… der Steuerpflicht.
• Freibetrag neu: Wenn der Betrag von 110 Euro überstiegen wird, unterfällt nur der übersteigende Teil der Steuerpflicht, d.h. 110 Euro bleiben steuerfrei.
Neu ist aber auch, dass nun auch solche Kosten in die Bemessungsgrundlage fallen, die nicht einem Arbeitnehmer konkret zugerechnet werden können; der Bundesfinanzhof hatte vor nicht allzu langer Zeit entschieden, dass solche Kosten außen vor blieben (z.B. die Kosten der Musikband oder der Eventagentur). Ab 01.01.2015 fallen nun aber auch diese Kosten in die Bemessungsgrundlage, …
Arbeitgeber mit Sitz im In- oder Ausland sind verpflichtet, ihren im Deutschland beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein Arbeitsentgelt mindestens in Höhe des Mindestlohns zu zahlen (§20 MiloG). Dabei ist ein Auftraggeber nicht nur für die Zahlung des Mindestlohn in seinem eigenen Unternehmen verantwortlich, sonder haftet auch bei der Vergabe von Dienstleistungen oder Werkverträgen für die korrekte Zahlung der Mindestlöhne in seiner Wertschöpfungskette (§ 13 MiloG).
Auftraggeber stehen in der Pflicht, die Einhaltung und Überwachung …
… Moderne Workforce-Management-Systeme können hier helfen.
Das Mindestlohngesetz schreibt vor, dass viele Arbeitgeber Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit ihrer Beschäftigten aufzeichnen müssen (siehe Mindestlohngesetz §17 Absatz 1). Dies gilt zum einen für Arbeitgeber, die Arbeitnehmer nach § 8 Absatz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch beschäftigen, also geringfügig Beschäftigte, außer sie arbeiten in einem Privathaushalt. Es gilt auch für Arbeitgeber in den Wirtschaftsbereichen, die unter § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes …
Umfrage unter Führungskräften räumt mit Stereotypen auf und belegt Handlungsbedarf für Politik und Personalpolitik
Eine gemeinsame Studie des Berufsverbandes DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK zusammen mit der Businessplattform für Senior Experten MASTERhora zum Altersbild der Arbeitnehmer 55 + in Deutschland fördert neueste Erkenntnisse zu dem Bild älterer Fach- und Führungskräfte sowie deren tatsächliche Erwartungen an Politik und Personalpolitik zu Tage. Der Studie liegen Befragungsergebnisse von 1.134 Führungskräften zu Grunde. Demnach wünschen sich ganze …
… Überschuldung von 4.322 Milliarden Euro bedeutet (Quelle: Statista). Die Nehmerländer befinden sich zudem in Rezession, bei hoher Arbeitslosigkeit, Jugendarbeitslosigkeit bis 56 Prozent und steigenden Mietkosten. Ihnen wurden Löhne, Renten und Sozialleistungen gekürzt. Kündigungen von Arbeitnehmern soll ohne Begründung möglich werden, auch eine Forderung des Verbandes der Familienunternehmer in Deutschland.
Aus den Krisenländern strömen Hundertausende Flüchtlinge nach Europa, die in 13 EU-Staaten nicht aufgenommen werden. Flüchtlinge erzeugen nun einmal für …
Die Auswirkungen des Mindestlohns auf eine Branche im Schattendasein
Ab dem 1. Januar 2015 gilt bundesweit ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro brutto pro Arbeitsstunde. Dieser Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmer, die in Deutschland arbeiten. Und damit auch für einen Großteil der 150.000 bis 200.000 osteuropäischen Pflegekräfte, die in deutschen Haushalten tätig sind, um alte und hilfebedürftige Personen zu betreuen.
Die Kosten für eine legale häusliche 24-Stunden-Betreuung durch angestellte Betreuungskräfte, werden daher ab dem 1. Januar …
Macht ein Arbeitnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung, die sein Arbeitgeber für sich nutzt, dann hat er Anspruch auf eine Vergütung. Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, das die Voraussetzungen und das Verfahren für die Berechnung und Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Als Normalfall sieht das Gesetz vor, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber Mitteilung davon machen muss, wenn er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine …
… Minijobber detaillierte Stundenaufzeichnungen zu führen sind. Hier trifft Sie ab dem 01.01.2015 eine Dokumentationspflicht.
Die Aufzeichnungen sind mindestens wöchentlich zu führen, denn der Arbeitgeber ist verpflichtet, “Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufzubewahren.” Als Nachweis …
… Rechtsgebieten, die im Alltag von großer Bedeutung sind. So zum Beispiel zum Thema Urlaubstage und Mietrecht. Doch welche sind das konkret und was bedeutet sie im Alltag?
Urlaubstage
• Die Urlaubstage sind vom Arbeitgeber beim Ausscheiden der Firma in bar an den Arbeitnehmer zu zahlen, wenn der Arbeitnehmer wegen einer längeren Krankheit keinen Urlaub nehmen konnte. Dies gilt auch, wenn der Mitarbeiter gestorben ist. Denn sein Anspruch geht dann auf seine Erben über.
Arbeitsrecht
• Das Finanzamt hat ein Arbeitszimmer auch dann anzuerkennen, wenn …
Abmahnung können den Arbeitnehmer schneller ereilen, als ihm das vermutlich bewusst ist. Oft reicht bereits ein häufiges Zuspätkommen und die erste Abmahnung kann seitens des Arbeitgebers ausgesprochen werden. Jedoch gibt es auch ernstere Fälle, in denen eine Abmahnung oft das letzte Mittel des Arbeitgebers darstellt, seinen Unmut zu äußern.
Vielerorts geschehen Abmahnungen aber auch völlig unbegründet und sind teilweise rechtlich nicht vertretbar. Eine Abmahnung gilt eher als die "gelbe Karte" und heißt an sich noch nichts, jedoch muss der Arbeitnehmer …
… zuverlässige Mitarbeiter handelt, die sich binnen kurzer Zeit in die Unternehmensstrukturen integrieren und zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen."
Neben der Anstellung von schwerbehinderten Menschen im eigenen Unternehmen, vermittelt Stegmann aktiv Schwerbehinderte als qualifizierte Arbeitnehmer. Ziel dabei ist die Übernahme des Beschäftigten in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis. "Die Zeitarbeit bietet Unternehmen die Möglichkeit, Mitarbeiter mit einer Behinderung unbefangen kennenzulernen, Barrieren abzubauen und in eine unbefristete Beschäftigung …
… Milliarden Euro für Investitionen, die aufgrund von angeblicher Haushaltsdisziplin, nicht ausgegeben wurden. Regierungen, Gewerkschaften und Unternehmer haben zudem in den letzten 40 Jahren zugelassen, dass Deutschland zum Niedriglohnland Nummer Eins in Europa avancierte.
Die Folge, deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten nicht nur die niedrigsten Löhne in Europa, sondern auch die niedrigsten Renten. Die Rente wird nach Experten zukünftig nur noch 40 Prozent des Bruttolohns betragen. Wieder einmal wird die Politik lange streiten …
Die Möglichkeit des Streiks als Teil der Tarifautonomie und der sozialen Marktwirtschaft ist für Arbeitnehmer und Gewerkschaften ein wichtiges Recht, das aber zugleich zum verantwortungsvollen Umgang damit verpflichtet. Der Berufsverband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE-DFK vermisst aktuell bei Spartengewerkschaften wie GDL und Vereinigung Cockpit diese Verantwortung und fordert als Reaktion darauf eine Korrektur des Streikrechts.
„Heute können selbst Kleinstgewerkschaften in einer quasi Mono-polstellung ihr Streikrecht missbrauchen und schaden so den Un-ternehmen …
… einem Experten deuten zu lassen. Entspricht es nicht den Tatsachen und kann das auch belegt werden, dann bestehen gute Chancen vor Gericht, einen Korrekturanspruch durchzusetzen: "Daran ändert auch das Berliner Urteil nichts, vielmehr stärkt es die Rechte von Arbeitnehmern!"
Im aktuellen Fall hatte sich die Klägerin an einem Passus gestört, nachdem Arbeiten "zur Zufriedenheit" des Chefs erledigt wurden. Übersetzt heißt das "Schulnote befriedigend" und das widerspreche ihrem Rechtsanspruch auf ein wohlwollendes Zeugnis. Aber: Wer eine positivere …
Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben Anfang November einen Gesetzentwurf zum Schutz von Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern, ein sog. Whistleblower-Schutzgesetz, in den Bundestag eingebracht. Durch dieses Gesetz sollen Arbeitnehmer geschützt werden, die sich bei Missständen im Unternehmen an Behörden oder sogar die Öffentlichkeit wenden. Nach aktuellem Stand von Gesetz und Rechtsprechung muss ein solcher Mitarbeiter derzeit mit Diskriminierung und Kündigung rechnen.
So soll es nach dem (lesenswerten) Entwurf der Fraktion einen neuen § 612b BGB …
… regional verantwortlich denken und handeln“ haben wir mit der Schaffung von Telearbeitsplätzen gerade in ländlichen Gebieten ganz neue Perspektiven geschaffen. Dabei danke ich natürlich im Besonderen auch unseren beiden Projektpartnern HSE24, der Arbeitsagentur Herzberg und den Arbeitnehmern, die den Mut hatten, dieses Projekt mit offenem Ausgang mitzutragen. Dafür ernten nicht nur wir Partner, sondern auch die Beschäftigten nach zwei Jahren den Lohn! Wir haben gemeinsam echte Lebensperspektiven dank IT-gestützter Geschäftsmodelle geschaffen, Trends …
… interessiert's?
Solche Parolen des modisch noch in den 80erJahren stecken gebliebenen GdL-Chefs sind jedoch ebenso wie sein stilverfehltes Bärtchen ein absolutes No-Go und schaden den Gewerkschaftsmitgliedern, der Gewerkschaft und der gesamten Idee des grundrechtlichen Schutzes der Arbeitnehmervereinigungen. Wenn Kleinstgewerkschaften in der Lage sind, durch ihre Forderungen und dadurch bedingte Arbeitskampfmaßnahmen ein ganzes Land in Mitleidenschaft zu ziehen, werden schnell Stimmen laut, die für eine Einschränkung des Streikrechts in bestimmten Fällen plädieren. …
Auch für ausländische Arbeitgeber gelten in Deutschland aufgrund des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) zwingend die besonderen Urlaubsregeln der deutschen Bauwirtschaft sowie ein Mindestlohn, wenn der ausländische Betrieb mit seinen Arbeitnehmern einen Bauauftrag auf einer Baustelle in Deutschland ausführt.
Für je 12 Beschäftigungstage in Deutschland entsteht ein Anspruch auf 1 Tag Urlaub. Zur Sicherung des Urlaubsanspruchs ist ein Beitrag in Höhe von 15,30 % des monatlichen Bruttolohns an die SOKA Bau zu zahlen. Die SOKA Bau erstattet dem Arbeitgeber …
Berlin – Die Arbeitsverhältnisse kirchlicher Arbeitnehmer sind gesondert geregelt. Der Arbeitgeber ist weder an allgemeinverbindliche tarifliche Regelungen gebunden, noch ist ein Streikrecht der Arbeitnehmerschaft vorgesehen. Dieser so genannte Dritte Weg war Thema der heutigen PEAG PERSONALDEBATTE zum Frühstück. Die Diözesancaritasdirektorin des Erzbistums Berlin, Prof. Ulrike Kostka, diskutierte mit dem ver.di-Kirchenexperten Berno Schuckart-Witsch über die Ausgestaltung und die Zukunft dieses Sonderwegs.
Prof. Ulrike Kostka: „Die starke Reglementierung …
… Mitarbeiter oder externe Dienstleister), muss diese sorgfältig auswählen und dabei prüfen, ob sie geeignet sind, die Aufgaben ordnungsgemäß durchzuführen. Danach muss er aber auch kontrollieren, ob die ausgewählten Personen die Aufgaben dann auch tatsächlich ordnungsgemäß ausführen. Werden Arbeitnehmer ausgewählt, ist schon aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht zu prüfen, ob der Mitarbeiter die gestellten Aufgaben (auch innerhalb der gesetzlichen Arbeitszeit) erfüllen kann (§ 7 ArbSchG).
• Wer neue Leute in sein Team holt bzw. mit Aufgaben betraut, muss dafür …
… Unternehmen und Wissenschaftlern, dass uns nur niedrige Löhne im Wettbewerb halten.
Dabei interessiert sie nicht, dass das deutsche Steuersystem in den vergangenen Jahren ungerechter geworden ist. Während insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. Milliarden müssen jährlich zusätzlich in die Infrastruktur und Bildung investiert werden, um deren Qualität wenigstens auf einem angemessenen Niveau zu halten.
Damit nicht genug: Experten …
München, 15. Oktober 2014
Die in München ansässige FRÖBEL Bayern gGmbH beschäftigt seit heute 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Miriam Tasser, die hundertste Arbeitnehmerin, verstärkt künftig das Team des Standorts der Kinderkrippe Leutstettener Straße. Sie wird als junge, dynamische Fachkraft mit den Krippenkindern arbeiten.
In den elf Münchner Standorten arbeiten Erzieherinnen und Erzieher mit vielen Kompetenzen und Qualifikationen. Trotz der ursprünglich harten Startvoraussetzungen eines „leer gefegten Stellenmarkts“, ist es der Münchner …
… dazu unterschiedlichste Erfahrungen und Anregungen vermittelt.
Nachhaltiges Personalmanagement heißt mittlerweile mehr denn je, Mitarbeitern solche Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, Familie, Freizeit und Beruf vereinbaren zu können.
Bei jüngeren Arbeitnehmern geht es beispielsweise darum, den Widereinstieg nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung zu fördern.
Älteren Beschäftigten soll es ermöglicht werden, Teilzeit zu arbeiten, und leistungsgeminderte Arbeitnehmer muss man fördern.
Vor allem personalintensive Branchen, …
Arbeitnehmer in Deutschland machen im Schnitt mehr Überstunden als ihre Kollegen in den anderen Euro-Ländern – und das meistens auch noch umsonst. Weniger als die Hälfte ihrer Überstunden wird Beschäftigten in Deutschland bezahlt. Nach einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) (quelle: http://doku.iab.de/grauepap/2014/Ueberstunden_Hintergrundinformationen.pdf) erhielt jeder der gut 38 Millionen Beschäftigten im zweiten Quartal durchschnittlich fünf Überstunden mit Geld oder Freizeit vergütet. 6,9 Stunden hingegen …
… wird vielerorts die Frage gestellt, wie man das neue Gesetz umgehen könnte. Auch uns treffen viele Fragen dazu. Wahrscheinlich werden viele Unternehmen weg vom Minijob bzw. überhaupt vom Arbeitsverhältnis, und hin zum Freien Mitarbeiter „wechseln“, d.h. der bisherige Arbeitnehmer soll sich selbständig machen und wird dann auf Basis eines Freien Mitarbeiters beschäftigt.
Das ist grundsätzlich natürlich möglich – solange der Freie Mitarbeiter auch tatsächlich frei ist und nicht etwa eine Scheinselbständigkeit gegeben ist. Wenn sich aber letztlich …
… beschränkt sich das Teilen von Fotos, Posts und Likes nicht mehr auf das Privatleben – Arbeitskollegen und sogar Vorgesetzte sind selbstverständlich auch „Freunde“.
Wie folgenschwer allerdings schon ein einziger falscher Klick im Netz sein kann, scheint besonders jungen Arbeitnehmern oder Facebook-Neulingen oftmals nicht bewusst zu sein. Die durch Partyfotos in Zweifel gezogene Krankmeldung ist nur ein Beispiel dafür, dass immer mehr Urteile im Arbeits- und Kündigungsrecht ursprünglich auf Online-Aktivitäten zurückzuführen sind. Denn auch Delikte wie …
… Schutz genießt und dort auch Ansprüche auf Vergütung geregelt sind. Beispiel:
“Für das heute vorgestellte Konzept vereinbaren die Vertragspartner die Anwendbarkeit des Urheberrechtsgesetzes, und zwar auch insoweit, als das Konzept selbst nicht urheberrechtlich geschützt sein sollte.”
Übrigens kann auch ein Arbeitnehmer Urheber sein (siehe § 43 UrhG). Bei Urhebern im Arbeitsverhältnis stellt sich dann oft das Problem, ob bzw. inwieweit der Arbeitgeber die Werke seines Mitarbeiters nutzen darf und vor allem, wie der Urheber dafür zu vergüten ist: Der …
… kann (muss aber nicht) seinen Markt gewerberechtlich festsetzen lassen (§ 69 Gewerbeordnung). Mit der Festsetzung gehen dann gewisse Rechte, aber auch Pflichten einher, dies sind die sog. Marktprivilegien bzw. die Marktfreiheit.
Ein Recht bzw. Vorteil ist bspw., dass Arbeitnehmer auch an einem Sonntag auf dem Markt arbeiten dürfen, während der Sonntag normalerweise arbeitsfrei sein muss.
Ein Nachteil bzw. eine Pflicht für den Veranstalter ist hingegen, die teilnahmewilligen Beschicker und Aussteller nach bestimmten Kriterien auszuwählen. Bei einer …
… konnte Deutschland die internationale Finanzkrise nicht nur wirtschaftlich gut bewältigen, sondern auch den sozialen Frieden innerhalb der Gesellschaft wahren. Dieser Erfolg wird auch einer besonnenen Lohnpolitik und klug ausgehandelten Kompromissen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zugeschrieben. Im Rahmen der heutigen PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutierten der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Reiner Hoffmann und der arbeits-marktpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Karl Schiewerling die Auswirkungen dieser …
Fachvortrag von Rechtsanwältin Dimartino am 15. Oktober 2014 in Eppelheim
Heidelberg, 22. September 2014. Stellenabbau, befristete Verträge, Ärger im Büro: Wirklich sicher vor einer plötzlichen Kündigung ist heutzutage kaum ein Arbeitnehmer. Dabei stellt eine Kündigung einen äußerst groben und schwer kalkulierbaren Einschnitt in die aktuelle Lebenssituation dar. Miete, Auto und Essen wollen bezahlt werden, nicht selten hängt eine ganze Familie am Gehalt des Gekündigten. Doch genau in diesem Moment des Schreckens ist es wichtig, der Schockstarre …
… GDL ihre Mitglieder auf, die Unternehmen Lufthansa und Deutsche Bahn zu bestreiken. Die Folgen für die Bürger in Form von Verspätungen und Ausfällen von Zügen und Flügen sind allgemein bekannt. Doch welche Konsequenzen ergeben sich für streikende Arbeitnehmer und bestreikte Arbeitgeber? Wann steht einem Arbeitnehmer das Recht auf Streik zu und wie unterscheidet sich ein rechtmäßiger Streit von einem unrechtmäßigen Streik?
Ein Streik ist definiert als eine kollektive und planmäßig durchgeführte, vorübergehende Arbeitsniederlegung zur Erreichung eines …
… können beispielsweise unkompliziert auch einmal aus dem Home-Office arbeiten. Flexible Arbeitszeiten ohne Kernzeiten ermöglichen auch spontane Anpassungen an familiäre Erfordernisse. Neben den Führungskräften hat auch eine Feelgood-Managerin ein offenes Ohr für die Anliegen der Arbeitnehmer. Außerdem unterstützt die Personalabteilung Eltern bei der Suche nach einem Krippen- oder Kindergartenplatz sowie bei der Umsetzung von Teilzeitwünschen und bei auch von Vätern immer häufiger angefragten Elternzeitwünschen. In der Leipziger Zentrale von Spreadshirt …
… Bundesagentur für Arbeit.
Dort ist möglich, was eigentlich gar nicht möglich sein darf: Mitarbeiter dauerhaft in befristeten Arbeitsverhältnissen zu beschäftigen. Hier wie auch in anderen Bereichen des Öffentlichen Dienstes ist das so. Geschätzt hat jeder sechste Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst ein befristetes Arbeitsverhältnis. Oftmals ergibt sich nicht die erhoffte Festanstellung, sondern eine weitere Befristung.
Mitarbeiter im Justizdienst und Kommunen auch betroffen
"Auch Mitglieder der dbb jugend nrw, die im kommunalen Dienst ihre Ausbildung …
… Tätigkeitstätte“ ergeben. Auch bei der steuerfreien Erstattung von Fahrtkosten, den Übernachtungskosten und beim Verpflegungsmehraufwand sind seit Januar 2014 wichtige Änderungen zu beachten. Zudem ist es auch bei grenzüberschreitenden Sachverhalten (Auslands-entsendung von Arbeitnehmern) zu einigen Anpassungen gekommen. Unternehmen müssen daher ihre betriebliche Reisekostenregelung im laufenden Geschäftsjahr entsprechend der tatsächlichen Reisetätigkeit an die Vorgaben der Novelle anpassen. Nur so können Haftungsrisiken und steuerrechtliche Sanktionen …
… anzugeben.
Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Nun muss man natürlich bedenken, dass es immer zwei Seiten der Wahrheit gibt und es auch Mitarbeiter gibt, die sich an ihrem Chef rächen wollen und daher irgendwelche Geschichten erfinden.
Der Arbeitnehmer, der Verstöße nicht hinnehmen will, muss aber bestimmte Vorgaben beachten, wenn er keine Kündigung aufgrund mangelnder Loyalität riskieren möchte:
Zunächst ist der Vorgesetzte zu informieren bzw. auf die Missstände aufmerksam zu machen.
Erfolgt keine ausreichende Reaktion, muss der Arbeitnehmer …
… Ent-gelts für bezahlten Jahresurlaub, der ihm seines Erachtens für die Zeit vom 19. Dezember 2011 bis zum 3. Januar 2012 zustand. Das Employment Tribunal rief den EuGH im Vorabentscheidungsverfahren an und fragte, ob unter diesen Um-ständen die Provision, die ein Arbeitnehmer während seines Jahresurlaubs verdient hätte, bei der Berechnung des Ent-gelts für den Jahresurlaub zu berücksichtigen sei, und wie gegebenenfalls der dem Arbeitnehmer geschuldete Betrag zu berechnen ist.
Der EuGH wies darauf hin, dass ein Arbeitnehmer während seines Jahresurlaubs …
Macht ein Arbeitnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung, die das Unternehmen für sich nutzt, dann hat er Anspruch auf eine Vergütung. Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, dass die Voraussetzungen und das Verfahren für die Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Als Normalfall sieht das Gesetz vor, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber Mitteilung davon machen muss, dass er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung gemacht …
… Berufsalltag übertragen. Bei der richtigen Kleiderwahl sollte allerdings beachtet werden, dass es je nach Branche und Tätigkeit unterschiedliche Vorschriften zur Kleiderordnung geben kann.
So können Arbeitgeber die Einhaltung eines einheitlichen Erscheinungsbildes verlangen und den Arbeitnehmer zum Tragen der im Betrieb allgemein üblichen Dienstkleidung verpflichten. Dies kann bei Personenbeförderungsunternehmen, wie der Deutschen Bahn und einzelnen Fluggesellschaften ebenso der Fall sein, wie im Einzelhandel bei Supermarkt- oder Baumarktketten, um nur …
… Verschleiß fährt. Der Soziale Wohnungsbau ist quasi zum Erliegen gekommen weil Zuschüsse des Bundes bei den Ländern anderweitig ausgegeben werden.
Das deutsche Steuerrecht ist in den vergangenen Jahren ungerechter geworden. Währen insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. Der Großteil der Menschen versteht nicht, dass nur 16 Prozent der Lohnsteuer in der Staatskasse landet, wobei gefühlt doch zwischen 25 und 42 Prozent gezahlt werden. Es …
… Beschäftigung zeigen. Er sähe aber die Gefahr, daß Unternehmen im Aufschwung keine zusätzlichen Einstellungen, vor allem gering bezahlter Kräfte vornähmen. Andererseits sieht er aber Spielraum für größere Lohnzuwächse.
Wie sollen wir das verstehen? Vielleicht so: Besser qualifizierte Arbeitnehmer, die eine Lobby haben, sollen mehr Geld verdienen, gering Qualifizierte sollen aber weiterhin als eine Art Sklaven billig verfügbar sein? Moralische Qualität der sogenannten Eliten zählt offensichtlich nicht gerade zu den Stärken unseres Zeitalters.
Es …
Ständige Erreichbarkeit auch am Feierabend und im Urlaub und Arbeit, die überfordert… die Gewerkschaften drängen schon seit Jahren auf eine „Anti-Stress-Verordnung“, die die psychischen Belastungen des Arbeitnehmers berücksichtigt. Bundesarbeitsministerin Nahles hat nun angekündigt, eine solche Verordnung zu prüfen. Eine gute Idee?
“Für Beschäftigte in Projektarbeit ist zu beurteilen, ob das Projektziel mit den vorhandenen Ressourcen ohne gesundheitliche Beeinträchtigung zu realisieren ist.“, so die IG Metall bereits vor Jahren. Das hört sich gut …
… fließen 16 Prozent und aus den Unternehmereinkünften 20 Prozent in die Staatskasse. Bei der Mehrwertsteuer (7 und 19 Prozent) sind es gerade einmal 3,5 Prozent, da 740 Milliarden Euro den Unternehmen vergütet werden. 2013 wurden rund 300 Mrd. Euro vererbt. Während Arbeitnehmer bis 42 Prozent Einkommensteuern bezahlen, wurden für das vererbte - nicht selbst erarbeitete Vermögen – nur 1,5 Prozent Steuern fällig (4,3 Milliarden Euro).
Die Einnahmen aus der Mineralöl-, Kraftfahrzeugsteuer und Maut betragen rund 50 Milliarden Euro. Das ist der CDU nicht …
Nach § 1a Abs. 1 Satz 1 BetrAVG kann der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber verlangen, dass von seinen künftigen Entgeltansprüchen bis zu 4 vom Hundert der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung durch Entgeltumwandlung für seine betriebliche Altersversorgung verwendet werden. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, den Arbeitnehmer von sich aus auf diesen Anspruch hinzuweisen. Dies hat der 3. Senat des Bundesarbeitsgerichts entschieden.
Der Kläger war bis zum 30.06.2010 beim Beklagten beschäftigt. Nach Beendigung des …
… zu seiner Veranstaltung zulassen, der „passt“ – der also gewisse Kriterien erfüllt. Damit ein Auswahlverfahren ordnungsgemäß verläuft, müssen den Bewerbern die Kriterien bekannt sein.
Auf der anderen Seite bringt eine Festsetzung u.a. den Vorteil, dass Arbeitnehmer auch am Sonntag auf dem Markt beschäftigt werden dürfen (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 Arbeitszeitgesetz), was ansonsten nämlich grundsätzlich verboten ist (§ 9 ArbZG).
Thomas Waetke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Autor eventfaq
Justitiar des Bundesverbandes Veranstaltungssicherheit …
… Flexibilisierung der Steuerfreibeträge für die betriebliche Altersversorgung, die auch über mehrere Jahre nutzbar sein sollen. Daneben hält der Verband ein Opting-out – die automatische Teilnahme an einer durch Entgeltumwandlung finanzierten Betriebsrente mit Widerspruchsrecht des Arbeitnehmers – für einen geeigneten Ansatz zu einer stärkeren Verbreitung von Betriebsrentenzusagen.
Die Einführung einer „Flexi-Rente“ trägt die ULA grundsätzlich mit. Dazu Roland Leroux: „Arbeitnehmer brauchen wesentlich größere Spielräume für ein echtes ‚Ausgleiten‘ am Ende …
Kündigung erhalten und nun? Was Arbeitnehmer beachten sollten, erklärt Sonja Reiff, Rechtsanwältin für Arbeitsrecht in Frankfurt
Frankfurt, 6. August 2014 - Nicht immer endet ein Arbeitsverhältnis einvernehmlich und auf Wunsch beider Seiten. Doch was genau ist zu beachten, wenn ein Arbeitnehmer die Kündigung erhält? Wann ist eine Kündigung wirksam und wann nicht? Welche Schritte sind als nächstes zu gehen, welche Fristen zu beachten? Besteht unter Umständen ein Anspruch auf Abfindung und wann sollte mit einer Kündigungsschutzklage reagiert werden? …
Macht ein Arbeitnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung, die sein Arbeitgeber für sich nutzt, dann hat er Anspruch auf eine Vergütung. Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, das die Voraussetzungen und das Verfahren für die Berechnung und Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Als Normalfall sieht das Gesetz vor, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber Mitteilung davon machen muss, wenn er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine …
… verantwortlich, dass die Beschäftigten vor Gefahren geschützt werden. Wer als verantwortlicher Vorgesetzter einen Schaden grob fahrlässig herbeiführt, haftet gegenüber dem Sozialversicherungsträger auf den entstandenen Schaden. Diese Theorie bekam nun ein Vorgesetzter einer Montagefirma zu spüren, die Leiharbeitnehmer eingesetzt hatte: Einer war aus 5 Meter Höhe abgestürzt und hat sich schwer verletzt. Nun wurde der Vorgesetzte zur Kassen gebeten.
Das Oberlandesgericht Koblenz verurteilte den Vorgesetzten nun zum Ersatz des Schadens von über 940.000 Euro …
… die große internationale Konzerne in ihrem Land erwirtschaften, steuerfrei bleiben, weil ihnen andere Staaten legale Steuerschlupflöcher bieten und sich damit Standortvorteile verschaffen. „Das bedeutet“, so Rüchardt, „die mittelständischen Unternehmen und fleißig Leistung bringenden Arbeitnehmer kommen letztlich als Steuerzahler für die Steuerausfälle auf, die durch die Gewinnverlagerung der Konzerne entstehen.“
Insofern begrüßt er die Initiativen der EU-Kommission und der OECD, solch aggressiven Steuerplanungen einen Riegel vorzuschieben. Einen …