketing den veränderten Rahmenbedingungen im Hochschulsektor anpassen. Dies betrifft sowohl den Einsatz von Praktikanten als auch die Einarbeitungsprogramme für die „neuen“ Absolventen.
alma …
… Tür.
Das Gesetz wurde nicht Willkommen geheißen. Im Gegenteil: Viele Wirte sahen darin ihren finanziellen Ruin und die Raucher fühlten sich ihrer Freiheit beraubt.
Der Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz ist schon seit einigen Jahren durch die Arbeitsstättenverordnung geregelt. Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass die Arbeitnehmer am Arbeitsplatz vor dem Passivrauchen geschützt werden. Deshalb stellen viele Firmen Raucherräume zur Verfügung oder die Raucher müssen vor die Tür.
Mit den Nichtraucherschutzgesetzen gibt es hier keine Änderungen …
Aufgrund der derzeitigen Entwicklungen steht die Wirtschaft im Jahr 2009 vor weitreichenden Veränderungen.
"Weiterbildung anstatt Kündigung" ließ die Bundesregierung als Motto verkünden.
Natürlich möchten nur die wenigsten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter entlassen. Doch die weltweite Finanzkrise stellt neue Herausforderung an die unmittelbare Zukunft. Noch viel schneller gilt es, Nischen am Markt auszumachen und qualitativ hochwertig zu besetzen. Hierfür gilt es jedoch nachhaltig und proaktiv Qualitäten in den Unternehmen zu fördern, damit das Management, …
… so muss dem Betriebsrat der komplette Detektiv – Tätigkeitsbericht zur Einsicht vorgelegt werden.
Wird die Zielperson überführt, muss diese sogar das Honorar der Detektei bezahlen (Bundesarbeitsgericht, 8 A'Z'R 5/97).
Das BAG hat entschieden, dass Arbeitnehmer dem Arbeitgeber die - durch sein Fehlerhalten - das Tätigwerden eines Detektiv oder Detektei entstandenen erforderlichen Kosten zu ersetzen hat, wenn der Arbeitgeber wegen eines konkreten Verdachts gegen den Arbeitnehmer einer vorsätzlich vertragswidrigen Handlung überführt wird. (Urteil …
… der Agentur Bühner gerade bei der Vermittlung von Bewerbern mit nichtdeutscher Herkunft ganz besonders diese in eine vernünftige, langfristige und gute Arbeit zu bekommen. Das ist oftmals ein ungleicher Mehraufwand, den wir aber trotzdem gern betreiben. Es sind vielfach die Firmen, also die Arbeitgeber, die uns klar vorgeben, das Bewerber mit ausländischer Herkunft nicht gewünscht sind. Das ist nicht überall und in allen Bereichen so, aber der Trend ist klar und eindeutig. Ich sagte es ja an anderer Stelle schon einmal, es ist hochgradig krank, wie …
… Kündigung Schadensersatz und Entschädigung zu verlangen. Der Entscheidung lag der nachstehende Sachverhalt zugrunde:
Der 51 Jahre alte Kläger wandte sich gegen seine betriebsbedingte Kündigung. Dieser lag ein Interessenausgleich zugrunde. Im Interessenausgleich hatten Betriebsrat und Arbeitgeber für die Sozialauswahl i. R. v. § 1 III KSchG eine sogenannte Punktetabelle vereinbart. Das Punktesystem sah bei der Kündigung zu berücksichtigende Sozialpunkte unter anderem für das Lebensalter vor. Die Auswahl erfolgte proportional nach Altersgruppen. …
… nunmehr, nach einigen bereits gleich lautenden Entscheidungen von Oberlandesgerichten der Bundesgerichtshof (BGH Urteil vom 19.11.2008 - IV ZR 305/07) getroffen.
Der Kläger verlangt von seinem Rechtsschutzversicherer die Erstattung von Rechtsanwaltsgebühren. Der Arbeitgeber hatte dem Kläger mitgeteilt, dass aufgrund eines "Restrukturierungsprogrammes" und "der damit verbundenen Stellenreduzierung" beabsichtigt sei, ihm zu kündigen, sollte er nicht einen ihm angebotenen Aufhebungsvertrag annehmen.
Die vom Kläger daraufhin beauftragten Rechtsanwälte …
… nur von der Arbeitsagentur sondern zusätzlich von Javeco beraten wird. Dort begrüßt ihn sein fester Ansprechpartner, der ihn bei der Suche nach einer neuen Stelle unterstützt. Gemeinsam erstellen sie ein individuelles Stärkenprofil und identifizieren potentielle Arbeitgeber. Zusammen mit dem Kunden erarbeitet der Vermittler die persönliche Bewerbungsstrategie und hilft bei der Suche nach passenden Stellen. Abgerundet wird das Angebot durch die individuelle Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche. Die flexiblen Beratungszeiten machen es möglich, der …
… Ablauf sich ein Arbeitnehmer nicht mehr mit Erfolg gegen den Verlust seines Arbeitsplatzes gerichtliche wehren kann.
Im zur Entscheidung stehenden Fall hatte der Mitarbeiter von seiner Sekretärin einen verschlossenen Umschlag erhalten, in dem sich auch noch ein weiteres Schriftstück befand.
Hierdurch übersah der Arbeitnehmer die Kündigung, von der er erst Notiz nahm, als die Dreiwochenfrist bereits abgelaufen war.
Nunmehr sollten sich Arbeitgeber jedoch nicht ermutigt sehen Kündigungen stets auf diesem Wege zuzustellen in der Hoffnung...
www.zrwd.de
… geschieht im Wesentlichen über das Medium Internet und der kanzleieigenen modernen Technologie.
Warm-WirtschaftsRecht bietet folgende Kernrechtsgebiete als Schwerpunkte an:
• Arbeitsrecht für Arbeitgeber + Arbeitnehmer
• Arbeitsrecht für gemeinnützige Unternehmen
• EDV-/IT-Vertragsrecht
• Unternehmensrecht
• Handelsrecht und Gesellschaftsrecht
• Insolvenzrecht und Sanierungsrecht
• Vereinsrecht und Gemeinnützigkeitsrecht
• Nonprofit Unternehmensrecht
• Steuerrecht und Steuerstrafrecht
• Vertragsrecht
• Wirtschaftsrecht
Durch Nutzung von Netzwerken …
… Widerspruchsrecht ergibt sich nicht aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch, da es sich bei Umstrukturierungen kraft Gesetzes nicht um einen rechtsgeschäftlichen Betriebsübergang handelt. Auch das Europäische Gemeinschaftsrecht sieht ein solches Widerspruchsrecht nicht vor. Jedoch ist die freie Wahl des Arbeitgebers durch das Grundrecht der Berufsfreiheit des Art. 12 GG geschützt. Ein Gesetz, durch das der Arbeitgeber ausgewechselt wird, greift in dieses Grundrecht ein. Dieser Eingriff ist verfassungsgemäß, soweit er durch Gründe des Gemeinwohls gerechtfertigt wird und …
… des Unternehmens zu selektieren, ist jedoch gar nicht so einfach“, warnt Rechtsanwältin Anne Boudon von der Wirtschaftskanzlei FPS Fritze Paul Seelig in Frankfurt. „Eine Kündigung wegen Minderleistung ist zwar grundsätzlich möglich, stellt aber sehr hohe Anforderungen an den Arbeitgeber und muss von diesem sorgfältig vorbereitet werden.“
Um eine Minderleistung handelt es sich zum Beispiel, wenn ein Mitarbeiter vier Stunden für eine Aufgabe benötigt, für die seine Kollegen lediglich eine halbe Stunde brauchen. Sie ist von der schlichten Nichtleistung, …
… sind sich über die Hälfte der Befragten einig, dass sie nach der Auszeit besser organisiert seien als zuvor und besser Wichtiges von Unwichtigem trennen könnten. Die bessere und effizientere Arbeitsorganisation der Rückkehrerinnen wird von 68 Prozent der Arbeitgeber bestätigt.
Dauer der Elternzeit und Verbindung zum Unternehmen
Je nach Größe des Betriebes ist die „Betroffenheit“ von Elternzeit und Wiedereinstieg unterschiedlich: In kleinen Betrieben bekam etwa ein Drittel der Belegschaft innerhalb der letzten fünf Jahre ein Kind. In Unternehmen …
… Job in einem anderen Unternehmen an. 72 Prozent haben bereits einen Headhunter kontaktiert oder selbständig nach einer neuen Tätigkeit Ausschau gehalten. 63 Prozent der IT-Führungskräfte gehen davon aus, in den nächsten zwei Jahren nicht mehr bei ihrem jetzigen Arbeitgeber zu sein – das sind fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr. „Die Abnahme des Einflusses im Unternehmen steht in direkter Beziehung zum Nachlassen der Berufszufriedenheit und letztendlich zu einem Ansteigen der Wechselbereitschaft", kommentiert Udo Nadolski, Geschäftsführer von …
… Hochschulabsolventen" durch. Die Datenerhebung umfasst unter anderem die Akzeptanz der neuen Hochschulabschlüsse Bachelor und Master sowie die Entwicklung der Vergütungen für Praktikanten und Diplomanden. Die Ergebnisse der anonymen Umfrage bieten Berufseinsteigern wie auch Arbeitgebern eine hervorragende Orientierung bei der marktgerechten Vergütung.
Bis zum 1. Februar 2009 können Personalverantwortliche von Unternehmen und öffentlichen Körperschaften daran teilnehmen. Der bewusst kurz gehaltene Fragebogen kann online auf der Internetseite von alma …
Eschborn, November 2008 – Das Thema Weiterbildung gewinnt immer mehr an Bedeutung. 59 Prozent aller Beschäftigten haben in den letzten zwölf Monaten an einer internen oder externen Weiterbildung teilgenommen. Dabei bieten Arbeitgeber Beschäftigten mit höherem Bildungsabschluss häufiger interne und externe bezahlte Weiterbildungen an als Beschäftigten mit niedrigem Bildungsabschluss. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die Deutschlands führender Personaldienstleister Randstad im Rahmen des Arbeitsbarometers regelmäßig durchführt. Befragt …
… der Gleichbehandlung und des Lohnes auseinandergesetzt.
Der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz verbietet die sachfremde Schlechterstellung von Arbeitnehmern gegenüber anderen Arbeitnehmern in vergleichbarer Lage. Im Bereich der Vergütung greift das Gebot der Gleichbehandlung ein, wenn der Arbeitgeber Leistungen aufgrund einer generellen Regelung gewährt, insbesondere wenn er bestimmte Voraussetzungen oder Zwecke festlegt. Ist die Entscheidung des Arbeitgebers nicht auf einen einzelnen Betrieb beschränkt, sondern bezieht sie sich auf alle …
… Zukunft gerechnet werden müsste".
Hintergrund der Entscheidung ist der Fall einer behinderten Schichtarbeiterin, die über mehrere Jahre hinweg häufig erkrankt und u.a. wegen Depressionen an insgesamt rund 140 Tagen ausgefallen war. Nachdem sie sich wiederholt Gesprächen mit dem Arbeitgeber über die mögliche Art und Dauer der Erkrankung widersetzt hatte, kündigte die Firma ihr mit Zustimmung des Integrationsamtes krankheitsbedingt. Dagegen klagte die Frau – mit Erfolg. Nach dem Arbeitsgericht Nürnberg entschied kürzlich auch die 6.Kammer des LAG …
Die Situation ist bekannt: Der Arbeitgeber regt mehr oder weniger offen an, das Arbeitsverhältnis im Wege einer Aufhebungsvereinbarung aufzulösen. Für Sie als Arbeitnehmer stellen sich zahlreiche Fragen. Kann und soll ich auf das Angebot eingehen? Was kann ich verlangen? Mit welchen Schritten muß ich rechnen, wenn ich nicht bereit bin, mich auf Verhandlungen einzulassen?
Zuerst stellt sich dabei die Frage: Wie findet man einen guten Anwalt, wenn man nicht weiß, welcher Anwalt gut ist und bisher keinen benötigte? Welchen Weg Sie dabei auch einschlagen, …
Die Verlagsgesellschaft W.E. Weinmann e.K. bietet die Aushangpflichtigen Gesetze 2009 als barrierefreie PDF-Datei an. Dadurch stehen diese wichtigen Arbeitsschutzbestimmungen auch sehbehinderten zur Verfügung.
Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, bestimmte Arbeitsschutzgesetze zur Einsicht zugänglich zu machen. Verfügt das Unternehmen über ein Intranet oder Netzwerk, auf das alle Beschäftigten Zugriff haben, können die Aushangpflichtigen Gesetze auch einfach dort eingestellt werden. Damit sehbehinderte Mitbarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Bestimmungen …
… das Onlineportal PersonalPraxis24.de.
Hintergrund des Rechtsstreits ist der Fall einer Auspackhilfe, die für ein Dienstleistungsunternehmen in einem Supermarkt Regale bestückte. Mit Verweis auf den Gehalts- und Lohntarifvertrag für den Einzelhandel in Bremen und Bremerhaven forderte sie vom Arbeitgeber mehr Geld. Ihr Argument: Die Aufgaben, die sie ausübe, entsprächen den davon erfassten Tätigkeiten; ihre Bezahlung betrage jedoch nur gut 52 Prozent dessen, was tariflich gewährt werde und sei daher sittenwidrig. Der Arbeitgeber lehnte eine höhere …