… einen numerischen Code entwickelt, den „Frankfurt particle-in-cell code for black hole spacetimes (FPIC)“, der mit hoher Genauigkeit die Prozesse beschreibt, die zur Umwandlung von Rotationsenergie in einen Teilchenstrahl führen. Das Ergebnis: Die Wissenschaftler fanden heraus, dass neben dem sogenannten Blandford-Znaiek-Mechanismus, demzufolge starke Magnetfelder für die Umwandlung der Rotationsenergie verantwortlich sind, ist ein weiterer Prozess an der Energieentnahme beteiligt ist: die magnetische Rekonnexion. Hierbei brechen Magnetfeldlinien …
Das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) ist mit dem Thüringer Tierschutzpreis 2025 geehrt worden. Die Wissenschaftler*innen Dr. Kerren Volkmar und Dr. Maria Straßburger erhielten die Auszeichnung für die Entwicklung eines neuartigen Lungenmodells, das Tierversuche in der Infektionsforschung deutlich reduziert.Mit dem Thüringer Tierschutzpreis würdigt das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie Projekte, die sich in besonderer Weise für den Schutz von Tieren einsetzen. In diesem …
… ecuadorianischen Chocó-Regenwald 62 Flächen in unterschiedlichen Stadien der Regeneration – von landwirtschaftlich genutzten Bereichen wie Kakaoplantagen über junge Sekundärwälder bis hin zu ungestörten Naturwäldern. Als Teil dieses Projektes analysierte ein Forschungsteam um die Senckenberg-Wissenschaftlerin Anna Landim, welche Tiere Samen von welchen Pflanzen ausbreiten und wie sich die Vielfalt dieser Wechselbeziehungen verändert. Die Ergebnisse zeigen: Die für die natürliche Ausbreitung der Früchte und Samen zuständigen Tiere – insbesondere größere …
… eine der diesjährigen Organisatorinnen, ergänzt: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den Workshop zusammen mit Diana und Robert in Münster auszurichten. Gerade die Vernetzung und der Austausch innerhalb des Programms sind für uns Nachwuchswissenschaftler besonders wichtig.“Alle neuen und ehemaligen Rückkehrer sind herzlich willkommen, im nächsten Jahr am Workshop in Paderborn teilzunehmen. Ansprechpartner sind: Giovanni Cerchiari (Uni Siegen), Nicholas Güsken (Uni Paderborn), Iris Niehues (Uni Münster).NRW Rückkehrerprogramm Das NRW-Rückkehrprogramm …
… Eigenschaften von neuartigen Materialsystemen zusammenhängen und wie diese gezielt gestaltet werden können, um bestimmte Funktionalitäten in Anwendungen der Energietechnik, der Sensorik, Aktorik und Biomedizin zu realisieren.Damit trägt die experimentell arbeitende Wissenschaftlerin zur Schärfung des Forschungsprofils des Max-Planck-Instituts Magdeburg im Bereich Systemtechnik funktionalisierter Materialien bei. Mit ihrer Forschung möchte Sohini Kar-Narayan neue Erkenntnisse und systemtechnische Ansätze zur Gewinnung, Speicherung und Wandlung erneuerbarer …
… for Advanced Studies, und University College Dublin, Irland), Paola Pinilla (Mullard Space Science Laboratory, University College London, Großbritannien) sowie Leonardo Testi (Dipartimento di Fisica e Astronomia, Università di Bologna, Italien).Die Europäische Südsternwarte (ESO) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang. Astronom*innen nutzen sie, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken. …
Wissenschaftler des Fraunhofer FEP forschen an einer Technologie zur Herstellung von plasmabehandelten Flüssigkeiten (PBF), die als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen chemischen Desinfektionsmitteln eingesetzt werden können. In einer aktuellen Studie wird deren Eignung als Oberflächendesinfektionsmittel untersucht. Die Forschungsergebnisse zeigen eine Haltbarkeit von über 10 Monaten und eine gute antimikrobielle Wirksamkeit gegen E. coli.Die Technologie nutzt Atmosphärendruck-Plasmaquellen zur Behandlung von Flüssigkeiten, wodurch reaktive …
Bei der Suche nach Dunkler Materie nutzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der XENON-Kollaboration einen der weltweit empfindlichsten Dunkle-Materie-Detektoren („XENONnT“). Im Gran-Sasso-Labor des Nationalen Instituts für Kernphysik (INFN) in Italien wollen sie damit extrem seltene Teilchenwechselwirkungen nachweisen. Diese könnten Aufschluss über die Natur der Dunklen Materie geben. Das Problem ist jedoch: Winzige Mengen natürlicher Radioaktivität erzeugen Störsignale, die die schwachen Signale überdecken können. Das XENONnT-Experiment hat …
Prof. Dr. Simon Elsässer hat am 1. Oktober 2025 die Professur für Synthetische Biologie an der Universität Freiburg übernommen. Der Biochemiker gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftler*innen in der technologischen und methodischen Weiterentwicklung der Epigenetik und synthetischen Biologie. Die Professur wird von der Carl-Zeiss-Stiftung über zehn Jahre mit insgesamt 4,8 Millionen Euro gefördert und ist an der Fakultät für Biologie angesiedelt. Außerdem wird Elsässer eng mit dem Exzellenzclusters CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling …
… Doch um die Evolution des Pferdes zu verstehen, muss man auch die Geschichte davor betrachten. Archäologische Funde zeigen beispielsweise, dass Pferde schon für frühe Menschenarten eine zentrale Rolle spielten – insbesondere als Nahrungsquelle.“Der Tübinger Wissenschaftler hat gemeinsam mit den Doktorandinnen Arianna Weingarten und Meret Häusler sowie einem Forschungsteam nun erstmals mitochondriale Genome der ausgestorbenen Pferdeart Equus mosbachensis aus der Fundstelle Schöningen in Niedersachsen untersucht. Weingarten, die Erstautorin der Studie, …
… - das sind Schlote am Grunde des Ozeans, aus denen heißes Wasser aufsteigt. In den Weltmeeren der Erde gibt es im Umfeld vergleichbarer hydrothermaler Felder Hinweise auf Leben.“Organische Verbindungen relevant für potenziell biologische Moleküle Die beteiligten Wissenschaftler*innen identifizierten in den Eispartikeln auch Moleküle, die noch nie zuvor in einem Ozean außerhalb der Erde nachgewiesen wurden. Darunter sind auch solche, die als Bausteine komplexer Verbindungen dienen können. Derartige Moleküle, zu denen beispielsweise die sogenannten …
… Beseitigung von Rechtsunsicherheiten zu ergreifen. „Die Genehmigungsverfahren, wie sie aktuell durchgeführt werden, sind ein besonders prägnantes Beispiel für ausufernde Bürokratisierung und Überregulierung“, sagte die Vorsitzende der Senatskommission, Professorin Dr. Brigitte Vollmar. „Als Wissenschaftler*innen bekennen wir uns uneingeschränkt und aus voller Überzeugung zu den sehr hohen Standards des Tierschutzes in Deutschland. Gleichzeitig benötigen wir aber vernünftige Rahmenbedingungen für unsere Forschung. Nur so können wir die Innovationskraft …
… ein Analysewerkzeug, das einfach und schnell die Schwere der kognitiv- und Fatigue-assoziierten Einschränkung attestiert. Damit können sich Betroffene an ihren Hausarzt oder eine Post-COVID-Anlaufstelle zur gezielten Behandlung wenden«, sagt Paul Chojecki, Wissenschaftler am Fraunhofer HHI und Koordinator von EPSILON.Für den Aufbau eines individualisierten Datenprofils werden Post-COVID-Patientinnen und -Patienten aufwändigen Vorab-Screenings in Post-COVID-Ambulanzen und Tests in den am Projekt teilnehmenden Kliniken unterzogen. Diese Untersuchungen …
Zur Preisverleihung lädt die Universitätsgesellschaft des Saarlandes in Kooperation mit dem Graduiertenprogramm der Universität des Saarlandes ein. Nach der Begrüßung durch Universitätspräsident Ludger Santen stellen die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung in kurzweiligen Vorträgen vor.Die Festrede hält Dr. Jens Ewen, selbst Träger des Eduard-Martin-Preises (2010). Der heutige Vizepräsident für Digitalisierung und Internationalisierung an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar beleuchtet die Frage: „Wer geht in …
… einzigartigen Eigenschaften bilden können.“Die Studie unterstreicht, wie die Hochdruckforschung weiterhin überraschende Verhaltensweisen scheinbar gewöhnlicher Elemente und Verbindungen aufdeckt. Indem Materialien über die Grenzen der Alltagschemie hinaus belastet werden, entdecken Wissenschaftler neue Regeln – und neue Möglichkeiten – für das Design funktionaler Materialien der Zukunft.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Dr. h.c. Leonid DubrovinskyBayerisches Geoinstitut (BGI)Universität BayreuthTel.: +49 (0)921 / 55-3736 oder -3707E-Mail: …
2025 feiert der Forschungsverbund Berlin e. V. (FVB) ein ganz besonderes Jubiläum: Der Marthe-Vogt-Preis für exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen wird ein Vierteljahrhundert alt. Im Jubiläumsjahr erhält die Biologin Dr. Afroditi Grigoropoulou (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, IGB) die Auszeichnung. Die Preisverleihung findet am 13. Oktober 2025 im Berliner Naturkundemuseum statt.DIE PREISTRÄGERINDr. Afroditi Grigoropoulou verteidigte ihre innovative Dissertation mit dem Titel „Open science approaches on assessing global …
… den Grundstein für die Flüssigkristalltechnologie, die Basis für heutige Touchscreens. Sie konstruierten Deutschlands ersten Atomreaktor, gründeten die erste Fakultät für Informatik und empfingen die erste E-Mail auf deutschem Boden. Heute ist das KIT Exzellenzuniversität. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen an der Energiewende, an nachhaltigen Kraftstoffen, besserer Cybersicherheit, Systemen für die Industrie 4.0 oder an der Masse von Neutrinos, was unser Verständnis vom Aufbau des Universums revolutioniert. 200 Jahre Wissenschaft …
… entdecken. Der Nationalpark Cuc Phuong liegt im Norden des Landes, südwestlich der Hauptstadt Hanoi. In dem Nationalpark, der von dicht bewaldeten Erhebungen aus Kalkstein geprägt ist, führte ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Wissenschaftler:innen des Museums für Naturkunde Berlin im Jahr 2019 eine Erfassung der Biodiversität verschiedener Organismengruppen durch. Die im Rahmen des deutsch-vietnamesischen Forschungs- und Ausbildungsprojekts VIETBIO vorgenommene Bestandsaufnahme umfasste auch die Untersuchung der landlebenden …
… systembiologische Untersuchungen zu bislang schwer zugänglichen Phänomenen, die sie dann sowohl in der akademischen Grundlagenforschung zum Verständnis der Evolution von Proteinen als auch in der Klinik anwendet.„Mit Agnes Toth-Petroczy ehren wir eine außergewöhnlich kreative Wissenschaftlerin, die mit großer methodischer Tiefe und Weitsicht neue Wege geht, um bislang verborgene Dimensionen des Lebens auf molekularer Ebene zu erschließen“, würdigt Prof. Dr. Max Löhning, Vorsitzender des Stiftungsrates der Schering Stiftung, die Preisträgerin.Mit …
… und Innovationsimpulse setzen“, begründet die Jury des Stifterverbandes ihre Entscheidung. Das Projekt zeige, „wie regionale Hochschul-Unternehmenskooperationen zum Motor für wirtschaftliche Erneuerung werden können – im Ruhrgebiet und darüber hinaus.“Dr. Anna Butzin, Leiterin des Projekts und Wissenschaftlerin im Forschungsschwerpunkt Innovation, Raum & Kultur des IAT, erklärt: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Die Hochschulperle ist eine Anerkennung für das Engagement unseres Teams und unserer Partner. Sie zeigt, dass es uns gelingt, …
… im Frühjahr nächsten Jahres gelauncht.Denker und GründerProf. Dr. Markus Gabriel leitet das Center for Science and Thought (CST) an der Universität Bonn und hat die Professur für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und Gegenwart inne. Der Wissenschaftler ist Mitglied in den Transdisziplinären Forschungsbereichen (TRAs) „Matter“ sowie „Individuals & Societies“. Mit der Gründung des Unternehmens beschreitet er neue Wege an der Schnittstelle zwischen Philosophie und Wirtschaft. Gemeinwohlorientierte Ausgründungen an der Uni Bonn„Die deep-IN …
Beim Konzept One Health betrachten Wissenschaftler:innen die Gesundheit von Tieren und Pflanzen sowie Umweltfaktoren für die menschliche Gesundheit als ausschlaggebend. Zoonosen, Infektionskrankheiten zwischen Menschen und Tieren, können das humane Mikrobiom beeinflussen – und umgekehrt hängt die Anfälligkeit für eine Infektion auch vom menschlichen Mikrobiom ab. Wasser- und Luftschadstoffe oder die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen bei Menschen und Tieren haben ebenfalls einen Einfluss. Um diese Wechselwirkungen und die Analyse der Mikrobiome …
Jun.-Prof. Güsken wird zudem aus Mitteln des NRW-Rückkehrerprogramms gefördert. Damit unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen junge Wissenschaftler*innen, die aus Deutschland den Schritt ins Ausland gewagt haben und nun nach NRW zurückkehren. Jun.-Prof. Güsken widmet sich den Grundlagen künftiger Quantentechnologien: Der Wissenschaftler forscht an optischen Schnittstellen für Quantennetzwerke. Er schlug ein amerikanisches Angebot aus, um nach Deutschland zu kommen. Seine Berufung wurde durch die Zusammenarbeit der Universität, der Stiftung und dem …
… die Verlängerung von zehn Forschungsgruppen und einer Klinischen Forschungsgruppe für eine weitere Förderperiode beschlossen. Eine der neu eingerichteten Forschungsgruppen wird im Rahmen der D-A-CH-Zusammenarbeit gemeinsam mit dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert.Forschungsgruppen ermöglichen Wissenschaftler*innen, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Sie werden bis zu acht Jahre lang gefördert. Im Ganzen fördert die DFG zurzeit 188 Forschungsgruppen, zehn Klinische …
Die GDCP fördert Forschung, Lehre und Entwicklung im Bereich der Chemie- und Physikdidaktik. Sie wurde 1973 als Zusammenschluss von Fachdidaktiker*innen an Hochschulen und Studienseminaren gegründet und umfasst heute mehr als 750 Mitglieder im deutschsprachigen Raum. Die GDCP unterstützt die Etablierung der Fachdidaktiken an Hochschulen und Forschungsinstituten. Zudem hat sie bis heute maßgeblich dazu beigetragen, dass an fast allen wissenschaftlichen Hochschulen forschende Fachdidaktiken vertreten sind und ihre Forschungsleistung national si…
… soll Frauen in den MINT-Fächern gezielt stärken und ihnen neue Möglichkeiten für internationale Forschungspartnerschaften eröffnen. In diesem Jahr wird die Initiative erstmals im Tandem-Format umgesetzt: 20 deutsch-indische Forscherinnenpaare, also insgesamt 40 Wissenschaftlerinnen erhalten somit eine Förderung.Die Projekte starten offiziell am 1. Oktober 2025. Die Laufzeit der Förderung beträgt drei Jahre und umfasst Projektunterstützung, einschließlich wissenschaftlichem Personal, Verbrauchsmaterialien und Nebenkosten für die Preisträgerinnen und …
… worden war und in der bis März 2024 jede HAW beziehungsweise FH je eine Antragsskizze einreichen konnte. Die zehn aussichtsreichsten Initiativen wurden zur Antragstellung aufgefordert und vor Ort an den Hochschulen durch Begutachtungsgruppen evaluiert, denen Wissenschaftler*innen von Universitäten und HAW/FH angehörten. Insgesamt fördert die DFG damit nun 15 Forschungsimpulse, nachdem im Dezember 2023 in der ersten Ausschreibungsrunde die Förderung von zehn FIP beschlossen worden war. Forschungsimpulse sind Verbundforschungsprojekte mit Schwerpunkt …
… Preisgeld stiftet, unterstrich die Bedeutung der Auszeichnung: „Als Reederei sind wir stolz darauf, mit der Bereederung von Forschungsschiffen einen wichtigen Beitrag zur maritimen Wissenschaft in Deutschland leisten zu dürfen. Umso mehr freuen wir uns, wenn sich junge Wissenschaftlerinnen wie Frau Schlack mit großem Engagement in diesem Bereich einbringen. Ihre Arbeit unterstreicht die Bedeutung der Meeresforschung für das Verständnis globaler Klimafragen – und wir möchten mit unserem Sponsoring dazu beitragen, dass Bachelorarbeiten wie diese die …
… Anfang. Vorhandene Flächen und Finanzierungsmöglichkeiten müssen jetzt klug kombiniert werden, damit Klimaschutz und Klimawandelanpassung gleichzeitig vorangetrieben werden können“, sagt Anita Engels, federführende Autorin des Hamburg Climate Futures Outlook 2024, der von über 70 Wissenschaftler:innen verfasst wurde.DMG und DPG betonen, dass die Möglichkeiten, die fortschreitende globale Erwärmung zu bremsen und damit zum Schutz der Menschen und ihrer Lebensgrundlagen beizutragen, hinlänglich bekannt sind. Weitere Informationen, der Aufruf in voller …
… zu Gast im Akademie-Podcast. Als Young Academy Fellow hat Valentiner an der Arbeit der Akademie mitgewirkt, so insbesondere als Mitglied der Arbeitsgruppe „Wasserstoff für das norddeutsche Energiesystem“. Sie schätzt den interdisziplinären Austausch, den die Wissenschaftlerin auch aus ihrer eigentlichen Forschungsarbeit kennt. Als Professorin für Öffentliches Recht arbeitet sie an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg / Universität der Bundeswehr mit Schwerpunkt im öffentlichen Wirtschaftsrecht und im Recht der Transformation. Zu ihren Interessensgebieten …
… signifikant mit dem Zyklus von Voll- und Neumond synchronisiert waren“, schildert Förster das zentrale Ergebnis. Nach 2010 waren die Zyklen meist nur noch im Januar synchron, wenn die Gravitationskräfte zwischen Mond, Sonne und Erde am höchsten sind. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen deshalb die Hypothese auf, dass der Mensch eine innere Monduhr besitzt, die durch das natürliche Nachtlicht und Gravitationskräfte auf den Mondzyklus synchronisiert werden kann. Allerdings werde die Kopplung der Monduhr an den Mondzyklus beim Menschen …
… hochauflösendes 3D-Modell des Geländes. „Aufnahmen aus dem Helikopter sind dafür besonders geeignet, weil damit selbst schwer zugängliche Felsbereiche und Hängegletscher im Detail erfasst werden können“, so der Heidelberger Geograph.Bereits seit einigen Jahren erforschen die Wissenschaftler den Belvedere-Gletscher unterhalb der Ostwand des Monte Rosa-Massivs. „Große und wiederkehrende Ereignisse wie Felsstürze, Schlammströme und Überschwemmungen haben in jüngster Zeit gezeigt, wie dynamisch dieser Hochgebirgsraum ist. Mit dem Rückzug der Gletscher und …
… zwischen verschiedenen Bezugssystemen. Damit wird deutlich: Das Gehirn navigiert nicht mit einem unveränderlichen globalen Raster, sondern arbeitet mit mehreren lokalen Karten, die je nach Aufgabe aktiviert werden.Mäuse im LabyrinthUm diese Prozesse genauer zu verstehen, entwickelten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine spezielle Navigationsaufgabe für die Mäuse. Die Tiere mussten von einem sicheren Ausgangspunkt aus ein zufällig platziertes Zielobjekt – einen kleinen Hebel – finden. Nach dem Drücken des Hebels erhielten sie eine Belohnung …
… Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wissenschaftsfreiheit ist ein entscheidender Standortfaktor. Sie ist Schlüssel zu Fortschritt und Demokratie und macht Nordrhein-Westfalen für internationale Talente attraktiv. Mit den Innovationsprofessuren und unserem Rückkehrprogramm für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten wir Forscherinnen und Forschern von Weltruf ein exzellentes Arbeitsumfeld und fördern zugleich den internationalen Austausch. Davon profitieren auch unsere Studentinnen und Studenten, die von den klügsten Köpfen …
… vergangenen 120 Jahren verändert hat – und zwar für große Teile der Nordhemisphäre“, sagt Esper. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert diese Forschung von Esper in den kommenden fünf Jahren mit einem Reinhart Koselleck-Projekt, das für Wissenschaftler mit ausgewiesenen besonderen wissenschaftlichen Leistungen vorgesehen ist, mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.Zehntausende Isotopen-Messungen nötigBekannt ist der Zusammenhang zwischen dem CO2-Gehalt in der Luft und der Wassernutzungseffizienz von Bäumen aus Labor- und Treibhausversuchen. Doch um …
… besorgt über die aktuellen geopolitischen Konflikte. Diese werden gesamtgesellschaftlich und damit auch an unserer Universität intensiv diskutiert. Gleichzeitig erreichen uns immer wieder Forderungen, regulatorische Maßnahmen zu ergreifen. Dazu zählt auch die Aufforderung, bestimmten Wissenschaftler*innen oder Künstler*innen Einladungen an unsere Universität sowie das Rederecht an unserer Universität zu versagen. Die JGU ist dem Schutz der im Grundgesetz verankerten grundlegenden Freiheits- und Gleichheitsrechte verpflichtet. Sie versteht sich als …
… Bekenntnis zur Wissenschaftsfreiheit und zur Internationalität der Wissenschaft in Baden-Württemberg. Wir wollen unser Land noch stärker zu einem Magneten für internationale Spitzenforschung machen. Außerdem bieten wir mit einem Programm der Baden-Württemberg-Stiftung Forschungsmöglichkeiten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Ländern mit zunehmend eingeschränkter Wissenschaftsfreiheit. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Zukunft unseres Landes zu gestalten und unsere Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt zu stärken. Es soll aber auch …
… Juli 2025 empfahl ein ESA-Expertengremium, WIVERN für die Mission auszuwählen. Dieser Empfehlung folgte jetzt der Ausschuss für Erdbeobachtung der ESA. Der Start der Mission ist für die erste Hälfte der 2030er Jahre vorgesehen.WIVERN wurde konzipiert von Wissenschaftler:innen der Universität Reading und des Politechnikums Turin. Aus Deutschland sind Forschende von der Universität Leipzig, dem Max Planck-Institut für Meteorologie und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) beteiligt.PD Dr. Maximilian Maahn vom Institut für Meteorologie der Universität Leipzig …
… und Forschungsaufenthalte in Heidelberg finanziert werden – hat die Universität infrastrukturelle Vorbereitungen getroffen, indem sie Labor- und Arbeitsplätze sowie Wohnraum in ihren Gästehäusern bereitstellt. Damit angesprochen werden sollen neben etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern insbesondere auch Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher.Der Präsident der Harvard University und die Rektorin der Universität Heidelberg haben das Memorandum of Understanding am 28. August 2025 in Cambridge (USA) unterzeichnet.Kontakt:Kommunikation …
… kommt es zu einer ultraschnellen, inhomogenen Ausbreitung eines zunächst kleinen umgeschalteten Bereichs entlang der Tiefe des Materials.Durch die Kombination von ultrakurzen Anregungspulsen im Infrarotbereich (IR) mit Femtosekunden-Weichröntgenspektroskopie (siehe Abb. 1) untersuchten die Wissenschaftler eine nur 9,4 nm dünne Schicht aus einer Gadolinium-Kobalt-Legierung (GdCo), die in eine typische Heterostruktur mit umgebenden Platin-, Kupfer- und Tantalschichten eingebettet war. Unter Verwendung breitbandiger Röntgenpulse, die auf eine atomare …
… schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt einhergeht. Aus diesem Grund sind das Recycling von Lithium-basierten Batterien einerseits und die Entwicklung alternativer Batterietechnologien andererseits von großer Bedeutung.Beiden Ansätzen widmen sich zwei neue Forschungsprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Institut für nachhaltige Chemie und Katalyse mit Bor (ICB) und dem Institut für Anorganische Chemie (IAC) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Dafür stellt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt …
… und lädt sie zum wissenschaftlichen Wettstreit ein. Während der einwöchigen Veranstaltung vom 22. bis zum 27. September 2026 erhalten die Teilnehmenden in Kiel Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung sowohl miteinander als auch mit führenden europäischen Wissenschaftler*innen. Auf diese Weise versteht sich der Wettbewerb als Wegbereiter für Spitzenforschung, Innovationskarrieren und wissenschaftliche Exzellenz.„Mit großer Begeisterung sind wir im Jahr 2026 ein Teil dieser Idee“, sagte Stefanie Altemark weiter. „Indem wir den Wettkampf und dessen …
… Astrophysik der Kanarischen Inseln [Instituto de Astrofísica de Canarias], Spanien), C. E. Martínez-Vázquez (International Gemini Observatory / NSF NOIRLab, USA), K. Vivas (Cerro Tololo Inter-American Observatory / NSF NOIRLab, Chile).Die Europäische Südsternwarte (ESO) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang. Astronom*innen nutzen sie, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken. Außerdem …
… (HAW) ist ein recht seltenes Angebot. Nur sechs Bundesländer, darunter Baden-Württemberg, setzen das Modell um. In Baden-Württemberg wiederum sind es nur zwei HAWen, die das neue Format aktuell anbieten. Vergleichbar sind die Tandem-Professuren, die sich an Nachwuchswissenschaftler:innen richten, mit den Juniorprofessuren an Universitäten. Dabei wird das Format nicht ganz uneigennützig installiert, denn oft gelingt die Nachbesetzung von Professuren in neu ausgerichteten oder seltenen Fachprofilen an einer HAW nur schwer oder gar nicht. Die Transformation …
… für meinen Weg und meine Ziele in der Wissenschaft.Stipendienprogramm für Postdoktoranden und JuniorprofessorenDie Daimler und Benz Stiftung vergibt jedes Jahr zwölf Stipendien an ausgewählte Postdoktoranden mit Leitungsfunktion und Juniorprofessoren. Ziel ist, die Autonomie und Kreativität der nächsten Wissenschaftlergeneration zu stärken und den engagierten Forschern den Berufsweg während der produktiven Phase nach ihrer Promotion zu ebnen. Die Fördersumme in Höhe von 40.000 Euro pro Stipendium steht für die Dauer von zwei Jahren bereit und kann …
… Prozente begrenzt.» Bereits in einer früheren Veröffentlichung konnte Dorns Gruppe zeigen, wie sich das meiste Wasser eines Planeten im Innern versteckt. «Bei der jetzigen Studie haben wir analysiert, wie viel Wasser im Ganzen auf diesen Sub-Neptunen vorkommt», erklärt die Wissenschaftlerin: «Den Berechnungen zufolge gibt es keine fernen Welten mit massiven Wasserschichten, in denen Wasser rund 50 % der Planetenmasse ausmacht, wie man bisher dachte. Hycean-Welten mit 10-90 % Wasser sind daher sehr unwahrscheinlich.» Damit gestaltet sich die Suche …
… werden kann, durch die Dunkle Materie Halo der vorderen Galaxie Gruppe beizufügen. Die Ergebnisse wurden unter dem Titel „HerS-3: An Exceptional Einstein Cross Reveals a Massive Dark Matter Halo“ in der Fachzeitschrift Astrophysical Journal veröffentlicht. Die Wissenschaftler*innen nutzten für die aktuelle Studie Beobachtungen des Northern Extended Millimeter Array (NOEMA, Institut de Radioastronomie Millimétrique – IRAM, Frankreich), des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA, Chile), des Karl G. Jansky Very Large Array (VLA, USA) und …
… Universität des Saarlandes zudem ihr internationales Netzwerk weiter aus. Sie pflegt derzeit über 550 Partnerschaften mit Hochschulen in aller Welt. Hiervon profitieren Studentinnen und Studenten, die im Ausland studieren wollen, ebenso wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Forschung zusammenarbeiten. Der Dekans-Trainingskurs bringt also auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit möglichen Kooperationspartnern in Kontakt. Auf diese Weise sind schon in der Vergangenheit zahlreiche gemeinsame Projekte entstanden. Auch …
… Brutvogelarten in einem 35 km² großen Gebiet. Dazu zählen Zügel-, Adélie- und Eselspinguine sowie Skuas und Riesensturmvögel. Das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt gilt weltweit als einzigartige Langzeitstudie. Neben den Populationsdaten von Vögeln und Robben erfassen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch angeschwemmte Abfälle – darunter verbranntes Plastik, Verpackungen oder Fischereireste. In diesem Jahr lag die Dichte bei rund einem Objekt pro Meter Küstenlinie. Das ist ein vergleichsweise hoher Wert für einen Ort, der praktisch …