… Daneben fördert die Carl-Zeiss-Stiftung mehrere Transfer-Ökosysteme an ausgewählten Hochschulstandorten mit dem Ziel, Wissenschaft und Wirtschaft vor Ort zu vernetzen.„Wissenschaftliche Erkenntnisse sind vor allem dann sinnvoll, wenn sie verbreitet und genutzt werden: von anderen Wissenschaftler:innen, von der Zivilgesellschaft, der Politik und der Wirtschaft. Deshalb fokussieren wir uns in unserer Förderstrategie auch auf den Wissens- und Technologietransfer aus der Wissenschaft in die wirtschaftliche Anwendung. Wir wollen mutigen Forschenden Freiräume …
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt erneut den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ aus. Der Preis wird an Wissenschaftler*innen oder an ein Forschungsteam für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert. DFG und Stifterverband zeichnen jährlich Forscher*innen aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders innovative, vielfältige und wirksame Weise zugänglich …
… Identitäts- und Zugriffsverwaltung sowie zur technologieunabhängigen Attestierung von Workloads in föderierten Multi-Provider-Umgebungen, also in IT-Ökosystemen, in denen Dienste, Ressourcen und Identitäten verschiedener Anbieter nahtlos miteinander verknüpft sind«, sagt Dr. Michael Weiß, Wissenschaftler am Fraunhofer AISEC. Anstatt proprietäre Insellösungen zu nutzen, arbeiten unabhängige Systeme über offene Standards und Vertrauensstellungen (Föderationen) zusammen, sodass sie wie eine einzige Plattform wirken. Dies soll unter anderem durch die …
… Kollision zweier Neutronensterne. Dabei werden Atomkerne innerhalb kürzester Zeit mit Neutronen bombardiert und bilden so immer schwerere Elemente.Das Problem: Viele der beteiligten Atomkerne sind extrem neutronenreich und können nicht im Labor untersucht werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind daher auf theoretische Modelle angewiesen, deren Vorhersagen insbesondere weit entfernt von experimentell bekannten Kernen oft stark voneinander abweichen. Manche der exotischen Atomkerne können von Forschungsanlagen wie FAIR des GSI Helmholtzzentrums …
… Joint European Degree Label einrichten. Eine im Prorektorat für Lehre und Studium vom Team Q³ – Evaluation, Entwicklung & Akkreditierung - koordinierte Spring School soll Fachleute aus der Qualitätssicherung, Entwickler*innen von Studiengängen und weitere Wissenschaftler*innen zusammenbringen. Neben der Universität zu Köln sind vier weitere EUniWell-Universitäten als Projektpartner beteiligt: die Universität Florenz, die Universität Konstanz, die Universität Murcia und Nantes Université. Hinzu kommen das European Consortium for Accreditation in …
Wissenschaftler aus China, Europa und den USA, darunter Dr. Stephan Spiekman, Paläontologe am Naturkundemuseum Stuttgart und an der Universität Hohenheim, haben ein bemerkenswertes Fossil des langhalsigen Meeresreptils Austronaga minuta aus China beschrieben. Obwohl dieser Saurier, der vor rund 245 Millionen Jahren lebte, von landlebenden Reptilien abstammt, war er bereits hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Das fast vollständig erhaltene Fossil ermöglicht erstmals einen detaillierten Blick auf das gesamte Skelett und große Teile des Verdauungssystems …
… Übertragungskonzept soll zudem zeigen, wie die Ergebnisse später auch im Lebensmittelhandwerk und in der Lebensmittelindustrie genutzt werden können.„Die besondere Stärke des Verbundprojekts liegt in der engen Verbindung von Praxis, Verbandsarbeit und Wissenschaft“, sagt der Wissenschaftler. „Wir entwickeln kein abstraktes Konzept, sondern erproben und verbessern die Maßnahmen direkt mit der Branche. So entstehen Lösungen, die zu den tatsächlichen Bedingungen kleiner und mittlerer Bäckereibetriebe passen.“Das Konzept werde gezielt für das Bäckerhandwerk …
… der DKFZ-Pressestelle (Tel. 06221 42 2854, E-Mail: ) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten …
… Larven nicht sichtbar waren. Dies beweist, dass die Anlockung primär chemisch erfolgt. Bei Freilandexperimenten, für die das Forschungsteam die isolierten Monoterpenoide auf Wattestäbchen tropfte, um ihre Wirkung auf freilebende Bienen zu testen, konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beobachten, dass Sandbienen der Gattung Andrena den Kopf des Wattestäbchens häufig anflogen. Diese Beobachtung bestätigt noch einmal, dass die flüchtigen Monoterpene ausreichen, um die potenziellen Wirte der Larven anzulocken.Ölkäferlarven produzieren den …
… Spiegelelektronen genauso wie Spiegelprotonen oder Spiegelneutronen. Laut dieser Theorie sind allerdings kaum Wechselwirkungen zwischen normalen und Spiegelteilchen zu erwarten. «Im Wesentlichen spüren sich beide Teilchensorten gegenseitig über die Gravitationskraft», sagt Geza Zsigmond, Wissenschaftler am Zentrum für Neutronen- und Myonenforschung des PSI. Trotz jahrzehntelanger Suche konnten diese mysteriösen Spiegelteilchen nie nachgewiesen werden. Zwar haben Ergebnisse bei jüngeren Experimenten am Institut Laue-Langevin in Frankreich die Spekulationen …
… Forschende aus Frankreich, den Niederlanden, Chile, den USA, Belgien und Deutschland beteiligt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse unter dem Titel „VLT/SPHERE imaging of the candidate companion of Betelgeuse“ im Fachjournal Astronomy & Astrophysics.Seit Jahrzehnten hatten Wissenschaftler*innen spekuliert, dass Beteigeuze einen stellaren Begleiter haben könnte, doch bislang blieb jede Suche ergebnislos, oder lieferte keine eindeutigen Ergebnisse. Die aktuelle Studie aber ist der bislang stärkste direkte Beweis dafür, dass Beteigeuze sein Leben …
… Polymeren. Besonders hervorzuheben ist sein Beitrag zu ultraschnellen Schaltern im Pikosekundenbereich (Billionstel Sekunden) – eine Grundlage für optische Computer der Zukunft. Mit über 50.000 Zitierungen zählt Ullrich Scherf zu den weltweit meistzitierten Materialwissenschaftlern.Im Rahmen der Tagung erhält zudem Dr. Fabian Eisenreich von der Technischen Universität Eindhoven (Niederlande) das mit 6.000 Euro dotierte Dr.-Hermann-Schnell-Stipendium. Die GDCh würdigt damit seine Arbeiten zur chemischen Depolymerisation von Kunststoffen in definierte …
… Research Center legt dar, wie elektrostatisch geladene Mikro- und Nanoplastikpartikel diese Signalwege möglicherweise beeinträchtigen. Die Risikoanalyse "Nanoplastics. A Systematic Risk Analysis for Human Health, Ecosystems, and the Environment", erarbeitet von sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, darunter Doktor John Ahn, Doktor Karolína Hronová und Doktor Anastasiya Pashigreva, wertet die verfügbare Forschungsliteratur zu den Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf Waldökosysteme, Insekten, Vögel und Meereslebewesen systematisch …
… konnten wir Familienlinien über Generationen hinweg nachverfolgen. Erst als wir unseren Blick über die Nachkommen hinaus auf die Enkel- und Urenkelgenerationen richteten, ergab sich das vollständige Bild“, sagt Dr. Eve Davidian, Co-Leiterin des Ngorongoro-Hyänenprojekts und Wissenschaftlerin am ISEM. „Je mehr Generationen einbezogen wurden, desto größer wurde die Ungleichheit auf weiblicher Seite. Privilegierte Abstammungslinien blieben nicht nur erfolgreich – sie wurden sogar immer zahlreicher.“ Hochrangige Weibchen bringen mehr direkte Nachkommen zur …
… Staff Exchanges“, sagt Prof. Dr. Melanie Arndt, Prorektorin für Internationalisierung und Nachhaltigkeit an der Universität Freiburg. Eine Allianz für ein offenes und vielfältiges EuropaIn ihrer neuen Konstellation vereint die EPICUR-Allianz 280.000 Studierende, 29.000 Wissenschaftler*innen und 17.000 Beschäftigte aus Verwaltung und Technik an elf Universitäten in neun Ländern. Innerhalb der Allianz werden acht europäische Sprachen gesprochen. Damit stärkt EPICUR ihre Rolle als vielfältige europäische Wissenschaftsgemeinschaft und steht zugleich …
… dekarbonisiert sein, also ohne fossile Energien auskommen. Dieses Ziel, so Hermann, ist ein wichtiger Pfeiler für eine resiliente Energieversorgung. So sinkt die Nachfrage nach Öl und Gas und die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten.Im Podcast spricht der Wissenschaftler die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre an, etwa die deutlichen Kostensenkungen bei der Photovoltaik oder den Batterien. Gerade Batteriespeicher werden künftig eine größere Rolle spielen, so Hermann, um die schwankenden Mengen an erneuerbaren Energien zu speichern.„Wir …
… sich in der Regel nur mit einem erheblichen experimentellen Aufwand untersuchen, beispielsweise im Ultrahochvakuum. Um auf einfachere Weise neue Erkenntnisse über ihre Eigenschaften und Möglichkeiten einer gezielten Modifizierung zu gewinnen, haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg mithilfe von Synthesechemie und computerchemischen Methoden ein molekulares Modell für das sogenannte „buckled dimer“ entwickelt. Dieses zentrale Strukturmerkmal von Halbleiteroberflächen kann nun mit etablierten Analytikmethoden der Molekularchemie untersucht …
Wenn Prof. Dr. Peter Heering durch seine Sammlung der Nachbauten der historischen Experimente führt, dann ist ihm seine Begeisterung anzumerken: „Wir wollen verstehen: Wie haben es die Wissenschaftler*innen damals eigentlich gemacht? So können wir viel für unsere heutigen Erkenntnisprozesse lernen. Und dafür müssen wir ganz genau hinschauen“, erklärt Heering, der das Institut für Physik und ihre Didaktik und Geschichte an der EUF leitet. Und um genau hinzuschauen, bauen Heering und seine Kolleg*innen die historischen Instrumente nach. Sein großes …
… anspruchsvollen Wettbewerbsverfahren durch ihre wissenschaftliche Qualität, ihre Innovationskraft und ihre strategische Relevanz besonders hervorgetan. Mit ihrer Förderung stärkt das Land Nordrhein-Westfalen die Forschungskompetenz der HAWs und schafft zusätzlich attraktive Rahmenbedingungen für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen.“„Das PK NWR freut sich über die Vielfalt, hohe Qualität und das Transformationspotenzial der eingereichten Anträge. Die Förderung der PK-Forschungskollegs ist eine Investition in die Zukunft der anwendungsorientierten …
… Chemielabore. In einem Forschungsprojekt haben Forscher*innen am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) in Erlangen, der Leibniz Universität Hannover (LUH) und dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) in Jena einen neuen Fasertyp entwickelt: Die Wissenschaftler*innen haben optische Flüssigkeitskernfasern (LiCOF) in Stickstoff bei -196 °C eingefroren und auf diese Weise einen Phasenübergang im Faserkern von flüssig zu fest hervorgerufen. „Der entscheidende Punkt ist, dass der gefrorene Abschnitt der LiCOF seine Fähigkeit …
… mit„Mit unseren Beiträgen zur gemeinsamen Kampagne machen wir sichtbar, wie die Forschung an der Universität Mannheim den Wandel hin zu einer postfossilen Zukunft mitgestaltet“, sagt Prof. Dr. Thomas Fetzer, Rektor der Universität Mannheim. „Unsere Wissenschaftler*innen zeigen unter anderem auf, wie sich ökologische Nachhaltigkeit mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit verbinden lässt. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einer erfolgreichen Transformation.“Die Forschungsprojekte an der Universität Mannheim befassen sich unter anderem mit …
… Ausbau erneuerbarer Energien. »Wichtig ist, für die Doppelnutzung aus Moorböden und Photovoltaik nur entwässerte und stark degradierte Flächen zu erschließen«, sagt PD Dr. Franziska Tanneberger, Leiterin des Greifswald Moor Centrum und Wissenschaftlerin an der Universität Greifswald: »Naturschutzfachlich wertvolle Moore und Moorböden innerhalb gesetzlicher Schutzgebiete sollten ausgenommen sein.« Auch so bleibt das Potenzial groß: Allein die degradierten, landwirtschaftlich genutzten Moorböden ohne naturschutzrechtlich einschränkende Schutzauflagen …
… er im April 2026 erfolgreich ab.Über den DECHEMA-PreisDer DECHEMA-Preis wird vergeben für herausragende Forschungsarbeiten, die die Technische Chemie, die Verfahrenstechnik, die Biotechnologie und das Chemische Apparatewesen betreffen. Dabei werden Arbeiten jüngerer Wissenschaftler, im frühen Stadium der Karriere, die zum Beispiel noch keine unbefristete Professorenstelle oder eine entsprechende Stelle in Industrie oder Forschungseinrichtungen innehaben, besonders berücksichtigt. Als wichtige Gesichtspunkte für die Beurteilung gelten Originalität …
… ALLATRA Global Research Center erwerben diese Kleinstpartikel eine elektrische Oberflächenladung, die sie von passivem Abfall zu physikochemisch aktiven Teilchen macht. Sie können Proteine binden, Schadstoffe transportieren und biologische Barrieren durchdringen. Sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter Doktor John Ahn, Doktor Karolína Hronová und Doktor Anastasiya Pashigreva, haben die verfügbare Forschungsliteratur systematisch ausgewertet und die Ergebnisse in einer umfassenden Risikoanalyse zusammengeführt. Wie ein einzelnes …
… Seit 2023 ist er Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften und im Vorstand der Ulmer Akademie für Wissenschaft, Wirtschaft und Technik.Prof. Dr. Dieter Rautenbach leitet das Institut für Optimierung und Operations Research an der Uni Ulm. Seit 2018 ist der Wissenschaftler, der zuvor Dekan der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften war, als Vizepräsident für Karriere für die strategische Fach- und Führungskräfteentwicklung der Uni zuständig – und bleibt dies auch weiterhin. 2024 übernahm er dort auch die Funktion des Chief Information …
Wenn wir eine warme Tasse in der Hand halten oder barfuß auf einen kühlen Boden treten, leiten spezielle Nervenzellen in der Haut Informationen über die Temperatur an das Gehirn weiter. Lange Zeit gingen Wissenschaftler*innen davon aus, dass unterschiedliche Gruppen von Sinneszellen Wärme- und Kältereize wahrnehmen, die nicht schmerzhaft sind. Jetzt haben Forschende um Dr. Clarissa Whitmire und Dr. Phillip Bokiniec aus der Arbeitsgruppe „Neuronale Schaltkreise und Verhalten“ von Professor James Poulet am Max Delbrück Center herausgefunden, dass diese …
„Diese eindeutige Entscheidung für Herrn Prof. Römer freut mich sehr; wir kennen uns ja bereits viele Jahre, in denen ich ihn nicht nur als großartigen Wissenschaftler, sondern auch als stets ansprechbaren Kollegen erleben durfte“, so Prof. Menzel-Riedl. „Umso mehr freut mich dieses Votum, da ich bei Tim Römer die Universitätsleitung in guten Händen weiß und mir dies den ja zugegebenermaßen nicht so einfachen Abschied sehr erleichtert.“Der Wahl vorausgegangen war ein Verfahren, aus dem neben Prof. Römer eine externe Kandidatin zur hochschulöffentlichen …
… und chemische Stoffe durch die Erdkruste unter dem Ozean transportiert werden und welche Folgen dies für die Umwelt über unterschiedliche räumliche und zeitliche Skalen hinweg hat. „Mit unseren Förderprogrammen ermöglichen wir Universitäten, internationalen Spitzenwissenschaftler:innen Angebote zu machen, die für einen Wechsel nach Deutschland oft ausschlaggebend sind," sagt Marion Müller, Geschäftsführerin der Wübben Stiftung Wissenschaft. Die Stiftung übernimmt nicht nur Personal- und Ausstattungskosten, sondern unterstützt auch Onboarding- und …
… Beispielen werden sie in einem weiteren Workshop am UFZ im September herausarbeiten, wie diese zusammengeführt, erweitert und auf globaler Ebene umgesetzt werden könnten. An dem internationalen Workshop werden unter anderem Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen, nationale und regionale Entscheidungsträger:innen sowie Vertreter:innen von Regulierungsbehörden, internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen zusammenkommen. Annika Jahnke: „Gemeinsam wollen wir Lösungswege und Ideen für globale Regelungen entwickeln – damit …
… die mit Blick auf die Entwicklungen in Hessen und Deutschland mehr denn je notwendig sind. Aber auf der anderen Seite steht die Universität als Arbeitgeberin in der Verantwortung und Verpflichtung, ihre Lehrenden vor Überlast zu schützen und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Ausübung der Forschung zu ermöglichen. Die finanziellen Rahmenbedingungen der nächsten Jahre lassen uns Universitäten nur sehr wenig Spielraum, genau das zu fördern und unterstützen.“ Mit Blick auf den weiteren Prozess betont Schleiff jedoch: „Die Universität …
… Inorganic Chemistry vom 7. bis 9. September 2026 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Ausgerichtet wird die Tagung von den GDCh-Fachgruppen Wöhler-Vereinigung für Anorganische Chemie sowie Festkörperchemie und Materialforschung, die weitere Preise an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben.Direkt zu Beginn der Tagung erhält am 7. September Professor Dr. Ingo Krossing, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, den mit 7500 Euro dotierten Marianne-Baudler-Preis (benannt nach der Phosphor-Chemikerin Marianne Baudler, 1921–2003) für …
… Publikation soll neue Erkenntnisse liefern, bestehende Annahmen überprüfen oder praktische Lösungsansätze nachvollziehbar darstellen.Auch für Studierende und Weiterbildungsabsolventen relevantDie GrandEdu Research School richtet sich nicht ausschließlich an etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auch Studierende, Absolventen beruflicher Weiterbildungen sowie Fachkräfte ohne bisherige Publikationserfahrung können interessante Themen einbringen.Viele Studien-, Projekt- und Abschlussarbeiten enthalten Erkenntnisse, die nach einer gezielten …
Der Klimawandel verändert die Tierhaltung – und das schneller, als viele erwarten. Häufigere und intensivere Hitzewellen belasten Milchkühe physiologisch stark. Wissenschaftler:innen des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN) konnten nun nachweisen, dass bereits moderater Hitzestress messbare Veränderungen im Blut von Holstein-Kühen bewirkt. Dazu zählen Anzeichen für Entzündungsprozesse sowie eine Aktivierung der Blutgerinnung. Gleichzeitig werden bestimmte Abwehrwege in peripheren mononukleären Blutzellen (PBMC) gedämpft. Diese Effekte traten …
… Mission zum Mars. Anstatt auf Ersatzteile von der Erde zu warten, produzieren sie diese direkt an Bord – Schicht für Schicht, aus Metallpulvern. Keine Frachtbeschränkungen, keine Nachschubmissionen, sondern reine Selbstversorgung.Um diese Vision wahr werden zu lassen, testen Wissenschaftler diese Prozesse heute in Vakuumkammern auf der Erde. Sie simulieren, was eines Tages Standard sein könnte: die Herstellung komplexer, ressourceneffizienter Bauteile direkt im Orbit. Jeder erfolgreiche Test bringt sie einer Zukunft näher, in der Raumfahrzeuge sich …
… den deutschen und europäischen Hochschulen. Ich bin sicher, dass es uns gelingen wird, ihre Attraktivität noch weiter zu steigern für Forschung und Lehre auf höchstem Niveau.“Dirk Leuffen ist ein erfahrener, national und international sehr gut vernetzter Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager. In der Universität Konstanz ist er seit vielen Jahren in Führungsverantwortung tätig: zwischen 2015 und 2019 und seit 2024 verantwortete er als Prorektor entscheidende strategische Entwicklungen der Universität, insbesondere in den Bereichen der Forschungs- …
… Ökosysteme eine wichtige Rolle. Unter ihnen gibt es auch Bakterien, die darauf spezialisiert sind, Schadstoffe abzubauen. „Das Schwermetall Uran, das für uns Menschen toxisch ist, können manche Bakterienarten für ihren Stoffwechsel nutzen“, sagt Dr. Evelyn Krawczyk-Bärsch, Wissenschaftlerin in der Arbeitsgruppe Terrestrische Mikrobiologie des HZDR und Co-Autorin der Studie. „Aus Untersuchungen unserer Arbeitsgruppe war bereits bekannt, dass Bakterien in Wasser gelöstes Uran für ihren Stoffwechsel nutzen können, wenn ihnen als Nahrungsquelle Glycerin zur …
… Darstellung der Eingabedaten, die anschließend für ein unüberwachtes Clustering verwendet wird, um Verformungssignale von Nicht-Verformungssignalen zu unterscheiden.Quelle: Zahra Zaliwissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Zahra Zali Wissenschaftlerin in Sektion 4.2 „Geomechanik und Wissenschaftliches Bohren“https://www.gfz.de/staff/zahra.zaliProf. Dr. Patricia Martínez-Garzón Arbeitsgruppenleiterin in Sektion 4.2 „Geomechanik und Wissenschaftliches Bohren“https://www.gfz.de/staff/patricia.martinez.garzonOriginalpublikation:Zali, Z., Martínez-Garzón, P., …
… Cobaltoxid.Elektrokatalytische Verfahren haben den Vorteil, dass sie präzise kontrollierbar sind und mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben werden können. Im Vergleich zu thermischen Verfahren liefert die Elektrokatalyse üblicherweise jedoch geringere Produktionsleistungen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kombinierten Wärme und Strom als Triebkräfte für die Alkoholoxidation und variierten bestimmte Reaktionsparameter wie Druck und Temperatur.Die Reaktion verlief mit hoher Selektivität: Es entstanden überwiegend die gewünschten Produkte Glykolat …
… des VBIO vertreten das gesamte Spektrum der Biowissenschaften von der molekularen, zellulären oder der am Organismus orientierten Sicht bis hin zur Biomedizin.Die Fachsektion Didaktik der Biologie im VBIO (FDDB) verfolgt das Ziel, wissenschaftliche Forschung, wissenschaftlichen Austausch von Wissenschaftler/-innen in allen Qualifikationsphasen zu fördern. Die FDDB engagiert sich für Qualität und Weiterentwicklung der biologiedidaktischen Lehre sowie für die Professionalisierung von Lehrkräften in Schule, Hochschule und außerschulischen Kontexten.
… als Letter in der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics erschienen ist.„Das interferometrische Instrument GRAVITY+ ist extrem stabil [...], was es einzigartig macht, um die Eigenschaften von direkt abgebildeten Exoplaneten mit hoher Genauigkeit zu bestimmen“, sagt Co-Autor und MPIA-Wissenschaftler Jonas Sauter. GRAVITY+ ist eine Erweiterung des ursprünglichen GRAVITY-Instruments und verfügt über eine verbesserte adaptive OptikWas lässt sich über die Atmosphäre und den Ursprung von Beta Pic b lernen?Das Team wendete eine Methode an, die vor …
Mit ihrem Vorhaben „Semidefinite Grundlagen für Quantencodes: Konvergenz, Schranken und Konstruktionen“ haben Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn mit Kolleg*innen aus Berlin, Polen, Frankreich und Slowenien überzeugt. Ziel ist die Entwicklung der mathematischen Grundlagen für Quantencodes, die eines der Schlüsselelemente beim Aufbau zukünftiger, fehlertoleranter Quantencomputer sind.Von deutscher Seite ist u. a. Prof. Dr. Sevag Gharibian, Wissenschaftler am Institut für Photonische Quantensysteme (PhoQS) sowie am Institut für Informatik …
… 2020 als Prorektorin für Internationales und Diversität inne. Sie kandidierte nicht erneut. Fortágh ist seit 2007 Professor für Experimentalphysik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. „József Fortágh ist nicht nur ein hervorragender Wissenschaftler mit internationalem Renommée, sondern er bringt zudem Erfahrung und erprobten Gestaltungswillen in der akademischen Selbstverwaltung mit“, sagt die Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Dr. Karla Pollmann. „Ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit …
… Becker, Jahrgang 1967, studierte an der Universität Dortmund Statistik und Informatik, wo sie promoviert wurde (1996) und sich auch habilitierte (2002). In dieser Zeit arbeitete sie an der Universität an verschiedenen Stationen als Wissenschaftlerin, u.a. am Fachbereich Statistik, im Sonderforschungsbereich 475 "Komplexitätsreduktion in multivariaten Datenstrukturen" und übernahm die Teilprojektleitung im Sonderforschungsbereich 559 "Modellierung großer Netze in der Logistik". Im Wintersemester 2001/2002 übernahm sie zudem eine Vertretungsprofessur …
… Greifswald: „Die Moorforschung gehört seit mehr als 200 Jahren zur Universität Greifswald. Heute ist Greifswald einer der führenden Standorte der Moorforschung in Deutschland: Hier ist die bundesweit einzige Professur für Moorforschung verortet, rund 100 Wissenschaftler*innen aus drei Fakultäten arbeiten zu Mooren, und mit dem Greifswald Moor Centrum besteht eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. Dass die Universität Greifswald zudem Sprecherhochschule des Sonderforschungsbereichs/Transregios WETSCAPES 2.0 ist, zeigt …
… unterschiedlichen Feldern wie regenerative Energien, Elektroenergieerzeugung, -wandlung, -speicherung und -verteilung oder Kreislaufwirtschaft. Der neue Bachelor-Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ eröffnet Absolventinnen und Absolventen auf einem wachsenden Zukunftsmarkt vielfältige berufliche Möglichkeiten: Wissenschaftler*in, Entwicklungs- oder Projektingenieur*in oder auch Unternehmens- oder Politikberater*in. Der Studiengang ist zulassungsfrei. Bewerbungen für das Wintersemester 2026/27 sind bis zum 15. September 2026 über die Website der …
… sowie handlungsbezogener Teilkompetenzen erfordert, vergleichen wir diese drei Unterrichtsansätze auch im Hinblick darauf, wie sie – möglicherweise ganz unterschiedlich – auf Interesse, Motivation und Verständnis der Schüler:innen wirken“, sagt Nina Roczen, Postdoc-Wissenschaftlerin am DIPF. Rund 90 Schulen können mitmachenDazu haben die Forschenden drei jeweils achtstündige Unterrichtseinheiten zum Thema Sojaanbau entwickelt (problemfokussiert, lösungsorientiert und transformativ-lösungsorientiert), die im Frühjahr und Sommer 2027 an rund 90 Schulen …
… pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen – unter anderem in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen, darunter 12.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei gut 2,3 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de
… der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms „Tropische Klimavariabilität und Korallenriffe“ (SPP 2299). Unter der Leitung der MARUM-Forschenden Hana Camelia und Thomas Felis wurde die Studie in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Thailand durchgeführt. Dabei wurden Expertisen aus Korallen-Geochemie, Korallenriff-Ökologie, Ozeanographie und Klimaforschung zusammengeführt, um besser zu verstehen, wie Korallenriffe auf ein sich wandelndes Klima reagieren.Beteiligte Einrichtungen:MARUM …
… voneinander lernen. Die Ständige Senatskommission Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen (SKAE) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) skizziert in einer nun veröffentlichten Stellungnahme, welche Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Einsatz von Reallaboren notwendig sind.Die Wissenschaftler*innen empfehlen darin insbesondere, die Einrichtung und Finanzierung von Reallaboren langfristig anzulegen, damit die dort stattfindende Forschung effizient und erfolgreich sein kann. Zudem könne die Finanzierung von Reallaboren nicht primär aus …