Derzeit in seiner Pilotphase wird RAISE vom SCIANCE-Projekt koordiniert. Durch einen gemeinschaftsgetriebenen Ansatz bringt SCIANCE Wissenschaftlerinnen, KI-Forscherinnen, Infrastrukturen und politische Entscheidungsträgerinnen zusammen, um strategische wissenschaftliche Herausforderungen zu identifizieren, bei denen KI die größte Wirkung haben kann, und die Einführung vertrauenswürdiger und nachhaltiger KI-Methoden für wissenschaftliche Forschung in ganz Europa zu beschleunigen. Über den Hub können Nutzerinnen auf das RAISE Forum zugreifen, um Wissen …
… der Erforschung des Gamma-Universums erreicht.„Die Fertigstellung des LST-Subarrays ist der Höhepunkt von mehr als fünfzehn Jahren internationaler Zusammenarbeit und technologischer Innovation“, sagt Prof. Masahiro Teshima, Direktor am Max-Planck-Institut für Physik, leitender Forscher der LST-Kollaboration und Sprecher des CTAO-Konsortiums. „Diese Teleskope werden es uns ermöglichen, einige der extremsten Umgebungen im Universum zu erforschen, darunter supermassive Schwarze Löcher, Neutronensterne, die möglichen Ursprünge der kosmischen Strahlung …
… Für jeden Tümpel erfasste das Forschungsteam wichtige Umweltfaktoren wie den Nährstoffgehalt im Wasser, die Landnutzung im Umkreis von 100 Metern, die Größe und Tiefe des Tümpels sowie die klimatischen Bedingungen. Darüber hinaus untersuchten die Forscherinnen und Forscher die Biodiversität in vier Hauptgruppen der Süßwasserfauna und -flora: Wasserpflanzen, kleine Wirbellose (Zooplankton), große Wirbellose (Makroinvertebraten) und Amphibien. Diese Daten fassten sie zu einem Multidiversitätsindex zusammen, der die gesamte Biodiversität jedes Tümpels …
… die teure Katalysatormaterialien ersetzen könnten. Sein Team forscht zudem im DFG-geförderten Sonderforschungsbereich/Transregio 247 zu Oxidationsreaktionen in Flüssigkeiten.Für Kenmoe gehören Forschung und Wissenschaftskommunikation zusammen. „Diese Auszeichnung zeigt auch, wie wertvoll es ist, Forscher und Wissenschaftskommunikator zugleich zu sein. Und wie wichtig Einrichtungen sind, die beide Rollen anerkennen und fördern.“Kenmoe setzt sich dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden weltweit zugänglich zu machen. Dafür gründete der …
… Vibrationen beim Raketenstart ebenso überstehen wie Strahlung und extreme Temperaturunterschiede. Das System wurde für Temperaturen zwischen minus 130 und plus 24 Grad Celsius ausgelegt. Eine spezielle Schlüsseltechnologie des Fraunhofer IOF macht das möglich, wie Fraunhofer-Forscherin Marta Gilaberte Basset erklärt: »Statt die empfindlichen optischen Komponenten konventionell zu verkleben, haben wir Elemente des Laserresonators und der Sekundäroptik mit einer laserbasierten Löttechnik fixiert«, so die Forscherin. Sie hat zuerst in Spanien und später …
… Form des Gleichgewichtsorgans im Innenohr. Bislang wurde sie häufig als Anpassung der Sinnesfunktion an die besonderen Anforderungen an Gleichgewicht, räumliche Orientierung und die Stabilisierung des Blicks im Zusammenhang mit dem aktiven Fliegen interpretiert. Ein internationales Forscherteam um den Paläontologen Guillermo Navalón, Universität Alcalá, Spanien kommt zu einem anderen Ergebnis: Entscheidend für diese Umformung im Innenohr war offenbar nicht die neue Art der Fortbewegung. Vielmehr ist der grundlegende Umbau des Schädels, insbesondere …
… mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften entstehen können und welche gestalterischen und bautechnischen Möglichkeiten sich daraus ergeben. Filmvorführungen und interdisziplinäre Workshops ergänzen das Programm.Journalist*innen sind herzlich eingeladen, die Konferenz zu besuchen, mit den Forscher*innen ins Gespräch zu kommen und sich selbst ein Bild von den Baustoffen der Zukunft zu machen. Eine Teilnahme ist für Medienvertreter*innen auch kurzfristig möglich.VeranstaltungsinformationenZeit: 13. bis 16. Oktober 2026Ort: AMPERIUM, Gustav-Meyer-Allee …
… Cottbus-Senftenberg, der Fachhochschule Pots-dam und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde tätig sein werden, die Er-nennungsurkunden übersandt: „Hochschulen leben von Professorinnen und Professoren, die Studierende begeistern und mitreißen. Sie prägen unsere nächste Generation von Forscherinnen, Wissenschaftlern und Führungskräften. Und sie sind starke und wichtige Stimmen bei den drän-genden Fragen unserer Zeit. Als Brückenbauer sorgen sie dafür, dass Hochschulen nicht nur Denkfabriken sind, sondern weltoffene Orte der Debatte und …
… Homestake-Goldmine. Das Gestein über dem Experiment schwächt den Fluss kosmischer Teilchen ab. Zusätzliche Nachweissysteme helfen, Störereignisse zu erkennen.Im Hauptdetektor befinden sich rund sieben Tonnen flüssiges Xenon, ein schweres Edelgas. Für die neue Analyse nutzten die Forscher einen inneren Messbereich mit 4,71 ± 0,08 Tonnen Xenon. Der Abstand zu den Wänden verringert den Einfluss radioaktiver Strahlung aus den umgebenden Materialien.Gesucht werden unter anderem WIMPs: hypothetische, schwach wechselwirkende massereiche Teilchen, die als …
… NCN.Alle drei Organisationen betonten überdies, dass sie auch weiterhin eng an der Seite ihrer ukrainischen Partner stehen: „Wir sind entschlossen, unsere Unterstützung des Wissenschaftssystems in der Ukraine weiter fortzusetzen, um sicherzustellen, dass ukrainische Forscher*innen fest mit der europäischen und internationalen Wissenschaftsgemeinschaft verbunden bleiben“, erklärte FNP-Präsident Professor Dr. Krzysztof Pyrć.Das Polish-German Science Meeting wird von der DFG mit ihren polnischen Partnerorganisationen FNP und NCN gemeinsam organisiert. Es …
Auf der Spektroskopie-Konferenz SciX 2026 in Nevada nahm Jürgen Popp, Wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), am 5. Oktober 2026 zwei internationale Ehrungen entgegen: den Ellis R. Lippincott Award und die Auszeichnung als Ehrenmitglied der Society for Applied Spectroscopy (SAS).
Der Ellis R. Lippincott Award würdigt Popps wegweisende Arbeiten zur klinischen Raman-Spektroskopie und seinen Beitrag dazu, die Methode als wichtiges analytisches Verfahren zu etablieren und für medizinische Anw…
… wie dies gelingen kann. Mithilfe einer neuen, CRISPR-basierten Technologie haben die Forschenden zelluläre Stammbäume rekonstruiert, die Millionen von Zellen in sich entwickelnden Mäusen umfassen. Dies ist die bislang vollständigste Abstammungskarte für ein Säugetier. Die Forscher*innen konnten nachverfolgen, wie sich diese Zellen auf ihre Bestimmung festlegen, während sich der Embryo von einem einfachen Zellhaufen aus undifferenzierten Zellen zu einem komplexen Gebilde entwickelt.„Das war eine unglaubliche Zusammenarbeit“, sagt Zachary Smith. „Es …
… Kern wurde im Rahmen der Forschungsexpedition MSM 111 BAFFDEEP entnommen, die vom MARUM-Exzellenzcluster „Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ finanziert wurde.Die Messung von Regen- oder Schneefällen über Jahrtausende hinweg in Meeres-Schlamm mag schwierig klingen, doch die Forscher fanden den Schlüssel dazu, indem sie die einzigartige Geologie rund um den Narsaq-Sund untersuchten. Die Gesteine rund um den Narsaq-Sund sind insofern einzigartig, als sie reich an Niob sind, einem Seltenerdelement. Niobkonzentrationen sind im Ozean im …
… In jedem Fall bilden sich bei ihrem Zerfall eine ganze Reihe von unterschiedlichen Uranoxiden, die sich nur mit Hilfe hochkomplexer Synchrotron-Röntgenbeugungsexperimente analysieren lassen. Erfolgreich durchgeführt wurden solche Strukturuntersuchungen nun zum ersten Mal – von HZDR-Forscher und Kristallograph Dr. Christoph Hennig an der Rossendorf Beamline in Grenoble. In Zusammenarbeit mit Weissenborn gelang es ihm, an sechs Tschornobyl-Partikeln eine Phasenanalyse durchzuführen. Hiermit lässt sich zum Beispiel abschätzen, in welchem Tempo die Partikel …
… mit gesellschaftlichen Anforderungen zu verbinden, um so zu tragfähigeren Lösungen zu kommen. Neue Anforderungen im Wissenschaftssystem, neue Bewertung „Mit ihrem integrativen Ansatz stellt transdisziplinäre Forschung neue Anforderungen an das Wissenschaftssystem“, sagt ISOE-Forscherin und Erstautorin des Positionspapiers Alexandra Lux. Das habe Konsequenzen für die Bewertung. „Die Qualität transdisziplinärer Forschungsprozesse lässt sich nicht allein daran messen, wie viele wissenschaftliche Publikationen entstehen. Entscheidend sind für mich die …
… die verfügbaren Fakten und den wissenschaftlichen Kontext, sodass die Leser*innen sich eine eigene Meinung bilden können.
OFFENER ZUGANG ZU WISSENSCHAFTLICHEN ARTIKELN
ALLATRA Media wird von einem interdisziplinären Team aus Autoren, Redakteuren, Forschern, Designern, Technologieexperten und weiteren Mitwirkenden produziert. Sie verfügen über Berufserfahrung in den Bereichen Gesundheitswesen, Umweltforschung, Technologie, Bildung, Datenanalyse, Wissenschaftskommunikation und anderen Gebieten. Alle Teammitglieder arbeiten ehrenamtlich und sind durch …
… die Bekanntgabe in den Rosensälen gemeinsam mit der Universität verfolgte, würdigte die Entscheidung:„Heute ist ein großer Tag für Jena und für ganz Thüringen, denn die Friedrich-Schiller-Universität ist Exzellenzuniversität. Mein herzlicher Glückwunsch und mein Dank gelten den Forscherinnen und Forschern, den Studierenden und der Universitätsleitung, die über Jahre darauf hingearbeitet haben. ‚Light. Life. Liberty.‘ steht für exzellente Forschung, kluge Köpfe und die Freiheit, Neues zu denken. Der Titel bringt zusätzliches Geld und internationale …
… und betreibt Photosynthese. Was dabei verblüffend ist: Sie erzielt Wachstumsraten, die von keinem anderen phototrophen Organismus erreicht werden, der Sonnenlicht als Energiequelle nutzt. Gleichzeitig nutzt sie Sonnenlicht besonders effektiv für die Photosynthese“, so der Pflanzenforscher.Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass ein Organismus entweder besonders widerstandsfähig sein oder unter optimalen Bedingungen gut wachsen könne, aber nicht beides zugleich. Die Wüstenalge, die dieses Dogma widerlegt, ist somit ein ideales Forschungsmodell …
… Erkenntnis in Berlin entsteht. Pro Jahr sind zehn Folgen geplant.„Als Einstein Stiftung möchten wir unseren besonderen Zugang zu herausragender Forschung in der Stadt nutzen, um eine Brücke zum Alltag interessierter Menschen zu schlagen: durch persönliche Gespräche mit Forscher:innen, die ihre Arbeit greifbar machen und zeigen, welche Möglichkeiten sich daraus für die Zukunft ergeben", sagt Thorsten Wilhelmy, Geschäftsführer der Einstein Stiftung Berlin. In der Auftaktfolge erläutert Leif Erik Sander, einer der Sprecher:innen des Einstein Center …
… Vogelfamilie vermittelt er makroökologische Regeln, führt Studierende in die Analyse phylogenetischer Daten ein und zeigt ihnen, wie sich stammesgeschichtliche Informationen verarbeiten lassen. Die Analyse, die diesem Paper zugrunde liegt, nahm Gestalt an, als der Forscher Lehrmaterial für einen Workshop zur parametrischen Biogeografie vorbereitete. Gefördert wurde dieser durch das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT).„Obwohl ich mich schon seit Jahren mit Stärlingen beschäftige, war es beeindruckend zu sehen, dass ihre Entwicklungslinien …
… bislang experimentell nicht zugängliche Quantenzustände. Die Methode eröffne neue experimentelle Perspektiven, um sogenannte chirale Strukturen gezielt zu erkennen, Wechselwirkungen von Licht und Materie zu steuern oder spezielle elektronische Quantenzustände zu erzeugen, berichten die Forscher im Fachjournal Physical Review Research. „Mit unserer Methode können wir bisher nur theoretisch beschriebene elektronische Quantenzustände erzeugen und diese zudem räumlich sichtbar machen“, erklärt der Leiter des Teams, Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt. „Damit …
… eine Zusatzaufgabe die Person aus, die sie für intrinsisch motivierter hielten. Weil diese Zusatzaufgabe von der eigentlichen, prämierten Aufgabe ablenkte, erreichten am Ende nur 31 Prozent der ausgewählten Personen noch die Leistungsprämie.Wie es dazu kommt, erklären die Forscherinnen mit einer Vereinfachung, der Führungskräfte regelmäßig unterliegen. Sie gehen davon aus, dass jemand, der die Hauptaufgabe gern erledigt, auch an zusätzlicher Arbeit Freude findet, und dass diese Freude sogar vor Erschöpfung schützt. In einer weiteren Studie sollten …
… fliehen vor den steigenden Temperaturen in immer höhere Lagen – bis sie nicht mehr weiter ausweichen können. „Solche Arten müssten im europäischen Naturschutz besser berücksichtigt werden, schließlich erfüllen sie ja genauso wichtige Funktionen in den Ökosystemen“, erklärt die Forscherin. Der Klimawandel als Gefährdungsfaktor spiele heute eine viel wichtigere Rolle als beim Erstellen der FFH-Liste im Jahr 1992. Mehr als die Hälfte der als gefährdet eingestuften Schmetterlingsarten hat inzwischen mit den steigenden Temperaturen zu kämpfen. Und das …
… das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck KGaA und die Universitäten Magdeburg und Trondheim in Norwegen.Die Studie ging aus den Projekten ProxiTRAPS und ProxiDIRECT des BMBF-geförderten Zukunftsclusters ProxiDRUGS hervor, in dem sich die Wirkstoff-Forscher der RMU und des weiteren Rhein-Main-Gebiets zusammengeschlossen haben. Die Ergebnisse stützen die Ausgründungsinitiative MoProX und die enge Zusammenarbeit mit Merck wird die breite Anwendung zur Entwicklung innovativer neuer Medikamente ermöglichen.Originalpublikation:Bulldan, A., Zheng, …
… Adresssequenz am N-Terminus entfernt hat, spaltet ICP55 genau eine weitere Aminosäure ab. Welche Proteine diese beiden Schritte durchlaufen und welche Bedeutung dieser zweite winzige Verarbeitungsschritt für die Funktion menschlicher Mitochondrien hat, war bislang nicht bekannt. Die Forscherinnen und Forscher um Prof. Vögtle und Prof. Huesgen haben daher systematisch untersucht, welche der importierten Proteine von ICP55 verarbeitet werden und welche Folgen es hat, wenn das Enzym fehlt.Mithilfe proteomischer Verfahren identifizierte das Forschungsteam den …
… Stress in der Puppenphase nicht nur zu einer akuten Puppenmortalität von bis zu 30 Prozent führt, sondern auch irreversible Entwicklungsschäden verursacht, die das Sterberisko erwachsener Hummeln verdoppeln und die Lebensdauer signifikant verkürzen“, erklärt Dr. Christoph Kurze, der leitende Forscher dieser Studie.Das Besondere an der aktuellen Studie: Die Forschenden zogen Larven und Puppen im Labor (in vitro) auf. Dadurch konnten sie den Zeitpunkt, die Intensität und die Dauer des Hitzestresses während der Metamorphose (etwa 8–9 Tage) präzise kontrollieren. …
… Forschung zu Infektionsstrategien von Viren und Pilzen: www.leopoldina.org/cothenius-2026Gäste der Jahresversammlung sind auch in diesem Jahr begabte Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland. Sie verfolgen die wissenschaftlichen Vorträge der Jahresversammlung und kommen mit Forscherinnen und Forschern ins Gespräch. Die Finanzierung übernimmt der Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V. Außerdem konnten sich erneut (Post-)Doktorandinnen und Doktoranden auf eine Förderung ihrer Teilnahme bewerben. Die finanziellen Mittel wurden ebenfalls vom Leopoldina …
… Zeit haben, sich zu bewegen und die Probe zu erwärmen. Dies reduziert die wirbelinduzierte Dissipation stark und ermöglicht es, das supraleitende Kondensat selbst viel näher an seine intrinsische Grenze heranzuführen.Um solche ultrakurzen Ströme zu erzeugen, nutzten die Forscher eine am MPSD entwickelte Plattform für ultraschnellen elektrischen Transport. „Um Superleiter nur für wenige Pikosekunden mit Strom zu versorgen, haben wir die Plattform für ultraschnellen elektrischen Transport genutzt, die wir an unserem Institut entwickelt haben“, sagt …
… Blätter große Mengen Wasser an die Luft ab. Zusammen mit winzigen Partikeln in der Atmosphäre trägt dieses Wasser zur Bildung von Wolken und Regen bei. Regenwald, Wolken und Klima sind deshalb eng miteinander verbunden“, erklärte Prof. Mira Pöhlker, Wolkenforscherin am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) und an der Universität Leipzig. Die Wissenschaftlerin zeigte den Jugendlichen, wie die sogenannten „fliegenden Flüsse“ entstehen – und welche Folgen es haben kann, wenn der Regenwald durch Brände und Abholzung geschädigt wird. „Wird …
… Krankheiten verursachen können. Mittlerweile werden sie jedoch zunehmend als Motoren evolutionärer Innovationen anerkannt. Die neue Studie zeigt, dass Ameisenlinien, die besonders viele dieser springenden Gene tragen, heute am artenreichsten sind. Noch auffälliger ist, dass die Forscherinnen und Forscher in den Vorfahren der größten Ameisengruppen im frühen Paläogen (vor etwa 66 Millionen Jahren) unabhängige Aktivitätsschübe der springenden Gene identifizierten, kurz bevor sich diese Linien in die Tausenden heute lebenden Arten diversifizierten. …
… von WISPIT 2 wurde als A&A-Letter angenommen und ist als E-Print auf dem arXiv verfügbar unter dem Titel: C. J. Bürgy et al., „A closer look at the WISPIT 2 host star. Evidence for a spectroscopic binary.“Die beteiligten MPIA-Forscher*innen sind Myriam Benisty, Francesco Zagaria und Cade Bürgy in Zusammenarbeit mit Stefano Facchini (Universität Mailand), Richard Teague (MIT), Pietro Curone (Universität Chile), Viviana Pezzotta (Universität Mailand), Jaehan Bae (Universität Florida), Gabriele Cugno (Universität Zürich) und Daniel Price (Monash …
… räumliche Ausdehnung aller Fossilfunde von Tieren aus den Flachwasserbereichen der Ozeane über die letzten 540 Millionen Jahre quantifiziert – und erstmals die Stellen auf der Weltkarte markiert, an denen fossile Information fehlt.Dazu durchsuchten die beiden Forscher die Archive der Paleobiology Database (PBDB). Die PBDB ist die weltweit wichtigste frei zugängliche Datenbank für Fossilfunde und umfasst einen Großteil der publizierten paläontologischen Informationen. Die Forscher kartierten alle marinen Flachwasserbereiche quer durch die Erdgeschichte, …
… unterschiedliche evolutionäre Skalen: lokale Mutationen, die von einer Generation zur nächsten auftreten, und die enormen Unterschiede zwischen Zentromeren, die sich über Tausende von Evolutionsgenerationen hinweg herausbilden.“Die Studie wurde von Forschern des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln, des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen, des Joseph-Gottlieb-Kölreuter-Instituts für Pflanzenwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Ludwig-Maximilians-Universität München, der University of Sheffield …
… Planungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigen soll. Entscheidungen können fundierter, transparenter und nachvollziehbarer getroffen werden – etwa bei der Prüfung geothermischer Anlagen oder bei der Planung klimawirksamer Maßnahmen in besonders hitzebelasteten Quartieren.Der Beitrag der TU-Forscher*innenDie TU Berlin bringt ihre Expertise zum urbanen Untergrund, zur Ingenieurgeologie und zu geothermischen Systemen in das Projekt ein. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, den Untergrund als technisch nutzbaren, aber zugleich schützenswerten Raum zu analysieren.Dazu …
… den CAU-Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS):Kiel Marine Science (KMS) ist das Zentrum für interdisziplinäre Meereswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). KMS bildet die organisatorische Einheit für alle natur-, geistes- und sozialwissenschaftlich arbeitenden Forscherinnen und Forscher, die sich mit den Meeren, Küsten und den Einfluss auf die Menschheit beschäftigen. Die Expertise der Gruppen kommt beispielsweise aus den Bereichen der Klimaforschung, der Küstenforschung, der Physikalischen Chemie, der Botanik, …
… wird, muss er indes noch weiter verfeinert und optimiert werden. Das lohnt sich gemäss Bergamini: «Wenn wir Satelliten besser gegen Schwingungen schützen, können wir empfindlichere Messinstrumente in den Weltraum schicken – und eventuell sogar die Anforderungen für den Bau von künftigen Satelliten so anpassen, dass sie leistungsfähiger und kostengünstiger werden», sagt der Forscher.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Andrea BergaminiEmpa, Acoustics/Noise ControlTel. +41 58 765 44 24 Dr. Giulio MolinariChief Engineer PLFBeyond Gravity Schweiz AG
… zusammenzuarbeiten. Gemeinsam werden wir weiterhin zur wissenschaftlichen Grundlage für ein erfolgreiches und nachhaltiges Anthropozän beitragen.“Informationen zur AuszeichnungDer Fissan-Pui-TSI-Preis wird alle vier Jahre von der International Aerosol Research Assembly (IARA) verliehen und ehrt Forscher, die durch nachhaltige Zusammenarbeit wissenschaftliche Exzellenz und bedeutende internationale Wirkung in der Aerosolwissenschaft und -technologie erzielt haben. Der Preis ist mit 10.000 US-Dollar dotiert und zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht …
… ihrer Studie einen neuen Körpermassenindex ein. Er setzt die Körpermasse mit der Kopf-Rumpf-Länge in Beziehung und funktioniert damit ähnlich wie der aus der Humanmedizin bekannte BMI.Die außergewöhnliche körperlich Robustheit der fossilen europäischen Leoparden führt das Forscherteam zu einer weiteren Fragestellung: Kam es zur Übertragung von genetischem Material zwischen den während des Mittelpleistozäns in Europa noch vorkommenden Jaguaren (Panthera onca gombaszoegensis) und damaligen Leoparden? „Ein Genfluss zwischen den beiden Arten, aber auch …
In einer Kooperation des Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie und des Instituts für Informatik der Universität Würzburg haben Professor Tobias Brixner, Dr. Stefan Müller und Professor Sebastian von Mammen mit ihren Teams seit 2020 ein simuliertes Laserlabor in Virtueller Realität (VR) entwickelt. Damit lässt sich der sichere Umgang mit Laserstrahlung in der Praxis erlernen. Universitäten, Schulen und Industrieunternehmen setzen die Würzburger Software mittlerweile an zahlreichen Standorten weltweit ein.
Für ihre Entwicklung ha…
… und Raumfahrt (BMFTR) getragenen 1000-Köpfe-plus-Programms 15 Professuren und zwölf Mercator Fellows in Exzellenzclustern und Sonderforschungsbereichen. Das hat der Hauptausschuss der DFG in Bonn beschlossen. Mit dieser Initiative können große Forschungsverbünde hoch qualifizierte, erfahrene Forscher*innen, die derzeit im Ausland tätig sind und eine neue wissenschaftliche Perspektive suchen, für das deutsche Wissenschaftssystem gewinnen. Die Verbünde erhalten für die neuen Professuren und Mercator Fellows insgesamt rund 69 Millionen Euro.„Die Ausschreibung …
Herkömmliche Verfahren wie Explosionen leisten das nicht. Als skalierbare Technologie bietet die Laserkompression große Chancen für eine verbesserte, saubere und nachhaltige Produktion ultrakleiner Nanodiamanten.Als die Forscher*innen erstmals Nanodiamanten mittels Laserkompression erzeugten, ging es zunächst um Planetenphysik. Sie beschossen Kunststoff mit Hochleistungslasern, erhitzten und verdichteten das Material, um die extremen Bedingungen im Innern von Planeten wie Neptun oder Uranus nachzustellen. Dort herrschen Temperaturen von mehreren …
… Deutschland möglich. „Das Gesetz ist ein guter Rahmen für die Etablierung von CCS. Neben den darin beschriebenen Regeln für Infrastruktur und Speicherzugang ist auch entscheidend, für welche Anwendungen CCS eingesetzt werden soll“, sagt Dr. Florian Krob. Der Forscher betont, dass es weiterführende Leitplanken brauche, damit CCS für den Klimaschutz gesellschaftlich akzeptiert wird. Dazu gehöre, dass der Zugang zu einer künftigen CCS-Infrastruktur auf Anwendungen konzentriert werden solle, bei denen es keine realistischen Möglichkeiten gibt, Emissionen …
… Gruppe der Landwirbeltiere. Wie haben sich diese Tiergemeinschaften im Laufe dieser langen Zeit verändert und welche Rolle haben Klimaveränderungen dabei gespielt? Diesen Fragen ist das interdisziplinäre Team unter Leitung von Dr. Gemma Louise Benevento, Forscherin am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, zuvor am Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum Frankfurt, mit Blick auf Zentralasien nachgegangen. „Wir haben anhand von Fossilfunden in der …
… vollständig zutreffend ist. Die Slide-Electrification könnte über mindestens zwei Mechanismen ablaufen, wobei der dominante Ladungsübertragungsprozess je nach Elektronegativität, Aggregatzustand und Temperatur zwischen Ionen- und Elektronenübertragung wechselt.“, erklärt Dr. Rutvik Lathia, Forscher am Max-Planck-Institut für Polymerforschung. Die Annahme einer direkten Elektronenübertragung stammt hauptsächlich aus Untersuchungen zur Triboelektrifizierung zwischen zwei Festkörpern, welche beispielsweise bei dem rutschenden Eis auftritt. Bei der …
… Deutschland. Es unterstützt eine evidenzbasierte Wissenschafts- und Gleichstellungspolitik sowie sozialwissenschaftliche Forschung im Themenfeld. Als eine der weltweit führenden Infrastruktureinrichtungen für die Sozialwissenschaften steht das GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Forscher*innen mit seiner Expertise und seinen Dienstleistungen auf allen Ebenen ihrer Forschungsvorhaben beratend zur Seite, sodass gesellschaftlich relevante Fragen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Methoden, qualitativ hochwertiger Daten und Forschungsinformationen …
Mithilfe des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile untersuchen Forscher:innen, darunter ein Team um Stefan Kimeswenger vom Institut für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck, seit nunmehr drei Jahrzehnten Sakurais Objekt. Der nach seinem japanischen Entdecker benannte Himmelskörper ist ein seltener „wiedergeborener“ Stern, der 1996 unerwartet wieder zum Leben erwachte, nachdem er zuvor bereits die Endphase seiner Entwicklung erreicht hatte.Die aktuellen Forschungsergebnisse, die am Mittwoch in der Fachzeitschrift …
… Bedeutung für den Transfer von Nährstoffen zwischen den beiden Symbiosepartnern ist die Kontaktzone, an der sich die Pilzzellen und Algenzellen berühren. Detaillierte Untersuchungen, insbesondere ein dreidimensionaler Einblick in diesen Bereich zwischen den Zellen fehlen bislang.Einem Forscherteam um den Botaniker PD Dr. Andreas Beck von den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) gelang es in Kooperation mit Prof. Dr. Christian Bayer, Hochschule Aalen nun erstmals, diese Interaktionszone zwischen den beiden Symbiosepartnern der …
Berberaffen (Macaca sylvanus) sind die einzige heute lebende Makakenart, die nicht in Asien, sondern in Nordafrika heimisch ist und auch an der Südspitze Europas in Gibraltar vorkommt. Vor allem in den Bergregionen Algeriens und Marokkos leben heute noch etwa 8.000 der Tiere frei in Laub- und Nadelwäldern. Die kleine, aber berühmte Population in Gibraltar wurde ursprünglich vom Menschen eingeführt. Während des Pleistozäns erstreckte sich der Lebensraum dieser Primaten dagegen noch über weite Teile Süd- und Mitteleuropas, wie fossile Funde aus…
… ein Schuldiger, eine Ursache, eine einfache Lösung. Es ist deshalb kein Zufall, dass Hochschulen und Forschungseinrichtungen offen angegriffen werden – wer Eindeutigkeit verkaufen will, muss die Zweifler loswerden. Wissenschaftsfreiheit ist daher kein Privileg von Professorinnen und Forschern, sondern Daseinsbedingung einer liberalen offenen Gesellschaft. Deshalb gilt: Eine starke Demokratie braucht eine starke Wissenschaft – eine Wissenschaft, die den Dialog mit der Gesellschaft sucht. Und genau deshalb fördern wir Formate wie dieses, das die Wissenschaft …