… pigeon (Columba livia). Journal of Comparative Neurology 2016; 524(2): 343-361.Julia Weiler: Mit EEG-Haube zuhause romantisch sein. Ruhr-Universität Bochum13.01.2021 (aufgerufen am 10.12.2025) Julia Weiler: Was im Gehirn passiert, wenn wir über Geld oder Nahrung entscheiden. Ruhr-Universität Bochum 26.04.2024 (aufgerufen am 09.01.2026) Ruhr-Universität Bochum: Forscher züchten kleine Lungen für die Sars-Cov-2-Forschung. 28.05.2020 (aufgerufen am 09.01.2026)Ruhr-Universität Bochum: Alzheimer im Mini-Gehirn. 30.04.2019 (aufgerufen am 09.01.2026)
… eine leistungsstarke Ionenquelle entwickelt, die bahnbrechende Messungen des Kohlenstoffkerns ermöglicht.Wie groß ist ein Atomkern? Die Frage scheint einfach, doch eine präzise Antwort darauf zu finden, gehört zu den größten Herausforderungen der modernen Physik. Forscher der Technischen Universität Darmstadt sind der Lösung nun einen großen Schritt näher gekommen: Mithilfe fortschrittlicher Lasertechnologie und einer hochspezialisierten Ionenquelle von DREEBIT hat das Team die Größe des Kohlenstoff-13-Kerns mit rekordverdächtiger Genauigkeit gemessen, …
… führenden Fachzeitschriften für naturwissenschaftliche Forschung. PNAS veröffentlicht begutachtete Beiträge aus Biologie, Medizin, Physik und verwandten Disziplinen und zählt zu den weltweit meistzitierten wissenschaftlichen Journalen. An der Studie waren Forscherinnen und Forscher der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Universität Oxford, des Leibniz-Instituts für Neurobiologie in Magdeburg und der Universität Pisa beteiligt. wissenschaftliche Ansprechpartner:Andrew J. ParkerInstitut für BiologieOriginalpublikation:Link zur Originalstudie: …
… großen Dotter im embryonalen Zellinneren gibt es eine geometrische Einschränkung. Wie kann ein kontraktiles Band mit freien Enden stabil bleiben und genügend Kraft erzeugen, um diese riesigen Zellen zu teilen?“, fragt Alison Kickuth, kürzlich promovierte Forscherin aus der Brugués-Gruppe am Exzellenzcluster Physics of Life (PoL) und Erstautorin der Studie. Ihre in einer wegweisenden Arbeit in Nature veröffentlichten Experimente liefern nun eine Antwort auf diese Frage.Die Forschungsgruppe untersuchte Zebrabärbling-Embryonen, deren große, dotterreiche …
… sehr rasch vermehren. Diese Kalli wiederum bestehen aus pflanzlichen Stammzellen, die normalerweise bei der Bildung der Seitenwurzeln aktiviert werden und sich dann zu teilen beginnen.“ Mit genetischen Versuchen in Mais und weiteren Analysen konnten die Forscher zeigen, dass diese Entdeckung sehr wahrscheinlich auch für den natürlichen Wirt von Ustilago maydis gilt.Blattschädling zweckentfremdet Wurzel-ProgrammUstilago scheint also ein Programm für die Seitenwurzelbildung zu kapern, um in den Mais-Blättern die Zellteilungsaktivität zu erhöhen und …
… welche Gebäude von den Starkregen-Wassermassen besonders gefährdet sind, hat er gemeinsam mit seinem Doktorvater Professor Thielen eine spezielle Software entwickelt: „Gebäudeschutz ist Menschenschutz. Denn in den Gebäuden halten sich die Menschen bei Starkregen auf.“Die Software der beiden Forscher macht es möglich, für frei gewählte Gebiete sogenannte Gefahrenkarten zu erstellen. Die Nutzer zeichnen die zu analysierende Fläche auf einer Karte ein und können angeben, ob sie das Überschwemmungsrisiko für die Gebäude oder auch die Fließrichtungen …
… wird bis 2028 mehr als die Hälfte des Stroms, den Rechenzentren verbrauchen, nur für KI eingesetzt.Der schnelle Fortschritt der digitalen Revolution droht, an einem nicht mehr zu deckenden Energiebedarf zu scheitern. Daher suchen Forscherinnen und Forscher weltweit nach alternativen Technologien für die mikroelektronischen Schaltkreise: Sie müssen nicht nur etwas, sondern sehr viel energieeffizienter arbeiten als die bisher verwendeten Chips. Forschungsprojekt neuroNODE für ultraschnelle, extrem energiesparende Mikroelektronik-KomponentenFührende …
… Universität Wien.Zugleich weisen moderne Jaguare insgesamt geringere genetische Vielfalt und erhöhte Inzuchtwerte auf als historische Tiere. Besonders niedrige Inzucht findet sich im südamerikanischen Tiefland, während die Hochland-Population die geringste Immungenom-Vielfalt zeigt. Laut den Forscher:innen sind die geringere genetische Vielfalt und die höheren Inzuchtwerte bei modernen Jaguaren im Vergleich zu historischen Tieren besorgniserregend. „Besonders im Hochland ist die Vielfalt in Immungenen reduziert, während das Tiefland die niedrigste …
… 2021 mit diesem Thema (Dynamic cell contacts between periportal mesenchyme and ductal epithelium act as a rheostat for liver cell proliferation, Cordero-Espinoza, Lucía et al., Cell Stem Cell, Volume 28, Issue 11). In dieser Studie entwickelten die Forscher ein Leberorganoid, bestehend aus zwei Zelltypen, Cholangiozyten und Mesenchymzellen. Allerdings fehlten noch andere wichtige Zelltypen – vor allem Hepatozyten, die Zellen, die den größten Teil der Lebersubstanz ausmachen. Dieses Jahr gelang es der Forschungsgruppe von Meritxell Huch bereits, …
… Singvögeln in Offshore-Windparks untersucht werden.“ Auf diese Weise wolle man die Reaktion von Singvögeln auf Windparks sowie deren Flugrouten ermitteln. Als Monitoringgebiet dienen vier Offshore-Windparks des sogenannten „Helgoland-Wind“(HelWin)-Clusters nördlich von Helgoland.Forscher hoffen auf wertvolle Daten durch innovative Radiotelemetrie-ErfassungsmethodeDas Prinzip des aus Kanada stammenden Motus-Systems: Die 0,2 Gramm leichten individuell codierten Sender werden an Rücken und Beinen der Vögel mithilfe elastischer Schlaufen angebracht. …
… Form von Rettungsdecken.An Bord der Raumfahrzeuge schützt die Superisolation die Elektronik vor Temperaturschwankungen. «Für Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn beträgt der Temperaturunterschied zwischen der sonnenab- und der sonnenzugewandten Seite rund 150 Grad», sagt Empa-Forscherin Barbara Putz. «Elektronik funktioniert aber am besten bei Raumtemperatur von 25 Grad Celsius.» Da sie unmittelbar den Weltraumbedingungen ausgesetzt ist, muss die Superisolation selbst Einiges aushalten können. Als Polymerbasis wird für die Dünnschichtstruktur meist …
… die Alpen, der Kaukasus, die Rocky Mountains, die Anden sowie afrikanische Gebirge in niederen Breitengraden. «In diesen Regionen werden in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren voraussichtlich mehr als die Hälfte aller Gletscher verschwinden», sagt Lander Van Tricht, der als Forscher an der Professur für Glaziologie der ETH Zürich und der Forschungsanstalt WSL arbeitet. Wie viele Gletscher in den Alpen überleben? Das Tempo des Gletscherschwunds hängt vom Ausmass der Erderwärmung ab. Aus diesem Grund haben die Forschenden den Gletscherrückgang mit …
… Nutzen. In diesen herausragenden Talenten steckt genau das Innovationspotenzial, das wir als Gesellschaft und Innovationsstandort brauchen“, sagt Prof. Dr. Cornelia Denz, Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring.Die Auszeichnung richtet sich an Forscher:innen aus den Natur- und Technikwissenschaften in frühen Karrierephasen und ist mit einem Preisgeld von jeweils 10.000 Euro dotiert. Die Werner-von-Siemens-Fellows werden von Mitgliedern des Stiftungsrats, darunter Träger:innen des Werner-von-Siemens-Rings, vorgeschlagen …
… Faktor in den Fokus der Schädlingsbekämpfung.Das Forschungsteam kombinierte Keim- und Wachstumsversuche unter streng kontrollierten Bedingungen mit verschiedenen Mikroskopietechniken, um die Entwicklung der jungen Pflanzen direkt zu beobachten. Zur Bestimmung der gelösten Stoffe setzten die Forscherinnen und Forscher eine besonders empfindliche Analysemethode (UHPLC-MS/MS) ein, mit der sich winzige Mengen verschiedener Moleküle präzise messen lassen. Zusätzlich erhoben sie, welche Gene zu welchem Zeitpunkt in den Zellen eingeschaltet werden und die …
… den Ladungssammelschichten transportiert werden. Auf pyramidenförmig strukturierten Siliziumoberflächen neigen herkömmliche SAMs mit einfachen Alkylketten jedoch dazu, ungleichmäßig zu aggregieren. Das schränkt die Leistungsfähigkeit der Zellen ein.Um dieses Problem zu lösen, entwickelten die Forscherinnen und Forscher ein spezielles Molekül. Seine besondere Struktur verbessert den Ladungstransport selbst auf rauen Oberflächen und schafft damit die Grundlage für eine stabile Grenzfläche.Bei Analysen machte das Team eine überraschende Beobachtung: …
… von ganzem Herzen zum Leibniz-Preis! Dass auch in diesem Jahr wieder zwei Leibniz-Preise an Forschende aus Baden-Württemberg gehen, ist eine herausragende Bestätigung für die Exzellenz unseres Wissenschaftsstandorts. An unseren Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen arbeiten Forscherinnen und Forscher auf anerkannt internationalem Spitzenniveau an den für die Zukunft relevanten Themen.“• Prof. Dr. Klaus Blaum hat das Ziel, fundamentale physikalische Konstanten exakter zu bestimmen, elementare Symmetrien und Kräfte der Natur genauer zu …
… Himmel verglüht.TU Berlin: Studierende machen echte RaumfahrtDie TU Berlin ist unter den weltweit führenden Universitäten, die die meisten eigenen Satelliten ins All gebracht hat. TUBIN steht exemplarisch für dieses Erfolgsmodell: Am Fachgebiet Raumfahrttechnik haben Student*innen und Forscher*innen einen eigenen Satelliten entworfen, gebaut und über Jahre betrieben – von der ersten Idee bis zum nahenden letzten Funksignal.Damit werden Raumfahrt und Weltraumtechnik an der TU Berlin direkt erlebbar: Wer hier studiert, kann an echter Weltraumforschung …
TU-Forscher und Co-Direktor des BIFOLD wird mit dem renommiertesten Forschungsförderpreis in Deutschland geehrt // Fördersumme 2,5 Millionen Euro // insgesamt 10 Preisträger*innen 2026Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Preisträger*innen des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises bekanntgegeben, der als die höchste Auszeichnung für Forschende in Deutschland gilt. Unter den 10 Preisträger*innen ist Prof. Dr. Klaus-Robert Müller, Leiter der „Machine Learning Group“ und Co-Direktor des „Berlin Institute for the Foundations …
… fällt es schwer, sich neue Erfahrungen vorzustellen. „Wenn Gedächtnis und Vorstellungskraft so ähnlich sind, dann sollten Menschen theoretisch in der Lage sein, aus rein imaginären Ereignissen zu lernen“, sagt Benoit.Um diese Theorie zu testen, rekrutierten die Forscher 50 Personen für eine Studie mit bildgebenden Verfahren. Im Mittelpunkt der Experimente stand der „Belohnungsvorhersagefehler“, ein Phänomen, das entscheidend dazu beiträgt, dass Menschen Präferenzen entwickeln, Gewohnheiten bilden und lernen.Das läuft ungefähr so ab: Wir begegnen …
… sie in terrestrischen Lebensräumen auf Veränderungen reagieren“, erklärt Dr. Jörg Albrecht vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum Frankfurt.In einer neuen Studie hat Albrecht gemeinsam mit einem internationalen Team aus 18 europäischen und kanadischen Forscher*innen erstmals umfangreiche ökologische und paläoökologische Daten zu sieben Bärenarten – den größten landlebenden Raubtieren – kombiniert. „Im Gegensatz zu den meisten anderen großen Raubtieren bevorzugen Bären eine vergleichsweise eiweißarme Ernährung. Die meisten Arten …
… einer Brennkammer aus Quarzglas, in der wir die thermoakustischen Instabilitäten gut beobachten können“, so Orchini. Die Gase darin geraten dabei so in Schwingung, dass man im Versuchsraum nur mit Gehörschutz arbeiten kann. In seinem ERC-Projekt will sich der Forscher nun direkt mit einem der gängigsten Brennertypen in Gaskraftwerken beschäftigen, dem sogenannten „Can-annular Combustor“. Er besteht aus einzelnen Brennkammern (can = Dose), die untereinander durch ein gasführendes Ringrohr verbunden sind. „Ich möchte das Auftreten der Instabilitäten in …
… erhält Prof. Dr. Lutz Greb, Wissenschaftler am Anorganisch-Chemischen Institut der Universität Heidelberg, eine hochdotierte Förderung des Europäischen Forschungsrates (ERC). Der Chemiker wird mit einem ERC Consolidator Grant ausgezeichnet. Der Grant geht an junge Forscherinnen und Forscher, die bereits eine wissenschaftliche Erfolgsbilanz vorweisen können und einen exzellenten Forschungsvorschlag vorgelegt haben. Mit seinem Team wird Prof. Greb untersuchen, wie durch den Einfluss molekularer Deformation seltene Metalle in katalytischen Prozessen …
… der 3.121 eingereichten Bewerbungen auf Consolidator Grants, die Erfolgsquote lag bei rund elf Prozent.„Dass sich gleich fünf Tübinger Bewerbungen in der europaweit harten Konkurrenz um die Consolidator Grants durchgesetzt haben, ist ein beachtlicher Erfolg. Die herausragenden Forscherinnen und Forscher beweisen großen Ideenreichtum, der das Potenzial für echte Innovationen im medizinischen Bereich oder auch im maschinellen Lernen in sich trägt“, sagt die Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann.Die neuen …
… „Wir haben festgestellt, dass αKNL2 durch SUMO-Proteine modifiziert wird, und dann gezeigt, wie diese SUMOylierung seine Funktion beeinflusst“, erklärte Manikandan Kalidass, Erstautor der Studie. Mithilfe biochemischer Experimente und computergestützter Analysen kartierten die Forscher außerdem spezifische SUMO-Bindungsstellen im C-terminalen Bereich (am Ende der Proteinkette) von αKNL2.In einem nächsten Schritt untersuchte das IPK-Forschungsteam, was passiert, wenn diese SUMO-Bindungsstellen verändert werden und αKNL2 nicht mehr richtig SUMOyliert …
… Kinder wie Jugendliche zugleich auf den sinnvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz vorbereiten. Mit diesem Anspruch übernimmt die Germanistin Prof. Dr. Karina Becker die Professur für Fachdidaktik Deutsch an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Forscherin wird neue Konzepte für einen diversitätsorientierten Deutschunterricht entwickeln und zugleich untersuchen, wie Künstliche Intelligenz Lehrkräfte künftig bei der Planung und Gestaltung von Unterricht unterstützen und sinnvoll in der Lehrkräfteprofessionalisierung eingesetzt werden …
… geprägt. Zu seinen zentralen Forschungsgebieten zählen Lernen aus Beispielen, instruktionale Erklärungen, Selbsterklärungen, multimediales Lernen, Lernstrategien, Lernen mit Lerntagebüchern sowie das pädagogische und psychologische Wissen von Lehrkräften.„Alexander Renkl ist eine eminent bedeutende Forscherpersönlichkeit, die durch differenzierte theoretische und empirische Analysen entscheidend dazu beigetragen hat, Lernprozesse zu verstehen und besser zu gestalten“, betonte Dekan Josef Nerb in seiner Laudatio. Seine Arbeiten prägten nicht nur Generationen …
… des Produkts, nicht die Methode der Züchtung. Die DFG begrüßt ausdrücklich, dass damit eine streng verfahrensbezogene Regulierung überwunden wird, da diese Forschung und Innovation bislang erheblich eingeschränkt hat. Mit dem neuen Rechtsrahmen erhalten Forscher*innen sowie Züchter*innen in Deutschland und Europa verlässliche Perspektiven. Er erleichtert Freilandexperimente, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und schafft Voraussetzungen für die Entwicklung robusterer, nachhaltig produzierter Nutzpflanzen, die zu den Zielen des European Green Deal und …
… passiert dies schnell, der Übergang von fest zu flüssig ist unmittelbar. Sehr dünne Materialien halten sich jedoch nicht an diese Regeln. Dort entsteht ein außergewöhnlicher Zustand zwischen fest und flüssig: die hexatische Phase. Nun gelang es Forscher*innen der Universität Wien diese exotische Phase in einem atomar dünnen Kristall direkt zu beobachten. Mit Hilfe modernster Elektronenmikroskopie und neuronalen Netzen filmten sie einen durch Graphen geschützten Silberiodid-Kristall beim Schmelzen. Ultradünne, zweidimensionale Materialien ermöglichten es …
… Stadtteil-Historiker haben zu Barbara Klemms berühmten großformatigen Uni-Fotos in der U-Bahn-Station Bockenheimer Warte recherchiert.- Innovectis feiert 25-Jähriges: Auf der Jubiläumsfeier wurden herausragende Forschungsprojekte mit dem Goethe-Innovationspreis ausgezeichnet.Forschung - Goethe, Deine Forscher: Severin Irl, Physischer Geograph. - Der Tanz am absoluten Nullpunkt: Frankfurter Physiker*innen fotografieren erstmals die quantenmechanische Nullpunktbewegung in einzelnen Molekülen.- Gefahren des digitalen Bezahlens: Die Soziologin Barbara Brandl untersucht …
… reagieren verschieden auf Nitrifikationsinhibitoren, die in vielen Ländern zur Begrenzung von Düngerverlusten eingesetzt werden. "Zu wissen, welche Nitrifikanten wo und wie häufig vorkommen, ist daher zentral für eine wirksame und nachhaltige Landwirtschaft", betonen die Wiener Forscher. Anthropogener Einfluss im Mikrobiom ablesbarDie Studie dokumentiert auch, dass der Grad menschlicher Nutzung – etwa intensive Bewirtschaftung – sich deutlich in den mikrobiellen Profilen widerspiegelt. Gestörte Lebensräume zeigen zwar lokal hohe Vielfalt, sind aber …
… können, die jene Strukturen erzeugen.HintergrundinformationenDie hier beschriebenen Ergebnisse wurden veröffentlicht als Natalia Engler et al., „Characterization of debris disks observed with SPHERE“, in der Fachzeitschrift Astronomy and Astrophysics. DOI: 10.1051/0004-6361/202554953Die beteiligten MPIA-Forscher sind Gaël Chauvin, Thomas Henning, Samantha Brown, Matthias Samland und Markus Feldt in Zusammenarbeit mit Natalia Engler (ETH Zürich), Julien Milli (CNRS, IPAG, Université Grenoble Alpes), Nicole Pawellek (Universität Wien), Johan Olofsson …
… einem solchen Ferromagneten alle „atomaren Stabmagnete“ parallel zueinander ausgerichtet. Ferromagnetische Materialien werden heute in vielen Anwendungen genutzt, vom Kompass und magnetischen Sensoren bis hin zu magnetischen Datenspeichern. Vor fast 100 Jahren entdeckte der französische Forscher Louis Néel, dass in der Natur aber auch viele Materialien vorkommen, in denen die „atomaren Stabmagnete“ auf benachbarten Plätzen im Kristallgitter entgegengesetzt zueinander ausgerichtet sind. Diese bezeichnete er als Antiferromagnete und wurde 1970 u.a. …
… heuristischen Algorithmen ermittelt die Software die Straßenbreite in einem regelmäßigen Raster mit einer Genauigkeit von wenigen Zentimetern. »Ein Knopfdruck genügt, und KI4Straßenbreite berechnet innerhalb von wenigen Minuten im Abstand von zwei Metern die Fahrbahnbreite«, sagt der Forscher.Reiterer und sein Team können KI4Straßenbreite problemlos für jede Stadt anpassen und entsprechende Aufträge umsetzen. »Wir können Städten und Kommunen sogar eine Gesamtlösung anbieten – von den Messfahrzeugen, die wir ebenfalls bauen und individuell für unsere …
… Ablenkungswinkel zwischen den Kristallen bestimmen also, um welches potenziell radioaktive Material es sich handelt und wo dieses im Raum zu finden ist. „Teilchen des gleichen Elements tragen immer die gleiche Energie, wodurch man sie eindeutig zuordnen kann“, fährt der JMU-Forscher fort. Die Kamera gebe am Ende der Messung und mit Hilfe der Rechenleistung von Supercomputern ein detailliertes 3D-Bild des Raumes aus, auf dem alle strahlenbelasteten Stellen aufleuchten. Somit könne gezielt und sicher unbelastetes von belastetem Material unterschieden und abgebaut …
… das Leben in all seiner Komplexität zu verstehen“, sagt sie. Sie will darin nicht nur wissenschaftliche Entdeckungen, sondern auch den Prozess und die Schaffung von Wissenschaft zu dokumentieren. „Ich freue mich darauf, dieses Projekt im Dialog mit den HITS-Forschern zu entwickeln und einen Blick auf die Metaebene der wissenschaftlichen Methode zu gewinnen, der für eine Reporterin von außen ansonsten nicht möglich ist, insbesondere für eine unabhängige Journalistin aus dem globalen Süden.“Das Programm „HITS Journalist in Residence“Das „Journalist …
… insgesamt 4,34 Millionen Euro.Edition Wissenschaftliche Software (Standorte in Aachen, Bielefeld/Halle und München)(Gemeinschaftsprojekt der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina)Die Digitalisierung verändert unsere Welt. Das gilt in besonderem Maße für die Wissenschaft. Nahezu jede Disziplin ist heute digitalisiert. Computersimulationen, auf Algorithmen basierende Analysen großer Datenmengen und Verfahren der Künstlichen …
… Welle bildet, die weder Schallwelle noch Spinwelle ist. Spin und Schall lassen sich in dieser Anregung nicht mehr trennen, sondern koexistieren.“, führt Kevin Künstle, Erstautor der Studie, aus.Akustische Filter und ferrimagnetische Isolatoren vereintInsbesondere ist es den Forschern gelungen zu zeigen, dass diese chimäre Welle zeitlich periodisch zwischen Schall- und Spinzustand oszilliert. Die charakteristische Übergangsfrequenz dieser Oszillation – die sogenannte Rabi-Frequenz – ist dabei deutlich größer als alle Verlustraten im System. Das ist …
… in Krisenzeiten Orientierung bieten kannJournalistin Vanessa Vu übernimmt aktuelle Nature Marsilius Gastprofessur an der Universität HeidelbergIn einer Welt im Kriegs- und Krisenmodus wächst die Verunsicherung – und viele erwarten Orientierung von der Wissenschaft. Wie Forscherinnen und Forscher in Zeiten globaler Krisen zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen können, ist zentrales Thema der aktuellen Nature Marsilius Gastprofessur für Wissenschaftskommunikation, die Vanessa Vu im Wintersemester 2025/2026 übernimmt. Die Journalistin wird an der …
Hyperthermophile Archaeen sind wahre Überlebenskünstler. Sie wachsen in kochend heißen Quellen und brodelnden Tiefsee-Schloten – Bedingungen, die für nahezu alle anderen Lebewesen tödlich wären. Regensburger Forscherinnen und Forscher am Deutschen Archaeenzentrum und Regensburger Zentrum für Biochemie haben als Teil eines internationalen Forschungsteams nun einen weiteren Aspekt entdeckt, warum hyperthermophile Archaeen so ungewöhnlich robust sind: Diese Mikroorganismen sind in der Lage, ihre Proteinfabriken, die Ribosomen, gezielt an extreme Temperaturen …
… dem Handgepäck am Flughafen: Sie erlaubt einen zerstörungsfreien Blick ins Innere. «Unsere Analyse erstreckt sich über mehrere Grössenordnungen, von der gesamten Trägerstruktur des Satelliten bis hin zu Materialuntersuchungen auf der Nanometer-Skala», sagt Empa-Forscher Robert Zboray, Erstautor der Publikation. Dabei fanden die Forschenden mehrere Defekte, etwa Risse in den Kunststoff-Verstrebungen von «EURECA» sowie Brüche und Verformungen in den untersuchten wissenschaftlichen Instrumenten.«Satelliten sind im Weltall starker Strahlung, grossen …
… Brandenburg ist uns wichtig – durch ein Citizen Science Projekt, in dem SchülerInnen der 9. und 10. Klassen Daten zur dialektalen Variation im Bundesland sammeln werden.“Für diese interdisziplinäre Arbeit bringt der SFB 1287 12 Forscherinnen und 14 Forscher aus der formalen Linguistik, der Computerlinguistik, der Neuro- und Psycholinguistik, den Einzelsprachstudien (Germanistik, Romanistik, Slavistik), der Psychologie, sowie den Bildungswissenschaften zusammen. Die Abteilungen der Humanwissenschaftlichen und Philosophischen Fakultät der UP arbeiten …
Die Forscher*innen der „Clarivate Highly Cited“-Liste zeichnen sich durch einen bedeutenden und weitreichenden Einfluss in ihren Forschungsgebieten aus. Jede ausgewählte Forscher*in hat mehrere vielzitierte Publikationen verfasst, die in den letzten elf Jahren in der Web of Science Core Collection zu den meistzitierten Publikationen ihres Fachgebiets und Erscheinungsjahres im obersten Prozentbereich (nach Zitationen) gehören. Von der TU Berlin sind 2025 die folgenden Wissenschaftler gelistet: Prof. Dr. Steve Albrecht, Prof. Dr. Felix Creutzig, Prof. …
FRANKFURT. Universitätspräsident Prof. Enrico Schleiff gratuliert den beteiligten Forscherinnen und Forschern zum erfolgreichen Antrag: „Ein neuer Sonderforschungsbereich ist eine sehr erfreuliche Nachricht für die Goethe-Universität - und in diesem Fall für die Bildungsgerechtigkeit in unserem Land! Mir ist bewusst, wieviel Energie, Kreativität und Ausdauer für ein solches Großprojekt schon im Voraus erforderlich sind. Aber es hat sich gelohnt! Und es muss dringend erforscht werden, warum die Bildungschancen in Deutschland offenbar immer noch nicht …
Im Jahr 1882 gehörte der französische Naturforscher Camille Viguier zu den Ersten, die die Existenz eines magnetischen Sinnes vermuteten. Seine Vermutung erwies sich als richtig: Viele Tiere – von Fledermäusen über Zugvögel bis hin zu Meeresschildkröten – nutzen das Magnetfeld der Erde zur Orientierung. Doch trotz jahrzehntelanger Forschung wissen Wissenschaftler noch immer erstaunlich wenig über den Magnetsinn. Wie nehmen Tiere Magnetfelder wahr? Welche Schaltkreise im Gehirn verarbeiten diese Informationen? Und wo im Körper befindet sich dieses …
… JGU, Prof. Dr. Stefan Müller-Stach. „Unser Dank gilt den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die mit ihren herausragenden Forschungsleistungen diese Sonderforschungsbereiche ermöglichen.“„Ich freue mich sehr über die großen Erfolge der engagierten Forscherinnen und Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie ihrer Partnerinnen und Partner an den kooperierenden Einrichtungen“, sagt Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch. „Die Förderentscheidungen der DFG zeigen eindrucksvoll, welches hohe wissenschaftliche …
… Transferprojekte bewilligt. Die Projekte werden mit insgesamt rund 5 Millionen Euro gefördert. Die in allen bewilligten Projekten beteiligten Anwendungspartner kommen aus einer Vielzahl verschiedener Branchen (u.a. Automobilbau, Maschinenbau, Prüftechnik) und unterstützen die Forscher*innen mit eigenen Mitteln. Die in den Transferprojekten gewonnenen Erkenntnisse sollen in die jeweiligen Verbünde zurückfließen und bereichern somit auch die dortige Grundlagenforschung.Die Transferprojekte des seit 2014 geförderten SFB „Bauteilpräzision durch Beherrschung …
… Beteiligung an JUNO wird von Gruppen der Universität Hamburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Universität Tübingen, der RWTH Aachen, der Technischen Universität München und des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung getragen.An dieser höchst internationalen Zusammenarbeit waren Forscher des Exzellenzclusters PRISMA+ der JGU aktiv an der neuesten Datenanalyse beteiligt. Zu diesen Gruppen gehören das Team von Prof. Dr. Dr. Livia Ludhova, die auch Mitglied des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt ist, sowie …
… einem Treffen von Künstler*innen und Forschenden und einem Austausch über wissenschaftliche und künstlerische Ansätze, entschied sich das NTC-Team für Louise Ward Morris.Noch vor Beginn ihrer Residency reiste die Künstlerin nach Braunschweig. Vor Ort lernte sie mehrere Forscher*innen persönlich kennen, besichtigte Labore und Reinräume. Die ausführliche Residency-Phase ist für das Frühjahr 2026 geplant und wird drei Monate dauern. Dann wird Louise Ward Morris gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen im Labor arbeiten und ihr eigenes künstlerisches …
… für angewandte Wissenschaften (HAWs) und die Technischen Hochschulen (THs) ihre Promotionszentren. Das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz hat 2023 den HAWs und THs das Promotionsrecht in besonders forschungsstarken Bereichen eröffnet. Seither können herausragende Forscherinnen und Forscher eigenständig anwendungsorientiert promovieren – ein wichtiger Schritt für den Wissenschaftsstandort Bayern. Stephanie Jacobs, Amtschefin im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, betonte in ihrem Grußwort die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte …