… Licht aus diesen Zonen verrät Astronom:innen viel darüber, wie Sterne entstehen und wie Gas später erneut zur Grundlage für neue Sterne und Planeten wird – in unserer eigenen Galaxie ebenso wie in weit entfernten Galaxien.„Die Orion Bar ist ein ideales natürliches Labor, um diese Prozesse zu untersuchen“, sagt Dr. Brandt Gaches. Die markante Struktur im Orionnebel liegt rund 1.350 Lichtjahre von der Erde entfernt. „Wir blicken nahezu von der Seite auf sie, sodass sich ihre unterschiedlichen chemischen Schichten besonders gut unterscheiden lassen. …
… politisch wären, sondern weil der Widerspruch zu ihrer Methode gehört. Das gilt für Israels Universitäten wie für unsere. Und eine einzelne Förderlinie ist keine abgetrennte Welt: Viele Start-ups sind Ausgründungen aus Hochschulen; ihr Weg beginnt in einem Labor – oft in einem gemeinsam finanzierten europäischen Projekt. Wer am Ende dieser Kette schneidet, trifft daher auch ihren Anfang.“Israel ist seit 1996 durchgehend an den europäischen Forschungsrahmenprogrammen beteiligt. Die Zusammenarbeit hat zu einer Vielzahl gemeinsamer Forschungsprojekte …
Bild und SpiegelbildDie asymmetrische Katalyse chiraler Moleküle gelang Henri B. Kagan 1986 in seinem Labor an der Universität Paris-Sud. Chirale Moleküle existieren in zwei Formen bzw. „Enantiomeren“, wie Chemiker es nennen: quasi als Original und als Doppelgänger in Spiegelbildform. Chemiker gingen seinerzeit davon aus, dass im Labor grundsätzlich eine Mischung aus beiden Spiegelmolekülen entsteht. Bis Kagan als erster mit Hilfe eines Metallkatalysators nur das Original, also das gewünschte Enantiomer, in erheblicher Reinheit darstellen konnte. …
… fortschrittliche Methoden der Fortpflanzungsmedizin und stammzellbasierte Ansätze für die Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns erforscht. Von dieser Unterart leben nur noch zwei Weibchen, die keine Nachkommen mehr bekommen können. Das Team erzeugt Embryonen im Labor und überträgt sie auf Leihmütter des Südlichen Breitmaulnashorns.Beim Abschlussevent der Tagesspiegel-Serie am 14. Oktober sagte Hildebrandt: „Ich danke der Tagesspiegel-Redaktion herzlich für diese Anerkennung. BioRescue wird teilweise durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie …
… eingesetzt, ist gut verträglich und gelangt leicht in Zellen. Genau das macht es zu einem idealen Signalstoff: Wer es einer Zelle zuführt, kann einen bestimmten RNA-Schalter (Riboswitch) von außen bedienen. Der Schalter mit der kurzen Bezeichnung „G12“ ist klein, im Labor entwickelt und arbeitet zuverlässig in Hefe wie in menschlichen Zellen. Die Studie zeigt erstmals, warum er so gut funktioniert – und macht ihn damit zu einer vielversprechenden Basis für die Synthetische Biologie und womöglich auch für Gentherapien.Wie regulieren RNA-Schalter die …
… sowie erklärbare KI. Im Fokus liegen dabei unter anderem Medizin und Pathologie, Erdbeobachtung, IT-Sicherheit, Quantenchemie und industrielle Datenprozesse. Institutioneller Partner ist die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Über ESA Φ-lab: Das Φ-lab ist ein Open-Innovation-Labor, das als Knotenpunkt und Katalysator für innovative und transformative Ideen im Bereich der Erdbeobachtung fungiert. Es schlägt eine Brücke innerhalb des Erdbeobachtungs-Ökosystems – zwischen innovativen Akteur*innen aus Industrie, Investorenszene und Wissenschaft –, um …
… Quanteninternet-Technologien, und dieser Prototyp könnte der weltweit erste seiner Art werden«, erklärt QIA-Direktorin Stephanie Wehner. Das Programm werde zudem die nächsten Schritte in Richtung der »Quantum Internet Initiative« unternehmen, indem es Quantennetzwerktechnologien von Laborexperimenten in praktische Anwendungen überführt. In diesem Rahmen wird die QIA erste Vorbereitungen für Pilotanlagen des Quanteninternets und einer frei zugänglichen Infrastruktur für Akteure aus der Industrie und Forschung treffen. Ganzheitlicher Ansatz der QIA …
… einen unverzichtbaren Beitrag zum Forschungsalltag.Beim SPARK@COS Practical tauchen Oberstufenschülerinnen und -schüler zwei Wochen lang tiefer in die Entwicklungsbiologie ein. Sie arbeiten an eigenen wissenschaftlichen Projekten und erleben dabei unmittelbar, wie Forschung im Labor funktioniert. Beide Formate zeigen auf unterschiedliche Weise, was passiert, wenn Jugendliche Wissenschaft nicht nur erklärt bekommen, sondern selbst erleben.Wenn Wissen sichtbar wirdBesonders eindrucksvoll wird Forschung, wenn aus Theorie Anschauung wird. Im Practical …
Mit dem X-TubeProcessor® SMART 2.0 bietet HTI Automation ein kompaktes System für die Automatisierung von Filling & Dispensing, Capping & Decapping sowie Tube Labeling. Die Plattform ist für unterschiedliche Labor- und Produktionsanwendungen ausgelegt und verbindet mechanische Prozessschritte mit digitaler Prozesssteuerung und Rückverfolgbarkeit.Der SMART 2.0 verarbeitet unterschiedliche Tube- und Vial-Formate – von HPLC-Vials, Biobank- und Cryo-Röhrchen über Mikroschraubröhrchen von 0,5 bis 15 ml bis hin zu Blutentnahmeröhrchen. Damit lässt …
Am 16. Juni 2023 registrierte der Detektor LUX-ZEPLIN, kurz LZ, in South Dakota zwei zusammengehörige Lichtsignale. Ihr Verhältnis passt eher zu einem Stoß auf einen Atomkern als zu einem Stoß auf ein Elektron. Die LZ-Kollaboration veröffentlichte das Ereignis am 1. September 2026. Was es ausgelöst hat, ist bislang unbekannt.Eine mögliche Erklärung wäre ein Teilchen der Dunklen Materie, das mit einem Xenonkern zusammengestoßen ist. Doch ein ungewöhnliches Signal reicht für diesen Schluss nicht aus: Auch bekannte Teilchen oder ein unzureichend erfasster …
… Boden anpassen. Daher nutzen Pflanzen uralte mikrobielle Eigenschaften, indem sie Cumarine ausscheiden, um Eisen zu mobilisieren und ihren Eisenmangel zu überwinden. Die meisten der geprüften wurzelassoziierten Bakterien waren in der Lage, Pflanzen unter verschiedenen pH-Bedingungen im Labor vor einem Eisenmangel zu schützen. Dieser Effekt war unabhängig davon, ob die Bakterien ursprünglich von Pflanzen isoliert wurden, die in eisenreichen oder eisenarmen Böden gewachsen waren. Dies deutet darauf hin, dass die Fähigkeit von Bakterien, Eisen bei …
… Forschende solche Stammbäume bereits für einfache, durchsichtige Tiere wie Fadenwürmer erstellt haben, war die Erstellung einer umfassenden Karte für ein Säugetier, das sich im Mutterleib entwickelt und weitaus komplexer ist, bislang unerreichbar. Ein gemeinsames Team aus den Laboren von Dr. Zachary Smith am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (MPIMG) und von Dr. Jonathan Weissman am Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat nun herausgefunden, wie dies gelingen kann. Mithilfe einer neuen, CRISPR-basierten Technologie haben die Forschenden …
… Quantensprung auf dem Weg zur Telekommunikation der Zukunft gab es jetzt im Untergrund der hannoverschen Nordstadt. Die Forschungsgruppe um Quantenphysiker Prof. Dr. Michael Kues von der Leibniz Universität Hannover (LUH) konnte erstmals ein Stück Quantenkommunikation aus dem Labor in die reale Umgebung übertragen: Die Forschenden schickten einige spezielle Quantencluster durch die Glasfaserkabel und konnten so beweisen: Kommunikation über Quantennetzwerke außerhalb des Labors ist möglich. Neben Photonen, den Energieträgern des Lichts, die täglich mit bis …
… erzeugen sie unter milden Bedingungen Wasserstoffatome und nutzen diese, um organische Moleküle ohne den Einsatz von Metallen zu reduzieren. Ihre Ergebnisse wurden nun im Journal of the American Chemical Society veröffentlicht.Ein Wasserstoffatom, das nicht warten kannIm Labor begegnen Chemikerinnen und Chemikern Wasserstoff häufig als H₂: zwei fest miteinander verbundene Wasserstoffatome. Das Molekül ist stabil und findet in der synthetischen Chemie breite Anwendung. Ein einzelnes Wasserstoffatom hingegen ist eine ganz andere Geschichte.„Aus chemischer …
… oder verschlossen werden. Andere Prozesse kombinieren mehrere Schritte wie Identifikation, Öffnen, Dosieren, Befüllen, Verschließen, Etikettieren, Prüfen und Sortieren.Gewachsene Prozesse sind selten identischAuch die Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte unterscheidet sich häufig. Viele Labor- und Produktionsprozesse sind über Jahre hinweg gewachsen und wurden schrittweise um manuelle oder semi-automatisierte Arbeitsschritte ergänzt.So kann beispielsweise in einem Prozess zunächst etikettiert und anschließend befüllt werden, während in einer …
… der Studie.Die Forschenden wollten wissen, wie dieser Unterschied im Laufe der Entwicklungsgeschichte dieser Enzyme entstanden ist. Dafür rekonstruierten sie anhand der Sequenzen von 97 pflanzlichen Enzymen ältere Formen der Borneol-Dehydrogenasen. Diese rekonstruierten Vorfahren stellten sie im Labor her und verglichen ihre Eigenschaften.Dabei zeigte sich: Ein sehr altes Enzym, N30, setzte die beiden Borneol-Formen ähnlich um. Ein jüngeres Enzym, N32, reagierte dagegen deutlich stärker mit einer der beiden Formen. Zwischen beiden Enzymen lagen 19 …
… zeigen in einer neuen Studie im Fachmagazin Nature, dass sich diese Zellen überraschend dynamisch durch ihre Umgebung bewegen. Die neuen Erkenntnisse ermöglich erstmals die empirische Testung von Modellen zur Entstehung komplexen Lebens. Die Studie, durchgeführt von Philipp Radler im Labor von Christa Schleper von der Universität Wien, zeigt, dass winzige Asgard Archaea Zellen (ihr Volumen ist etwa tausendmal kleiner als das einer menschlichen Zelle) ihre Form stark verändern. Sie strecken lange Zellfortsätze aus, ziehen diese wieder ein und nutzen …
… Bedingungen herrschen, unter denen Leben entstehen könnte. Eine neue Studie unter der Leitung des LMU-Geobiologen Professor William Orsi zeigt nun anhand von Experimenten konkret, dass und wie bestimmte Mikroorganismen dort überleben könnten.Orsis Team hat dafür im Labor die Bedingungen auf dem Meeresboden von Enceladus nachgebildet und dabei entdeckt, dass sich wasserstoffkonsumierende, methanproduzierende Archaeen an diese unwirtliche Umgebung anpassen können. Bisher hatte man angenommen, dass diese Umgebung tödlich für solche anaeroben Archaeen ist. …
… abgegrenzter Pilotbereich, eine dokumentierte Ausgangslage und wenige geeignete Messgrößen sollen zeigen, ob Sortieren, Anordnen, Reinigen, Standardisieren und Verbessern den Arbeitsablauf tatsächlich unterstützen. Der neue Praxisrahmen richtet sich an Produktions-, Logistik-, Labor- und Büroteams, die 5S beziehungsweise 5A nicht als einmalige Aufräumaktion, sondern als überprüfbare Prozessverbesserung einsetzen wollen.Vom Aufräumfoto zum Prozessnachweis5S-Projekte beginnen häufig mit sichtbarer Unordnung. Nach einem Aktionstag stehen Behälter in …
HTI Automation baut seine Präsenz im skandinavischen Markt weiter aus. Mit Mikrolab – Frisenette A/S gewinnt der Spezialist für Laborautomatisierung einen erfahrenen Vertriebspartner für Dänemark und Schweden. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen zunächst die Systeme X-TubeProcessor® SIGN für automatisiertes Tube Labeling sowie X-TubeProcessor® SMART 2.0 für kombinierte Tube-Processing- und Liquid-Handling-Prozesse.Die Partnerschaft schafft für Labore und Unternehmen in der Region einen lokalen Ansprechpartner für Beratung, Vertrieb und Anwendungsunterstützung …
Geplante Pilotprojekte sollen zeigen, wo KI-gestützte humanoide Assistenz tatsächlich hilft – und wo ihre Grenzen liegenBerlin, 29. September 2026 – Humanoide Robotik macht weltweit erhebliche technische Fortschritte. Doch zwischen einer beeindruckenden Demonstration im Labor und einem zuverlässigen Einsatz im Alltag liegt eine entscheidende Frage:Was passiert, wenn ein humanoides System jeden Tag mit realen Menschen in einer realen Umgebung zusammenarbeitet?ANDYKLA möchte genau diese Frage mit seinem Projekt ANDYKLA CARE untersuchen.Das Unternehmen …
… grains from slow freezing and fragmentation of oceanic spray" von Postberg und seinem internationalen Team liefert nun überraschende Erkenntnisse darüber, was mit dem Ozeanwasser auf seinem Weg ins All geschieht. Mithilfe von Cassini-Daten, jahrelangen Laborexperimenten und theoretischen Modellierungen konnten die Forschenden diesen Prozess rekonstruieren.Durch platzende Gasblasen an der Ozeanoberfläche entstehen kleine Tröpfchen. Sie werden von Wasserdampf durch Spalten in der Eiskruste Richtung Weltall getragen. Anders als bislang angenommen, gefrieren …
Zehn Teams aus Deutschland und Polen hatten seit Juni drei Monate Zeit, ihre technologischen Ansätze gemeinsam mit dem Startup Labor und den beteiligten Industriepartnern zu konkreten Pilotvorhaben für Schwedt weiterzuentwickeln. Beim Pitch Day am 23. September 2026 präsentierten sie ihre Konzepte der Fachjury. Im Mittelpunkt standen Technologien, die fossile Rohstoffe ersetzen, industrielle Rest- und Recyclingstoffe nutzbar machen oder neue kreislauffähige Materialien und Produktionsverfahren ermöglichen. Entscheidend war dabei auch die Frage, wie …
… auch irreversible Entwicklungsschäden verursacht, die das Sterberisko erwachsener Hummeln verdoppeln und die Lebensdauer signifikant verkürzen“, erklärt Dr. Christoph Kurze, der leitende Forscher dieser Studie.Das Besondere an der aktuellen Studie: Die Forschenden zogen Larven und Puppen im Labor (in vitro) auf. Dadurch konnten sie den Zeitpunkt, die Intensität und die Dauer des Hitzestresses während der Metamorphose (etwa 8–9 Tage) präzise kontrollieren. Die Hummeln wurden dabei einem zyklischen Hitzestress ausgesetzt – vergleichbar mit den Temperaturen …
Göttingen / Cambridge (Großbritannien), 23. September 2026 – Die myriamed GmbH, Spezialist für humane Herzmodelle und Ausgründung aus dem Labor von Prof. Wolfram-Hubertus Zimmermann an der Universitätsmedizin Göttingen, hat eine exklusive Partnerschaft mit bit.bio geschlossen.Das im britischen Cambridge ansässige Unternehmen ist auf die Programmierung humaner Zellen spezialisiert. Die Vereinbarung führt das iPSC-basierte kardiale Zellportfolio von myriamed in einen weltweiten Vertriebskanal und ist ein wichtiger Schritt in der internationalen Wachstumsstrategie …
… sicher ab. Dabei entstehen Erschütterungen und Schwingungen, die über die Struktur der Rakete auch auf ihre empfindliche Fracht übertragen werden.Gemeinsam mit dem Schweizer Raumfahrt-Unternehmen «Beyond Gravity» haben Empa-Forschende rund um Andrea Bergamini aus dem Empa-Labor «Akustik / Lärmminderung» nach einer Möglichkeit gesucht, die schädlichen Vibrationen zu mindern. Ihr Forschungsprojekt wurde durch die Innosuisse unterstützt. Im Visier der Forschenden: der sogenannte Nutzlastadapter, den «Beyond Gravity» unter anderem auch für die «Ariane …
… einer ressourcenschonenden Regeneration«, erklärt Dr.-Ing. Lukas Rüller aus der Abteilung Circular Water and Biomass Utilization bei Fraunhofer UMSICHT.Demonstration unter realen BedingungenDas UMSICHT-Team um Lena Fingerhut, Josef Robert und Lukas Rüller hat die entscheidenden Verfahrensschritte bereits im Labor und im Technikum erprobt. Im nächsten Schritt soll ARKON auf der Kläranlage Wolfsburg in größerem Maßstab demonstriert werden. Geplant ist eine Teilstromanlage mit einem Durchsatz von 25 bis 50 m3 pro Stunde. Im Dauerbetrieb untersuchen …
… einer Kooperation des Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie und des Instituts für Informatik der Universität Würzburg haben Professor Tobias Brixner, Dr. Stefan Müller und Professor Sebastian von Mammen mit ihren Teams seit 2020 ein simuliertes Laserlabor in Virtueller Realität (VR) entwickelt. Damit lässt sich der sichere Umgang mit Laserstrahlung in der Praxis erlernen. Universitäten, Schulen und Industrieunternehmen setzen die Würzburger Software mittlerweile an zahlreichen Standorten weltweit ein.Für ihre Entwicklung haben die drei …
Atomare Quantensensoren können Zeit, Frequenzen oder Magnetfelder extrem genau messen. Dafür müssen Laserlicht, Atome und optische Komponenten präzise zusammenspielen. Bislang geschieht das häufig in komplexen Laboraufbauten. Marc Christ hat in seiner Dissertation eine Technologieplattform entwickelt, mit der sich zentrale photonische und atomoptische Bausteine kompakt, robust und langzeitstabil aufbauen lassen. Dafür verbindet er optische Mikrointegration mit 3D-gedruckter technischer Keramik und qualifiziert Materialien und Aufbauprozesse für den …
… im Meer zu Hause, wo die Temperaturen ausströmender Flüssigkeiten mehr als 100 °C erreichen können. Das erregte die Neugier der Forschenden in Tristan Wagners Gruppe am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen. Sie „zähmten” diese Mikrobe und brachten sie im Labor dazu, sogar bei Temperaturen über 90 °C Stickstoff zu fixieren. „Wie macht sie das, in einer solchen Hitze? Und wie kann das verantwortliche Enzym, das die Dreifachbindung aufbricht, unter diesen Bedingungen funktionieren?” fragte sich Wagner. Das Enzym, das die Superkraft …
… automatisch erkannt, voneinander unterschieden und charakterisiert werden. Das System adressiert zwei zentrale Herausforderungen: Zum einen ist die Messung von Mikroplastik bislang oft zeitaufwendig und arbeitsintensiv, weil Proben genommen, gefiltert und Partikel anschließend im Labor analysiert werden. Zum anderen ist Plankton entscheidend für Nahrungsketten und den Kohlenstoffkreislauf im Meer. Viele etablierte Verfahren liefern jedoch nur Teilinformationen, etwa weil sie nur 2D‑Bilder erfassen oder mit konservierten Proben arbeiten. PlastoView …
… SFB 1477 LiMatI, das IRTG 2676 „Imaging Quantum Systems“, das Department Leben, Licht & Materie (LL&M), ELMI-MV und das neu gegründete HEDI bietet hervorragende Möglichkeiten zur Kooperation mit anderen Wissenschaftler*innen.“Die Experimente werden in einem Labor LL&M durchgeführt. Hier überlässt Prof. Lochbrunner der Nachwuchsgruppe ein vollausgestattetes Laserlabor, in dem die Starkfeldexperimente bei idealen Bedingungen durchgeführt werden können. Prof. Lochbrunner gratuliert herzlich: „Der erfolgreiche Antrag von Frau Dr. Fennel ist …
… bislang als Postdoc in der Arbeitsgruppe „Dynamik molekularer Systeme“ von Prof. Dr. Stefan Lochbrunner tätig war, ihre eigene Forschungsgruppe auf. Dafür entstehen drei Promotionsstellen und eine Postdoc-Stelle.Starkes Forschungsumfeld in RostockDie Experimente finden in einem voll ausgestatteten Laserlabor im Department Leben, Licht & Materie statt. „Der erfolgreiche Antrag von Frau Dr. Fennel ist nicht nur für sie ein wichtiger Meilenstein, sondern stärkt auch das gesamte Institut und unsere Verbundprojekte“, sagt Prof. Lochbrunner, der das …
Wasserstoff aus nichts als Sonnenlicht und Wasser
Photreon ist ein Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie und hat eine hochinnovative Technologie entwickelt für die solare Produktion von grünem Wasserstoff. Das Besondere dabei: Der neuartige Prozess verläuft ohne Umwege. Statt wie im üblichen Elektrolyse-Verfahren zunächst Strom zu erzeugen und damit Wasser zu spalten, löst hier Sonnenlicht direkt die chemische Reaktion aus. „Photovoltaik und Elektrolyseur werden in einem Prozessschritt durch das Photoreaktor-Paneel ersetzt“, erkl…
… Insekten an als unbeleuchtete Kontrollorte. Echtes insektenfreundliches künstliches Licht gibt es nicht – Ausschalten bleibt die beste Wahl. Wo dies keine Option ist, etwa an Bahnhöfen, können geeignete Lichtfarbe und Emissionsspektrum, Dimmen und Abschirmen die Auswirkungen auf Insekten reduzieren.Vom Labor in die Praxis: Die Deutsche Bahn rüstet umDie Deutsche Bahn hat auf Basis der Ergebnisse bereits reagiert: Alle untersuchten Bahnsteige sowie ein weiterer Bahnhof wurden dauerhaft auf die neuen 1800 K LEDs umgestellt. Zudem wurde das Leuchtmittel in …
… ihrer Expeditionen interdisziplinäre Forschende aus aller Welt willkommen heißen, die unter anderem die Bereiche Biologie, Physik, Ökologie, Glaziologie, Atmosphärenforschung, Ozeanographie bearbeiten werden. Die erste Expedition, Tara Polaris I (2026–2027), vereint 32 Partnerlabore und -institutionen aus zwölf Ländern, die sich zu einem Konsortium unter der Leitung von Dr. Marcel Babin zusammengeschlossen haben, einem Meereszoologen des CNRS am Takuvik-Labor (CNRS/Universität Laval/Sorbonne), der als wissenschaftlicher Leiter fungiert.Beteiligte:Insgesamt …
… Bürger haben gemeinsam rund 1.000 Datensätze für die Biodiversitätsforschung erhoben.• Das Citizen-Science-Projekt der Universität Bielefeld untersucht, wie sich die chemische Vielfalt des Rainfarns auf Insekten auswirkt.• Die Datenerhebung endet Anfang September. Anschließend beginnen die Laboranalysen und die wissenschaftliche Auswertung.Ob eine wissenschaftliche Idee erfolgreich wird, entscheidet sich nicht immer im Hörsaal oder im Labor. Manchmal beginnt sie zwischen Blumenbeeten und Gartenzäunen. In den vergangenen Monaten haben Freiwillige …
Der Hafen der kleinen Gemeinde Taliarte an der Ostküste von Gran Canaria wird in den kommenden sieben Wochen zum Freiluftlabor. In zwölf Mesokosmen – abgeschlossenen, schwimmenden Versuchsbehältern – testet ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel erstmals, ob Betonschutt geeignet ist, die Alkalinität des Meerwassers zu erhöhen. Die gezielte Alkalinisierung (Ocean Alkalinity Enhancement, OAE) ahmt den Prozess der natürlichen Verwitterung von Gesteinen nach und kann die Fähigkeit des Ozeans, …
Beim Wissenschafts-Picknick präsentieren sich Initiativen, Einrichtungen und Projekte der h_da, um Forschung erlebbar und nahbar zu machen. Geboten sind unter anderem ein Open-air-Labor zur Wasseraufbereitung, eine Biodiversitäts-Schnitzeljagd, ein per Software gesteuerter Lego-Zug und Experimente mit Sensoren und Elektronik. In Kurzvorlesungen erklären Lehrende der Hochschule knapp und verständlich, was es mit Künstlicher Intelligenz auf sich hat und wie sich der Hitzeschutz in Schulen verbessern lässt.Ein Highlight für Kinder von drei bis acht …
… Timothy Rosenberger an: Um mögliche Auswirkungen durch den Betrieb von Schlauchwehren auf die Gewässerqualität wissenschaftlich bewerten und Betreiber zielgerichtet beraten zu können, untersuchten die beiden Forscher die Freisetzung von Stoffen durch umfangreiche Laborversuche und Analysen. Von den Ergebnissen profitieren nicht nur die Betreiber solcher Anlagen, sondern auch die Hersteller, die wichtige Hinweise erhalten, um künftig umweltverträgliche Schlauchmembranen zu produzieren.Mit wirkungsorientierter Analytik biologisch wirksamen Stoffen …
… fünf Jahre gefördert. In seinem ERC-Projekt untersucht Eckhardt, ob reaktive Phosphorverbindungen bereits im Weltraum entstehen und nach ihrer Ankunft auf der frühen Erde an den ersten chemischen Schritten zum Leben beteiligt gewesen sein könnten. Dazu bildet er im Labor interstellare Eispartikel nach und behandelt sie mit energetischer Strahlung, wie sie auch im Weltall vorkommt. Anschließend verfolgt er, welche neuen Phosphorverbindungen entstehen und ob sie den Übergang vom interstellaren Eis in wässrige Lösung überstehen. Mithilfe einer weltweit …
… Dr. Dr. Philipp Schommers (Medizinische Fakultät, Klinik I für Innere Medizin, Universitätsklinikum Köln) wird das Team innovative immuntherapeutische Ansätze erforschen, um die Wirksamkeit von Antikörpertherapien zu steigern.Bispezifische Antikörper (BiAbs) sind im Labor hergestellte Proteine, die gleichzeitig zwei verschiedene Bindungsstellen besitzen. Sie haben bereits die Behandlung von Lymphomen revolutioniert, jedoch entwickeln viele Patient*innen Resistenzen. Das OPTIMsAB-Projekt zielt darauf ab, diese Resistenzmechanismen zu verstehen und …
… Universität, etwa zehn Zentimeter tief“, erklärt Harry Lerner. „In dieser Schicht findet nämlich der Abbau von Zellulose und von anderen natürlichen Polymeren wie Cutin, einem pflanzlichen Polyester, statt.“ Gleichzeitig vermischte das Team ein Pulver des Bioplastiks in Proben desselben Waldbodens im Labor. Die Proben im Wald wurden für ein ganzes Jahr so belassen, während bei den Proben im Labor der Abbau der Materialien über die CO2-Produktion und damit die mikrobielle Respiration sehr detailliert verfolgt wurde – ebenso über ein ganzes Jahr hinweg. …
… die Bauhaus-Universität Weimar, die Fachhochschule Erfurt, die Hochschule Nordhausen, die Hochschule Schmalkalden sowie die Duale Hochschule Gera-Eisenach.An den einzelnen Stationen lernen die Schülerinnen die Hochschulen und ihre unterschiedlichen Studienangebote kennen. Vorführungen, Workshops, Labor- und Campusführungen sowie Angebote zur Studienberatung geben praktische Einblicke in die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ein besonderer Bestandteil der Tour ist der direkte Austausch mit Studierenden vor Ort. Sie …
… ist spannend, weil Rettungsverhalten lange vor allem mit Säugetieren in Verbindung gebracht wurde, während sich ein solches Verhalten bei Ameisen unabhängig entwickelt hat.“Um zu untersuchen, was helfende von nicht-helfenden Arbeiterinnen unterscheidet, hatten die Forschenden im Labor eine Notsituation nachgestellt. Dazu wurde eine Arbeiterin am Boden einer mit Sand ausgelegten Versuchskammer festgebunden. Anschließend wurden einzelne Ameisen aus derselben Kolonie in die Kammer gelassen. Die Forschenden zeichneten das Verhalten der Tiere über 15 …
… Forschenden erweiterten die Theorie der effizienten Kodierung also auf einen sich bewegenden Beobachter. Zu diesem Zweck filmten sie natürliche Szenen, die der visuellen Umgebung von Mäusen im Stillstand und beim Laufen ähneln, und analysierten Filmmaterial von Kameras, die im Labor von Cristopher Niell an der University of Oregon an sich frei bewegenden Mäusen angebracht waren.Um diese Videos zu analysieren, simulierten sie die neuronale Verarbeitung im visuellen Kortex von Mäusen und Primaten. „Auf der Grundlage dieser Theorie haben wir computergestützte …
… Jain, gehören Aratrika Ghosh, Dr. Peter Boelens und Dr. Jonathan Engelhardt zum Team. Ghosh ist für die Pilotanlage verantwortlich, Boelens ist für die Erschließung neuer Geschäfts- und Anwendungsfelder zuständig und Engelhardt arbeitet an der Geschäftsentwicklung.Vom Laborversuch zur PilotanlageDie ersten Versuche liefen in den Laboren der biotechnologischen Abteilung des HIF mit unterschiedlichen Prozessabwässern der Wafer-Produktion. Dabei wurde Gallium nahezu vollständig gebunden. Um es wieder in den Stoffkreislauf zu bringen, müssen Metall und …
Die Kruste des Merkurs dürfte aus stärker aufgeschmolzenem vulkanischem Material entstanden sein als bisher angenommen. Neue Laborexperimente und Auswertungen von Beobachtungsdaten zeigen einen überraschend niedrigen Anteil an Siliziumdioxid an der Oberfläche des Merkurs. Genauere Erkenntnisse wird die ESA/JAXA-Doppelraumsonde BepiColombo liefern, die im November dieses Jahres in eine Umlaufbahn um den Planeten einschwenkt. Bereits nächste Woche werden beide Sonden vom Transportmodul getrennt. Die neue Studie schafft die Grundlage, aus Infrarot-Messdaten …
… ohne Lösungsmittel aus. Dies dürfte auch die Stabilität der Tandemzellen verbessern, was für die Kommerzialisierung sehr wichtig ist. „Dies ist ein echter Fortschritt bei der Übertragung von Rekordwirkungsgraden aus dem Labor in zuverlässige, industriell herstellbare Tandem-Solartechnologien“, sagt Dr. Marcel Roß, Teamleiter für verdampfte Perowskit-Solarzellen am HZB.wissenschaftliche Ansprechpartner:Originalpublikation:Joule (2026): CsCl seed layer homogenises co-evaporated perovskite growth for high-efficiency fully textured perovskite-silicon …