… Theorie entwickelt, der zufolge lithoautotrophe Mikroorganismen das Konzentrationsgefälle über der Zellmembran nutzen, um eine ATP-unabhängige Umwandlung von CO2 nach HCO3– zu katalysieren“, ergänzt Dr. Sven Stripp von der Universität Potsdam, der am Institut für Chemie eine Heisenberg-Gruppe leitet. Dadurch ist der Energiehaushalt dieser Mikroorganismen in maximaler Weise effizient und ermöglicht den Steinfressern, auch unter lebensfeindlichen Bedingungen Biomasse aufzubauen. Link zur Publikation: Lo, Y.K., Seletskiy, M., Bohn, S., Deobald, D., …
… so hohen Stellenwert beimisst. Dass er als Ort für seine Grundsatzrede die Universität Hohenheim als seine Alma Mater auswählt, ist für uns alle eine besondere Ehre.“HINTERGRUNDWinfried Kretschmann studierte von 1970 bis 1975 an der Universität Hohenheim Biologie und Chemie auf Lehramt: Ein Beruf, in dem er in der Folge viele Jahre tätig war. In seiner Studienzeit war Kretschmann mehrere Jahre Vorsitzender des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA). Nach mehreren Legislaturperioden im Landtag von Baden-Württemberg wurde Winfried Kretschmann im Jahr …
… Gesellschaft ist.“, so Prof. Dr. med. Dr. h.c. Dr. h.c. Gerd Heusch, Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.Zur PersonMarkus Suta (geboren 1990 in Siegen) studierte mit einem durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes geförderten Stipendium Chemie an der Universität Siegen (Promotion 2017) und anschließend dort im Zweitstudium Physik (Master 2019). Es folgte ein Postdoktorandenaufenthalt an der Universität Utrecht in den Niederlanden. Seit dem Mai 2021 ist er W1-Professor mit Tenure Track für Anorganische …
… ihnen gelungen, den molekularen Kontakt zu verbessern – mit spürbaren Effekten auf Effizienz, Reproduzierbarkeit und Stabilität der Bauelemente. Statt neue molekulare Materialien zu entwickeln, setzt dieser Ansatz auf die Behandlung der Elektrodenoberfläche. Oberflächenchemie als Schlüssel zur EffizienzDas Team um Dr. Erkan Aydin, Gruppenleiter am Department für Chemie und Pharmazie der LMU, entwickelte eine vergleichsweise einfache, lösungsbasierte Methode zur Behandlung der weit verbreiteten Indium-Zinn-Oxid-(ITO)-Elektroden. Ziel der Forschenden …
… Vorlesungstag beim Verlassen der Hochschule die Möwen schreien zu hören und die besondere Atmosphäre des Meeres zu genießen.“Prof. Baumann war von 2009 bis 2021 Rektor der FH Aachen. Davor lehrte er als Professor für Umweltbiotechnologie im heutigen Fachbereich Chemie und Biotechnologie. Während seiner Zeit an der FH war er in Lehre und Forschung mit Herzblut dabei. So war er beispielsweise Mitbegründer des Instituts für Nano- und Biotechnologien und Vorsitzender zahlreicher Gremien. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählten mikrobiologische Prozesse …
… BerlinAkkreditierung: Bitte per Mail mit Kopie des Presseausweises an presse[at]avh.dePressekontakt vor Ort: Theresa Trepesch, 0151 / 14 247 102Preisträger*innen Alexander von Humboldt-Professur, die bei der Preisverleihung am 12. Mai ausgezeichnet werden:Christopher Barner-Kowollik, Chemie, wechselt von der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien, an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Forschung des Chemikers und Materialwissenschaftlers ermöglicht die Entwicklung fortschrittlicher Materialien auf molekularer Ebene, …
… viele weitere Möglichkeiten, die weit über meine bisherigen Arbeiten hinausgehen. Ich freue mich, dass ich zu dieser Entwicklung einen Beitrag leisten konnte und damit die Welt verbessern kann,“ sagt Dr. Chengzhang Xu des Lehrstuhls Makromolekularen Chemie und des Bayerischen Polymerinstituts der Universität Bayreuth.Prof. Dr. Seema Agarwal, Leiterin der Forschungsgruppe Advanced Sustainable Polymers an der Universität Bayreuth, betont: „Die Studie zeigt das besondere Zusammenspiel der interdisziplinär zusammenarbeitenden Teilprojekte des SFB 1357 …
… verfolgt das Ziel, neuartige theoretische Methoden zu entwickeln, die eine verlässliche und detaillierte Untersuchung von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen in molekularen Quantenmaterialien ermöglichen“, sagt Dr. Johannes Tölle, Nachwuchsgruppenleitung am Institut für Anorganische und Angewandte Chemie. Mit seinem Team wird er diese neuartigen Ansätze entwickeln und in effizienten Computerprogrammen umsetzen. Da molekulare Quantenmaterialien ein breites Spektrum potenzieller Anwendungen bieten – von modernen Speichersystemen wie Random Access Memory …
Der renommierte Izatt-Christensen Award 2026 geht an Professor Frank Würthner, Inhaber des Lehrstuhls für Organische Chemie II und Direktor des Zentrums für Nanosystemchemie an der Universität Würzburg. Der Preis gilt als die weltweit prestigeträchtigste Auszeichnung auf dem Gebiet der supramolekularen Chemie.Die supramolekulare Chemie befasst sich mit der Organisation von Molekülen zu größeren, komplex gebauten Einheiten. Frank Würthner erweiterte dieses Gebiet mit seinen Arbeiten zur Assemblierung von Farbstoffen in multichromophore Molekülverbände, …
… wurden, war nicht wirklich verstanden, was an der Grenze zwischen der festen Elektrode und dem flüssigen Elektrolyten geschieht, wo diese Reaktionen stattfinden. Diese Grenzfläche ist von Natur aus komplex, da sie sowohl die Physik des festen Materials als auch die Chemie der Flüssigkeit umfasst“, sagt Arsène Chemin vom Institut Lumière Matière und der Université Claude Bernard Lyon 1.Chemin und sein Kollege David Amans haben zusammen mit Tristan Petit und Louis Godeffroy vom Helmholtz-Zentrum Berlin ein Modell entwickelt, das auf Festkörperphysik …
… Lautgeschichte, Grammatik und Wortschatz vor allem des Indoiranischen sowie auf grundlegenden Fragen von Sprachwandel und Sprachkontakt. 2022 wurde er in die Academia Europaea aufgenommen.Kirsten Küsel forscht in Jena an der Schnittstelle von mikrobieller Ökologie und Hydrobiogeochemie. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen mikrobielle Lebensgemeinschaften in Böden, Gewässern und im tiefen Untergrund, ihre Rolle in biogeochemischen Stoffkreisläufen und ihre Reaktion auf Umweltveränderungen. Küsel ist seit 2004 an der Universität Jena tätig, seit 2022 Sprecherin …
… basieren.Das Projekt REMOTIVE: PhoenixD: Integrierte Photonik für Gesundheit, Sicherheit und IndustrieIm Exzellenzcluster PhoenixD (Photonics, Optics, and Engineering – Innovation Across Dimensions) forschen mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Physik, Maschinenbau, Chemie, Elektrotechnik, Informatik und Mathematik auf dem Gebiet der Optik und Photonik, einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. In mehreren Projekten sind Forschungsergebnisse zu physisch greifbaren Exponaten weiterentwickelt worden. Zwei erfolgreiche Entwicklungen …
… und Dynamik in Quantenmaterialien) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Technischen Universität Dresden erforscht und entwickelt neuartige Quantenmaterialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften. Etwa 300 Wissenschaftler:innen aus mehr als 30 Ländern entwerfen an der Schnittstelle von Physik, Chemie und Materialwissenschaften die Grundlagen für die Technologien der Zukunft. 2026 ist das Cluster in die 2. Förderperiode der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gestartet – mit erweitertem Fokus auf die Dynamik von Quantenprozessen.wissenschaftliche …
… Seen auf; dort entstehen sie durch Photolyse von Stickoxiden, die aus überdüngten Böden in die Gewässer gelangt sind: UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht trifft auf Stickoxide und erzeugt so neben einer Reihe anderer Radikale auch Hydroxyl-Radikale. Es ist fast unmöglich, die Chemie dieser Radikale genau zu erfassen, da sie extrem schnell mit ihrer Umgebung reagieren.Ein Team um Prof. Dr. Alexander Föhlisch vom HZB hat nun die Chemie von Hydroxyl-Radikalen, die aus Stickoxiden in Wasser entstehen, an der Röntgenquelle BESSY II mit Röntgenabsorptionsspektroskopie …
… Gesundheits- und Sportingenieurwesen (Bachelor of Engineering)- Intelligent Systems Design (Bachelor of Engineering)- Interkulturelle Wirtschaftspsychologie (Bachelor of Science)- Technisches Management und Marketing (Bachelor of Science)- Umweltmonitoring und Forensische Chemie (Bachelor of Engineering)Master-StudiengängeCampus Lippstadt:- Betriebswirtschaftslehre (Master of Science)- Business and Systems Engineering (Master of Engineering)- Technical Consulting und Management (Master of Science)Campus Hamm:- Biomedizinisches Management und Marketing …
… Schwerpunktprogramms „Forschungsschiffe“ wurden bislang knapp 20 Teilprojekte bewilligt. Sie befassen sich mit Themen wie dem Ozean in einem sich wandelnden Klima, mit ozeanischen Grenzflächen oder marinen Ökosystemen. Die Vorhaben sind in den Bereichen Geowissenschaften, Biologie, Ozeanographie, Chemie und Physik angesiedelt. Insgesamt können bis zu 30 Teilprojekte gefördert werden, hierfür stehen jährlich bis zu 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützt die DFG vor allem Expeditionen und die Auswertung der gewonnenen Daten, aber auch …
… und Impulsgeber das wissenschaftliche Programm maßgeblich und präsentierte unter anderem Arbeiten zur ultraschnellen Raman-basierten Gewebediagnostik, zu multimodalen Bildgebungsverfahren sowie zu nanoskaligen Sensorplattformen.Die Europt(r)ode bringt Expertinnen und Experten aus Physik, Chemie, Biologie und Ingenieurwissenschaften zusammen und fördert den interdisziplinären Austausch in einem dynamisch wachsenden Forschungsfeld. Die Konferenz, die zuletzt in Birmingham, Warschau und Neapel stattfand, verzeichnet eine steigende internationale Beteiligung …
… Friedrich-Albert-Lange-Schule Solingen überzeugen. Im Fachgebiet Biologie konnte das Projektteam „Optimales Wurzelwachstum mit dem Mykorrhiza 3.0“ seinen Platz sichern.In der Sparte Physik gewann das Projekt “Warum passieren Bergstürze?” vom Deutschen Röntgenmuseum Remscheid.Im Fach Chemie konnte die Projekte „Auf einen Wisch – umweltfreundliche Glasreiniger selbst gemacht“ den ersten Platz sowie “Biologisch abbaubar – nur ein Werbeversprechen?” von dem Humboldtgymnasium Solingen überzeugen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Sonderpreise vergeben.„Die …
Die Forschenden am Zentrum für Nanosystemchemie der Universität Würzburg können sich auf einen renommierten Gast freuen: Ab 26. April 2026 hält sich der Chemiker Professor Makoto Fujita von der Universität Tokio für ein halbes Jahr in Würzburg auf. Gefördert wird er mit einem der renommierten Forschungspreise der Alexander-von-Humboldt-Stiftung.Makoto Fujita ist ein Wegbereiter der metallosupramolekularen Chemie: Auf diesem Gebiet geht es um Moleküle, die sich mittels koordinativen Bindungen zu größeren Komplexen zusammenlagern – und die dann oft …
… Communitys und industriellen Nutzenden für anspruchsvolle, multidisziplinäre Experimente offenstehen soll. Die Anlage soll neue Forschungsansätze in den Materialwissenschaften, der Festkörperphysik und Halbleiterforschung ermöglichen und damit zum Erkenntnisgewinn in der Physik, Chemie, Biologie, Elektronik und Medizin beitragen.High Brilliance Neutron Source – Phase I (HBS-I) des Forschungszentrums Jülich und des Helmholtz-Zentrums HereonHBS-I plant die Bereitstellung einer Neutronenquelle auf Basis gepulster Hochstrom-Protonenstrahlen. Mithilfe …
Prof. Dr. Alex J. Plajer, Junior-Professor für Makromolekulare Chemie an der Universität Bayreuth, ist mit dem renommierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 200.000 Euro verbunden. Insgesamt 156 Nominierungsvorschläge wurden in diesem Jahr bei der DFG eingereicht. Zehn Preistragende wurden gestern bekannt gegeben und werden am 11. Juni 2026 in Berlin geehrt. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume: „Herzlichen Glückwunsch an Juniorprofessor Dr. Alex Plajer – und herzlichen …
… als Brücke zwischen China und der globalen Gemeinschaft. Eine offizielle Preisverleihung für den Qilu Friendship Award findet im kommenden Mai statt. Als Gründungsmitglied der Fakultät der Constructor University und internationale Autorität auf dem Gebiet der supramolekularen Chemie begann Prof. Nau 2011 mit der Zusammenarbeit mit der UPC an Forschungsprojekten und wurde 2015 offiziell zum Gastprofessor ernannt. Er wurde als Kernexperte für seine bedeutenden Beiträge zur Erweiterung der Forschungsbemühungen und intellektuellen Ressourcen der Universität …
… der besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, den Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördert. Im europaweit größten und bedeutendsten Wettbewerb für jugendliche Forscher*innen können die Schüler*innen Projekte in den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik einreichen. Der Wettbewerb wird seit 1965 ausgerichtet. Der Landeswettbewerb Berlin findet seit 2020 in Zusammenarbeit mit der Siemens AG statt. Kontakt:Oliver ZieglerTU BerlininnoCampus - Kompetenzzentrum …
… Material zu finden. Dabei verhalten sie sich oft wie „Black Boxes“, die Ergebnisse lie-fern, jedoch ohne Erklärungen zu geben. Das kann für die Optimierung nützlich sein, lässt Forschende jedoch mit einem recht begrenzten Verständnis der zugrunde liegenden Chemie zurück. In der aktuellen Studie wurde ein anderer Ansatz verfolgt: Durch die gezielte Gestaltung der Vorgehensweise der KI bei der Untersuchung möglicher Materialkombinationen konnte eine Leistungssteigerung erzielt werden, während gleichzeitig aussagekräftige Erkenntnisse gewonnen wurden – ein …
… für die Gewinnung von Lithium aus Meerwasser, die Entfernung von Schwermetallen aus Trinkwasser, fortschrittliches Batterierecycling sowie Diagnose- und Sensortechnologien der nächsten Generation. Starke internationale ZusammenarbeitDas Projekt vereinte Expertinnen und Experten aus Chemie, Materialwissenschaften, Elektrotechnik und Biotechnologie der University of California, Irvine, der Tel Aviv University, der University of Massachusetts Boston sowie des Lawrence Berkeley National Laboratory. Prof. Francesca Toma, Leiterin des Hereon-Instituts …
… Ergebnisse erzielt. Man sieht bei diesem Wettbewerb immer, dass wir wirklich engagierte und hoch motivierte junge Menschen in unserem Land haben, die Innovationen und Zukunft gestalten können und wollen“, erklärte Prof. Dr. Katrin Sommer, Chemiedidaktikerin, Patenbeauftragte der Ruhr-Universität Bochum für „Jugend forscht“ und Leiterin des Alfried Krupp-Schülerlabors der Wissenschaften. Einen besonderen Dank richtete sie an die betreuenden MINT-Lehrkräfte, die die jungen Talente trotz des Lehrkräftemangels und zahlreicher anderer Verpflichtungen …
Das Team von Erkan Aydin an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat eine neue Strategie vorgestellt, um Perowskit-Solarzellen widerstandsfähiger gegen extreme Temperaturschwankungen zu machen. Die Forschenden um Dr. Erkan Aydin, Gruppenleiter am Department für Chemie und Pharmazie der LMU, kombinierten dafür zwei molekulare Ansätze. Ihr Ziel war, sowohl die Kornstruktur im Perowskit-Material als auch die Grenzflächen der Solarzelle zu stabilisieren mit besonderem Schwerpunkt auf der Verbesserung der Wechselwirkung zwischen der Perowskit-Schicht …
… Diese Kooperation wollen wir gemeinsam mit weiteren Partnern in der Region kontinuierlich ausbauen“, sagt Rektorin Obergfell. „Die gemeinsame Professur steht dabei exemplarisch für unseren Anspruch, wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Wirkung zu verbinden.“ „Eine zukunftssichere Chemie entsteht nur, wenn exzellente Grundlagenforschung konsequent in Anwendung und industrielle Umsetzung geführt wird“, ergänzt Seeberger. „Genau hier setzt das CTC an. Die gemeinsame Professur schafft einen wirksamen Transfer in die Region, sie ermöglicht …
… Diese elektronischen Anregungen können, basierend auf ihrem Spinzustand, in sogenannte Singulett- und Triplettzustände differenziert werden. Diese Zustände unterscheiden sich hinsichtlich ihrer physikalisch-chemischen Eigenschaften erheblich – mit weitreichenden Konsequenzen für die Photophysik und -chemie von Molekülen, für die Photobiologie oder auch das Design elektronischer Bauelemente. Wie diese Zustände besetzt werden, kann durch gezielte Modifikationen der Farbstoffmoleküle beeinflusst werden. Prof. Dr. Thomas J.J. Müller, Sprecher der neuen …
… Junge Kolleg besteht aus exzellenten Nachwuchsforschenden, die innovative und zukunftsorientierte Themen bearbeiten. Zum 1. März 2026 hat es vier neue Mitglieder aufgenommen – darunter Gabriele Hierlmeier, Jahrgang 1994. Sie ist seit 2023 Juniorprofessorin für Anorganische Molekülchemie und Katalyse an der Universität Würzburg und leitet hier seit 2026 eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe.Die Aufnahme in das Junge Kolleg ist mit einer jährlichen Förderung von 12.000 Euro verbunden. Die Berufenen …
… kooperieren FU, HU, TU und Charité auf strategischer Ebene eng miteinander. Dieser gemeinsame Weg mündete 2019 in die Förderung als deutschlandweit einziger Exzellenzverbund. Die TU Berlin ist stolze und integrale Partnerin des Exzellenzverbunds. Mit Schwerpunkten wie der grünen Chemie oder künstlicher Intelligenz setzen wir wichtige Akzente für den Verbund und leben unser Leitbild: ‚Wir haben die Ideen für die Zukunft. Zum Nutzen der Gesellschaft‘.“Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hebt die …
… für außerschulische Lernorte im deutschsprachigen Raum. „Schülerlabore sind ein wichtiger Baustein, um junge Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern und ihnen frühzeitig Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen“, betonte Prof. Dr. Marco Beeken, Chemiedidaktiker der Universität Osnabrück, zum Auftakt der Tagung. Veranstaltungen wie die LeLa-Jahrestagung trügen dazu bei, innovative Ansätze der MINT-Bildung zu stärken und den Austausch zwischen Forschung, Bildungspraxis und Gesellschaft zu fördern.Auch Universitätspräsidentin Prof. …
Die Inhalte richten sich insbesondere an Fachkräfte im Gesundheitswesen, Forschende sowie Studierende entsprechender Disziplinen. Thematisiert werden unter anderem Umwelt-Risikoabschätzung, grüne und nachhaltige Chemie und Pharmazie, planetare Grenzen, Lebenszyklusanalysen, Qualitätskontrolle sowie der Einsatz von maschinellem Lernen zur Optimierung chemischer Reaktionen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Ansatz „Benign by Design“, der von Prof. Kümmerer und seinem Team entwickelt wurde und darauf abzielt, Arzneistoffe und Chemikalien von …
… Moleküle aufgebaut sind und warum sie miteinander reagieren. Gemeinsam eröffnen sie Wege zu effizienteren und nachhaltigeren Technologien. In seinem Vortrag erklärt Nöthling, warum gerade das „Kleine“ über den Erfolg großer Transformationen entscheidet und wie die Grundlagenforschung von heute die Chemie von morgen gestaltet.Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. April 2026, ab 18:00 Uhr in der Obstkelterei van Nahmen, Diersfordter Straße 27, 46499 Hamminkeln, statt. Der Eintritt ist frei. Vor dem Vortrag gibt es die Möglichkeit, an einem kurzen …
… zu blockieren. Die bisher bekannten Methoden, mit denen Chemiker:innen Proteinteilstücke verknüpfen, funktionieren nämlich nur, wenn diese in vergleichsweise hohen Konzentrationen gelöst vorliegen. Wissenschaftler unter der Leitung von Jeffrey Bode, Professor am Laboratorium für organische Chemie der ETH Zürich, haben jetzt einen Weg gefunden, über den sich auch schwerlösliche Proteinteilstücke zu funktionierenden Proteinen verknüpfen lassen. Sie machten sich dabei die speziellen Eigenschaften einer chemischen Verbindung zunutze, die das Element …
… Erkenntnisse anwendungsnah umzusetzen, ist das Ziel des Forschungsschwerpunkts KiNSIS (Kiel Nano, Surface and Interface Science) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Physik, Chemie, Ingenieur- und Lebenswissenschaften entstehen neue Moleküle und Materialien, Sensoren und Batterien, Quantentechnologien, katalytische Verfahren, medizinische Therapien und vieles mehr. www.kinsis.uni-kiel.dewissenschaftliche Ansprechpartner:Professor Michael BauerInstitut für Experimentelle und …
… sich für den Landeswettbewerb, so zum Beispiel für den Landeswettbewerb NRW. Wer hier siegreich ist, trifft im Bundeswettbewerb auf die Siegerinnen und Sieger anderer Bundesländer, um dort die bundesweiten Gewinnerinnen und Gewinner zu ermitteln. In sieben Fachgebieten werden Sieger ermittelt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.PressekontaktSerenay Kurt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit„Jugend forscht“ im Alfried Krupp-Schülerlabor der WissenschaftenRuhr-Universität BochumE-Mail:
… Konrad-Zuse-Medienzentrum der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, Universitätsplatz 1 in 01968 Senftenberg.Über Jugend forschtDer Wettbewerb Jugend forscht ist der in Deutschland bekannteste Schüler- und Jugendwettbewerb in den sieben Bereichen Mathematik/Informatik, Biologie, Chemie, Physik, Geo- und Raumwissenschaften, Arbeitswelt und Technik. Veranstalter des alljährlich stattfindenden Bundeswettbewerbs ist die Stiftung Jugend forscht e. V. mit Sitz in Hamburg.Der Wettbewerb findet auf drei Ebenen statt, Regionalwettbewerbe, …
… zielt ihre Gruppe darauf ab, innovative Engineering-Tools zu entwickeln, um die Effizienz dieser Funktionen zu steigern. „Unser ultimatives Ziel ist es, diese neu gestalteten Enzymwege zu nutzen, um praktische und nachhaltige Lösungen in der Chemie zu liefern.“ Die Reisenbauer Gruppe setzt auf interdisziplinäre Forschung, indem sie fortschrittliches Protein-Engineering, computergestütztes Modellieren und maschinelles Lernen kombinieren wird. Damit will die Gruppe Biokatalysatoren entwickeln, die sowohl im wissenschaftlichen als auch im gesellschaftlichen …
… Molekülphysik am Fritz-Haber-Institut gemeinsam mit Kollegen aus Leipzig und den USA die Struktur eines wichtigen Phosphorsäure-Anionkomplexes. Damit erlangen sie Aufschluss über die ersten elementaren Schritte des faszinierenden Ladungstransferprozesses.Ein kalter Blick auf heiße Chemie mit kryogener SpektroskopieFrühere Studien weisen darauf hin, dass eine bestimmte negativ geladene Phosphorsäureverbindung Ausgangspunkt der Protonen-Shuttling-Kaskade ist: das deprotonierte Dimer, H3PO4·H2PO4-. Um mehr über Rolle dieses Dimers zu erfahren, haben die …
… Nationen zu den großen, forschungsstarken deutschen Universitäten im Herzen Europas. Die JGU erfährt weltweit Anerkennung für ihre Forschungsleistungen, insbesondere in der Teilchenphysik im Exzellenzcluster PRISMA++ , in der Quanten- und Atomphysik, den Materialwissenschaften, der nachhaltigen Chemie und der Polymerchemie sowie in den Lebenswissenschaften und der translationalen Medizin. Die JGU ist starker Partner in verschiedenen Netzwerken: So bewirbt sich die JGU derzeit gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt und der TU Darmstadt im …
… Projekten den größten Anteil. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch ein Projekt der Alexander-Coppel-Gesamtschule sowie zwei Projekte des Humboldt-Gymnasiums.Die jungen Forschenden beschäftigen sich mit aktuellen Fragestellungen aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Die Bandbreite der Themen unterstreicht das umfangreiche Engagement des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region.Ausstellung für die ÖffentlichkeitDie Ausstellung der Projekte ist am Wettbewerbstag …
… Eigenschaft ist für die Erforschung des Ursprungs des Lebens bedeutsam und bietet Ausblicke auf Anwendungen in der synthetischen Biologie. Beide Arbeiten erschienen in der Zeitschrift Nature und geben dem Forschungsfeld weite Relevanz.Claudia Höbartner studierte bis 2001 Technische Chemie an der Technischen Universität Wien, AT, und wurde 2004 an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, AT, in Chemie promoviert. Nach Postdoc-Aufenthalten an der University of Illinois at Urbana-Champaign, US, und in Innsbruck war sie ab 2008 Forschungsgruppenleiterin am …
… und Altersklasse, darunter erste, zweite und dritte Preise sowie Sonderpreise.
Die ersten Preise im Bereich Jugend forscht junior gingen an das Biologie-Projekt Erlebnishaus für gelangweilte und hungrige Gartenvögel, die Entwicklung nachhaltiger Grillanzünder aus Bioabfällen (Chemie) sowie Geiger-To-Go - Ein selbstgebauter Geigerzähler im Fachgebiet Technik.
In der Sparte Jugend forscht wurden unter anderem das Projekt Pilzmyzel - der Baustoff der Zukunft (Arbeitswelt), die Forschungsarbeit Wenn Pflanzen reden: Chemische Warnsignale bei Basilikum …
„Biologische Energieprozesse wie die Photosynthese oder die Zellatmung verlaufen in Natura viel schneller und effektiver, als sie sich mit den Gesetzen der klassischen Physik oder Chemie erklären lassen“, sagt Professor Martin Plenio von der Universität Ulm. Zusammen mit Professor Helmut Zacharias (Koordination) und Professor Michael Hippler aus Münster und dem israelischen Wissenschaftler Professor Yossi Paltiel möchte der Ulmer Quantenforscher herausfinden, welche Rolle dabei die Quantenphysik spielt. Alle vier Forschenden erhalten dafür jeweils …
… Nachwuchswissenschaftler:innen. Er wird im Rahmen des 59. Jahrestreffens Deutscher Katalytiker (18. bis 20. März 2026) in Weimar überreicht.TT-Prof. Dr. Schirin Hanf, Karlsruher Institut für TechnologieSchirin Hanf erforscht an der Schnittstelle von Molekül- und Festkörperchemie neue Konzepte für die Katalyse. Ihre Arbeiten zeigen, dass die gezielte Isolierung aktiver Zentren in kristallinen Festkörpern, die durch die Kombination von Übergangsmetallen und Hauptgruppenelementen entstehen, ein vielversprechendes Designprinzip für hochselektive und zugleich aktive …
Das Team um Prof. Dr. Alex J. Plajer an der Universität Bayreuth hat in enger Zusammenarbeit mit Forschenden der Freien Universität Berlin ein neuartiges Molekül mit flacher Geometrie hergestellt, das den bisherigen Umgang mit Wasser in der Chemie grundlegend umkehrt. „Wir haben die Bausteine unserer Materialien so entworfen, dass sie spezielle Bindungsstellen besitzen, die wie eingebaute Steckplätze für Wassermoleküle funktionieren“, erklärt Prof. Plajer. Eine Besonderheit dabei ist, dass die Wassermoleküle an diesen „Steckplätzen“ die Bausteine …
… hinaus wurde eine fast vierfache Erhöhung der Ladungsträgerbeweglichkeit beobachtet, ein wichtiger Maßstab dafür, wie frei sich Elektronen durch ein Material bewegen können“, fasst Li zusammen.Diese Leistungssteigerungen sind direkt auf die sauberere Oberflächenchemie zurückzuführen. Da alle Chloratome geordnet auf der MXene-Oberfläche angeordnet sind, stoßen Elektronen auf weniger Hindernisse und können reibungsloser fließen. Quantentransportsimulationen bestätigten, dass die gleichmäßigen Oberflächen das Einfangen und Streuen von Elektronen reduzierten, …
… Stoffstrom mithilfe biotechnologischer Verfahren für die Herstellung von Kunststoffbausteinen zu erschließen.„Bislang werden zentrale Ausgangsstoffe für Polyamide überwiegend petrochemisch hergestellt – auf Basis fossiler Rohstoffe und in energieintensiven Prozessen der sogenannten ‚schwarzen Chemie‘. LiGNUM verfolgt einen Ansatz, der sich an den Prinzipien der grünen Chemie orientiert: Biobasierte Stoffströme sollen mithilfe von Mikroorganismen zu Kunststoffbausteinen umgewandelt werden und so petrochemische Herstellungswege perspektivisch ersetzen“, so …