CH-Wollerau, 11.12.2015. Oft kommt es in Unternehmen durch Mitarbeiter zur Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen, ob auf IT–Ebene oder in anderen Bereichen. Die Loyalität eines Arbeitnehmers kann gefährdet sein, wenn der Mitarbeiter sich aus verschiedensten Gründen nicht wohlfühlt. Überforderung oder Mobbing, nicht verstanden und nicht geachtet zu werden können Gründe sein.
Wenn ein Mitarbeiter in solchen Stresssituationen von Spezialisten angesprochen wird, kann Schaden für das Unternehmen entstehen. Eine Rekrutierung, um Wissen über Unternehmensgeheimnisse …
… die aktuelle Daten des Statistischen Landesamtes, von rund 1,3 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten fast 320.000 einer geringfügigen Beschäftigung nach, oft weil das Ersteinkommen nicht reicht. Hinzu kommen fast 70.000 ausschließlich geringfügig Beschäftigte. Das bedeutet, jeder dritte Arbeitnehmer im Land – vor allem Frauen – ist atypisch in einem „Minijob“ beschäftigt. Zu den Beziehern von Arbeitslosengeld kommen rund 70.000 Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen im Rahmen der Grundsicherung (ALG II), knapp 160.000 erwerbsfähige …
Legt ein Arbeitnehmer eine gefälschte ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) vor, kann das die außerordentliche fristlose Kündigung zur Folge haben.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Das Arbeitsrecht sieht vor, dass die Kündigung (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/arbeitsrecht/kuendigung-arbeitsrecht.html)des Arbeitsvertrags fristlos erfolgen kann, wenn der Arbeitnehmer seine Pflichten derart schwer verletzt hat, dass dem Arbeitgeber eine …
… an den Vorurteilen der Firmen gegenüber älteren Beschäftigten. Denn dort heißt es oft: zu teuer, unflexibel und generell nicht mehr fit genug für die Arbeit.
Dass die Vorurteile stückweise abgebaut werden konnten und die Unternehmen den Mehrwert älterer Arbeitnehmer immer mehr zu schätzen wissen, zeigen die stetig steigenden Vermittlungszahlen von mitnmang. Lagen die Zahlen beim Projektstart im Jahr 2005 bei 109 vermittelten Arbeitslosen, überschritten Sie im letzten Projektjahr 2015 fast die 3000er Marke. Stephanie Pries, Bereichsleiterin Jobcenter …
Begeht der Arbeitnehmer "Arbeitszeitbetrug", kann das den Arbeitgeber zur fristlosen Kündigung des Arbeitsvertrags berechtigen. Das geht aus einem Urteil des LArbG Mainz hervor (Az.: 8 Sa 363/14).
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: In vielen Betrieben ist es durchaus üblich, dass die Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit im Zeiterfassungssystem des Betriebs selbst erfassen. Tragen sie dabei Arbeitsstunden ein, die sie tatsächlich gar nicht geleistet haben, kann der …
Dass ein Steuerzahler wegen zu geringer Werbungskosten in Erklärungsnot gerät, scheint paradox, hat sich so allerdings kürzlich vor dem Finanzgericht Hamburg zugetragen: Im Urteilsfall hatte eine alleinstehende Arbeitnehmerin im Rahmen ihrer ganzjährig bestehenden doppelten Haushaltsführung 26 Familienheimfahrten zu ihrem Erstwohnsitz (Heimatort) als Werbungskosten geltend gemacht. Zugleich hatte sie erklärt, dass sich an diesem Ort - trotz der seit mehreren Jahren bestehenden doppelten Haushaltsführung - weiterhin ihr Lebensmittelpunkt befunden …
… der Eifel haben den Gesetzesentwurf jedoch abgelehnt.
Auch auf dem „regulären“ Arbeitsmarkt hat sich viel verändert. Neue Arbeitsplätze sind in Rheinland-Pfalz fast ausschließlich dadurch entstanden, dass reguläre Beschäftigungsverhältnisse gesplittet wurden. Wo früher eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer in Vollzeit beschäftigt war, arbeiten heute mehrere Mini-Jobber oder Teilzeitbeschäftigte. Was will DIE LINKE ändern?
Brigitte Freihold: Unser Grundsatz lautet, dass man von Arbeit leben können muss. Beschäftigungsentgelte, die durch Steuermittel …
Ein Urteil des Arbeitsgerichts Berlin sorgt für Aufsehen. Demnach können sich Erben den Urlaubsanspruch eines verstorbenen Arbeitnehmers auszahlen lassen. Das Bundesarbeitsgericht entschied anders.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Im Arbeitsrecht (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/arbeitsrecht.html) ist verankert, dass Arbeitnehmer Anspruch auf eine gewisse Zahl von Urlaubstagen im Jahr haben. Fällt dieser Urlaubsanspruch nach dem Tod des Arbeitnehmers …
… Programm und steht nicht für linke und rechte Strömungen. Sie bedient sich auch nicht der Beliebigkeit von Parteien die aus unterschiedlichen Gründen auf die Mitte zurückgreifen. Im Mittelpunkt stehen für Agenda 2011-2012 rund 42 Millionen fleißige und ehrliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, 23 Millionen Rentner und 20 Mio. Kinder und Jugendliche. Viele leiden unter Niedriglöhnen und Niedrigrenten. 13 Millionen Bürger gelten als arm oder armutsgefährdet. Sie liegen mit ihren niedrigen Einkünften deutlich unter der Armutsgrenze von 11.278 Euro.
Der …
Bevor der Arbeitgeber eine wirksame Kündigung (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/arbeitsrecht/kuendigung-arbeitsrecht.html) aussprechen kann, muss er den Arbeitnehmer in vielen Fällen erst abmahnen. Ohne die vorherige Abmahnung kann die Kündigung unwirksam sein.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Das Arbeitsrecht sieht vor, dass der Arbeitgeber eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund aussprechen kann. Ein wichtiger Grund kann beispielsweise die …
… (Az. S 28 AL 757/15).
Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Robert Hotstegs (36) hat die Klage eingereicht: „Die Lücke entsteht, wenn Pfarrer behindert, aber eben nicht ‚schwerbehindert‘ im rechtlichen Sinne sind, also ihr Grad der Behinderung unter 50 liegt.“ Jeder andere Arbeitnehmer oder Beamte kann mit einem Grad der Behinderung von 30 oder 40 eine sogenannte „Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen“ beantragen. Pfarrer nimmt das Sozialgesetzbuch IX aber ausdrücklich aus.
„Und das entstammt wohl der Vorstellung, dass bei Pfarrerinnen und …
… Arbeitsverträge möglichst detailliert zu gestalten. Denn ohne entsprechende Regelungen kann eine fristlose Kündigung unwirksam sein.
Das zeigte sich auch in einem Fall, der am 16. September 2015 vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden wurde (Az.: 12 Sa 630/15). Hier hatte eine Arbeitnehmerin das betriebliche Telefon mehrfach dazu genutzt, um bei einem Gewinnspiel im Radio teilzunehmen. Pro Anruf wurden dabei 50 Cent fällig. Der Arbeitnehmerin war es zwar gestattet, die betriebliche Telefonanalage auch für private Gespräche zu nutzen; Anrufe bei …
… Zeitarbeitsfirmen einen Hartz-IV-Empfänger nach dem Anderen. Meist nur für sechs oder 12 Monate. Danach fliegen sie meist mit fadenscheinigen Begründungen, den so genannten Vermittlungshemmnissen, wieder raus.“ Dahinter, so der DSD-Geschäftsführer könne man schon System vermuten. Denn Arbeitnehmer aus Hartz-IV bekommen für sechs Monate keinen Mindestlohn. Uwe Hoffmann: „Da kann man sich schnell ausrechnen, dass sich der turnusmäßige Wechsel wirtschaftlich rechnet. Und nicht selten erschleichen sich diese Betriebe auch noch Eingliederungszuschüsse.“
Die BA …
… Merkel werden es schon richten. Was soll man von dieser Politik noch halten. In schwierigen wirtschaftlichen Zeiten werden Banken mit Hunderten von Milliarden Euro gestützt, Hoteliers erhalten ein jährliches Steuergeschenk von einer Milliarde Euro. Autolobbys erstreiten sich Abwrackprämien. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verzichten auf Urlaubs-/Weihnachtsgeld, auf ihr 13. Gehalt - müssen verzichten. Sie nehmen Nullrunden und minimale Lohnerhöhungen hin – zum Wohle des Staates.
Der Staat dankt es ihnen, in dem er 1991 und 1997 die Börsenumsatz- …
… wirklich um Vorschriften. Aber auch dieser Bereich wird immer mehr unter die Lupe genommen: Vor dem Oberlandesgericht gab es Anfang 2015 ein Verfahren, in dem es um die Frage ging, ob ein Wettbewerber ein Unternehmen abmahnen darf, das zwar Arbeitnehmer verleiht, aber nicht über die erforderliche Erlaubnis zur Überlassung verfügt (§ 1 AÜG).
Dabei muss man wissen: Wettbewerber dürfen andere Wettbewerber nur abmahnen, wenn gegen eine sog. Marktverhaltensregel verstoßen wurde (§ 4 Nr. 11 UWG).
AÜG als Marktverhaltensregel?
Das Oberlandesgericht Frankfurt …
Wie schon berichtet, gibt es den Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, die zum 01.01.2017 in Kraft treten soll. Der Entwurf enthält aber eine Reihe von Überraschungen und man kann gespannt sein, ob und inwieweit es der Referentenentwurf zum Regierungsentwurf schafft. Download AÜG-RE
Hier ein paar wichtige Regelungen:
Die von verschiedenen Gerichten akzeptierte “Fallschirmlösung” (= Verleiher und Entleiher schließen einen Werkvertrag und wollen eigentlich keine Arbeitnehmerüberlassung; der Verleiher beschafft sich …
… geschützt: solange der Mitarbeiter nur leicht fahrlässig handelt, macht er sich gar nicht schadenersatzpflichtig. Nur, wenn der Mitarbeiter vorsätzlich gehandelt hat, könnte der Arbeitgeber im Schadensfall Regress beim Mitarbeiter nehmen.
Ähnlich ist das auch beim Wechselgeld, das der Arbeitnehmer zu viel herausgibt: Der Arbeitgeber kann nicht einfach das fehlende Geld vom Lohn einbehalten. Dies wäre nur zulässig, wenn der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter, der mit Bargeld zu tun hat, ein sog. Mankogeld zahlt.
Verkehrssicherung, Haftung
Generell hat der …
… Lohnsteuer und Sozialversicherung.
Umsatzsteuer
Anders aber bei der Umsatzsteuer, so das Bundesfinanzministerium:
„Von einer überwiegend durch das unternehmerische Interesse des Arbeitgebers veranlassten, üblichen Zuwendung ist umsatzsteuerrechtlich im Regelfall auszugehen, wenn der Betrag je Arbeitnehmer und Betriebsveranstaltung 110 Euro einschließlich Umsatzsteuer nicht überschreitet. Übersteigt dagegen der Betrag, der auf den einzelnen Arbeitnehmer entfällt, pro Veranstaltung die Grenze von 110 Euro einschließlich Umsatzsteuer, ist von einer …
Christian Haas, Geschäftsführer der Fundsback Service-Agentur, hat bereits einer Vielzahl von ausländischen Arbeitnehmern, die in Deutschland gelebt und gearbeitet haben, dazu verholfen, die von ihnen gezahlten Rentenversicherungsbeiträge von der Deutschen Rentenversicherung Bund erstattet zu bekommen. Viele ausländische Arbeitnehmer haben nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer oder nach einem Umzug außerhalb der Europäischen Union einen Anspruch auf Erstattung der gezahlten Rentenversicherungsbeiträge. Haas schätzt, dass Ansprüche in Höhe von …
… paar Punkte sind durchgesickert:
• So soll die Leiharbeit auf 18 Monate begrenzt werden, wenn das Unternehmen nicht tarifgebunden ist. Nach bereits 9 Monaten muss der ausleihende Arbeitgeber aber denselben Lohn bezahlen wie an eigene Arbeitnehmer.
• Soweit ein Personal- oder Betriebsrat vorhanden ist, soll dieser künftig über Werksverträge und ihre Anzahl informiert werden.
• Außerdem sollen einschlägige Gerichtsurteile zu Scheinwerkverträgen in das Gesetz einfließen, um Scheinwerkverträge zu definieren.
Es bleibt spannend. Scheinwerkverträge oder …
… Verletzungen die Oberhand gewinnen.
In Zeiten von Mobbing, Burnout und Kündigungen ist das eine Möglichkeit, sich von Beginn an zu schützen. Zwar können Mediatoren auch im Privatbereich eingesetzt werden, kommen aber vor allem bei Unternehmen zum Zuge. Erst recht dann, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber oder Arbeitnehmer untereinander gegenüberstehen. Um einen teuren und langen Streit und in der Folge einen Prozess zu vermeiden, werden immer öfter Mediatoren eingesetzt, obwohl laut einer Umfrage von statista rund 43 Prozent noch nie etwas von einem …
… dem Ablauf der Befristungsdauer endet und der Arbeitgeber noch keine konkreten Planungen hinsichtlich der Stelle hat. Das hat das Landesarbeitsgericht Hamm mit Urteil vom 2. Juli 2015 entschieden (Az.: 18 Sa 91/15).
Im konkreten Fall klagte eine Arbeitnehmerin auf Weiterbeschäftigung. Zunächst war sie bei ihrem Arbeitgeber als Praktikantin, dann als Aushilfe, als Gruppenleiterin und Bezugsbetreuerin mit jeweils befristeten Arbeitsverträgen beschäftigt. Zuletzt vertrat sie eine Mitarbeiterin, die sich in Elternzeit bzw. Mutterschutz befand. Auch …
… hervor.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Mit Urteil vom 16. Juli 2015 hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass die unbefugte private Nutzung des dienstlichen Computers durch den Arbeitnehmer eine fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisse durch den Arbeitgeber rechtfertigen kann (Az.: 2 AZR 85/15).
In dem Fall hatte ein Abgestellter eines Gerichts seinen dienstlichen Computer für private Zwecke genutzt. Bei einer Geschäftsprüfung im März 2013 waren …
… Mehrwertsteuer ist politisch nicht durchsetzbar“.
Seit 1991/1997 sind dem Staat bis heute über 750 Milliarden Steuereinnahmen entgangen, da Helmut Kohl die Börsenumsatzsteuer und die Vermögensteuer ohne Not abgeschafft bzw. ausgesetzt hat. Das richtete sich gegen Unterprivilegierte, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zu Gunsten Vermögender. Kohl, Schröder und Merkel finden das im Rahmen von Begünstigungen und Vorteilsnahmen durchweg in Ordnung. Sie richten sich gegen den Willen des Volkes, das in großer Mehrheit für die Wiedereinführung beider …
… aber laut ULD nur unter ganz hohe Anforderungen, wie einer ausführlichen und transparenten Aufklärung und auch nur dann zulässig, wenn es letztlich die freie Entscheidung des Betroffenen bleibt, ob die Übertragung stattfinden soll oder nicht. Also bei Arbeitnehmern wäre das schon nicht mehr möglich, soweit der Arbeitgeber keine Wahl lässt.
Im Ergebnis hat das ULD schließlich Zweifel, ob überhaupt der Einzelne eine Disposition über solche einschneidenden Grundrechtspositionen hat und führt die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dazu an.
So …
Ein Detektiv, der die Mitarbeiter überwacht? Was für Arbeitgeber verlockend klingen mag, ist für viele Arbeitnehmer eine Horrorvorstellung. Nun hat das Bundesarbeitsgericht genau diesen Fall entschieden (BAG Urteil v. 19.02.2015; Az.: 8 AZR 1007/13) und einer solchen Überwachung enge Grenzen gesetzt. Zulässig ist diese nämlich nur bei einem auf Tatsachen beruhenden, konkreten Verdacht einer schweren Pflichtverletzung .
In dem zu entscheidenden Fall ging es konkret um eine Mitarbeiterin, welche wegen angeblicher Krankheit über zwei Monate nicht …
Die Teilnahme an Tagungen, Kongresse oder auch Incentives betrifft oft auch die Frage, ob der teilnehmende Arbeitnehmer dort auch (unfall-)versichert ist.
Einen neuen Fall hat nun das Landessozialgericht Hessen entschieden: Ein leitender Angestellter nahm an einer Führungskräftetagung teil, die sein Unternehmen für alle Führungskräfte organisiert hatte. Neben dem Tagungsprogramm gab es Freizeitbereiche, deren Teilnahme allen Teilnehmern frei gestanden hatte. Der leitende Angestellte nahm an einem Skiausflug teil, auf dem er sich verletzte. Er wollte …
Beabsichtigt ein Arbeitgeber eine schwangere Arbeitnehmerin zu kündigen, muss er gemäß § 9 Abs. 3 Mutterschutzgesetz (MuSchG) zuvor die Zustimmung der für den Arbeitsschutz zuständigen Landesbehörde einholen. Eine ohne diese Zustimmung erklärte Kündigung ist grundsätzlich unwirksam und wird regelmäßig im Kündigungsschutzprozess von den Arbeitsgerichten aufgehoben.
Das LAG Berlin hatte nun am 26.03.2015 (Az.: 2 AZR 237/14) entschieden, dass einer schwangeren Arbeitnehmerin darüber hinaus auch Schadenersatzansprüche wegen einer geschlechterspezifischen …
… Krankenversicherung angemeldet hatte, weigerten sie sich aufzutreten. Daraufhin kündigte der Zirkus den Freien-Mitarbeiter-Vertrag.
Vor Gericht ging es nun um die Frage, ob die Artisten tatsächlich Freie Mitarbeiter waren oder nicht doch Scheinselbständige, also in Wahrheit eigentlich Arbeitnehmer.
Der große Unterschied für die Artisten: Der verletzte Artist hätte dann Anspruch auf Lohnfortzahlung gehabt und wäre krankenversichert gewesen.
Das Bundesarbeitsgericht lehnte nun in letzter Instanz die Klage der Artisten ab: Sie gelten tatsächlich als freie …
Das neue Mindestlohngesetz (MiloG) besagt gem. § 1 Abs. 1, 2, dass jeder Arbeitnehmer ab dem 01.01.2015 Anspruch auf die Zahlung eines Mindestlohns in Höhe von 8,50 € pro Stunde hat.
Nach Inkrafttreten des neuen Mindestlohngesetzes kam es zu vermehrten Änderungskündigungen gegenüber Arbeitnehmern, denen nun gesetzlich ein Mindestlohn zusteht. Gem. § 2 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) liegt eine Änderungskündigung vor, wenn der Arbeitgeber eine Kündigung ausspricht und dem Arbeitnehmer die Fortführung des Arbeitsverhältnisses zu geänderten Bedingungen …
… ist. Es macht dabei einen Unterschied, ob man/frau z.B. eine Geschäftsführungsposition inne hat oder nur Auszubildende(r) ist.
Vertragliche Pflichten?
Auch aus einem Vertrag können sich Pflichten ergeben, was man zu tun hat.
• Beispiel 1: Der Arbeitsvertrag
o Von einem Arbeitnehmer kann der Arbeitgeber eine gewisse Loyalität erwarten, d.h. der Arbeitnehmer darf grundsätzlich nicht wegen jedem kleinsten Gesetzesverstoß zur Presse laufen. Je gravierender aber der Gesetzesverstoß, desto eher kann ein Arbeitnehmer bspw. im Arbeitsschutzrecht auch …
… der Arbeitsmarkt die neuen europäischen Einwohner. Im September 2015 wurden insgesamt 599.573 offene Arbeitsstellen gemeldet, im Jahr zuvor waren es nur 596.542. Die Zahl steigt und Deutschlands sowie Europas Wirtschaft benötigt die, im Schnitt jüngeren, ausländischen Arbeitnehmer. Ca. 40 Prozent von ihnen gehören zu der hoch- bis mittelgebildeten Schicht.
Mauern verhindern Wachstum – das lehrt uns die Vergangenheit
Woher kommt also diese Aufregung? Deutschland passt sich den Umständen an und profitiert daraus. Zukünftig regelt das Kanzleramt …
… April 2015 wieder auf der Messe "Die 66" vertreten. Zusammen mit den Kooperationspartnern Bündnis für Rentenbeitragszahler und Rentner e.V. (BRR), Betriebrentner e.V. (BRV) und Büro gegen Altersdiskriminierung sowie den Organisationen Mehr Demokratie, Deutsche Rentner Union, Arbeitnehmer und Rentner Union (ARU) und der Rentnergewerkschaft rief die ADG zu einer Demo gegen Ungerechtigkeiten in unseren Sozialsystemen, für eine solidarische Bürgerversicherung, gegen ein Zwei-Klassensystem und gegen die immer stärker werdende Altersarmut auf. Die Teilnehmer …
Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf (Urt. vom 24.06.2015, Az.: 7 Sa 1243/14) hat sich kürzlich mit einem Fall befasst, in dem einer Arbeitnehmerin aus verhaltensbedingten Gründen gekündigt wurde. Im Laufe des Kündigungsschutzprozesses vor dem Arbeitsgericht in der ersten Instanz stellte sich dann heraus, dass die verhaltensbedingte Kündigung wohl nicht verfangen wird. Daher begründete der beklagte Arbeitgeber die ausgesprochene Kündigung im Prozess erstmals auch aus betriebsbedingten Gründen.
Das Landesarbeitsgericht hat dieses verspätete Austauschen …
… Sponsoren des Symposiums heute, Donnerstag.
OECD-Studie: Täglich 67 Mio. Euro Leistungsentgang durch psychische Probleme
Täglich 67 Mio. Euro beträgt laut einer vor wenigen Tagen veröffentlichten OECD-Studie der Entgang an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit in Österreich wegen psychologischer Probleme von ArbeitnehmerInnen. Das bedeutet eine Verringerung des österreichischen BIP um 3,6 % des BIP – bzw. 24 Mrd. Euro – im Jahr. „Das Symposium gewinnt angesichts dieser Zahlen an dramatischer Aktualität. Das Gesundheitssystem steht vor einer enormen …
… beendet, und das jede Seite weis was auf sie zukommt. Der Mitarbeiter kann sich um eine neue Anstellung bemühen, gegenseitige Vorwürfe kommen nicht öffentlich zur Sprache und der Arbeitgeber kann die finanziellen Folgen kalkulieren und den Arbeitsplatz mit einem neuen Arbeitnehmer besetzen.
Die Verhandlung vor dem Güterichter beinhält eine gewisse Flexibilität beim Ergebnis; das ist schon mal viel besser als beim Prozess, der bekanntlich mit einem Urteil des Richters endet und das wenig Rücksicht auf die Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten …
Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat entschieden (LAG Düsseldorf Urt. v. 16.09.2015, Az. 12 Sa 630/15), dass kostenpflichtige Anrufe bei einer Hotline eine Pflichtverletzung seitens des Arbeitnehmers darstellen. Jedoch sei dies nicht als Grund für eine fristlose Kündigung ausreichend.
Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zugrunde: eine Frau, die als Bürokauffrau in einem Kleinbetrieb beschäftigt war, rief in ihren Pausen mehrfach bei einer kostenpflichtigen Hotline an, um an einem Radiogewinnspiel teilzunehmen. Den Arbeitnehmern war es …
… Internetfachportal Lohn1x1.de hat alle Regeln für die Beschäftigung von Flüchtlingen zusammengetragen. Schon drei Monate nach ihrer Ankunft in Deutschland können Flüchtlinge eine Arbeitsstelle antreten. Doch nur unter Vorbehalt. Erst wenn sie anerkannt sind, können Asylbewerber gleichgestellt mit Arbeitnehmern aus Deutschland oder dem EU-Ausland nach Arbeit suchen, sich bewerben oder ein Unternehmen gründen. Bis dahin gilt die Vorrangprüfung. Gemäß § 39 Abs. 2 Nr. 1b Aufenthaltsgesetz (AufenthG) darf ein Unternehmen einen Flüchtling erst dann einstellen, …
… Eltern dar. Gleichzeitig ist es eine erhebliche Entlastung, sowie ein Wettbewerbsvorteil bei der Mitarbeitersuche, für Arbeitgeber.
Im Berufsalltag sind Zuverlässigkeit und Kontinuität wichtige Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Doch es gibt auch unvorhersehbare Zwischenfälle, die vom Arbeitnehmer nicht beeinflussbar sind, aber dennoch zum kurzfristigen Ausfall führen, was im Unternehmen oft schwierig abzufangen ist. Eine Erfahrung, die gerade berufstätige Eltern häufig machen - sei es durch die Krankheit des Kindes oder den …
… werden. Das Arbeitsrecht sieht u.a. auch die verhaltensbedingte Kündigung (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/arbeitsrecht/kuendigung-arbeitsrecht.html) vor. Diese ist aber in der Regel nur dann möglich, wenn zuvor eine Abmahnung ausgesprochen wurde. Nicht jedes Fehlverhalten eines Arbeitnehmers rechtfertigt die verhaltensbedingte Kündigung. So reicht die einmalige Beleidung eines Vorgesetzten in einem vertraulichen Gespräch nicht als Kündigungsgrund. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln entschieden (Az.: 11 Sa 905/13).
In dem konkreten …
… Einkommen - bei uns 399 Euro Regelsatz plus Wohnung und Nebenkosten. Hinzu kommen Kosten für Sprachkurse, Krankenversicherung und Kindergeld. Flüchtlinge werden vorzugsweise in ländlichen Bereichen oder strukturschwachen Städten untergebracht und nicht in Ballungsgebieten in denen Arbeitnehmer-/innen fehlen. Eine Millionen Flüchtlinge kosten dem Staat unter diesen Gesichtspunkten rund 10 Milliarden Euro pro Jahr. Hinzu kommen Kosten der Grenzüberschreitung: Transportkosten, Kosten für Aufnahmelager, für 3.000 neue Stellen bei der Bundespolizei, …
Der „Lotse“ der Initiative bonnfairbindet vereinfacht Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit Behinderung den Zugang zu Fördermitteln und Unterstützungsangeboten. Darüber hinaus umfasst die neue Lotsenfunktion ein individuelles Beratungsangebot für Bonner Unternehmen und die Vermittlung von Jobsuchenden mit einer Behinderung. Das breit aufgestellte Netzwerk von u.a. Arbeitgebern, Sozialunternehmen, Gewerkschaften, Kostenträgern und der Stadt Bonn schaltet eine Hotline und eine Webseite für die Fragen von Unternehmen und Menschen mit Behinderung frei.
Bonn …
… bekannt. Flüchtlinge werden bald merken, dass in Deutschland nicht nur Milch und Honig fließen und einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen - das ist ein Märchen. Zu den Flüchtlingen kommen jährlich rund 500.000 erwünschte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Deutschland. Der soziale Wohnungsbau läuft aus, weil die Mietbindung entfällt und seit Jahren so gut wie keine Sozialwohnungen gebaut werden. Die Wohnungsnot an bezahlbarem Wohnraum ist groß. Niedriglohn-/Niedrigrenten-Empfänger, Studenten, Alleinerziehende und Asylanten suchen bezahlbare …
Arbeitgeber können Arbeitnehmer auch dann kündigen, wenn sie aufgrund einer Erkrankung arbeitsunfähig, also krankgeschrieben, sind. Die Erkrankung darf jedoch nicht der Anlass der Kündigung sein. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz mit Urteil vom 20. Mai 2015 entschieden (Az.: 7 Sa 694/14).
Zu unterscheiden sind der Kündigungsgrund und der Anlass der Kündigung. Bei langanhaltenden oder vielen Kurzerkrankungen kann der Arbeitgeber eine sozial gerechtfertigte Kündigung aussprechen. Nur wenn die Erkrankung zum Anlass der Kündigung …
Vor ein paar Tagen haben wir mit der Serie “Regelwerke im Veranstaltungsbereich” begonnen und das Antidiskriminierungsgesetz vorgestellt. Nun ist das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (kurz: AÜG) an der Reihe.
Das AÜG ist anwendbar, wenn ein Entleiher (z.B. der Veranstalter) Arbeitnehmer des Verleihers (z.B. Zeitarbeitsfirma oder Sicherheitsdienst) ausleiht und bei sich arbeiten lässt.
Maßgeblich ist insbesondere, dass dann der Entleiher weisungsbefugt ist gegenüber dem Leiharbeitnehmer. Das bedeutet aber zugleich, dass der Entleiher auch für den …
… sondern als Mittel des Wirtschaftens sieht, letztlich als Mittel der Selbstverwirklichung ihrer Chefs. Europa hat eine andere Kultur. Dennoch gibt es auch hier Anzeichen eines ähnlichen Entwicklungstrends. Und der wird sich so lange fortsetzen und verstärken, bis die Arbeitnehmer energisch dagegen halten.
„Für sein Lebensglück ist jeder selbst verantwortlich. Wir können nicht erwarten, daß andere es sich zur Lebensaufgabe machen, uns glücklich zu machen“, gibt Prof. Querulix im Volksmund zu bedenken.
Die Agendapolitik Schröders hat bereits heute zur …
Die Mittagspause durcharbeiten um früher nachhause zu kommen, oder weil die Arbeit sonst nicht erledigt werden kann, ist in vielen Unternehmen Standard – doch die Rechtslage ist eindeutig: Arbeitnehmer haben ein Recht auf Pause – und auch die Pflicht Pause zu machen, um sich zu erholen. Wann und in welchem Umfang diese jedoch während des Arbeitstages genommen werden muss, darf der Arbeitgeber bestimmen.
Ziel der gesetzlichen Pausenregelung ist es, den Arbeitnehmer vor Überanstrengung zu schützen und der Arbeitgeber als Weisungsbefugter darf bestimmen, …
Macht ein Arbeitnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung, die das Unternehmen für sich nutzt, dann hat er Anspruch auf eine Vergütung. Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, dass die Voraussetzungen und das Verfahren für die Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Als Normalfall sieht das Gesetz vor, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber Mitteilung davon machen muss, dass er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung gemacht …
… stimmte der überwiegende Teil der Bürger, mit Ihnen die SPD, Linken, Grünen, Kirchen, Gewerkschaften und Sozialverbände, für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und Erhöhung der Erbschaftssteuer. Für einen tariflichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Die Realität ist, 17,4 Millionen Arbeitnehmer erhalten Löhne von unter 5, 6, 7, 8, und 8,50 Euro und keinen Cent mehr (Statista). Die Pkw-Maut wurde ebenso abgelehnt wie das Betreuungsgeld. Eine wesentliche Forderung der Wähler war Vermögende höher zu besteuern.
Medien, Unternehmen, Interessenverbände, …