… Bord des Raddampfers „MS Louisiana Star“ auf eine Rundfahrt durch den Hamburger Hafen. Vor der Kulisse von Elbphilharmonie und HafenCity bot das Congress Dinner den perfekten Rahmen für die Vergabe der renommierten „biocat2026 Awards“. Für die Auszeichnung kommen Forscherinnen und Forscher aus aller Welt infrage, die die Biokatalyse nachhaltig geprägt haben. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Academia, Industry und Lifetime Achievement durch die Kongressleitung gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Beirat des Kongresses.Der Preis für Academic …
… nur durch mechanische Schwingungen freigesetzt werden kann.In der aktuellen Studie fand das Forschungsteam vom Institut für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien heraus, dass die Form der Pore darüber entscheidet, wie der Pollen freigesetzt wird. Konkret stellten die Forscher*innen beim Vergleich von mehr als 500 Pflanzenarten fest, dass die Poren entweder eine spatelförmige Struktur aufweisen, die als „Schaufel“ bezeichnet wird, oder dass ihnen eine solche Schaufel fehlt. Bei Tomaten fehlt eine solche Schaufel, während sie bei …
… Nahrungskette und landen schließlich im menschlichen Körper. Reichern sie sich in Organen und Geweben an, können sie der Gesundheit und durch die so in Summe entstehenden Kosten auch der Gesellschaft schaden.An diesem Punkt setzt ein Projekt an, bei dem Forscherinnen und Forscher der Universität des Saarlandes und des KIST Europe zusammenarbeiten: „Unser Ziel ist es, Schwermetalle aus Gewässern zu entfernen. Hierfür entwickeln wir fachübergreifend eine neuartige Methode“, sagt der Experimentalphysiker Uwe Hartmann von der Universität des Saarlandes. Schwärme …
… Gewässerüberwachung:„Anders als frei schwebende Cyanobakterien können pflanzen-assoziierte Formen oft kleinräumig und ungleichmäßig verteilt auftreten. Die routinemäßige Wasserüberwachung konzentriert sich jedoch vielfach auf die Wassersäule. Dadurch können Vorkommen auf Pflanzen unentdeckt bleiben“, erläutert IGB-Forscherin Dr. Sabine Hilt, Erstautorin des Artikels.Das ist insbesondere für die Uferzone relevant. Dort kommen Menschen und Tiere am häufigsten mit Wasserpflanzen in Kontakt. Werden Pflanzen durch Wellen, Strömungen oder andere Kräfte losgerissen, …
… oder angelagert wird.Windkanal auf der Düne, Wellenkanal im LaborNeben der Feldarbeit spielen Experimente eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit Projektpartner*innen werden Wind- und Wellenkanalversuche durchgeführt. Ein besonders ungewöhnlicher Ansatz kommt von der Universität Utrecht: Deren Forscher*innen bringen einen mobilen Windkanal direkt auf die Düne. Dadurch lässt sich unter kontrollierten Bedingungen untersuchen, wie Sand durch Wind bewegt wird, wie Pflanzen den Sand abbremsen und wie daraus neue Ablagerungen entstehen.Mit dem Küsteningenieurwesen …
… beschreibt, wie viele Nachbarn ein einzelnes Atom umgeben. Dadurch, dass das neue Molekül stärker an die Metallzentren bindet, erhöht sich die Anzahl der Nachbarn“, so Prof. Henke. Der Vorgang initiiert einen kompletten Umbau des Glasnetzwerks. Die Forscher*innen können durch die Dosierung des Moleküls steuern, wie stark dieser Umbau ausfällt.Kältere Herstellung, stabilere ErgebnisseEin praktischer Nebeneffekt des Verfahrens ist die niedrigere Schmelztemperatur. Viele der untersuchten Materialien zersetzen sich sonst, bevor sie zu Glas werden können. …
… zum Smartphone. In der Regel finden wir heutzutage kaum noch jemanden, der in der Bahn, im Flugzeug oder im Bus ohne Handy in der Hand die Fahrt bestreitet. Doch was geschieht, wenn genau diese Option plötzlich wegfällt?Dieser Frage gingen Forscher mehrerer nordamerikanischer Universitäten in einer 2025 veröffentlichten randomisierten Studie nach. 467 Erwachsene erklärten sich bereit, das mobile Internet auf ihrem Smartphone für zwei Wochen komplett zu blockieren. Telefonieren und SMS blieben möglich, ebenso der Internetzugang über andere Geräte. …
Durchbricht ein Flugzeug die Schallmauer, macht sich dies mit einem lauten Knall bemerkbar. Ebenso der Eintritt einer Rakete in die Erdatmosphäre. Diese Phänomene sind eng mit der Physik von Stoßwellen verknüpft, einem Thema mit dem sich Forscher der Hochschule Emden/Leer befassen. Aktuelle Arbeiten zu diesen Stoßwellen, diesmal jedoch auf kleinsten räumlichen Skalen, hat ein Team um Prof. Dr. habil. Ulrich Teubner vom Institut für Laser und Optik (ILO) an der Hochschule Emden/Leer nun in der renommierten Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht.Stoßwellen, …
… Paare im Verlauf der Wochen zunehmend näher fühlten, wurden die Aktivitätsmuster ihrer Gehirne nicht zunehmend ähnlicher. Ein unerwarteter Altersunterschied «Bei den generationenübergreifenden Paaren war die Hirnsynchronität zu Beginn höher – und sie nahm von Woche zu Woche ab», sagt Forscherin Moffat. «Bei den gleichaltrigen Paaren war es umgekehrt: Sie starteten mit einer tieferen Synchronität, die im Verlauf der sechs Wochen zunahm.» Unabhängig von diesem Verlauf zeigte sich über die Wochen aber klar: Bei beiden Gruppen war die Hirnsynchronität …
… Umlaufbahnen naher Sterne auswirkt. Dieser Effekt macht sich umso stärker bemerkbar, je näher ein Objekt einem schnell rotierenden Schwarzen Loch kommt.„Wir hoffen, mit diesem Stern innerhalb der nächsten zehn Jahre den Spin des Schwarzen Lochs messen zu können“, sagt Mang. MPE-Forscher Stefan Gillessen, ebenfalls maßgeblich an der Studie beteiligt, ergänzt: „Damit wären wir erstmals in der Lage, die Rotation eines massereichen Schwarzen Lochs sehr direkt zu bestimmen – ein zentraler Test für Einsteins Theorie.“ Juan Osorno, Astronom am LIRA Observatoire de …
… in der Roggenforschung. Die langen Lesestücke erlauben es, schwierig zu entschlüsselnde Bereiche des Genoms effizienter zu überbrücken. Im nächsten Schritt wurden die DNA-Stücke in die richtige Reihenfolge auf den sieben Chromosomen gebracht. Anschließend überprüften die Forscherinnen und Forscher die neue Referenzsequenz mit mehreren unabhängigen Methoden und konnten die hohe Qualität der Genomsequenz bestätigen. „Die neue Referenzsequenz stellt einen Quantensprung für die Roggenforschung und Züchtung dar“, erklärt Dr. Erwang Chen, Erstautor der …
… gelang es ihnen, aus einem Rhodolithen aus dem zentralen Roten Meer die Meerwassertemperatur tagesgenau zu rekonstruieren. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment erschienen.Ein schwer zu entschlüsselndes ArchivTypischerweise rekonstruieren Forscherinnen und Forscher frühere Klimabedingungen im Meer, beispielsweise an Riffen, anhand der Skelette von Korallen, Muscheln und Mikrofossilien wie Foraminiferen. Diese natürlichen Archive sind jedoch zunehmend bedroht, da ihre Lebensräume schrumpfen. Rhodolithe dagegen …
… neue neue Perspektive eröffnet und damit eine Brücke zwischen Theorie und Beobachtungen bildet. In einem Artikel, der als „Letter to the Editor“ in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ angenommen wurde, zeigt das Team um AIP-Forscher Dr. SungWon Kwak erstmals, dass eine vollständig selbstkonsistente, hochauflösende hydrodynamische Simulation einer milchstraßenähnlichen Balkengalaxie auf natürliche Weise sowohl einen Kernsternhaufen als auch eine nukleare Sternscheibe bilden und deren Wachstum über Milliarden von Jahren hinweg verfolgen …
… uns hier klar in der Grundlagenforschung“, sagt Fischer. „Unsere Aufgabe ist es, die Mechanismen quantitativ zu verstehen und verschiedene Materialien miteinander zu vergleichen.“Der silberhaltige Zeolith ist für das Leipziger Team deshalb nicht das Ende der Suche. Die Forscher*innen wollen ihre Messmethode nun auf weitere poröse Materialien übertragen. Dabei geht es auch um die grundlegende Frage, wie sich selbst chemisch fast ununterscheidbare Isotope voneinander trennen lassen.Publikation:A. Becker, H. Lippold, J. Liu, et al., Tritium separation …
… legt die Studie nahe, dass die Großhirnrinde durch eine frühe Aufteilung aufgebaut wird, bei dem verschiedene Neuronentypen von Anfang an parallel entstehen.Neues Projekt am ISTASeit fast einem Jahr ist Varela-Martínez als Postdoc am ISTA. Zwar widmet sich die Forscherin noch immer der Großhirnrinde, doch die Fragestellung ist nun eine andere. Die Neurowissenschafterin versucht zu verstehen, wie sich Größe und Komplexität des zerebralen Cortex im Laufe der Evolution verändert haben.Zu diesem Zweck untersucht sie, wie sich die Entwicklungsprogramme …
… verändert. In fast 80 Prozent der dokumentierten Fälle stehen diese Verschiebungen mit Klimawandel und Extremwetterereignissen in Verbindung. An der im Fachmagazin Nature Ecology & Evolution veröffentlichten Studie war auch der Marburger Biodiversitätsforscher Dr. Stefan Pinkert beteiligt. Er trug maßgeblich dazu bei, weltweit verstreute Verbreitungsdaten und unterschiedliche taxonomische Informationen zu harmonisieren und zur bisher umfangreichsten Erfassung von Arealverschiebungen bei Insekten zusammenzuführen.Tausende Beobachtungen über Jahrzehnte …
… Prozent zeigten Veränderungen in ihrer Höhenverbreitung. Da Arten verschiedene Formen von Verbreitungsverschiebungen gleichzeitig zeigen können, überlappen sich die Anteile für Ausweitungen, Verkleinerungen und Höhenverschiebungen.Die Studie ist die bislang größte ihrer Art. Die Forscherinnen und Forscher analysierten 6.182 dokumentierte Verschiebungen aus 105 Ländern und stützten sich auf englisch- und nicht englischsprachige wissenschaftliche Literatur als auch auf 68 Experteneinschätzungen. Geleitet wurde die Studie von Forscherinnen und Forschern …
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What for?
Lebende Zellen meistern eine erstaunliche Aufgabe: Sie halten empfindliche, nur durch schwache Wechselwirkungen zusammengehaltene Strukturen wie das Zellskelett auch unter widrigen Bedingungen stabil, indem sie diese hierarchisch organisieren und gezielt bündeln. Dabei bilden einzelne Proteinmoleküle die kleinsten Bausteine, die sich zu Filamenten zusammenlagern. Mehrere Filamente werden schließlich gebündelt und über Vernetzungsproteine zusammengehalten, was stabilere Strukturen ermöglicht. Gelingt es, dieses Prinzip in synthe…
… industrielle Entwicklung, Siedlungen, Strassen und andere Infrastruktur in Teilen der Arktis rasch ausbreiten – insbesondere im Zusammenhang mit Rohstoffindustrien wie der Öl- und Gasförderung sowie dem Bergbau.Künstliches Licht bei Nacht und Auftreten von BrändenEin internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) hat erstmals für den Zeitraum von 2001 bis 2013 im gesamten Arktisraum untersucht, ob menschliche Aktivitäten mit dem Auftreten von Bränden zusammenhängen. Studienleiterin Gabriela Schaepman-Strub vom Institut …
… Nullpunkt, in dem quantenmechanische Phänomene makroskopisch beobachtbar werden. Während die Erzeugung eines BEC aus einer Atomart bereits 2017 im Rahmen der Mission MAIUS-1 erstmals im Weltraum gelang, stellte die gleichzeitige Kühlung und Manipulation von zwei Atomspezies die Forscher vor enorme technologische Herausforderungen.Die an den aktuellen Forschungen beteiligte Mainzer Gruppe um Prof. Dr. Patrick Windpassinger und Dr. André Wenzlawski vom Institut für Physik der JGU entwickelte hierfür in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und …
… Östlichen Flachlandgorillas stabil geblieben. „Das zeigt, dass nachhaltiger Schutz weitere Verluste verhindern kann. Im Fall der Berggorillas hat langfristiger, intensiver Artenschutz sogar ein messbares Populationswachstum ermöglicht“, berichtet Hauptautorin Dr. Jessi Junker, Forscherin am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz sowie bei der Naturschutzorganisation Re:wild und dem Institute for Ape Conservation Science in Ruanda. „Unsere Gefährdungsbewertung verdeutlicht eindrücklich die Notwendigkeit und die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen, …
… abzubauen, soziale Kontakte zu pflegen und Neues auszuprobieren. Das Gehirn belohnt sie dafür mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Gilt das auch für Brettspiele mit Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik? Davon ist Philipp Schrögel überzeugt. Der Forscher am „Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play“ an der Universität Bonn hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, unter anderem von der Freien Universität Berlin, in der Förderlinie „Innovative Wissenschaftskommunikation“ der Klaus Tschira Stiftung ein Projekt …
… – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ aus. Der Preis wird an Wissenschaftler*innen oder an ein Forschungsteam für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert. DFG und Stifterverband zeichnen jährlich Forscher*innen aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders innovative, vielfältige und wirksame Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren. …
… of the Microverse“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat in Kooperation mit Forschungsteams aus Cambridge (UK) und Bengaluru (Indien) nun entdeckt, dass Amöben zusätzlich eine Art direkte Tunnelleitung nutzen. Mithilfe hochauflösender Live-Mikroskopie wiesen die Forscher bei Amöben sogenannte „Tunneling Nanotubes“ (TNTs) nach. Diese winzigen Membranschläuche können mehr als 200 Mikrometer lang werden, was für eine Amöbe einer enormen Langstreckenverbindung entspricht. „Die mikroskopischen Tunnelleitungen auf Bildern festzuhalten, war für …
Die Verteilung von heimischen Klimaanlagen als neue Quelle von Bildungsungleichheit hat WZB-Forscher Christian König mit Richard Nennstiel (Universität Lausanne) untersucht. Die zunehmende Intensität und Dauer von Hitzephasen weltweit beeinträchtigen auch die schulischen Leistungen von Kindern. Klimaanlagen, nicht nur in Schulen, sondern auch zu Hause, können hier gegensteuern. Ob dieser Hitzeschutz verfügbar ist, hängt allerdings vom sozialen Status der Eltern ab. Die Forscher werteten Daten der PISA-Studie („Programme for International Student …
… Gegensatz zur ersten öffentlichen Datenveröffentlichung ist DR2 eine katalogorientierte Veröffentlichung. Sie enthält streng validierte Quellenlisten, die aus den kombinierten eRASS:3-Beobachtungen abgeleitet wurden, sowie einen aktualisierten Service für obere Flussgrenzen, der es Forscherinnen und Forschern ermöglicht, Nichtnachweise am gesamten Himmel zu quantifizieren.Die Daten decken die westliche galaktische Hemisphäre ab und spiegeln die vereinbarte Regelung zum Datenaustausch zwischen den deutschen und russischen eROSITA-Konsortien wider. …
… Autoren der Studie. „Auffällig ist auch, dass Austronaga über einen recht kurzen und unkomplizierten Verdauungskanal verfügte – ganz ähnlich wie ihn heutige fischfressende Reptilien besitzen.“Weitere Forschung zur Evolution und Ökologie der Meeresreptilien:Diese Studie wurde von Forschern des Instituts für Wirbeltierpaläontologie und Paläoanthropologie in Peking (China), der National Museums Scotland (UK), des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und der Universität Hohenheim, des Field Museums in Chicago (USA), des Luoping Biota National …
… von Dr. Alexander Kabardiadi-Virkovski steht beispielhaft für die Entwicklungsmöglichkeiten an der WHZ. Seit seinem Studienbeginn 2009 im Studiengang Physikalische Technik entwickelte er sich vom Studierenden über den wissenschaftlichen Mitarbeiter bis zum promovierten Forscher und heutigen Leiter einer Forschungsgruppe am Fraunhofer AZOM.Über die Arbeitsgruppe „Optische Technologien“ der WHZDie Arbeitsgruppe „Optische Technologien“ am Leupold-Institut für angewandte Naturwissenschaften der WHZ entwickelt Lösungen für messtechnische Aufgaben u. a. …
… und frühe Entwicklung bei Genentech. Vor ihrer Tätigkeit bei Genentech war sie Fakultätsvorsitzende, Kernmitglied und Gründungsdirektorin des Klarman Cell Observatory am Broad Institute des MIT und der Harvard University sowie Professorin für Biologie am MIT und Forscherin am Howard Hughes Medical Institute. Sie ist Mitbegründerin und Co-Vorsitzende des Human Cell Atlas. Neben zahlreichen Auszeichnungen ist sie gewähltes Mitglied der US-amerikanischen National Academy of Sciences und der National Academy of Medicine.Über den Meyenburg-PreisDie Meyenburg-Stiftung …
… mit einem Feodor Lynen-Forschungsstipendium, Matthias Fritsch, Akos Kopper und Margarita Valdovinos mit einem Humboldt-Forschungsstipendium und Marcella Nery mit einem Bundeskanzler-Stipendium.*****Die Alexander von Humboldt-StiftungJährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 63 mit Nobelpreis.*****PressekontaktKristina …
… stärken. Im Mittelpunkt standen die Themen Bionik und Leichtbau, Energie, Informationstechnologie und Gesundheitstechnologien.Nach zwei Jahren mit Fortbildungen, Projekttagen und vielen gemeinsamen Erfahrungen verabschiedeten sich die beteiligten Schulen und das Team der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher von dem Projekt, das die Klaus Tschira Stiftung gefördert hatte.Alev Dreger, Programm-Managerin Bildung der Klaus Tschira Stiftung, zog eine positive Bilanz: „Der Lernkreislauf zeigt, worauf es in der Schulentwicklung ankommt: gemeinsam …
… auf äussere Reize reagieren. Eine im Bericht referenzierte Studie, veröffentlicht in Royal Society Open Science unter der Leitung von Alessandro Chiolerio, untersuchte die elektrischen Signale von Fichten (Picea abies) während einer partiellen Sonnenfinsternis. Die Forscher beobachteten dabei eine Synchronisation der bioelektrischen Signale zwischen den Bäumen, die ein kollektives Muster bildeten. Ältere Bäume reagierten häufig früher oder intensiver als jüngere.Diese Beobachtung verdeutlicht, dass bioelektrische Prozesse als einer der Mechanismen …
… der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Dr. Libor Šmejkal und Prof. Dr. Tomas Jungwirth für ihre Entdeckung des Altermagnetismus verliehen – eine bislang unbekannte fundamentale dritte Hauptklasse des Magnetismus. Der Preis würdigt die wegweisende Arbeit der Forscher, mit der sie eine in der Natur vorkommende dritte elementare Form des kollinearen Magnetismus nachweisen konnten – neben Ferromagnetismus und Antiferromagnetismus. Diese Entdeckung revolutioniert das traditionelle Verständnis der magnetischen Ordnung und hat ein völlig neues …
Ein sehr ungewöhnliches Konzept der Datenverarbeitung wurde von Forschern der Universitäten Konstanz und Stuttgart experimentell umgesetzt: ein Computer, der aus mehreren hundert mikroskopisch kleinen Teilchen besteht, die sich in einer Flüssigkeit annährend auf Kreisbahnen bewegen. Anstatt Informationen in präzise konstruierten elektronischen Schaltkreisen zu verarbeiten, nutzt ihr System die komplexe Dynamik der Wechselwirkungen eines Kollektivs von Teilchen.Klassische Computer beruhen auf einer großen Anzahl an einfachen Bauelementen, die in präzise …
… Weiterentwicklung dieser Materialien ist eine Funktionalisierung ihrer Oberflächen notwendig. Das zentrale Strukturmerkmal, das über die Eigenschaften und Funktionalisierungsmöglichkeiten von Silizium- und Germaniumoberflächen entscheidet, ist das „buckled dimer“, auf Deutsch „verkipptes Dimer“. Die Heidelberger Forscherinnen und Forscher verknüpfen mit ihrem synthetisierten Modell für das „buckled dimer“ Oberflächen- und Festkörperchemie mit der molekularen Chemie. Damit ist es nun möglich, unter geringem experimentellem Aufwand und in kürzerer Zeit als …
… – verständlich, zugänglich und diskutierbar.Diesmal auf dem Menü: „Krieg und Frieden“Nein, es geht nicht um Lew Tolstois Jahrhundertroman – wobei sich darin auch viele erhellende Gedanken zum Miteinander und Gegeneinander finden. Bei „Wissenschaftlich belegt“ nehmen sich die Bielefelder Forscher Frank Riedel und Dr. Gerrit Bauch das ewige Thema „Krieg und Frieden“ vor. Beide nutzen die sogenannte Spieltheorie, um zu erklären, wie Menschen in der Politik und Wirtschaft miteinander verhandeln und dabei zu friedlichen oder konflikthaften Resultaten …
… oder Fasersensoren, wurden modifizierte Arten von optischen Fasern entwickelt. Mit verschiedenen Gasen oder Flüssigkeiten gefüllte Hohlkernfasern ermöglichen es beispielsweise, Temperaturverteilungen zu messen. Zudem fungieren sie als mikroskopische Chemielabore. In einem Forschungsprojekt haben Forscher*innen am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) in Erlangen, der Leibniz Universität Hannover (LUH) und dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) in Jena einen neuen Fasertyp entwickelt: Die Wissenschaftler*innen haben …
… sind ein realistischer Ausgangspunkt, der uns zeigt, wo wir suchen müssen, welche Bedingungen die Anreicherung begünstigen und auf welche Zeitrahmen wir planen müssen. Genau das benötigt die verantwortungsvolle Exploration jeder neuen Energieressource“, erklärt der Forscher Dr. Rodolfo Christiansen, Erstautor der Studie, die im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am LIAG-Institut für Angewandte Geophysik entstand. Die geringeren Produktionsraten ergeben sich vor allem daraus, dass frühere Ansätze überwiegend die vorhandenen Gesteinsvolumina …
… gar nicht aufgenommen und gelangen in den Dickdarm, wo sie auf die Darmmikrobiota treffen – die Gemeinschaft der Mikroorganismen, die eine wichtige Rolle für Verdauung, Immunsystem und Gesundheit spielt. Enzym als „Multitool“ für den Abbau veränderter AminosäurenDas Forscherteam konnte nun im Darmbakterium Escherichia coli nachweisen, dass das Enzym SpeC zusätzlich zu seiner bisher bekannten Funktion auch CML abbauen kann. „Die Bakterien müssen dafür also keine neuen Werkzeuge entwickeln, sondern nutzen ihr vorhandenes Repertoire auf kreative Weise …
Oberhalb der dünnen Schicht der Atmosphäre bildet das All eine faszinierende, aber unbarmherzige Umgebung: Mikrogravitation, extreme Temperaturschwankungen und Drücke bis zu extrem hohem Vakuum. Für Forscher stellen diese Bedingungen keine Hindernisse dar, sondern Chancen, neue Prinzipien in Wissenschaft und Technik zu entdecken. Lange bevor es Experimente in eine Rakete oder auf die Internationale Raumstation (ISS) schaffen, werden für ihre erfolgreiche Durchführung Labore benötigt, in denen das Vakuum des Weltraums auf der Erde simuliert wird – …
Die Forscherinnen Raya Keuth, Susanne Fritz und Damaris Zurell haben die gegenwärtigen Richtli-nien der IUCN Red List zur Abschätzung des Aussterberisikos unterm Klimawandel systematisch untersucht. Die Rote Liste gefährdeter Arten der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) bildet seit 1964 den Zustand der weltweiten Artenvielfalt ab und hat kürzlich ihre Richtlinien für die Abschätzung des Aussterberisikos unterm Klimawandel erweitert. Um diese zu testen, haben die Forscherinnen in ihrer Studie verschiedene virtuelle Arten simuliert, die sich …
… Eckpfeiler des Engagements der Constructor University für Unternehmertum und Innovation sowohl in der Region Bremen als auch global. Constructor Start ergänzt die akademischen Programme der Universität, indem es reale Startup-Erfahrung bietet, Studierende und Forscherinnen mit Branchenführerinnen verbindet und Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärkt. Durch die Förderung einer globalen Gemeinschaft von Unternehmerinnen trägt Constructor Start zu einem florierenden Startup-Ökosystem bei, das über unseren Campus hinausgeht und Gründerinnen …
… macht, liegt an jeder und jedem selbst." Im Zentrum des öffentlichen Programms stehen drei Angebote von der IJCAI-ECAI 2026: das AI Panel „New Directions for Safe AI Agents“ an der Universität Bremen, die AI Lecture mit dem international renommierten KI-Forscher Professor Dr. Toby Walsh aus Australien sowie die AI Lounges auf dem Domshof zu Medien, Verwaltung, Bildung und Arbeitswelt.Ein besonderer Höhepunkt ist die öffentliche AI Lecture in der Bremischen Bürgerschaft. Mit Professor Toby Walsh kommt einer der international profiliertesten KI-Forscher …
… sie komplexeste Rechenprobleme – Aufgaben, bei denen die klassische Hardware an ihre Grenzen stößt“, erklärt Prof. Gharibian. Im Projektkontext beschäftigt er sich insbesondere mit Algorithmen, die die Fehlerresistenz von Quantencomputern verbessern.Der Forscher erläutert: „Die fehlertolerante Quantenberechnung stützt sich auf die Quantenfehlerkorrektur, um das sogenannte Quantenrauschen und Informationsverluste einzudämmen. Allerdings ist das Verständnis für die fundamentalen Grenzen und praktischen Entwurfsprinzipien solcher Verfahren nach wie …
… der Orionnebel durch mehrere Episoden stellaren Feedbacks geformt wurde und nicht durch eine einzelne expandierende Blase. Die durch diese Beobachtungen aufgedeckte Komplexität stellt das derzeitige Verständnis der Sternentstehung infrage, erklärt Daniel Seifried, Co-Autor und Forscher an der Universität zu Köln: "Um die Sternentstehung zu verstehen, arbeiten wir an physikbasierten Simulationen, die Ergebnisse liefern sollen, die den Beobachtungen ähneln. Diese Beobachtungen stellen die theoretischen Modelle und numerischen Simulationen, mit denen …
… zu ihren Forschungsinteressen zusammenstellen kann. Führen nur einzelne Bundesländer oder Einrichtungen Departmentstrukturen ein, während andere die bisherigen Strukturen beibehalten, entsteht für erstere ein gravierender Standortnachteil im nationalen Wettbewerb um exzellente Forscher*innen. Da in Deutschland noch keine einheitliche Vorstellung davon besteht, was Departmentstrukturen konkret bedeuten, ist eine koordinierte bundesweite Einführung, die dieses Risiko vermeiden würde, kaum realistisch.Darüber hinaus sind die Transformationskosten eines …
Das Forscherteam hat Tüpfelhyänen (Crocuta crocuta) in freier Wildbahn beim Spielen beobachtet und dabei festgestellt, dass ihre präzise Kommunikation durchaus mit der vieler Primatenarten vergleichbar ist. Hyänen spielen und raufen miteinander in allen Lebensphasen. Zwar spielen Jungtiere häufiger als erwachsene Tiere, doch auch bei ihnen ist die Freude am Spiel zu beobachten. Interessanterweise mögen adulte Hyänen offenbar besonders Spiele im Wasser. Komplexe Kommunikation ist Grundlage für spielerische Kämpfe Das spielerische Raufen ist eine Form …
… Netzwerk entscheiden. Prof. García Mancheño: „Welche Strukturen, welches Design beeinflussen die Aktivität der Moleküle? Wie lässt sich die Aktivität steuern? Welche neuen Reaktionen werden damit möglich?“ Um diese und weitere Fragen zu verfolgen, sind acht junge Forscherinnen und Forscher aus Münster ihrer Professorin nach Rostock gefolgt. In einem aktuellen Paper für NATURE COMMUNICATION beschreibt Olga García Mancheño Struktur und Funktion einer Tellurverbindung, die als Katalysator „neue molekulare Interaktionen“ ermöglicht. „Obwohl die Atome …
… bei, und Holzasche muss auf Deponien entsorgt werden. Gleichzeitig enthalten sowohl Urin als auch Asche wertvolle chemische Bestandteile, darunter Stickstoff, Phosphor, Calcium und Magnesium. Diese Elemente zählen zu den wichtigsten Rohstoffen für Landwirtschaft und Industrie.Forscherinnen und Forscher um Claus Jacob, Professor für Bioorganische Chemie an der Universität des Saarlandes, haben nun das sogenannte „Urinash-Verfahren“ entwickelt. Es kombiniert einfache biologische und chemische Prozesse, mit denen sich die beiden Reststoffe zu Wertstoffen …