… and Electronics Engineers). 2023 erhielt er den IEEE CSS George S. Axelby Outstanding Paper Award und 2024 für seine Habilitation den Outstanding Habilitation Award der Universität Passau.Der von Kaven-EhrenpreisDer von Kaven-Ehrenpreis wird in der Regel Wissenschaftler*innen aus der Mathematik im Heisenberg- oder Emmy Noether-Programm der DFG als besondere Auszeichnung zuerkannt, kann jedoch auf Vorschlag auch für besondere Forschungsleistungen in der Europäischen Union arbeitender Mathematiker*innen vergeben werden. Die Auswahl trifft das DFG-Fachkollegium …
In einer Studie, veröffentlicht in Nano Energy (Elsevier), zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von CIC energiGUNE (Spanien), der Universität Ferrara (Italien), der TU Hamburg und DESY (Deutschland), der Universität Schlesien in Katowice (Polen) sowie der Technischen Universität Riga (Lettland) – unterstützt vom TUHH-Exzellenzcluster „BlueMat – Water-Driven Materials“ – , dass das zyklische Eindringen und Austreten von Wasser in wasserabweisende, nanoporöse Siliziummonolithe messbare elektrische Energie erzeugen kann.Strom durch Reibung …
… sowie über das Universum als Ganzes zu gewinnen. „Mithilfe von 4MOST erhalten wir zudem Informationen über die Verteilung von Dunkler Materie im Universum“, erklärt Jochen Liske, Professor für Beobachtende Astronomie an der Hamburger Sternwarte und leitender Wissenschaftler am Exzellenzcluster „Quantum Universe“ der Universität Hamburg. „Das interessiert uns, weil die statistische Verteilung Dunkler Materie im Universum Rückschlüsse über die physikalischen Eigenschaften der Dunklen Materie-Teilchen erlaubt“. Liske und sein Team haben in den letzten …
… nicht nur eine Diagnose, sondern auch die Grundlage für die strategische Weiterentwicklung und Maßnahmenplanung. »Mit dem Transformationsindex ist es uns gelungen, 35 Jahre Forschungsarbeit in konkrete Kennzahlen zu überführen«, sagt Janna Bauknecht, Fraunhofer-Wissenschaftlerin im FIZ Transformation & Governance.Praxischeck bestätigt wissenschaftliche ErkenntnisseUm zu prüfen, ob die erarbeiteten Erkenntnisse tatsächlich auch in der Realität zutreffen, hat das Forschungsteam die Faktoren und den Index einem Praxischeck unterzogen: Durch eine …
Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert erstmals 74 Wissenschaftler*innen aus Mitteln des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanzierten „1000-Köpfe-Plus“-Programms. Davon erhalten 66 Personen ein Humboldt-Forschungsstipendium, fünf kommen mit der Förderung eines Humboldt-Forschungspreises und drei mit einem Bessel-Forschungspreis nach Deutschland. Die Geförderten kommen aus 25 Ländern, unter anderem aus Chile, China, Kanada und den USA. Die zusätzlichen Mittel aus dem Programm ermöglichen es der Humboldt-Stiftung, …
… unterstreichen, wie hydrothermale Fahnen als Fernversorgungssysteme für bioverfügbares Eisen fungieren – ein Prozess mit weitreichenden Auswirkungen auf die Produktivität der Ozeane und den globalen Kohlenstoffkreislauf.Die Veröffentlichung ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von zwölf Wissenschaftler:innen aus bedeutenden deutschen Meeresforschungszentren, darunter GEOMAR, AWI und das ICBM in Oldenburg. Sie wird geleitet von Solveig I. Bühring vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, zusammen mit ihren MARUM-Kollegen …
… einer zusätzlichen Ausbildung im Bereich Mykologie fasziniert mich die vielfältige Einsatzmöglichkeit von Myzel in Werkstoffen. Wir haben hier die Chance, ökologisch unbedenkliche und recyclingfähige Materialien zu entwickeln und damit Gutes zu bewirken«, erklärt Dr. Henrik-Alexander Christ, Wissenschaftler am Fraunhofer WKI. Es gibt Pilze, die fast alle organischen Stoffe, wie Pflanzenfasern oder Holzpartikel, zersetzen können. Als Myzel wird die Gesamtheit der fadenförmigen Zellen eines Pilzes bezeichnet. Bei der Zersetzung von organischen Materialien …
… Strang ziehen. Die Bergische Universität bietet zum Finden dieser Lösungen ein großartiges fächerübergreifendes Wissensnetzwerk, das durch das neue Aktivitätsfeld noch weiter an Sichtbarkeit gewinnt.“Ebenfalls erfreulich: Im neuen Netzwerk trifft Erfahrungswissen auf ambitionierte Nachwuchswissenschaftler*innen – so waren Teilnehmende aus unterschiedlichen Karrierestufen vertreten und im Austausch. Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurden am Ende des Symposiums drei Preise für die beste Publikation (Amin Zargaran), das beste Poster …
… Dr. Holger Schielzeth vom Institut für Biodiversität, Ökologie und Evolution der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützten Projekts begonnen und in der Schweiz vollendet. Beteiligt waren zahlreiche weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehreren Ländern. Austausch eines Farbgens über Artgrenzen hinweg In ihrer Studie beschreiben die Forscherinnen und Forscher, dass Balkansteinschmätzer (Oenanthe melanoleuca) durch die Veränderung eines einzelnen Farbgens die Farbe …
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vermuten schon seit langem, dass die Annihilation, bei der sich Teilchen Dunkler Materie gegenseitig auslöschen, eine mögliche Quelle der beobachteten Gammastrahlung sein könnte. Allerdings stimmte die räumliche Verteilung dieser Strahlung bisher nicht mit der von Modellen vorhergesagten Anordnung der Dunklen Materie überein. Eine alternative Erklärung besagt, dass alte Millisekundenpulsare die Strahlen erzeugen könnten.In der neuen Studie modellierten die Forschenden die Entstehung von Milchstraßen ähnlichen …
… erreichen könnten, als größere Wärmekraftmaschinen.“ Warum das so ist, zeigt Professor Eric Lutz gemeinsam mit Dr. Milton Aguilar, Postdoc-Forscher am Institut für Theoretische Physik I, jetzt in einem Science Advances Paper. Im 3-Fragen-an-Interview bringen die beiden Wissenschaftler ihre Entdeckung auf den Punkt. Was genau haben Sie herausgefunden?Der französische Physiker Sadi Carnot bestimmte vor fast genau 200 Jahren den maximalen Wirkungsgrad von Wärmekraftmaschinen. Das Carnot-Prinzip, der zweite Hauptsatz der Thermodynamik, wurde für große, …
Die Wissenschaftlerin stammt ursprünglich aus Belarus, wo sie von 2001 bis 2007 in Minsk an der Belarussischen Staatlichen Universität studierte und dabei einen Masterabschluss in Mathematik und einen Diplomabschluss in Mathematik – Systemanalyse machte. Im Rahmen eines DAAD-Stipendiums konnte sie zudem ein Masterstudium in Computermathematik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg abschließen.Bis 2015 war Darya Kastsian dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, erst an der Technischen Universität Braunschweig und dann an der Ruhr-Universität …
… deutliche Vereinfachung der pharmazeutischen Synthese und eröffnet Chemikerinnen und Chemikern die Möglichkeit, neuartige Moleküle zu synthetisieren, die bislang noch nicht hergestellt wurden.Die in der angesehenen Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Forschung, geleitet von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der RWTH Aachen aus Deutschland, Großbritannien, China und Italien, thematisiert die Aktivierung der zentralen chemischen Bindung innerhalb von Aminen: der Kohlenstoff-Stickstoff-Bindung. Durch die Aktivierung dieser Bindung konnten die …
„Mit unserer Förderung ermöglichen wir die Berufung zweier junger international ausgewiesener Wissenschaftler:innen an deutsche Universitäten und stärken damit den Wissenschaftsstandort Deutschland in wichtigen Zukunftsfeldern“, sagt Marion Müller, Geschäftsführerin der Wübben Stiftung Wissenschaft. Wertschöpfung durch technologische InnovationenDavid Finken baut ab Dezember 2025 die neu geschaffene Tenure-Track-Professur für Marketing & Technology an der TUM auf. Die Professur ist interdisziplinär angelegt und verbindet sozialpsychologische …
… Teil des internationalen, gemeinnützigen CDL-Netzwerks. Es begleitet wissenschafts- und technologiebasierte Start-ups in der frühen Entwicklungsphase. Über neun Monate hinweg erhalten Gründerinnen und Gründer ein strukturiertes Mentoring durch erfahrene Unternehmer, Investoren und Wissenschaftler, das sie bei Entwicklung und Skalierung ihrer Technologien unterstützt. Der neue Stream schließt eine kritische Lücke zwischen technologischer Entwicklung und praktischer Anwendung im Verteidigungsbereich. Die teilnehmenden Start-ups erhalten Zugang zu einem …
… für Absolventinnen und Absolventen der Saar-Universität. Darüber hinaus lag August-Wilhelm Scheer die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders am Herzen. Die von ihm gegründete August-Wilhelm Scheer Stiftung für Wissenschaft und Kunst unterstützt Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler und fördert innovative Forschungsprojekte. Durch die Vergabe von Stipendien und die Finanzierung von Forschungsvorhaben ermöglicht die Stiftung jungen Forscherinnen und Forschern, ihre Ideen zu verwirklichen und neue Wege zu beschreiten. …
… Bereich des automatisierten Fahrens von Straßenfahrzeugen und werden gezielt an die Anforderungen der Landwirtschaft angepasst. „Im ersten Projekthalbjahr konnten wir bereits zahlreiche Schritte für die Entwicklung des Code of Practice umsetzen“, erklärt Ostfalia-Wissenschaftler Bachem. Es wurden europäische Verordnungen – unter anderem die Maschinen-, Daten- und KI-Verordnung – untersucht und daraus konkrete Anforderungen im Anwendungsbereich von automatisierten Landmaschinen abgeleitet. Zudem wird ein Worst-Case-Szenario erarbeitet, anhand dessen …
… 2025 nachhaltige Unternehmen aus Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf mit Forscher*innen aus sieben Berliner Hochschulen zusammen: HTW Berlin, KHSB, EHB, BHT, HWR Berlin, UdK und TU Berlin.Ausgehend von den Fragestellungen der Unternehmen werden gezielt Wissenschaftler*innen eingeladen, die ihre Forschung mit praktischen Herausforderungen verbinden möchten. Die individuellen Paare treffen zunächst in einem Speed-Dating-Format aufeinander. Anschließend bietet ein Open Space Raum für vertiefende Gespräche, neue Projektideen und mögliche …
… (https://www.uni-hamburg.de/wissen-fuer-alle/wir-wollens-wissen.html) möglich. Einzelne Vorträge sind auch bereits für die Klassenstufen 7 und 8 geeignet – diese sind jeweils im Programm vermerkt.An dem Format, das seit 2018 angeboten wird, beteiligen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni, des Deutschen Elektronen-Synchrotrons, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und des Leibniz Instituts für Virologie.„Wir wollen's wissen“ wird aus Mitteln der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert.wissenschaftliche Ansprechpartner:Tina …
… Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen, darunter 12.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei gut 2,3 Milliarden Euro.
… unter ungewöhnlichen Bedingungen: Sie können nicht alle ihre bevorzugten Wasserstoffbrückenbindungen eingehen. Im übertragenen Sinne sind sie wie Gäste, die in einem überfüllten, überhitzten Aufzug festsitzen – und nur darauf warten, dass jemand die Tür öffnet.Wissenschaftler*innen sprechen in diesem Zusammenhang von „hochenergetischem Wasser“ – nicht, weil es leuchtet oder sprudelt, sondern weil es sich in einem energetisch ungünstigeren, unkomfortableren Zustand befindet als gewöhnliches Wasser. Wenn ein anderes Molekül dieses Wasser verdrängt, …
… Allheilmittel sind, sondern je nach Zielsetzung und Kontext sorgfältig gestaltet werden müssen“, wie Christina Hümmer zusammenfasst. Teil eines interdisziplinären Projekts Die Studie ist Teil des Projekts DigiTaKS*, unter dessen Dach die JMU-Wissenschaftlerinnen synchron-hybride Lehr-Lern-Settings an Hochschulen entwickeln, pilotieren und erforschen. DigiTaKS* steht für „Digitale Schlüsselkompetenzen für Studium und Beruf – Entwicklung eines Modells zur transformativen digitalen Kompetenzentwicklung Studierender“. Das Projekt wird gefördert vom Zentrum …
… neu eingeschriebene junge Menschen an der Universität des Saarlandes begrüßen können wie in den vergangenen Jahren. Auch, dass die Zahl der Promovenden deutlich gestiegen ist, ist ein starkes Indiz dafür, dass wir ein attraktives Forschungsumfeld bieten, das junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt motiviert, zu uns ins Saarland zu kommen.“ Dies sei für die Universität, aber auch für das Saarland insgesamt eine ermutigende Nachricht, so der Universitätspräsident weiter. Neben den bereits etablierten Studienfächern im Portfolio …
… in mehr als 20 verschiedenen festen Formen oder Phasen vor, die sich in der Anordnung der Moleküle unterscheiden. Die Phasen werden mit römischen Ziffern benannt, wie Eis I, Eis II oder Eis III. Nun haben Forschende unter der Leitung von Wissenschaftlern des Korea Research Institute of Standards and Science (KRISS) eine neue Phase namens Eis XXI identifiziert und beschrieben. Die Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift Nature Materials veröffentlicht.Die neuen Erkenntnisse beruhen auf Experimenten am European XFEL, dem weltweit größten Röntgenlaser, …
… afrikanischen und anderen internationalen Partnern“, sagt Prof. Dr. Nina Nestler, Vizepräsidentin für Internationalisierung, Chancengleichheit und Diversity. „Besonders an unserem Exzellenzcluster, aber auch an den vielen anderen großen Projekten sieht man, dass die Universität Bayreuth und ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler international bestens vernetzt sind. Dies bietet die Möglichkeit für einen intensiven Austausch und hilft dabei, das Wissen vor Ort und die Forschung in Bayreuth zusammenzubringen.“ Für das kommende Jahr stehen der Ausbau und …
… Bewertungen der IUCN wurde die Art als gefährdet geführt; nun wurde der Status auf „Extinct“, also ausgestorben, geändert. Der letzte bestätigte Nachweis eines lebenden Exemplars stammt aus dem Jahr 1987. Auch jährliche Suchaktionen ab 2011 unter Leitung des Wissenschaftlers Guilherme Mascarenhas von der Universidade Técnica do Atlântico auf São Vicente brachten keinen Erfolg. „Seit 38 Jahren konnten keine lebenden Exemplare dieser Art mehr gefunden werden. Diese Zeit reicht über mindestens sechs Schnecken-Generationen hinweg. Angesichts dieser Fakten …
… an, ihr Profil weiter zu schärfen, die interdisziplinäre Forschung zu intensivieren und den Dialog mit Gesellschaft und Politik zu stärken. Am heutigen Freitag werden die Feierlichkeiten mit einem wissenschaftlichen Symposium am Forschungscampus Bahrenfeld fortgesetzt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche der MIN-Fakultät präsentieren zu den drei Bereichen „Life Science“, „Materials“ und „Quantum Science and Technologies“ aktuelle Projekte. Ziel ist, in den Dialog zu treten und neue, interdisziplinäre Forschungsprojekte zu …
… also Lichtteilchen, können quantenkryptographische Schlüssel erzeugt werden, die die Kommunikation der Zukunft praktisch abhörsicher machen. Die Technologien sind außerdem wegweisend für ein zukünftiges Quanteninternet, das Quantencomputer miteinander verbindet. An dem Experiment waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen (FAU) sowie aus den Fraunhofer Instituten für Angewandte Optik und …
… diese Diagramme die Breitenwanderung von Sonnenflecken und Magnetfeld im Verlauf des Zyklus: Flecken entstehen in mittleren Breiten und wandern stetig in Richtung Äquator. Durch Mittelung der kartierten Magnetfeldstärke in verschiedenen Breiten für jede Epoche erstellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des AIP analoge Diagramme für ι Hor und zeigten damit, wie seine magnetischen Regionen im Laufe jedes Zyklus in Richtung Pol und Äquator wandern.Aus diesen stellaren Schmetterlingsdiagrammen gewann das Team direkte Schätzungen der großräumigen …
… Zellen alle internen Informationen vorliegen, kommen Moleküle aus der gesamten Zelle an einem Ort zusammen und bilden Ansammlungen, die ganz unterschiedliche Konsistenzen haben können. Sie können flüssig, gelartig oder fest sein. Kondensate nennen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese zellinternen Versammlungsorte der Informationsmoleküle. Klümpchenbildung für Entscheidungsfindung Wie sich diese Kondensate genau bilden und wie der zelluläre Informationsaustausch genau funktioniert, war bislang unklar. Forschende der ETH Zürich um den Biologieprofessor …
… verschiedene Signale aus: Dazu gehören das Nährstoffsignal Sulfat sowie ein kleines Eiweißmolekül – beide werden von der Wurzel in den Spross transportiert, wenn der Boden austrocknet. Außerdem entsteht bei starker Lichtintensität ein bestimmtes Pflanzenhormon, wie die Wissenschaftler der Universität Heidelberg herausgefunden haben.„Wenn der in den Chloroplasten lokalisierte Cystein-Synthase-Komplex durch eines dieser Stresssignale aktiviert wird, regt er die ABA-Biosynthese in den Schließzellen an und sorgt dafür, dass sich die Poren auf den Blättern …
… die globalen Biodiversitätsmuster bekommen, die mit den traditionellen Verfahren nicht möglich sind. Die neuen Technologien könnten zwar nicht die etablierten Ansätze ersetzen. Sie seien aber eine wertvolle Ergänzung, um Ökosysteme besser zu verstehen. Die Wissenschaftler:innen verwendeten KI-Algorithmen, um aus den Satellitenszenen Pflanzenmerkmale abzuleiten. Anhand dieser wurden dann die quantitativen Messwerte für die funktionelle Diversität – also die unterschiedlichen Aufgaben und Eigenschaften von Pflanzen in einem Lebensraum – berechnet. …
Im vergangenen Jahr hatte die Universität Koblenz zu Ehren der weltbekannten Wissenschaftlerin eine Elsbeere auf dem Campus gepflanzt. Damit würdigte die Universität Goodalls außergewöhnliches Lebenswerk anlässlich ihres 90. Geburtstags und setzte ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit und Artenvielfalt. Die Baumpflanzung erfolgte auf Anregung des Jane-Goodall-Instituts Deutschland und symbolisiert die Verbindung zwischen Wissenschaft, Verantwortung und Zukunftsgestaltung – Werte, die auch Goodalls Lebensweg prägten.Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl, …
… Studiums war sie als Tutorin im Schülerlabor der TU Berlin tätig und hat sich außerdem zeitweise ehrenamtlich im Techno-Clubs des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin engagiert.Clara von Simson-PreisDer Name des Preises nimmt Bezug auf die Wissenschaftlerin und Politikerin Dr. Clara von Simson, die 1951 als erste Frau im Fach Physik der TU Berlin habilitierte und als Privatdozentin die erste Grundordnung der TU Berlin vonseiten des Mittelbaus mitgestaltete. Später war sie Leiterin der Lette-Schule, setzte …
… Mindestens für die nächsten zwei Jahre wird sie ihr Amt in Bayern zusammen mit der Sprecherin der LaKoF Bayern, Prof. Dr. Wolf von der Hochschule München, ausüben.Aufgaben und ZielsetzungenDie LaKoF Bayern vertritt die Interessen von Wissenschaftlerinnen, Studentinnen und Frauen des wissenschaftsstützenden Personals auf Landesebene und pflegt den Austausch mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die LaKoF Bayern befasst sich mit übergeordneten Fragestellungen der Frauenförderung, um hochschulpolitisch Einfluss nehmen zu …
… Die grenzübergreifende Zusammenarbeit trägt Früchte – von sensorgestützter Bewässerung für Stadtbäume bis hin zu mobilen Flutschutzwänden. „Wir sehen, dass der Austausch zwischen Dänemark und Deutschland enorm wertvoll ist“, sagt Dr. Agnes Sachse, Wissenschaftlerin im POSEIDON-Projekt und am Kompetenzzentrum Geo-Energie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). „Die Herausforderungen unterscheiden sich zwar: Norddeutschland kämpft vor allem mit Starkregenereignissen, Dänemark eher mit steigendem Grundwasser, aber auch mit Starkregen. Doch …
Chemikalien werden heute für sehr unterschiedliche Zwecke genutzt: darunter Pharmazeutika, Pestizide, Zwischenprodukte bei der industriellen Produktion, Chemikalien in Verbrauchsprodukten und Plastikzusätzen. Für ihre Studie haben die Wissenschaftler das Wissen zu all diesen Stoffgruppen zusammengetragen und zeigen auf, wo jeweils die wesentlichen Problembereiche mit Blick auf Mensch und Umwelt liegen. „Pestizide zeichnen sich durch eine sehr hohe Toxizität aus. Das macht eine umfangreiche Bewertung der tatsächlich in der Umwelt verbleibenden Wirkstoffe …
… verraten, ob ein Ökosystem intakt oder aus dem Gleichgewicht geraten ist.Solche und weitere Beispiele finden sich in dem neuen Buch „Kann KI die Natur retten?“ Geschrieben haben es die Biologin Dr. Frauke Fischer vom Biozentrum der Universität Würzburg und die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Hilke Oberhansberg.Was an der Natur genial und an KI intelligent istDie Autorinnen erklären, wie Biodiversität und KI sich entwickelt haben. Sie beschreiben, was an der Natur genial und an der KI intelligent ist. Sie zeigen, wo Naturschutz und Biodiversität …
… einen numerischen Code entwickelt, den „Frankfurt particle-in-cell code for black hole spacetimes (FPIC)“, der mit hoher Genauigkeit die Prozesse beschreibt, die zur Umwandlung von Rotationsenergie in einen Teilchenstrahl führen. Das Ergebnis: Die Wissenschaftler fanden heraus, dass neben dem sogenannten Blandford-Znaiek-Mechanismus, demzufolge starke Magnetfelder für die Umwandlung der Rotationsenergie verantwortlich sind, ist ein weiterer Prozess an der Energieentnahme beteiligt ist: die magnetische Rekonnexion. Hierbei brechen Magnetfeldlinien …
Das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) ist mit dem Thüringer Tierschutzpreis 2025 geehrt worden. Die Wissenschaftler*innen Dr. Kerren Volkmar und Dr. Maria Straßburger erhielten die Auszeichnung für die Entwicklung eines neuartigen Lungenmodells, das Tierversuche in der Infektionsforschung deutlich reduziert.Mit dem Thüringer Tierschutzpreis würdigt das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie Projekte, die sich in besonderer Weise für den Schutz von Tieren einsetzen. In diesem …
… ecuadorianischen Chocó-Regenwald 62 Flächen in unterschiedlichen Stadien der Regeneration – von landwirtschaftlich genutzten Bereichen wie Kakaoplantagen über junge Sekundärwälder bis hin zu ungestörten Naturwäldern. Als Teil dieses Projektes analysierte ein Forschungsteam um die Senckenberg-Wissenschaftlerin Anna Landim, welche Tiere Samen von welchen Pflanzen ausbreiten und wie sich die Vielfalt dieser Wechselbeziehungen verändert. Die Ergebnisse zeigen: Die für die natürliche Ausbreitung der Früchte und Samen zuständigen Tiere – insbesondere größere …
… eine der diesjährigen Organisatorinnen, ergänzt: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den Workshop zusammen mit Diana und Robert in Münster auszurichten. Gerade die Vernetzung und der Austausch innerhalb des Programms sind für uns Nachwuchswissenschaftler besonders wichtig.“Alle neuen und ehemaligen Rückkehrer sind herzlich willkommen, im nächsten Jahr am Workshop in Paderborn teilzunehmen. Ansprechpartner sind: Giovanni Cerchiari (Uni Siegen), Nicholas Güsken (Uni Paderborn), Iris Niehues (Uni Münster).NRW Rückkehrerprogramm Das NRW-Rückkehrprogramm …
… Eigenschaften von neuartigen Materialsystemen zusammenhängen und wie diese gezielt gestaltet werden können, um bestimmte Funktionalitäten in Anwendungen der Energietechnik, der Sensorik, Aktorik und Biomedizin zu realisieren.Damit trägt die experimentell arbeitende Wissenschaftlerin zur Schärfung des Forschungsprofils des Max-Planck-Instituts Magdeburg im Bereich Systemtechnik funktionalisierter Materialien bei. Mit ihrer Forschung möchte Sohini Kar-Narayan neue Erkenntnisse und systemtechnische Ansätze zur Gewinnung, Speicherung und Wandlung erneuerbarer …
… for Advanced Studies, und University College Dublin, Irland), Paola Pinilla (Mullard Space Science Laboratory, University College London, Großbritannien) sowie Leonardo Testi (Dipartimento di Fisica e Astronomia, Università di Bologna, Italien).Die Europäische Südsternwarte (ESO) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang. Astronom*innen nutzen sie, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken. …
Wissenschaftler des Fraunhofer FEP forschen an einer Technologie zur Herstellung von plasmabehandelten Flüssigkeiten (PBF), die als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen chemischen Desinfektionsmitteln eingesetzt werden können. In einer aktuellen Studie wird deren Eignung als Oberflächendesinfektionsmittel untersucht. Die Forschungsergebnisse zeigen eine Haltbarkeit von über 10 Monaten und eine gute antimikrobielle Wirksamkeit gegen E. coli.Die Technologie nutzt Atmosphärendruck-Plasmaquellen zur Behandlung von Flüssigkeiten, wodurch reaktive …
Bei der Suche nach Dunkler Materie nutzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der XENON-Kollaboration einen der weltweit empfindlichsten Dunkle-Materie-Detektoren („XENONnT“). Im Gran-Sasso-Labor des Nationalen Instituts für Kernphysik (INFN) in Italien wollen sie damit extrem seltene Teilchenwechselwirkungen nachweisen. Diese könnten Aufschluss über die Natur der Dunklen Materie geben. Das Problem ist jedoch: Winzige Mengen natürlicher Radioaktivität erzeugen Störsignale, die die schwachen Signale überdecken können. Das XENONnT-Experiment hat …
Prof. Dr. Simon Elsässer hat am 1. Oktober 2025 die Professur für Synthetische Biologie an der Universität Freiburg übernommen. Der Biochemiker gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftler*innen in der technologischen und methodischen Weiterentwicklung der Epigenetik und synthetischen Biologie. Die Professur wird von der Carl-Zeiss-Stiftung über zehn Jahre mit insgesamt 4,8 Millionen Euro gefördert und ist an der Fakultät für Biologie angesiedelt. Außerdem wird Elsässer eng mit dem Exzellenzclusters CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling …
… Doch um die Evolution des Pferdes zu verstehen, muss man auch die Geschichte davor betrachten. Archäologische Funde zeigen beispielsweise, dass Pferde schon für frühe Menschenarten eine zentrale Rolle spielten – insbesondere als Nahrungsquelle.“Der Tübinger Wissenschaftler hat gemeinsam mit den Doktorandinnen Arianna Weingarten und Meret Häusler sowie einem Forschungsteam nun erstmals mitochondriale Genome der ausgestorbenen Pferdeart Equus mosbachensis aus der Fundstelle Schöningen in Niedersachsen untersucht. Weingarten, die Erstautorin der Studie, …
… - das sind Schlote am Grunde des Ozeans, aus denen heißes Wasser aufsteigt. In den Weltmeeren der Erde gibt es im Umfeld vergleichbarer hydrothermaler Felder Hinweise auf Leben.“Organische Verbindungen relevant für potenziell biologische Moleküle Die beteiligten Wissenschaftler*innen identifizierten in den Eispartikeln auch Moleküle, die noch nie zuvor in einem Ozean außerhalb der Erde nachgewiesen wurden. Darunter sind auch solche, die als Bausteine komplexer Verbindungen dienen können. Derartige Moleküle, zu denen beispielsweise die sogenannten …