Physik, Mathe oder Französisch – welches Fach ist bei Schülerinnen und Schülern heutzutage eigentlich besonders unbeliebt? Dieser Frage wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Osnabrück bei einer Studie nachgehen, für die sie rund 20.000 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schultypen befragen wollen. Online dürfen die dann einmal selbst Schulnoten vergeben: von Eins bis Sechs. An der Studie sind Prof. Dr. Christian Reintjes, Prof. Dr. Ferdinand Stebner sowie Till Kaiser vom Institut für Erziehungswissenschaften beteiligt …
… südlichen Verwandten Bradypus crinitus. Sie leben in unterschiedlichen Regionen des Mata Atlântica. Das Genom einer Art entspricht ihrem genetischen „Bauplan“; bei der Genomsequenzierung werden die in der DNA enthaltenen Informationen in Daten umgewandelt, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren können. Durch die Untersuchung der Genome der Faultiere konnten sie ermitteln, wie frühere Umwelt- und Klimaveränderungen und aktuelle menschliche Eingriffe in die Lebensräume die genetische Vielfalt, die Populationsgeschichte und den Erhaltungszustand …
… Forschungsrats (ERC):https://erc.europa.eu/news-events/news/erc-2025-synergy-grants-resultsZur Förderentscheidung des Europäischen Forschungsrats (ERC) über die Synergy Grants, die am Donnerstag bekanntgegeben wurde, sagte Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Das hervorragende Ergebnis der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Baden-Württemberg in dem europaweiten Auswahlverfahren unterstreicht die Exzellenz unserer Forschungslandschaft. Die Verbundprojekte der Synergy Grants fördern zudem eindrucksvoll die immer wichtiger …
… unser Verständnis der Sonne und anderer sonnenähnlicher Sterne durch Fortschritte in der Kernphysik und der Sternmodellierung zu vertiefen. Das Projekt spiegelt unser Engagement für die Grundlagenforschung und die Stärkung der Position Sachsens als Zentrum wissenschaftlicher Exzellenz wider.“HZDR-Wissenschaftler Daniel Bemmerer, der die LUNANOVA-Gruppe leitet, erklärt: „Ich bin dankbar für diesen Erfolg und für das Vertrauen, das der ERC mir und meinen Kollegen entgegenbringt. Ohne die starke, langjährige Unterstützung des HZDR und der TU Dresden …
… über den Schulbereich hinaus als Bildungsressource nutzbar gemacht werden könne. Kai Koch forscht zu Musikgeragogik, Musik und Demenz, Musikpädagogik und Chorpädagogik und ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik.Den mit 2.000 Euro dotierten Lehrpreis nahm der Wissenschaftler am 5. November im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres 2025/2026 von Prof. Dr. Dorothee Kohl-Dietrich entgegen. „Seine Fähigkeit, Studierende zu begeistern, sie individuell zu fördern sowie ihnen ein praxisnahes Studium zu bieten, kann für viele …
… Synergy Grant geförderte Gemeinschaftsprojekt MitoContact an: Mit seiner Forschung will das Team um Suliana Manley, Wanda Kukulski und Kai Johnsson ein tieferes Verständnis für die Rolle der Membrankontaktstellen gewinnen. Dazu werden die drei Wissenschaftler*innen die verschiedenen Methoden, die sie in ihren Laboren bereits erarbeitet haben, zusammenführen und weiterentwickeln. Kai Johnsson entwickelt am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung chemisch-biologische Werkzeuge und Fluorophore für funktionelle Zell- und Organismusstudien. Ein …
PressemitteilungHeidelberg, 6. November 2025Zwei ERC Synergy Grants für Wissenschaftler der Universität HeidelbergEuropäischer Forschungsrat vergibt hochdotierte Förderungen für komplexe Vorhaben in der ForschungFür zukunftsweisende Forschungsprojekte, die von mehreren Teams gemeinsam bearbeitet werden, haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg zwei ERC Synergy Grants, zwei hochdotierte Förderungen des Europäischen Forschungsrates (ERC), eingeworben. Der Radioonkologe Prof. Dr. Dr. Amir Abdollahi koordiniert ein trinationales Verbundvorhaben …
… mit internationalen Forschungsteams jeweils einen Synergy Grant eingeworben – eine der angesehensten Auszeichnungen des Europäischen Forschungsrats (ERC).Mit den hochkompetitiven Synergy Grants fördert der ERC Projekte, die nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von zwei bis vier Teams von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu bewältigen sind und zu „Fortschritten an der Grenze des Wissens“ führen. Die Fördersumme pro Projekt beträgt bis zu 14 Millionen Euro für eine Laufzeit von bis zu sechs Jahren.„Ich freue mich außerordentlich über …
… Verfahren, bei dem der physikalische Zustand eines Metallions mithilfe äußerer Reize wie Licht oder Elektronen in seiner aktiven Form stabil gehalten wird – wollen sie diese Methode mit einer Massenspektrometrie-Überwachung kombinieren.Dies wird es den Wissenschaftlern ermöglichen, eine große Anzahl von Parameterpermutationen zu untersuchen, erfolgreiche Reaktionen zu identifizieren und kinetische Daten zu sammeln, die in theoretische Modelle einfließen und tiefe Einblicke in katalytische Systeme liefern können.Prof. Roithová erklärt: „Durch die …
… Verständnis der Physik von Stratocumulus-Wolken die Unsicherheit von Wetter- und Klimaprognosen zu verringern.Turbulente Prozesse an der Oberseite von Stratocumulus-Wolken beeinflussen deren gesamte Entwicklung bis hin zum Niederschlag. In den kommenden sechs Jahren werden die Wissenschaftler*innen diese Prozesse mit Hilfe des bewährten CloudKite-Observatoriums untersuchen, das am MPI-DS entwickelt wurde. Das Observatorium verwendet einen stationären Ballon, der modernste Instrumente mit einem Gewicht von 120 kg zwei Kilometer in den Himmel befördert …
… Während eine solche Aktivität auf den ersten Blick Chaos hervorrufen könnte, entstehen stattdessen bemerkenswert stabile und geordnete Strukturen.“Um die Stabilität des Systems zu testen und die entstehende Ordnung und Bewegung zu stören, erzeugten die Wissenschaftler*innen Rauschen und Störungen. „Wir haben festgestellt, dass die Bewegungsmuster bemerkenswert robust und stabil sind“, berichtet Suropriya Saha, Gruppenleiterin am MPI-DS.Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler*innen, indem sie das Modell für nicht-reziproke Wechselwirkungen mit …
Anlässlich der Netzwerktagung der Alexander von Humboldt-Stiftung sind 228 junge Forschende aus 49 Ländern vom 12. bis 14. November 2025 zu Gast an der Universität Bayreuth (UBT). Die Wissenschaftler*innen werden derzeit von der Humboldt-Stiftung gefördert und arbeiten mit Kolleg*innen an Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland zusammen. Ziel der Veranstaltung ist es, die neuen Humboldtianer*innen untereinander und mit Bayreuth – exemplarisch für den Forschungsstandort Deutschland – vertraut zu machen. Zudem erhalten sie im Gespräch mit Mitarbeitenden …
… erläutert Rezzolla. „Einerseits hochaufgelöste Schattenbilder der Schwarzen Löcher, um daraus ihren Radius möglichst gut bestimmen zu können, und andererseits eine theoretische Beschreibung, wie stark die verschiedenen Ansätze von der Einstein’schen Relativitätstheorie abweichen.“ Die Wissenschaftler haben nun eine umfassende Beschreibung vorgelegt, wie sehr sich verschiedene Arten hypothetischer Schwarzer Löcher von der Relativitätstheorie unterscheiden und wie sich dies in den Schattenbildern niederschlägt. Um dies zu untersuchen, führte das Team …
… Sargassum-Biomasse in den vergangenen Jahren jedoch nicht erklären.Einem vom Max-Planck-Institut für Chemie geleiteten internationalen Forschungsteam ist es nun gelungen, den wesentlichen Mechanismus aufzuklären, der zu der übermäßigen Algenblüte führt. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen konnten zudem beschreiben, unter welchen klimatischen Bedingungen dies geschieht. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, zukünftige Sargassum-Plagen besser vorherzusagen.Zusätzlicher Stickstoff durch Cyanobakterien auf den AlgenDie Mainzer Forschenden beschreiben …
… Steinnelke entwickeltMit Modellen zeigten die ETH-Forschenden auf, dass die beiden Allele sehr alt sind, «älter als die Steinnelke selbst», erklärt der Pflanzengenetiker. Um herauszufinden, wann die Allele in der Evolution der Dianthus-Arten aufgetreten sind, untersuchten die Wissenschaftler:innen deshalb auch Gene von weiteren Arten, die mit der Steinnelke verwandt sind. Diese Analysen zeigen: Selbst bei weit entfernt verwandten Arten sind wichtige Unterschiede zwischen den warmen und kalten Allelen bereits vorhanden. Die Forschenden schliessen …
Bei der Beobachtung unseres Erdsystems greifen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunehmend auf Künstliche Intelligenz zurück. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise das Wetter genauer vorhersagen oder vor Naturereignissen, wie etwa Überschwemmungen, warnen. Doch für die meisten KI-Modelle sind unsere Erde und die auf ihr stattfindenden Prozesse zu komplex – erst recht, wenn sie sich so rasant verändern wie derzeit durch den Klimawandel. Ein Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des Universitätsklinikums Jena, des Max-Planck-Instituts …
… Hinterland. Und ganz nebenbei lagern sie in ihrem Sediment, in ihrem Holz und ihren Blättern noch aus Kohlendioxid (CO2) gebildete organische Moleküle ein. Von „blauem Kohlenstoff“ sprechen die Fachleute.Es sind jedoch nicht nur die Eigenschaften der Gezeitengewächse, die den Wissenschaftler Dr. Martin Zimmer faszinieren. Es ist auch der Lebensraum an sich. Die fast mystische Atmosphäre im morgendlichen Nebel, bevor die Hitze und die Mücken kommen. Das klackende Geräusch in den Krabbenhöhlen, wenn der Wasserspiegel schmatzend sinkt. Die Rufe der …
… die Vision einer „Protein-Elektronik“ für nachhaltige Sensoren oder Energiesysteme in greifbare Nähe.„Für uns ist das Projekt besonders spannend, weil es etwas völlig anderes ist, als was wir sonst tun“, erklärt Prof. Frank Neese vom MPI für Kohlenforschung. Da der Wissenschaftler vor seinem Studium der Chemie jedoch in Biologie geforscht hat, sei es für ihn auch eine Art „Heimspiel“.Die Förderung durch „NEXT – Quantum Biology“ unterstreicht, wie wichtig mutige Grundlagenforschung für zukunftsweisende Innovationen ist. Das gesamte Team dankt der …
… künftig einen noch größeren Bedarf an evidenzbasierten Informationen zur Bevölkerungsentwicklung haben. Um politisch und gesellschaftlich relevante Themen weiterhin agil bearbeiten zu können, benötigt das BiB daher zwingend zusätzliche Personalmittel und Dauerstellen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung ist eine Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums des Innern (BMI) mit Sitz in Wiesbaden, die nach 2010 nun zum zweiten Mal durch den Wissenschaftsrat evaluiert wurde. Seit seiner Gründung …
… werden._ Stärkung der Sichtbarkeit vorklinischer und klinisch-theoretischer Fächer: Diese sollen in standortübergreifende Forschungsstrukturen, Departments oder Netzwerke eingebunden und stärker mit außeruniversitären Institutionen und Wirtschaftspartnern vernetzt werden._ Förderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen: Programme für Clinician Scientists und Medical Scientists sind auszubauen und langfristig zu sichern, um Forschung und wissenschaftliche Karrierewege attraktiver zu gestalten._ Interdisziplinarität …
… 56 bis 73 Prozent der Heringe kehren zur Fortpflanzung in ihr Geburtsgebiet zurück – unabhängig von der Größe des jeweiligen Laichgebiets.„Das ist der erste Nachweis für eine ausgeprägte Brutort-Treue beim Hering“, sagt Dorothee Moll, Erstautorin der Studie und Wissenschaftlerin am Rostocker Institut. Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass jüngere und unerfahrene Heringe sich einfach den Schwärmen älterer Fische anschließen, wenn es Zeit für die Fortpflanzung ist und so die Wanderrouten zu etablierten Laichgebieten erlernen. „Unsere Ergebnisse …
… zweite Teil des Programms, die öffentliche Abendveranstaltung ab 18:30 Uhr, findet auf Deutsch statt. Unter dem Titel „Der Elefant im Porzellanladen – wie externe Eingriffe die afrikanische Landwirtschaft und ihre Nachhaltigkeit beeinflussen“ spricht die kenianische Wissenschaftlerin Dr. Auma Obama über die Auswirkungen internationaler Agrar- und Entwicklungspolitiken auf lokale Strukturen. Im Anschluss sind Publikum und Fachgäste zu einer offenen Diskussion und einem Stehempfang eingeladen.Dr. Auma Obama ist Soziologin, Germanistin, Autorin und …
… für die Untersuchung besonders gut geeignet, weil sich der Nährstoffmangel dort über sehr lange Zeit aufgebaut hat und daher sehr stabil war“, erläuterte Dr. Steven Dreissig, Leiter der unabhängigen Arbeitsgruppe „Pflanzliche Reproduktionsgenetik“.Anschließend sammelten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Pollen und sequenzierten die Zellkerne von mehr als 3.000 einzelnen Spermien, die von 584 Individuen stammten. Ziel war es, die Anzahl der Austauschereignisse, sogenannte Crossover, zwischen den elterlichen Chromosomen zu ermitteln …
… unendlichen Pool kosmischer Fotografien eintauchen möchten. Wagen Sie einen genaueren Blick und lassen Sie sich von den Wundern, die in der Dunkelheit auf Sie warten, in Ihren Bann ziehen. Frohes Halloween!Weitere InformationenDie Europäische Südsternwarte (ESO) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang. Astronom*innen nutzen sie, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken. Außerdem fördern …
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) weitet die Fördermöglichkeiten im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) getragenen 1000-Köpfe-plus-Programms für Wissenschaftler*innen aus dem Ausland aus. Zusätzlich zu den entsprechenden bereits bewilligten ersten Förderungen in Programmen ihrer Einzelförderung hat die größte Forschungsförderorganisation und zentrale Einrichtung für die Selbstverwaltung der Wissenschaft in Deutschland jetzt erstmals Professuren und Mercator Fellows in Sonderforschungsbereichen, …
… Team die Genome von 33 Haferlinien, darunter waren sowohl kultivierte Sorten als auch deren wilde Verwandte. Um das Pantranskriptom zu erstellen, wurden Genexpressionsmuster in sechs Geweben und Entwicklungsstadien von 23 dieser Haferlinien untersucht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen dafür modernste Sequenzierungstechnologien. Das Ziel war es, mögliche strukturelle Variationen zu ermitteln. Dabei ging es um Veränderungen in der Anordnung der Chromosomen wie Inversionen (d.h., Abschnitte, die gedreht sind) oder Translokationen …
… Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“, durch die auch das Projekt von Dr. Wilken an der HHU finanziert wird, ist es, mithilfe des wissenschaftlichen Nachwuchses neuartige Anwendungsfelder und innovative Anwendungen für die Bioökonomie aufzuzeigen, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke von Beginn an stringent mitgedacht wird. Es sollen Synergien zwischen dem wissenschaftlichen Nachwuchs und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erzeugt werden, um die Nachwuchsgruppen bei organisatorischen und thematischen Herausforderungen zu unterstützen.
… als 45 Millionen Euro an Drittmitteln für die Quantenforschung eingeworben, darunter drei der prestigeträchtigen ‚ERC-Grants‘ des Europäischen Forschungsrats. Wir arbeiten daran, hier eine längerfristige Drittmittelfinanzierung anzuschließen“, so der Wissenschaftler.Weitere Informationen:Interview mit Prof. Dr. Jean-Pierre Seifert (mit Fotos zum Download): Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:Prof. Dr. Jean-Pierre SeifertEinstein-ProfessorLeiter des Fachgebiets „Security in Telecommunications“Fakultät IV - Elektrotechnik und InformatikTechnische …
Was ist der Urknall? Was verbirgt sich unter dem Meeresboden? Warum sind Spinnen wichtig? Und wie können wir nachhaltiger leben? Das sind die Fragen, denen vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Hamburg in diesem Jahr anschaulich in ihren Vorlesungen für die jungen Gäste nachgehen und sie mitnehmen auf eine wissenschaftliche Entdeckungstour. Etwa in die Zeit des Urknalls: Auch wenn Prof. Dr. Jan Louis da natürlich nicht selbst dabei war, kann er doch erzählen, wie es früher im Weltall aussah. Prof. Dr. Christian Hübscher kennt sich …
… Andreas Hejnol. „An dieser Öffnung haben wir nun mehrere Gene entdeckt, die auch für die Bildung des Enddarms bei verantwortlich sind.“ Um sicherzugehen, dass diese Gene nicht einfach nur auf die hintere Position im Körper hinweisen, lieferte die Natur den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein hilfreiches Experiment: Bei einer bestimmten Art von Xenacoelomorpha, dem sogenannten Pantherwurm, befindet sich der Gonoporus direkt neben dem Mund im vorderen Bereich des Körpers – und auch er besitzt die Anus-Gene. Außerdem sind bei Jungtieren, die …
… wie digitale Medien Wissens- und Kommunikationsprozesse beeinflussen. Die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung rückt neben institutionellen Lernfeldern wie Schule und Hochschule auch informelles Lernen im Internet, am Arbeitsplatz oder im Museum in den Fokus. Am IWM arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen, vor allem aus der Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Neurowissenschaft und Informatik. Das 2001 gegründete außeruniversitäre Forschungsinstitut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
… anerkannte Batterie-Experte gilt als ausgezeichneter Kommunikator und Fürsprecher alternativer Speichermedien. Die Dr. Barbara Mez-Starck-Stiftung hat bei der Preisverleihung zudem ein Kunstwerk zu Ehren der Stifterin eingeweiht.„Mit Professor Maximilian Fichtner haben wir einen herausragenden Wissenschaftler ausgezeichnet, der das Thema Nachhaltigkeit in die breite Öffentlichkeit trägt“, freuten sich die Stiftungsvorstände Werner Braun und Thomas Vetter bei der Verleihungsfeier im Barbara Mez-Starck-Haus am Dienstag, 21. Oktober. „Mit einem Preisgeld …
… Mathe nicht so mögen oder gar Angst davor haben.Der MATH+ Adventskalender richtet sich an pfiffige Schüler*innen ab der 10. Klasse sowie an interessierte Erwachsene. Die 24 anspruchsvollen Aufgaben des MATH+ Adventskalenders werden von Wissenschaftler*innen des Exzellenzclusters MATH+ in Berlin und ihren niederländischen Kolleg*innen von der 4TU.AMI-Initiative aus ihren Forschungsprojekten heraus entwickelt. Sie bieten faszinierende Einblicke in die anwendungsorientierte Mathematikforschung und den Berufsalltag von Mathematiker*innen.Mathe im Advent …
… durch dauerhafte Beziehungen zwischen miteinander verwandten Männchen verbunden ist. Die dritte Ebene bildet schließlich die „Gang“, die aus zwei bis drei Cliquen besteht. Sozialbeziehungen an der Basis der Gesellschaft sind enger als auf der Ebene der Gang. Die Wissenschaftler*innen analysierten an der DPZ-Freilandstation Simenti insgesamt 109 Ereignisse, in denen Fleisch auch von anderen Gruppenmitgliedern verspeist wurde, die die Beute selbst nicht getötet hatten. Dabei kam es insgesamt zu 320 Fleischtransfers. Beim Transfer der Beute spielt die …
PressemitteilungHeidelberg, 23. Oktober 2025Mit Maschinellem Lernen Ausbrüche der Vogelgrippe in Europa vorhersagenHeidelberger Wissenschaftler identifizieren lokale Ausbruchs-Indikatoren und entwickeln neuen regionalen ModellierungsansatzLokale Faktoren wie saisonale Temperatur, der jahresabhängige Wasser- und Vegetationsindex oder Daten zur Tierdichte können genutzt werden, um regionale Ausbrüche der Vogelgrippe in Europa vorherzusagen. Das zeigen die Arbeiten eines Forschungsteams unter Leitung des Epidemiologen, Mathematikers und Statistikers …
… Rätsel um Neutrinos endgültig, erweitern jedoch das Wissen der Physikerinnen und Physiker über diese Teilchen. Außerdem bestätigen sie die beeindruckende Zusammenarbeit zwischen zwei konkurrierenden, sich jedoch ergänzenden Experimenten.Die NOvA-Kollaboration besteht aus mehr als 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren aus 49 Institutionen in acht Ländern. Die T2K-Kollaboration hat mehr als 560 Mitglieder aus 75 Institutionen in 15 Ländern. Die beiden Kollaborationen begannen 2019 mit der aktiven Arbeit …
… dass verschränkte quantenmechanische Zustände durch ganz allgemeine Operationen effizient kontrolliert werden können, die im Labor nach den Regeln der Quantentheorie durchgeführt werden können, ohne weitere Einschränkungen als Lokalität. Doch nun zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass die praktische Nutzung von Quantenverschränkung erheblich durch reale Rechenbeschränkungen limitiert ist – selbst bei ideal bekannten Zuständen. „Unser Verständnis der Verschränkung basierte bislang auf idealisierten Annahmen“, erklärt der Quantenphysiker …
… in Zusammenarbeit mit ihren vier südafrikanischen Partnerhochschulen: University of the Witwatersrand, University of Johannesburg, Tshwane University of Technology und University of Venda. In gemeinsamen Lehr- und Forschungsprojekten sollen insbesondere junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Lösungen für eine nachhaltige und sozial ausgewogene Energiezukunft entwickeln – etwa zur Integration erneuerbarer Energien, zur Gestaltung neuer Arbeitsmärkte oder zur Energieversorgung ländlicher Regionen.Erfolgsmodell Fachzentren AfrikaDas neue Fachzentrum …
… and Electronics Engineers). 2023 erhielt er den IEEE CSS George S. Axelby Outstanding Paper Award und 2024 für seine Habilitation den Outstanding Habilitation Award der Universität Passau.Der von Kaven-EhrenpreisDer von Kaven-Ehrenpreis wird in der Regel Wissenschaftler*innen aus der Mathematik im Heisenberg- oder Emmy Noether-Programm der DFG als besondere Auszeichnung zuerkannt, kann jedoch auf Vorschlag auch für besondere Forschungsleistungen in der Europäischen Union arbeitender Mathematiker*innen vergeben werden. Die Auswahl trifft das DFG-Fachkollegium …
… Lichtwellen zweier Laser so genau anzugleichen, ist sehr schwierig. Vielleicht lässt sich für die Vereinigung der Strahlen jedoch der Hang der Photonen zum Kollektivismus ausnutzen. „Unserer Ergebnisse deuten darauf hin, dass das klappen könnte“, erklärt der Wissenschaftler. „Bis zur technologischen Umsetzung ist es jedoch noch ein weiter Weg.“Förderung:Die Studie wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), den Europäischen Forschungsrat (European Research Council ERC) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln …
… and Electronics Engineers). 2023 erhielt er den IEEE CSS George S. Axelby Outstanding Paper Award und 2024 für seine Habilitation den Outstanding Habilitation Award der Universität Passau.Der von Kaven-EhrenpreisDer von Kaven-Ehrenpreis wird in der Regel Wissenschaftler*innen aus der Mathematik im Heisenberg- oder Emmy Noether-Programm der DFG als besondere Auszeichnung zuerkannt, kann jedoch auf Vorschlag auch für besondere Forschungsleistungen in der Europäischen Union arbeitender Mathematiker*innen vergeben werden. Die Auswahl trifft das DFG-Fachkollegium …
In einer Studie, veröffentlicht in Nano Energy (Elsevier), zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von CIC energiGUNE (Spanien), der Universität Ferrara (Italien), der TU Hamburg und DESY (Deutschland), der Universität Schlesien in Katowice (Polen) sowie der Technischen Universität Riga (Lettland) – unterstützt vom TUHH-Exzellenzcluster „BlueMat – Water-Driven Materials“ – , dass das zyklische Eindringen und Austreten von Wasser in wasserabweisende, nanoporöse Siliziummonolithe messbare elektrische Energie erzeugen kann.Strom durch Reibung …
… sowie über das Universum als Ganzes zu gewinnen. „Mithilfe von 4MOST erhalten wir zudem Informationen über die Verteilung von Dunkler Materie im Universum“, erklärt Jochen Liske, Professor für Beobachtende Astronomie an der Hamburger Sternwarte und leitender Wissenschaftler am Exzellenzcluster „Quantum Universe“ der Universität Hamburg. „Das interessiert uns, weil die statistische Verteilung Dunkler Materie im Universum Rückschlüsse über die physikalischen Eigenschaften der Dunklen Materie-Teilchen erlaubt“. Liske und sein Team haben in den letzten …
… nicht nur eine Diagnose, sondern auch die Grundlage für die strategische Weiterentwicklung und Maßnahmenplanung. »Mit dem Transformationsindex ist es uns gelungen, 35 Jahre Forschungsarbeit in konkrete Kennzahlen zu überführen«, sagt Janna Bauknecht, Fraunhofer-Wissenschaftlerin im FIZ Transformation & Governance.Praxischeck bestätigt wissenschaftliche ErkenntnisseUm zu prüfen, ob die erarbeiteten Erkenntnisse tatsächlich auch in der Realität zutreffen, hat das Forschungsteam die Faktoren und den Index einem Praxischeck unterzogen: Durch eine …
Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert erstmals 74 Wissenschaftler*innen aus Mitteln des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanzierten „1000-Köpfe-Plus“-Programms. Davon erhalten 66 Personen ein Humboldt-Forschungsstipendium, fünf kommen mit der Förderung eines Humboldt-Forschungspreises und drei mit einem Bessel-Forschungspreis nach Deutschland. Die Geförderten kommen aus 25 Ländern, unter anderem aus Chile, China, Kanada und den USA. Die zusätzlichen Mittel aus dem Programm ermöglichen es der Humboldt-Stiftung, …
… unterstreichen, wie hydrothermale Fahnen als Fernversorgungssysteme für bioverfügbares Eisen fungieren – ein Prozess mit weitreichenden Auswirkungen auf die Produktivität der Ozeane und den globalen Kohlenstoffkreislauf.Die Veröffentlichung ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von zwölf Wissenschaftler:innen aus bedeutenden deutschen Meeresforschungszentren, darunter GEOMAR, AWI und das ICBM in Oldenburg. Sie wird geleitet von Solveig I. Bühring vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, zusammen mit ihren MARUM-Kollegen …
… einer zusätzlichen Ausbildung im Bereich Mykologie fasziniert mich die vielfältige Einsatzmöglichkeit von Myzel in Werkstoffen. Wir haben hier die Chance, ökologisch unbedenkliche und recyclingfähige Materialien zu entwickeln und damit Gutes zu bewirken«, erklärt Dr. Henrik-Alexander Christ, Wissenschaftler am Fraunhofer WKI. Es gibt Pilze, die fast alle organischen Stoffe, wie Pflanzenfasern oder Holzpartikel, zersetzen können. Als Myzel wird die Gesamtheit der fadenförmigen Zellen eines Pilzes bezeichnet. Bei der Zersetzung von organischen Materialien …
… Strang ziehen. Die Bergische Universität bietet zum Finden dieser Lösungen ein großartiges fächerübergreifendes Wissensnetzwerk, das durch das neue Aktivitätsfeld noch weiter an Sichtbarkeit gewinnt.“Ebenfalls erfreulich: Im neuen Netzwerk trifft Erfahrungswissen auf ambitionierte Nachwuchswissenschaftler*innen – so waren Teilnehmende aus unterschiedlichen Karrierestufen vertreten und im Austausch. Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurden am Ende des Symposiums drei Preise für die beste Publikation (Amin Zargaran), das beste Poster …
… Dr. Holger Schielzeth vom Institut für Biodiversität, Ökologie und Evolution der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützten Projekts begonnen und in der Schweiz vollendet. Beteiligt waren zahlreiche weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehreren Ländern. Austausch eines Farbgens über Artgrenzen hinweg In ihrer Studie beschreiben die Forscherinnen und Forscher, dass Balkansteinschmätzer (Oenanthe melanoleuca) durch die Veränderung eines einzelnen Farbgens die Farbe …