… räumlichen Organisation, die aufgrund von Regeln entstanden ist oder sich auf natürliche Weise durch Lernen und Selbstorganisation entwickelt hat. Auf mikroskopischer Ebene funktionieren Zellen in ähnlicher Weise, wobei verschiedene Komponenten bestimmte Aufgaben übernehmen. Wissenschaftler*innen des MPI-DS erforschen, wie solch komplexe biologische Strukturen überhaupt entstehen. In ihren Modellen untersuchen sie die Grundbausteine, die für die Bildung geordneter Strukturen erforderlich sind und die nur auf einfachen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen …
… von Mikroorganismen in die Umwelt abgegeben. Sie sind entscheidend für die Bildung mikrobieller Gemeinschaften und beeinflussen die Interaktionen zwischen den Organismen durch Kooperation und Konkurrenz. In diesen dynamischen Systemen war es für Wissenschaftler:innen bisher schwierig, zu bestimmen, welche Mikroorganismen bestimmte Metaboliten herstellen und wie diese Metaboliten die Interaktionen innerhalb der Gemeinschaft beeinflussen.Stéphane Hacquard und sein Team arbeiten daran, die Wechselwirkungen zwischen mikrobiellen Gemeinschaften von Pflanzen …
… Verbindung zwischen zwei fundamentalen biologischen Prozessen: der Methanogenese und der Stickstofffixierung.“„Die elegantesten Lösungen zur Energieerzeugung und die effizientesten Katalysatoren wurden in der Natur über Jahrmillionen evolutionär optimiert. Es ist unsere Aufgabe als Wissenschaftler diese zu finden, zu verstehen und anzuwenden“, resümiert Dr. Christian Lorent. Im Exzellenzcluster UniSysCat forscht er an der Aufklärung der Reaktionsmechanismen und Kopplung verschiedener Metalloenzyme, die zum Beispiel auch Wasserstoff produzieren oder …
… Großbritannien; Universität Cambridge, Cambridge, Großbritannien), A. H. M. J. Triaud (Universität Birmingham, Birmingham, Großbritannien) und A. C. M. Correia (Universität Coimbra, Coimbra, Portugal; Observatorium Paris, Universität PSL, Frankreich).Die Europäische Südsternwarte (ESO) befähigt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang, die Astronominnen und Astronomen nutzen, um spannende Fragen zu beantworten und …
… Meilenstein für die Krebsforschung. Er erklärt, warum bestimmte genetische Veränderungen das Risiko für Tumorerkrankungen erhöhen – und wie Therapien wie die Chemotherapie unbeabsichtigt Veränderungen im Erbgut auslösen können.„Mit Dana Branzei begrüßen wir eine herausragende Wissenschaftlerin, die mit ihrer Expertise das Research Center One Health Ruhr entscheidend stärken wird“, sagt Rektorin Prof. Dr. Barbara Albert. „Wir sind außerordentlich stolz und glücklich, eine Humboldt-Professorin für die Universität Duisburg-Essen gewonnen zu haben.“Wissenschaftsministerin …
Im Forschungsprojekt PHYSICS FOR SEED TREATMENT, das im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten WIR!-Bündnisses PHYSICS FOR FOOD durchgeführt wurde, untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Saatgutdesinfektion mittels kaltem Plasma. Ziel war es, eine zuverlässige, umweltfreundliche Alternative zur chemischen Beizung zu entwickeln. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Plasmabehandlung in bestimmten Fällen eine ähnlich gute Wirkung wie etablierte Verfahren erzielt hat“, erklärt Projektleiterin Dr. Nicola …
… diese zum Teil noch relativ unberührten Lebensräume unseres Planeten: Menschliche Aktivitäten wie Ölförderung, Fischerei und der potenzielle Bergbau am Meeresboden bedrohen die Ökosysteme der Tiefsee, und auch der Klimawandel wirkt sich negativ aus.Die Arbeitsgruppe aus elf Wissenschaftler:innen hat nun ihre Analyse zum Thema Tiefsee und Ozeangesundheit mit zehn Empfehlungen vorgelegt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Sylvia Sander, Professorin für Marine Mineralische Rohstoffe am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung und Dr. Christian Tamburini …
… Methoden und Modellen die Eigenschaften komplexer Quantensysteme und Quantenmaterialien vorherzusagen.Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Vorhaben „Quantenchemie ohne Wellenfunktion“ im Rahmen ihres Programms „CZS Wildcard“. Damit unterstützt die Stiftung interdisziplinäre und unkonventionelle Forschungsprojekte in den MINT-Disziplinen, die sich in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befinden und an denen mindestens drei Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler beteiligt sind.Kontakt:Kommunikation und MarketingPressestelleTel. +49 6221 54-2311
… bis zehnmal kleiner ist als sie selbst.“ Doch diese Regel, sagt García-Oliva, treffe nur auf etwa 50 Prozent aller Meereslebewesen zu. Sie reiche also nicht aus, um Nahrungsnetze in Gänze zu simulieren.Hereon-Forscher entdecken neue BeutestrategienDie Wissenschaftler aus Geesthacht haben zwei weitere, wesentliche Ernährungsstrategien von Meereslebewesen in ein größenbasiertes Modell integriert. Erstens: „Räuber fressen deutlich größere Beute, unabhängig von der eigenen Größe“. Dazu gehören zum Beispiel Orcas, die deutlich größere Wale angreifen. …
… Institut für Biochemie der Universität Münster hat nun eine lange ungeklärte Forschungsfrage beantwortet: Warum treten im Labor bei einer speziellen Variante der Inteine, den „gespaltenen Inteinen“, oft Probleme auf, die die Effizienz der Reaktion deutlich herabsenken? Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Proteinfehlfaltungen als eine Ursache ausgemacht und eine Methode entwickelt, um sie zu verhindern.Das Spleißen von Proteinen kommt in der Natur selten vor, ist aber für die Forschung sehr interessant. Mit der vom münsterschen Team …
… Wasser. Diese Welle kann dann ein Paket aus Elektronen innerhalb weniger Millimeter auf enorme Energien beschleunigen.Bislang aber zeigt die innovative Technik einige Nachteile. „Die erzeugten Elektronenpakete sind noch nicht einheitlich genug“, erläutert Andreas Maier, Leitender Wissenschaftler für die Plasmabeschleunigung bei DESY. „Wünschenswert wäre es, wenn ein Paket genauso aussieht wie das andere.“ Ein weiteres Manko betrifft die Energieverteilung innerhalb eines Pakets: Statt dass alle der Abermillionen Elektronen die nahezu gleiche Energie …
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehören zu den Tausenden von Forscherinnen und Forschern weltweit, die mit dem „Breakthrough Prize in Fundamental Physics 2025“ ausgezeichnet wurden. Der Preis geht an die ATLAS-Kollaboration am Large Hadron Collider (LHC) des CERN sowie an deren Schwester-Experimente ALICE, CMS und LHCb. Der Preis wurde während einer Zeremonie der Breakthrough Prize Foundation am 5. April in Los Angeles verliehen.ATLAS ist eines der größten und komplexesten wissenschaftlichen …
… erheblich effizienter wird, könnte schon allein der Energieverbrauch des Kommunikationssektors bereits in fünfzehn bis zwanzig Jahren die derzeitige Weltenergieproduktion übersteigen, ganz zu schweigen von dem gesamten Energiebedarf sämtlicher IT Anwendungen. Deswegen werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bayern und Sachsen gemeinsam an alternativen Hardware-Plattformen arbeiten. Im Fokus stehen neuartige Ansätze wie neuromorphe Chips, Quanten- und Biocomputing.Damit KI-Lösungen auch in sensibleren Bereichen wie etwa in der Medizin …
… begrenzte Ressourcen stellen uns vor große Herausforderungen. Wie sieht ein nachhaltiger, sicherer und günstiger Energiemix aus? Welche Speichertechnologien brauchen wir für das Energiesystem der Zukunft? Und wie können wir alle die Energiewende mitgestalten? Dazu forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in vielfältigen Projekten rund um das Thema Zukunftsenergie. Ein intelligentes Stromnetz gestalten, die Wärme im Erdinneren spüren, den eigenen Energieverbrauch erkennen oder die Stadt der Zukunft erleben: An rund 30 Exponaten können Besucherinnen …
Bereits seit mehr als 40 Jahren können Interessierte beim „Offenen Hörsaal“ der Freien Universität Berlin Vorträge von renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erleben und sich an Diskussionen beteiligen. Die Referentinnen und Referenten des vielfältigen Programms stellen allgemeinverständlich Forschungen aus ihren Fachgebieten vor. Die einzelnen Vorlesungen finden vor Ort in Räumen der Freien Universität Berlin statt. Sie können auch online per Livestream verfolgt werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.Die …
… Darstellung vereinfacht Instandhaltern die Planung, Priorisierung und Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen.Die Wartungsplaner Software revolutioniert die Instandhaltung durch die automatische Erinnerung an die nächste Wartung. Der Wartungsplaner konnte eine aus Wissenschaftlern, Branchenexperten und IT-Journalisten bestehende Jury überzeugen, die die Spitzengruppe nominiert hat. Die speziell für kleine und mittelständische Unternehmen konzipierte Wartungssoftware ermöglicht neben der zuverlässigen elektronischen Aufbewahrung Verfügbarkeit aller …
… sowie in den Schwingungen elektromagnetischer Resonatoren beobachtet. Erzeugt wurden diese Analogien zu Schrödingers Gedankenexperiment bisher, indem das Quantenobjekt zunächst auf seinen Grundzustand, den Zustand mit der geringstmöglichen Energie, abkühlt wurde. Nun haben Wissenschaftler um Gerhard Kirchmair und Oriol Romero-Isart erstmals demonstriert, dass es möglich ist, Quantenüberlagerungen aus thermisch angeregten Zuständen zu erzeugen. „Auch Schrödinger ist in seinem Gedankenexperiment von einer lebenden, also ‚heißen‘ Katze ausgegangen“, …
Bingen-Büdesheim – Am 3. April 2025 verbrachten 33 Schülerinnen „einen Tag als Wissenschaftlerin“ an der Technischen Hochschule (TH) Bingen. Wie schon in den vorigen Jahren hatten Schülerinnen ab der 5. Klasse im Rahmen des Girls’ Days die Möglichkeit, Technik und Naturwissenschaften hautnah zu erleben.Das Programm ist breit gefächert. Projekte aus dem Bereich Umwelt- und Naturforschung sind genauso dabei wie technische Workshops aus der Fahrzeugforschung. Die Angebote reichen von der wertvollen Ressource Wasser über Satelliten und Künstliche Intelligenz …
… Gürtelrose auch das Risiko, später an einer Demenz zu erkranken. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von Daten, die im Rahmen der Einführung der Gürtelroseimpfung im Jahr 2013 in Wales erhoben worden sind. Zu dieser Analyse haben Wirtschaftswissenschaftler mit ihrer ökonomischen Expertise maßgeblich beigetragen. „Wir konnten unsere Kenntnisse in der Statistik auf Medizindaten anwenden und damit eine Brücke zwischen den beiden Fachgebieten schlagen“, erklärt Dr. Markus Eyting von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). In dem Nature-Beitrag …
… Teigwürste zu perfekt verschlungenen Brezeln. Schätzungen zufolge sind rund zehn Prozent des industriellen Stromverbrauchs der Erzeugung von Druckluft geschuldet. „Entsprechend groß ist der Bedarf an neuen, energieeffizienten Technologien“, erklärt Prof. Dr. Rainer Adelung.Der Wissenschaftler leitet an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) die Arbeitsgruppe für Funktionale Nanomaterialien. Zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat er in den letzten Jahren ein völlig neuartiges Verfahren entwickelt, um Druckluft zu erzeugen. …
… Stücks besteht zu einem großen Teil aus Pilzmyzel und zeichnet sich dadurch aus, dass es wärmeisolierend, leicht, wasserabweisend und kompostierbar ist. Hergestellt wurde der experimentelle Baustoff von Vera Meyer und weiteren Forscher*innen sowie Student*innen der TU Berlin. Auch Wissenschaftler*innen und Student*innen der Universität der Künste waren an dem Prozess beteiligt. Informationen zu den Hintergründen der wissenschaftlichen Kooperation mit der NKO gibt es in diesem Artikel .In ihrer Forschung beschäftigt sich Vera Meyer mit der Nutzung von …
Mehr als 200 Wissenschaftler:innen des Forschungsnetzwerks DarkDivNet untersuchten im Rahmen der Studie die Pflanzenvielfalt an fast 5.500 Standorten in 119 Regionen der Welt. An jedem Standort erfassten sie, darunter auch die am UFZ und iDiv forschende Pflanzenökologin Dr. Lotte Korell, die dort vorkommenden Pflanzenarten. Sie ermittelten die Dark Diversity – ein Maß für das Vorkommen von einheimischen Pflanzenarten, die dort theoretisch leben könnten, aber zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht gefunden wurden. Dafür berechneten die Wissenschaftler:innen …
… Bonn ist.Der Mathematiker arbeitet mit Forschenden aus verschiedenen Ländern und Universitäten zusammen, unter anderem die University of Cambridge, das Imperial College London und die École Polytechnique Fédérale de Lausanne. Außerdem will er mit Wissenschaftlern an der Universität Bonn kooperieren, insbesondere aus dem Transdisziplinären Forschungsbereich „Modelling“.Seit Anfang März leitet der Wissenschaftler am Institut für Angewandte Mathematik eine Emmy Noether-Gruppe, die herausragenden Wissenschaftlern die Möglichkeit eröffnet, sich für eine …
… Zunahme von Keimen gewarnt, die gegen Antibiotika resistent sind. Vor allem multiresistente Bakterien stellen eine Gefährdung des globalen Gesundheitssystems dar und können die moderne Medizin eines ihrer wichtigsten Hilfsmittel berauben. Einem Team von Wissenschaftler*innen der Universität Konstanz und der Universität Wien mit ihren Kollaborationspartner*innen ist es nun gelungen, eine hochwirksame Substanz mit neuem Wirkmechanismus gegen einen dieser besonders problematischen Erreger zu identifizieren. Die überraschenden Befunde des Forscherteams …
… Partnernetzwerk von (Risiko-) Kapitalgebern aufgebaut werden.TU Clausthal: "TUCstream" (1,07 Mio. Euro)Die Maßnahmen umfassen die Qualifizierung von Lehrenden zur Gründungssensibilisierung, die Integration von Gründungsprojekten in die Lehre, die Sensibilisierung von Wissenschaftler:innen zur Ergebnisverwertung, die Professionalisierung von Gründungsnetzwerken und -förderung (inkl. Risikokapital), die Einrichtung einer Kompetenzstelle "Normen und Standards im Innovations- und Gründungsprozess" und die Förderung internationaler Studierender im Hinblick …
… in dieser Gesellschaft zusammenzuarbeiten und seine ansteckende Lust an Wissenschaft und Wissensvermittlung zu erleben und zu teilen.“Prof. Dr. Jörg Junhold, Direktor des Zoos Leipzig, Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten:„Mit Heribert Hofer verabschieden wir heute einen Vollblut-Wissenschaftler mit Herz für den Natur- und Artenschutz, das Tierwohl und das ständige Streben nach Lösungen für das sichere Leben von Wildtieren in den wohlverdienten Ruhestand. Er ist enger Weggefährte und Ratgeber für eine ganze Generation von Wissenschaftlern, …
… nicht-REM-Schlaf eine Schlüsselrolle bei der Gedächtnisbildung und der Beseitigung von Abfallstoffen aus dem Gehirn spielt. Bei Vögeln allerdings dauert die Erholung einer Gehirnhälfte bei geöffneten Augen länger, als wenn beide Gehirnhälften gleichzeitig tief schlafen. Wissenschaftler*innen sind noch dabei, herauszufinden, wann, wie und warum Vögel auf diesen Balanceakt beim Schlafen angewiesen sind.Forschende am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz und am Groningen Institute for Evolutionary Life Sciences zeigen nun, dass europäische …
… gratuliert Prof. Janek und seinem Team herzlich zur erfolgreichen Einwerbung des Verbundprojekts. „Die hervorragende Arbeit in diesem zukunftsträchtigen Forschungsgebiet wird nun durch die EU-Förderung honoriert – eine großartige Anerkennung für das Engagement unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.“Der Hauptvorteil von Lithium-Schwefel-Batterien liegt in der potenziell hohen gravimetrischen Energiedichte. Diese Batterien können also besonders viel Energie pro Gewicht bzw. Masse der Batterie speichern. Zudem ist Schwefel kostengünstig und in …
… neuer Forschungsgebiete erfolgen, zum anderen dadurch, dass bekannte Gebiete aus einer anderen Perspektive oder über einen neuen Zugang bearbeitet werden. Darüber hinaus zeichnen sich Schwerpunktprogramme durch eine interdisziplinäre und ortsübergreifende Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen aus.Die jetzt bewilligten Verbünde decken eine fachliche Breite von den Ingenieurwissenschaften über die Lebenswissenschaften und Naturwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften ab. In den Vorhaben geht es zum Beispiel darum, neue recyclinggerechte Verbundwerkstoffe …
… des Standardmodells der Teilchenphysik und sie tragen zu einem neuen Verständnis der fundamentalen Prozesse des Universums bei“, sagt Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn. „Es ist großartig, dass die Forschungsarbeit dieser herausragenden Wissenschaftlerin jetzt mit dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preis geehrt wird.“Ihr Weg an die Universität BonnNach ihrem Studium der Physik an der Universität Münster und der University of Cambridge (Vereinigtes Königreich) schloss Lena Funcke mit 23 Jahren ihre Promotion am Max-Planck-Institut …
… unterschiedlichen Bedingungen getestet werden. „Unsere Studie zeigt außerdem, dass wir genetische Veränderungen über viele Jahrtausende hinweg direkt nachzuvollziehen können – und das mit lebenden Zellen statt nur mit Fossilien oder DNA-Spuren,“ resümiert die Wissenschaftlerin. Weitere genetische Analysen der reaktivierten Algenstämme sollen dazu beitragen, die Ursachen dieser genetischen Veränderungen besser zu verstehen.Zukunft verstehen durch Zeitreise in die VergangenheitDurchgeführt wurde die aktuelle Studie im Rahmen des Verbundprojektes PHYTOARK, …
… entwickelt die Chips, die man für die Verarbeitung der von KI benötigten riesigen Datenmengen braucht. Alle drei Ereignisse machen eines deutlich: Ein großer Hype um KI hat begonnen.Die Idee von Künstlicher Intelligenz ist viel älter. Schon seit den 1950er Jahren arbeiten Wissenschaftler:innen an Maschinen, die selber lernen können, die selbständig analysieren und Schlüsse aus den Ergebnissen ziehen können. Es gab vereinzelt Etappenerfolge, aber erst in den letzten Jahren findet KI in immer mehr Aufgaben Anwendung. Heute ist sie in vielen Bereichen …
Wo der Raum für akademische Freiheit, Zivilgesellschaft und Demokratie schrumpft, geraten Forschende mit als Erste unter Druck. Wissenschaftler*innen, die in ihren Herkunftsländern erheblicher und anhaltender persönlicher Gefährdung ausgesetzt sind, können ihre Arbeit mit Hilfe eines Stipendiums der Philipp Schwartz-Initiative der Humboldt-Stiftung in Deutschland fortsetzen. Gefährdete Wissenschaftler*innen aus der Ukraine werden mit dem Programm MSCA4Ukraine in Deutschland und anderen europäischen Ländern gefördert. Um die gefährdeten Forschenden …
… der DGD fungiert künftig Dr. Jonas Birke, Post-Doc der Koblenzer Abteilung Geographie. Birke übernimmt die Funktion von Dr. Frank Siwaczny (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung).Die Deutsche Gesellschaft für Demographie e.V. ist eine politisch unabhängige Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie wissenschaftlich interessierten oder tätigen Personen und Institutionen, die auf dem Gebiet der Demografie oder in angrenzenden Disziplinen tätig sind.Entstanden ist die DGD im Juni 2001 durch die Verschmelzung der Deutschen Gesellschaft …
… Kevin Becker, Geochemiker am GEOMAR und Erstautor der Studie, „sie transportieren Nährstoffe von den hochproduktiven Auftriebsgebieten vor der Küste in den offenen Ozean, geben sie dort ab und beeinflussen mutmaßlich die biologische Produktivität.“Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler:innen Proben, die für das am GEOMAR koordinierte Projektes REEBUS (Role of Eddies in the Carbon Pump of Eastern Boundary Upwelling Systems) während der METEOR Expedition M156 vor der Küste Mauretaniens (Westafrika) genommen wurden. Dabei konnten fast 1000 …
… auf nur kurzfristig angelegte Stipendien. Die geplante Veranstaltungsreihe möchte Teil einer Entwicklung hin zu tragfähigen, krisenfesten Unterstützungsstrukturen in der Hochschullandschaft sein. Das Programm bringt in Berlin und Brandenburg arbeitende gefährdete Wissenschaftler*innen und Künstler*innen mit Vertreter*innen von deutschen und internationalen Universitäten ins Gespräch. In einem öffentlichen Rahmen sollen Erfahrungen sichtbar gemacht und Perspektiven verknüpft werden.Dazu sagt Yoan Vilain, Präsidiumsbeauftragter für Internationales …
… kleinflächig testen. Zudem werden die Auswirkungen der Beschattung durch die Anlagen auf die moortypischen Pflanzen in Topfversuchen untersucht. Auf einer ca. 200 Hektar großen Fläche mit Photovoltaik auf wiedervernässtem Moorboden in Niedersachsen gehen die Wissenschaftler*innen des Thünen-Instituts den Auswirkungen von Moor-PV im Praxismaßstab v.a. auf die Treibhausgasbilanz ein.Projekt betritt wissenschaftliches Neuland„In natürlichen Mooren gibt es wenig Schatten, so dass Beschattung für viele Pflanzen dort ungewöhnlich ist. Den Landwirt interessiert …
… Himmels: Sie entpuppten sich als «Missing Link» zwischen Archaeen und Eukaryoten, also den Organismen, deren Zellen einen Zellkern besitzen und zu denen auch Pflanzen und Tiere gehören.Baum des Lebens mit einem Ast wenigerIn den vergangenen Jahren fanden Wissenschaftler:innen immer mehr Hinweise darauf, dass Asgard-Archaeen und Eukaryoten nah verwandt sein müssen - und dass letztere möglicherweise aus ersteren hervorgegangen sind. Die Einteilung aller Lebewesen in die drei Domänen Bakterien, Archaeen und Eukaryoten hielt der überraschenden Entdeckung …
Biologische Zellen haben häufig feine, haarähnliche Fortsätze auf ihrer Oberfläche, Zilien genannt, die ihnen beispielsweise zur Fortbewegung oder zur Erkennung von Signalen dienen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und Italien haben nun neue Details der Schutzschicht, die die Zilien umgibt, aufgedeckt. Diese Schutzhülle – die sogenannte Glykokalyx – besteht aus zuckerreichen Proteinen (Glykoproteinen). Sie entscheidet mit darüber, wie Zellen an Oberflächen haften, sich bewegen und Signale senden. Ihre genaue Struktur war jedoch …
… blockiert, ausgeschaltet wird. Dadurch kann die Pflanze nun Knöllchen bilden und mehr Stickstoff aufnehmen. Es ist wie ein gut organisierter Gruppenchat, in dem alle über die Stickstoffkrise auf dem Laufenden sind.Doch jetzt wird es merkwürdig. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben nun herausgefunden, dass sich der Casparische Streifen (CS), eine wasserdichte Barriere in Pflanzenwurzeln, gleichzeitig mit den Knöllchen entwickelt. Der CS funktioniert normalerweise wie ein VIP-Türsteher und entscheidet, welche Nährstoffe und welches Wasser …
… (T CrB), ein Doppelsternsystem in etwa 3000 Lichtjahren Entfernung, ist eine der wenigen bekannten wiederkehrende Novae in unserer Galaxie. Ihre Ausbrüche folgen einem ungewöhnlich regelmäßigen Zyklus: Die letzten ereigneten sich 1866 und 1946 – und nun erwarten die Wissenschaftler den nächsten gewaltigen Helligkeitsausbruch. Bereits 2024 wurde vermutet, dass sich der Sternen-Ausbruch bald ereignen könnte – doch das Ergebnis lässt auf sich warten. Aktuelle Messungen zeigen jedoch, dass der Moment der Explosion näher rückt. Im Februar 2025 stellten …
… verbessern die Identifizierung von Haufen und tragen zu einem tieferen Verständnis der kosmischen Strukturbildung bei. Gleichzeitig helfen sie, bisher unerforschte Bereiche im nahen Infrarot mit einer statistisch signifikanten Auswahl von Objekten zu erkunden“, sagt LMU-Wissenschaftlerin Barbara Sartoris.Bei zahlreichen Euclid-Studien spielen auch die Wissenschaftler des MPIA eine führende Rolle. Sie nutzen die Daten, um das Wachstum supermassereicher Schwarzer Löcher zu erforschen, grundlegende Fragen zur Entwicklung von Galaxien zu beantworten und …
… Vereinbarung von Familie und Beruf ermöglicht sowie die Arbeitszufriedenheit und Produktivität erhöht. „So können wir talentierte Frauen gezielt ansprechen, fördern und mittelfristig für Lehre und Forschung gewinnen“. Gefördert werden sollen auch Forschungsnetzwerke für Wissenschaftlerinnen sowie Stipendien für qualifizierte Frauen, die ihre Promotion anstreben oder Forschungserfahrung sammeln möchten. Die Stipendien sollen die finanziellen Hürden reduzieren, die die wissenschaftliche Laufbahnen von Frauen oftmals behindern. Für die Vernetzung der …
… für energieeffiziente und intelligente private Mobilfunknetze, sogenannte Campusnetze, vor. Auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten, werden sie eine zentrale Rolle bei der Einführung des zukünftigen Mobilfunkstandards 6G spielen. So haben Wissenschaftler um Prof. Andreas Mitschele-Thiel, Leiter des Fachgebiets Integrierte Kommunikationssysteme, im Rahmen des Projekts 6GCI ein 5G+-Campusnetz konzipiert, das als Forschungsplattform für autonome Systeme, industrielle Automatisierung und Augmented Reality-Anwendungen dient. Dabei ermöglichen …
… (Friedrich-Schiller-Universität Jena).Gemeinsame Forschung der drei HochschulenDas Forum Unibund rückt gemeinsame Forschungsaktivitäten der drei Partneruniversitäten und daraus entstandene Buchpublikationen in den Mittelpunkt:Unter dem Titel „Engagement und Protest in Sachsen“ diskutieren Wissenschaftler:innen aus dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Donnerstag, 27. März, um 14 Uhr darüber, inwieweit zivilgesellschaftliches und politisches Engagement in Sachsen miteinander zusammenhängen.Zur Rolle der Kirchen sprechen am Donnerstag, …
Im Rahmen ihrer Jahrestagung, die in diesem Jahr vom 24. bis 27. Februar 2025 an der Ruhr-Universität Bochum stattfand, zeichnete die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e. V. (DGG) herausragende Persönlichkeiten sowie Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchs-wissenschaftlerinnen für ihre wissenschaftlichen und lehrbezogenen Leistungen im Bereich der Geophysik aus. Mit den Ehrungen würdigt die DGG jährlich bedeutende wissenschaftliche Beiträge und unterstreicht zugleich ihre besondere Verpflichtung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses …
… e.V. (idw) ist das größte Nachrichtenportal für Wissenschaft und Forschung im deutschsprachigen Raum. Er bringt Wissenschaft und Öffentlichkeit zusammen, indem er seinen Mitgliedseinrichtungen aus der Wissenschaft ermöglicht, Nachrichten und Termine zu veröffentlichen sowie im Rahmen der idw-Expert:innenvermittlung Wissenschaftler:innen an Medien zu vermitteln. Er betreibt ferner eine Wissenschaftsbilder-Datenbank und einen Kanal für Wissenschaftsnachrichtenvideos. Der idw hat mehr als 45.000 Abonnent:innen, darunter rund 9.700 Journalist:innen.
… Jahren legen“, unterstreicht Tagungsleiter Prof. Dr. Harmut Herrmann vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) und der Universität Leipzig. Fester Bestandteil der Konferenz sind auch die Angebote der young Physical Chemists (yPC) der DBG. Sie richten sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in einem frühen Stadium ihrer Karriere befinden., z. B. mit dem Workshop „Brücken bauen zwischen Wissenschaft und Publikum: Effektive Kommunikationsstrategien“ oder mit der Session „How to PhD?“. An Nachwuchsforschende richtet sich …
… KI und wofür kann sie sinnvoll eingesetzt werden?Wie funktioniert der Wasserkreislauf oder was passiert bei einem Gewitter?Wie kommt der Mensch zur Sprache?Die Kinder können ihre Umwelt eigenständig erforschen und gestalten, indem sie spannende Vorlesungen von Wissenschaftler*innen verfolgen, in Seminaren wichtigen Fragen auf den Grund gehen oder in den Workshops selbst zu Forschenden werden. Abwechslungsreiche Themen aus den Bereichen Technik, Geschichte, Philosophie, Natur und Umwelt, Nachhaltigkeit, Produktion oder Sprachforschung werden auf kindgerechte …