… entschieden, dass ein Arbeitgeber rechtswidrig handelt, wenn er Überwachungsmaßnahmen veranlasst, ohne einen durch konkrete Tatsachen begründeten Verdacht einer schweren Pflichtverletzung zu haben. Damit schützt das BAG in besonderer Weise das Persönlichkeitsrecht und die Privatsphäre der Arbeitnehmer.
Eine Entscheidung, die der Berufsverband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK begrüßt: „Vertrauen sollte die Basis der Zusammenarbeit sein. Voraussetzung dafür ist, dass sich jeder Partner des Arbeitsverhältnisses an die Spielregeln hält. Genau das beschreibt …
… – zum Beispiel durch verbesserte Gesundheits-, Hygiene. Oder Umweltauflagen – eine Schmälerung ihres Profits hinnehmen müssen. Tatkräftige Mithilfe versprechen ihnen deutsche und europäische Politiker und Wirtschaftslobbyisten, die auch für sich Profitchancen sehen, auf Kosten von Arbeitnehmern und Verbrauchern.
Ja, es ist immer Krieg in der Menschenwelt, überwiegend kalt oder lauwarm in Gestalt von Politik, von Wirtschafts- und Währungsmachinationen sowie juristischen Scharmützeln. Die Millionen Opfer kommen in den Medien nur selten vor. Immer …
… der Arbeitgeberseite vor.
Seit Wochen überziehen Warnstreiks die Länder. Die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes machen mobil gegen die Ignoranz der Arbeitgeber. Die stellen sich taub und ließen bislang zwei Verhandlungsrunden ohne Angebot an die Arbeitnehmer vergehen. "Viele Beschäftigte werten das als Schlag ins Gesicht", sagt Jano Hillnhütter, Landeschef der Deutschen Beamtenbund-Jugend NRW am Rande des Protestmarsches.
Jugend-Forderungen schrill rübergebracht
Die Demonstranten tauchten Düsseldorf ganz in die Farbe mahnend leuchtenden Magentas. …
Programm für Arbeitnehmer 50plus zeichnet hamburgischen Betrieb für nachhaltige Personalpolitik aus
Am 23. März 2015 vergibt die Jobcenter-Initiative mitnmang im ehemaligen Hauptzollamt in Hamburg den renommierten Preis Unternehmen mit Weitblick für eine besonders weitsichtige Personalpolitik. Diese äußert sich vor allem darin, dass bei der Besetzung von Stellen auch Arbeitnehmer der Generation 50plus berücksichtigt werden.
Was allgemeinhin als selbstverständlich wahrgenommen wird, ist nämlich in vielen Firmen ein Problem: Sie stellen kaum Arbeitnehmer …
… Im Grundsatz ist es den Gläubigern dann zuzumuten für die Kosten aufzukommen, wenn sie diese unschwer aufbringen können und bei Obsiegen im Rechtsstreit mit einer Quotenverbesserung rechnen können. Hierzu sind gewisse Abwägungen anzustellen.
Anders als etwa Arbeitnehmern und Trägern der Sozialversicherung, ist es dem Finanzamt generell zumutbar, einen Kostenvorschuss zu leisten. Dieses hatte im entschiedenen Fall gut 71 % der zur Insolvenztabelle festgestellten Forderungen angemeldet. Die aufzubringenden Kosten beliefen sich auf rund EUR 1.000,00. …
… sind deutschlandweit immerhin rund 780.000 Menschen in Zeitarbeit beschäftigt. Das entspricht einem Anteil von 2,6 Prozent an allen sozialversicherungspflichtigen Jobs. Zuviel, meinen Gewerkschaften und Sozialdemokraten. Letztere ließen sich eine Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im Koalitionsvertrag festschreiben. Noch für die erste Jahreshälfte 2015 hat Arbeitsministerin Andrea Nahles einen entsprechenden Gesetzentwurf angekündigt. Der sieht vor, dass Zeitarbeitnehmer Betrieben künftig nicht länger als 18 Monate überlassen werden dürfen. …
Beim Mindestlohngesetz (MiloG) hat die in § 13 geregelte Auftraggeberhaftung bisher noch nicht die volle Aufmerksamkeit erlangt.
Nach § 13 Mindestlohngesetz haftet mit Bezug auf § 14 Arbeitnehmer-Entsendegesetz der Auftraggeber auch dafür, dass der von ihm beauftragte Unternehmer den gesetzlichen Mindestlohn zahlt. Er haftet insoweit wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat. Beauftragtes Unternehmen im Sinn des § 13 MiLoG sind Dienstleister und Werkvertragsnehmer, deren Nach- und Subunternehmer sowie Zeitarbeitsfirmen, die …
Erschreckend aber wahr: Sexuelle Belästigungen gehören zum Arbeitsalltag
St. Gallen, 09.03.2015. Laut einer aktuellen Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist sexuelle Belästigung im Arbeitsumfeld sehr stark verbreitet. Für die Studie wurden 1000 Arbeitnehmer befragt. Demnach hat jeder zweite unter ihnen schon einmal Erfahrungen mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gemacht. 50 Prozent der Befragten berichteten von Belästigungssituationen im Firmenaufzug, Büroflur und auf Betriebsfesten – laut einer EU-Studie von 2014 passieren …
… FAZ, 2.1.2013, S. 10).
Wenn man ab 2.400 Euro schon reich ist, warum kann sich der Staat dann nur ein defizitäres Gesundheitswesen leisten, das er mit rund 83 Milliarden Euro subventioniert. Rund 42,6 Millionen Beschäftigte bezogen 2013 Löhne und Gehälter (Arbeitnehmerentgelte) von 1.160 Milliarden Euro. Die Sozialbeiträge der Arbeitgeber lagen bei 255 Mrd. Euro (16,8 %). Die Höhe der gesetzlichen Zuschläge zur Rentenversicherung betragen 19,9 Prozent und zur Krankenversicherung 15,5 Prozent. Ab 2014 wird der Beitrag auf 14,5 5 gekürzt, obwohl …
Macht ein Arbeitnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung, die sein Arbeitgeber für sich nutzt, dann hat er Anspruch auf eine Vergütung. Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, das die Voraussetzungen und das Verfahren für die Berechnung und Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Als Normalfall sieht das Gesetz vor, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber Mitteilung davon machen muss, wenn er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine …
… direkt auf der Haut liegt“ erklärt Frau Jutta Schunke (58) der erstaunten Kundin, als das Kleid nicht richtig sitzen will. Seit 2014 arbeitet Schunke im Braut- und Abendmodegeschäft feminin in Hamburg Eppendorf und ist damit eine von über 3.328 Arbeitnehmern über 50 Jahren, denen es im zurückliegenden Jahr gelungen ist, durch die norddeutsche Jobcenter-Initiative mitnmang wieder in Arbeit zu kommen.
Bei der Initiative mitnmang handelt es sich um ein als regionaler Beschäftigungspakt konzipiertes Förderungsprogramm, welches sich ausschließlich an …
Berlin. Seit dem 01.01.2015 gilt der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn. Natürlich gilt der festgelegte Stundensatz auch für Unternehmen mit Sitz im Ausland sowie auch für im Privathaushalt beschäftigte ausländische Betreuungskräfte.
Für osteuropäische Arbeitnehmer und insbesondere Pflege- und Betreuungskräfte ist der Mindestlohn auch sinnvoll, da sie einen ihrer Arbeit angemessenen Lohn erzielen. Auch einem Großteil der zwielichtigen Billiganbieter, die mit fraglichen Machenschaften ihre Mitarbeiter entsenden, wird durch die neue Gesetzgebung …
… dann irgendwann weiterging. Kann so etwas auch auf einer Veranstaltung passieren?
Was sich skurril anhört, hat natürlich einen ernsten Hintergrund: Auch die maximal zulässigen Arbeitszeiten sind nicht aus reiner Langeweile entstanden. Die Arbeitszeiten sind vorrangig zum Schutz der Arbeitnehmer gedacht. Allerdings wirkt sich dieser Schutz mittelbar auch auf den Schutz von Passagieren – oder Besuchern der Veranstaltung – aus: Ein übermüdeter Mitarbeiter macht eher einen Fehler als ein ausgeruhter Mitarbeiter, oder ein übermüdeter Mitarbeiter ist …
Was Azubis über ihre Rechte wissen sollten
Im alltäglichen Arbeitsleben muss sich jeder Arbeitnehmer ständig mit Rechtsfragen auseinandersetzen. Das ist schon für routinierte Angestellte oft schwierig. Besonders Berufseinsteiger und Auszubildende sind mit den gesetzlichen Grundlagen noch nicht vertraut und daher schnell überfordert. Deshalb hat die Deutsche Anwaltshotline zusammen mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht Thorsten Modla die zehn wichtigsten Rechtsfragen in einem Ratgeber zusammengefasst und beantwortet.
Ist ein Internetverbot am Arbeitsplatz …
… Details nicht bekannt: Wer bekommt den Mindestlohn? Welche Übergangsregeln gelten? Und was passiert, wenn der Arbeitgeber keinen Mindestlohn zahlen will?
Zuallererst: die angesprochenen 8,50 Euro gelten brutto pro Stunde, egal ob es sich dabei um in- oder ausländische Arbeitgeber oder Arbeitnehmer handelt! Der Anspruch gilt also für alle Arbeitnehmer die in Deutschland arbeiten – aber natürlich mit einigen Übergangsfristen und Ausnahmen. Eine Kommission legt hierbei alle zwei Jahre fest, ob und wie der Mindestlohn angepasst werden sollte - hierbei …
… Bundesgerichtshof unterstellt hier also recht viel angebliches „Wissen“ bzw. Wissenmüssen. Das ist zwar durchaus zulässig, allerdings ist unklar, ob der BGH dabei auch folgendes berücksichtigt hat:
• Mit derlei Schlussfolgerungen würde das Persönlichkeitsrecht von Arbeitnehmern nahezu gegen Null reduziert, soweit der Arbeitnehmer in der Veranstaltungs- oder Werbebranche arbeitet.
• Allein die Übergabe eines Informationsblattes dürfte nicht ausreichend sein: Zum einen wurde diese Information offenkundig nach Abschluss des Arbeitsvertrages ausgehändigt; …
Von wegen Verhandlungen: Trotz des Waffenstillstandsabkommen von Minsk hat die EU ihre Sanktionen gegen Russland noch einmal verschärft. Einer der Leidtragenden: die deutsche Wirtschaft und damit auch die Arbeitnehmer bei uns. Darauf machte unter anderem der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Martin Wansleben, aufmerksam. Demnach sieht die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr einer Talfahrt entgegen. Ein Thema in der neuen Ausgabe des COMPACT TV Magazins.
Außerdem in der Sendung: Deutsche Soldaten sollen künftig …
… normalen Steuerzahler, kann nicht auf Steuersenkungen hoffen, da das Budget des Staates diese nicht zulässt. Dazu bedarf es konkreter Vorstellungen, um mehr Steuergerechtigkeit durch eine Steuerreform zu erreichen. Deutschland ist in Europa das Niedriglohnland Nummer eins. Die Arbeitnehmer erhalten die niedrigsten Löhne und arbeiten bis zum 10. Juli eines Jahres für Sozialabgaben. Der Graben zwischen Armen und Reichen wird immer größer. Die „Union für Soziale Sicherheit“ (UfSS) steht für eine große Steuerreform, die von bisherigen Regierungen immer …
… das Recht kennt Fallschirme – also Konstruktionen, die vor allzu großem Schaden bewahren sollen. Solange sich die Konstruktion im rechtlich zulässigen Rahmen bewegt, ist ein solcher Fallschirm ok. Ein bekannter Fallschirm ist die sog verdeckte Arbeitnehmerüberlassung. Zwei aktuelle Urteile sorgen nun für Unsicherheit beim Flug…:
Eine Arbeitnehmerüberlassung liegt vor, wenn ein Unternehmer als Verleiher Dritten (= Entleihern) seine Arbeitnehmer (= Leiharbeitnehmer) im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit zur Arbeitsleistung überlassen will (§ …
… Alternative: Selbst entscheiden und die Verantwortung nicht vorher auf andere abwälzen.
• Vorgesetzte geben als Regel vor, dass auch Kolleginnen und Kollegen des Entscheiders die Entscheidung nicht in der Öffentlichkeit kommentieren und in Frage stellen.
Grundsätzlich muss ein Arbeitnehmer, der derlei absolute Entscheidungen trifft bzw. treffen muss, zumindest nicht viel Angst um seinen Arbeitsplatz haben: Solange er nicht offenkundig grob fehlerhaft entschieden hat, würde eine Kündigung nicht rechtmäßig sein, ebenso könnte der Arbeitgeber vermutlich …
… Mrd. Euro überschuldet – Tendenz steigend.
Das Verhältnis von Politik, Gewerkschaften, Unternehmen und dem Finanzadel ist nicht mehr ausgewogen. Das deutsche Steuerrecht ist in den vergangenen Jahren ungerechter geworden. Während insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Arbeitnehmer immer mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. Die Balance zwischen Armen und Reichen ist verloren gegangen.
Das hat es nach dem Zweiten Weltkrieg auch gegeben. Die Folgekosten waren so enorm, dass man Vermögenden im Rahmen des …
Wer einen Vertrag unterschreibt, ohne ihn zu verstehen, muss mit den Konsequenzen leben.
Das hat das Bundesarbeitsgericht nun klargestellt: Ein portugiesischer Arbeitnehmer hatte nach Kündigung Forderungen gegen seinen deutschen Arbeitgeber erhoben. Der Arbeitsvertrag war auf Deutsch, der Portugiese verstand aber kein deutsch, was der Arbeitgeber auch wusste. Daher meinte er, dass für ihn nachteilige Klauseln nicht wirksam seien.
Das Bundesarbeitsgericht bestätigte nun konsequenterweise, dass der Vertrag mit der Unterschrift wirksam werde – und …
… Auseinandersetzung mit der seit Jahren katastrophalen sozialen Entwicklung in Deutschland. Die Äußerungen vieler Medien sind da oft nicht hilfreich, nicht selten sogar irreführend. Was soll zum Beispiel die Aussage bezwecken, die Reallöhne der (welcher genau?) deutschen Arbeitnehmer seien gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent gestiegen? Wer nicht weiß, welche Arbeitnehmergruppen wirklich profitieren, erfährt nichts Wesentliches. Unbedarfte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die noch nicht vom sozialen Abstieg betroffen sind, lassen sich durch eine solche …
… 12 – 24 – 36 Prozent vor. Seine Bierdeckellösung wurde von der CDU umjubelt. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Das deutsche Steuerrecht ist in den vergangenen Jahren ungerechter geworden. Während insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen.
Deutschland ist in Europa das Niedriglohnland Nummer eins. Die Arbeitnehmer erhalten die niedrigsten Löhne und arbeiten bis zum 10. Juli eines Jahres für Sozialabgaben. Der Graben zwischen Armen …
Macht ein Arbeitnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung, die sein Arbeitgeber für sich nutzt, dann hat er Anspruch auf eine Vergütung. Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, das die Voraussetzungen und das Verfahren für die Berechnung und Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Die konkrete Berechnung der Vergütung, die dem Arbeitnehmer im Falle der Inanspruchnahme der Erfindung durch den Arbeitgeber zusteht, ist extrem komplex. In …
… bewusst. Das schaffen die kleinen Spiele aber bereits wunderbar – ohne dass damit wirklich großes Scheitern mit enormen Folgen verknüpft ist. Viele Menschen haben so große Angst vorm Scheitern, dass sie Situationen vermeiden, in denen sie scheitern könnten. Viele Menschen und Arbeitnehmer in Deutschland zeigen diese Angst unserer Meinung in chronischem Nörgeln, Zweifeln und „Blocken“. Sie blocken Ideen und innovative Ansätze – unbewusst oder bewusst – bereits am Anfang ihrer Entwicklung ab, so dass die Realisierung so gut wie unmöglich wird. Damit …
… DM und Euro von Reichen an Armen umverteilt. Wann werden Staats- und Regierungschefs auf solche Maßnahmen zurückgreifen? Die Steuersysteme sind in den letzten Jahren ungerechter geworden. Während insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer mehr zur Finanzierung öffentliche Aufgaben beitragen.
Seit 45 Jahren sind die Staatausgaben höher als die Staatseinnahmen. Das haben Koalitionsregierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel, Gewerkschaften, Unternehmer und Reiche nicht …
… Beherbergungsgewerbe,
o Personenbeförderungsgewerbe, das Speditions-, Transport und das damit verbundene
o Logistikgewerbe,
o Schaustellergewerbe,
o Gebäudereinigung,
o Unternehmen im Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen.
Die Aufzeichnungspflicht wird erheblich vereinfacht für Arbeitgeber,
1. soweit er Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ausschließlich mobilen Tätigkeiten beschäftigt,
2. diese keinen Vorgaben zur konkreten täglichen Arbeitszeit (Beginn und Ende) unterliegen und
3. sich ihre tägliche Arbeitszeit eigenverantwortlich einteilen.
Dann …
Auf der einen Seite wünschen sich qualifizierte Mitarbeiter familienfreundliche Maßnahmen, wie die A.T. Kearney 361° Arbeitnehmerbefragung aus 2014 zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestätigt.* Auf der anderen Seite dürfen Arbeitgeber seit Jahresbeginn per Gesetz kurzfristige Kinderbetreuung als steuerfreie Leistung anbieten. Dennoch sind familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen noch nicht selbstverständlich. Ein Zustand, den Angela Schmidt, Gründerin und Inhaberin von „Die Notfallmamas“ ändern möchte. Sie bietet ein Kinderbetreuungskonzept …
… Bruttorente unter 700 Euro. Wer heute arbeitet wird stufenweise eine Rente von 44 Prozent seines Bruttolohns erhalten. Dann ist der Traum von Bruttorenten von 500/700 Euro ausgeträumt, es sind dann nur noch 400 Euro bzw. 560 Euro. Vorausgesetzt, dass Arbeitnehmer, gemessen an Preisentwicklungen, moderate Lohnerhöhungen erhalten.
Heute betragen die Kosten für Arbeitslosigkeit rund 40 Milliarden Euro: Arbeitslosengeld II 19,370 Mrd. Euro, Beteiligung des Bundes an den Kosten der Arbeitsförderung 7,238 Mrd. Euro, Beteiligung des Bundes an den Leistungen für …
Bundesverband Initiative 50Plus fordert „Mindestlohn“ bei häuslichen Pflegeleistungen
Berlin, 22.01.2015. Die Einführung des Mindestlohns in Deutschland zum Jahreswechsel wird von vielen Arbeitnehmern als Segen empfunden. „Die Menschen in Deutschland sollten grundsätzlich von ihrer Arbeit leben können, ohne in großem Umfang auf Sozialleistungen angewiesen zu sein“ ist ein Credo, das inzwischen nicht nur Gewerkschaftler auf den Lippen führen.
Probleme bereitet der Mindestlohn oftmals in Pflegeberufen. „Wir befürchten, dass viele Pflegeanstalten …
Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland der sogenannte Mindestlohn, über welchen Politik und Wirtschaft viele Jahre gestritten haben. „Leider lässt das neue Mindestlohngesetz (MiLoG) viele Fragen aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht unbeantwortet.“, sagt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller aus Wiesbaden.
Welche das sind und was Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Mindestlohn beachten müssen, soll dieser Artikel zeigen.
Zunächst sollte erwähnt sein, dass der Mindestlohn kein deutsches Phänomen ist, es ihn vielmehr schon seit mehreren …
… von 750,30 Euro liegt, werden 40 Prozent des Betrags, der diesen Freibetrag übersteigt, auf die Witwenrente angerechnet und abgezogen. Das bedeutet, dass viele Rentnerinnen keine oder nur eine niedrige Erhöhung erhalten.
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten verzichteten Arbeitnehmer auf ihr Urlaubs- und Weihnachtsgeld, auf ihr 13. und eventuell 14. Gehalt und auf Lohnerhöhungen. Gleichzeitig wurden Unternehmen großzügig mit Abwrackprämien bedacht. Der Staat beschreibt soziale Sicherheit wie folgt: „Soziale Sicherung bedeutet, dem Einzelnen in …
… Schwierigkeiten. Ein Beispiel:
Der Arbeitgeber führt kurz vor Beginn der Arbeitsaufnahme in einer fremden Versammlungsstätte eine Unterweisung für seine Mitarbeiter durch. Oder: Ein Veranstalter erklärt den Teilnehmern eines Kurses, worauf sie achten müssen.
Erleidet nun ein Arbeitnehmer oder Teilnehmer einen Unfall, kann es sein, dass Arbeitgeber oder Veranstalter beweisen müssen, dass der Verunfallte anwesend war und sie damit ihrer Pflicht zur Unterweisung nachgekommen waren.
Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
• Alle Anwesenden bestätigen …
… Einnahmen waren. Das liegt daran, dass die gestiegenen Anforderungen von Menschen, Umwelt, Klimaschutz, Produktion und Absatz, sozialen Aufgaben, Altersversorgung, Schuldenabbau und Abbau von Investitionsstaus nicht mehr in alter Form finanzierbar sind.
Das Verhältnis zwischen Arbeitnehmern und Unternehmen ist nicht mehr ausgewogen. Das deutsche Steuersystem ist in den vergangenen Jahren ungerechter geworden. Während insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Arbeitnehmer immer mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. …
… übergreifender Ebene:
Schaffung länderübergreifender Standards und Export von Sicherheitsstandards
Entwicklung einer globalen Präventionskultur, die die Unterschiede in den Präventionskulturen verschiedener Länder langfristig harmonisiert
Die dargestellten Herausforderungen, mit denen Ausbilder, Arbeitnehmer und Auszubildende am Lernort „Migrantenbetrieb“ („Migrantenarbeitsstätte“) konfrontiert werden, sind ohne gezielte Unterstützung schwer zu bewältigen. Fördermaßnahmen sollten sich jedoch nicht allein auf die Ausbildungsbeteiligung, sondern stärker …
… der Steuerpflicht.
• Freibetrag neu: Wenn der Betrag von 110 Euro überstiegen wird, unterfällt nur der übersteigende Teil der Steuerpflicht, d.h. 110 Euro bleiben steuerfrei.
Neu ist aber auch, dass nun auch solche Kosten in die Bemessungsgrundlage fallen, die nicht einem Arbeitnehmer konkret zugerechnet werden können; der Bundesfinanzhof hatte vor nicht allzu langer Zeit entschieden, dass solche Kosten außen vor blieben (z.B. die Kosten der Musikband oder der Eventagentur). Ab 01.01.2015 fallen nun aber auch diese Kosten in die Bemessungsgrundlage, …
Arbeitgeber mit Sitz im In- oder Ausland sind verpflichtet, ihren im Deutschland beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein Arbeitsentgelt mindestens in Höhe des Mindestlohns zu zahlen (§20 MiloG). Dabei ist ein Auftraggeber nicht nur für die Zahlung des Mindestlohn in seinem eigenen Unternehmen verantwortlich, sonder haftet auch bei der Vergabe von Dienstleistungen oder Werkverträgen für die korrekte Zahlung der Mindestlöhne in seiner Wertschöpfungskette (§ 13 MiloG).
Auftraggeber stehen in der Pflicht, die Einhaltung und Überwachung …
… Moderne Workforce-Management-Systeme können hier helfen.
Das Mindestlohngesetz schreibt vor, dass viele Arbeitgeber Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit ihrer Beschäftigten aufzeichnen müssen (siehe Mindestlohngesetz §17 Absatz 1). Dies gilt zum einen für Arbeitgeber, die Arbeitnehmer nach § 8 Absatz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch beschäftigen, also geringfügig Beschäftigte, außer sie arbeiten in einem Privathaushalt. Es gilt auch für Arbeitgeber in den Wirtschaftsbereichen, die unter § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes …
Umfrage unter Führungskräften räumt mit Stereotypen auf und belegt Handlungsbedarf für Politik und Personalpolitik
Eine gemeinsame Studie des Berufsverbandes DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK zusammen mit der Businessplattform für Senior Experten MASTERhora zum Altersbild der Arbeitnehmer 55 + in Deutschland fördert neueste Erkenntnisse zu dem Bild älterer Fach- und Führungskräfte sowie deren tatsächliche Erwartungen an Politik und Personalpolitik zu Tage. Der Studie liegen Befragungsergebnisse von 1.134 Führungskräften zu Grunde. Demnach wünschen sich ganze …
… Überschuldung von 4.322 Milliarden Euro bedeutet (Quelle: Statista). Die Nehmerländer befinden sich zudem in Rezession, bei hoher Arbeitslosigkeit, Jugendarbeitslosigkeit bis 56 Prozent und steigenden Mietkosten. Ihnen wurden Löhne, Renten und Sozialleistungen gekürzt. Kündigungen von Arbeitnehmern soll ohne Begründung möglich werden, auch eine Forderung des Verbandes der Familienunternehmer in Deutschland.
Aus den Krisenländern strömen Hundertausende Flüchtlinge nach Europa, die in 13 EU-Staaten nicht aufgenommen werden. Flüchtlinge erzeugen nun einmal für …
Die Auswirkungen des Mindestlohns auf eine Branche im Schattendasein
Ab dem 1. Januar 2015 gilt bundesweit ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro brutto pro Arbeitsstunde. Dieser Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmer, die in Deutschland arbeiten. Und damit auch für einen Großteil der 150.000 bis 200.000 osteuropäischen Pflegekräfte, die in deutschen Haushalten tätig sind, um alte und hilfebedürftige Personen zu betreuen.
Die Kosten für eine legale häusliche 24-Stunden-Betreuung durch angestellte Betreuungskräfte, werden daher ab dem 1. Januar …
Macht ein Arbeitnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung, die sein Arbeitgeber für sich nutzt, dann hat er Anspruch auf eine Vergütung. Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, das die Voraussetzungen und das Verfahren für die Berechnung und Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Als Normalfall sieht das Gesetz vor, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber Mitteilung davon machen muss, wenn er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine …
… Minijobber detaillierte Stundenaufzeichnungen zu führen sind. Hier trifft Sie ab dem 01.01.2015 eine Dokumentationspflicht.
Die Aufzeichnungen sind mindestens wöchentlich zu führen, denn der Arbeitgeber ist verpflichtet, “Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufzubewahren.” Als Nachweis …
… Rechtsgebieten, die im Alltag von großer Bedeutung sind. So zum Beispiel zum Thema Urlaubstage und Mietrecht. Doch welche sind das konkret und was bedeutet sie im Alltag?
Urlaubstage
• Die Urlaubstage sind vom Arbeitgeber beim Ausscheiden der Firma in bar an den Arbeitnehmer zu zahlen, wenn der Arbeitnehmer wegen einer längeren Krankheit keinen Urlaub nehmen konnte. Dies gilt auch, wenn der Mitarbeiter gestorben ist. Denn sein Anspruch geht dann auf seine Erben über.
Arbeitsrecht
• Das Finanzamt hat ein Arbeitszimmer auch dann anzuerkennen, wenn …
Abmahnung können den Arbeitnehmer schneller ereilen, als ihm das vermutlich bewusst ist. Oft reicht bereits ein häufiges Zuspätkommen und die erste Abmahnung kann seitens des Arbeitgebers ausgesprochen werden. Jedoch gibt es auch ernstere Fälle, in denen eine Abmahnung oft das letzte Mittel des Arbeitgebers darstellt, seinen Unmut zu äußern.
Vielerorts geschehen Abmahnungen aber auch völlig unbegründet und sind teilweise rechtlich nicht vertretbar. Eine Abmahnung gilt eher als die "gelbe Karte" und heißt an sich noch nichts, jedoch muss der Arbeitnehmer …
… zuverlässige Mitarbeiter handelt, die sich binnen kurzer Zeit in die Unternehmensstrukturen integrieren und zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen."
Neben der Anstellung von schwerbehinderten Menschen im eigenen Unternehmen, vermittelt Stegmann aktiv Schwerbehinderte als qualifizierte Arbeitnehmer. Ziel dabei ist die Übernahme des Beschäftigten in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis. "Die Zeitarbeit bietet Unternehmen die Möglichkeit, Mitarbeiter mit einer Behinderung unbefangen kennenzulernen, Barrieren abzubauen und in eine unbefristete Beschäftigung …
… Milliarden Euro für Investitionen, die aufgrund von angeblicher Haushaltsdisziplin, nicht ausgegeben wurden. Regierungen, Gewerkschaften und Unternehmer haben zudem in den letzten 40 Jahren zugelassen, dass Deutschland zum Niedriglohnland Nummer Eins in Europa avancierte.
Die Folge, deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten nicht nur die niedrigsten Löhne in Europa, sondern auch die niedrigsten Renten. Die Rente wird nach Experten zukünftig nur noch 40 Prozent des Bruttolohns betragen. Wieder einmal wird die Politik lange streiten …
Die Möglichkeit des Streiks als Teil der Tarifautonomie und der sozialen Marktwirtschaft ist für Arbeitnehmer und Gewerkschaften ein wichtiges Recht, das aber zugleich zum verantwortungsvollen Umgang damit verpflichtet. Der Berufsverband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE-DFK vermisst aktuell bei Spartengewerkschaften wie GDL und Vereinigung Cockpit diese Verantwortung und fordert als Reaktion darauf eine Korrektur des Streikrechts.
„Heute können selbst Kleinstgewerkschaften in einer quasi Mono-polstellung ihr Streikrecht missbrauchen und schaden so den Un-ternehmen …