… den Überwinterungsgebieten verbrachten Zugvögel den größten Teil des Jahres, im Schnitt 161 Tage. „Unsere Daten zeigen, dass es dort gewissermaßen einen zeitlichen Neustart gibt“, erklärt Heim. Dafür könnten unterschiedliche Mechanismen verantwortlich sein, so der Forscher. Lokale Bedingungen wie Nahrungsverfügbarkeit, Wetter, die Konkurrenz zu anderen Zugvögeln oder ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Überwinterungsgebieten könnten für den Abflug im Frühjahr eine größere Rolle spielen als die Ankunft einige Monate zuvor.Weitere Faktoren, die …
… neuen Wirkstoffkandidaten von großer Bedeutung.An Amphibienpeptiden und ihrem biomedizinischen Potential setzt die Forschung der Arbeitsgruppe Bioorganische Chemie an der Universität Koblenz an. Unter der Leitung von Prof. Dr. Marie-T. Hopp untersuchen die Forscher*innen Peptide, ihre molekularen Eigenschaften und ihre Bioaktivitäten.Zur WissKomm AcademyDie WissKomm Academy ist das Kompetenzzentrum für Wissenschaftskommunikation an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz. Sie wird gefördert vom rheinland-pfälzischen Ministerium …
… bekannt, welche Mengen an Treibhausgasen aus dem geernteten Blaualgenschlamm freigesetzt werden können. Mehr Cyanobakterien, höhere Methanemissionen:Der Dianchi-See im Südwesten Chinas ist überdüngt, was das Wachstum von Cyanobakterien begünstigt. Ein chinesisches Forschungsteam mit dem IGB-Forscher Prof. Hans-Peter Grossart hat in zwei Experimenten untersucht, wie viel Methan im See und im geernteten Blaualgenschlamm entsteht. In einem der Experimente analysierten sie die Methanbildung bei unterschiedlicher Restfeuchte des Schlamms.Dabei stellten sie …
… gleichzeitig sowohl die roten, als auch die grünen Polarlichter ausgelöst haben. Laien sind eingeladen, ihre künftigen Aufnahmen von Polarlichtern den Forschenden zur Verfügung zu stellen. Mit ihrem geheimnisvollen Leuchten und wabernden Farbschleiern bezaubern Polarlichter selbst erfahrene Forscher. Als in der Nacht des 10. Mai 2024 ein besonders heftiger Sonnensturm die Erde erreichte und einschlägige Webseiten sogar für Südniedersachsen Polarlichter vorhersagten, zog es gleich mehrere Forschende der TU Braunschweig, des Fraunhofer-Instituts für Schicht- …
… herkömmlichen thermischen Konzentrationsverfahren werden diese Stoffe dabei nicht durch hohe Temperaturen belastet. Darüber hinaus können CNM-Verbundmembranen zur Bereitstellung von Reinstwasser mittels Niederdruck-Umkehrosmose eingesetzt werden.In einem weiteren Innovationsschritt optimierten die Forscher des Fraunhofer FEP die Technologie. Durch die Integration zusätzlicher Metallschichten gelang es, ultradünne Metallfolien mit einer Dicke von wenigen 10 Nanometern herzustellen. Diese Entwicklung erweitert die Anwendungsmöglichkeiten noch einmal …
… dem 2. November steht die Open-Access-Plattform „Open Research Europe“ unter neuer Adresse allen Wissenschaftler*innen offen, die in einem der elf ORE-Mitgliedsstaaten wie beispielsweise Deutschland forschen – unabhängig von einer Projektförderung. Forscher*innen aller Karrierestufen können dort ihre wissenschaftlichen Ergebnisse kostenfrei veröffentlichen und einem transparenten Begutachtungsverfahren unterziehen.Bei „Open Research Europe“ (ORE) handelt es sich um eine wissenschaftsgeleitete Open-Access-Publikationsplattform, die seit diesem Jahr …
… Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Fachhochschule Potsdam und der Technischen Hochschule Wildau tätig sein werden, die Ernennungsurkunden übersandt: „Hochschulen leben von Professorinnen und Professoren, die Studierende begeistern und mitreißen. Sie prägen unsere nächste Generation von Forscherinnen, Wissenschaftlern und Führungskräften. Und sie sind starke und wichtige Stimmen bei den drängenden Fragen unserer Zeit. Als Brückenbauer sorgen sie dafür, dass Hochschulen nicht nur Denkfabriken sind, sondern weltoffene Orte der Debatte und …
… Jahr besser wuchsen und häufiger überlebten als an Vergleichsstellen ohne solche Strukturen. Für die Erholung reicht es allerdings nicht, dass Bäume wieder wachsen: Entscheidend ist, wie vielfältig der neue Wald wird. Alessandro Paletto, Forscher am Forschungszentrum für Wald und Holz des italienischen Forschungsrats CREA in Trient, beschrieb den Wandel in Italien hin zu aktiven Wiederherstellungsmaßnahmen. Brandanfällige Kiefernmonokulturen sollen schrittweise artenreichen Laubmischwäldern weichen, damit vielfältigere und weniger brandanfällige …
… „Die Länge der Genabschnitte unterscheidet sich deutlich. Da größere Frostschutz-Eiweiße das Wachstum von Eiskristallen besonders wirksam hemmen können, könnten diese Unterschiede den Fischen helfen, sich an unterschiedliche Bedingungen in der Antarktis anzupassen“, erläutert die Frankfurter Forscherin.Doch die Anpassung an extreme Kälte steckt nicht allein in den Genen für Frostschutz-Eiweiße. Rund 43 Prozent des Erbguts der untersuchten Fische bestehen aus sich wiederholenden DNA-Abschnitten, heißt es in der neuen Studie. Besonders häufig sind …
… und wozu Angst gut ist. Und natürlich erklären sie auch, wie wir trotz Angst mutig sein können.Eine Woche später, am 16. November, nimmt Prof. Dr. Ulf Kulau seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit ins Labor – zumindest gedanklich. Dort entwickelt der Forscher unter anderem smarte Sensoren für Astronautinnen und Astronauten, die ähnlich wie eine Smartwatch beispielsweise Vitalfunktionen übermitteln.Dr. Matthias Kerzel zeigt am 23. November, wie Roboter und Künstliche Intelligenz lernen. Ist das ähnlich wie beim Menschen? Lassen sie sich zum Beispiel mit …
… in kumulativen Promotionsverfahren: Da die Dissertation dort auf bereits angenommenen Publikationen basiert, hemmt jede Verzögerung im Begutachtungsprozess unmittelbar den Fortschritt im Promotionsstudium.Vor diesem Hintergrund hat OnScientia ein Publikationsmodell entwickelt, welches den Forscher bereits in seiner Konzeptionsphase mit dem Topic & Research Pre-Assessment unterstützt. Hierbei evaluiert das Editorial Board vorab die Thematik, den Forschungsansatz, die Methodik sowie die erwarteten Ergebnisse eines geplanten Forschungsprojekts kostenfrei …
… Mathematik hinaus, etwa für den Aufbau von Viren, Fullerenen und kolloidalen Hüllen.Goldpartikel als MarkierungAm Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik der Universität Innsbruck hat das Team um Paul Scheier das abstrakte Optimierungsproblem nun ins Labor geholt. Die Forscher:innen erzeugen Nanotröpfchen aus suprafluidem Helium, die nur wenige Zehntelgrad über dem absoluten Nullpunkt liegen, und laden sie mit einem Elektronenstrahl mehrfach positiv auf. Die Ionen wandern an die Oberfläche der Tröpfchen und ordnen sich dort nahezu ungestört …
… Hopp und ihr Team die Bindung von Häm an Plasmin. Dabei zeigte sich, dass Plasmin sehr schnell mehrere Häm-Moleküle aufnehmen kann. Durch die Untersuchung kurzer, von Plasmin abgeleiteter Peptide und ergänzende Computersimulationen identifizierten die Forscherinnen sechs mögliche Häm-Bindungsbereiche. Drei der Bindungsstellen an der Oberfläche des Enzyms schienen besonders vielversprechend. Die Wissenschaftlerinnen fanden außerdem heraus, dass gebundenes Häm die Fähigkeit von Plasmin, Blutgerinnsel abzubauen, deutlich und abhängig von der Häm-Konzentration …
… Schutz der Natur, das Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework, nennt die Wiederherstellung von Ökosystemfunktionen als Ziel. „Ökosystemfunktionen wie die Bruttoprimärproduktion oder die Nährstoffaufnahme lassen sich oft nur vergleichsweise aufwendig quantifizieren“, sagt der UFZ-Forscher. Für ihre Bewertung fehlen bislang international vergleichbare Standards und geeignete Referenzwerte, wie sie für die Biodiversität bereits etabliert sind.Notwendig werden solche Standards jedoch, da die EU-WVO die Wiederherstellung von Ökosystemfunktionen zu …
… borehole Observatory at the North Anatolian Fault), das das GFZ gemeinsam mit dem türkischen Katastrophenschutzdienst AFAD betreibt. GONAF besteht aus mittlerweile zehn Standorten in Küstennähe rund um das Marmarameer. Neubewertung des Störungssystems vor Istanbul GFZ-Forscher Marco Bohnhoff: „Wir müssen für Istanbul auch Erdbebenszenarien berücksichtigen, die komplexer sind als unsere bisher betrachteten. Um die daraus resultierende Gefährdung bestmöglich bewerten zu können, benötigen wir seismische Überwachungstechnik, die direkt auf und innerhalb …
… schrittweise variierten, konnten die Forschenden das Geschehen im Material zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Anregung untersuchen. So konnten sie aufeinanderfolgende Schnappschüsse der mikroskopischen Vorgänge machen. Neben zwei etablierten Röntgentechniken hat das Forscherteam sogar eine neuartige Röntgentechnik erstmals eingesetzt, das sogenannte «time-resolved resonant diffused scattering». Diese Messungen wurden an der Furka-Experimentierstation des SwissFEL (FEL für Freie-Elektronen-Laser) am PSI durchgeführt. Weitere Messungen machte das …
… Landschaftswasserhaushalt und Verdunstung auswirken.Baumarten und Verdunstung im BlickEntlang einer Messstrecke über Moor- und Feuchtstandorte im Spreewald erfassen Saftflusssensoren, wie viel Wasser verschiedene Baumarten durch Transpiration an die Atmosphäre abgeben. Daraus wollen die Forscher*innen ableiten, welche Baumarten unter künftigen klimatischen Bedingungen besser geeignet sein könnten als der aktuell dicht bewachsene Erlenhochwald und welche Möglichkeiten für einen Umbau insbesondere in den Randzonen bestehen. Gemeinsam mit Behörden, …
… Kolloquien im Ausland, zu denen alle Alumni des jeweiligen Landes oder der Region eingeladen werden. Das Kolloquium in Stockholm wird vom Auswärtigen Amt gefördert.*****Die Alexander von Humboldt-StiftungJährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 64 mit Nobelpreis.*****PressekontaktKristina GüroffTel: +49 228 …
Derzeit in seiner Pilotphase wird RAISE vom SCIANCE-Projekt koordiniert. Durch einen gemeinschaftsgetriebenen Ansatz bringt SCIANCE Wissenschaftlerinnen, KI-Forscherinnen, Infrastrukturen und politische Entscheidungsträgerinnen zusammen, um strategische wissenschaftliche Herausforderungen zu identifizieren, bei denen KI die größte Wirkung haben kann, und die Einführung vertrauenswürdiger und nachhaltiger KI-Methoden für wissenschaftliche Forschung in ganz Europa zu beschleunigen. Über den Hub können Nutzerinnen auf das RAISE Forum zugreifen, um Wissen …
… der Erforschung des Gamma-Universums erreicht.„Die Fertigstellung des LST-Subarrays ist der Höhepunkt von mehr als fünfzehn Jahren internationaler Zusammenarbeit und technologischer Innovation“, sagt Prof. Masahiro Teshima, Direktor am Max-Planck-Institut für Physik, leitender Forscher der LST-Kollaboration und Sprecher des CTAO-Konsortiums. „Diese Teleskope werden es uns ermöglichen, einige der extremsten Umgebungen im Universum zu erforschen, darunter supermassive Schwarze Löcher, Neutronensterne, die möglichen Ursprünge der kosmischen Strahlung …
… Für jeden Tümpel erfasste das Forschungsteam wichtige Umweltfaktoren wie den Nährstoffgehalt im Wasser, die Landnutzung im Umkreis von 100 Metern, die Größe und Tiefe des Tümpels sowie die klimatischen Bedingungen. Darüber hinaus untersuchten die Forscherinnen und Forscher die Biodiversität in vier Hauptgruppen der Süßwasserfauna und -flora: Wasserpflanzen, kleine Wirbellose (Zooplankton), große Wirbellose (Makroinvertebraten) und Amphibien. Diese Daten fassten sie zu einem Multidiversitätsindex zusammen, der die gesamte Biodiversität jedes Tümpels …
… die teure Katalysatormaterialien ersetzen könnten. Sein Team forscht zudem im DFG-geförderten Sonderforschungsbereich/Transregio 247 zu Oxidationsreaktionen in Flüssigkeiten.Für Kenmoe gehören Forschung und Wissenschaftskommunikation zusammen. „Diese Auszeichnung zeigt auch, wie wertvoll es ist, Forscher und Wissenschaftskommunikator zugleich zu sein. Und wie wichtig Einrichtungen sind, die beide Rollen anerkennen und fördern.“Kenmoe setzt sich dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden weltweit zugänglich zu machen. Dafür gründete der …
… Vibrationen beim Raketenstart ebenso überstehen wie Strahlung und extreme Temperaturunterschiede. Das System wurde für Temperaturen zwischen minus 130 und plus 24 Grad Celsius ausgelegt. Eine spezielle Schlüsseltechnologie des Fraunhofer IOF macht das möglich, wie Fraunhofer-Forscherin Marta Gilaberte Basset erklärt: »Statt die empfindlichen optischen Komponenten konventionell zu verkleben, haben wir Elemente des Laserresonators und der Sekundäroptik mit einer laserbasierten Löttechnik fixiert«, so die Forscherin. Sie hat zuerst in Spanien und später …
… Form des Gleichgewichtsorgans im Innenohr. Bislang wurde sie häufig als Anpassung der Sinnesfunktion an die besonderen Anforderungen an Gleichgewicht, räumliche Orientierung und die Stabilisierung des Blicks im Zusammenhang mit dem aktiven Fliegen interpretiert. Ein internationales Forscherteam um den Paläontologen Guillermo Navalón, Universität Alcalá, Spanien kommt zu einem anderen Ergebnis: Entscheidend für diese Umformung im Innenohr war offenbar nicht die neue Art der Fortbewegung. Vielmehr ist der grundlegende Umbau des Schädels, insbesondere …
… mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften entstehen können und welche gestalterischen und bautechnischen Möglichkeiten sich daraus ergeben. Filmvorführungen und interdisziplinäre Workshops ergänzen das Programm.Journalist*innen sind herzlich eingeladen, die Konferenz zu besuchen, mit den Forscher*innen ins Gespräch zu kommen und sich selbst ein Bild von den Baustoffen der Zukunft zu machen. Eine Teilnahme ist für Medienvertreter*innen auch kurzfristig möglich.VeranstaltungsinformationenZeit: 13. bis 16. Oktober 2026Ort: AMPERIUM, Gustav-Meyer-Allee …
… Cottbus-Senftenberg, der Fachhochschule Pots-dam und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde tätig sein werden, die Er-nennungsurkunden übersandt: „Hochschulen leben von Professorinnen und Professoren, die Studierende begeistern und mitreißen. Sie prägen unsere nächste Generation von Forscherinnen, Wissenschaftlern und Führungskräften. Und sie sind starke und wichtige Stimmen bei den drän-genden Fragen unserer Zeit. Als Brückenbauer sorgen sie dafür, dass Hochschulen nicht nur Denkfabriken sind, sondern weltoffene Orte der Debatte und …
… Homestake-Goldmine. Das Gestein über dem Experiment schwächt den Fluss kosmischer Teilchen ab. Zusätzliche Nachweissysteme helfen, Störereignisse zu erkennen.Im Hauptdetektor befinden sich rund sieben Tonnen flüssiges Xenon, ein schweres Edelgas. Für die neue Analyse nutzten die Forscher einen inneren Messbereich mit 4,71 ± 0,08 Tonnen Xenon. Der Abstand zu den Wänden verringert den Einfluss radioaktiver Strahlung aus den umgebenden Materialien.Gesucht werden unter anderem WIMPs: hypothetische, schwach wechselwirkende massereiche Teilchen, die als …
… NCN.Alle drei Organisationen betonten überdies, dass sie auch weiterhin eng an der Seite ihrer ukrainischen Partner stehen: „Wir sind entschlossen, unsere Unterstützung des Wissenschaftssystems in der Ukraine weiter fortzusetzen, um sicherzustellen, dass ukrainische Forscher*innen fest mit der europäischen und internationalen Wissenschaftsgemeinschaft verbunden bleiben“, erklärte FNP-Präsident Professor Dr. Krzysztof Pyrć.Das Polish-German Science Meeting wird von der DFG mit ihren polnischen Partnerorganisationen FNP und NCN gemeinsam organisiert. Es …
Auf der Spektroskopie-Konferenz SciX 2026 in Nevada nahm Jürgen Popp, Wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), am 5. Oktober 2026 zwei internationale Ehrungen entgegen: den Ellis R. Lippincott Award und die Auszeichnung als Ehrenmitglied der Society for Applied Spectroscopy (SAS).
Der Ellis R. Lippincott Award würdigt Popps wegweisende Arbeiten zur klinischen Raman-Spektroskopie und seinen Beitrag dazu, die Methode als wichtiges analytisches Verfahren zu etablieren und für medizinische Anw…
… wie dies gelingen kann. Mithilfe einer neuen, CRISPR-basierten Technologie haben die Forschenden zelluläre Stammbäume rekonstruiert, die Millionen von Zellen in sich entwickelnden Mäusen umfassen. Dies ist die bislang vollständigste Abstammungskarte für ein Säugetier. Die Forscher*innen konnten nachverfolgen, wie sich diese Zellen auf ihre Bestimmung festlegen, während sich der Embryo von einem einfachen Zellhaufen aus undifferenzierten Zellen zu einem komplexen Gebilde entwickelt.„Das war eine unglaubliche Zusammenarbeit“, sagt Zachary Smith. „Es …
… Kern wurde im Rahmen der Forschungsexpedition MSM 111 BAFFDEEP entnommen, die vom MARUM-Exzellenzcluster „Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ finanziert wurde.Die Messung von Regen- oder Schneefällen über Jahrtausende hinweg in Meeres-Schlamm mag schwierig klingen, doch die Forscher fanden den Schlüssel dazu, indem sie die einzigartige Geologie rund um den Narsaq-Sund untersuchten. Die Gesteine rund um den Narsaq-Sund sind insofern einzigartig, als sie reich an Niob sind, einem Seltenerdelement. Niobkonzentrationen sind im Ozean im …
… In jedem Fall bilden sich bei ihrem Zerfall eine ganze Reihe von unterschiedlichen Uranoxiden, die sich nur mit Hilfe hochkomplexer Synchrotron-Röntgenbeugungsexperimente analysieren lassen. Erfolgreich durchgeführt wurden solche Strukturuntersuchungen nun zum ersten Mal – von HZDR-Forscher und Kristallograph Dr. Christoph Hennig an der Rossendorf Beamline in Grenoble. In Zusammenarbeit mit Weissenborn gelang es ihm, an sechs Tschornobyl-Partikeln eine Phasenanalyse durchzuführen. Hiermit lässt sich zum Beispiel abschätzen, in welchem Tempo die Partikel …
… mit gesellschaftlichen Anforderungen zu verbinden, um so zu tragfähigeren Lösungen zu kommen. Neue Anforderungen im Wissenschaftssystem, neue Bewertung „Mit ihrem integrativen Ansatz stellt transdisziplinäre Forschung neue Anforderungen an das Wissenschaftssystem“, sagt ISOE-Forscherin und Erstautorin des Positionspapiers Alexandra Lux. Das habe Konsequenzen für die Bewertung. „Die Qualität transdisziplinärer Forschungsprozesse lässt sich nicht allein daran messen, wie viele wissenschaftliche Publikationen entstehen. Entscheidend sind für mich die …
… die verfügbaren Fakten und den wissenschaftlichen Kontext, sodass die Leser*innen sich eine eigene Meinung bilden können.
OFFENER ZUGANG ZU WISSENSCHAFTLICHEN ARTIKELN
ALLATRA Media wird von einem interdisziplinären Team aus Autoren, Redakteuren, Forschern, Designern, Technologieexperten und weiteren Mitwirkenden produziert. Sie verfügen über Berufserfahrung in den Bereichen Gesundheitswesen, Umweltforschung, Technologie, Bildung, Datenanalyse, Wissenschaftskommunikation und anderen Gebieten. Alle Teammitglieder arbeiten ehrenamtlich und sind durch …
… die Bekanntgabe in den Rosensälen gemeinsam mit der Universität verfolgte, würdigte die Entscheidung:„Heute ist ein großer Tag für Jena und für ganz Thüringen, denn die Friedrich-Schiller-Universität ist Exzellenzuniversität. Mein herzlicher Glückwunsch und mein Dank gelten den Forscherinnen und Forschern, den Studierenden und der Universitätsleitung, die über Jahre darauf hingearbeitet haben. ‚Light. Life. Liberty.‘ steht für exzellente Forschung, kluge Köpfe und die Freiheit, Neues zu denken. Der Titel bringt zusätzliches Geld und internationale …
… und betreibt Photosynthese. Was dabei verblüffend ist: Sie erzielt Wachstumsraten, die von keinem anderen phototrophen Organismus erreicht werden, der Sonnenlicht als Energiequelle nutzt. Gleichzeitig nutzt sie Sonnenlicht besonders effektiv für die Photosynthese“, so der Pflanzenforscher.Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass ein Organismus entweder besonders widerstandsfähig sein oder unter optimalen Bedingungen gut wachsen könne, aber nicht beides zugleich. Die Wüstenalge, die dieses Dogma widerlegt, ist somit ein ideales Forschungsmodell …
… Erkenntnis in Berlin entsteht. Pro Jahr sind zehn Folgen geplant.„Als Einstein Stiftung möchten wir unseren besonderen Zugang zu herausragender Forschung in der Stadt nutzen, um eine Brücke zum Alltag interessierter Menschen zu schlagen: durch persönliche Gespräche mit Forscher:innen, die ihre Arbeit greifbar machen und zeigen, welche Möglichkeiten sich daraus für die Zukunft ergeben", sagt Thorsten Wilhelmy, Geschäftsführer der Einstein Stiftung Berlin. In der Auftaktfolge erläutert Leif Erik Sander, einer der Sprecher:innen des Einstein Center …
… Vogelfamilie vermittelt er makroökologische Regeln, führt Studierende in die Analyse phylogenetischer Daten ein und zeigt ihnen, wie sich stammesgeschichtliche Informationen verarbeiten lassen. Die Analyse, die diesem Paper zugrunde liegt, nahm Gestalt an, als der Forscher Lehrmaterial für einen Workshop zur parametrischen Biogeografie vorbereitete. Gefördert wurde dieser durch das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT).„Obwohl ich mich schon seit Jahren mit Stärlingen beschäftige, war es beeindruckend zu sehen, dass ihre Entwicklungslinien …
… bislang experimentell nicht zugängliche Quantenzustände. Die Methode eröffne neue experimentelle Perspektiven, um sogenannte chirale Strukturen gezielt zu erkennen, Wechselwirkungen von Licht und Materie zu steuern oder spezielle elektronische Quantenzustände zu erzeugen, berichten die Forscher im Fachjournal Physical Review Research. „Mit unserer Methode können wir bisher nur theoretisch beschriebene elektronische Quantenzustände erzeugen und diese zudem räumlich sichtbar machen“, erklärt der Leiter des Teams, Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt. „Damit …
… eine Zusatzaufgabe die Person aus, die sie für intrinsisch motivierter hielten. Weil diese Zusatzaufgabe von der eigentlichen, prämierten Aufgabe ablenkte, erreichten am Ende nur 31 Prozent der ausgewählten Personen noch die Leistungsprämie.Wie es dazu kommt, erklären die Forscherinnen mit einer Vereinfachung, der Führungskräfte regelmäßig unterliegen. Sie gehen davon aus, dass jemand, der die Hauptaufgabe gern erledigt, auch an zusätzlicher Arbeit Freude findet, und dass diese Freude sogar vor Erschöpfung schützt. In einer weiteren Studie sollten …
… fliehen vor den steigenden Temperaturen in immer höhere Lagen – bis sie nicht mehr weiter ausweichen können. „Solche Arten müssten im europäischen Naturschutz besser berücksichtigt werden, schließlich erfüllen sie ja genauso wichtige Funktionen in den Ökosystemen“, erklärt die Forscherin. Der Klimawandel als Gefährdungsfaktor spiele heute eine viel wichtigere Rolle als beim Erstellen der FFH-Liste im Jahr 1992. Mehr als die Hälfte der als gefährdet eingestuften Schmetterlingsarten hat inzwischen mit den steigenden Temperaturen zu kämpfen. Und das …
… das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck KGaA und die Universitäten Magdeburg und Trondheim in Norwegen.Die Studie ging aus den Projekten ProxiTRAPS und ProxiDIRECT des BMBF-geförderten Zukunftsclusters ProxiDRUGS hervor, in dem sich die Wirkstoff-Forscher der RMU und des weiteren Rhein-Main-Gebiets zusammengeschlossen haben. Die Ergebnisse stützen die Ausgründungsinitiative MoProX und die enge Zusammenarbeit mit Merck wird die breite Anwendung zur Entwicklung innovativer neuer Medikamente ermöglichen.Originalpublikation:Bulldan, A., Zheng, …
… Adresssequenz am N-Terminus entfernt hat, spaltet ICP55 genau eine weitere Aminosäure ab. Welche Proteine diese beiden Schritte durchlaufen und welche Bedeutung dieser zweite winzige Verarbeitungsschritt für die Funktion menschlicher Mitochondrien hat, war bislang nicht bekannt. Die Forscherinnen und Forscher um Prof. Vögtle und Prof. Huesgen haben daher systematisch untersucht, welche der importierten Proteine von ICP55 verarbeitet werden und welche Folgen es hat, wenn das Enzym fehlt.Mithilfe proteomischer Verfahren identifizierte das Forschungsteam den …
… Stress in der Puppenphase nicht nur zu einer akuten Puppenmortalität von bis zu 30 Prozent führt, sondern auch irreversible Entwicklungsschäden verursacht, die das Sterberisko erwachsener Hummeln verdoppeln und die Lebensdauer signifikant verkürzen“, erklärt Dr. Christoph Kurze, der leitende Forscher dieser Studie.Das Besondere an der aktuellen Studie: Die Forschenden zogen Larven und Puppen im Labor (in vitro) auf. Dadurch konnten sie den Zeitpunkt, die Intensität und die Dauer des Hitzestresses während der Metamorphose (etwa 8–9 Tage) präzise kontrollieren. …
… Forschung zu Infektionsstrategien von Viren und Pilzen: www.leopoldina.org/cothenius-2026Gäste der Jahresversammlung sind auch in diesem Jahr begabte Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland. Sie verfolgen die wissenschaftlichen Vorträge der Jahresversammlung und kommen mit Forscherinnen und Forschern ins Gespräch. Die Finanzierung übernimmt der Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V. Außerdem konnten sich erneut (Post-)Doktorandinnen und Doktoranden auf eine Förderung ihrer Teilnahme bewerben. Die finanziellen Mittel wurden ebenfalls vom Leopoldina …
… Zeit haben, sich zu bewegen und die Probe zu erwärmen. Dies reduziert die wirbelinduzierte Dissipation stark und ermöglicht es, das supraleitende Kondensat selbst viel näher an seine intrinsische Grenze heranzuführen.Um solche ultrakurzen Ströme zu erzeugen, nutzten die Forscher eine am MPSD entwickelte Plattform für ultraschnellen elektrischen Transport. „Um Superleiter nur für wenige Pikosekunden mit Strom zu versorgen, haben wir die Plattform für ultraschnellen elektrischen Transport genutzt, die wir an unserem Institut entwickelt haben“, sagt …
… Blätter große Mengen Wasser an die Luft ab. Zusammen mit winzigen Partikeln in der Atmosphäre trägt dieses Wasser zur Bildung von Wolken und Regen bei. Regenwald, Wolken und Klima sind deshalb eng miteinander verbunden“, erklärte Prof. Mira Pöhlker, Wolkenforscherin am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) und an der Universität Leipzig. Die Wissenschaftlerin zeigte den Jugendlichen, wie die sogenannten „fliegenden Flüsse“ entstehen – und welche Folgen es haben kann, wenn der Regenwald durch Brände und Abholzung geschädigt wird. „Wird …
… Krankheiten verursachen können. Mittlerweile werden sie jedoch zunehmend als Motoren evolutionärer Innovationen anerkannt. Die neue Studie zeigt, dass Ameisenlinien, die besonders viele dieser springenden Gene tragen, heute am artenreichsten sind. Noch auffälliger ist, dass die Forscherinnen und Forscher in den Vorfahren der größten Ameisengruppen im frühen Paläogen (vor etwa 66 Millionen Jahren) unabhängige Aktivitätsschübe der springenden Gene identifizierten, kurz bevor sich diese Linien in die Tausenden heute lebenden Arten diversifizierten. …
… von WISPIT 2 wurde als A&A-Letter angenommen und ist als E-Print auf dem arXiv verfügbar unter dem Titel: C. J. Bürgy et al., „A closer look at the WISPIT 2 host star. Evidence for a spectroscopic binary.“Die beteiligten MPIA-Forscher*innen sind Myriam Benisty, Francesco Zagaria und Cade Bürgy in Zusammenarbeit mit Stefano Facchini (Universität Mailand), Richard Teague (MIT), Pietro Curone (Universität Chile), Viviana Pezzotta (Universität Mailand), Jaehan Bae (Universität Florida), Gabriele Cugno (Universität Zürich) und Daniel Price (Monash …