… wie vor eine technische Herausforderung. Herkömmliche Lösungen sind sperrig, teuer und erfordern häufig große Mengen von flüssigem Helium, einer nicht nachhaltigen Ressource“, erklärt Jun.-Prof. Daqing Wang vom Institut für Angewandte Physik der Universität Bonn: „In unserem Labor haben wir einen Weg gefunden, die Komplexität des kryogenen optischen Bildgebungssystems erheblich zu reduzieren. Damit können wir ein kompaktes Modul herstellen, das wie ein ergänzendes Bauteil an handelsübliche optische Mikroskope angebracht werden kann.“ Dieses Modul …
… österreichischen Nobelpreisträgers Erwin Schrödingers imitieren. Der überlegte, ob es möglich sei, eine Katze in einen Zustand zu bringen in dem sie tot und lebendig ist. Die Analogie im Experiment: "jeder Metallbrocken ist hier und nicht hier".Neue Größenordnung im Labor der Uni Wien erreichtEine umfassende Theorie zur Nahfeldinterferometrie wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten unter anderem von Klaus Hornberger formuliert (Universität Duisburg Essen), der auch Koautor dieser Studie ist. Hornberger und Stefan Nimmrichter (damals Universität Wien) führten …
… Ulm und wurde im gleichen Jahr auch Staff Scientist des Smithsonian Tropical Research Institute (STRI), das auf Barro Colorado Island in Panama eine Forschungsstation unterhält. Über Jahrzehnte hat Elisabeth Kalko dort geforscht. „Dieser besondere Ort war ihr Labor, ihr Klassenzimmer und ihr zweites Zuhause. Hier hat sie Generationen von Studierenden für Fledermäuse für Naturgeschichte und die Tropen begeistert“, erzählt Professor Marco Tschapka. Der Ulmer Biologe vom Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik war einer ihrer engsten …
… Diamant, den sie als Quantensensor nutzt: „Kein Diamant ist perfekt. Die natürlichen Diamanten funkeln sogar schöner, je mehr Fehler sie in ihrer chemischen Struktur haben. Diese Fehler nutzen wir als Werkzeug für unsere Forschung.“ Dafür werden im Labor genau zwei Fehler in einen synthetischen Diamanten geschleust: Zunächst entfernt man zwei Kohlenstoffatome aus dem Diamant-Gitter. Anschließend wird eine Fehlstelle mit einem Stickstoffatom besetzt, die andere bleibt leer. Diese beiden Fehlstellen bilden zusammen das NV-Zentrum bzw. Stickstoff-Fehlstellen-Zentrum …
… Zhou vom Dalian Institut für Chemische Physik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften brachte schließlich den Durchbruch. Unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der chinesischen National Natural Science Foundation (NSFC) gelang es Zhou und seinem Labor, Hefestämme zu entwickeln, die Fettsäuren mit nur 12 statt 16 Kohlenstoffatomen produzieren. Verschiedene Designer-FAS aus dem Grininger-Labor wurden dafür in die Hefen integriert und optimiert.Beide Labore haben ihre Technologien bereits zum Patent angemeldet. „Von chinesischer …
… Strukturen, die in vitro (außerhalb des Körpers) die zellulären Anordnungen und Interaktionen wie im Gewebe in vivo (im lebenden Körper) nachbilden.Die Entwicklung des Lebermodells war echte Teamarbeit. Beteiligt waren nicht nur die Forschenden aus dem Huch-Labor und Klinken aus Leipzig und Dresden, sondern auch Bioinformatikerinnen und Bioinformatiker, sowie technische Assistentinnen und Assistenten aus verschiedenen Labors. Einer der vier Hauptautorinnen und -autoren, Yohan Kim, ehemaliger Postdoktorand in der Huch-Gruppe und jetzt Assistenzprofessor …
Wer kennt es nicht, das archetypische Bild eines Satelliten: Zwei ausgestreckte Solar-«Flügel» und ein kompakter Körper, eingepackt in goldig oder silbrig schimmernde Folie. Genau mit dieser Folie beschäftigen sich Forschende aus dem Labor «Mechanics of Materials and Nanostructures» an der Empa in Thun. Ihre weite Verbreitung verrät es bereits: Die Folie ist für Satelliten und Raumsonden enorm wichtig. Es handelt sich dabei um sogenannte «Multilayer Insulation», auf Deutsch auch Superisolation. Sie besteht aus mehreren Lagen eines robusten Polymers, …
… uns untersuchten Vorgänge laufen genauso in mikroskopischen biologischen Prozessen innerhalb von Zellen ab. Das Erlernen optimaler Lösungen hilft dabei, die Energetik natürlicher Mikrosysteme zu verstehen und gegebenenfalls für künstliche Systeme zu nutzen.“ Prof. Roichman: „In unserem Labor können wir im Prinzip die Aussagen an Kolloiden in Laserfallen bestätigen. Die Theorie bildet so die Grundlage für zukünftige Nanomaschinen, mit denen beispielsweise Medikamente im Körper gezielt an Orte transportiert werden, an denen sie wirken sollen.“Ausführliche …
… Stabilität und eine effizientere Ladungsextraktion bewirkt.31,4 Prozent Effizienz Durch diese gezielte Feinsteuerung auf Molekülebene erreichte das Team eine Effizienz der Zellen von 31,4 Prozent. Damit gehört das Team zu den weltweit führenden Laboren in der Entwicklung von Hochleistungs-Perowskit-Silizium-Tandemzellen. Besonders bemerkenswert ist, dass diese Werte auf industriell relevanten kristallinen Silizium-Bottom-Zellen erzielt wurden. Neben der Effizienzsteigerung zeigte sich auch eine verbesserte Stabilität der Zellen über längere Zeiträume. …
… auch erwärmen, indem sie Wärmestrahlung zurückhalten. Welche Wirkung überwiegt, hängt von zahlreichen Faktoren ab, unter anderem von der Mikrostruktur der Eiskristalle selbst.Innovativer Ansatz: Nano-Strukturen der Eiskristalle rücken in den FokusErst jüngste Beobachtungen aus Labor, Flugzeugmessungen und Satelliten zeigen, dass nano- und mikroskopische Strukturen auf den Kristalloberflächen – etwa Rauigkeiten oder winzige Lufttaschen – einen entscheidenden Einfluss darauf haben, wie Eiskristalle Licht streuen. Diese Strukturen werden in heutigen …
… wir dieses Wissen sinnvoll nutzen, etwa um Medikamente zu entwickeln, Materialien zu optimieren oder neuartige Computer zu entwerfen. Die Theorie steht dabei meist einen Schritt vor dem Experiment: Theoretische Modelle geben vor, was Wissenschaftler später im Labor zu erwarten haben.Reza Shaebani, Vertretungsprofessor für Theoretische Physik an der Universität des Saarlandes, hat gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam ein Modell entwickelt, das erklärt, wie Chiralität das Verhalten von Objekten in einem „aktiven System“ beeinflusst. Was …
… bestehen und aufgrund ihrer extrem geringen Dicke sehr ungewöhnliche Eigenschaften aufweisen. Die Materialwissenschaft kennt dünne Schichtmaterialien bereits seit über hundert Jahren, doch erst 2004 gelang es erstmals, gezielt 2D-Schichten – nämlich Graphen – im Labor herzustellen. Seitdem wurden imer mehr neue 2D-Materialien entwickelt und neuartige Anwendungen entstanden. Die dünnen Schichten sind in vielen Zukunftstechnologien gefragt, von Elektronik und optischen Komponenten bis hin zu Energiesystemen. Daher sind diese faszinierenden Materialien …
… die Jenaplanschule, wenige Wochen nach der Eröffnung am 1. September 2025, mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet. “ so Henning Röper weiter.Das Open Source Schulbauprojekt der Jenaplanschule geht weit über ein einzelnes Bauvorhaben hinaus. Es versteht sich als Labor für die Schule der Zukunft, dessen Konzepte frei zugänglich sind und Nachahmung ausdrücklich erwünscht ist. Damit ist in Weimar ein einmaliges Modell entstanden, das zeigt, wie Architektur, Nachhaltigkeit und Pädagogik zu einer neuen Einheit verschmelzen können.Quelle: Planungskonzept …
Wegweisende Fortschritte im Bereich „Life Science Engineering“: An der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) entsteht mit dem Forschungsraum EQUIP ein hochmodernes, automatisiertes Labor für innovative Optimierung von Wirkstofftransportern, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dagmar Fischer von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) in Würzburg. Projektleiter an der THWS ist Prof. Dr. Jan Hansmann vom Institut für Medizintechnik (IMES), Förderträger ist das Bundesministerium …
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Born-Institut haben ein neues Instrument für den Weichröntgenbereich entwickelt, das die Dynamik magnetischer Domänen auf Nanometerlängen- und Pikosekundenzeitskalen sichtbar machen kann. Durch diese neuen Möglichkeiten im Labor, ebnet diese Arbeit den Weg für Untersuchungen ultraschneller Prozesse magnetischer Texturen, die bislang ausschließlich an Freien-Elektronen-Lasern (XFELs) verfügbar waren.Ein heruntergefallener Kühlschrankmagnet ist der Schauplatz eines komplexen physikalisches Phänomens: Obwohl …
… Häufigkeitsverteilungen dieser Organismen und offenbart Überraschendes: Zwei besonders verbreitete Linien – TA-21 innerhalb der Ammoniak-oxidierenden Archaeen (AOA) sowie Comammox-Nitrospira Clade B – besitzen bis heute keinen Vertreter, der mit den zur Verfügung stehenden Methoden im Labor anzüchtbar ist. Sie können darum nicht direkt experimentell untersucht werden, obwohl sie weite Teile landwirtschaftlicher und natürlicher Böden dominieren. Zudem fanden die Forschenden starke Hinweise auf weit verbreitete, bislang unbekannte und ebenfalls noch nicht …
… Perowskite auf Zinnbasis eine geringere Konzentration an mobilen Ionen aufweisen, sondern auch, dass sie von Natur aus eine fünfmal langsamere Degradationszeit aufweisen als Perowskite auf Bleibasis“, sagt Musiienko.Die Zinn-Perowskit-Materialien wurden im Hysprint-Labor des HZB hergestellt. Eines der Zinnperowskite wurde unter Verwendung eines Dimethylsulfoxid (DSMO)-Lösungsmittels synthetisiert, das andere unter Verwendung eines alternativen DMF-DMI-Lösungsmittels. Wie frühere Untersuchungen gezeigt haben, war die Variation der Lösungsmittel ein …
Modernste Laborwägetechnologie Bei uns erwächst die Zukunft aus der Tradition Die OHAUS Corporation, ein weltweit führender Hersteller im Bereich der Wägetechnologie, präsentiert ihre neue EXPLORER-Waagenserie, die auf mehr als 100 Jahren Branchenkompetenz und Innovationskraft basiert und eine aufsehenerregende Neuentwicklung für das Präzisionswägen im Labor darstellt. Diese neue Flaggschiff-Serie vereint eine lange Tradition der Präzision mit modernster Technologie und ist exakt auf die aktuellen Bedürfnisse im Bereich der Forschung abgestimmt. …
… sich diese Objekte so nahe an einem Schwarzen Loch stabil bewegen, ist faszinierend“, sagt Florian Peißker. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Sagittarius A* weniger zerstörerisch ist, als man lange dachte. Das macht das Zentrum unserer Galaxie zu einem idealen Labor, um die Wechselwirkungen zwischen Schwarzen Löchern und Sternen zu erforschen.“Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Vorgänge im Zentrum der Milchstraße komplexer sind als bisher angenommen. „Das supermassive Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße hat nicht nur die Fähigkeit, Sterne …
… Schritt in der Abwendung von Tierversuchen in den USA. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche fordert die Bundesregierung auf, dem aktuellen Beispiel zu folgen und einen Ausstieg aus Tierversuchen an Primaten zu beschließen. Die Nutzung von Affen im Labor ist nicht nur ethisch nicht vertretbar, auch wissenschaftlich funktionieren diese Modelle nicht. Die Medizin des 21. Jahrhunderts braucht moderne humanbasierte Methoden für eine für den Menschen relevante Forschung. Die Ausstiegsforderung wird durch eine aktuelle Bundestagspetition von mehr …
Auf den Punkt gebracht:EMBL Council wählt Anthony A. Hyman zum nächsten Generaldirektor: In seiner neuen Position wird Hyman für die Gesamtleitung, die strategische Ausrichtung und das Management des Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) verantwortlich sein.Mandat beginnt am 31. März 2026: Hyman wird seine Tätigkeit beim EMBL in Heidelberg zum April 2026 aufnehmen und die Leitung des EMBL von Interim-Generaldirektor Peer Bork und Interim-Exekutivdirektor Ewan Birney übernehmen.---------Auf seiner Winterversammlung hat der EMBL Council …
… konnten Forschende selbst in der Arktis beobachten - nicht aber in der Antarktis.Zur Antarktis dagegen gab es bisher keine soliden Daten. Für die jetzt veröffentlichte Studie wurden Aerosolpartikel per Filter in der Antarktis gesammelt, bei -20°C gelagert und schließlich im Labor vom TROPOS in Leipzig auf Eiskeime untersucht. Dazu nutzen die Forschenden mit LINA (Leipzig Ice Nucleation Array) und INDA (Ice Nucleation Droplet Array) zwei Geräte, die die Anzahl der Eiskeime in der Atmosphäre bei unterschiedlichen Temperaturen optisch zählen. Durch …
… Recyclingprozess funktioniert.“ Bislang wurde Polyester beim Recycling meist chemisch zerlegt, also in kleinere Molekülbausteine aufgespalten. Die neue Methode hingegen erhält die Polymerketten vollständig – dadurch bleibt die Materialqualität erhalten.Vielversprechende MethodeBisher wurde das Verfahren nur im Labor getestet, doch das Forschungsteam rund um Nika Depope und Andreas Bartl sieht darin großes industrielles Potenzial. Sowohl die zurückgewonnene Baumwolle als auch der recycelte Polyester können für zahlreiche Anwendungen genutzt werden - etwa für …
… der fundamentalen Vererbungsregeln besagt, dass unterschiedliche Allele (Genkopien) eines Merkmals, wie z.B. dem Geschlecht, mit gleicher Häufigkeit vererbt werden. „Wir wissen jedoch schon lange, dass es Gene gibt, die ihre Vererbungsrate erhöhen können“, erklärt Bernhard Herrmann. Sein Labor am MPIMG widmet sich bereits seit Längerem einem dieser Elemente, einem Abschnitt auf Chromosom 17 der Maus, namens t-Haplotyp. In früheren Arbeiten konnten die Forschenden diesen Faktor bereits genetisch und molekular aufklären. In ihrer aktuellen Studie im …
… Weiterentwicklung dieses Feldes geleistet.Die besonderen Eigenschaften von QuantenlichtLicht kann in besonderen Formen auftreten, die so exotisch sind, dass sie reines Quantenlicht darstellen. Ein Beispiel hierfür ist das sogenannte gequetschte Vakuum. Dieser Lichtzustand, der sich im Labor in optischen Kristallen erzeugen lässt, hat verschiedene Eigenschaften, die sich von denen normalen Lichts unterscheiden. So ist insbesondere das mittlere elektrische Feld zu jedem Zeitpunkt gleich Null. Trotzdem weist das Licht große Schwankungen im elektrischen …
… also vier statt fünf Paare. „In der Evolution kam es bei der Bildung neuer Pflanzenarten öfter zu Veränderungen der Chromosomenzahl“, erklärt Dr. Michelle Rönspies vom JKIP und Erstautorin des Papers. „Wir konnten nun erstmals einen solchen Vorgang im Labor nachbilden. Das ist für uns ein großer Schritt, um besser zu verstehen, wie sich genetisches Material verändern kann.“ Die strukturellen Veränderungen wurden anschließend von einem Team um Professor Andreas Houben vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben …
… Allerdings macht die Anwendung von quantenphysikalischen Prozessen die beteiligten Quantensysteme gegenüber äußeren Störungen sehr empfindlich.Für den wirtschaftlichen Einsatz solcher Quantencomputer sind daher stabile Lösungen erforderlich. Zudem müssen die Systeme nicht nur im Labor funktionieren, sondern auch unter realen Bedingungen bestehen. Damit dies gelingt, müssen die Geschwindigkeit der quantenlogischen Operationen (Taktrate), die Stabilität und die Betriebszeit ohne erneute Anpassung der Systeme deutlich steigen. Gleichzeitig erfordert …
… belegten Unterschiede im Blattbefall und im Ertrag einzelner Varianten, was Hinweise auf stabile Anwendungen in der Praxis liefert. Schutz von Lagergetreide und alternative Verfahren zur SchädlingsbekämpfungSchimmelpilze und Schadinsekten wie der Kornkäfer wurden mithilfe von Plasma im Labor inaktiviert. Darauf aufbauend entstanden ein Förderband, auf dem das Korn direkt mit Plasma behandelt werden kann sowie eine Variante für den Einsatz von plasmabehandelter Luft in Silos. In einem realen Praxisversuch mit einem 30-Tonnen-Getreidesilo konnten …
… „Mit einem Studium an der Hochschule Esslingen haben Sie nun die Möglichkeit, sich durch die exzellente Lehre, für die wir bekannt sind, weiter zu spezialisieren und das nötige Rüstzeug für Ihre spätere berufliche Laufbahn zu erwerben “, so Stämpfle.Labore begeistern mit Technik zum AnfassenAm Campus Stadtmitte erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Bereiche Angewandte Naturwissenschaften, Energie- und Gebäudetechnik, Maschinen und Systeme sowie Mobilität und Technik. Das Interesse war groß – viele nutzten die Chance, Fragen zu stellen und …
… schneller aufgenommen oder mit deutlich geringerer Strahlenbelastung erzeugt werden – ein entscheidender Vorteil für empfindliche Proben wie moderne Halbleiter, Batteriematerialien oder Sensorstrukturen. Das System gehört zu den ersten Installationen dieser Art in einem akademischen Labor.Eine entscheidende Rolle für die Qualität dieser Untersuchungen spielt die Probenpräparation. Hier kommt die Helios 5 Hydra UX zum Einsatz, ein hochmodernes Zweistrahl-Rasterelektronenmikroskop mit Plasma-Ionenquelle. Es nutzt Gase wie Argon oder Xenon, Stickstoff und …
… obstruktiven Schlafapnoe ab. Diese weit verbreitete Erkrankung führt durch wiederholte Atemaussetzer im Schlaf zu Sauerstoffmangel, Tagesmüdigkeit und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Alexander Bartsch entwickelte im Rahmen seiner kooperativen Promotion zum Dr. sc. hum im Labor für Medizinprodukte der Fakultät für Maschinenbau der OTH Regensburg im Verbund mit der medizinischen Fakultät der Universität Regensburg ein Implantat, das die Atemwege mechanisch stabilisiert. Dies geschieht auf Basis einer minimalinvasiven Operation, die im …
… Max-Planck-Campus in Tübingen eröffnet. Mit dem neuen Gebäude verfügen die vier Tübinger Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft – das MPI für Intelligente Systeme, das MPI für biologische Kybernetik, das MPI für Biologie Tübingen sowie das Friedrich-Miescher-Labor – wieder über ein gemeinsames Kongress- und Begegnungszentrum.Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Moritz Hardt, Mitglied des Campus-Triumvirats und Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme Tübingen, richtete Dr. Simone Schwanitz, Generalsekretärin der …
… Künstler*innen und Forschenden und einem Austausch über wissenschaftliche und künstlerische Ansätze, entschied sich das NTC-Team für Louise Ward Morris.Noch vor Beginn ihrer Residency reiste die Künstlerin nach Braunschweig. Vor Ort lernte sie mehrere Forscher*innen persönlich kennen, besichtigte Labore und Reinräume. Die ausführliche Residency-Phase ist für das Frühjahr 2026 geplant und wird drei Monate dauern. Dann wird Louise Ward Morris gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen im Labor arbeiten und ihr eigenes künstlerisches Projekt vorantreiben. Auch wenn …
… wiedersehen. Denn eine Gruppe von Wissenschaftler*innen ist dabei, das Unmögliche möglich zu machen: Sie wollen das Mammut zurück ins Leben holen.„Enden: Die Rückkehr“ begleitet die Pioniere dieser Idee. Da ist George Church, Genetik-Legende aus Harvard, der Mammut-Gene im Labor zum Leben erwecken will. Und Stewart Brand, Alt-Hippie und Vordenker der Umweltbewegung, der die Wiederauferstehung ausgestorbener Arten als moralische Pflicht begreift. Was sie antreibt, ist nicht Nostalgie, sondern der Glaube, dass Biotechnologie uns retten könnte. Doch ist …
… Andreas Oschlies vom GEOMAR. Dazu zählen laut Bericht vor allem Beobachtungsdaten, Modellierungsansätze und technologische Innovationen, die die Entwicklung wissenschaftlich fundierter MRV-Systeme ermöglichen. Oschlies: „Forschungsergebnisse der deutschen Forschungsmission CDRmare aus Labor- und Mesokosmos-Experimenten sowie modellierenden Arbeiten lassen einige CO2-Entnahmemethoden vielversprechend erscheinen. Aber erst, wenn wir die Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen solcher Maßnahmen in der Meeresumwelt genau kennen, können wir verantwortungsvoll …
Ab dem 12. November 2025 finden wöchentlich Vorträge und Mitmachaktionen an ungewöhnlichen Orten in Regensburg statt – vom Einkaufszentrum über das neue Stadtarchiv und Zentraldepot bis hin zu Techniklaboren. Die Veranstaltungsreihe zeigt, wie eng die Forschung der OTH Regensburg mit dem Leben in der Stadt verknüpft ist und bringt wissenschaftliche Themen dorthin, wo sie ihre Wirkung entfalten können: mitten in die Gesellschaft.Den Auftakt bildet die ganztägige Mitmachaktion „Fit bleiben statt leiden“ von Prof. Dr. Sebastian Dendorfer am Mittwoch, …
… Wurzeln im Umfeld des GfK-Vereins. Es verbindet wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Relevanz – ohne ständige Drittmittelakquise. Forschende arbeiten mit erstklassiger Infrastruktur: großen Händler-/Scanner-Panels, langjährigen Konsumklima-Zeitreihen, internationalen Befragungen, Labor- und IT-Ressourcen sowie starken Praxisnetzwerken. Ergebnis: Fokus auf Forschung, Publikation und Transfer statt Antragslogistik – kurz: sorgenfrei forschen.Über Kontrast Personalberatung HamburgDie Kontrast Personalberatung & Headhunter Agentur Hamburg …
… oder ihren eigenen Piratensender bauen. Sägen, bohren, löten – unter der Anleitung von Tutorinnen und Tutoren gingen die Mädchen der Klassenstufen 8-12 zu Werke und konnten auch einige Andenken mit nach Hause nehmen: So bauten sie im Labor für Chip-Design und Mikroelektronik einen Bluetooth-Lautsprecher, außerdem im Labor für Verfahrenstechnische Messtechnik ein eigenes Thermometer. Auch beim Kooperationspartner Schaeffler konnten die Mädchen an Workshops teilnehmen. Bereits bei der Begrüßung hatte Prof. Dr.-Ing. Jan Schmitt, Vizepräsident für Forschung …
Bakterien der Candidate Phyla Radiation (CPR) gehören zu den am weitesten verbreiteten, aber am wenigsten erforschten Mikroben im Grundwasser. Sie machen dort bis zu 50 Prozent der Bakteriengemeinschaft aus. Versuche, diese Bakterien im Labor zu kultivieren, sind eine Herausforderung, da ihre Populationen unter Laborbedingungen oft nicht überleben.Ein Team um Nachwuchsgruppenleiter Dr. Martin Taubert vom Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ der Universität Jena hat nun erstmals Bedingungen identifiziert, unter denen Vertreter aus sechs Klassen …
… in Nanjing, China, und setzt die Zusammenarbeit fort. An der Studie waren auch Teams der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) und des Imperial College London beteiligt.Mit diesem Ansatz können Perowskit-Solarzellen einen Wirkungsgrad von 27 Prozent im Labormaßstab erreichen, was etwas höher ist als der Wirkungsgrad von 26 Prozent ohne Zwischenschicht. Die Steigerung der Stabilität ist enorm: Selbst nach 1.200 Stunden kontinuierlicher Beleuchtung durch eine „Standard-Sonne“ nimmt dieser hohe Wirkungsgrad nicht ab. „1.200 Stunden entsprechen …
… Beobachtungen – statt auf den Füßen – der zugrunde liegenden Physik. Das liegt an ungenauen Kernreaktions-Daten.Ab 2026 will LUNANOVA dieses Problem lösen. Die vier leitenden Forschenden und ihre Teams werden Beschleunigerexperimente tief unter der Erde im Gran-Sasso-Labor in Italien, im Felsenkeller-Labor in Dresden und in anderen Laboren in Deutschland und Italien durchführen. Sie werden die Fusionsreaktionen der Sonne untersuchen. Die Gruppe wird ihre Daten zunächst kernphysikalisch und anschließend im solaren und astrophysikalischen Kontext interpretieren …
Wie können Mikroalgen zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der ersten Ausgabe eines neuen Transferprojekts an der Universität Hamburg. Im „Labor für morgen“, das im Universitätsmuseum seine Türen öffnet, rücken die winzigen, aber äußerst vielseitigen Organismen ins Rampenlicht – und unter die Lupe. „Unser Ziel ist es, einen Ort für alle zu schaffen, an dem gemeinsam zu Zukunftsthemen geforscht, nachgedacht und diskutiert werden kann“, sagt Dr. Antje Nagel, Leiterin des Universitätsmuseums und Initiatorin des …
… ultrakalten Dysprosiumatomen, die auf nur Milliardstel Grad über dem absoluten Nullpunkt gekühlt wurden. Mithilfe einer Technik namens „Magnetostirring“ gelang es ihnen, den Suprafestkörper rotieren zu lassen und seine Veränderung mit hoher Präzision zu erfassen.Vom Labor zum KosmosDie Ergebnisse könnten über das Labor hinaus interessant sein. So wird angenommen, dass ähnliche Wirbeldynamiken bei plötzlichen Änderungen der Rotationsgeschwindigkeit eine Rolle spielen, die bei Neutronensternen beobachtet werden. „Suprafestkörper sind eine perfekte …
… Technologien wie Computerchips, Laser oder Quantencomputer über sicherer Kommunikation bis hin zu neuen Quantenmaterialien. Bislang wurde angenommen, dass verschränkte quantenmechanische Zustände durch ganz allgemeine Operationen effizient kontrolliert werden können, die im Labor nach den Regeln der Quantentheorie durchgeführt werden können, ohne weitere Einschränkungen als Lokalität. Doch nun zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass die praktische Nutzung von Quantenverschränkung erheblich durch reale Rechenbeschränkungen limitiert …
… Erstsemester schließlich ihren neuen Campus im Rahmen einer Uni-Rallye, die traditionell vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) organisiert wird, kennen.Das vollständige Programm der Erstsemesterwoche gibt es hier.Am Ende der Veranstaltung lag Aufbruch in der Luft – und vielleicht auch ein bisschen Lampenfieber. Für die Erstsemester beginnt eine spannende Reise zwischen Hörsaal, Labor, Bibliothek und Altstadt. Oder, wie Präsident Wehner es formulierte: „Nehmen Sie diese Chance wahr, Ihre Zukunft zu gestalten – wir bieten Ihnen dafür das beste Umfeld.“
… extreme, mehrjährige Dürren tiefgreifendere Auswirkungen haben als ein einzelnes Jahr mit extremer Dürre oder mehrere Jahre mit mäßiger Dürre“, sagt Melinda Smith, Biologie-Professorin an der Colorado State University, die die Studie gemeinsam mit Timothy Ohlert, einem Postdoc aus ihrem Labor, angeführt hat. „Der Dust Bowl ist ein gutes Beispiel dafür“, setzt sie fort. „Obwohl er sich über fast ein Jahrzehnt erstreckte, traten die Auswirkungen, wie Bodenerosion und Staubstürme erst auf, als es mehrere extrem trockene Jahre hintereinander gab. Angesichts …
ungsangebote/berufsabschlusshttps://www.sbg-dresden.de/bildungsangebote/meisterkursePressefoto: SBG Dresden mbHÜber die Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbHDie Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH ist ein gemeinnütziges Bildungsunternehmen, das überbetriebliche Aus- und Weiterbildungen in naturwissenschaftlichen und umwelttechnischen Berufen anbietet. Neben den Ferienakademien betreibt das Unternehmen das Gläserne Labor im Deutschen Hygiene-Museum Dresden und ist Partner der Stadt Dresden beim Umweltpädagogischen Unterricht für Schulen.
Photokatalyse braucht Licht, und als Lichtquelle nutzt die Forschungsgruppe von Dr. Jola Pospech im Labor oftmals Massenware für die Disko: Schwarzlicht. Der kuriose Name bezeichnet LEDs im ultravioletten Bereich, UV-A-Licht, das gerade noch sichtbar ist und in der Zahnmedizin ebenso gern verwendet wird wie im Diskoklub. „Dieses Licht hat in unserem Fall die richtige Wellenlänge, um chemische Reaktionen in Gang zu setzen“, erläutert Dr. Jola Pospech. „Wir richten das LED-Panel auf das Reaktionsgefäß, dort treffen die Photonen auf die äußeren Elektronenpaare …
… MOFs ihre Vielseitigkeit: Sie können gezielt für bestimmte Anwendungen „designt“ werden, etwa zur thermischen Energiespeicherung, zur Kältebereitstellung, zur CO₂-Abscheidung, als Trägersysteme für Wirkstoffe oder zur Katalyse chemischer Reaktionen.Magdeburger Forschung an der Schnittstelle zwischen Labor und AnwendungAm Lehrstuhl für Technische Chemie erforscht das Team um Prof. Franziska Scheffler und Dr. Alexandra Lieb seit 2009 die Einsatzmöglichkeiten von MOFs in realen technischen Prozessen. Im Mittelpunkt stehen Verfahren zur CO₂-Abscheidung …