… die CO2-Entnahme brauchenDie Idee, dem Meer zusätzliche Alkalinität zuzuführen, steht in einem größeren Kontext. Seit Beginn der Industrialisierung ist der CO2-Gehalt der Atmosphäre stark gestiegen; ein erheblicher Teil des Gases löst sich im Ozean und verändert dort die Chemie. Die Folge ist die fortschreitende Versauerung, die insbesondere Organismen unter Druck setzen kann, die Kalkstrukturen bilden – etwa Muscheln oder Korallen. Gleichzeitig treibt das zusätzliche CO2 die Erderwärmung an.Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, reichen …
… zeigten außerdem, dass Modelle nicht nur das Wachstum der Mikroorganismen berücksichtigen sollten. Entscheidend sei auch ihr Zusammenspiel mit Tieren und den chemischen Bedingungen im Meeresboden.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Emil RuffUniversität Bremen, Fachbereich Biologie und Chemie, und Zentrum für Marine UmweltwissenschaftenMail: Originalpublikation:Rapid de novo assembly of animal-microbe biofilter to mitigate seabed methane leakage, in: National Science Review, Volume 13, Issue 12, June 2026, https://doi.org/10.1093/nsr/nwag266
… IESO qualifiziert.Geowissenschaften als Schlüssel zum Verständnis aktueller HerausforderungenDie Deutsche Olympiade der Geowissenschaften setzt an den geowissenschaftlichen Inhalten an, die in Deutschland vor allem im Geographieunterricht vermittelt werden. Themen und Methoden aus Physik, Chemie und Biologie spielen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Im Wettbewerb werden diese Bereiche miteinander verbunden und auf Fragestellungen angewendet, die über die Inhalte des Schulunterrichts hinausgehen.Das Verständnis geowissenschaftlicher Prozesse ist …
… überstehen. Mithilfe einer weltweit einzigartigen Kombination aus EPR-Spektroskopie sowie Phosphor-Kernspinresonanzspektroskopie (31P-NMR) sollen diese kurzlebigen Verbindungen erstmals direkt beobachtet und bis in wässrige Lösungen verfolgt werden. Das Projekt schlägt damit eine direkte Brücke zwischen Astrochemie und präbiotischer Chemie und soll zeigen, welche Rolle Phosphor aus dem All bei der Entstehung der ersten biologisch relevanten Moleküle gespielt haben könnte.Zur Person 2011-2016: Studium der Chemie, Justus-Liebig-Universität Gießen …
Das Ergebnis: Sport, Kunst und Englisch liegen vorn. Chemie und Physik bilden das Schlusslicht. Und Mathematik gehört zugleich zu den beliebtesten und unbeliebtesten Fächern.Für die Fachbeliebtheitsstudie befragten Forschende der Universität Osnabrück 5.623 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 an 19 weiterführenden Schulen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Baden-Württemberg. Die Kinder und Jugendlichen bewerteten 17 Schulfächer nach dem Schulnotenprinzip von 1 („sehr gut“) bis 6 („ungenügend“). Zusätzlich wurden unter …
… Mikrobiologie am Fachbereich Biologie der Universität Konstanz.Weitere beteiligte Autor*innen: Diego Casaburi und Nele Chalott Meier am Fachbereich Biologie, sowie Lea Bernabeu, Marcel Eck und Stefan Mecking, Professor für Chemische Materialwissenschaft, am Fachbereich Chemie der Universität Konstanz.- Förderung des Projekts: Projekt INPEW der Carl-Zeiss-Stiftung an Stefan Mecking, Helmut Cölfen und David Schleheck, Laufzeit 2020 bis 2026.*******Hinweis an die Redaktionen:Bildmaterial kann im Folgenden heruntergeladen werden:Bild 1: https://www.uni-konstanz.de/fileadmin/pi/fileserver/2026/ein_enzym_das_hoffnung_macht_1.jpgBildunterschrift: …
Dr. Jan Gerrit Horstmann baut seit dem 16. August 2026 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) eine neue Emmy-Noether-Gruppe mit dem Schwerpunkt ultraschnelle Strukturdynamik auf, die am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie angesiedelt ist. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team an der Schnittstelle zwischen Chemie und Physik wird Horstmann neue Ansätze zur optischen Kontrolle der mikroskopischen Bewegung von Atomen entwickeln.Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Gruppe in den kommenden sechs Jahren …
Mona Haase fertigte ihre mit „summa cum laude“ bewertete Dissertation am Institut für Bioorganische Chemie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an. Darin untersuchte sie, wie sich der Wirkstoff Lansai B mithilfe von Enzymen gezielt und ressourcenschonend synthetisieren lässt.Die Biokatalyse lenkt chemische Reaktionen mithilfe von Enzymen – Proteinen, die als biologische Katalysatoren wirken. Ihr Vorteil liegt in der Selektivität: Enzyme setzen oft nur eine funktionelle Gruppe eines Moleküls um. Zudem arbeiten sie unter milden Bedingungen, ihre …
… die Erkenntnisse anwendungsnah umzusetzen, ist das Ziel des Forschungsschwerpunkts KiNSIS (Kiel Nano, Surface and Interface Science) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Physik, Chemie, Ingenieur- und Lebenswissenschaften entstehen neue Moleküle und Materialien, Sensoren und Batterien, Quantentechnologien, katalytische Verfahren, medizinische Therapien und vieles mehr. www.kinsis.uni-kiel.deHinweis zum Text:Diese Pressemitteilung basiert auf der wissenschaftlichen Publikation, …
… und Dynamik in Quantenmaterialien) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Technischen Universität Dresden erforscht und entwickelt neuartige Quantenmaterialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften. Etwa 300 Wissenschaftler:innen aus mehr als 30 Ländern entwerfen an der Schnittstelle von Physik, Chemie und Materialwissenschaften die Grundlagen für die Technologien der Zukunft. 2026 ist das Cluster in die 2. Förderperiode der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gestartet – mit erweitertem Fokus auf die Dynamik von Quantenprozessen.wissenschaftliche …
Ausbildungskoordinator Nick Wartenberg sagt, dass aktuell an der Universität gut 50 Auszubildende insgesamt elf Berufe erlernen, Frauen und Männer etwa gleich verteilt. Darunter sind Chemie- und Biologielaboranten, Fachinformatiker, Gärtner und Mediengestalter. Die jetzt verliehene Auszeichnung würdigt speziell die Ausbildung der Tischler und Elektroniker, für beide Berufe ist die Handwerkskammer die zuständige Stelle. „Unsere Tischler werden regelmäßig als beste Auszubildende ihres Jahrgangs ausgezeichnet“, sagt Nick Wartenberg. Erst im vorigen …
… Prof. Andreas Timm-Giel sowie der Leiter des Instituts für Technische Biokatalyse Prof. Andreas Liese betonten bei ihrer Begrüßung im Audimax I die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung auf dem Weg zu einer nachhaltigen Industrie: „Biokatalyse ist eine Schlüsseltechnologie für eine Chemie mit weniger Energie, weniger Lösungsmittel und ohne fossile Rohstoffe“, sagte Prof. Liese, der die Konferenz gemeinsam mit den Co-Vorsitzenden Prof. Johannes Gescher und Prof. Anna-Lena Heins leitete. „Das ist ganz im Sinne des TUHH-Leitmotivs ‚Engineering to Face …
… Stakeholder-Treffen im Juli 2026 wurden gemeinsame Perspektiven für das Areal diskutiert. Zwei gemeinsam durchgeführte Schülerlabore an der Hochschule Merseburg im Juli 2025 und Februar 2026 ermöglichten Schülerinnen und Schülern bereits erste Einblicke in aktuelle Forschungsfragen der Chemie. Beim Bürgerdialog im März 2026 informierte das CTC mehr als 70 Gäste über seine Pläne. Beim Merseburger Schlossfest im Juni konnten Besucherinnen und Besucher Chemie bei Experimenten und Mitmachaktionen selbst erleben. Die Kooperationsvereinbarung baut auf …
… durch chemische Umgestaltung von innen„Normalerweise entsteht Glas, wenn eine geschmolzene Flüssigkeit schnell abkühlt. Die feste Struktur friert dann ein, ohne dass sich die Atome in einem regelmäßigen Muster anordnen. Bisher mussten Forschende die aus dem Ausgangsmaterial resultierende Chemie dieser Gläser oft hinnehmen“, erklärt Prof. Henke. Das Team hat nun gezeigt, dass das nicht immer der Fall sein muss. Denn MOFs bestehen aus Metallzentren, die durch organische Verbindungen zusammengehalten werden. Diese Strukturen lassen sich durch Zugabe …
… Laborbedingungen oft nur schwer zu kultivieren sind. „Diese Studie bietet neue Einblicke in die Art und Weise, wie Bakterien in ihrer natürlichen Umgebung miteinander zusammenleben. Die dabei gewonnen Erkenntnisse können außerdem dabei helfen, Bakteriengemeinschaften besser zu verstehen, die in der Biomedizin oder Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielen.“wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Christian Kost, Universität OsnabrückFB 5 Biologie/Chemie, Abteilung für ÖkologieOriginalpublikation:https://www.nature.com/articles/s41564-026-02457-6
… Erreichen einer Zirkulären Wirtschaftsweise und die Verwendung von Chemikalien ohne negative Auswirkungen auf Gesundheit und Ökosysteme erreicht werden? Und was braucht es, damit nachhaltige Innovationen schneller industrielle Realität werden? Für die europäische Chemieindustrie als Ausgangspunkt zahlreicher industrieller Wertschöpfungsketten sind dies zentrale Zukunftsfragen.Am 14. und 15. Oktober 2026 bringen das Umweltbundesamt (UBA) und das International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) bei „Spotlights 2026: Shaping the Chemical …
… können.Entsprechend vielseitig sind die Ausbildungsinhalte einer professionellen Kosmetikausbildung.Je nach Ausbildungsstufe gehören unter anderem Anatomie und Dermatologie, Hygiene und Gesundheitsschutz, Erste Hilfe, Hautbeurteilung und Hautreinigung, kosmetische Gesichtsbehandlungen, kosmetische Chemie und Physik, Wirkstoff- und Warenkunde, Maniküre, Haarentfernung, dekorative Kosmetik, Augenbrauen- und Wimpernbehandlungen sowie kosmetische Massagen zum Ausbildungsprogramm.Entscheidend ist dabei die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer …
… große Bedeutung für das Skala-Team hat: „Um die Skala-Verbreitung zu fördern, sollte Skala dort verfügbar sein, wo die Community aktiv ist. CP2K ist seit vielen Jahren ein Dreh- und Angelpunkt der Forschung im Bereich der computergestützten Chemie und steht daher natürlich ganz oben auf der Prioritätenliste für die Integration.“Das CP2K-Ökosystem ist ein leistungsstarkes Werkzeug für die Durchführung von DFT-Berechnungen, insbesondere im Zusammenhang mit Dynamiksimulationen großer Systeme über lange Zeiträume. Auf der Open-Source-Softwareplattform …
… Mainz, Landeshauptstadt Mainz, Landtag Rheinland-Pfalz, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH, Leibniz-Zentrum für Archäologie LEIZA, Life Science Zentrum Mainz GmbH, Lilly Deutschland GmbH, Max-Planck-Institut für Chemie, Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz, Naturhistorisches Museum Mainz (nhm), Restaurant Esszimmer Landtag / Essen für uns GmbH, Technische Hochschule Bingen, TRON gGmbH, Universitätsmedizin …
… anwendungsnah umzusetzen, ist das Ziel des Forschungsschwerpunkts KiNSIS (Kiel Nano, Surface and Interface Science) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Physik, Chemie, Ingenieur- und Lebenswissenschaften entstehen neue Moleküle und Materialien, Sensoren und Batterien, Quantentechnologien, katalytische Verfahren, medizinische Therapien und vieles mehr. www.kinsis.uni-kiel.dewissenschaftliche Ansprechpartner:Professor Bridget MurphyChristian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)Festkörperphysik0431/ …
… durchgehenden Zeitreihe zusammen. Wer verstehen will, wie marine Ökosysteme auf die Erwärmung der Ozeane reagieren, braucht detaillierte Aufzeichnungen vergangener Temperaturen.Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC) in Mainz hat nun einen Weg gefunden, tagesgenau die Meerwassertemperaturen vier Monate lang zu rekonstruieren. Der Schlüssel liegt in Rhodolithen, knollenartigen Kalkstrukturen, die von Rotalgen gebildet werden und weltweit in den …
… der dreistufigen Befragung findet nach den Sommerferien statt.Die Workshop-Formate sind so gewählt, dass sie nach dem Prinzip der Gamification (in etwa: spielerisches Lernen) und durch alltagsnahe Versuche Interesse am jeweiligen Fach wecken und „nebenbei“ Freude am Lernen vermitteln. Im Chemie Escape Room muss man chemische Experimente und Fragen lösen, um den Tresor öffnen zu können. Im didaktischen LifeZoom-Labor isolieren die Schülerinnen und Schüler Erbmaterial, z. B. aus Erdbeeren und ihren eigenen Zellen, und stellen so einen Bezug zur DNA …
… klare Absprachen oder eine Vermittlung lösen lassen. Die Sicherheit und das Wohlergehen des jungen Menschen haben dabei immer Vorrang.Ob sich ein Jugendlicher und eine Gastfamilie gut verstehen, hängt auch von Persönlichkeit, Kommunikation und der sprichwörtlichen Chemie ab. Keine Organisation kann eine harmonische Beziehung garantieren. Sie kann jedoch durch sorgfältige Auswahl, realistische Erwartungen und kompetente Betreuung gute Voraussetzungen dafür schaffen.Diese Fragen sollten Familien sich stellenVor einer Entscheidung lohnt es sich, mehrere …
… ermöglicht. Gelingt es, dieses Prinzip in synthetischen Polymeren nachzubauen, können neue ressourcenschonende Materialien beispielsweise für den 3D-Druck, die Sensorik und Optoelektronik oder Biotechnologie entstehen. ---Das Forschungsteam um Prof. Dr. Alex Plajer, Makromolekulare Chemie der Universität Bayreuth, hat erstmals ein Fasersystem mit hierarchischer Ordnung und gezielter Bündelung in einem vollständig synthetischen System in Wasser nachgebildet. Ausgangspunkt ist ein zinkhaltiges flaches Molekül, das mit einem temperaturempfindlichen …
… beherrschen, liefert neue Hinweise auf frühe Formen der Zellkommunikation.„Damit sich im Laufe der Evolution vielzelliges Leben entwickeln konnte, mussten einzelne Zellen lernen, eng miteinander zu kooperieren“, erläutert Prof. Pierre Stallforth, Professor für Bioorganische Chemie und Paläobiotechnologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiter der Paläobiotechnologie am Leibniz-HKI. „Die Nanoröhren der Amöben zeigen uns einen direkten Mechanismus, der eine solche Zusammenarbeit bei der Entstehung von Vielzelligkeit ermöglicht haben …
… Elvert.Biologische und geologische Prozesse eng miteinander verknüpftUm die verschiedenen Stoffwechselwege zu identifizieren, kombinierte das Team zahlreiche Methoden: Isotopenanalysen einzelner Fettsäuren, um verschiedene mikrobielle Stoffwechselwege zu identifizieren, Mineralanalysen, Schwefelisotope sowie Geochemie der Porenwässer. Erst durch die Kombination dieser unterschiedlichen Methoden ließ sich zeigen, wie eng biologische und geologische Prozesse miteinander verknüpft sind. Möglich wurde dieser Forschungsbeitrag durch die enge Zusammenarbeit …
… Fire, Meyenburg-Preisträger 2002 (Nobelpreis für Medizin 2006), Elizabeth Blackburn, Meyenburg-Preisträgerin des Jahres 2006 (Nobelpreis für Medizin 2009), Shinya Yamanaka, Meyenburg-Preisträger 2007 (Nobelpreis für Medizin 2012), Stefan Hell, Meyenburg-Preisträger 2011 (Nobelpreis für Chemie 2014), Emanuelle Charpentier, Meyenburg-Preisträgerin 2016 (Nobelpreis für Chemie 2020), Katalin Karikó, Meyenburg-Preisträgerin 2021/22 (Nobelpreis für Medizin 2023).*Das Meyenburg-Symposium fand am 28. Juli im DKFZ statt. Bilder zur Pressemitteilung stehen zum …
… Dr.-Hermann-Schnell-Stipendium. Die GDCh würdigt damit seine Arbeiten zur chemischen Depolymerisation von Kunststoffen in definierte Monomere. Seine photochemischen Ansätze eröffnen zudem neue Perspektiven für ein nachhaltiges, langfristig solarbetriebenes Closed-Loop-Recycling.Die GDCh-Fachgruppe Makromolekulare Chemie zeichnet darüber hinaus Dr. Friederike Adams, Universität Stuttgart und Universitäts-Augenklinik Tübingen, mit dem Reimund-Stadler-Preis aus. Sie überzeugte die Auswahlkommission mit ihrem Vortrag „Building Blocks for Next-Generation Polymers: Monomer Design, …
Der Preis geht zurück auf eine Initiative von Prof. Dr. Michael Becker und Studierenden vom Fachbereich Chemie- und Biotechnologie der h_da. Michael Becker wurde 2024 von der Unicum-Stiftung als Professor des Jahres in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin ausgezeichnet. Gefördert wird der DAREA-Ehrenpreis vom Gleichstellungsbüro der h_da im Rahmen des „Ideenwettbewerbs gendergerecht!“ Unkonventionell ist der in Aussicht stehende Preis: ein Comic-Buch, das die Forschungsarbeit und das Engagement der prämierten Person kreativ darstellt. Das Comic-Buch …
… experimentellen Aufwand untersuchen, beispielsweise im Ultrahochvakuum. Um auf einfachere Weise neue Erkenntnisse über ihre Eigenschaften und Möglichkeiten einer gezielten Modifizierung zu gewinnen, haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg mithilfe von Synthesechemie und computerchemischen Methoden ein molekulares Modell für das sogenannte „buckled dimer“ entwickelt. Dieses zentrale Strukturmerkmal von Halbleiteroberflächen kann nun mit etablierten Analytikmethoden der Molekularchemie untersucht werden. Die Forschungsarbeiten wurden unter …
… die Arbeit, die die Kolleg*innen sowie die Studierenden geleistet haben, mit denen ich hier zusammenarbeite. Es gibt nur wenig Institute, die diesen Forschungsansatz praktizieren und ich freue mich, dass dies mit diesem Preis honoriert wird.“Zur PersonSein Studium der Physik und Chemie für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Oldenburg (heute Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg) schloss Peter Heering 1990 mit dem 1. Staatsexamen ab. Nach seiner Promotion 1995 in Oldenburg legte er 1996 das 2. Staatsexamen ab. Im Anschluss war Heering …
Wie können Unternehmen fossile Rohstoffe durch biobasierte Alternativen ersetzen?Unternehmen aus Chemie-, Kunststoff-, Textil-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie stehen vor der Herausforderung, ihre Wertschöpfung nachhaltiger auszurichten, fossile Rohstoffe zu ersetzen und zugleich wettbewerbsfähig zu bleiben. Biotechnologische Prozesse bieten dafür großes Potenzial: Mikroorganismen wie Hefen können erneuerbare Kohlenstoffquellen oder Reststoffe in hochwertige Produkte umwandeln – von Plattformchemikalien über Proteine bis hin zu Farbstoffen und …
… Licht auf die Bedeutung chemischer Verbindungen in ökologischen Prozessen und legen nahe, dass die Wissenschaft bisher seltene, aber wirkungsvolle Moleküle zugunsten zugunsten häufiger auftretender Moleküle übersehen hat“, sagt Erika Freeman, Leiterin der Forschungsgruppe „Aquatische Biogeochemie des Kohlenstoffs“ am IGB. Sie bietet in ihrem Artikel anderen Forschenden einen Rahmen, um systematisch nach solchen Molekülen in verschiedenen Ökosystemen zu suchen.Schlüsselmoleküle als Gegenstück aus der Chemie zu den Schlüsselarten in der Biologie:Der …
… er Beiträge zur Methan-Valorisierung, etwa durch Arbeiten zur oxidativen Methankopplung bei sehr kurzen Verweilzeiten sowie zur Methan- und Biogaspyrolyse zur Wasserstofferzeugung mit fester Kohlenstoffabscheidung. Seine Ergebnisse weisen dabei auch in Richtung Pilotanwendung.Patrick Lott studierte Chemie am KIT und schloss dort Bachelor- und Masterstudium ab. Unterstützt durch ein Doktorandenstipendium des Fonds der Chemischen Industrie promovierte er 2019 am KIT (summa cum laude) in Chemischer Technologie mit Arbeiten zur Emissionskontrolle mager …
Pfade zur Rohstoff-Transformation der ChemieDie Studie nennt drei Kohlenstoffquellen, die fossiles Naphtha und Erdgas künftig ersetzen sollen: CO₂ aus unvermeidbaren Punktquellen wie Zement- und Kalkwerken und biogenen Quellen wie Biogasanlagen, biogene Rest- und Abfallstoffe sowie Kunststoffabfälle. Für die genannten Quellen werden Prozessketten beschrieben – von der Aufbereitung der Rohstoffe bis zur Herstellung der großvolumigen petrochemischen Plattformchemikalien. Es gibt mehrere technische Wege, um dieselben chemischen Grundstoffe künftig klimaneutral …
… Lernprozesse individualisieren durch KI-Methoden“. Prof. Dr. Kay-Eberhard Gottschalk wird sich um die Bereiche Forschung und Technologietransfer kümmern. Er ist Professor für Bionanomechanik am Institut für Experimentalphysik und forscht zur zellulären Biophysik. Der studierte Chemiker kam über theoretische Chemie und Proteinstrukturvorhersagen zur Biophysik. Prägend war seine Forschung am Weizmann Institut in Israel sowie seine Arbeit in der Biophysik an der LMU München; zudem forschte er an der Yale University und der Harvard Medical School. Seit …
… dotiert. Die Verleihungen finden im Rahmen der GDCh Conference on Inorganic Chemistry vom 7. bis 9. September 2026 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Ausgerichtet wird die Tagung von den GDCh-Fachgruppen Wöhler-Vereinigung für Anorganische Chemie sowie Festkörperchemie und Materialforschung, die weitere Preise an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben.Direkt zu Beginn der Tagung erhält am 7. September Professor Dr. Ingo Krossing, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, den mit 7500 Euro dotierten Marianne-Baudler-Preis (benannt …
… spektraler Auflösung könnten prüfen, ob ähnliche Signaturen auch in anderen prestellaren Kernen auftreten und wie sie sich über die Struktur eines Kerns hinweg verändern. Sie könnten außerdem helfen, die Rolle von ambipolarer Diffusion, Geometrie, Chemie und Staubwachstum klarer voneinander zu trennen. Wenn sich Ion-Neutral-Drift-Geschwindigkeiten breiter messen lassen, könnten sie zu einem neuen Diagnosewerkzeug für Magnetfeldstärken und die physikalischen Bedingungen werden, die die Sternentstehung regulieren.Für das MPE unterstreicht die Studie …
… einem elektrokatalytischen Verfahren, das Strom aus nachhaltigen Quellen als zusätzliche Triebkraft verwendet. Die Gruppe um Prof. Dr. Martin Muhler, Prof. Dr. Ferdi Schüth und Prof. Dr. Wolfgang Schuhmann beschreibt die Methode in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ vom 18. Juni 2026.„Die Kopplung elektrischer mit thermischer Energie bei gleichzeitig erhöhter Effizienz ist ein generelles Prinzip, das auf vielfältige Prozesse übertragen werden kann“, sagt Wolfgang Schuhmann.Kombination von Wärme und StromDie Forschenden untersuchten die Alkoholoxidation …
Nach den Worten von Prof. Dr. García Mancheño gerät die supramolekulare Katalyse aktuell stark in den Fokus der Forschung, auch weil sie künftig eine „andere Art der Chemie“ ermöglichen wird. Dabei kommen die Komponenten einer chemischen Reaktion untereinander gar nicht mehr in direkten molekularen Kontakt. „Üblicherweise gehen Moleküle in einer chemischen Reaktion starke, wir sagen kovalente, Bindungen ein, indem sie etwa gemeinsam Elektronenpaare nutzen“, erläutert die Chemikerin. In der supramolekularen Katalyse hingegen würden die Moleküle nur …
… Energiesysteme ganzheitlich verstehen und weiterentwickeln können. Der neue Studiengang vermittelt genau die Kompetenzen, die dafür benötigt werden.“Fundiertes GrundlagenwissenNatur- und ingenieurwissenschaftlich interessierte Studierende erhalten zunächst fundierte Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie und Elektrotechnik, die sie befähigen, nachhaltige Technologien für die Energieversorgung zu verstehen und zu beurteilen. Sie lernen die interdisziplinären Grundlagen von nachhaltigen Energiesystemen, Elektroenergie, Elektrochemie und Thermodynamik kennen. …
… Lernverstärker, der Fokus auf Praxisnähe und Beschäftigungsfähigkeit und der Anspruch, Hochschulbildung für mehr Menschen zugänglich zu machen, überzeugen mich. Ich freue mich darauf, diesen Weg im Fachbeirat mitzugestalten und Impulse aus meiner Erfahrung einzubringen", sagt Dr. Frank Appel.Dr. Frank Appel studierte Chemie an der Universität München und promovierte 1993 in Neurobiologie an der ETH Zürich. Nach seiner Tätigkeit bei McKinsey & Company wechselte er im Jahr 2000 zur Deutsche Post DHL Group. Ab 2002 gehörte er dem Vorstand an, von 2008 bis …
… Institut für Luft- und Raumfahrt, sowie Prof. Dr.-Ing. Enrico Stoll, heutiger Leiter des Fachgebiets. Die TU Berlin lädt dazu gemeinsam mit der Bezirksgruppe Berlin-Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Lilienthal-Oberth e. V. (DGLR) in das Chemie-Gebäude der TU Berlin ein:Zeit: 13. Juli 2026, 18.00 UhrOrt: TU Berlin, Chemiegebäude, Hörsaal C130, Straße des 17. Juni 115, 10623 Berlin. Medienvertreter*innen und die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen. Der Eintritt ist frei.Die Satellitenentwicklung an der TU Berlin …
… Gleichzeitig enthalten sowohl Urin als auch Asche wertvolle chemische Bestandteile, darunter Stickstoff, Phosphor, Calcium und Magnesium. Diese Elemente zählen zu den wichtigsten Rohstoffen für Landwirtschaft und Industrie.Forscherinnen und Forscher um Claus Jacob, Professor für Bioorganische Chemie an der Universität des Saarlandes, haben nun das sogenannte „Urinash-Verfahren“ entwickelt. Es kombiniert einfache biologische und chemische Prozesse, mit denen sich die beiden Reststoffe zu Wertstoffen aufbereiten lassen. „Ziel ist die Herstellung von ‚grünem‘ …
Supramolekulare Käfige gehören zu den faszinierendsten Strukturen der modernen Chemie. Sie bestehen aus einzelnen Molekülbausteinen, die sich selbst zu dreidimensionalen Architekturen organisieren. Solche Nanostrukturen werden unter anderem als molekulare Reaktionsräume, Sensoren oder potenzielle Wirkstofftransporter in Medikamenten erforscht. Während ihre gezielte Herstellung heute gut verstanden ist, ist der gezielte Abbau herausfordernd.Genau hier setzt die Düsseldorfer Arbeit an, die nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications …
… Teil einer tiefgreifenden Ordnung. „In einem eindimensionalen Streifen wie etwa einer Tapetenbordüre gibt es nur sieben Arten solcher Muster. Betrachtet man stattdessen dreidimensionale Kristallgitter – die Grundbausteine von Materialien in der Physik und der Chemie – steigt die Zahl auf 230. Diese Klassifikationen sind die Basis dafür, wie Wissenschaftler*innen Materialien verstehen und entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Igor Burban von der Universität Paderborn, stellvertretender Sprecher des Sonderforschungsbereichs.Ganzzahlige Strukturen als verbindendes …
… bliebe.Die Methode ist somit ein leistungsstarkes Werkzeug, um strukturelle Umwandlungsprozesse von Molekülen genauer zu verstehen und ganz gezielt zu kontrollieren. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten für die Untersuchung der molekularen Prozesse, die Chemie auf der grundlegendsten Ebene bestimmen.Zweifarben-Betriebsweise des FHI-FELInfrarot-Freie-Elektronen-Laser (IR-FELs) sind sehr geeignete Instrumente für verschiedene Arten der Spektroskopie. Sie erreichen im Gegensaatz zu vielen anderen kommerzielle Laserquellen auch lange Wellenlängen (λ ≥ 15 …
… stabiler Beschäftigung. Der Anteil derjenigen, die zunächst ins Ausland gingen, meist für einen Postdoc-Aufenthalt, stieg auf knapp 13 Prozent (2024: 9,5 Prozent). Befristete Einstiege im Inland lagen bei rund 16,5 Prozent (2024: 18 Prozent). In der Wirtschaft außerhalb der Chemie blieb der Anteil mit knapp 15 Prozent stabil.Einzuordnen sind die Werte allerdings vorsichtig: Sie beruhen auf den Rückmeldungen zu 695 von 1.799 promovierten Absolventinnen und Absolventen, also auf dem bekannten Verbleib von rund 39 Prozent. Die Aussagekraft ist daher …