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Zwei Leibniz-Preise gehen nach Baden-Württemberg

11.12.202515:39 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis werden jedes Jahr bis zu zehn herausragende Forschende ausgezeichnet. Dieses Mal gehen zwei der mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotierten Forschungsförderpreise nach Baden-Württemberg. Ausgewählt wurden die Strukturbiologin Dr. Julia Mahamid vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg und der Physiker Prof. Dr. Klaus Blaum, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kernphysik und Mitglied der Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Heidelberg.

Anlässlich der Bekanntgabe der Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträger durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Ich gratuliere Professor Klaus Blaum und Dr. Julia Mahamid von ganzem Herzen zum Leibniz-Preis! Dass auch in diesem Jahr wieder zwei Leibniz-Preise an Forschende aus Baden-Württemberg gehen, ist eine herausragende Bestätigung für die Exzellenz unseres Wissenschaftsstandorts. An unseren Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen arbeiten Forscherinnen und Forscher auf anerkannt internationalem Spitzenniveau an den für die Zukunft relevanten Themen.“

• Prof. Dr. Klaus Blaum hat das Ziel, fundamentale physikalische Konstanten exakter zu bestimmen, elementare Symmetrien und Kräfte der Natur genauer zu verstehen und das Standardmodell der Teilchenphysik experimentell auf den Prüfstand zu stellen. Mit den von ihm entwickelten Apparaten stellt der Leibniz-Preisträger neue Präzisions-Rekorde bei Messungen auf und steuert bedeutsame Ergebnisse zur Untersuchung von Symmetrien, zur Neutrinophysik sowie zur Atom- und Kernphysik bei. In seiner Forschung bearbeitet Klaus Blaum Fragen zu den physikalischen Grundlagen der Natur, die traditionell mit Teilchenbeschleunigern bei höchstem Energieverbrauch untersucht werden müssen.
• Dr. Julia Mahamid hebt mir ihren Forschungen zur Strukturbiologie unser Verständnis von Zellen, ihrer molekularen Architektur und von Prozessen im Zellinneren auf eine neue Ebene. Hierfür hat sie die Kryo-Elektronentomographie in bedeutender Weise weiterentwickelt. Dank dieser Methode, bei der Zellen blitzartig heruntergekühlt und dann elektronenmikroskopisch untersucht werden, können Forschende die Vorgänge in Zellen direkt im physiologischen Kontext mit bisher unerreichter Auflösung untersuchen. Empfindliche Strukturen bleiben dabei erhalten. Dadurch erzielten Julia Mahamid und ihr Team mehrere Durchbrüche: Beispielsweise konnten sie den genauen Prozess rekonstruieren, mit dem Eiweiße in einer Zelle gebildet werden.

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis

• Am 11. Dezember hat der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Preisträgerinnen und Preisträger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises bekannt gegeben. Die Leibniz-Preise 2026 werden am 18. März 2026 feierlich in Berlin vergeben.
• Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland, er gilt als „deutscher Nobelpreis“. Ziel des 1985 eingerichteten Leibniz-Programms ist es, Spitzenforschende zu ehren, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter Nachwuchsforschender zu erleichtern.
• Pro Jahr können maximal zehn Preise, dotiert mit jeweils 2,5 Millionen Euro, verliehen werden. Die Förderung wird auf Vorschlag Dritter gewährt.

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