(openPR) Der Großraum München zählt zu den bedeutendsten Standorten in Europa für Forschung, Innovation, Entwicklung und Industrie in der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft. Ziel der Allianz ist es, die bestehenden und entstehenden Kompetenzzentren in diesem Ballungsraum miteinander zu verbinden und systematisch zu stärken.
Die Partner der TUM Security and Defense Alliance sind neben der Technischen Universität München und der Universität der Bundeswehr München:
• Airbus Defence and Space GmbH
• Diehl Defence GmbH & Co. KG
• Helsing Germany GmbH
• Hensoldt AG
• Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH
• Isar Aerospace SE
• MBDA Deutschland GmbH
• MTU Aero Engines AG
• Neuraspace
• Quantum-Systems GmbH
• Resaro Europe GmbH
• Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
• SAP SE
• TUM Venture Lab Aerospace / Defense
• TYTAN Technologies GmbH
Die Allianz deckt alle relevanten Bereiche ab: Luft, Weltraum, Land, See sowie der Cyber- und Informationsraum. Zudem soll die Allianz Bayerns Rolle als führender Hochtechnologiestandort sowie als zentraler Pfeiler europäischer Sicherheit, Resilienz und verantwortungsvoller internationaler Handlungsfähigkeit stärken.
Prof. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM, sagte: „Wer den Frieden sichern will, muss ihn verteidigen können. Zu dieser Aussage stehen wir und schaffen mit der TUM Security and Defense Alliance ein Innovationsökosystem für mehr europäische Sicherheit. Die Allianz soll Spitzenforschung und marktfähige Innovationen verantwortungsvoll und effizient in einsatzfähige Fähigkeiten überführen, die der Abschreckung, Krisenprävention, Stabilisierung und Friedenssicherung dienen.“
Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der UniBw M, sagte: „Als Universität der Bundeswehr München stehen wir für ausgewiesene Expertise in der Sicherheits- und Verteidigungsforschung. Durch die TUM Security and Defense Alliance können wir gemeinsam mit starken Partnern Kompetenzen bündeln und Wissen zur Wirkung bringen: für ein freies, sicheres und resilientes Europa.“
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume sagte: „Die TUM rüstet auf. Mit der Security and Defense Alliance macht sie den Freistaat zur technologischen Kommandozentrale für Europas Sicherheit. In einer wegweisenden Allianz der Willigen versammelt sich hier alles, was beim Thema Sicherheit Rang und Namen hat. Sicherheit ist mehr denn je eine Frage von starken Innovationsökosystemen. Die neue Allianz institutionalisiert die Zusammenarbeit der Partner von der Grundlagenforschung über Anwendung bis hin zur Gründung von Start-ups. Das stärkt den Standort Bayern als Zentrum für Sicherheits- und Verteidigungstechnologie und sorgt für eigene Stärke. Abschreckung gelingt nicht mit langwierigen Grundsatzdebatten über Zivilklauseln. Unsere Hochschulen müssen sicherheitsrelevante Fragen beantworten – Dual-Use ist ein Gebot unserer Zeit. In Zeiten hybrider Hightech-Kriege ist Mut zur Innovation entscheidender Faktor. Es gilt das Prinzip: Hightech schützt Heimat.“
Prof. Chiara Manfletti, Koordinatorin der TUM Security and Defense Alliance, sagte: „Wir haben an der TUM bereits ein exzellentes Netzwerk im Bereich Defense. Mit der neu gegründeten Allianz schaffen wir eine Struktur, die die wichtigsten Akteure an einen Tisch bringt. Diese Plattform wird die Grundlage für eine systematische Stärkung der Forschung, Entwicklung und Umsetzung.“
Weitere Informationen:
Die TUM Security and Defense Alliance verfolgt sechs sich ergänzende Kernziele:
• Bündelung von Exzellenz: Strategische Zusammenführung und Ausrichtung der TUM-Forschungsaktivitäten im Bereich Sicherheit und Verteidigung über Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, digitale Technologien und Systemintegration hinweg sowie strategische Vertiefung der Zusammenarbeit mit der UniBw M zur gezielten Bündelung bestehender universitärer Kompetenzen in diesem Bereich
• Fähigkeitsorientierte Forschung: Ermöglichung anwendungsnaher Forschung mit früher Validierung und Demonstratoren, u. a. in den Bereichen Autonomie, Künstliche Intelligenz, Cyber-Sicherheit, Sensorik, Luft- und Raumfahrtsysteme sowie Weltraumsicherheit.
• Forschungsinfrastruktur und Testumgebungen: Aufbau und Betrieb spezialisierter Forschungs- und Testinfrastrukturen, darunter Simulatoren, Hardware- und Software-in-the-Loop-Umgebungen, sichere Rechenplattformen und Feldtestkapazitäten.
• Lehre, Weiterbildung und Talententwicklung: Stärkung der akademischen Lehre, der Doktorandenausbildung sowie der Executive Education in sicherheits- und verteidigungsrelevanten Technologien und Systemansätzen.
• Innovation und Start-up-Förderung: Enabler für Start-ups und Venture-Aktivitäten im Dual-Use- und Defense-Bereich in enger Verzahnung mit den TUM Venture Labs und externen Acceleratoren.
• Nationale und internationale Vernetzung: Etablierung der Alliance als vertrauenswürdige Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Industrie, Ministerien, Streitkräften sowie europäischen und internationalen Partnern.
wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Chiara Manfletti
Technische Universität München
Leiterin des TUM Departments für Aerospace und Geodesy
Lehrstuhl für Raumfahrtantriebe und Mobilität
TUM School of Engineering and Design![]()






