… vorkommt. Für ihre Studie entfernte das Team die beiden Glykoproteine der Alge. Als Folge zeigten die Zilien der Algenzellen eine deutlich erhöhte Klebrigkeit, waren jedoch weiterhin fähig, sich mittels der anhaftenden Zilien auf Oberflächen gleitend fortzubewegen. Die Forscherinnen und Forscher schließen daraus, dass diese Proteine nicht wie zuvor angenommen das Anhaften auf Oberflächen und das Gleiten direkt ermöglichen, sondern eine Schutzschicht bilden, die die Haftfähigkeit der Zilien reguliert. „Diese Entdeckung erweitert unsere Kenntnis darüber, …
… denen nur fünf in unserer gesamten Galaxie bekannt sind. Die bevorstehende Eruption ist daher eine einmalige Gelegenheit, um die Mechanismen dieser stellaren Explosionen besser zu verstehen. Unistellar Citizen Science: Wie Hobby-Astronomen zum Forscher werden könnenDas Citizen-Science-Programm des SETI-Instituts und Unistellar ermöglicht es Hobby-Astronomen, aktiv zur Forschung beizutragen. Ein globales Netzwerk dokumentiert Phänomene wie Exoplaneten-Transits, Asteroidenbahnen und nun auch die bevorstehende Nova von T Coronae Borealis.Das Cosmic …
… Zusammenarbeit fehlen, sodass diese stark von individuellen Initiativen der beteiligten Akteur*innen abhängt“, erklärt Mitautorin Jana Schwede von der Universität Paderborn.Erfolgskonzepte für eine bessere Zusammenarbeit basieren häufig auf festen AnsprechpersonenDie Forscher*innen identifizierten jedoch auch positive Beispiele, die zeigen, wie Lernortkooperation gelingen kann: Regelmäßige gegenseitige Besuche, gemeinsame Projekte oder strukturierte Austauschformate zu Ausbildungsinhalten und -methoden in einzelnen Betrieben und Berufsschulen erleichtern …
… ihre Erkenntnisse zu gesellschaftlichen FragenErstmals beteiligt sich das Forum Unibund in diesem Jahr am Programm des Klimabuchmesse e. V., das Buchpublikationen zum Thema Klimaschutz eine Bühne gibt: Am Samstag, 29. März, um 13 Uhr sprechen zwei Forscherinnen auf Basis des Buches „Klimabewegt“ darüber, wie Kinder und Jugendliche trotz Klimakrise optimistisch in die Zukunft blicken und in ihrer psychischen Gesundheit gestärkt werden können.Vorschläge, wie jüdische Alltagskultur lebensnah im Schulunterricht vermittelt werden kann, unterbreiten am …
… Zuvor war er Direktor eines der renommiertesten Forschungsinstitute für Mathematik und theoretische Physik, das Institut des Hautes Études Scientifiques (IHES) in Bures-sur-Yvette (Frankreich) und Professor an der École polytechnique. Von 1969 bis 2013 war er als Forscher am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) tätig. Unter anderen Verantwortlichkeiten war er der Nachfolger von Prof. Dr. Friedrich Hirzebruch als zweiter Präsident der Europäischen Mathematischen Gesellschaft (EMS). Für seine herausragenden Leistungen und sein Engagement …
Der Klimaforschung steht heute eine Vielzahl neuer Werkzeuge zur Verfügung. Dies hat eine Debatte über deren jeweilige Vorzüge ausgelöst und die Frage aufgeworfen, welcher Weg einzuschlagen ist. Fünf international bekannte Klimaforscherinnen plädieren nun für die Integration mehrerer Ansätze statt einer Entweder-oder-Entscheidung. In einer kürzlich veröffentlichten Analyse ziehen sie Lehren aus der Vergangenheit der Klimaforschung für die Gegenwart und Zukunft des Fachs.Die Autorinnen, darunter Sarah Kang, Direktorin am Max-Planck-Institut für Meteorologie …
… Delphine lebten im fischreichen Flachmeer. Ihre Knochen bildeten in den Tongruben eine dünne Schicht, die im 19. Jahrhundert intensiv besammelt wurden. Hunderte dieser ansonst sehr seltenen Fossilien liegen in den Laden des NHM Wien und werden bis heute von Forscher*innen aus der ganzen Welt studiert. Zusätzlich war diese Schicht reich an Panzerteilen und Knochen von Weichschildkröten. Diese Fossilien waren nicht ganz so „sexy“ wie die Meeressäuger und wurden daher etwas seltener bearbeitet.Bei einer neuerlichen Untersuchung dieser Reste bemerkte …
… ist eine weltweit renommierte Wegbereiterin in der Materialtheorie und der Wissenschaft der weichen Materie und hat einmalige Beiträge im Forschungsfeld der sogenannten intelligenten Materialien geleistet. Sie ist für viele junge Forschende eine Inspiration und vor allem für junge Forscherinnen ein Vorbild“, sagt Prof. Dr. Mita Banerjee, die Direktorin des GFK. „Ihre jüngsten Forschungen haben zu dem gemeinsamen Projekt ‚Confine‘ mit einer Gruppe um Professor Andreas Walther von der JGU geführt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der …
… Prof. Dr. Frauke Melchior begrüßt werden.„Die Zukunft der Forschung wird wesentlich mitbestimmt von der Fähigkeit, Forschungsdaten zu veredeln und daraus wissenschaftliche Erkenntnisse abzuleiten. Damit dies in Zeiten permanenter Veränderung gelingen kann, müssen unsere Forscherinnen und Forscher über die richtigen Werkzeuge und Methodiken verfügen, um ihre Daten effektiv zu managen und auszuwerten. Neben technischen und infrastrukturellen Herausforderungen ist vor allem eine Kultur des offenen und kooperativen Forschungsdatenmanagements gefragt. …
Gele begegnen uns im Alltag ständig – von weichen, klebrigen Substanzen wie Haargel bis hin zu gelartigen Bestandteilen in Lebensmitteln. Auch menschliche Haut weist gelartige Eigenschaften auf, besitzt jedoch einzigartige Qualitäten, die nur schwer nachzuahmen sind. Sie kombiniert hohe Festigkeit mit Flexibilität und beeindruckenden Selbstheilungskräften, sodass sie sich oft innerhalb von 24 Stunden nach einer Verletzung vollständig regeneriert.
Bisher konnten künstliche Gele entweder eine hohe Steifigkeit oder die Selbstheilungsfähigkeit na…
… Zelle „in Aktion“ beobachtet werden: Durch die Verfeinerung von Kryo-ET-Techniken visualisierten Wissenschaftler*innen das Retrotransposon copia in den Eierstöcken der Fruchtfliege Drosophila melanogaster mit sub-nanometergenauer Auflösung.Zum internationalen Team verantwortlich für diese Arbeit gehören auch drei Forscher mit Verbindung zum Vienna BioCenter: Sven Klumpe, derzeit im Labor von Jürgen Plitzko am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, er wird als Joint Fellow am IMBA und IMP eine Forschungsgruppe aufbauen; Julius Brennecke, …
… die nährstoffreichen, kurzlebigen Hinterlassenschaften als Substrat benötigt. Diese speziellen Ansprüche lassen den beschriebenen Moosen eine ökologische Schlüsselrolle zukommen: Als sogenannte Schirmarten zeigen sie uns an, ob deren Ökosystem intakt ist: geht es ihnen gut, so können die Forscher davon ausgehen, dass sich ihr Lebensraum und somit auch die anderen darin vorkommenden Pflanzen- und Tierarten ebenfalls in einem guten Zustand befinden. Kein Wunder also, dass die beschriebenen anspruchsvollen Moose im Anhang 2 der FFH-Richtlinie gelistet …
… Dazu wird der Verein regelmäßige Veranstaltungen ausrichten, die als Plattform für den interdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dienen. „Die Unterstützung durch unsere Freunde in der Region und unsere Alumni ist für unser Institut und die aktiven Forscherinnen und Forscher hier schon immer sehr hilfreich gewesen. Durch den neu gegründeten Verein wird nun eine noch bessere Grundlage für den fruchtbaren Austausch geschaffen“, betont Prof. Florian Marquardt, geschäftsführender Direktor am MPL. „Ich freue mich auf …
… Namen aller Universitätsangehörigen gratuliere ich Herrn Professor Dr. Tobias Hauser und Herrn Dr. Michael Kienzle zu ihrer Auszeichnung“, sagt Professorin Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen. „Zugleich danke ich den beiden Forschern, dass sie mit ihren Mitarbeitenden die Erkenntnisse aus ihrer jahrelangen Forschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, Menschen einbinden und somit an Wissenschaft teilhaben lassen, wodurch Verständnis entsteht. Dies bildet die unverzichtbare Grundlage für Vertrauen …
… gibt es in diesem Umfang noch nicht. Erste Ansätze zur strukturierten Bereitstellung von Nachhaltigkeitsdaten zielen meist auf einzelne Anwendungsfälle und bilden keine anwendungsübergreifende Plattform. Genau darauf fokussieren wir uns mit unserer Lösung«, führt der Forscher weiter aus.Der Prototyp der IT-Plattform ist fertiggestellt und kann ausgerollt werden. Einige der Projektpartner nutzen das System bereits aktiv. Das Fraunhofer IPA bietet interessierten Unternehmen Unterstützungsentscheidung und strategische Begleitung für das Setup und die …
… Agentur für Krebsforschung (IARC) hat hochfrequente elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend eingestuft. Diese Einstufung basiert auf epidemiologischen Studien, die ein erhöhtes Risiko für Gliome - eine Art von Hirntumor - nahelegen. Allerdings betonen andere Forscher, dass die Datenlage nicht ausreicht, um klare Schlussfolgerungen zu ziehen.
Elektrohypersensibilität - Realität oder Einbildung?
Ein weiteres kontrovers diskutiertes Thema ist die sogenannte Elektrohypersensibilität (EHS). Menschen, die an EHS leiden, berichten …
… abspielten, sind im Detail längst noch nicht bekannt: Was waren die Stickstoffquellen der frühen Erde? Wie wurden sie genutzt? Und was bedeutete dies für die weitere Entwicklung des Lebens? Genau solchen Fragen widmet sich RPTU-Forscherin Dr. Michelle Gehringer. Sie ist Geomikrobiologin – und beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Mikroorganismen und geochemischen Prozessen.Stickstofffixierung unter wechselnden Umweltbedingungen stabilUnter ihrer Federführung konnte kürzlich eine Mess-Methode verifiziert werden, die zeigt, dass die biologische …
… eindringen und sich dort vermehren“, so Prof. Klein, der die Abteilung Pharmazeutische und Medizinische Chemie am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie leitet. Auch bei der Fähigkeit viraler Erreger, der körpereigenen Immunantwort zu entgehen, wollen die Forscherinnen und Forscher ansetzen. Eine entscheidende Rolle spielt bei bestimmten Viren eine Anhäufung von Zuckerketten auf der Zelloberfläche. Diese Glykane beeinflussen, ob das Immunsystem aktiv wird und wie die Immunantwort ausfällt. „Indem wir diese Abschirmungsmechanismen der …
… als 200.000 Bäume pro Plot. 21 Standorte in den Tropen, Subtropen und der gemäßigten Zone haben sich die beiden UFZ-Ökosystemmodellierer Dr. Thorsten Wiegand und Prof. Dr. Andreas Huth genauer angeschaut. Anhand der ForestGEO-Daten hat ein von den beiden UFZ-Forschern koordiniertes internationales Team analysiert, wie sich Baumarten in den Wäldern verteilen und welche Prozesse für diese räumlichen Muster verantwortlich sind. „Die Suche nach Prinzipien, die die räumliche Verteilung von Baumarten und die Dynamik von Wäldern steuern, ist seit langem …
… Schwerpunktstudie „Innovationen in der Wasserwirtschaft“ des EFI-Gutachtens haben Robert Lütkemeier und Co-Autor Ahmad Awad den wissenschaftlichen Kenntnisstand zum Zustand der weltweit vorhandenen Wasserressourcen geprüft. Zur Bewertung der verfügbaren Wassermenge haben die Forscher Beobachtungsdaten verschiedener Plattformen wie FAO Aquastat und EUROSTAT sowie Modelldaten aus dem Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project (ISIMIP) analysiert, die Einblicke in vergangene, gegenwärtige und zukünftige Bedingungen bieten. Um das zukünftige …
… genau zu kontrollieren und zu untersuchen." „Der Start meiner eigenen Gruppe in Tübingen ist für mich ein sehr aufregender Schritt. Ich freue mich darauf, in diesem vielfältigen und dynamischen wissenschaftlichen Umfeld meine eigene Gruppe aufzubauen und junge Forscherinnen und Forscher dabei zu unterstützen ihre eigenen Ideen zu entwickeln und Entdeckungen zu machen." Biologische Musterbildung: ein vielfältiges Forschungsfeld über Gewebe, Organismen und Größenordnungen hinweg Beatrice Ramm und ihr Team wollen die grundlegenden Prinzipien, die der …
… die Fachhochschule Potsdam sind zudem zur „Gleichstellungsstarken Hochschule“ gekürt worden. Mit dem Prädikat ist die Förderung einer zusätzlichen Stelle für eine Nachwuchswissenschaftlerin verbunden. Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle: „Wenn es darum geht, hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen beste Perspektiven und Karrierewege zu ermöglichen, sind wir in Brandenburg auf einem guten Weg. Umso mehr freue ich mich, dass in diesem Jahr vier unserer Hochschulen ein unabhängiges Begutachtungsgremium der GWK mit ihren Gleichstellungskonzepten …
… wohl aber die Verteilung der Regenmengen über das Jahr. „Ein Indikator reicht nicht aus, um die Zukunft des Amazonas-Regenwaldes zu beurteilen“, sagt Yoon. „Die Details der Niederschlagsmuster können einen großen Unterschied machen.“ Als nächstes wollen die Forscherinnen mit der gleichen Simulation untersuchen, ob extreme Niederschläge und extreme Dürren häufiger oder intensiver werden. Die Studie ist also eine gute Nachricht, aber keine Entwarnung. Auch wenn die Entwaldung den durchschnittlichen Jahresniederschlag nicht signifikant verringert, verändert …
… Roboter sind jedoch auf laute Propeller angewiesen, die die Tierwelt stören oder schädigen können. Darüber hinaus stellt das natürliche Durcheinander in diesen Umgebungen – einschließlich Pflanzen, Tieren oder Treibgut – eine Herausforderung für Schwimmroboter dar.Nun haben Forscher des Soft Transducers Lab und des Unsteady Flow Diagnostics Lab der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der EPFL sowie des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme einen kompakten, äußerst wendigen Roboter entwickelt, der sich durch enge Lücken manövrieren und Nutzlasten …
Wer schon mal in dunklen Räumen Fotos mit dem Handy gemacht hat, kennt das Problem: Die Bilder werden krisselig. In der Wissenschaft ist die Rede vom sogenannten Rauschen. Was Hobbyfotograf*innen stört, beeinträchtigt auch Forscher*innen bei der Arbeit. Anstelle von Fotos rauschen hier allerdings die Messdaten – sie verlieren an Aussagekraft. Das gilt auch für spezielle, hochentwickelte CCD-Kameras (engl. für „charge-coupled device“), die in medizinischen Anwendungen, der Astronomie oder der Transmissionselektronenmikroskopie zum Einsatz kommen. …
… dass die Algen auf dem Gletschereis wahre Meister der Nährstoffaufnahme sind. „Ich wollte verstehen, wie es in Grönland zu solchen Algenblüten kommen kann“, erklärt Erstautorin Laura Halbach vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie. Mit neuen Methoden konnte Halbach als erste Forscherin überhaupt messen, wie die Algen Nährstoffe aufnehmen und speichern. „Die Algen können trotz der nur spärlich vorhandenen Nährstoffe wachsen und so das Eis besiedeln“, so Halbach. „An der Westküste Grönlands wird schon heute etwa ein Zehntel der Eisschmelze …
… Wirksamkeit des Medikaments gegen Pankreaskrebs zu sein. Allerdings behielten die verbleibenden Nervenfasern auch unter der Behandlung ihre krebsfördernde Genaktivität bei. Was aber passiert, wenn der Tumor vollständig von seinen Nervenverbindungen abgeschnitten wird? Dies erreichten die Forscher, indem sie die Mäuse mit nab-Paclitaxel (zur Blockade sensorischer Nerven) und einem Neurotoxin zum Ausschalten der sympathischen Neuronen behandelten. Diese Kombination wirkte synergistisch und reduzierte die Tumormasse um mehr als 90 Prozent. „Das Ergebnis …
PressemitteilungHeidelberg, 14. Februar 2025Komplexe Evolution: Fortgeschrittene kognitive Fähigkeiten bei VögelnHeidelberger Forscher kartieren verantwortliche Gehirnregionen und gewinnen neue Erkenntnisse zu ihrer embryonalen und evolutionären EntwicklungDie Gehirne von Vögeln haben sich im Laufe der Evolution anders entwickelt als die Hirnstrukturen von Säugetieren. Wie bei einigen Vogeltierarten dennoch ähnliche kognitive Funktionen entstehen konnten, hat jetzt ein Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Henrik Kaessmann am Zentrum für Molekulare …
… der grundlegenden physikalischen Mechanismen, die die kollektive elektronische Bewegung in plasmonischen Teilchen im Subnanometerbereich steuern. „Das Verständnis dieser Mechanismen ist entscheidend für den Fortschritt auf dem Gebiet der Nanoplasmonik“, sagt Andrea Trabattoni, Forscher bei DESY und außerordentlicher Professor an der Leibniz Universität Hannover (LUH). In ihrer Studie nutzten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Methode der Attosekundenspektroskopie, um die Plasmonendynamik des am häufigsten vorkommenden Fullerens, C₆₀, …
… Ereignissen nachgewiesen und dabei bisher unerforschte Energiebereiche untersucht. "Dieser erste Nachweis eines Neutrinos im Bereich von Hunderten von PeV eröffnet ein neues Kapitel in der Neutrinoastronomie", sagt Paschal Coyle, KM3NeT-Sprecher zum Zeitpunkt des Nachweises und Forscher am IN2P3/CNRS in Frankreich. Ein Petaelektronenvolt (PeV) entspricht dabei 10^15 oder einer Billiarde Elektronenvolt. Neutrinos gehören zu geheimnisvollsten Elementarteilchen - sie haben keine elektrische Ladung, fast keine Masse und wechselwirken nur schwach mit Materie. …
… Innovationen kommen dadurch nicht zustande. Benner von den Grünen hakte hier ein: „Wir erleben, dass wir uns überregulieren.“ Er fordert einen Kulturwandel in Bezug auf eine schnelle und unkomplizierte Entscheidungsfindung. Darüber hinaus animierte er die Forscher, die Politik einzuladen und die Forschungsprojekte vor Ort und anfassbar vorzustellen.Nahezu alle Vertreterinnen und Vertreter der angewandten Forschung machten deutlich, wie schwierig die Finanzierung von Forschungsengagement auch im Mittelstand inzwischen ist. Alarmierend ist dabei die …
… Kombination der Felder stellt eine Herausforderung dar: „Je komplexer die Systeme werden, desto schwieriger ist es, die Sicherheit vor beispielsweise Hackerangriffen zu gewährleisten. Umso wichtiger ist es, zukünftige Kommunikationsnetze wie 6G widerstandsfähig zu gestalten.“Die Würzburger Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich zunächst damit, wie sich messen und bewerten lässt, ob ein Netz nachhaltig und energieeffizient arbeitet. Dafür entwickeln sie ein Framework: Auf dieser Basis können Parameter messtechnisch im laufenden System erfasst …
… die erforderliche Verkabelung eine Menge Wärme in die Kühlkammern transportiert, in denen sich die Qubits befinden. Aber das ist nicht möglich“, sagt Thomas Werner, ein Doktorand in der Fink-Gruppe am ISTA, Mit-Erstautor der Studie. Daher dachten die Forscher daran, einen elektrooptischen Wandler (Englisch, „transducer“) zu verwenden, der das optische Signal in eine Mikrowellenfrequenz umwandelt – ein elektrisches Signal, das die Qubits verstehen können. Als Antwort reflektieren die Qubits ein Mikrowellensignal, das der elektrooptische Wandler in …
… des Netzhautbilds zeigt: Goldfische passen ihre Augenbewegungen dynamisch so an, dass das Bild des voranschwimmenden Fisches konstant im Zentrum ihrer Netzhaut bleibt“, schildert Ruiheng Wu, Erstautor der zugehörigen Publikation im Fachjournal Communications Biology. Zudem bemerkten die Forscher Anzeichen für eine „negative Synchronisierung“ der Augen, also dass sich die Augen in entgegengesetzte Richtungen drehen, anstatt sich parallel auszurichten: Wenn das linke Auge etwa den Nachbarfisch in den Fokus nimmt und dessen Bewegungen verfolgt, dreht …
… sogenannten MINT-Fächern wie etwa Physik sind immer noch in der Minderheit, woran der jährliche Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11. Februar erinnert. Aber in der PTB ist Tanja Mehlstäubler durchaus in guter Gesellschaft: Es gibt hier viele herausragende Forscherinnen. Die PTB wird viele von ihnen in ihrer Instagram-Serie „Meet the PTBists“ vorstellen, in der es um interessante Frauen und Männer in der PTB geht. Die Physik ist Tanja Mehlstäublers große Leidenschaft. Die Begeisterung ist ihr anzumerken, wenn sie von …
… topologische Ladung der Oberflächenplasmonen im Experiment beschreibt, wie oft Feldvektoren sich um das Zentrum des Wirbels drehen, wenn man einmal um den Wirbel herumläuft. Die topologische Ladung bleibt konstant, ist also eine stabile Symmetrieeigenschaft der Plasmonen. Die Forscher zeigten, dass diese die topologische Ordnung von sogenannten „Skyrmionen“ annehmen, eine Art von Wirbeln, die sich wie Teilchen verhalten.Fünfzählige Symmetrie„Dann hatte ich die Idee, die nanometerdünnen Kerben in Form eines Fünfecks anzuordnen", erzählt Giessen. Das ist …
… ein Bericht über eine bi-nationale Tagung der U15 Deutschlands und Kanadas von Enrico Schleiff, Katharina Meyer und Johannes Müller. - Ein offener Ausstellungsraum für die Universität: Das Schopenhauer-Studio in der Universitätsbibliothek.Forschung - Goethe, Deine Forscher: Porträt der Informatikerin Haya Schulmann. - Erster Quantencomputer Hessens an der Goethe-Universität: „Baby Diamond“ wurde Mitte Dezember in Betrieb genommen.- „Wolkenmaschine“ Regenwald: Vom Wald im Amazonas-Gebiet ausgedünstetes Isopren trägt zur Wolkenbildung bei. - „Kritische …
… Beispiel für die Exzellenz der Frankfurter und Darmstädter Wissenschaftler*innen in der Erforschung von Neutronensternen darstellt – einem zentralen Fokus des hessischen Clusterprojekts ELEMENTS.“ Mithilfe von Simulationen, die die Gesetze der Allgemeinen Relativitätstheorie berücksichtigen, konnten die Forscher zeigen, dass die Analyse des „langen Abklingens“ hilft, Unsicherheiten bei der Beschreibung von Materie unter extrem hohen Dichten zu verringern – einem Bereich, für den es bislang keine direkten Messungen gibt. „Dank Fortschritten in der …
… Philipps-Universität in der exzellenten und international sichtbaren Spitzenforschung an. Dazu gehört vor allem die Exzellenzstrategie des Bundes. Dort fallen im Mai die Förderentscheidungen. Mit im Rennen ist das Marburger Cluster „M4C“ (Microbes for Climate), an dem Bange auch als Forscher beteiligt ist.Der 47-jährige Biochemiker Gert Bange ist seit 2018 Professor an der Philipps-Universität Marburg und war von 2019 bis 2022 stellvertretender geschäftsführender Direktor von SYNMIKRO. Dem Senat gehört Bange seit 2019 an. Nach seinem Studium der Biochemie in …
Das Förderformat der Hector Fellow Academy richtet sich an besonders talentierte junge Forscher*innen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Medizin oder der Psychologie, die ihr wissenschaftliches Profil bereits geschärft und ihre ersten Karriereschritte gemacht haben. Diese können sich einmal im Jahr für den Hector Research Career Development Award (Hector RCD Award) bewerben. Wer die Jury überzeugt, erhält neben einer einmaligen Unterstützung seiner Forschung in Höhe von 25.000 Euro auch die Finanzierung einer Promotionsstelle inklusive …
… beeindruckt die JMU in diesem Bereich mit dem Leistungsindikator „Research Quality“. Hier belegt sie mit 96,1 von 100 möglichen Punkten Platz eins in Deutschland (Rang 16 weltweit). Dieses Ergebnis unterstreicht die exzellenten Leistungen der Würzburger Forscherinnen und Forscher im Fachbereich „Life Sciences“, zu dem unter anderem die Fächer Biologie, Biochemie und Biotechnologie gezählt werden. Medizin und Psychologie weiter auf ErfolgskursDie Fachbereiche Medizin und Psychologie erzielen ebenfalls hervorragende Platzierungen. In beiden Feldern …
… TROPOS ergänzt, welches die räumliche Variabilität der solaren Bestrahlungsstärke an der Erdoberfläche besser erfasst. Dieses Pyranometer-Messnetz hat zuletzt 2023 die kleinskalige Variabilität des Sonnenlichts in den USA erfasst. Dutzende dieser kleinen Strahlungsmessgeräte wollen die Forscher 2026 auf und um das Observatorium in Lindenberg installieren, um die solare Einstrahlung am Boden im Sekundentakt zu erfassen und mit den Satellitenbeobachtungen und Modellergebnissen zu vergleichen. Außerdem kommen neue In-situ-Messmethoden der Leibniz Universität …
Die wegweisende Studie „Global meta-analysis shows action is needed to halt genetic diversity loss”, die soeben in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde, ist das Gemeinschaftswerk eines internationalen Teams von mehr als 50 Forscherinnen und Forschern:https://www.nature.com/articles/s41586-024-08458-xDie analysierten Daten erstrecken sich über mehr als drei Jahrzehnte (von 1985 bis 2019) und decken 628 Arten von Tieren, Pflanzen und Pilzen aus allen terrestrischen und den meisten marinen Regionen der Erde ab. Zwei Drittel der …
… vielfältige Temperaturnischen auf, um den dort lebenden Arten Schutz zu bieten. Ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Bedürfnisse von Arten helfe deshalb, jene Ökosysteme zu identifizieren, die am meisten Aufmerksamkeit und Schutz benötigen, so die Forscherinnen und Forscher.„Der gefundene Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit des Klimawandels und der Geschwindigkeit des Arten-Austauschs, hilft uns besser zu verstehen, wie sich wandelnde Temperaturen verschiedene Ökosysteme verändern“, sagt Senior-Autor Dr. Shane Blowes von iDiv und …
… induziert und ihre genetischen und epigenetischen Folgen direkt nach ihrer Entstehung analysiert werden. Um die Auswirkungen von Chromosomen-Inversionen auf den epigenetischen Zustand des Chromatins und die Aktivität von Genen aufzuklären, nutzte das Forscherteam des IPK und des KIT CRISPR/Cas-gestütztes „Chromosomen-Engineering“. Mit dieser Technik wurden in der Modelpflanze Arabidopsis thaliana unterschiedlich große Inversionen erzeugt. Der epigenetische Zustand dieser Linien wurde anschließend mit dem von Wildtyp-Pflanzen verglichen. Außerdem …
… nicht bekannt.Für ihre Studien kombinierte das Team verschiedene molekulargenetische, zellbiologische und biochemische Methoden. Die Untersuchung der Ausbreitung von Kalziumsignalen in Geweben erfolgte in transgenen Pflanzen der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana), in denen die Forscher Biosensorproteine für Kalzium mittels hochauflösender Mikroskopie untersuchten. Für weitere Untersuchungen wurden menschliche Zellkulturen verwendet, in denen der pflanzliche Signalweg nachgebaut wurde.Von der Universität Münster war neben der AG Kudla die Gruppe …
… Tools hilfreich. Unterschiedlichste Informationen, Messwerte und Bilddaten müssen hierbei in Zusammenhang gebracht werden. Lernfähige Algorithmen können diesen Prozess unterstützen und anhand von Datenbanken analysieren, welche Ursachen typischerweise hinter den Beschwerden stecken. »Wir als Forscher:innen können helfen, die Daten zu strukturieren, Muster zu erkennen und mögliche Diagnosen zu finden oder auszuschließen«, erklärt MEVIS-Mathematikerin Rieke Alpers. »Dadurch können wir die Entscheidung der Ärztin oder des Arztes unterstützen, wobei …
… Plazenta ist die Hauptursache für Wachstumsverzögerungen des Fetus.“ Um besser zu verstehen, wie es zu solchen Fehlbildungen kommen kann, hat Augustin mit seinem Team nun auf der Ebene einzelner Zellen räumlich aufgeschlüsselt die Blutgefäße der Maus-Plazenta untersucht. Die Forscher konzentrierten sich dabei auf die Endothelzellen, die das Innere der Blutgefäße auskleiden und bei der Neubildung von Blutgefäßen eine entscheidende Rolle spielen. Ins Visier nahmen sie die Endothelzellen aus demjenigen Bereich der Maus-Plazenta, der den Chorionzotten beim …
… Supraleitung, bei der Elektronen nahezu widerstandslos durch Materialien fließen. "Derartige Effekte spielen eine große Rolle für die nächste Generation der Elektronik. Meine Kernkompetenz liegt in der Beschreibung und Vorhersage derartiger Eigenschaften", sagt Lounis.Sein Know-how bringt der Forscher in verschiedene Forschungsverbünde der MLU ein: Dazu gehört vor allem das geplante "Center for Chiral Electronics", mit dem sich die MLU gemeinsam mit der Freien Universität Berlin, der Universität Regensburg und dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik …