… keine Hindernisse dar, sondern Chancen, neue Prinzipien in Wissenschaft und Technik zu entdecken. Lange bevor es Experimente in eine Rakete oder auf die Internationale Raumstation (ISS) schaffen, werden für ihre erfolgreiche Durchführung Labore benötigt, in denen das Vakuum des Weltraums auf der Erde simuliert wird – damit jede Variable geprüft und jeder Prozess nachvollzogen werden kann, bevor es ins All geht. Im Zentrum dieser Nachbildung des Weltraums steht etwas Unsichtbares, aber Wesentliches: die Vakuumtechnologie.Von der Erde in den OrbitStellen …
… waren. Diese Verhältnisse gelten als guter Indikator für die Herkunft eines Kometen, da sie sehr empfindlich auf die physikalischen Bedingungen in der Entstehungsumgebung reagieren und sich voraussichtlich nicht wesentlich ändern, während der Komet durch den Weltraum reist.„Im Gegensatz zu Kometen aus unserem Sonnensystem weist dieser interstellare Besucher ungewöhnlich hohe Kohlenstoff- und Stickstoff-Isotopenverhältnisse auf“, erklärt Aravind Krishnakumar, Forscher an der Universität Lüttich und Mitautor der neuen Studie. Eine ähnliche Studie unter …
Diese Strahlung konnte bisher im Weltraum noch nicht beobachtet werden, stattdessen nutzen Forscher*innen im Labor Modelle, die dem Verhalten schwarzer Löcher ähneln. Obwohl der Effekt der Hawking-Strahlung in der Astrophysik gut bekannt ist, ist der Mechanismus, durch den sie in einem gravitativen Kontext entsteht, noch nicht vollständig geklärt. Ein Wissenschaftler der Universität Paderborn beleuchtet diesen Mechanismus nun mithilfe von Gravitationsanaloga im Labor. Ein internationales Team aus Forschenden des Weizmann Institute of Science in Israel, …
… Jahren Astronom bei der ESO, ist der Autor der von Experten begutachteten (peer-reviewed) Studie über die Auswirkungen von Satellitenkonstellationen, die zur Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics angenommen wurde.SpaceX plant, eine Million weitere Satelliten für weltraumbasierte Rechenzentren in den Orbit zu bringen, was das Erscheinungsbild des Himmels grundlegend verändern würde. Die neue Studie zeigt, dass über einen großen Teil jeder Nacht hinweg Hunderte und zu bestimmten Zeiten sogar mehrere Tausend Satelliten …
… Berliner Konsortium aus Wissenschaft und Industrie nun eine neue Generation von Raumfahrtbatterien. Ziel ist ein integriertes Batteriesystem, das deutlich leichter und leistungsfähiger ist als heutige Lösungen und gleichzeitig den hohen Anforderungen des Weltraums standhält.Mehr Energie bei weniger GewichtIm Mittelpunkt von „SpaceBox“ steht ein vollständig integriertes Batteriemodul auf Basis innovativer Lithium-Schwefel-Technologie. Diese Batterien können bei gleichem Gewicht deutlich mehr Energie speichern als heute übliche Lithium-Ionen-Batterien. …
Gravitationswellen sind winzige Kräuselungen in der Raumzeit. Die erste direkte Messung im Jahr 2015 war ein Meilenstein für die Astronomie. Heute verfügen wir über ein umfassendes Verständnis von Signalen, die sich fernab ihrer Quellen durch den ruhigen, nahezu leeren Weltraum ausbreiten – etwa bei verschmelzenden Schwarzen Löchern. In diesem Fall kann die Welle als kleine Störung auf einem ruhigen Hintergrund betrachtet werden. Die Trennung zwischen „Hintergrund“ und „Welle“ ist eindeutig und die vom Detektor gemessene Größe – eine winzige Ausdehnung …
… gestarteten „InnoCube“-SatellitenDas Modell bietet einen konkreten Anknüpfungspunkt, um über reale Satellitenmissionen, technische Anforderungen und die Arbeit an Raumfahrtsystemen zu sprechen. Das Fachgebiet Raumfahrttechnik hat unter Mitwirkung von Studierenden bisher über 30 Kleinstsatelliten in den Weltraum gebracht.Bühnenprogramm für Klein und GroßAuch auf der Raumfahrtbühne gestaltet die TU Berlin das Programm aktiv mit. Moderiert wird es von Cem Avsar, Managing Director des privaten Masterstudiengangs „Master of Space Engineering“ am Fachgebiet …
… Einzelzellen bis hin zu Tandem-Solarzellen.Ein weiterer Vorteil: Die behandelten Solarzellen erwiesen sich als robuster gegenüber Belastungen. In Tests mit starken Temperaturschwankungen zwischen −80 und +80 Grad Celsius – Bedingungen, wie sie etwa im Weltraum auftreten – zeigten sie eine verbesserte Stabilität. „Die erhöhte Widerstandsfähigkeit unter extremen Bedingungen macht unsere Strategie besonders für Anwendungen jenseits klassischer Einsatzfelder interessant, etwa in der Raumfahrt“, sagt Aydin.Neue Perspektiven für die MaterialentwicklungDie …
… Samen der aus dem Südwesten der USA und Mexiko stammenden Wüstenpflanze können lange im Boden überdauern, bevor sie bei genügend Regen nach vielen Jahren alle gleichzeitig blühen. Dann formen sie riesige Blütenteppiche, die die NASA bereits aus dem Weltraum fotografiert hat.Für die Carotinoid-Biosynthese sind – im Gegensatz zu den Biosynthesegenen für Alkaloide – erstaunlich wenige Gene im Kalifornischen Mohn zuständig. Die Studie zeigt: Während der Blütenentwicklung werden einige Carotinoid-Biosynthesegene extrem stark exprimiert. „Es hat uns sehr …
… Events innerhalb der Milchstraße. GCRs bestehen hauptsächlich aus Protonen und Heliumkernen, aber auch weiteren hochgeladenen und hochenergetischen Teilchen (HZE), die stark zur Strahlungsbelastung der Astronaut*innen beitragen.Schätzungen zufolge wird jede Zelle im Körper der Astronaut*innen im Weltraum alle paar Tage von einem Proton, alle paar Wochen von Heliumkernen und alle paar Monate von HZE-Partikeln durchquert. Dazu kommen Neutronen und Fragmente, die beim Durchtritt der Teilchen durch die Abschirmungen der Raumfahrzeuge entstehen. Insbesondere …
… Hochleistungs-Chips für die Mikroelektronik, die KI oder das Quantencomputing zu fertigen. Ebenso können damit hochpräzise Messinstrumente für die Erdbeobachtung und Raumfahrt hergestellt werden. »Als Institut haben wir in der Vergangenheit missionskritische Beiträge zu internationalen Weltraumprogrammen wie GAIA und dem Sentinel-Programm der ESA sowie zum James-Webb-Weltraumteleskop geleistet. Hierfür war u.a. unsere besondere Expertise in der mikro- und nanostrukturierten Optik wichtig. Die neue Anlage mit weltweiten Alleinstellungsmerkmalen wird es uns …
… LandessternwarteDie Thüringer Landessternwarte Tautenburg (TLS) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Freistaats Thüringen. Sie betreibt Grundlagenforschung im Bereich der Astrophysik. Die Forschenden der TLS nutzen verschiedene Teleskope weltweit und im Weltraum für ihre Beobachtungen von Galaxien, Sternen, der Sonne, Gammastrahlenausbrüchen und extrasolaren Planeten.Die Thüringer Landessternwarte betreibt und nutzt das 2-Meter-Alfred-Jensch-Teleskop für Beobachtungen im optischen Wellenlängenbereich und eine Station des European …
… das Eis und wird von Sensoren, sogenannten digitalen optischen Modulen (DOMs), nachgewiesen. Mithilfe dieser Messungen können die Forschenden dann die Energie und Richtung des Ursprungsneutrinos rekonstruieren.Das IceCube-Neutrino-Observatorium sucht seit 2010 nach hochenergetischen Neutrinos aus dem Weltraum. In den letzten Jahren hat es bereits wichtige Erkenntnisse über die Natur dieser Teilchen und die Quellen hochenergetischer Neutrinos im Universum geliefert. So erhielt man beispielsweise einen ersten Einblick in das Innere einer aktiven Galaxie. …
Helium-Nanotröpfchen sind winzige, extrem kalte Ansammlungen von Heliumatomen, welche die Bedingungen des Weltraums nahezu identisch nachahmen. Als „Mini-Kältelaboratorien“ eignen sie sich besonders gut zur spektroskopischen Untersuchung von Atomen und Molekülen direkt im Labor unter weltraumähnlichen Bedingungen. Bislang stand dafür nur ein sehr kurzes Zeitfenster von wenigen Millisekunden während des Flugs der Tröpfchen von der Entstehungsquelle zum Detektor zur Verfügung.Ein Forschungsteam vom Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik der …
… Aerospace SE• MBDA Deutschland GmbH• MTU Aero Engines AG• Neuraspace• Quantum-Systems GmbH• Resaro Europe GmbH• Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG• SAP SE• TUM Venture Lab Aerospace / Defense• TYTAN Technologies GmbHDie Allianz deckt alle relevanten Bereiche ab: Luft, Weltraum, Land, See sowie der Cyber- und Informationsraum. Zudem soll die Allianz Bayerns Rolle als führender Hochtechnologiestandort sowie als zentraler Pfeiler europäischer Sicherheit, Resilienz und verantwortungsvoller internationaler Handlungsfähigkeit stärken. Prof. Thomas F. …
… mit Prof. Dr. Karl-Heinz Glaßmeier„Zwischen Himmel und Erde: Raumfahrt, Atmosphäre und Nachhaltigkeit“ Hauptgebäude der Leopoldina Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale) Der Geophysiker Prof. Dr. Karl-Heinz Glaßmeier forscht u. a. zu planetaren Magnetfeldern und Plasmen im Weltraum. Seine Magnetfeldmessinstrumente wurden auf vielen Weltraummissionen genutzt. Zudem war er in leitender Funktion an NASA- und ESA-Missionen beteiligt, darunter JUICE zur Erforschung der Jupitermonde und THEMIS/ARTEMIS zur Untersuchung der Einflüsse von Sonnenwinden auf die Erdatmosphäre. …
Einige Galaxien stoßen aus ihrem Zentrum mächtige Ströme geladener Teilchen – sogenannte Jets – in den Weltraum hinaus. Der markante Jet von Messier 87 (M87) im Sternbild Jungfrau ist über Entfernungen von 3000 Lichtjahren sichtbar und lässt sich über das gesamte elektromagnetische Spektrum beobachten. Er wird von der zentralen Maschine im Herzen der Galaxie angetrieben: dem extrem massereichen Schwarzen Loch, das etwa sechs Milliarden Mal so massereich ist wie unsere Sonne. Der genaue Ort, an dem Jets um das Schwarze Loch entstehen, ist noch unbekannt. …
Zusammen mit fünf Partnern aus zwei weiteren europäischen Ländern entwickeln Wissenschaftler:innen des LZH ein robustes Lasersystem für weltraumgestützte Messungen. Sogenannte LiDAR (Light Detection and Ranging)-Systeme erfassen mit Laserpulsen Abstände und Geschwindigkeiten, können aber auch die Konzentrationen von Spurengasen und Aerosolen in der Luft messen. Das Lasersystem soll zukünftig genutzt werden können, um unter anderem das Treibhausgas Kohlendioxid aus dem Weltall zu überwachen. Diese Daten zu Konzentrationen und Verteilungen können dazu …
… gegen 21 Uhr MESZ für die Berliner Raumfahrt und deren Innovationsgeist spannend: Am Andøya Space Center in Norwegen soll der Satellit der TU Berlin CyBEEsat als erster deutscher Satellit an Bord der ersten kommerziellen Trägerrakete des deutschen Weltraum-Unternehmens Isar Aerospace starten. Mit diesem Flug unternimmt Isar Aerospace den zweiten Startversuch seines neuen Trägersystems, nachdem der Erststart am 20. März 2025 nicht erfolgreich verlaufen war. Der Satellit leistet mit innovativen Solarzellen und Cybersecurity-Software einen konkreten …
… andere Orte verlagert wurden. So gelang es den Forschenden, sehr alte Landschaften zu untersuchen, die mit herkömmlichen Methoden schwer zugänglich sind. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht. Aus dem Weltraum prasseln beständig kosmische Strahlen auf die Erde ein. Wenn sie an der Erdoberfläche auf die Minerale in Gesteinen treffen, lösen sie darin Kernreaktionen aus. Diese erzeugen Partikel, die „kosmogene Nuklide“ genannt werden. Wie Stoppuhren zeichnen die Nuklide auf, …
… Messungen bei Raumtemperatur möglich sein. Hierfür muss Singha ihre Technologie weiterentwickeln, sowohl die Oberfläche des Diamanten, also des Sensors, wie auch das Materialsystem selbst. „Das muss in absolut reiner Umgebung stattfinden, rein wie der Weltraum“, beschreibt sie. „Nur im Ultrahochvakuum kann diese Präzision erreicht werden.“Üblicherweise werden Quantenmaterialien unter extremen Laborbedingungen untersucht – ultratiefe Temperaturen, enormer Druck, superstarke Magnete. Singhas Methode ist die einzige Technologie, die auch bei Raumtemperatur …
… einmal um ihre Achse. Von der Erde aus lassen sich deshalb aktive Regionen auf der Sonne nur bis zu zwei Wochen lang verfolgen. Dann rotieren sie aus unserem Blickfeld und bleiben zwei Wochen verborgen. «Glücklicherweise hat die Solar-Orbiter-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA seit 2020 unsere Perspektive erweitert», sagt Ioannis Kontogiannis, Sonnenphysiker an der ETH Zürich und am Istituto ricerche solari Aldo e Cele Daccò (IRSOL) in Locarno. Die Solar-Orbiter-Raumsonde fliegt in rund sechs Monaten einmal um die Sonne und beobachtet …
… KoordinatorinProjektleitung (TUD): Dr. Christian Bach, Prof. Martin Tajmar (Fakultät Maschinenwesen)Fördersumme für die TUD: 580.544,64 EuroDas am 1. Januar 2026 startende und von der TUD koordinierte Projekt SLICE untersucht die Klima- und Umwelteinwirkungen von Weltraumstarts. In einem internationalen Doktorandennetzwerk werden Raumfahrttechnik und Klimawissenschaft zusammengeführt, um Wissenslücken zur Ökobilanz von Trägersystemen zu schließen und nachhaltigere Weltraumstartsysteme zu entwickeln. Die TU Dresden koordiniert das Netzwerk und baut damit ihre …
… Umlaufbahn beträgt der Temperaturunterschied zwischen der sonnenab- und der sonnenzugewandten Seite rund 150 Grad», sagt Empa-Forscherin Barbara Putz. «Elektronik funktioniert aber am besten bei Raumtemperatur von 25 Grad Celsius.» Da sie unmittelbar den Weltraumbedingungen ausgesetzt ist, muss die Superisolation selbst Einiges aushalten können. Als Polymerbasis wird für die Dünnschichtstruktur meist das äusserst widerstandsfähige Polyimid verwendet. Nebst seiner Temperatur- und Vakuumbeständigkeit zeichnet sich dieser Kunststoff auch dadurch aus, …
… nicht immer exakt auf der kürzesten Verbindung zwischen zwei Punkten bewegen, wie es die Geodätengleichung vorhergesagt hätte.“ Das bedeutet, dass man durch die Beobachtung der Pfade frei beweglicher Teilchen in der Raumzeit (wie zum Beispiel eines Apfels, der im Weltraum Richtung Erde fällt) Rückschlüsse auf die Quanteneigenschaften der Metrik gewinnen kann.Schuhgröße 10^(-35) oder doch 10^(+21)?Wie groß sind denn nun die Unterschiede zwischen einer q-däte und einer Geodäte? Wenn man einfach nur die übliche Gravitation betrachtet, die schwächste der …
… in Satelliten zur Erfassung radioaktiver Elemente im Weltall eingesetzt wird, und entwickelt damit Kameras für den Einsatz in den Kraftwerken.Daran beteiligt ist ein Team unter Leitung von Dr. Thomas Siegert, Experte für Kernphysik im Weltraum vom Lehrstuhl für Astronomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Gefördert wird das JMU-Teilprojekt mit Schwerpunkt auf der Software-Entwicklung vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit über 350.000 Euro.Szintillationsdetektoren – eine alte Methode effizienter …
… gelungen: In Zusammenarbeit mit dem «Swiss Space Center» (heute «Space Innovation» der EPFL) und dem Verkehrshaus der Schweiz haben sie einen ganzen Satelliten geröntgt.Der durchleuchtete Satellit trägt den Namen «EURECA» – kurz für «EUropean REtrievable CArrier» – und ist ein Unikat. In den Weltraum startete er 1992 an Bord der Raumfähre «Atlantis». Der Schweizer Astronaut Claude Nicollier setzte «EURECA» in der Erdumlaufbahn aus. Dort verblieb der 4,5 Tonnen schwere Satellit die nächsten elf Monate – bis er am 1. Juli 1993 von der Crew der Raumfähre …
… Control Center, einem schmalen, nach vorne offenen Raum. Vor sich, auf dem Bildschirm seines Laptops, taucht das dreidimensionale Modell eines Roboters auf, der keine zehn Meter vor ihm mit allen vier Rollen fest auf dem sandigen Boden der Weltraum Explorationshalle des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) steht. „SherpaTT“ ist der Name des 150 Kilogramm schweren Rovers, der mit seinen spinnenartigen Beinen problemlos kleine Hindernisse überwinden kann und für den Einsatz im Weltraum gedacht ist.Auf diversen mondähnlichen …
… ergänzt die strategische Dimension des neues Projekts: „Perowskitsolarzellen haben das Potenzial, nicht nur einen nachhaltigen Beitrag zur terrestrischen Energieversorgung zu leisten, sondern auch die strategische Vorreiterrolle des Innovationsstandortes NRW im Bereich der Weltraumtechnologien zu stärken.“Starke Allianz aus Forschung und IndustrieDas Projekt bündelt die Kompetenzen führender Partner aus Forschung und Industrie unter der Koordination der Bergischen Universität Wuppertal: Die BUW übernimmt Entwicklung und Stabilisierung der Perowskit-Solarzellen, …
… nicht nur ein magisches Erlebnis. Es zeigt auch die starke Verbindung zwischen der Sonne und unserem Planeten, die über Wärme und Licht hinausgeht: Polarlichter sind ein hervorragender Indikator für die Überwachung und Vorhersage von „Weltraumwettereffekten“, also für das Wirken von Teilchenströmen und elektromagnetischen Feldern im erdnahen Weltraum. Sie können Satelliten stören, Navigations- und Kommunikationssysteme beeinträchtigen und sogar Stromnetze auf der Erde beeinflussen“, erläutert Dedong Wang, Arbeitsgruppenleiter in der GFZ-Sektion „Weltraumphysik …
… Feinmechanik IOF haben im Rahmen des Projekts »Rainbow« ein Teleskop zur Erdbeobachtung entwickelt, mit dem das Konzept eines Spektrometer-on-Chip demonstriert werden kann. Die kompakte Technologie ermöglicht präzise Analysen von Pflanzen- und Bodenbeschaffenheit aus dem Weltraum. Das neu entwickelte System ist für die Kleinserienfertigung konzipiert und erreicht eine räumliche Auflösung von unter 20 Metern im Spektralbereich zwischen 400 und 1700 Nanometern. Trotz der Miniaturisierung bleibt die Abbildungsqualität konstant hoch.Weltraumtaugliche …
… ob Wasser im Eisschild gespeichert ist, über welche Wege es sich zur Basis bewegt und wie hoch die Wassertiefe der supraglazialen Seen auf den Gletschern ist.“ Das AWI wird auch einen neuen Ansatz entwickeln, um die Menge des Wassers im Firn aus dem Weltraum zu messen. „Die Hydrologie des Eisschildes mit all seinen Komponenten zu simulieren, ist etwas, das mich wirklich antreibt“, betont Angelika Humbert. „Es wird eine Herausforderung sein, aber es ist DIE Herausforderung, die wir angehen müssen. In den kommenden sechs Jahren will das FirnMelt-Team …
Was ist der Urknall? Was verbirgt sich unter dem Meeresboden? Warum sind Spinnen wichtig? Und wie können wir nachhaltiger leben? Das sind die Fragen, denen vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Hamburg in diesem Jahr anschaulich in ihren Vorlesungen für die jungen Gäste nachgehen und sie mitnehmen auf eine wissenschaftliche Entdeckungstour.
Etwa in die Zeit des Urknalls: Auch wenn Prof. Dr. Jan Louis da natürlich nicht selbst dabei war, kann er doch erzählen, wie es früher im Weltall aussah. Prof. Dr. Christian Hübscher kennt…
… für den Naturschutz zu übersetzen und für politische Zielgruppen aufzubereiten. Dass diese Werkzeuge jetzt geschaffen werden, eröffnet für Projekte wie Icarus des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie, bei dem wir die Wanderungen tausender Tiere aus dem Weltraum verfolgen können, völlig neue Möglichkeiten.“Mit Move BON entsteht ein globales „Netzwerk von Netzwerken“, das die Zusammenarbeit bestehender Projekte zu Tierwanderungen fördert – über geografische, technologische und Ökosystemgrenzen hinweg.„Ein zentrales Ziel ist dabei, gemeinsame …
… (Suttner-Nobel-Allee 4, 44803 Bochum) in englischer Sprache aus. Zum Ausklang gibt es Musik von Ivan Habernal und seinem Jazz-Quartett. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung über das Online-Formular wird gebeten (https://transfer.ruhr-uni-bochum.de/de/gauss-in-bochum).Keine Weltraumforschung ohne MathematikMathematik ist die Grundlage für die Weltraumforschung. Sie leitet Raumfahrzeuge zu ihren Zielen, bestimmt die Größe von Exoplaneten, sagt künftige Umlaufbahnen gefährlicher erdnaher Asteroiden voraus oder verrät uns, wie wir …
… Sonne, Planeten, Asteroiden und Kometen, steht nun auch der Bezug zu fernen Sternen und ihren Exoplaneten im Fokus. Dabei setzen die einzelnen Promotionsprojekte auf ganz unterschiedliche Herangehensweisen: Die Forschenden tragen bei zu Entwicklung und Bau von Weltrauminstrumenten, werten Messdaten von Raumsonden aus, simulieren Prozesse im Sonnensystem am Computer und untersuchen extraterrestrische Gesteinsproben im Labor.„Ein entscheidendes Merkmal der Solar System School ist ihre enorme fachliche Bandbreite und Vielfalt“, so Prof. Dr. Andreas Pack …
… und Telematik) realisierte Professor Klaus Schilling mit seinem Team an der Universität Würzburg vor 20 Jahren den ersten deutschen Pico-Satelliten UWE-1, der etwa so groß wie eine Milchtüte war. Die in den Folgejahren weiterentwickelten Fähigkeiten dieser Weltraum-Winzlinge legten die Grundlagen für kooperierende, verteilte Satellitennetze im Orbit.Für seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet wurde der Professor nun ausgezeichnet: Die International Academy of Astronautics (IAA) ehrte ihn am 28. September 2025 mit ihrer höchsten …
… Kanalanalyse Luis Cupido Technologies (LCT) – Bodenstationen (Antenne, Tracking und Abwärtswandler)JOANNEUM RESEARCH – Projektmanagement, Signal-Empfänger und DatenverarbeitungIm Rahmen der W-Cube-Mission wurde weltweit erstmals ein 75-GHz-Testsignal mit doppelter zirkularer Polarisation erfolgreich aus dem Weltraum übertragen und von der Bodenstation in Graz empfangen. Eine weitere Messbodenstation wurde bei VTT in Espoo, Finnland, betrieben. Kurzfristige Messungen wurden auch beim Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum (ESTEC) der ESA in …
… das ikonische Bild vom Schattens des Schwarzen Lochs von M87 aufgenommen und 2021 Karten der polarisierten Radiostrahlung hinzugefügt. In der Astronomie bezieht sich Polarisation auf die Ausrichtung von Lichtwellen, die Aufschluss über die Struktur und Stärke von Magnetfeldern im Weltraum ermöglicht Durch den Vergleich der Beobachtungen aus den Jahren 2017, 2018 und 2021 sind Wissenschaftler nun einen wichtigen Schritt weiter gekommen, und können zeigen, wie sich die Magnetfelder in der Nähe des Schwarzen Lochs im Laufe der Zeit verändern.Veränderung …
… Gebiet schnell und effizient die Dicke des Eises und das Bett des Gletschers zu vermessen, wurde das Radar an einem Helikopter befestigt. Zusätzlich wertete das Team hochaufgelöste Satellitendaten der deutschen TanDEM-X Mission aus, die mit einem Radarsystem aus dem Weltraum die Höhe der Erdoberfläche und damit auch des Gletschers misst.So entstand eine Karte des bisher unbekannten Gletscherbettes und die jahrzehntelange Entwicklung der Eismassen ließ sich analysieren. Rund zwei Jahrzehnte verlor der Perito Moreno Gletscher demnach vom Jahr 2000 …
… HeH⁺ mit Deuterium bildet sich neben einem neutralen Helium-Atom statt H₂⁺ ein HD⁺-Ion.Durchgeführt wurde das Experiment am Kryogenen Speicherring CSR am MPIK in Heidelberg, einem weltweit einmaligen Instrument zur Untersuchung molekularer und atomarer Reaktionen unter Weltraum-Bedingungen. Dazu wurden HeH⁺-Ionen in dem 35-Meter durchmessenden Ionenspeicherring für bis zu 60 Sekunden bei wenigen Kelvin (-267 C) gespeichert, und mit einem Strahl aus neutralen Deuterium-Atomen überlagert. Durch eine Anpassung der relativen Geschwindigkeiten der beiden …
… verfestigen. „Dieser Prozess wurde noch nie zuvor in einer protoplanetaren Scheibe – oder sonst außerhalb unseres Sonnensystems – beobachtet“, sagt Co-Autor Edwin Bergin, Professor an der University of Michigan, USA.Der Nachweis dieser Mineralien gelang zunächst mit dem Weltraumteleskop James Webb (JWST), einem Gemeinschaftsprojekt der Raumfahrtbehörden der USA, Europas und Kanadas. Um herauszufinden, woher die Signale genau kamen, beobachtete das Team das System mit ALMA, dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array, der von der ESO zusammen …
… Sphären und möchte sich im Bereich Laserkommunikation zugleich unabhängig von Anbietern und Zulieferern aus dem Ausland machen. Speziell in kritischen Infrastrukturen, etwa im Bereich Sicherheit und Zivilschutz, ist technologische Souveränität das Ziel.Die Europäische Weltraumbehörde ESA fördert daher mit ihrem Programm ScyLight (»Secure and Laser communication technology«) europäische Forschungseinrichtungen und Unternehmen in der Erforschung sowie im Aufbau eigener Systeme und Kompetenzen. Eines dieser Unternehmen, die ein Entwicklungsprojekt zur …
… Kandidaten für bewohnbare Welten sind kleine, felsige Planeten in der sogenannten habitablen Zone, dem Bereich um einen Stern, in dem Wasser flüssig existieren könnte. Da M-Zwerge sehr häufig vorkommen und ihre Energie über Milliarden Jahre konstant in den Weltraum abstrahlen, könnten sie stabile Umgebungen für die Entwicklung von Leben bieten,“ so der Astronom und Experte für die Suche nach Exoplaneten. Diese Erkenntnis liefert Hinweise darauf, wo die Suche nach lebensfreundlichen Planeten besonders erfolgversprechend sein könnte.An den Forschungsarbeiten …
… Temperaturunterschied entsteht elektrische Energie – und zwar ganz ohne mechanische Generatoren. Man bezeichnet das heute als „Seebeck-Effekt“.Solche thermoelektrischen Generatoren sind sehr praktisch, wenn man geringe Mengen an elektrischer Energie benötigt. Sie werden etwa bei Weltraum-Missionen eingesetzt. Doch leider sind die bisher bekannten thermoelektrischen Materialien nicht effizient genug, um konventionelle Kraftwerke zu ersetzen. Die Arbeitsgruppe um Prof. Andrej Pustogow vom Institut für Festkörperphysik an der TU Wien forscht daher an …
Ein Highlight der Veranstaltung ist die Chance, das Weltraumbeobachtungsradar TIRA (Tracking and Imaging Radar) zu besichtigen. Was macht TIRA so besonders? Es befindet sich im weltweit größten Radom, der berühmten weißen ‚Kugel‘, und ist normalerweise nicht der Öffentlichkeit zugänglich. Dieses Radar spielt eine entscheidende Rolle in der internationalen Forschung zur Weltraumlageerfassung und ermöglicht die präzise Erfassung und Verfolgung von Weltraumobjekten. Am Tag der offenen Tür haben Besucher von 11 bis 16 Uhr die Möglichkeit, die Technologie …
… Raumfahrzeugen an die Raumstation (Rendezvous), bei der Navigation autonomer Serviceroboter und selbstfahrender Fahrzeuge oder in Kleinsatelliten zum dynamischen Objekttracking. Am Fraunhofer IPMS wurde nun innerhalb des Projektes MiniLiDAR ein MEMS-Vektorscanmodul einsatzbereit für den Weltraum gemacht. Das Modul besteht aus einem hybrid integrierten 2D-MEMS-Vektorscanner, der durch einen elektromagnetischen Antrieb funktioniert. Es hat einen verhältnismäßig großen Spiegel mit einem Durchmesser von 5 mm, der kardanisch aufgehängt ist. Dadurch kann …
Wien/Graz– Ein zukunftsweisendes Forschungsprojekt bringt die europäische Raumfahrt auf ein neues technologisches Niveau. Die Europäische Weltraumorganisation ESA (European Space Agency), die Agentur für Luft- und Raumfahrt (ALR/FFG) sowie das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur unterstützen gemeinsam ein österreichisches Konsortium bei der Entwicklung einer innovativen Satelliten-Kommunikationstechnologie, die neue Maßstäbe setzen soll. Das Projekt mit dem Namen Multibeam Ka-band Satellite User Terminal (MUKAS) wird im …
… wissenschaftliche Verantwortung liegt bei der LIDAR Abteilung des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre (IPA) in Oberpfaffenhofen.Für Partner wie das DLR, Airbus Defence and Space, TESAT Spacecom und die ESA entwickelt das Fraunhofer ILT seit Jahren Technologien für solche weltraumtauglichen Lasersysteme. Die Aachener haben dafür inzwischen eine komplette Fertigungstechnologie entwickelt. Die so hergestellten Komponenten halten den Belastungen beim Start und während des Betriebs im Weltraum stand.Der Laser im Kern des LIDAR-Systems muss Schocks bis zu 300 g …