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Global Minds in Forschungsverbünden: DFG weitet Fördermöglichkeiten im Rahmen des 1000-Köpfe-plus-Programms aus

30.10.202509:34 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) weitet die Fördermöglichkeiten im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) getragenen 1000-Köpfe-plus-Programms für Wissenschaftler*innen aus dem Ausland aus. Zusätzlich zu den entsprechenden bereits bewilligten ersten Förderungen in Programmen ihrer Einzelförderung hat die größte Forschungsförderorganisation und zentrale Einrichtung für die Selbstverwaltung der Wissenschaft in Deutschland jetzt erstmals Professuren und Mercator Fellows in Sonderforschungsbereichen, Transregios und Exzellenzclustern ausgeschrieben. Mit dieser Initiative sollen auch große Forschungsverbünde hoch qualifizierte erfahrene Forscher*innen, die derzeit im Ausland tätig sind und eine neue wissenschaftliche Perspektive suchen, für das deutsche Wissenschaftssystem gewinnen können.

DFG-Präsidentin Professorin Dr. Katja Becker sagte zum Start der Ausschreibung: „Indem es Wissenschaftler*innen aus dem Ausland hierzulande attraktive alternative Forschungsperspektiven und -umgebungen anbieten will, ist das 1000-Köpfe-plus-Programm ein starkes Signal gegen die zunehmenden geopolitischen Spannungen und Bedrohungen der Wissenschaftsfreiheit weltweit und eine große Chance, den Wissenschaftsstandort Deutschland gerade jetzt weiter zu stärken. Die DFG hat deshalb bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihre Beteiligung daran beschlossen. Dabei haben wir zunächst ganz bewusst unsere bewährten Programme der Einzelförderung geöffnet. Nun öffnen wir in einem zweiten Schritt auch unsere international hoch angesehenen Koordinierten Programme, die dadurch ihrerseits weiter gestärkt werden.“

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär betonte anlässlich der neuen Fördermöglichkeiten für internationale Spitzenforschende: „Das 1000-Köpfe-Plus-Programm nimmt weiter Fahrt auf, seit wir es im Sommer gestartet haben. Das große Interesse zeigt, dass Deutschland ein international attraktiver Standort für exzellente Forschende in verschiedenen Karrierestufen ist. Die ersten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem früher Karrierephasen können wir schon in Deutschland begrüßen. Ich freue mich sehr, dass nun weitere Fördermöglichkeiten für etablierte Forschende starten. Die großen Verbünde der DFG bieten exzellente Forschungsumgebungen für internationale Spitzenkräfte. So stärken wir Hochschulen und Forschungseinrichtungen und das deutsche Wissenschaftssystem insgesamt. Und wir bringen die Umsetzung der Hightech Agenda Deutschland voran, denn wenn wir bei Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz oder Mikroelektronik an der Weltspitze mitspielen wollen, brauchen wir auch exzellente Wissenschaft und Forschung in Deutschland.“

Mit der neuen Ausschreibung unter dem Titel „Global Minds in DFG-Verbünden“ sollen Wissenschaftler*innen gewonnen werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren im Ausland tätig sind. Dabei sind zwei verschiedene Förderformen möglich: Mit dem Modul „Professur“ sollen die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder geförderten Exzellenzcluster und die DFG-geförderten Sonderforschungsbereiche und Transregios Wissenschaftler*innen, die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeitprofessur erfüllen, aus dem Ausland nach Deutschland berufen können. Das Modul „Mercator Fellow Global“ wiederum ermöglicht es Sonderforschungsbereichen, Transregios und Exzellenzclustern, im Ausland tätige Wissenschaftler*innen, die keinen oder noch keinen permanenten Wechsel in das deutsche Wissenschaftssystem anstreben, als Fellows längerfristig und intensiv in die Arbeit der Verbünde zu integrieren, wozu auch längere Forschungsaufenthalte in Deutschland gehören.

Die Förderdauer beträgt maximal fünf Jahre. Neben den Personalmitteln für die zu gewinnenden Wissenschaftler*innen können auch weitere Personalmittel, vor allem für Promovierende, sowie Sach- und Investitionsmittel beantragt werden. Die Ausschreibung läuft bis März 2026.

DFG-Präsidentin Becker verwies anlässlich der Veröffentlichung der Ausschreibung auf das „enorme Informationsinteresse“ ausländischer Wissenschaftler*innen an Fördermöglichkeiten im Rahmen des 1000-Köpfe-plus-Programms. Dieses habe sich in den letzten Monaten etwa auf der GAIN-Tagung in Boston sowie anderen Veranstaltungen in den USA gezeigt. Auch die von der DFG und den weiteren an der Initiative beteiligten Wissenschaftsorganisationen – der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) – gemeinsam betriebene Kommunikationsplattform verzeichne große Nachfrage, so Becker: „Und die Zahl unserer Beratungsgespräche übersteigt die der Vorjahre um ein Vielfaches.“

Dieses große Interesse habe sich schließlich auch in einer gestiegenen Zahl an Anträgen in den für das 1000-Köpfe-plus-Programm geöffneten Verfahren der DFG-Einzelförderung niedergeschlagen, so Becker. Hier hat die DFG in einem ersten Schritt inzwischen Bewilligungen in Höhe von zwölf Millionen Euro aussprechen können. „Viele Anträge waren von überaus hoher Qualität, und wir freuen uns sehr, so hoch qualifizierte zusätzliche Wissenschaftler*innen für unsere Emmy Noether- und Walter Benjamin-Programme gewonnen zu haben. Sie sind ein großer Gewinn für unsere Förderungen und für die internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaft in Deutschland insgesamt.“

Weiterführende Informationen:

Medienkontakt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, Tel.: +49 228 885-2109, E-Mail

Der Volltext der Ausschreibung „Global Minds in DFG-Verbünden“ findet sich in deutscher und englischer Sprache im Internetangebot der DFG.

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle zur Ausschreibung:

Dr. Sebastian Granderath, Gruppe Exzellenzstrategie und Forschungsimpulse, Tel. +49 228 885-2273, E-Mail

Dr. Helen Neuert, Gruppe Sonderforschungsbereiche, Tel. +49 228 885-2958, E-Mail

Weitere Informationen auch auf der gemeinsamen Website von DFG, AvH und DAAD

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