… Rotation über. Augsburger Rechnungen entschlüsseln den MechanismusWarum aber leitet ein rotierendes Molekül den Strom deutlich besser als ein ruhendes? Dieser Frage gingen Prof. Dr. Fabian Pauly und seine Doktoranden Léon Martin und Yuta Ito am Lehrstuhl für Theoretische Physik I der Universität Augsburg mit quantenmechanischen Simulationen auf dem Hochleistungsrechner LiCCA nach. Ihre Berechnungen zeigten, dass die Rotation des Moleküls eng mit seiner Leitfähigkeit verknüpft ist. Die Leitfähigkeit hängt stark vom Drehwinkel des Moleküls ab und kann …
… lässt.• Neurowissenschaften: Dr. Meike Hettwer (Heinrich-Heine-UniversitätDüsseldorf) „Das Gehirn im Umbau“Während des Übergangs vom Kindes- zum Erwachsenenalter ähnelt unser Gehirneiner Großbaustelle. In dieser Lebensphase sind junge Menschen anfällig fürpsychische Krisen und benötigen liebevolle Unterstützung.• Physik: Dr. Thomas Arne Hensel (Universität Heidelberg) „Licht aus, Film ab“Proteine sind winzige Maschinen, die ständig ihre Form verändern. Doch ihreBewegungen sind so klein und schnell, dass sie sich kaum beobachten lassen.Mit einer neuen …
… sich ihre unterschiedlichen chemischen Schichten besonders gut unterscheiden lassen. Deshalb gilt sie als wichtiger Referenzfall, um Modelle photondominierter Regionen zu überprüfen“, erklärt Gaches, der an der Universität Duisburg-Essen (UDE) eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe zur Molekül-Astrophysik leitet.Bisherige Modelle stellten die Orion Bar meist als Abfolge eindimensionaler Schichten dar. Tatsächlich sind interstellare Wolken jedoch unregelmäßig: Dichte Bereiche wechseln sich mit weniger dichtem Material ab. Das neue Modell bildet diese komplexe …
… starke Kopplung von Lichtinformation an eine akustische Schwingung bei nur einmaligem Vorbeiflug ist daher extrem schwierig.Zustand starker Kopplung zwischen Licht und Schall erstmals ohne optischen und mechanischen Resonator realisiertWissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) und der Leibniz-Universität Hannover (LUH) ist es erstmals gelungen, in einer gekühlten optischen Faser eine starke Kopplung durch Licht-Schall-Wechselwirkungen zu erreichen, und zwar speziell durch den Effekt der stimulierten Brillouin-Streuung. …
… work from hidden degrees of freedom, Nature Physics; DOI: 10.1038/s41567-026-03442-w, abrufbar ab 16. Oktober 2026 nach der Sperrfrist• Die Studie zeigt, wie sich verborgene Information in mikroskopischen Systemen in nutzbare Energie umwandeln lässt.• Clemens Bechinger (Professor für Experimentalphysik an der Universität Konstanz und Mitglied des Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour), Lokesh Muruga (Erstautor der Studie) und Felix Ginot, beide Physiker an der Universität Konstanz, sowie Sarah Loos (Max-Planck-Institut für Dynamik …
… Präzisionsstufe bei der Erforschung des Gamma-Universums erreicht.„Die Fertigstellung des LST-Subarrays ist der Höhepunkt von mehr als fünfzehn Jahren internationaler Zusammenarbeit und technologischer Innovation“, sagt Prof. Masahiro Teshima, Direktor am Max-Planck-Institut für Physik, leitender Forscher der LST-Kollaboration und Sprecher des CTAO-Konsortiums. „Diese Teleskope werden es uns ermöglichen, einige der extremsten Umgebungen im Universum zu erforschen, darunter supermassive Schwarze Löcher, Neutronensterne, die möglichen Ursprünge der …
… und naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung. Zudem schwinden das fachliche Interesse und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten der Jugendlichen. Rund die Hälfte der Neuntklässler:innen in Deutschland gibt an, nur geringes Interesse an Mathematik, Chemie und Physik zu haben.„Der IQB-Bildungstrend leistet einen entscheidenden Beitrag, die Bildungslandschaft in Deutschland transparent darzustellen. Dies trägt zu einer Basis bei, auf der bildungspolitische Entscheidungen wissenschaftlich fundiert getroffen werden können.“, betont Anja Spaeth, DPG-Vorstandsmitglied …
… PID-Infrastrukturen weiter stärken.Zu RAiD: https://www.raid.org/- - - - - -Über die TIBDie TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek versorgt als Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik Wissenschaft, Forschung, Industrie und Wirtschaft mit Literatur und Information in gedruckter und elektronischer Form.Die TIB baut ihre Rolle als deutsches Informationszentrum für die Digitalisierung von Wissenschaft und Technik stetig weiter aus. Für …
… die informiert, Vertrauen schafft und zum Dialog einlädt. Weitere Informationen unter: www.nawik.deDie Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen …
Die APS zeichnet Kenmoe für seine computergestützte Erforschung von Materialoberflächen und katalytischen Prozessen aus, etwa für die Wasserstoffgewinnung und die Herstellung umweltfreundlicherer Kraftstoffe. Auch sein weltweites Engagement für Physikvermittlung und Wissenschaftskommunikation wird gewürdigt. Die Wahl zum Fellow ist eine besondere Anerkennung durch die Fachcommunity. Jährlich können höchstens 0,5 Prozent der APS-Mitglieder – Studierende ausgenommen – neu zu Fellows gewählt werden.Wie lassen sich Katalysatoren verbessern, damit chemische …
… Studienorientierung über die Vorbereitung auf das Studium bis zum Übergang in den Beruf – und hilft auch bei etwaigen Problemen im Studienverlauf. Projekte und Programme im Bereich MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die gezielt Frauen mit Interesse am Ingenieurberuf adressieren, sowie flankierende Unterstützungskurse wie Mathe- und Physik-Werkstatt ergänzen das Angebot vor allem in den ingenieurtechnischen Studiengängen.¹ siehe PM dazu: wissenschaftliche Ansprechpartner:Frankfurt University of Applied Sciences, Studienbüro, E-Mail:
… übernommen. Er war zuvor seit 2020 Professor für Versorgungsforschung mit Schwerpunkt komplexe Interventionen an der Universität Düsseldorf.Dr. Aleksandar Matkovic ist seit dem 01. Oktober Professor für Nanostrukturen, 2D-Systeme und Schichten an der Fakultät MINT – Mathematik, Informatik, Physik, Elektro- und Informationstechnik. Er war zuvor seit 2021 Forschungsgruppenleiter an der Montanuniversität Leoben – Technische Universität in Österreich, wo er einen Lehrstuhl für Physik innehatte. JP Dr. phil. Nadine Alexandra Tramowsky ist seit dem 01. Oktober …
… SPARK@COSCentre for Organismal Studies (COS) Universität Heidelberg Tel.: 06221 54 6476E-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Forschung, Bildung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen …
… weiter bestätigt. „Moleküle sind Quantensysteme. Um ihre Zustände zu kontrollieren und sie möglicherweise als Bausteine von Quantencomputern zu nutzen, sind tiefe Temperaturen unabdingbar“, sagt Dr. Alexander Weismann, Mitautor der Studie. “Gegenwärtig erforscht die Kieler Physik im Rahmen von KiNSIS – Kiel Nano, Surface and Interface Science, Quantenphänomene an vorderster Front. Ich hoffe, dass die CAU dieses zukunftsträchtige Feld nicht aufgeben wird.“Über den Forschungsschwerpunkt KiNSISIm Nanokosmos herrschen andere, quantenphysikalische, Gesetze …
… nicht aus: Auch bekannte Teilchen oder ein unzureichend erfasster Detektoreffekt könnten eine Rolle spielen.Nach Berücksichtigung der vielen geprüften Modelle erreicht die Auffälligkeit eine statistische Signifikanz von 2,6 Sigma. Damit bleibt sie unter den in der Teilchenphysik üblichen Schwellen für einen Hinweis beziehungsweise eine Entdeckung.Richard Gaitskell, Professor an der Brown University und Sprecher von LUX-ZEPLIN, erklärte laut Berkeley Lab News Center sinngemäß: Die Kollaboration behaupte nicht, Dunkle Materie gesehen zu haben. Sie …
… Frage, wie sich Enzyme auch bei hohen Temperaturen stabilisieren und für chemische Reaktionen nutzen lassen, haben Professor Dr. Harald Gröger aus der Fakultät für Chemie und sein Team gemeinsam mit Professor Dr. Andreas Hütten und seinem Team aus der Fakultät für Physik untersucht. Ihre Idee: Das Enzym sollte in eine schützende dreidimensionale Umgebung eingebettet werden, damit es auch bei hohen Temperaturen seine Form und damit Aktivität behält.Für ihre Versuche haben die Forschenden das Enzym in eine poröse Struktur aus einem organischen Polymer …
Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil unseres Alltags, von digitalen Assistenten bis zu Robotern, die auf ihre Umgebung reagieren. Jede dieser Fähigkeiten beruht auf physikalischen Rechenprozessen, die Energie verbrauchen. Ein internationales Forschungsteam um Wittgenstein-Preisträger Hans Briegel vom Institut für Theoretische Physik der Universität Innsbruck ist der Frage nachgegangen, welche physikalischen Grenzen der Effizienz gesetzt sind, mit der intelligente Systeme Informationen verarbeiten. Physik der InformationsverarbeitungEin Agent …
Einen Quantensprung auf dem Weg zur Telekommunikation der Zukunft gab es jetzt im Untergrund der hannoverschen Nordstadt. Die Forschungsgruppe um Quantenphysiker Prof. Dr. Michael Kues von der Leibniz Universität Hannover (LUH) konnte erstmals ein Stück Quantenkommunikation aus dem Labor in die reale Umgebung übertragen: Die Forschenden schickten einige spezielle Quantencluster durch die Glasfaserkabel und konnten so beweisen: Kommunikation über Quantennetzwerke außerhalb des Labors ist möglich. Neben Photonen, den Energieträgern des Lichts, die …
… Kalziumfluorid-Kristallen konnte jetzt in Wien erstmals ein Uhrenbetrieb gezeigt werden, bei dem das System über mehr als 24 Stunden ohne Nutzereingriff stabil läuft. Die neue Kernuhr könnte noch genauer werden als die optischen Atomuhren. Zudem wird damit die Atom- mit der Kernphysik für Experimente höchster Präzision direkt verknüpft. Es war der Durchbruch zu einer neuen Art von Atomuhr: Vor etwa zweieinhalb Jahren gelang es Ekkehard Peik und Thorsten Schumm zum ersten Mal weltweit, einen Atomkern mit einem Laser anzuregen. Es ist das grundsätzliche …
… das Team nun erstmals die eindeutige Signatur von vollständig deuteriertem Methanol (CD₃OD) nachweisen. Es handelt sich zudem um die erste Beobachtung eines vierfach deuterierten interstellaren Moleküls überhaupt.Silvia Spezzano, Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) und Co-Autorin der aktuellen Studie, erklärt: „Die Deuterierung ermöglicht es uns, die chemische Entwicklung von Molekülen während der Entstehung von Sternen und Planeten nachzuverfolgen. So können wir ihre Chemie verstehen und letztlich …
„Die visionäre Idee und die mitreißende Begeisterung von Francis Halzen haben das IceCube-Observatorium am Südpol möglich gemacht“, erläutert Heike Riel, Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). „Dabei handelt es sich um einen kilometergroßen Block im Eis der Antarktis mit tausenden von Lichtsensoren.“Halzen erhält den Preis „für entscheidende Beiträge zum Neutrino-Observatorium IceCube und zur Entdeckung hochenergetischer Neutrinos astrophysikalischen Ursprungs“. „Hochenergetische Neutrinos liefern Informationen über extreme …
… bis 50 Mikrometer groß, strahlen aber auch nach 40 Jahren noch stark. So dürfen die Bereiche, aus denen sie stammen, auch heute nur im Schutzanzug betreten werden. „Man unterscheidet drei Klassen dieser Partikel“, erklärt Tobias Weissenborn, Physiker und Doktorand an der Leibniz Universität Hannover. „Zunächst solche, die chemisch-physikalisch dem Kernbrennstoff Urandioxid noch sehr ähneln. Weiterhin Partikel, die teilweise oder vollständig mit einer Zirkonschicht umschlossen, oder ganz mit dem Material verschmolzen sind.“Letztere bildeten sich, …
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gratuliert Professor Dr. Peter Hegeman und Professor Dr. Georg Nagel zum Nobelpreis für Medizin 2026. Hegemann ist Leiter der experimentellen Biophysik an der HU Berlin, Nagel Professor für Molekulare Pflanzenphysiologie an der Universität Würzburg. Sie erhalten die diesjährige Auszeichnung gemeinsam mit ihrem US-amerikanischen Kollegen Professor Dr. Karl Deisseroth (Stanford University) für ihre jeweiligen grundlegenden Arbeiten zu lichtgesteuerten Ionenkanälen, die eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung …
… aus Stahlbeton und Holz mit Holzfassade, Photovoltaikanlage, Gründach und großen Wärmespeichern ist darauf ausgelegt, Forschung und Austausch auch räumlich eng miteinander zu verbinden. Beteiligt sind Forschende aus Biowissenschaften, Chemie, Geowissenschaften, Medizin, Informatik und Physik sowie aus zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Jena. „Das Microverse Center soll ein Kristallisationspunkt für die Mikrobiomforschung werden: ein Ort, an dem Forschende aus Jena und aller Welt ihre Expertise zusammenbringen und gemeinsam …
… Ereignisse, die unser Verständnis der Welt und unsere Rolle darin vertiefen.
Derzeit konzentriert sich das Medium auf fünf zentrale Themenbereiche: Wissenschaft, Umwelt, Naturkatastrophen, Weltraum sowie KI und Technologie. Das inhaltliche Spektrum reicht dabei von Medizin, Physik und Biologie über Geowissenschaften und Klima bis hin zu den Auswirkungen von Umweltfaktoren auf die menschliche Gesundheit, der Erforschung des Weltraums, neuen Technologien und Naturgefahren. Mit der Weiterentwicklung des Mediums soll das Themenspektrum kontinuierlich …
… Moorthy hat sich für dieses Graduiertenkolleg in besonderer Weise engagiert – nicht nur als Direktor, sondern auch als beteiligter Wissenschaftler. 2025 vertieften die deutsch-indischen Partner ihre Kooperation mit einem Austauschprogramm für Masterstudierende der Chemie und Physik, gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst.Werdegang des neuen EhrendoktorsJ.N. Moorthy, Jahrgang 1964, absolvierte sein Masterstudium der Chemie 1988 an der Universität Bangalore. 1994 promovierte er am Indian Institute of Science in Bangalore über ein Thema …
… die Integration in eine spezielle optische Kavität, vorstellbar wie bei einem Laser, wurde der Lichtemissionsprozess hier gezielt beschleunigt und kontrolliert“, erklärt Prof. Dr. Stefan Schumacher, Leiter der Arbeitsgruppe „Theorie funktionaler photonischer Strukturen“ am Department Physik und dem Institut für Photonische Quantensysteme (PhoQS) der Universität Paderborn. Die Forschungsgruppe von Prof. Richard Warburton an der Universität Basel hat im Verlauf der vergangenen Jahre die Interaktion von diesen Quantenpunkten mit optischen Kavitäten …
… Zwecke der Preisträger*innen verwendet werden.Anwendungsnahe Vermittlung mathematischer GrundlagenDr. Daniel Habeck ist seit 2010 als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Mathematischen Institut der Universität Koblenz tätig. Zu seinen Lehrschwerpunkten gehören die Vorlesungen „Mathematik für Physiker 1–3“ sowie die Mastervorlesung „Extremalprobleme“ für das Lehramt. Darüber hinaus leitet er den Übungsbetrieb in den Veranstaltungen Analysis und Lineare Algebra. In seiner Lehre legt Habeck Wert darauf, mathematische Grundlagen fachlich präzise und …
… Leistung bei Industriekooperationen und internationaler Ausrichtung. Die neuesten Rankings sind ein Zeugnis und eine Bestätigung der ehrgeizigen Strategie der Universität, sowohl ihre Größe als auch ihr Profil als globale Führerin in wichtigen akademischen Bereichen wie Physik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften zu steigern.„Diese Ergebnisse sind ermutigend, nicht einfach wegen der Rankings selbst, sondern weil sie externe Anerkennung für die Fortschritte bieten, die wir als Universität machen. Sie spiegeln Verbesserungen in unserer Forschung, …
Durch Überlagerung von zwei extrem kurzen Laserpulsen, die aus unterschiedlichen Richtungen zusammentreffen, ist es einem Physikerteam der Universität Oldenburg gelungen, dreidimensionale Lichtfelder zu erzeugen. Zudem versetzten sie Elektronen damit in bislang experimentell nicht zugängliche Quantenzustände. Die Methode eröffne neue experimentelle Perspektiven, um sogenannte chirale Strukturen gezielt zu erkennen, Wechselwirkungen von Licht und Materie zu steuern oder spezielle elektronische Quantenzustände zu erzeugen, berichten die Forscher im …
… Geschäftsmodelle, ihre IT-Sicherheit und den langfristigen Schutz ihrer Daten bedeuten kann.“Mit dem eigenen Quantencomputer auf dem TechCampus und der neuen öffentlichen Vorlesung positioniert sich die Hochschule Heilbronn damit doppelt an der Spitze eines Themas, das Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft gleichermaßen betrifft.wissenschaftliche Ansprechpartner:Professor Javier Villalba-Diez, Mitglied der Fakultät Wirtschaft und Forschungsprofessor für Quantum Computing: mathematische Physik der Informationsverarbeitung im HochleistungsrechnenE-Mail:
… um uns den spannendsten, schwierigsten und relevantesten Fragen in diesem Feld zuzuwenden, empfinde ich als großes Privileg – und als Ansporn, unseren Wissensschatz kontinuierlich zu erweitern und über unsere Ergebnisse im Gespräch zu bleiben.“BiografieJochem Marotzke studierte Physik in Bonn, Kopenhagen und Kiel und promovierte an der Universität Kiel in physikalischer Ozeanografie. Von 1990 bis 1999 forschte er am Massachusetts Institute of Technology (USA), anschließend war er Professor für Physikalische Ozeangrafie am Southampton Oceanography …
… mit dem passenden Gas, kann man die Lichtfrequenzen so „verstimmen“, dass man am Ende genau die Röntgenfrequenz bekommt, die man braucht. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Communications Physics veröffentlicht.Harmonische ObertöneSeit vielen Jahren nutzt man einen atomphysikalischen Trick für die Herstellung hochfrequenter Röntgenstrahlung: Man bestrahlt Atome mit einem Laser, das kann dazu führen, dass die Atome ihrerseits eine ganze Reihe von Frequenzen produzieren – nämlich ganzzahlige Vielfache der Ursprungsfrequenz. Man spricht in diesem …
… er komplexe geochemische Ansätze, um die frühen Phasen in der Planetenentwicklung und der Atmosphäre zu rekonstruieren. Christopher Kyba (RUB) widmet sich sehr grundsätzlichen Fragen und schlägt in seinem Vortrag einen weiten Bogen der Astronomie, Biologie, Erdwissenschaften und Physik einschließt. Als Nachtlichtforscher spricht er über die Rolle von Licht, oder vielmehr Photonen, den kleinsten, unteilbaren Einheiten der elektromagnetischen Strahlung, die von der Sonne ausgeht und von uns als Licht oder Wärme empfunden werden. Der Wissenschaftler …
… forschungsnahen Studiengängen. 42 Stipendiaten absolvieren einen Master of Science, fünf einen Master of Arts, drei streben einen Bachelor of Science an. Besonders stark vertreten sind Naturwissenschaften, Medizin und Technologie – darunter Physik, Quantenwissenschaften, Chemie, Biochemie, Neurowissenschaften, Molekularbiologie, Mathematik, Machine Learning sowie Klima- und Umweltwissenschaften. Hinzu kommen Wirtschafts-, Politik- und Geisteswissenschaften sowie Architektur und Ingenieurwissenschaften. Insgesamt verteilen sich die 50 Grants auf 27 …
In einer Kooperation des Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie und des Instituts für Informatik der Universität Würzburg haben Professor Tobias Brixner, Dr. Stefan Müller und Professor Sebastian von Mammen mit ihren Teams seit 2020 ein simuliertes Laserlabor in Virtueller Realität (VR) entwickelt. Damit lässt sich der sichere Umgang mit Laserstrahlung in der Praxis erlernen. Universitäten, Schulen und Industrieunternehmen setzen die Würzburger Software mittlerweile an zahlreichen Standorten weltweit ein.Für ihre Entwicklung haben die …
… Explosionen leisten das nicht. Als skalierbare Technologie bietet die Laserkompression große Chancen für eine verbesserte, saubere und nachhaltige Produktion ultrakleiner Nanodiamanten.Als die Forscher*innen erstmals Nanodiamanten mittels Laserkompression erzeugten, ging es zunächst um Planetenphysik. Sie beschossen Kunststoff mit Hochleistungslasern, erhitzten und verdichteten das Material, um die extremen Bedingungen im Innern von Planeten wie Neptun oder Uranus nachzustellen. Dort herrschen Temperaturen von mehreren tausend Grad Celsius und ein …
… Kernspinresonanzspektroskopie (NMR), mit der etwa Proteinstrukturen untersucht und neue Medikamente entwickelt werden. Aus dieser Forschung entwickelte sich die Theorie der optimalen Kontrolle (Optimal Control Theory). „Die Frage dahinter ist sehr praktisch“, erklärt Christiane Koch, Professorin für Theoretische Physik an der Freien Universität Berlin. „Wenn ich ein Quantensystem und bestimmte Felder zur Verfügung habe: Wie erreiche ich den gewünschten Zustand so schnell, zuverlässig und genau wie möglich – und wie gut kann das prinzipiell überhaupt …
… rückwärts entlang der Straße laufen. Das geschieht, obwohl kein sichtbares Hindernis vorhanden ist.In einem früheren Vortrag am Fraunhofer ITWM hast Du Phantomstaus mit Detonationswellen verglichen. Was macht diese Analogie so spannend?Auf den ersten Blick haben Verkehr und Physik wenig miteinander zu tun. Tatsächlich aber zeigen beide Systeme ähnliche Muster bei der Ausbreitung von Wellen. Solche Analogien helfen uns, neue mathematische Werkzeuge auf Verkehrsprobleme anzuwenden und komplexe Prozesse besser zu verstehen.Jetzt gerne nochmal im Detail: …
… exotischer Materie? Mit dieser Frage beschäftigen sich Anna Soter und ihr Team an der ETH Zürich und dem Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen. «Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht, um ein spannendes Experiment zu diesem Thema durchzuführen», sagt die Physikprofessorin: «Wir wollen messen, wie Myonen mit der Schwerkraft interagieren.»Alle Materie um uns herum – auch wir selbst – besteht aus Protonen, Neutronen und Elektronen. Physiker:innen nennen das die erste Teilchengeneration. Daneben gibt es zwei weitere Generationen mit schwereren Teilchen. …
… technische Systeme wahrnehmen und mit ihnen interagieren“.Schon vor der Eröffnung der Jahresversammlung können die Jugendlichen in einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm die Leopoldina und den Wissenschaftsstandort Halle kennenlernen, u. a. bei einem Experimentiertag am Institut für Physik der Martin-Luther-Universität, einem Abend im Planetarium und einem Besuch des Leopoldina-Archivs. In einem Speed-Dating mit Professorinnen und Professoren haben sie außerdem die Gelegenheit, sich über Fragen zum Studium, die Vielfalt wissenschaftlicher Karrieren und …
… Mehr unter: https://www.klaus-tschira-stiftung.de/foerderungen/sandpit Ansprechpartnerin:Claudia SpahnRelations Management und EventsE-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Forschung, Bildung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in …
… OMKs sind einzelne Moleküle in einem Gitter angeordnet. Durch diese Ordnung entstehen faszinierende neue Eigenschaften, die sich deutlich von einzelnen Molekülen unterscheiden. Um die Eigenschaften der Molekülkristalle zu verstehen, braucht es einen tiefen Einblick in die physikalischen Prozesse auf ihrer natürlichen Zeitskala von Femto- und Pikosekunden. Während Hohe Harmonische Strahlung – eine kohärente Strahlung, die bei der Wechselwirkung starker Laserfelder mit Materie entsteht – in Gasen und anorganischen Festkörpern bereits etabliert ist, …
Wie verhalten sich Molekülkristalle, wenn sie extrem starken Lichtfeldern ausgesetzt sind? Und lassen sich damit Vorgänge sichtbar machen, die innerhalb unvorstellbar kurzer Zeit ablaufen? Diesen Fragen widmet sich die neue Emmy-Noether-Forschungsgruppe am Institut für Physik der Universität Rostock unter der Leitung von Dr. Franziska Fennel in den kommenden sechs Jahren.Wenn Moleküle gemeinsam mehr können als alleinIm Mittelpunkt stehen organische Molekülkristalle – Materialien mit großem Potenzial für die Elektronik der Zukunft, etwa in OLEDs, …
… hat eine große Durchlässigkeit, eine klare städtebauliche Präsenz und eine hohe Aufenthaltsqualität. In direkter Nachbarschaft wird derzeit das Mathematikgebäude baulich fertiggestellt, das im nächsten Jahr in Betrieb gehen wird. Das angrenzende Physikgebäude befindet sich derzeit in der Planungsphase. So entstehen ressourcenschonende, energieeffiziente und gut gestaltete Wissenschaftsgebäude durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen“, hebt Prof. Petra Kahlfeldt, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin für Stadtentwicklung …
… Arktischen Ozean mit Verlust des Meereises und der Ozeanerwärmung vollziehen. Als echter wissenschaftlicher Knotenpunkt wird die Tara-Polarstation im Rahmen ihrer Expeditionen interdisziplinäre Forschende aus aller Welt willkommen heißen, die unter anderem die Bereiche Biologie, Physik, Ökologie, Glaziologie, Atmosphärenforschung, Ozeanographie bearbeiten werden. Die erste Expedition, Tara Polaris I (2026–2027), vereint 32 Partnerlabore und -institutionen aus zwölf Ländern, die sich zu einem Konsortium unter der Leitung von Dr. Marcel Babin zusammengeschlossen …
Ein Forschungsteam der Universität Wien um den Physiker Jani Kotakoski zeigt, wie sich die Form von Nanoporen in hexagonalem Bornitrid – dem elektrisch isolierenden Pendant zu Graphen, auch "weißes Graphen" genannt - gezielt auf atomarer Ebene steuern lässt. Durch Elektronenbestrahlung entstehen im Ultrahochvakuum kreisförmige Poren, während die Zugabe kleiner Mengen Sauerstoff zu dreieckigen Poren führt. Das im Journal Nature Communications vorgestellte Nanoporen-Engineering erschließt damit neue Anwendungen in Filtration, DNA-Sequenzierung, Katalyse …
… und magnetischen Zuständen in Wechselwirkung treten und diese beeinflussen. «Die Möglichkeit, die Chiralität der Phononen zu steuern, könnte im Prinzip ein Mittel sein, um magnetische Zustände und damit die darin codierten Informationen zu manipulieren», erklärt Urs Staub, Physiker am Zentrum für Photonenforschung des PSI und Leiter der Studie.Neben den praktischen Auswirkungen ist das Thema Teil einer umfassenderen Fragestellung nach den Ursprüngen der Chiralität im Leben.«Chirale Phononen sind faszinierend, weil sie eine grundlegende Frage der …
… muss dem auf Fraunhofer-Seite entsprechen.
Fachübergreifende Expertise begleitet die Entwicklung
Ein interdisziplinär besetztes Advisory Board begleitet ICON VirtoFusion mit wissenschaftlichen, anwendungsbezogenen und strategischen Impulsen. Es vereint Perspektiven aus forensischer Medizin, Radiologie, Physik, Bildgebungs- und Röntgentechnologie, Gesundheitswesen sowie Innovation und Technologietransfer und bildet damit die unterschiedlichen Anforderungen und Fachdomänen des Projekts ab.
ICON VirtoFusion startete am 1. Juli 2026 und läuft über …