openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Internationaler Dr. Barbara Mez-Starck-Preis für Batterieforscher - Professor Maximilian Fichtner ausgezeichnet

23.10.202515:24 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Internationaler Dr. Barbara Mez-Starck-Preis für Batterieforscher - Professor Maximilian Fichtner ausgezeichnet

(openPR) Professor Maximilian Fichtner hat den Internationalen Dr. Barbara Mez-Starck-Preis über 25 000 Euro für seine Forschung zu Post-Lithium-Batterien erhalten. Der weltweit anerkannte Batterie-Experte gilt als ausgezeichneter Kommunikator und Fürsprecher alternativer Speichermedien. Die Dr. Barbara Mez-Starck-Stiftung hat bei der Preisverleihung zudem ein Kunstwerk zu Ehren der Stifterin eingeweiht.

„Mit Professor Maximilian Fichtner haben wir einen herausragenden Wissenschaftler ausgezeichnet, der das Thema Nachhaltigkeit in die breite Öffentlichkeit trägt“, freuten sich die Stiftungsvorstände Werner Braun und Thomas Vetter bei der Verleihungsfeier im Barbara Mez-Starck-Haus am Dienstag, 21. Oktober. „Mit einem Preisgeld von 25 000 Euro und der breiteren Ausrichtung des Preises auf die Förderung nachhaltiger Technologien wollen wir dieses Engagement noch sichtbarer machen.“ Erstmals wurde der Internationale Dr. Barbara Mez-Starck-Preis in dieser Höhe ausgelobt.

Der Preisträger Professor Maximilian Fichtner, Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU), erhielt die Auszeichnung für seine wegweisenden Beiträge zur Batterieforschung, insbesondere zur Entwicklung von Halogenid-Batterien und zur Entwicklung von Calcium- und Magnesium-Batterien sowie zur Aufklärung von Speichermechanismen in graphitischen Anoden. Neben seiner wissenschaftlichen Exzellenz engagiert sich Professor Fichtner stark in der Wissenschaftskommunikation und wird von Medien weltweit zu seiner Expertise befragt.

Laudator Professor Axel Groß, Leiter des Instituts für Theoretische Chemie der Uni Ulm, dem das wissenschaftliche Erbe der Stifterin angegliedert ist, würdigte Fichtner für seinen Beitrag zur Akzeptanz und Etablierung einer nachhaltigen Energietechnologie und bezeichnete ihn als geistigen Vater des Exzellenzclusters POLiS zur Forschung an und Entwicklung von Post-Lithium-Batterien. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, denn für diesen Preis kann man sich nicht bewerben, sondern er wird verliehen. Das ist etwas Besonderes“, so Preisträger Professor Maximilian Fichtner.

Zusammen mit den rund 60 geladenen Gästen konnte die Stiftung Dr. Barbara Mez-Starck noch eine weitere Ehre erweisen. Vor dem Gebäude am Ulmer Oberberghof 7 wurde eine Skulptur in Gedenken an die Stifterin und ihr Lebenswerk eingeweiht. Drei mit Edelstahlplatten verkleidet Säulen repräsentieren die Arbeit von Dr. Barbara Mez-Starck ab den 1950er Jahren: den Starck-Katalog für Mikrowellenforschung, aus dem die Datenbank MOGADOC hervorging, die Spektren, Molekülstrukturen und Literaturquellen verknüpft, und noch heute verwendet wird.

Künstler Jasper Bamberger gestaltete aus den handschriftlichen Notizen der Wissenschaftlerin mittels eines Binärcodes Lochbilder. „Ich wollte die Prinzipien ihrer Arbeit – Archivierung, Katalogisierung, Verdichtung – in bildhauerische Mittel übersetzen. Die Handschrift von Dr. Barbara Mez-Starck ist so in das Material selbst übergegangen. Das Objekt spiegelt die Arbeitsweise der Stifterin auf poetische Weise an ihr Lebenswerk zurück“, erklärte Jasper Bamberger seine Herangehensweise. Rund eineinhalb Jahre arbeitete der Absolvent der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main an der bis zu drei Meter hohen Skulptur.

Über die Dr. Barbara Mez-Starck-Stiftung
Die 1998 von Dr. Barbara Mez-Starck gegründete Stiftung fördert gemeinnützig Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, insbesondere der Chemie und Physik. Sie unterstützt zudem die Arbeitsgruppe Chemieinformationssysteme an der Universität Ulm, die das Lebenswerk der Stifterin erhält und weiterentwickelt. Außerdem vergibt die Stiftung jährlich Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen an Forschende und an die besten Master-Absolventinnen und -Absolventen in Chemie der Uni Ulm. Mit dem Neubau des Barbara Mez-Starck-Hauses auf dem Oberberghof hat die Stiftung ein klares Statement gesetzt, die wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Grundlagenforschung an der Universität Ulm weiterhin zu unterstützen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1294723
 459

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Internationaler Dr. Barbara Mez-Starck-Preis für Batterieforscher - Professor Maximilian Fichtner ausgezeichnet“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Bild: Wenn der Tarifvertrag die Wahl lässt: Rund 60 Prozent entscheiden sich für mehr ZeitBild: Wenn der Tarifvertrag die Wahl lässt: Rund 60 Prozent entscheiden sich für mehr Zeit
Wenn der Tarifvertrag die Wahl lässt: Rund 60 Prozent entscheiden sich für mehr Zeit
Mehr Zeit kann besser sein als mehr Geld. So sieht es die Mehrheit der Beschäftigten, denen ein Tarifvertrag eine Wahloption zwischen mehr Freizeit und mehr Lohn ermöglicht. Den Studienautor*innen der Universität Bielefeld, des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des WSI zufolge hat sich 2022 deutlich mehr als die Hälfte für mehr Zeit statt zusätzlichem Geld entschieden. Die analysierte Stichprobe enthält Angaben von rund 1900 Arbeitnehmer*innen, die nach Abschluss der Tarifrunde eine entsprechende Wahlmöglichkeit hatten…
Repräsentative Untersuchung offenbart kritische Lücken in der Berufsorientierung – drei Handlungsfelder identifiziert
Repräsentative Untersuchung offenbart kritische Lücken in der Berufsorientierung – drei Handlungsfelder identifiziert
Drei kritische Mismatches erfordern dringenden Handlungsbedarf Die Studienergebnisse decken mehrere eklatante Unterschiede und ungenutzte Potenziale auf, die den Übergang von der Schule in den Beruf erschweren: 1. Unterschätzte Gehälter und mangelndes Interesse an Industrieberufen Die Jugendlichen unterschätzen die Verdienstmöglichkeiten in der Industrie massiv. Berufseinsteiger nach einer Ausbildung oder einem Bachelor-Studium schätzen ihr späteres Gehalt um ca. 800 bis 1.100 Euro bzw. 900 bis 1.000 Euro monatlich zu niedrig ein. Gleichzei…

Das könnte Sie auch interessieren:

Wer setzt sich bei Sportlerwahl 2012 durch?
Wer setzt sich bei Sportlerwahl 2012 durch?
… vom Sailingteam „geldfuermuell“ kämpfen um den Titel der Mannschaft des Jahres Hilpoltstein (Bayern), 20. Dezember 2011 – Die beiden Jungsegler Patrick Höhne und Maximilian Berg vom Segelteam „geldfuermuell“ (Deutsche Jugendmeister in der Bootsklasse Conger) sowie die Mehrkampf-Athleten Florian Fichtner, Felix Fichtner, Sebastian Pfahler, Tobias Gußner …
Bild: Karl-Freudenberg-Preis für Maximilian BaurBild: Karl-Freudenberg-Preis für Maximilian Baur
Karl-Freudenberg-Preis für Maximilian Baur
Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften (HAdW) verlieh am 25. Mai 2025 dem Chemiker Maximilian Baur den Karl-Freudeberg-Preis für seine Dissertation zur Herstellung nachhaltiger Polyethylene an der Universität Konstanz. In der prämierten Arbeit untersuchte Baur, wie gezielt Sollbruchstellen in Polymerketten eingebaut werden können, ohne dass die …
Bild: Dr. Starck-Unternehmensgruppe begrüßt 22 neue AuszubildendeBild: Dr. Starck-Unternehmensgruppe begrüßt 22 neue Auszubildende
Dr. Starck-Unternehmensgruppe begrüßt 22 neue Auszubildende
Ausbildungsbeginn bei Dr. Starck & Co. GmbH: 22 neue Auszubildende haben am Donnerstag, 01. September, ihre Ausbildung bei der Unternehmensgruppe mit Sitz in Siegburg begonnen. Die Geschäftsführung hieß die Neuzugänge in der Siegburger Zentrale willkommen und wünschte ihnen einen guten Start ins Berufsleben. Insgesamt bildet der Haustechnik- und …
Erstmals bundesweiter Journalistenpreis für die medizinische Diagnostik
Erstmals bundesweiter Journalistenpreis für die medizinische Diagnostik
… - in Stuttgart • Dr. Erentraud Hömberg, Kommunikationswissenschaftlerin und Medizinjournalistin. Inhaberin des Büros für Medizinpublizistik und Klinik-Kommunikation in München • Prof. Dr. Maximilian Reiser, Leiter des Instituts für Klinische Radiologie am Klinikum der Ludwig-Maximilian-Universität in München • Dr. Silke Yeomans, Leiterin der Redaktion …
Bild: Teilnahmerekord beim ZVAB-PHÖNIX 2010: Verleihung am 18. Juli mit Laudator Bernhard VogelBild: Teilnahmerekord beim ZVAB-PHÖNIX 2010: Verleihung am 18. Juli mit Laudator Bernhard Vogel
Teilnahmerekord beim ZVAB-PHÖNIX 2010: Verleihung am 18. Juli mit Laudator Bernhard Vogel
… Claudia Chaseling (Berlin), Zenita Komad (Wien), Patricia Lambertus (Bremen), Sala Lieber (Neuss), Anja Luithle-Wagner (Wendlingen a.N.), Vanessa Niederstrasser (Wuppertal), Barbara Szüts (Köln), Maximilian Verhas (Berlin), Ulrich Vogl (Berlin) und Ralf Weber (Freiburg). Am 07. Juni 2010 küren die Mitglieder des Kuratoriums, Gabriele Quandt, Florian …
Zimory gewinnt Cloud-Computing-Experten der ETH Zürich als CTO
Zimory gewinnt Cloud-Computing-Experten der ETH Zürich als CTO
… Deutsche Telekom Laboratories, gewinnt mit Dr. Gustavo Alonso einen renommierten IT-Experten als neuen Chief Technology Officer (CTO). Alonso folgt auf Unternehmensmitgründer Maximilian Ahrens, der als “Vicepresident of Products” die Verantwortung für die Produktentwicklung übernimmt. Alsonso verfügt über enorme Erfahrungen in den Bereichen Datenbanken, …
Bild: Die Zukunft im Blickpunkt: Urologen-Kongress mit Experten aus aller WeltBild: Die Zukunft im Blickpunkt: Urologen-Kongress mit Experten aus aller Welt
Die Zukunft im Blickpunkt: Urologen-Kongress mit Experten aus aller Welt
… besonders wichtig, auch wieder viele Experten aus dem Ausland begrüßen zu können. Krankheit ist international, Forschung ist international, also müssen auch Therapien auf der Basis internationaler Erkenntnisse erfolgen.“ Vor allem aus den USA reisen zahlreiche Mediziner an. Darunter William J. Catalona (Chicago) und Peter T. Scardino (New York). Aber auch …
Bild: Mentoring aus Leidenschaft sowie Sanierung einer alten SchlossanlageBild: Mentoring aus Leidenschaft sowie Sanierung einer alten Schlossanlage
Mentoring aus Leidenschaft sowie Sanierung einer alten Schlossanlage
Clarissa Zentgraf und Maximilian Schmidt mit Absolventenpreis des Fördervereins ausgezeichnet Clarissa Zentgraf und Maximilian Schmidt wurden für ihre Prüfungsleistungen und Abschlussarbeiten sowie für ihr großes Engagement an der Hochschule mit dem Absolventenpreis des Fördervereins der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ausgezeichnet. …
KIT-Expertinnen und -Experten zum Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie
KIT-Expertinnen und -Experten zum Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie
… „Unsere Mission ist die anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Entwicklung elektrochemischer Speicher für den stationären und mobilen Einsatz im Energiesystem der Zukunft,“ sagt Professor Maximilian Fichtner, Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) und Sprecher des Exzellenzclusters POLiS des KIT und der Universität Ulm. „Dafür wird die gesamte …
Sie lesen gerade: Internationaler Dr. Barbara Mez-Starck-Preis für Batterieforscher - Professor Maximilian Fichtner ausgezeichnet