Die Würdigung fand im Rahmen der 128. Jahrestagung der Amerikanischen Keramischen Gesellschaft (ACerS) in Pittsburgh, Pennsylvania, statt.Bonk ist Doktorandin in der Arbeitsgruppe Technische Chemie und Korrosionswissenschaften von Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Quirmbach und Mitglied im Graduiertenkolleg Max-von-Laue Institute of Ceramic Materials (CerMaX). Das Kolleg ist eine Kooperation der Universität Koblenz, der Hochschule Koblenz und des Forschungsinstituts für Glas I Keramik in Höhr-Grenzhausen zur internationalen und interdisziplinären Erforschung …
… zukünftige biotechnologische Anwendungen entstehen. Gerade mit Blick auf die Zunahme von Antibiotikaresistenzen ist die Suche nach neuen Wirkstoffkandidaten von großer Bedeutung.An Amphibienpeptiden und ihrem biomedizinischen Potential setzt die Forschung der Arbeitsgruppe Bioorganische Chemie an der Universität Koblenz an. Unter der Leitung von Prof. Dr. Marie-T. Hopp untersuchen die Forscher*innen Peptide, ihre molekularen Eigenschaften und ihre Bioaktivitäten.Zur WissKomm AcademyDie WissKomm Academy ist das Kompetenzzentrum für Wissenschaftskommunikation …
… andere Anforderungen: Enzyme müssen beispielsweise höheren Temperaturen, veränderten pH-Werten oder organischen Lösungsmitteln standhalten. Im Projekt ZenBio optimieren wir Enzyme gezielt für solche Anwendungen und erschließen damit neue Herstellungsverfahren, die mit konventioneller Chemie nur schwer umzusetzen sind.«Zellfreie Proteinsynthese und KI beschleunigen Enzymdesign»Die KI kann nur aus dem lernen, was experimentell gemessen wurde«, erklärt Benedikt Dechamps, Wirtschaftsingenieur am Fraunhofer IZI-BB. »Deshalb wollen wir möglichst viele …
… sind kostenfrei, 89 Prozent der Veranstaltungen rollstuhlgerecht.Berlin ist eine Nobelpreis-StadtIn den 1920er- und 1930er-Jahren war Berlin ein Weltzentrum der Naturwissenschaften. Allein im Harnack-Haus in Dahlem gingen 35 Nobelpreisträger ein und aus. Mit Emmanuelle Charpentier, die 2020 den Chemie-Nobelpreis erhielt, und Peter Hegemann zeigt Berlin: Diese Geschichte ist nicht zu Ende. Die Berlin Science Week holt sie auf die großen Bühnen – und in die Kieze.Am 6. November spricht der Physik-Nobelpreisträger Brian Schmidt im Festivalzentrum mit …
… dem Amazonasregenwald reger Betrieb. Die Luft ist voll von Pollen, Pilzsporen, winzigen Pflanzenstückchen und Bakterien. Normalerweise ist die Zusammensetzung dieser Bioaerosol-Gemeinschaft recht stabil. Ein Team, an dem Forschende der Universität Graz, des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz und brasilianischer Partner-Institutionen beteiligt waren, konnte nun zeigen, dass zusammen mit Wüstenstaub aus der Sahara auch Mikroorganismen über den Atlantik transportiert werden. Der Studie zufolge, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Nature …
… an der Tezpur-Universität in Indien, dass sie eine Methode zur Herstellung und Isolierung einer Reihe überraschend stabiler Oxoborane entdeckt haben. Damit ist eine Herausforderung gelöst, die seit über 60 Jahren bestand.Oxoborane: Herausforderung für die besten Köpfe der ChemieDas Element Bor geht nur ungern Dreifachbindungen ein – diese Herausforderung hat den Würzburger Chemiker Professor Holger Braunschweig seit über 15 Jahren dazu motiviert, Moleküle mit borhaltigen Dreifachbindungen herzustellen. Im Jahr 2012 berichtete sein Team über das erste …
… und Dynamik in Quantenmaterialien) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Technischen Universität Dresden erforscht und entwickelt neuartige Quantenmaterialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften. Etwa 300 Wissenschaftler*innen aus mehr als 30 Ländern entwerfen an der Schnittstelle von Physik, Chemie und Materialwissenschaften die Grundlagen für die Technologien der Zukunft. 2026 ist das Cluster in die 2. Förderperiode der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gestartet – mit erweitertem Fokus auf die Dynamik von Quantenprozessen.
… Timm, R. Friedrich: High-Throughput Prediction of Exfoliable Non-van der Waals Materials from a Universal Potential, Nature Communications (2026). (DOI: 10.1038/s41467-026-76806-8) (DOI: 10.1038/s41467-026-76806-8)Weitere Informationen:Dr. Rico FriedrichInstitut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung am HZDRProfessur für Theoretische Chemie der TU DresdenTel. +49 351 260 3718 | E-Mail: Medienkontakt:Simon Schmitt | Leitung und PressesprecherAbteilung Kommunikation und Medien am HZDRTel.: +49 351 260 3400 | Mobil: +49 175 874 2865 | E-Mail: Nicole …
… Blutgerinnseln. Unsere Ergebnisse liefern nun einen neuen molekularen Ansatz, der uns besser verstehen lässt, warum bei Menschen mit bestimmten hämolytischen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für Thrombosen auftritt.“, erläutert Prof. Dr. Marie-T. Hopp, Leiterin der Arbeitsgruppe Bioorganische Chemie an der Universität Koblenz.Mithilfe biochemischer und biophysikalischer Methoden untersuchten Hopp und ihr Team die Bindung von Häm an Plasmin. Dabei zeigte sich, dass Plasmin sehr schnell mehrere Häm-Moleküle aufnehmen kann. Durch die Untersuchung kurzer, von …
… Direct-Liquid-Cooling-Technologien (DLC) von Bull. Dabei fließt warmes Wasser in einem geschlossenen Kreislauf durch die Rechnerknoten und führt die Wärme wesentlich effizienter ab als eine Luftkühlung.Seit mehreren Jahren liefert das DKRZ einen Teil dieser Wärme an den benachbarten Fachbereich Chemie der Universität Hamburg. Mit der Installation von HLRE-5 wird die Kühlinfrastruktur modernisiert, sodass ein größerer Anteil der Abwärme zur weiteren Nutzung zur Verfügung steht. Die Universität Hamburg plant, diese Nutzung auf weitere Gebäude auf und rund um …
… Miniaturisierung. Vorbilder finden sich in lebenden Zellen, wo molekulare Motoren Energie umwandeln und Bewegung erzeugen. Seit Jahrzehnten arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, solche Systeme künstlich nachzubauen. Für diese Forschung wurde 2016 der Nobelpreis für Chemie vergeben.Vorbild aus der AntikeMolekulare Motoren, die direkt von elektrischem Strom angetrieben werden, gibt es seit 2011. Bislang funktionierten sie allerdings nur als Moleküle auf einer Oberfläche, die von der Spitze eines Rastertunnelmikroskops angetrieben …
… Phil Richter (Technische Universität München) „Gute Nachrichten für Rosenkohlverweigerer“ Man liebt oder man hasst sie: bittere Lebensmittel. Dabei können die Bitterstoffe gesund sein. Manche von ihnen schmeckt man gar nicht, weil sie erst im Magen entstehen.• Chemie: Dr. Hannes Westphal (Universität Leipzig) „Das Labor im Briefmarkenformat“ Ein chemisches Labor, so klein, dass seine winzigen Komponenten mit bloßem Auge kaum sichtbar sind: „Lab-on-a-Chip“-Systeme sind preiswert und bewähren sich beispielsweise bei Tests von Katalysatoren.• Informatik: …
… Besonders ist, dass sie über regelmäßige, winzige Poren verfügen. „Wegen ihrer Poren kommen COF für verschiedene Anwendungen in Betracht. Sie könnten Schadstoffe aus dem Wasser filtern oder als Katalysatoren für chemische Reaktionen zum Einsatz kommen“, sagt Simona Bassoli vom Institut für Chemie der MLU. Voraussetzung dafür ist, dass sich die chemische Umgebung im Inneren gezielt einstellen lässt. Und dafür muss man sie zunächst präzise messen können.Genau das ist aber das Problem: Da die Poren nur wenige Nanometer klein sind, lassen sie sich nicht …
„Das Deutsche Humboldt-Netzwerk verbindet Alumni der Alexander-von-Humboldt-Stiftung – also hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere aus der nationalen Wissenschaftsszene“, erläutert Claus Jacob. Der Professor für Bioorganische Chemie an der Universität des Saarlandes ist einer der beiden Regionalgruppensprecher für die Region Saar-Pfalz und damit Ausrichter der diesjährigen Jahrestagung. Eröffnet wird die DHN-Jahrestagung am Freitag, 30. Oktober, um 13:00 Uhr im Musiksaal der Universität des Saarlandes (Gebäude C5 1). …
… SONNE keinen Hafen anlaufen, das ist die maximale Zeitspanne, für die das Schiff ausgelegt ist.Insgesamt fahren Forschende von 17 Institutionen aus sieben europäischen Ländern mit – ein disziplinär vielfältiges Team aus den Bereichen Biologie, Mikrobiologie, Chemie, Ozeanographie und Geologie, das ebenso vielfältige Forschungsfragen mitbringt. Neben der Frage, wie sich Lebensgemeinschaften am Meeresboden fünfeinhalb Jahre nach dem Test verändert haben und wie lange Sedimentwolken nachwirken, soll beispielsweise untersucht werden, ob künstliche Hartsubstrate …
… Dahinter entstehen Schatten und geschützte Zonen, in denen andere chemische Bedingungen herrschen.„Die dreidimensionale Struktur des Gases macht einen entscheidenden Unterschied“, sagt Gaches. „Sie erzeugt Schatten und schützt Teile der Wolke vor der intensiven Strahlung. Das verändert die Chemie – und hinterlässt deutliche Spuren in der Strahlung, die wir vom Infrarot- bis in den Radiowellenbereich beobachten.“Das Modell kann außerdem vorhersagen, wie eine solche Region für das JWST aussehen müsste. Diese simulierten Bilder können die Forschenden …
… in Fachwissen und naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung. Zudem schwinden das fachliche Interesse und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten der Jugendlichen. Rund die Hälfte der Neuntklässler:innen in Deutschland gibt an, nur geringes Interesse an Mathematik, Chemie und Physik zu haben.„Der IQB-Bildungstrend leistet einen entscheidenden Beitrag, die Bildungslandschaft in Deutschland transparent darzustellen. Dies trägt zu einer Basis bei, auf der bildungspolitische Entscheidungen wissenschaftlich fundiert getroffen werden können.“, betont Anja …
… gemeinsamen Aktivitäten die PID-Infrastrukturen weiter stärken.Zu RAiD: https://www.raid.org/- - - - - -Über die TIBDie TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek versorgt als Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik Wissenschaft, Forschung, Industrie und Wirtschaft mit Literatur und Information in gedruckter und elektronischer Form.Die TIB baut ihre Rolle als deutsches Informationszentrum für die Digitalisierung von Wissenschaft und …
… nur aktuelle Reaktionsmechanismen aufklären ließen, sondern mit dem „die Hypothesen über die Entstehung der Chiralität auf der Erde erstmals eine mathematische Fundierung bekamen“. Diese Theorien beeinflussten die chemische Forschung, zum Beispiel die Arbeiten des Japaners Kenso Soai, dem gemeinsam mit Kagan der Chemie-Nobelpreis zugesprochen wurde. Antworten auf die großen Fragen nach dem Woher, Warum und Wie bleiben auch weiterhin eine Herausforderung für zukünftige Forschergenerationen. wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Armin Börner,
… sowie die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (Prof. Schulze, Prof. Williams), die Hochschule Niederrhein sowie Partner*innen aus Industrie und Praxis beteiligt. Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Yulia Monakhova, FH AachenBeteiligte Fachbereiche: FB03 Chemie und Biotechnologie FH Aachen; FB05 Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften HBRSBesonderheit: Verbindung experimenteller Forschung mit modernen analytischen und datenbasierten MethodenAnsprechperson und Koordinatorin der PK-Forschungskollegs am PK NRWPatricia TollmannPromotionskolleg für angewandte …
… Katalysatoren zu entwickeln.„Ich freue mich, dass meine Fachkolleg:innen meine Arbeit würdigen. Gemeinsam mit vielen anderen weltweit möchte ich dazu beitragen, Wissen als gemeinsames Erbe der Menschheit zu bewahren“, sagt Kenmoe.An der Fakultät für Chemie der Universität Duisburg-Essen leitet Kenmoe die Arbeitsgruppe Condensed Matter Chemistry and Physics. Dort untersucht er unter anderem Metalloxide, die teure Katalysatormaterialien ersetzen könnten. Sein Team forscht zudem im DFG-geförderten Sonderforschungsbereich/Transregio 247 zu Oxidationsreaktionen …
Sie können darüber entscheiden, wie gut das Enzym bei steigenden Temperaturen aktiv bleibt. Das Team berichtet in der Zeitschrift Angewandte Chemie international Edition vom 8. Oktober 2026. Eine überfüllte Welt im Inneren der ZellenEnzyme sind molekulare Maschinen, die die biochemischen Reaktionen des Lebens antreiben. PFKP steuert einen entscheidenden Schritt der Glykolyse, dem Stoffwechselweg, über den Zellen Glukose in Energie und molekulare Bausteine umwandeln. Enzyme funktionieren nicht isoliert: Im Inneren der Zellen sind sie von Proteinen, …
Carolin Mügge forscht und lehrt an der Ruhr-Universität Bochum an der Schnittstelle von Chemie, Biologie und nachhaltiger Biotechnologie. Ihre Arbeiten tragen dazu bei, biotechnologische Prozesse besser zu verstehen, effizienter zu gestalten und neue Ansätze für eine ressourcenschonende Zukunft zu entwickeln. In der Lehre setzt sie sich besonders dafür ein, Studierende früh an aktuelle Forschungsfragen heranzuführen und sie für interdisziplinäres wissenschaftliches Arbeiten zu begeistern.„Die Auszeichnung durch die DECHEMA ist eine große Ehre und …
… die Erkenntnisse anwendungsnah umzusetzen, ist das Ziel des Forschungsschwerpunkts KiNSIS (Kiel Nano, Surface and Interface Science) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Physik, Chemie, Ingenieur- und Lebenswissenschaften entstehen neue Moleküle und Materialien, Sensoren und Batterien, Quantentechnologien, katalytische Verfahren, medizinische Therapien und vieles mehr. www.kinsis.uni-kiel.dewissenschaftliche Ansprechpartner:PD Dr. Alexander Weismann+49 431 880-3966Prof. …
… auseinandergezogen wird. Es verliert damit die gewünschte Aktivität als Reaktionsbeschleuniger.Ein Polymer-Käfig schützt das EnzymDie Frage, wie sich Enzyme auch bei hohen Temperaturen stabilisieren und für chemische Reaktionen nutzen lassen, haben Professor Dr. Harald Gröger aus der Fakultät für Chemie und sein Team gemeinsam mit Professor Dr. Andreas Hütten und seinem Team aus der Fakultät für Physik untersucht. Ihre Idee: Das Enzym sollte in eine schützende dreidimensionale Umgebung eingebettet werden, damit es auch bei hohen Temperaturen seine …
… Jena sowie unserer langjährigen Partner. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, spektroskopische Methoden aus der Grundlagenforschung in die medizinische Anwendung zu bringen.“Popp leitet seit 2006 das Leibniz-IPHT und ist Professor für Physikalische Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Forschung verbindet Schwingungsspektroskopie und biophotonische Verfahren mit Anwendungen in der Infektionsdiagnostik, Onkologie und Präzisionsmedizin.wissenschaftliche Ansprechpartner:https://www.leibniz-ipht.de/de/author/1211/ Prof. Dr. Jürgen Popp
… Abläufe schafft Grundlagen für weiterführende Forschung, wie die Prüfung und Entwicklung einer wirksamen medizinischen Anwendung.Forschung in Hamburg, Lehre in LübeckUetrecht ist wissenschaftliche Direktorin des CSSB und leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Günther das Institut für Chemie und Metabolomics der Universität zu Lübeck. Der überwiegende Teil ihrer Forschung findet am CSSB in Hamburg statt.In Lübeck vermittelt sie chemische Inhalte mit einem Schwerpunkt auf Biologischer Chemie und Bioanalytik. Ihre Lehre richtet sich an Bachelorstudierende, …
… Forschungsteam um Prof. Dr. Rupert Huber, Dr. Fabian Mooshammer und Dr. Jan Wilhelm von der Universität Regensburg, Dr. Florian Dirnberger von der Technischen Universität München und Prof. Dr. Zdeněk Sofer von der Universität für Chemie und Technologie Prag hat gezeigt, dass sich Exziton-Polariton-Kondensate gezielt über die magnetischen Eigenschaften des Materials kontrollieren lassen. Dazu verwendete das Team statt konventioneller Halbleitermaterialien einen neuartigen magnetischen Schichthalbleiter: Chrom-Sulfid-Bromid (CrSBr). Der Kristall besteht …
Wasserstoff ist das einfachste Element im Periodensystem und besteht aus nur einem Proton und einem Elektron. In der Chemie ist das kleinste aller Atome jedoch alles andere als einfach. Einzelne Wasserstoffatome (H•), die vor über einem Jahrhundert erstmals vom Nobelpreisträger Irving Langmuir hergestellt wurden, sind so reaktiv, dass ihre Herstellung und Nutzung nahezu unmöglich ist.In einer internationalen Zusammenarbeit haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung, des University College London sowie des Imperial …
… Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) und Co-Autorin der aktuellen Studie, erklärt: „Die Deuterierung ermöglicht es uns, die chemische Entwicklung von Molekülen während der Entstehung von Sternen und Planeten nachzuverfolgen. So können wir ihre Chemie verstehen und letztlich auch, wie molekulare Komplexität von interstellaren Wolken auf Planetensysteme übertragen wird.“Eine Herausforderung für chemische ModelleDas Team konnte nicht nur die Existenz von CD₃OD um IRAS4A2 belegen, sondern sogar die Häufigkeiten der …
… ist über ihre gesamte Länge mit einem eindrucksvollen Mosaik geschmückt. „Pachtakor“ bedeutet so viel wie „Baumwollarbeiter“ und verweist auf die große Rolle der Baumwolle, die die Wirtschaft und Kultur Usbekistans seit dem 19. Jahrhundert prägt.Am Institut für Bioorganische Chemie (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät) entstand bei Nina Stadler und Dr. Andreas Sebastian Klein das Bild „Ein Planet in einem Kolben. Sie schreiben dazu: „Manchmal entführt uns der Laboralltag in andere Welten. Dann sind die Moleküle im Kolben nicht das Antibiotikum …
… des August-Wilhelm-von-Hofmann-Netzwerks geworden.Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und zur Bewerbung gibt es unter http://www.gdch.de/hofmannstiftung.Zur August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung Die August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung ist bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) eingerichtet und fördert begabte Studierende der Chemie. Sie geht auf ein langjähriges GDCh-Mitglied zurück. Es verstarb 2010 und vermachte den Großteil seines Vermögens der GDCh, um begabte Chemiestudierende zu unterstützen. Benannt ist die Stiftung nach August …
… an Photorezeptoren bis hin zu optogenetischen Anwendungen über viele Jahre begleitet.Zwei Leibniz-Preisträgerinnen und zehn Leibniz-Preisträger haben nach der Auszeichnung mit dem wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland auch den Nobelpreis erhalten: 1988 Professor Dr. Hartmut Michel (Chemie), 1991 Professor Dr. Erwin Neher und Professor Dr. Bert Sakmann (beide Medizin), 1995 Professorin Dr. Christiane Nüsslein-Volhard (Medizin), 2005 Professor Dr. Theodor W. Hänsch (Physik), 2007 Professor Dr. Gerhard Ertl (Chemie), 2014 Professor Dr. Stefan …
… für Forschung und AustauschDer Hybridbau aus Stahlbeton und Holz mit Holzfassade, Photovoltaikanlage, Gründach und großen Wärmespeichern ist darauf ausgelegt, Forschung und Austausch auch räumlich eng miteinander zu verbinden. Beteiligt sind Forschende aus Biowissenschaften, Chemie, Geowissenschaften, Medizin, Informatik und Physik sowie aus zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Jena. „Das Microverse Center soll ein Kristallisationspunkt für die Mikrobiomforschung werden: ein Ort, an dem Forschende aus Jena und aller Welt ihre …
… Forschungszentrum Nachbergbau ist Teil der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) in Bochum. Es bündelt Kompetenzen, um die Nachbergbauzeit nachhaltig zu gestalten. Hier arbeiten Expertinnen und Experten aus Bergbau, Geologie und Geotechnik, Hydrogeologie, Chemie, Elektrotechnik, Materialwissenschaften, Flächenentwicklung, Markscheidewesen und Wirtschaftswissenschaften Hand in Hand zusammen. Um diesen inneren Kern hat sich ein breites, interdisziplinäres Netzwerk gebildet. Die Technische Hochschule Georg Agricola ist eine private, staatlich anerkannte …
… mitgestalten muss“, so Martin Paul. Die gemeinsamen Forschungsschwerpunkte zielen darauf, Wohlstand für künftige Generationen zu erhalten, Vertrauenswürdigkeit digitaler Systeme zu stärken und die Werte der Demokratie zu wahren. Zu Themen wie nachhaltige Chemie, Cybersicherheit, KI-gestützte Materialentwicklung oder die Natur der Materie forschen die beiden Universitäten schon auf internationalem Spitzenniveau. Durch die Zusammenführung komplementärer Stärken beider Standorte sollen zukünftig zudem komplexe Fragestellungen in Bereichen wie mentale …
Die aktuellen Immatrikulationszahlen bewertete Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, kommissarischer Rektor der Hochschule Merseburg, positiv. „Die Immatrikulationszahlen sind schon jetzt auf dem ausgezeichneten Niveau des Vorjahres. Besonders erfreut sind wir über die deutliche Steigerung im Bachelorstudiengang Chemie- und Umwelttechnik mit einem Zuwachs von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit unserem breit aufgestellten Studienangebot, der engen Verbindung von Theorie und Praxis und guten Studienbedingungen bieten wir jungen Menschen aus der Region …
… hat sich um den Aufbau der institutionellen Zusammenarbeit zwischen der Universität Würzburg und dem Indian Institute of Science Education and Research Thiruvananthapuram (IISER TVM) verdient gemacht. Außerdem hat er bedeutende Beiträge zur supramolekularen Materialchemie geleistet, insbesondere zum Aufbau poröser organischer Festkörper und zu photochromen und emittierenden organischen Materialien.Für diese Verdienste hat die Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Würzburg dem indischen Professor die Ehrendoktorwürde verliehen. Der Festakt …
… an sie binden und wie gut eine Reaktion abläuft. Das macht Enzyme für die Biotechnologie interessant, weil sich ihre Eigenschaften für gezielte chemische Reaktionen nutzen lassen. Das internationale Forschungsteam um Dr. Bernhard Loll vom Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Robert Kourist (Technische Universität Graz) und Prof. Lynn Kamerlin, PhD (Georgia Institute of Technology) untersuchte eine Gruppe pflanzlicher Enzyme, die Borneol-Dehydrogenasen. Sie wandeln den Alkohol Borneol durch eine chemische …
Quantencomputer könnten einmal Probleme in Chemie, Materialwissenschaften und Energieforschung lösen, die für klassische Computer nicht zu bewältigen sind. Das von Fraunhofer IAO und Fraunhofer IAF koordinierte Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg (KQCBW) arbeitet daran herauszufinden, wo dieses Potenzial Realität werden kann und was dafür nötig ist. Auf der Fachmesse Quantum Effects am 6. und 7. Oktober 2026 in Stuttgart stellt das Konsortium aktuelle Ergebnisse vor und zeigt an Demonstratoren, wie Quantencomputing für Industrie und …
… wasserstoffkonsumierende, methanproduzierende Archaeen an diese unwirtliche Umgebung anpassen können. Bisher hatte man angenommen, dass diese Umgebung tödlich für solche anaeroben Archaeen ist. Für diesen Nachweis war die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen notwendig, darunter Geomikrobiologie, Biochemie, Geochemie und planetare Wissenschaft. Die Studie, an der neben der LMU auch die Woods Hole Oceanographic Institution, die Universität Regensburg und die Freie Universität Berlin beteiligt waren, ist kürzlich in der Fachzeitschrift Science Advances …
… im Team werden in realistische Kontexte eingebettet, um die Übertragbarkeit in den Betrieb zu fördern.
Industriemeister und spezialisierte Meisterabschlüsse in der Praxis
Weiterbildungen wie Industriemeister Metall IHK, Industriemeister Elektrotechnik IHK, Industriemeister Chemie IHK oder Industriemeister Mechatronik IHK bereiten Fachkräfte auf verantwortungsvolle Aufgaben vor. Sie verbinden technisches Fachwissen mit organisatorischen Kompetenzen.
Auch spezialisierte Abschlüsse wie Logistikmeister IHK, Meister für Kraftverkehr IHK oder Meister …
Seit 2009 werden am IGB-Institutsteil »Bio-, Elektro- und Chemokatalyse BioCat« in Straubing innovative katalytische Verfahren für eine nachhaltige Chemie und biobasierte Funktionsmaterialien entwickelt. Typische Ausgangsstoffe für die neuen Produkte sind Biomasse und Reststoffströme und das Treibhausgas CO2. Das macht die Syntheseverfahren nicht nur ressourcenschonend, sondern auch klimafreundlich. Mit diesen zukunftsweisenden Technologien hat sich die Fraunhofer-Einrichtung zu einer tragenden Säule des Forschungsstandorts Straubing entwickelt.Nach …
… und Urkunden. Zusätzlich konnten sie sich über ein Preisgeld von 250 Euro pro Teammitglied freuen.Über DECHEMAXDer bundesweite DECHEMAX-Schülerwettbewerb verbindet naturwissenschaftliche Fragen mit praktischen Experimenten. Seit dem Jahr 2000 greift er aktuelle Themen aus Chemie, Technik und Nachhaltigkeit auf. Insgesamt haben sich bereits rund 80.000 Schüler:innen beteiligt. Mit dem Wettbewerb möchte die DECHEMA das Interesse junger Menschen an Naturwissenschaften fördern und Einblicke in wissenschaftliche und technische Fragestellungen geben.Der …
… Verfahren.“FörderungDie Forschungsarbeiten wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Sonderforschungsbereichs ChemBioSys sowie durch den Exzellenzcluster “Balance of the Microverse” gefördert.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Christian HertweckAbteilungsleiter Biomolekulare Chemie, Leibniz-HKIMail: Originalpublikation:E. Herzog, K. Ishida, E. Molloy, R. Hermenau, K. Scherlach, C. Hertweck (2026): Structural and functional siderophore remodeling by enzymatic delipidation. Angewandte Chemie International Edition. …
… Technologieforschung der Universität. Ein volles Programm wissenschaftlicher Vorträge von Constructor-Fakultätsmitgliedern bot Einblicke in eine Vielzahl von Themen, die von der wettbewerbsintensiven Welt des Hochgeschwindigkeits-Autorennsports mit autonomen Fahrzeugen über Gedankenlesen für KI, die Chemie von Schokolade bis hin dazu reichten, wie die molekularen Mechanismen der Photosynthese die Solarzellen von morgen informieren. Ein Paar geführter Touren gab Geschichtsinteressierten auch die Gelegenheit, buchstäblich tief in die vergangene Transformation …
… universellen gemeinsamen Vorfahren aller heutigen Lebewesen.“Die Forschenden betonen jedoch, dass ihr Modell keine Aussage darüber treffen kann, wann Leben tatsächlich entstanden ist. Es zeigt vielmehr, wann die thermischen Voraussetzungen für langfristig stabile präbiotische Chemie auf der Erde am wahrscheinlichsten gegeben waren.Diese Arbeit wurde durch das Förderprogramm ERC Horizon Europe im Rahmen des Synergy Grants GEOASTRONOMY (Fördervereinbarung Nr. 101166936) unterstützt, durch Mittel des Forschungszentrums für Astronomie und Geowissenschaften …
… natur-, geistes- und sozialwissenschaftlich arbeitenden Forscherinnen und Forscher, die sich mit den Meeren, Küsten und den Einfluss auf die Menschheit beschäftigen. Die Expertise der Gruppen kommt beispielsweise aus den Bereichen der Klimaforschung, der Küstenforschung, der Physikalischen Chemie, der Botanik, aus der Mikrobiologie, der Mathematik, der Informatik, der Ökonomie oder aus den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Insgesamt umfasst KMS über 70 Arbeitsgruppen an sieben Fakultäten und aus über 26 Instituten. Gemeinsam mit Akteuren …
… unterschiedlicher Größe liefern und einen Vergleich mit Aktivkohle und Ozonung ermöglichen. Die Demonstrationsanlage in Wolfsburg soll als Referenz für weitere kommunale Betreiber und Unternehmen im Anlagenbau dienen. Darüber hinaus kommen Anwendungen in der Chemie- und Pharmaindustrie, auf Deponien sowie in der Oberflächentechnik infrage.[1] Europäisches Parlament und Rat: Richtlinie (EU) 2024/3019 über die Behandlung von kommunalem Abwasser (KARL). Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, Luxemburg, 2024.[2] Kompetenzzentrum Spurenstoffe …