… Basis für Innovationen und technologische Fortschritte.»6000 laufende ProjekteEnde 2024 waren fast 6000 vom SNF finanzierte Forschungsprojekte im Gang. Daran beteiligt waren über 22’000 Forschende von Hochschulen und anderen Institutionen, davon 40 Prozent Frauen. Der Anteil an Forscherinnen, die ein Projekt leiten, betrug 33,7 Prozent.Auch im vergangenen Jahr hat der SNF neben der Evaluation der Projekte wichtige Impulse für eine starke Schweizer Forschung gegeben (Beispiele siehe Kasten). Weitere Informationen vermittelt der Jahresbericht 2024. …
Die Alexander von Humboldt-Professur holt internationale Spitzenforscher*innen an deutsche Universitäten. Der Preis bietet mit bis zu fünf Millionen Euro Förderung optimale finanzielle Bedingungen und maximale Flexibilität für Spitzenforschung in Deutschland. Die neuen Humboldt-Professor*innen wechseln aus dem Ausland nach Duisburg-Essen, Erlangen-Nürnberg, Hamburg, Köln, Leipzig und Potsdam. Zum letzten Mal wird dieses Jahr eine Alexander von Humboldt-Professur für Künstliche Intelligenz verliehen. Seit 2020 war die Vergabe von zusätzlichen Humboldt-Professuren …
… die Verhaltensbiologin Prof. Dr. Helene Richter von der Universität Münster nutzte nun einen Multi-Labor-Ansatz, um die Reproduzierbarkeit von ökologischen Insektenstudien zu testen. Es führte dazu drei verschiedene Verhaltensexperimente durch. Für jedes Experiment setzten die Forscherinnen und Forscher eine andere Insektenart ein (Rübsen-Blattwespe, Gemeiner Grashüpfer und Rotbrauner Reismehlkäfer). Alle drei Untersuchungen führten sie jeweils in Laboren an den Standorten Münster, Bielefeld und Jena durch und verglichen die Ergebnisse. Die Versuche …
… Health (OHTC) Dieses Format vermittelt das Konzept „One Health“, also den Ansatz, dass die Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt untrennbar miteinander und wechselseitig verbunden ist. In der One Health Teaching Clinic arbeiten die Studierenden mit One Health-Forschern zusammen, die aktiv an One Health-Fragestellungen auf der ganzen Welt forschen. Ziel ist es, durch diese enge Verzahnung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik exemplarische Ansätze von One Health in die Schulpraxis zu bringen. Studierende entwickeln zusammen mit Fachexpertinnen …
… dies abrupt und unumkehrbar verändern. Klimaforschende sprechen hier von Kipppunkten. Viele befürchten, dass das Erreichen eines solchen Punktes unweigerlich weitere Elemente ins Wanken bringt und einen unkontrollierbaren Domino-Effekt auslösen könnte.Die neue Studie, veröffentlicht von CLICCS-Forscher Jakob Deutloff und weiteren Kollegen in der wissenschaftlichen Zeitschrift Earth System Dynamics hat nun genauer untersucht, wie wahrscheinlich das Kippen von 16 solcher Elemente in verschiedenen Zukunftsszenarien ist. Das heißt, je nachdem, wie sich …
… haben gezeigt, dass dynamicGP ein effizienter computergestützter Ansatz zur Vorhersage genotyp-spezifischer Dynamiken für mehrere Merkmale ist. Dies wird durch die Kombination von genomischer Vorhersage mit dynamischer Modenzerlegung (DMD) erreicht“, erklärt David Hobby, Forscher am MPI-MP und einer der Erstautoren der Studie.Anhand genetischer Marker und Daten aus der Hochdurchsatz-Phänotypisierung einer mehrelterlichen fortgeschrittenen Kreuzungspopulation von Mais und eines Diversitätspanels von Arabidopsis thaliana konnten die Forscher zeigen, …
Forschenden ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Verständnis der Hochtemperatur-Supraleitung in wasserstoffreichen Materialien gelungen. Mit Hilfe einer Elektronen-Tunnelspektroskopie unter hohem Druck hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie die Energielücke im supraleitenden H₃S gemessen – dem Material, für das im Jahr 2015 ein Rekord für Hochtemperatur-Supraleitung aufgestellt wurde und als Ausgangsverbindung für nachfolgende hochtemperatur-supraleitende Hydride dient. Die Ergebnisse, …
… der Physik weniger Aufmerksamkeit erhalten als der Raum. Doch der Fortschritt in der Erforschung raumzeitlicher Kristalle, also von Objekten mit sich wiederholenden Mustern in Zeit und Raum, hat ein Umdenken angestoßen, das die Rolle der Zeit in der Physik neu bewertet. Das Forscherteam der Universität Rostock und der University of Birmingham hat herausgefunden, dass Licht an einem bestimmten Punkt in der Raumzeit „kleben“ kann. „Es ist fast biblisch: Am Anfang ist da nichts. Dann sagt die Physik: 'Es werde Licht!', und es wird tatsächlich Licht …
… Reiz ist. Auch wird vermutet, dass L-Serin auf dem Mars existiert. Falls das dortige Leben eine ähnliche Biochemie wie auf der Erde hat, wäre es denkbar, dass L-Serin potentielle marsianische Mikroben anziehen könnte. Eine einfache und kosteneffiziente MethodeDas Forscherteam entwickelte eine vereinfachte Testmethode, die auf einer zweigeteilten Kammer mit einer Membran basiert. Mikroben werden auf einer Seite platziert, während auf der anderen Seite L-Serin eingefügt wird. Falls die Mikroben leben und beweglich sind, schwimmen sie durch die Membran …
… «bringt der Autor seine Botschaft – Wissenschaft ist Teamarbeit – einfallsreich zum Ausdruck und präsentiert gleichzeitig die Forschungsarbeit und die Umgebung», schreibt die Jury. «Wir dokumentieren unsere Arbeit, die Ausgrabungsstätte und unsere Fundstücke regelmässig fotografisch», erklärt der Forscher. «Aber in diesem Fall wollte ich zeigen, wie schweizerische und madagassische Forschende vor einer spektakulären Kulisse Hand in Hand arbeiten.»Gaétan Raynaud, Doktorand an der EPFL, erhält den ersten Preis in der Kategorie «Orte und Werkzeuge» für …
… neuen UniReport:Aktuelles - Fünf Jahre nach Corona: René Hummerich und Heike Körber aus den Referaten für Arbeitsschutz und Biologische Sicherheit blicken gemeinsam zurück. - Nachhaltig unterwegs? Ergebnisse der hochschulweiten Mobilitätsumfrage 2024Forschung - Goethe, Deine Forscher: Porträt des Finanzwissenschaftlers Rüdiger Weber. - Ein Preis, der Sichtbarkeit verleiht: Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis feierte sein 20. Jubiläum.- Forschen und Dichten: Auf einer zweimonatigen Schiffsexpedition im Indischen Ozean entdeckt …
… ihnen zur Verfügung steht: je kleiner der Raum, desto größer die kinetische Energie. Ihre Berechnung erfordert eine komplizierte Beschreibung mit einer „Wellenfunktion“, die von den Koordinaten aller Elektronen zugleich abhängt. Theoretisch ist es nach Angaben der Heidelberger Forscher möglich, die Gesamtenergie auch aus der viel einfacheren Gesamtdichte der Elektronen abzuleiten. Eine ausreichend genaue Formel für die kinetische Energie, mit der dies gelingen könnte, gibt es bislang jedoch nicht.Im Rahmen des von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderten …
… im Durchmesser etwa fünf bis zehnmal kleiner ist als sie selbst.“ Doch diese Regel, sagt García-Oliva, treffe nur auf etwa 50 Prozent aller Meereslebewesen zu. Sie reiche also nicht aus, um Nahrungsnetze in Gänze zu simulieren.Hereon-Forscher entdecken neue BeutestrategienDie Wissenschaftler aus Geesthacht haben zwei weitere, wesentliche Ernährungsstrategien von Meereslebewesen in ein größenbasiertes Modell integriert. Erstens: „Räuber fressen deutlich größere Beute, unabhängig von der eigenen Größe“. Dazu gehören zum Beispiel Orcas, die deutlich …
… Inteinen bekannt. Mithilfe chromatographischer und biophysikalischer Methoden stellte das Team fest, dass ein großer Teil eines der produzierten Fragmente als inaktives Proteinaggregat mit einer spezifischen Fehlfaltung vorlag. Aus diesen Erkenntnissen zogen die Forscherinnen und Forscher Rückschlüsse auf die Ursache der Fehlfaltung und identifizierten mit bioinformatischen Analysen einige wenige Aminosäuren, die dafür verantwortlich sind. Mittels molekularbiologischer Methoden führten sie gezielte Punktmutationen im Intein-Fragment ein, wodurch …
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehören zu den Tausenden von Forscherinnen und Forschern weltweit, die mit dem „Breakthrough Prize in Fundamental Physics 2025“ ausgezeichnet wurden. Der Preis geht an die ATLAS-Kollaboration am Large Hadron Collider (LHC) des CERN sowie an deren Schwester-Experimente ALICE, CMS und LHCb. Der Preis wurde während einer Zeremonie der Breakthrough Prize Foundation am 5. April in Los Angeles verliehen.ATLAS ist eines der größten und komplexesten wissenschaftlichen …
… Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). „Wir wollten wissen, ob sich solche Quanteneffekte auch erzeugen lassen, wenn wir nicht vom ‚kalten‘ Grundzustand ausgehen“, so Kirchmair.In ihrer Studie in der Fachzeitschrift Science Advances nutzten die Forscher ein supraleitendes Quantenbit in einem Mikrowellen-Resonator, um die Katzen-Zustände zu erzeugen. Dabei gelang es ihnen, die Quantenüberlagerungen bei Temperaturen von bis zu 1,8 Kelvin zu erzeugen – das ist sechzig Mal heißer als die Umgebungstemperatur …
… Fahrzeugforschung. Die Angebote reichen von der wertvollen Ressource Wasser über Satelliten und Künstliche Intelligenz bis hin zu Duftstoffen, Dachbegrünung und Gebäudetechnik im Tiny House.Bei der Durchführung von Experimenten und Messungen werden die jungen Forscherinnen und Workshopleiterinnen und -leiter tatkräftig von Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts (ALP) unterstützt. Studentin Patricia Rühl ist gerne ALP-Mentorin: „Als Schülerin hätte ich mir auch gewünscht, dass ein älteres Mädchen mir technische oder naturwissenschaftliche Zusammenhänge …
… waren, den Impfstoff zu erhalten. „Man kann von einem natürlichen Experiment sprechen, bei dem wir Menschen, die gerade 80 Jahre alt wurden, mit jenen vergleichen, die gerade noch nicht 80 Jahre alt waren“, so Eyting. Wegen des nahezu gleichen Alters konnten die Forscher davon ausgehen, dass die Impfung der einzige Faktor ist, in dem sich die Personengruppen unterscheiden. „Dann haben wir ermittelt, wie sich in den folgenden sieben Jahren das Demenzrisiko entwickelt hat“, erklärt Eyting weiter.Wichtiger Punkt bei der Analyse war der Anspruch, einen …
… Karl-Marx-Straße 131-133, 12043 BerlinDas Bühnenbild des Stücks besteht zu einem großen Teil aus Pilzmyzel und zeichnet sich dadurch aus, dass es wärmeisolierend, leicht, wasserabweisend und kompostierbar ist. Hergestellt wurde der experimentelle Baustoff von Vera Meyer und weiteren Forscher*innen sowie Student*innen der TU Berlin. Auch Wissenschaftler*innen und Student*innen der Universität der Künste waren an dem Prozess beteiligt. Informationen zu den Hintergründen der wissenschaftlichen Kooperation mit der NKO gibt es in diesem Artikel .In ihrer Forschung …
… eine hohe Auflösung auf Fotoplattenniveau, Echtzeitdiagnose, Selbstkalibrierung und ein guter Raumwinkel für die Teilchenerfassung in einem Gerät“, erläutert Guatieri. Das Paper dazu wurde soeben in Science Advances veröffentlicht.Bildsensoren umgebautKonkret verwendeten die Forscher optische Bildsensoren aus handelsüblichen Mobiltelefonen. „Wir mussten die ersten Schichten der Sensoren entfernen, die für die hochentwickelte integrierte Elektronik von Mobiltelefonen ausgelegt sind“, sagt Guatieri. „Dies erforderte ein hochentwickeltes elektronisches …
… Umgebung gelangen können. Somit ist die Amöbe zwar nicht direkt am Krankheitsprozess der Pflanze beteiligt, sie ist jedoch ein wichtiger Fressfeind, der das Bakterium zur Entwicklung hochwirksamer Abwehrmechanismen zwingt, um zu überleben.???? ??ö?? ?ö??? ???? ??????Das Forscherteam um Pierre Stallforth, Professor an der Universität Jena und Abteilungsleiter am Leibniz-HKI, hat nun einen bisher unbekannten Abwehrmechanismus von ??????????? ???????? identifiziert. „Wir konnten zeigen, wie das Bakterium ein chemisches Radar einsetzt, um die feindlichen …
… und Meeresfläche unter Schutz zu stellen. Beteiligt sind an der Studie zahlreiche deutsche Forschungseinrichtungen. So steuerte u.a. die Biologin Dr. Ute Schmiedel (Universität Hamburg) Vegetationsdaten aus dem Namaqualand in der Halbwüste Sukkulentenkaroo in Südafrika bei. Die UFZ-Forscherin Lotte Korell hat für die Studie zusammen mit Dr. Kristin Ludewig von der Universität Hamburg insgesamt 31 Flächen in der Lüneburger Heide – hauptsächlich Birken-Eichen-Mischwald – untersucht und dort alle vorkommenden Pflanzenarten erfasst. Dieser Waldtyp gilt …
Die erste direkte experimentelle Beobachtung von „anyonischer Austauschstatistik in einem eindimensionalen Quantensystem“ ist einem internationalen Team von Forscher*innen gelungen, an dem Prof. Dr. André Eckardt beteiligt ist, Leiter des Fachgebiets „Quantenvielteilchendynamik“ an der TU Berlin. Diese Entdeckung eröffnet nun die Möglichkeit, die Welt eindimensionaler Anyonen eingehender zu untersuchen und daraus wertvolle grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Sie könnten perspektivisch auch zu neuen Ideen für den Bau eines Quantencomputers …
… wie feucht ist.Das hilft bei der Prognose. Denn Gleitschneelawinen lösen sich an der Grenzfläche zwischen Boden und Schnee, wenn dort Wasser vorhanden ist. Auf diesem Wasserfilm rutscht dann die gesamte Schneedecke talwärts.Wie dieser Film entsteht, dafür nennt die Forscherin drei Effekte:- Warmer Boden: Er taut die unterste Schicht der Schneedecke an.- Aufsteigendes Wasser: Im Boden vorhandenes, nicht gefrorenes Wasser, dringt in die untere Schicht der Schneedecke vor.- Wasser von oben: Schmelz- und Regenwasser dringt durch die Schneedecke bis zum …
… zum Weiterlernen animieren. Taucht beispielsweise eine neue Variante einer Attacke auf, dann aktualisiert und optimiert die KI das jeweilige Playbook auf Basis des vorhandenen Know-hows. Der virtuelle Security-Experte bleibt dabei nicht unbeaufsichtigt. Fraunhofer-Forscher Akbari Gurabi erklärt: »In der IT-Sicherheit sind Fehler nicht erlaubt. Deshalb sieht CyberGuard vor, dass die IT-Verantwortlichen prüfen, ob die KI bei der Erstellung der maschinenlesbaren Dokumente sinnvoll vorgegangen ist.«Automatisierte ProzesseDie Security-Expertinnen und …
… Schaltkreisen gemeistert. „Drähte für Licht“, die in geringen Abständen zueinander angeordnet sind, ermöglichen es Photonen, zwischen benachbarten Kanälen zu „springen“. Durch eine gezielte Abstimmung dieser Kopplung gemäß der Anti-Paritäts-Zeit-Symmetrie konnten die Forscher die unverschränkten Anteile beliebiger Eingangszustände effektiv entfernen.Ihr neu entwickelter Verschränkungsfilter, der in einem verlustfreien photonischen Netzwerk implementiert wurde, erreicht nahezu ideale Präzision sowohl bei Einzel- als auch bei Zwei-Photonen-Anregung. Zudem …
… Mitteln von Stiftungen aus dem In- und Ausland unterstützt. Seit 2022 bietet das EU-geförderte Programm MSCA4Ukraine zudem Förderung für Forschende aus der Ukraine.*****Die Alexander von Humboldt-StiftungJährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 61 mit Nobelpreis.*****PressekontaktKristina GüroffTel: +49 228 …
Die Forscher:innen konzentrierten sich in ihrer Studie auf Ghrelin. Dieses – auch als „Hungerhormon“ bekannte – Peptid wird vom Magen-Darm-Trakt ausgeschüttet, um z. B. die Nahrungsaufnahme und die Körpermasse bei Wirbeltieren zu regulieren. Studien an heimischen Tierarten haben gezeigt, dass Ghrelin bei Vögeln allerdings entgegengesetzte Wirkungen hat als bei Säugetieren, und zwar, indem es die Nahrungsaufnahme hemmt, anstatt sie zu fördern. Laut Leonida Fusani vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) der Vetmeduni …
… Ziel in „MoorPower“ ist es, Handlungsempfehlungen zur konkreten Umsetzung von Moor-PV zu erarbeiten.Herzstück des Projekts ist die Beforschung von Moor-PV auf verschiedenen Maßstabsebenen: Auf einer Experimentalfläche in Mecklenburg-Vorpommern bauen die Forscher*innen auf insgesamt sechs Hektar Anlagen-Designs auf einem noch landwirtschaftlich genutzten Niedermoor mit unterschiedlichen Aufständerungshöhen, Solarmodultypen und Fundamenten. Jede PV-Anlagenvariation wird dann in Kombination mit drei unterschiedlichen Bedingungen der Wiedervernässung, …
… Asgard-Archaeen und Eukaryoten nah verwandt sein müssen - und dass letztere möglicherweise aus ersteren hervorgegangen sind. Die Einteilung aller Lebewesen in die drei Domänen Bakterien, Archaeen und Eukaryoten hielt der überraschenden Entdeckung nicht stand.Mittlerweile schlagen einige Forscher:innen vor, die Eukaryoten als eine Gruppe innerhalb der Asgard-Archaeen zu betrachten. Dies würde die Anzahl der Domänen des Lebens von drei auf zwei reduzieren: Archaeen einschliesslich der Eukaryoten und Bakterien.Auch Martin Pilhofer, Professor an der …
… vorkommt. Für ihre Studie entfernte das Team die beiden Glykoproteine der Alge. Als Folge zeigten die Zilien der Algenzellen eine deutlich erhöhte Klebrigkeit, waren jedoch weiterhin fähig, sich mittels der anhaftenden Zilien auf Oberflächen gleitend fortzubewegen. Die Forscherinnen und Forscher schließen daraus, dass diese Proteine nicht wie zuvor angenommen das Anhaften auf Oberflächen und das Gleiten direkt ermöglichen, sondern eine Schutzschicht bilden, die die Haftfähigkeit der Zilien reguliert. „Diese Entdeckung erweitert unsere Kenntnis darüber, …
… denen nur fünf in unserer gesamten Galaxie bekannt sind. Die bevorstehende Eruption ist daher eine einmalige Gelegenheit, um die Mechanismen dieser stellaren Explosionen besser zu verstehen. Unistellar Citizen Science: Wie Hobby-Astronomen zum Forscher werden könnenDas Citizen-Science-Programm des SETI-Instituts und Unistellar ermöglicht es Hobby-Astronomen, aktiv zur Forschung beizutragen. Ein globales Netzwerk dokumentiert Phänomene wie Exoplaneten-Transits, Asteroidenbahnen und nun auch die bevorstehende Nova von T Coronae Borealis.Das Cosmic …
… Zusammenarbeit fehlen, sodass diese stark von individuellen Initiativen der beteiligten Akteur*innen abhängt“, erklärt Mitautorin Jana Schwede von der Universität Paderborn.Erfolgskonzepte für eine bessere Zusammenarbeit basieren häufig auf festen AnsprechpersonenDie Forscher*innen identifizierten jedoch auch positive Beispiele, die zeigen, wie Lernortkooperation gelingen kann: Regelmäßige gegenseitige Besuche, gemeinsame Projekte oder strukturierte Austauschformate zu Ausbildungsinhalten und -methoden in einzelnen Betrieben und Berufsschulen erleichtern …
… ihre Erkenntnisse zu gesellschaftlichen FragenErstmals beteiligt sich das Forum Unibund in diesem Jahr am Programm des Klimabuchmesse e. V., das Buchpublikationen zum Thema Klimaschutz eine Bühne gibt: Am Samstag, 29. März, um 13 Uhr sprechen zwei Forscherinnen auf Basis des Buches „Klimabewegt“ darüber, wie Kinder und Jugendliche trotz Klimakrise optimistisch in die Zukunft blicken und in ihrer psychischen Gesundheit gestärkt werden können.Vorschläge, wie jüdische Alltagskultur lebensnah im Schulunterricht vermittelt werden kann, unterbreiten am …
… Zuvor war er Direktor eines der renommiertesten Forschungsinstitute für Mathematik und theoretische Physik, das Institut des Hautes Études Scientifiques (IHES) in Bures-sur-Yvette (Frankreich) und Professor an der École polytechnique. Von 1969 bis 2013 war er als Forscher am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) tätig. Unter anderen Verantwortlichkeiten war er der Nachfolger von Prof. Dr. Friedrich Hirzebruch als zweiter Präsident der Europäischen Mathematischen Gesellschaft (EMS). Für seine herausragenden Leistungen und sein Engagement …
Der Klimaforschung steht heute eine Vielzahl neuer Werkzeuge zur Verfügung. Dies hat eine Debatte über deren jeweilige Vorzüge ausgelöst und die Frage aufgeworfen, welcher Weg einzuschlagen ist. Fünf international bekannte Klimaforscherinnen plädieren nun für die Integration mehrerer Ansätze statt einer Entweder-oder-Entscheidung. In einer kürzlich veröffentlichten Analyse ziehen sie Lehren aus der Vergangenheit der Klimaforschung für die Gegenwart und Zukunft des Fachs.Die Autorinnen, darunter Sarah Kang, Direktorin am Max-Planck-Institut für Meteorologie …
… Delphine lebten im fischreichen Flachmeer. Ihre Knochen bildeten in den Tongruben eine dünne Schicht, die im 19. Jahrhundert intensiv besammelt wurden. Hunderte dieser ansonst sehr seltenen Fossilien liegen in den Laden des NHM Wien und werden bis heute von Forscher*innen aus der ganzen Welt studiert. Zusätzlich war diese Schicht reich an Panzerteilen und Knochen von Weichschildkröten. Diese Fossilien waren nicht ganz so „sexy“ wie die Meeressäuger und wurden daher etwas seltener bearbeitet.Bei einer neuerlichen Untersuchung dieser Reste bemerkte …
… ist eine weltweit renommierte Wegbereiterin in der Materialtheorie und der Wissenschaft der weichen Materie und hat einmalige Beiträge im Forschungsfeld der sogenannten intelligenten Materialien geleistet. Sie ist für viele junge Forschende eine Inspiration und vor allem für junge Forscherinnen ein Vorbild“, sagt Prof. Dr. Mita Banerjee, die Direktorin des GFK. „Ihre jüngsten Forschungen haben zu dem gemeinsamen Projekt ‚Confine‘ mit einer Gruppe um Professor Andreas Walther von der JGU geführt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der …
… Prof. Dr. Frauke Melchior begrüßt werden.„Die Zukunft der Forschung wird wesentlich mitbestimmt von der Fähigkeit, Forschungsdaten zu veredeln und daraus wissenschaftliche Erkenntnisse abzuleiten. Damit dies in Zeiten permanenter Veränderung gelingen kann, müssen unsere Forscherinnen und Forscher über die richtigen Werkzeuge und Methodiken verfügen, um ihre Daten effektiv zu managen und auszuwerten. Neben technischen und infrastrukturellen Herausforderungen ist vor allem eine Kultur des offenen und kooperativen Forschungsdatenmanagements gefragt. …
Gele begegnen uns im Alltag ständig – von weichen, klebrigen Substanzen wie Haargel bis hin zu gelartigen Bestandteilen in Lebensmitteln. Auch menschliche Haut weist gelartige Eigenschaften auf, besitzt jedoch einzigartige Qualitäten, die nur schwer nachzuahmen sind. Sie kombiniert hohe Festigkeit mit Flexibilität und beeindruckenden Selbstheilungskräften, sodass sie sich oft innerhalb von 24 Stunden nach einer Verletzung vollständig regeneriert.
Bisher konnten künstliche Gele entweder eine hohe Steifigkeit oder die Selbstheilungsfähigkeit na…
… Zelle „in Aktion“ beobachtet werden: Durch die Verfeinerung von Kryo-ET-Techniken visualisierten Wissenschaftler*innen das Retrotransposon copia in den Eierstöcken der Fruchtfliege Drosophila melanogaster mit sub-nanometergenauer Auflösung.Zum internationalen Team verantwortlich für diese Arbeit gehören auch drei Forscher mit Verbindung zum Vienna BioCenter: Sven Klumpe, derzeit im Labor von Jürgen Plitzko am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, er wird als Joint Fellow am IMBA und IMP eine Forschungsgruppe aufbauen; Julius Brennecke, …
… die nährstoffreichen, kurzlebigen Hinterlassenschaften als Substrat benötigt. Diese speziellen Ansprüche lassen den beschriebenen Moosen eine ökologische Schlüsselrolle zukommen: Als sogenannte Schirmarten zeigen sie uns an, ob deren Ökosystem intakt ist: geht es ihnen gut, so können die Forscher davon ausgehen, dass sich ihr Lebensraum und somit auch die anderen darin vorkommenden Pflanzen- und Tierarten ebenfalls in einem guten Zustand befinden. Kein Wunder also, dass die beschriebenen anspruchsvollen Moose im Anhang 2 der FFH-Richtlinie gelistet …
… Dazu wird der Verein regelmäßige Veranstaltungen ausrichten, die als Plattform für den interdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dienen. „Die Unterstützung durch unsere Freunde in der Region und unsere Alumni ist für unser Institut und die aktiven Forscherinnen und Forscher hier schon immer sehr hilfreich gewesen. Durch den neu gegründeten Verein wird nun eine noch bessere Grundlage für den fruchtbaren Austausch geschaffen“, betont Prof. Florian Marquardt, geschäftsführender Direktor am MPL. „Ich freue mich auf …
… Namen aller Universitätsangehörigen gratuliere ich Herrn Professor Dr. Tobias Hauser und Herrn Dr. Michael Kienzle zu ihrer Auszeichnung“, sagt Professorin Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen. „Zugleich danke ich den beiden Forschern, dass sie mit ihren Mitarbeitenden die Erkenntnisse aus ihrer jahrelangen Forschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, Menschen einbinden und somit an Wissenschaft teilhaben lassen, wodurch Verständnis entsteht. Dies bildet die unverzichtbare Grundlage für Vertrauen …
… gibt es in diesem Umfang noch nicht. Erste Ansätze zur strukturierten Bereitstellung von Nachhaltigkeitsdaten zielen meist auf einzelne Anwendungsfälle und bilden keine anwendungsübergreifende Plattform. Genau darauf fokussieren wir uns mit unserer Lösung«, führt der Forscher weiter aus.Der Prototyp der IT-Plattform ist fertiggestellt und kann ausgerollt werden. Einige der Projektpartner nutzen das System bereits aktiv. Das Fraunhofer IPA bietet interessierten Unternehmen Unterstützungsentscheidung und strategische Begleitung für das Setup und die …
… Agentur für Krebsforschung (IARC) hat hochfrequente elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend eingestuft. Diese Einstufung basiert auf epidemiologischen Studien, die ein erhöhtes Risiko für Gliome - eine Art von Hirntumor - nahelegen. Allerdings betonen andere Forscher, dass die Datenlage nicht ausreicht, um klare Schlussfolgerungen zu ziehen.
Elektrohypersensibilität - Realität oder Einbildung?
Ein weiteres kontrovers diskutiertes Thema ist die sogenannte Elektrohypersensibilität (EHS). Menschen, die an EHS leiden, berichten …
… abspielten, sind im Detail längst noch nicht bekannt: Was waren die Stickstoffquellen der frühen Erde? Wie wurden sie genutzt? Und was bedeutete dies für die weitere Entwicklung des Lebens? Genau solchen Fragen widmet sich RPTU-Forscherin Dr. Michelle Gehringer. Sie ist Geomikrobiologin – und beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Mikroorganismen und geochemischen Prozessen.Stickstofffixierung unter wechselnden Umweltbedingungen stabilUnter ihrer Federführung konnte kürzlich eine Mess-Methode verifiziert werden, die zeigt, dass die biologische …
… eindringen und sich dort vermehren“, so Prof. Klein, der die Abteilung Pharmazeutische und Medizinische Chemie am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie leitet. Auch bei der Fähigkeit viraler Erreger, der körpereigenen Immunantwort zu entgehen, wollen die Forscherinnen und Forscher ansetzen. Eine entscheidende Rolle spielt bei bestimmten Viren eine Anhäufung von Zuckerketten auf der Zelloberfläche. Diese Glykane beeinflussen, ob das Immunsystem aktiv wird und wie die Immunantwort ausfällt. „Indem wir diese Abschirmungsmechanismen der …
… als 200.000 Bäume pro Plot. 21 Standorte in den Tropen, Subtropen und der gemäßigten Zone haben sich die beiden UFZ-Ökosystemmodellierer Dr. Thorsten Wiegand und Prof. Dr. Andreas Huth genauer angeschaut. Anhand der ForestGEO-Daten hat ein von den beiden UFZ-Forschern koordiniertes internationales Team analysiert, wie sich Baumarten in den Wäldern verteilen und welche Prozesse für diese räumlichen Muster verantwortlich sind. „Die Suche nach Prinzipien, die die räumliche Verteilung von Baumarten und die Dynamik von Wäldern steuern, ist seit langem …