… Zelle. Diese Entdeckung ermöglichte es, Channelrhodopsine gezielt in andere Zelltypen einzubringen und deren Aktivität mit Licht zu steuern. Sie bildete damit eine Grundlage für die Optogenetik, mit der insbesondere in den Neurowissenschaften die Funktion definierter Nervenzellen und neuronaler Schaltkreise mit hoher zeitlicher Präzision untersucht werden kann.Beide Wissenschaftler forschten in verschiedenen DFG-geförderten Forschungsgruppen, Sonderforschungsbereichen und Transregios. Hegemann ist aktuell zudem am Exzellenzcluster 2049 „Neurocure“ …
… aufwändige Genehmigungsverfahren den Rückgang der Tierversuchszahlen verursachen, erkennt das BfR in seinen Daten keinen entsprechenden Hinweis. Als mögliche Ursachen nennt der Bericht vielmehr unter anderem den zunehmenden Einsatz tierversuchsfreier Methoden in Neurowissenschaften und Immunologie sowie Veränderungen bei der Forschungsfinanzierung (1).„Die Unzufriedenheit der Antragsteller mit dem Genehmigungsverfahren ist kein Beleg dafür, dass Tierversuche in Deutschland durch Bürokratie verhindert werden oder der Forschungsstandort geschwächt …
… Joanna BagniewskaDer „Community Impact Award“ ehrt Alumni, die sich mindestens fünf Jahre lang ehrenamtlich, durch Engagement oder finanzielle Unterstützung für einen bemerkenswerten Zweck oder eine Gemeinschaft eingesetzt haben. Joanna Bagniewska, Masterin der Biologie und Neurowissenschaften des Jahrgangs 2006, wurde für das Jahr 2026 für ihre herausragende Arbeit als Wissenschaftskommunikatorin und Dozentin an der Universität Oxford ausgezeichnet, wo sie einem breiten Publikum auf ansprechende und leicht verständliche Weise wissenschaftliches …
Vlotho, 28. September 2026. Wer eine Aufgabe gern erledigt, bekommt beim nächsten Mal die nächste dazu. Zu diesem Ergebnis kommen Sangah Bae (Northeastern University) und Kaitlin Woolley (Cornell University) in einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Organization Science. In einem Laborexperiment mit 102 Kleingruppen wählten 74 Prozent der Führungskräfte für eine Zusatzaufgabe die Person aus, die sie für intrinsisch motivierter hielten. Weil diese Zusatzaufgabe von der eigentlichen, prämierten Aufgabe ablenkte, erreichten am Ende nur 31…
… Stipendiaten absolvieren einen Master of Science, fünf einen Master of Arts, drei streben einen Bachelor of Science an. Besonders stark vertreten sind Naturwissenschaften, Medizin und Technologie – darunter Physik, Quantenwissenschaften, Chemie, Biochemie, Neurowissenschaften, Molekularbiologie, Mathematik, Machine Learning sowie Klima- und Umweltwissenschaften. Hinzu kommen Wirtschafts-, Politik- und Geisteswissenschaften sowie Architektur und Ingenieurwissenschaften. Insgesamt verteilen sich die 50 Grants auf 27 Hochschulen. Hiervon studieren je vier …
Präregistrierte fNIRS-Studie mit 49 Teams zeigt: Nicht der neuronale Gleichklang, sondern die Gesprächsverteilung verrät, wie es um die Zusammenarbeit steht.
Vlotho, 15. September 2026. Wenn ein Team unter Druck gerät, zeigt sich das in Fehlern und im Ton der Zusammenarbeit. Ob sich eine solche Störung auch unmittelbar im Gehirn ablesen lässt, hat ein Forschungsteam um Coralie Réveillé aus Montpellier an Zweierteams untersucht. Unter dem Titel Investigating interbrain synchrony under teamwork disruption: an fNIRS hyperscanning study, veröffe…
… er sich für Psychologie. 1993 kehrte er an die Ruhr-Universität Bochum zurück; seit 1997 ist er dort Professor für Biopsychologie.Heute zählt Güntürkün international zu den profiliertesten Forschern auf dem Gebiet der vergleichenden kognitiven Neurowissenschaften.Können vollkommen unterschiedliche Gehirne ähnlich denken?Eine der zentralen Fragen seiner Forschung betrifft den Vergleich von Vogel- und Säugetiergehirnen.Menschenaffen wie Schimpansen verfügen über große Gehirne mit einem ausgeprägten Neokortex. Dieser Teil des Säugetiergehirns galt lange …
… relativ zu ihrer Umgebung orientieren? Welche Tiere sind in der Lage, kognitive Karten zu erstellen? Wie entsteht das räumliche Vorstellungsvermögen und wie verändern sie dieses während ihrer Entwicklung? KALEIDOSCOPE – neue bildgebende Verfahren für die Neurowissenschaften und darüber hinausIm ERC-geförderten Projekt KALEIDOSCOPE verbindet Voigt beide seiner Forschungsziele: Sein Team möchte eine neue Generation optischer Mikroskope entwickeln, die die Gehirnaktivität bei sich frei bewegenden Tieren aufzeichnen kann. Das Projekt wird modernste Bildverarbeitung, …
Feldstudie mit nationalen Risikoanalysten zeigt, dass eine einzige strukturierte Übung den Bestätigungsfehler auch im eigenen Fachgebiet senkt
Vlotho, 31. August 2026. Erfahrene Fachleute gelten als wenig anfällig für Denkfehler, schließlich kennen sie ihr Gebiet seit Jahren. Eine aktuelle Feldstudie widerspricht dieser Annahme und liefert zugleich eine überraschend einfache Gegenmaßnahme. Unter dem Titel Debiasing training reduces confirmation bias in national risk analysts, veröffentlicht im Fachjournal Scientific Reports, zeigt ein Forsch…
… geschieht im Hirn, wenn zwei Menschen gemeinsam kreativ werden und dabei eine neue Beziehung zueinander aufbauen? Dieser Frage ging die ETH-Kognitionswissenschaftlerin Ryssa Moffat nach. Sie ist Postdoktorandin im Social Brain Sciences Lab der Professur für kognitive und soziale Neurowissenschaften. Ihre Studie ist nun im Fachjournal PLOS Biology erschienen. Ihr Setting liest sich wie folgt: Sechs Wochen lang trafen sich 61 Zweierteams sechsmal, um gemeinsam zu zeichnen. Die Teilnehmenden stammten aus einer jüngeren Altersgruppe (18 bis 35 Jahre) …
PRESSEMITTEILUNG _(Coverabbildung liegt als Grafik bei)_
Hamburg, 20. August 2026
Brain Fry in der Chefetage
Eine aktuelle Harvard-Studie zeigt: Wer KI-Tools intensiv überwacht, trifft mehr Fehlentscheidungen – gerade die Leistungsträger. Ein neues Buch setzt dagegen auf eine 2.500 Jahre alte Gegenstrategie. Ab 26. August im Handel, ab sofort vorbestellbar.
Wer mehrere KI-Tools oder KI-Agenten gleichzeitig überwacht, arbeitet zwar seltener bis zur totalen Erschöpfung, trifft aber mehr Fehlentscheidungen und macht mehr Fehler. Zu diesem Er…
… zueinander, die verwendete Öl-Form und transparente Qualitätsanalysen sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden
Die häufigste Leserfrage: "Welches Omega-3 soll ich denn nun nehmen?"
Der ausführliche Omega-3-Beitrag von ALZHEIMER DEUTSCHLAND, dem Info-Portal zu Neurowissenschaften, aktuellen Therapien und Prävention, führt immer wieder zu Anfragen von Lesern, Betroffenen und Angehörigen, welche Omega-3-Präparate denn konkret empfehlenswert seien.
Die Redaktion hat deshalb verschiedene Produkte und deren Zusammensetzung, Dosierung und Qualitätsmerkmale …
Vlotho, 11. August 2026. Resilienz gilt gemeinhin als Eigenschaft, die jemand mitbringt oder eben nicht. Eine prospektive Kohortenstudie aus dem spanischen Gesundheitswesen, am 1. August 2025 unter dem Titel Resilience changes and occupational resilience factors among healthcare workers im Fachjournal Scientific Reports erschienen, legt eine andere Gewichtung nahe. Von allen geprüften Merkmalen sagten drei die spätere Widerstandsfähigkeit am zuverlässigsten vorher, und alle drei beschreiben nicht die Person, sondern ihren Arbeitsplatz: Rückha…
… of Science, Innovation and Universities (MICIU), the Spanish State Research Agency (MCIN/AEI), the European Regional Development Fund (ERDF), and the European Molecular Biology Organization (EMBO) unterstützt. Information zu Tierversuchen:Um grundlegende Prozesse etwa in den Bereichen Neurowissenschaften, Immunologie oder Genetik besser verstehen zu können, ist der Einsatz von Tieren in der Forschung unerlässlich. Keine anderen Methoden, wie zum Beispiel in-silico-Modelle, können als Alternative dienen. Die Tiere werden gemäß der strengen in Österreich …
Wer Führungskräften beibringt, systematischer zu entscheiden, übersieht oft eine Grundwahrheit: In allen untersuchten Kulturen vertrauen Menschen zuerst dem eigenen Urteil, ob Intuition oder gezieltes Nachdenken. Das zeigt eine große internationale Untersuchung im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B (Grossmann et al., 2025).
Die Forschungsgruppe unter Leitung von Igor Grossmann von der University of Waterloo legte 3.517 Teilnehmenden aus 12 Ländern und 13 Sprachräumen sechs alltägliche Dilemmata vor. Zur Wahl standen vier Wege: de…
„Heimat 3“- Hauptdarstellerin erforscht, warum die innere Heimat ein Schlüssel zu vertrauenswürdiger Führung ist
Köln/Mastershausen. Fast zwei Jahrzehnte nach den Dreharbeiten zu Edgar Reitz' preisgekröntem Filmepos _„Heimat 3“_ kehrte Karen Hempel an den Drehort Mastershausen im Hunsrück zurück; diesmal nicht als Schauspielerin, sondern als Kognitive Neurowissenschaftlerin, Unternehmerin, Autorin und internationale Keynote-Speakerin.
Beim Internationalen Speaker Slam präsentierte sie ihr Leadership-Konzept „Neuro-Charisma“. Zuvor hatte sie…
Wer in Meetings abschweift, bei komplexen Entscheidungen innerlich abwandert oder nach dem dritten Ping die Gedanken verliert, kämpft nicht gegen Faulheit, sondern gegen eine untrainierte Fähigkeit. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung im Fachjournal eNeuro (Kim et al., 2025).
Die Forschungsgruppe um Andy Kim von der University of Southern California ließ 69 Erwachsene zwischen 18 und 80 Jahren 30 Tage lang täglich 10 bis 15 Minuten mit einer Achtsamkeits-App üben. Die Aufmerksamkeitskontrolle wurde dabei per Eye-Tracking objektiv gemessen. …
… Präsidiums im Oktober geregelt.Die neu gewählten nebenamtlichen Präsidiumsmitglieder: Prof. Dr. Leda Dimou übernimmt den Bereich Kooperationen. An der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Ulm führt sie die wissenschaftliche Arbeitsgruppe Molekulare und Translationale Neurowissenschaften (MTN). Die Neurobiologin war federführend verantwortlich für den Aufbau des gleichnamigen interdisziplinären Masterstudiengangs MTN, den sie seit 2016 leitet. Sie hat mehrjährige Erfahrung in der inner- und außeruniversitären Gremienarbeit, unter anderem …
Wer Burnout in seinem Team senken will, sollte zuerst an der eigenen Führungspraxis ansetzen, bevor er auf Resilienz-Apps und Entspannungskurse setzt. Das legt eine neue Meta-Analyse im Fachjournal _Current Psychology_ nahe, die 25 Primärstudien mit insgesamt 10.168 Teilnehmenden auswertet (Yuan, 2025).
Diese Untersuchung analysiert erstmals meta-analytisch, wie ein transformationaler Führungsstil auf alle drei klassischen Burnout-Komponenten wirkt: emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und persönliche Wirksamkeit. Burnout zählt zu den z…
… UlmFür eine zweite Amtszeit wurden gewählt:• Außereuropäische Kulturen: Professorin Dr. Barbara Mittler, Universität Heidelberg• Elektro- und Informationstechnik: Professor Dr.-Ing. Christian Rehtanz, TU Dortmund• Experimentelle Physik: Professor Dr. Marius Grundmann, Universität Leipzig•Neurowissenschaften: Professorin Dr. Susanne Schoch McGovern, Universität BonnZum 31. Dezember 2026 scheiden diese Mitglieder aus dem Senat aus:• Atmosphären-, Meeres- und Klimaforschung: Professor Dr. Michael Schulz, Universität Bremen• Entwicklungs- und Zellbiologie: …
Vlotho, 29. Juni 2026. Dass gute Zusammenarbeit sich »stimmig« anfühlt, ist eine Alltagserfahrung. Dass sich dahinter ein messbarer Vorgang im Gehirn verbirgt, legt eine im Fachjournal Scientific Reports veröffentlichte Untersuchung der Universität Helsinki nahe. Das Forschungsteam um Mauricio Falcon zeichnete mit Elektroenzephalografie die Hirnaktivität von 46 Personen auf, während diese gemeinsam Aufgaben lösten. Das Ergebnis: Zwischen den Gehirnen der Beteiligten entstand eine messbare Synchronie, besonders in den höheren Frequenzbändern. …
… (ivb) der Technischen Universität Braunschweig- Abteilung „Angewandte Mechanik“ an der Technischen Universität Braunschweig- Abteilung „Public Mental Health“ am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit- Arbeitsgruppe Mind-Body-Emotion am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften- Arbeitsgruppe cBRAIN an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München- Forschungs- und Entwicklungsbereich Gesellschaft bei OFFIS – Institut für Informatik- Forschungsgruppe „Translationale Strahlenbiologie“ am Uniklinikum Erlangen- Helmholtz-Institut …
Selbst in der Dunkelheit bleibt der räumliche Orientierungssinn vieler Tiere intakt. Die Basis dafür bilden Nervenzellen, die bei einer bestimmten Kopfrichtung aktiv sind. Tiere aktualisieren diesen internen Kompass, indem sie die Drehgeschwindigkeit ihres Kopfes zeitlich integrieren. Die Bewegungsinformation stammt dabei aus dem Gleichgewichtssystem, dem optischen Fluss und motorischen Signalen. Andere sensorische Reize, wie Landmarken, werden genutzt, um Fehler zu korrigieren, die durch die fortlaufende Integration unweigerlich entstehen.
…
Vlotho/Pfyn, 21. Juni 2026. Ob Beschäftigte bei der Arbeit aufblühen oder erschöpft ins Wochenende gehen, hängt an drei psychologischen Grundbedürfnissen: Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. Eine aktuelle Meta-Analyse in der Fachzeitschrift Stress and Health fasst dazu 192 Einzelstudien zusammen. Sie bestätigt, dass die Unterstützung dieser Bedürfnisse durch Führungskräfte messbar auf Engagement, Arbeitszufriedenheit und Gesundheit wirkt. Für die Praxis von Führung, Training und Coaching stellt sich damit die Frage, wie sich diese Wirkung…
Vlotho, 11. Juni 2026. Wer das Burnout-Risiko in seinem Team dauerhaft senken will, muss beim Führungsverhalten beginnen, nicht bei Resilienzprogrammen. Das zeigt eine neue Meta-Analyse, die 25 Einzelstudien mit insgesamt 10.168 Beschäftigten ausgewertet hat. Erstmals ist damit längsschnittlich belegt: Transformationale Führung sagt das Burnout-Risiko Monate im Voraus vorher.
Laut der in der Fachzeitschrift Current Psychology veröffentlichten Studie von Yuan (2025) korreliert transformationale Führung mit einem Rückgang des Gesamtburnouts (ρ…
Vlotho, 9. Juni 2026. Wer unter Unsicherheit entscheidet, rechnet nicht einfach Wahrscheinlichkeiten durch. Eine aktuelle Meta-Analyse im Fachjournal Frontiers in Neuroscience, die 76 Bildgebungsstudien mit 4.186 Probanden zusammenfasst, zeigt: Bei Entscheidungen unter Unsicherheit laufen Verstand und Bauchgefühl in zwei Hirnregionen zusammen, der anterioren Insula und dem anterioren cingulären Cortex. Genau an dieser Schnittstelle setzt neurowissenschaftliche Weiterbildung für Führungskräfte an, wie sie die Akademie für angewandte Neurowisse…
Vlotho/Pfyn, 7. Juni 2026. Wie das Fachmagazin Coaching-Magazin in seiner Artikelserie zur Neurowissenschaft für die Coaching-Praxis zusammenfasst, verbessern neurowissenschaftliche Erkenntnisse die Wirkung von Coaching nachweisbar. Hier setzt der neue Durchgang der Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH® Advanced Edition an, den die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N gemeinsam mit der Schweizer Haller Diagnostics AG im September 2026 startet. Die Coaching-Weiterbildung mit neurowissenschaftlicher Fundierung richtet sich an erfah…
Vlotho, 17. Mai 2026. Veränderung scheitert in Organisationen seltener an der Strategie als an der Art, wie Führungskräfte mit ihren Teams arbeiten. Das zeigt eine im September 2025 in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology veröffentlichte Studie eines Forschungsteams um Hu und Kolleginnen. 492 Beschäftigte des Dienstleistungssektors wurden befragt, ausgewertet wurde mit einem Strukturgleichungsmodell. Das Ergebnis ist deutlich: Ein coachender Führungsstil treibt veränderungsorientiertes Verhalten an, und zwar über zwei Hebel, die in der…
Vlotho, 14. Mai 2026. Kognitive Gesundheit im Erwachsenenalter folgt keinem vorgegebenen Drehbuch. Sie ist messbar und durch gezielte Interventionen aktiv verlängerbar. Das zeigt eine Längsschnittstudie von Cook et al., die im Fachjournal Scientific Reports erschienen ist und über drei Jahre hinweg 3.966 Erwachsene begleitete. Im Fokus: wie sich Gedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit und exekutive Kontrolle über 36 Monate entwickeln.
Das zentrale Konzept ist der »Brain Health Span«, der Zeitraum, in dem das Gehirn im Vollbesitz seiner Mögl…
Vlotho, 9. Mai 2026. Laut dem Gallup Engagement Index ist mangelnde Führungsqualität nach wie vor der entscheidende Treiber von Mitarbeiterfluktuation in deutschen Unternehmen. Gleichzeitig investieren Organisationen erheblich in Führungsentwicklung, ohne die tatsächliche Leadership-Wirkung systematisch zu erfassen. Genau hier setzt das Buch »Der Leadership Impact Code – Das Geheimnis wirkungsvoller Führung« an, das Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N, und Prof. Dr. Bruno Haller, Führungsexperte, psycholog…
Vlotho, 1. Mai 2026. Klassische Hörtests übersehen einen entscheidenden Frequenzbereich, in dem sich kognitive Risiken früh ankündigen. Darauf weist die Tübinger Hörforscherin Prof. Dr. Marlies Knipper im Gespräch mit Uli Funke hin, dem Leiter der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. Die Aufzeichnung des Interviews steht ab sofort kostenfrei im Online-Archiv der Akademie zur Verfügung. Sie ist Teil eines Angebots, in dem neurowissenschaftliche Weiterbildung für Führung mit aktueller Spitzenforschung verbunden wird.
Tübinger Hör…
_Aachen, April 2026 — Mit „Primonetik — Eine Einführung“ legt der NLP-Trainer und Forscher Hartmut Röbke ein Werk vor, das Sprache mathematisch analysierbar macht und gleichzeitig eine These aufstellt: Die Wissenschaft verliert gerade ihre wichtigsten Brückenbegriffe._
In den vergangenen Jahren hat sich in vielen Disziplinen eine Bewegung zurück in die Silos vollzogen. Begriffe wie Kohärenz, Resonanz oder Emergenz, die in den 1990er- und 2000er-Jahren interdisziplinäre Brücken zwischen Physik, Neurowissenschaft, Linguistik und Soziologie ges…
Uli Funke und Prof. Dr. Bruno Haller zeigen, warum Führungswirkung messbar ist. Jedem Exemplar liegt ein Gutschein für den 5iol-Test bei.
Vlotho, 4. Mai 2026. Warum erzielen manche Führungskräfte nachhaltige Wirkung und andere nicht? Dieser Frage gehen Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N, und Prof. Dr. Bruno Haller, Führungsexperte, psychologischer Diagnostiker und Unternehmensberater, in ihrem neuen Buch »Der Leadership Impact Code - Das Geheimnis wirkungsvoller Führung« auf den Grund. Das Werk erscheint…
Ausgangspunkt für die Ausstellung ist das Projekt „NeurOPTICS. Optogenetik in der Neurowissenschaft – Ethische und rechtliche Aspekte“, in dem Forschende aus Philosophie und Rechtswissenschaft gemeinsam ethische und juristische Fragen untersuchen, die mit der klinischen Anwendung neuronaler Optogenetik verbunden sind. Mithilfe neuer Technologien können zum Beispiel Nervenzellen so verändert werden, dass sie sich per Lichtsignal steuern lassen. Das Projekt geht seit 2023 den Chancen und Risiken dieser Technologie nach. Geleitet wird es von Dr.…
… Humboldt-Stiftung, die Tagung. Im Anschluss hält die Neurowissenschaftlerin Anna Levina (Martius) den Eröffnungsvortrag mit dem Titel "The many clocks of the mind: intrinsic timescales in the brain and AI". An der Schnittstelle zwischen Mathematik, Physik und Neurowissenschaften gilt ihr Interesse der Selbstorganisation und Optimalität in neuronalen Netzwerken. Ihre Forschung konzentriert sich besonders darauf, wie komplexe Systeme – beispielsweise das Gehirn – Informationen verarbeiten. 2017 wurde Anna Levina (Martius) mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis …
… Computational Neuroscience. Anschließend forschte sie mehrere Jahre an der University of California, Berkeley, unter anderem am Helen Wills Neuroscience Institute und am Berkeley Institute for Data Science.Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von Neurowissenschaften und Künstlicher Intelligenz und beschäftigt sich insbesondere mit der Verarbeitung von Sprache im menschlichen Gehirn. Sie hat zahlreiche Beiträge in international führenden Fachzeitschriften und Konferenzen veröffentlicht, darunter in Nature Communications, Nature Neuroscience und …
… Austausch, Wissenstransfer und gezielte Nachwuchsförderung ermöglichen. In der nun endenden zweiten Förderphase haben insgesamt 13 Geförderte – darunter Postdoktorandinnen, Doktorandinnen sowie Künstlerinnen/Gestalterinnen – an innovativen Projekten in Feldern wie Neurowissenschaften, Biotechnologie, Informatik oder Design gearbeitet. Ihre Forschung verbindet digitale Transformation mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen, auch aus Perspektiven der Frauen- und Geschlechterforschung.Prof. Dr. Susann Fegter, Leiterin des Fachgebiets Allgemeine …
„Ich danke dem Senat, dem Universitätsrat und der ZU-Stiftung für das große Vertrauen und freue mich auf die spannende neue Aufgabe“, erklärt Anja Achtziger anlässlich ihrer Berufung. „Angesichts der Veränderungen auf dem Bildungsmarkt und damit einhergehender Herausforderungen, gerade für eine renommierte Privatuniversität wie die ZU, bietet diese Aufgabe viele Chancen. Diese wollen wir beispielsweise durch zusätzliche attraktive Studiengänge wie etwa im Bereich Psychologie konsequent ergreifen.“
„Mit Prof. Anja Achtziger bekommt die ZU ein…
… zeigen, dass sozialer Kontext die Aktivität der an vokaler Kommunikation beteiligten Nervenzellen beeinflusst und wie die resultierenden Kommunikationsmuster im Gehirn gesteuert werden.Angeborene FlexibilitätZebrafinken zählen zu den am besten untersuchten Singvogelarten. Vor allem für den Bereich der Neurowissenschaften sind die männlichen Tiere interessant, da sie das Singen ganz ähnlich lernen, wie Menschen das Sprechen – durch Zuhören und durch das Nachahmen von Artgenossen. Zebrafinken nutzen neben ihrem Gesang aber auch kurze Kontaktrufe, welche …
… Verhaltensalgorithmen mit ihrer neuronalen Umsetzung. Die Ergebnisse erweitern unser Verständnis dafür, wie Wirbeltiergehirne sensorische Informationen aus komplexen Umgebungen in Handlungen umsetzen, und könnten weitreichende Auswirkungen auf die Bereiche Neurowissenschaften, künstliche Intelligenz und menschliche Gesundheit haben.Faktenübersicht:• Originalpublikation: Katja Slangewal, Sophie Aimon, Maxim Q. Capelle, Florian Kämpf, Heike Naumann, Krasimir Slanchev, Herwig Baier, Armin Bahl: Visuomotor decision-making through multifeature convergence …
Potsdam, 12. Januar 2026. Wie gut eignet sich KI zur Darstellung von Zusammenhängen bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen? Um diese zentrale Frage geht es am 15. Januar um 18 Uhr in einer öffentlichen virtuellen Vorlesung, organisiert durch die HMU Health and Medical University. Im Fokus stehen die Grundlagen maschinellen Lernens sowie KI-Verfahren, die zur Diagnose und Vorhersage von Krankheitsverläufen sowie zum Verständnis von Hirnerkrankungen beitragen.
Gastdozentin Prof. Dr. Kerstin Ritter, Expertin für Maschinelles Lernen…
… diesen Veränderungen am stärksten betroffen sind, wobei einige dieser Regionen bekanntermaßen klinisch relevant sind.• Die Ergebnisse weisen auf mögliche Zielregionen für die Behandlung mit nicht-invasiven Gehirnstimulationstherapien hin.Es ist eine zentrale Frage der Neurowissenschaften zu verstehen, wie verschiedene Regionen des Gehirns miteinander interagieren und wie intensiv sie gewissermaßen „miteinander kommunizieren“. Forschende vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften Leipzig, dem Institute of Mathematical Sciences …
… höchster gesellschaftlicher Bedeutung“, sagt Igor Kagan, Gruppenleiter am Deutschen Primatenzentrum.Die Deutsches Primatenzentrum GmbH (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung betreibt biologische und biomedizinische Forschung über und mit Primaten auf den Gebieten der Infektionsforschung, der Neurowissenschaften und der Primatenbiologie. Das DPZ unterhält außerdem fünf Freilandstationen in den Tropen und ist Referenz- und Servicezentrum für alle Belange der Primatenforschung. Das DPZ ist eine der 96 Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen der …
… Wilhelm Leibniz-Programm“ der DFG für das Jahr 2026 erhalten:• Professor Dr. Klaus Blaum, Experimentelle Physik, Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg• Professor Dr. Christian Doeller, Biologische Psychologie, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig • Professor Dr.-Ing. Christian Hasse, Energieverfahrenstechnik, TU Darmstadt• Professor Dr. Johannes Krause, Archäogenetik, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig • Professorin Dr. Julia Mahamid, Strukturbiologie, European Molecular Biology Laboratory …
… Leistungsfähigkeit aufzeigen.„Wir zeigen, dass wir aus imaginären Erfahrungen lernen können, und dass dies im Gehirn auf sehr ähnliche Weise funktioniert wie das Lernen aus tatsächlichen Erfahrungen“, sagt der leitende Autor Roland Benoit, Professor für Psychologie und Neurowissenschaften an der CU Boulder.„Das deutet darauf hin, dass Vorstellungskraft nicht passiv ist“, ergänzt Erstautorin Aroma Dabas, die die Studie als Doktorandin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften durchgeführt hat. „Vielmehr kann sie aktiv beeinflussen, was …
An der Universität und dem Universitätsklinikum Tübingen haben zwei Wissenschaftlerinnen und drei Wissenschaftler in der aktuellen Vergaberunde Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC) eingeworben. Diese Auszeichnungen sind mit einer hochdotierten Projektförderung verbunden. In dieser Runde bewilligte der ERC EU-weit 349 der 3.121 eingereichten Bewerbungen auf Consolidator Grants, die Erfolgsquote lag bei rund elf Prozent.
„Dass sich gleich fünf Tübinger Bewerbungen in der europaweit harten Konkurrenz um die Consolidator Gra…
… Mitgliedern der TU Berlin.“Über Prof. Dr. Fatma DenizProf. Dr. Fatma Deniz ist derzeit Vizepräsidentin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie Professorin für Informatik an der Technischen Universität Berlin. In Forschung und Lehre verbindet sie Informatik, Neurowissenschaften und Datenwissenschaft, mit einem besonderen Fokus auf Sprachverarbeitung im Gehirn und in technischen Systemen. Dabei setzt sie auf offene und reproduzierbare Wissenschaft sowie den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Als Vizepräsidentin treibt sie …
Dauerstress auf Rekordniveau
Laut dem aktuellen TK-Stressreport fühlen sich zwei Drittel der Menschen in Deutschland gestresst. Viele berichten sogar von einer anhaltenden Belastung durch Stress. Besonders auffällig ist dabei die zunehmende Beanspruchung durch permanente Erreichbarkeit und digitale Reizüberflutung. Der Wunsch nach Entlastung ist weitverbreitet, doch es mangelt häufig an geeigneten Methoden zur Stressbewältigung. Die Folgen sind Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit und eine sinkende Kreativität. Das sind Symptome, die ein wach…
… Vorhersagen zu ermöglichen. In der Meteorologie, der Hydrologie und der Rohstoffsuche werden Datenassimilationstechniken bereits sehr erfolgreich eingesetzt. Künftig könnten auch neue Anwendungsgebiete in der Biologie, der Medizin sowie den Kognitions- und Neurowissenschaften davon profitieren. Dazu sind eine theoretische Fundierung existierender und die Entwicklung neuartiger Algorithmen zur Datenassimilation dringend notwendig.„Der SFB verfolgt daher das Ziel, Methoden der Datenassimilation systematisch weiterzuentwickeln und deren Effizienz und …