… AZR 500/05 letztinstanzlich zur Frage Stellung bezogen, wem Bonusmeilen bei Flugreisen zustehen.
Geklagt hatte ein Arbeitnehmer, der rund 350.000 Bonuspunkte aus dem "miles & more" - Programm der Lufthansa im Wert von knapp EUR 10.000.- erflogen hatte. Nachdem der Arbeitgeber alle Mitarbeiter angewiesen hatte, künftig die erflogenen Meilen nur noch geschäftlich zu nutzen, klagte der Arbeitnehmer - zunächst erfolgreich - vor dem Arbeitsgericht Siegen. Daraufhin ging der Arbeitgeber in die Berufung zum Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm, das ihm …
… kommt ist derzeit noch nicht abzusehen."
Dies sind die internen Aussagen des IG-Metall-Vorstands gegenüber dem Tarifverhandlungsführer der DGB-Tarifgemeinschaft Reinhard Dombre, die der Redaktion von Personalundwissen.de vorliegen.
Anlass der Stellungnahme sind die arbeitgeberseitig geforderten Änderungen im Manteltarifvertrag.
So hat der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitunternehmen (iGZ) nun nach den erst vor kurzem beendeten Tarifverhandlungen gegenüber dem Tarifpartner DGB u.a. geäußert, die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall zu ändern …
… Identität, ist es Diskriminierung. Das Opfer hat dann erheblich erweiterte Rechte, beispielsweise wird die Beweislast vor Gericht vereinfacht.
Über uns
Die Mitglieder sind erfahrene Betriebs- und Personalräte, Mitarbeiter von Personalabteilungen, Gewerkschaftsfunktionäre und Arbeitgeber. Darüber hinaus unterstützen erfahrene Arbeitsrechtler und Psychologen die Vereinsarbeit mit Rat und Tat bei der Seminarplanung und der Beratung. Unser juristischer Experte (Weiterverweisung), Dr. Alenfelder, Spezialist für Diskriminierungsrecht und Fachanwalt …
Das Urlaubsentgelt darf vom Arbeitgeber nicht in den Stunden- oder Tageslohn einbezogen werden.
Somit besteht für den Arbeitnehmer nach der europäischen Arbeitszeitrichtlinie ein Anspruch auf den bezahlten Mindesturlaub, der ansonsten durch die Einbeziehung des Urlaubsentgelts in die reguläre Vergütung umgangen werden könnte.
Grundlage hierfür ist eine jüngere Entscheidung des EuGH (Europäischer Gerichtshof).
Dieser musste jüngst Klagen englischer Arbeitnehmer auf Bezahlung von Urlaubsentgelt entscheiden (EuGH, Urteil v. 16.03.2006, C-131/04 …
Arbeitgeber dürfen Abmahnungen nicht erst ein halbes Jahr nach dem behaupteten Fehlverhalten des Arbeitnehmers aussprechen (LAG Nürnberg 14.6.2005, 6 Sa 367/05)
Es gibt zwar keine gesetzliche Ausschlussfrist für den Ausspruch einer Abmahnung. Wenn ein Arbeitgeber den Arbeitsvertragsverstoß allerdings schon sechs Monate kennt, ohne den Arbeitnehmer darauf anzusprechen, ist eine Abmahnung nicht mehr zulässig. In diesem Fall hat der Arbeitgeber durch das lange Zuwarten zum Ausdruck gebracht, dass er das dem Arbeitnehmer vorgeworfene Fehlverhalten nicht …
… müssen. Das geltende AGG ermöglicht nun Arbeitnehmern und Angestellten auf der Basis bestimmter Indizien zu behaupten, sie seien in irgendeiner Weise diskriminiert worden, vor Gericht Klage zu erheben und teilweise sehr hohe Entschädigungs-zahlungen zu fordern.
Da der Arbeitgeber durch die Beweisumkehrung nunmehr gezwungen ist nachzuweisen, dass dem nicht so ist, müssen also künftig alle personalpolitischen Entscheidungen auf etwaige Verstöße gegen die Diskriminierungsverbote in Bezug auf Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen …
Viel E und wenig Learning. Bei der Auswahl einer geeigneten Lernsoftware rund um das Thema Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sollten Unternehmen genau hinsehen denn:
Nur Schulungen, die auch geeignet sind, Benachteiligungen zu verhindern, können zu einer Haftungserleichterung des Arbeitgebers führen. Welche Schulung allerdings im Sinne des Gesetzes „geeignet“ ist, definiert das Gesetz nicht. Dies betrifft insbesondere die Frage welche Inhalte der Arbeitgeber in diesen Schulungen vermitteln muss und in Anlehnung hieran welche Inhalte die …
… noch unterzeichnet und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden, bevor es in Kraft treten kann. Damit ist jedoch in Kürze zu rechnen.
Den Zeitpunkt der Verkündung könne man noch nicht exakt angeben. Mit einer Verkündung des AGG ist also in dieser Woche voraussichtlich nicht mehr zu rechnen.
Es bleibt dabei: Arbeitgeber müssen sich mit dem Thema befassen, um Klagen und Schadensersatzforderungen zu vermeiden.
HR-Brain bietet ausführliche, kostenlose Informationen rund um das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) unter: http:www.hr-brain.de
… können.
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Bewerbungskosten werden in den §§ 45 - 46 SGB III geregelt:
SGB III § 45 Leistungen
Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende sowie Ausbildungsuchende können zur Beratung und Vermittlung unterstützende Leistungen erhalten, soweit der Arbeitgeber gleichartige Leistungen nicht oder voraussichtlich nicht erbringen wird. Als unterstützende Leistungen können Kosten
1. für die Erstellung und Versendung von Bewerbungsunterlagen (Bewerbungskosten),
2. im Zusammenhang mit Fahrten zur Berufsberatung, Vermittlung, Eignungsfeststellung und …
Der Kläger, ein Co-Pilot mit einer vereinbarten Monatsarbeitszeit von 169 Stunden, verlangte von seinem Arbeitgeber die Verringerung der Arbeitszeit um 1/12 dergestalt, dass seine Vollzeitbeschäftgung auf die Zeit von Januar bis November begrenzt und er im Dezember arbeitsbefreit wird.
Grundsätzlich kann jeder Arbeitnehmer, desssen Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate Bestand hat, gem. § 8 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) verlangen, dass seine vertragliche Arbeitszeit verkürzt wird. Der Arbeitgeber hat der gewünschten Arbeitszeitverkürzung …
… Einfluss auf das Einstiegsgehalt haben die Größe und fachliche Ausrichtung der anstellenden Kanzlei sowie die Ausbildungsleistungen und die Spezialisierung des Junganwalts. Eine starke Einkommensdiskrepanz besteht zwischen West- und Ostdeutschland: Das Gehalt in Ostdeutschland erreicht je nach Arbeitgeber nur 60 bis 75 % des in Westdeutschland üblichen Salärs. Auch das Geschlecht wirkt einkommensbestimmend: Junge Rechtsanwältinnen erzielen nur 80 bis 85% des Einkommens ihrer männlichen Kollegen.
Die Wahl des Arbeitgebers ist ein weiterer bedeutender …
… Massenentlassungsanzeige erst nach Abschluss der Verhandlungen über den Sozialplan inklusive der bei Scheitern der Verhandlung einzuberufenden Einigungsstelle erfolgen können.
Hierbei stützt sich das Arbeitsgericht Berlin auf ein Urteil des EuGH vom 27.01.2005, demzufolge ein Arbeitgeber verpflichtet ist, Verhandlungen über die Möglichkeit durchzuführen, die Folgen von Massenentlassungen durch soziale Begleitmaßnahmen zu mildern und dass der Arbeitgeber vor Abschluss dieser Verhandlungen nicht kündigen dürfe (EuGH, Urteil vom 27.01.2005, Az: - …
Arbeitsrecht - Übergabe der Kündigung
Ein Arbeitgeber kündigte seinem Mitarbeiter durch Übergabe des Kündigungsschreibens in seinen Betriebsräumen, ließ es sich nach Durchsicht zusammen mit dem Vermerk, der Arbeitgeber habe die Kündigung gelesen, zurückgeben. Er versprach dem Arbeitnehmer, ihm eine Kopie der Kündigung zu geben, was aber nicht geschah.
Der Arbeitnehmer klagte daraufhin gegen die ausgesprochene, aber nicht ausgehändigte Kündigung. Das zweitinstanzlich hiermit beschäftigte Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz wies die Klage …
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Wer nicht schulen will, muss zahlen
Jeder Arbeitgeber ist für das Verhalten seiner Mitarbeiter/-innen verantwortlich. Von besonderer Bedeutung wird dies ab dem 01. August 2006 in den Fragen der Gleichbehandlung. Mit dem neuen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sind für den Arbeitgeber aus dem § 12 AGG sog. Organisationspflichten umzusetzen. Was gilt und was können Sie tun?
In aller Kürze: Sie müssen Ihre Mitarbeiter per Schulung mit dem AGG vertraut machen.
Warum?
Ziel des AGG ist es, Benachteiligungen …
… gefragt, wie ein normaler Wähler und Bürger dieses Landes den Mindestlohn sieht? Oft wird auch gerne Mindestlohn mit Mindestentlohnung verwechselt. Hier, für alle, der kleine aber feine Unterschied:
Mindestlohn = der Betrag, den ein Arbeitnehmer erhält , wenn er von einem Arbeitgeber eingestellt wird. Ob 20 oder 40 Stunden die Woche, egal der Mindestlohn ist unabhängig von der Anzahl der geleisteten Stunden darf aber 40 h die Woche nicht überschreiten.
Mindestentlohnung = der Betrag, den ein Arbeitnehmer mind. die Stunde erhält.
Was der Bürger …
… zum Bundesarbeitsgericht ging die Frage, wie die einzelnen Kriterien der Sozialauswahl untereinander zu gewichten sind. Das höchste deutsche Arbeitsgericht hat zum Az. 2 AZR 480/04 entschieden, dass keins der Kriterien Vorrang besitzt.
Zum Hintergrund: Kündigt ein Arbeitgeber betriebsbedingt, gibt es zusätzlich weitere Arbeitnehmer, die dem Gekündigten vergleichbar sind, muss der Arbeitgeber in die Sozialauswahl eintreten. Hierdurch soll er herausfinden, welcher der Arbeitnehmer am ehesten auf seinen Arbeitsplatz verzichten kann und kündbar ist. …
… "Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit und für den Erhalt der traditionsreichen Apotheke in Deutschland" formlos s.u. beitreten. Jeder Bürger ist durch die Gesundheitsreform betroffen, die mehr Bürokratie und Bevormundung bei unverändert steigenden Finanzierungslasten für Arbeitgeber und Versicherte bedeutet.
In einer Pressemitteilung an die führenden pharmazeutischen Zeitungen DAZ und PZ, in dem dort am 20. Juli abgedruckten Brief an seine Kolleginnen und Kollegen, möchte der Duisburger Apotheker und Aktionskünstler Rudolf Kley alle …
Nach dem neuen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das zum 1. August 2006 in Kraft tritt, ist es für jeden Arbeitgeber erforderlich, seine Mitarbeiter im Rahmen einer Aus- und Fortbildung auf die Unzulässigkeit von Benachteiligungen zu schulen.
Dieser auferlegte Schulungsaufwand sollte zugleich auch als Chance begriffen werden. Denn diese Gelegenheit lässt sich dazu nutzen, ein Konfliktmanagementsystem im Unternehmen zu implementieren.
Ein Konfliktmanagementsystem senkt dauerhaft die Kosten, weil der überwiegende Teil aller Streitigkeiten …
… Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bereits vom Bundestag verabschiedet und vom Bundesrat gebilligt wurde bereiten sich deutsche Unternehmen nur sehr zögerlich auf dieses Gesetz vor. Eine Umfrage im Juni 2006 zeigte, dass sich weniger als 15% der befragten Unternehmen auf das AGG vorbereiten. Ein Spiel mit dem Feuer, wenn man bedenkt ,dass Arbeitgeber ab diesem Zeitpunkt bei gesetzeswidrigen Diskriminierungen Schadensersatzansprüche, Entschädigungsforderungen und mehr riskieren.
Mehr Infos unter www.hrbrain.de
HR-Brain
Forstenrieder Alle 150a
81476 München
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz kommt und wird ohne Übergangsfristen in Kraft treten. Damit wird sich dieses Gesetz sofort nach Einführung auf zahlreiche Prozesse der Personalwirtschaft auswirken.
Zentralbegriff des Diskriminierungsrechts ist die Benachteiligung.
Wer wird von dem Gesetz betroffen sein?
Was heißt Benachteiligung?
Wie kann ich mich als Arbeitgeber vorbereiten und schützen?
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81476 München
Mit dem beschlossenen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG); früher Antidiskriminierungsgesetz (ADG) müssen Arbeitgeber handeln. Der arbeitsrechtliche Teil des Gesetzes tritt voraussichtlich am 01. August dieses Jahres ohne Übergangsfristen in Kraft. Damit riskieren Arbeitgeber ab diesem Zeitpunkt bei gesetzeswidrigen Diskriminierungen Schadensersatzansprüche, Entschädigungsforderungen, Entgeltfortzahlungspflichten trotz Leistungsverweigerung u. v. a. m.
Um diesen Risiken entgegenzuwirken, sollten Unternehmen möglichst schnell handeln, vor …
… Endtermin genannt werden, sondern nur das Ereignis, dass zum Ende des Arbeitsverhältnisses führen soll. Dieses muss aber genau bezeichnet werden. Beispiel: Der Arbeitnehmer wird befristet bis zum Abschluss der Erdbeerernte eingestellt.
Aber Achtung!
Der Arbeitgeber ist verpflichtet mindestens 2 Wochen vor der Zweckerreichung den Arbeitnehmer zu unterrichten, dass der Arbeitsvertrag ausläuft. Geschieht dies nicht, geht das Arbeitsverhältnis automatisch in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über.
Allen Saisonarbeitskräften rät der Sozialticker …
… das man Arbeitslose in den 1. Arbeitsmarkt drängen will, ja sogar dazu zwingen möchte. Nur wo bitte sehr sind die Stellen, von denen diese Herren immer sprechen?
Millionen von Arbeitslosen werden jeden Monat gezwungen sinnlose Blindbewerbungen zu schreiben, an Arbeitgeber, die eigentlich keine Mitarbeiter suchen, nur damit, die in der Eingliederungsvereinbarung getroffen Bewerbungsquote von Seiten des Hilfesuchenden erfüllt wird. Aber wie sieht es von Seiten der Argenturen und Kommunen aus? Optionskommunen haben in vielen Fällen keinen Zugriff auf …
… in Zusammenhang stehen, bezwecken oder bewirken, dass die Würde der betreffenden Person verletzt und ein von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird.”
Nach § 12 AGG* “Maßnahmen und Pflichten des Arbeitgebers” ist dieser verpflichtet:
1) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligungen wegen eines in § 1 genannten Grundes zu treffen. Dieser Schutz umfasst auch vorbeugende Maßnahmen.
Wann hier die ersten Sozialgerichtsprozesse …
Rund um das Thema Arbeitsrecht bietet seit Februar 2006 Pro S.eminare, Inh. Sandra Gremm in Heidelberg Seminare für Arbeitgeber, Führungskräfte sowie Personal- und Betriebsräte an. Durchgeführt werden diese Seminare von erfahrenen Rechtsanwälten und Psychologen. Der erhebliche Vorteil für die Teilnehmer besteht darin, dass die Seminare somit immer auf dem aktuellsten Stand sind und praxisnahe Beispiele erläutert werden können.
Ein neues Konzept von Pro S.eminare bietet den Teilnehmer die Möglichkeit sich fern vom beruflichen Alltagsgeschehen in …
… wird.
Es erstaunt das Team von RECHTLEGAL immer wieder, welche rechtlich eigentlich "durchgekauten" Fragestellungen immer wieder die höchsten Gerichte beschäftigen.
Arbeitsrecht - Insolvenzgeld
Dass dem Arbeitnehmer für die letzten drei Monate vor Insolvenzeröffnung Insolvenzgeld zusteht, wenn der Arbeitgeber die Gehälter nicht mehr gezahlt hat, ist bekannt.
Weniger bekannt ist, dass das Insolvenzgeld nicht nur das reguläre Gehalt umfasst, sondern auch variable Gehaltsbestandteile, wie das Bundessozialgericht (BSG) zum Az. B 11a AL 29/05 R …
Bei zunehmender Angst um Arbeitsplätze in einer satten Gesellschaft, wachsen die Gemeinheiten unter den Arbeitnehmern sowie zwischen Arbeitgebern und Angestellten. Abhängigkeiten führen zu seelischen Grausamkeiten und manchmal in den Selbstmord.
Mobbingopfer brauchen eine Lobby - zur Abwehr des Psychoterrors und zur Aufklärung über die komplizierten Zusammenhänge gibt es www.mobbing-web.de. Ein Wissens - und Hilfeportal für alle Betroffene.
Unterstützen Sie die Arbeit von www.mobbing-web.de .
Die meistbesuchte Internetpräsenz zum Thema Mobbing …
Arbeitsrecht - Überstunden
Die Vergütung für geleistete Überstunden war kürzlich Gegenstand einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz zum Az. 9 Sa 711/05.
Ein Mitarbeiter hatte Überstunden geleistet und wollte diese vom Arbeitgeber vergütet haben. Dieser wiederum wandte ein, er habe die Überstunden weder angeordnet noch billigend in Kauf genommen, betriebsnotwendig waren sie ebenfalls nicht. Deshalb weigerte er sich, die Überstunden zu vergüten, letztlich zu Recht, wie das LAG entschieden hat, da es nicht im Ermessen des …
… hinnehmbar, dass - wie im Beispiel Schwabing - wenige Monate vor Schuljahresbeginn etliche Kinder ohne Hortplatz sind und so womöglich Eltern gezwungen werden, ihre Berufstätigkeit aufzugeben oder zumindest massiv einzuschränken. Berufstätigkeit mit Kindern wird von vielen Arbeitgebern bereits nur leidlich gefördert – es wäre schön, wenn wenigstens von staatlicher Seite nicht zusätzliche Hürden aufgebaut werden.
Nur wenn tatsächlich mehr und flexibleres Betreuungsangebot für alle zur Verfügung gestellt wird, sollte darüber nachgedacht werden, die …
… Überstunden werden um so mehr, je höher qualifiziert die Mitarbeiter sind. Die kleine Gruppe der hoch qualifizierten Angestellten leistet mehr als 60% aller geleisteten Überstunden, in der Regel ohne zusätzliche Entlohnung. Selbst die vom Arbeitgeber oft angebotenen Ausgleiche in Freizeit werden meist nicht angenommen.
Arbeitsrecht - EU-Arbeitszeit-Richtlinie
Die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten sind auch beim vierten Versuch, die maximal zulässige Höchstarbeitszeit in der EU zu regeln, erneut gescheitert.
Hintergrund für die Arbeitszeit-Richtlinie …
… der Wirtschaftsfaktor Arbeit hierzulande nicht mehr so stark besteuert werden darf, auch wenn Sozialdemokraten vom Schlage eines Kurt Beck meinen, der Staat habe immer noch nicht genug. Ein kinderloser deutscher Arbeitnehmer bringe nur 49 Prozent dessen, was er seinen Arbeitgeber kostet, am Monatsende nach Hause. In den USA liege der entsprechende Anteil bei 71 Prozent, im europäischen Durchschnitt bei 56 Prozent.
„Kurzum: Wenn die Probleme am deutschen Arbeitsmarkt nicht gelöst und die Wirtschaft nicht wieder flott gemacht wird, bekommt Deutschland …
Arbeitsrecht - Änderungskündigung
Vor Ausspruch einer betriebsbedingten Kündigung muss der Arbeitgeber prüfen, ob er den Arbeitnehmer auf einem anderen Arbeitsplatz weiterbeschäftigen kann. Eine solche Prüfung ist nach den Urteilen des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zu den Az. 2 AZR 132/04 und 2 AZR 244/04 nur dann entbehrlich, wenn eine freie Stelle mit der bisher ausgeübten absolut nicht vergleichbar ist, weder von den Arbeitsabläufen noch von der Gehaltszuordnung.
Im Normalfall hat der Arbeitnehmer selber die Möglichkeit, die neu angebotene Tätigkeit …
… schon das allgemeine Persönlichkeitsrecht des einzelnen Arbeitnehmers. Die Arbeitnehmer, die am Betriebsausflug nicht teilnehmen, unterliegen ihren ganz normalen arbeitsvertraglichen Verpflichtungen. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer, der nicht für den Betriebsausflug mit Billigung des Arbeitgebers freigestellt ist, generell seine vertraglich geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen hat. Ein Anspruch auf Freistellung an diesem Tag besteht nicht.
In der Praxis ist jedoch die Durchführung der vertraglich geschuldeten Tätigkeit am Tag des Betriebsausfluges …
… oder Ausschlussfristen dienen dazu, die Durchsetzung von Ansprüchen bereits lange vor ihrer Verjährung unmöglich zu machen.
Solche Klauseln finden sich regelmäßig in Arbeitsverträgen, meist an deren Ende, und bestimmen eine Frist, innerhalb derer Arbeitnehmer und Arbeitgeber streitige Ansprüche anzeigen, teils auch gerichtlich anbringen müssen.
Mit einer lediglich zwei Monate betragenden, vertraglichen Ausschlussfrist in einem Arbeitsvertrag ist das Bundesarbeitsgericht (BAG) kürzlich konfrontiert worden. Es hat zum Az. 5 AZR 52/05 entschieden, …
… der Wirtschaftsfaktor Arbeit hierzulande nicht mehr so stark besteuert werden darf, auch wenn Sozialdemokraten vom Schlage eines Kurt Beck meinen, der Staat habe immer noch nicht genug. Ein kinderloser deutscher Arbeitnehmer bringt nur 49 Prozent dessen, was er seinen Arbeitgeber kostet, am Monatsende nach Hause. In den USA liegt der entsprechende Anteil bei 71 Prozent, im europäischen Durchschnitt bei 56 Prozent.
Kurzum: Wenn die Probleme am deutschen Arbeitsmarkt nicht gelöst und die Wirtschaft nicht wieder flott gemacht wird, bekommt Deutschland …
Eine Lobby für Mobbingopfer ist am Wachsen
Bei zunehmender Angst um Arbeitsplätze in einer satten Gesellschaft, wachsen die Gemeinheiten unter den Arbeitnehmern sowie zwischen Arbeitgebern und Angestellten. Abhängigkeiten führen zu seelischen Grausamkeiten und manchmal in den Selbstmord. Mobbing ist kein Kavaliersdelikt.
Mobbing kann zu Selbstmord führen
Mobbing am Arbeitslatz gedeiht unter anderem, weil viele Menschen, auch in Deutschland, nicht die "Freiheit" haben oder nutzen können, selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu entscheiden, wo …
Rechtmäßige Kündigung verpflichtet Arbeitgeber nicht zur Abfindung: Die Rechtsberatungsplattform anwalt.de klärt über arbeitgeber- und arbeitnehmerseitige Rechte und Pflichten auf und macht dabei auf Fallstricke und Risiken aufmerksam.
Den ein oder anderen mag es überraschen, aber im Falle einer Kündigung durch den Arbeitgeber gibt es nicht automatisch einen Anspruch auf Abfindung per Gesetz.
Dennoch: die überwiegende Zahl der Kündigungsschutzprozesse endet letztlich damit, dass man sich auf die Zahlung einer Abfindung einigt. Immer öfters bieten …
… es Diskriminierung. Das Opfer hat dann erheblich erweiterte Rechte, beispielsweise wird die Beweislast vor Gericht vereinfacht.
Über uns
Die Mitglieder des Vereins sind erfahrene Betriebs- und Personalräte, Mitarbeiter von Personalabteilungen, Gewerkschaftsfunktionäre und Arbeitgeber. Darüber hinaus unterstützen erfahrene Arbeitsrechtler und Psychologen die Vereinsarbeit mit Rat und Tat bei der Seminarplanung und der Beratung. Unser juristischer Experte (Weiterverweisung), Dr. Alenfelder, Spezialist für Diskriminierungsrecht und Fachanwalt für …
Arbeitsrecht - Anfechtung bei gefälschtem Zeugnis
Das Landesarbeitsgericht (LAG) Nürnberg hat zum Az. 9 Sa 400/05 entschieden, dass der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag rückwirkend anfechten kann, wenn der Bewerber sich mit gefälschten Zeugnissen vorgestellt hat. Ob der Arbeitgeber diesen Eingehungsbetrug zeitnah oder erst nach Jahren merkt, spielt keine Rolle, ebenso wenig wie die Bewährung des Arbeitnehmers auf dem Arbeitsplatz.
Arbeitsrecht - Urlaubsübertrag ins Folgejahr
Nach einem Urteil des Landesarbeitsgericht (LAG) Kiel zum Az. 3 Sa 433/05 …
Bonn/Düsseldorf – In Zeiten steigender Arbeitslosigkeit zeigen sich Staat und Arbeitgeber wenig kooperativ denjenigen gegenüber, die arbeiten möchten. Hierzu zählen beispielsweise Frauen, die nach ihrem Mutterschaftsurlaub wieder in ihren alten Beruf einsteigen wollen. Dies gestaltet sich durch mangelnde Flexibilität von Staat und Arbeitgebern zusehends schwieriger. „Nicht nur der Staat, auch Arbeitgeber sind dazu aufgerufen, die Vereinbarkeit von Familien und Beruf zu verbessern“, mahnt Michael Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische …
… konsequenter Antidiskriminierung hin. Dr. Alenfelder, selbst Fachanwalt für Arbeitsrecht und gefragter Experte auf EU Ebene, machte deutlich, welch’ Unverständnis in Berlin und Brüssel in diesem Zusammenhang den Äußerungen, beispielsweise des Arbeitgeberverbandes, entgegenschlägt.
Prystawik, Leiter des EAC in London, erklärte wörtlich: „Die Entscheidung für Diskriminierungsfreiheit bedeutet Entscheidung für Gerechtigkeit und Solidarität und die entschiedenen Ablehnung von Privilegien und Ungerechtigkeit.“
Dr. Alenfelder ergänzte: „ Diskriminierung …
… es Diskriminierung. Das Opfer hat dann erheblich erweiterte Rechte, beispielsweise wird die Beweislast vor Gericht vereinfacht.
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… Mitgliedsunternehmen des PSVaG über Beiträge vollständig ausfinanziert werden.
Das Gesetz sieht außerdem vor, dass die in der Vergangenheit aufgelaufenen, noch nicht ausfinanzierten „alten" Betriebsrentenanwartschaften in Höhe von circa 2,2 Milliarden Euro nachfinanziert werden. Um die betroffenen Arbeitgeber nicht zu stark zu belasten, wird diese Nachfinanzierung über einen Zeitraum von 15 Jahren gestreckt. Derzeit sind Betriebsrentenansprüche zum einen durch Rückstellungen der Firmen gedeckt, zum anderen sind 8,7 Millionen Betriebsrentner für den Insolvenzfall …
… Arzt fest, dass der Beschäftigte infolge einer Krankheit arbeitsunfähig erkrankt ist. Grundsätzlich obliegt dem Arbeitnehmer die Darlegungs- und Beweislast, die er durch ein ärztliches Attests erbringt. Die ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung trägt einen hohen Beweiswert.
Möchte der Arbeitgeber die ärztliche Bescheinigung nicht gelten lassen, so muss er im Rechtsstreit konkrete Tatsachen darlegen und gegebenenfalls unter Beweis stellen, aus denen sich begründete Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit ergeben. Der Arbeitgeber kann dabei (gemäß …
… höhere Schulform zu wechseln, wenn sie sich durch besonders gute Leistungen hervortun.
Trotz der Vorteile des mehrgliedrigen Schulsystems muß man aber Verständnis für alle aufbringen, die lieber das Gymnasium besuchen, obwohl sie danach einen Ausbildungsberuf ergreifen wollen. Viele Arbeitgeber verlangen selbst für relativ einfache oder manuelle Tätigkeiten eine gute Mittlere Reife oder gar das Abitur. Diese Misere läßt sich in erster Linie dadurch lösen, daß die Hauptschüler durch praktische Kenntnisse und langjährige gezielte Hinführung auf einen …
… sonstiges „Gedöns“ abtun. Ein Beispiel belegt allerdings, dass sich der Autor hier nicht auf dem Holzweg befindet. Ein Unternehmen wie „Unilever“ gebe jährlich erhebliche Summen für seine Imagewerbung gerade beim akademischen Nachwuchs aus und sei als Arbeitgeber dementsprechend gefragt. Mittelständler erscheinen häufig als nicht attraktiv, ohne Perspektive und ziemlich verstaubt. „Qualifizierte Arbeitskräfte von der Attraktivität des eigenen Unternehmens zu überzeugen ist daher für klein- und mittelständische Unternehmen sehr viel schwieriger als für …
… Kombination aus Technik, Prozesswissen und Softskills. Wer hier fit sei, habe gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, schreibt Kirsten Seegmüller in der Computer Zeitung http://www.computerzeitung.de . Reine Kerninformatiker seien weniger gefragt. Die Arbeitgeber erwarten vielmehr eine interdisziplinäre Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker oder Wirtschaftsingenieur. Der ideale Kandidat kenne sich mit Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaft aus, bestätigt Richard Hochholzer, Geschäftsführer Technik beim Outsourcer PBU CAD-Systeme http://www.pbu-cad.de …
I. Einleitung
Mit Wirkung vom 01.05.2004 hat der Gesetzgeber in § 84 Abs. 2 SGB IX ein sog. betriebliches Eingliederungsmanagement eingeführt. Danach hat der Arbeitgeber, für den Fall, dass ein Arbeitnehmer in einem Jahr länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig krank ist, in Abstimmung mit dem Betriebs- oder Personalrat und dem betroffenen Arbeitnehmer die Möglichkeiten abzuklären, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst schnell überwunden werden und mit welchen Leistungen und Hilfen einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt …
… beruflichen Gründen als Werbungskosten absetzbar sind. Solche beruflichen Gründe sind insbesondere die Versetzung an einen anderen Ort, die Aufnahme einer Berufstätigkeit an einem anderen Ort, die Verkürzung der Fahrzeit um mindestens eine Stunde täglich - auch ohne Wechsel des Arbeitgebers, der Bezug oder die Räumung einer Dienstwohnung.
Aber wussten Sie, dass Sie auch für einen Umzug aus privaten Gründen eine Steuerermäßigung erhalten können, wenn Sie den Umzug von einer Spedition durchführen lassen? Tatsächlich ist dies möglich, wie aktuell ein …