Jedes der vier LSTs besitzt eine Spiegelfläche mit einem Durchmesser von 23 Metern und ist mit hochmodernen ultraschnellen Kameras ausgestattet. Die LSTs wurden entwickelt, um schwache Tscherenkow-Lichtblitze zu erfassen. Diese entstehen, wenn sehr energiereiche Gammastrahlen mit der Erdatmosphäre in Wechselwirkung treten. Die LSTs sind die empfindlichsten Instrumente der Welt zur Beobachtung von Gammastrahlen mit Energien zwischen etwa 20 Gigaelektronenvolt (GeV) und mehreren Teraelektronenvolt (TeV).
Diese hohe Empfindlichkeit ist entschei…
… 06108 Halle (Saale)Nach einer Einführung, wie sich Lichtverschmutzung auf den Nachthimmel auswirkt, spaziert das Publikum in vier Gruppen vom Hauptgebäude der Leopoldina zum Planetarium. Vier Expertinnen und Experten aus den Bereichen Astronomie, Sozialwissenschaften und Kunst informieren die Gruppen über vier verschiedene Themen: „Künstliche Beleuchtung, Wahrnehmung und Sternenhimmel“, „Himmelsqualität beobachten und messen“, „Selbstverständlich Beleuchtung? Gesellschaftliche Perspektiven auf künstliches Licht bei Nacht“ und „Dunkelheit wahrnehmen“. …
… zugleich daran, dass die Erde unser Zuhause ist. Turquoise verbindet damit Antalya und die Raumfahrt.Antalya: Tourismus und internationale VeranstaltungenAntalya ist vor allem für seine Küste, seine Strände und antiken Städte bekannt. Dazu kommen eine vielseitige Gastronomie und zahlreiche Sportmöglichkeiten. Doch auch Wissenschaft und Forschung sind in der Region vertreten. Universitäten und Forschungszentren beschäftigen sich unter anderem mit Astronomie sowie Luft und Raumfahrttechnik.Antalya ist per Flugzeug, Straße und über das Meer gut erreichbar. …
… wird durch Simulationen und Beobachtungen gestützt, aber bei den direkten Beobachtungen („Können wir nicht einfach zusehen, wie Planeten entstehen?“) gab es eine wichtige Lücke. Jetzt hat ein Astronomenteam unter der Leitung von Myriam Benisty vom Max-Planck-Institut für Astronomie diese Lücke geschlossen: ihr mit dem ALMA-Observatorium in Chile aufgenommenes Bild zeigt die Wechselwirkungen des Planeten WISPIT 2b – eines Gasriesen mit der fünffachen Masse des Jupiter – mit dem umgebenden Gas der protoplanetaren Scheibe.Protoplanetare Scheiben und …
… für langfristig stabile präbiotische Chemie auf der Erde am wahrscheinlichsten gegeben waren.Diese Arbeit wurde durch das Förderprogramm ERC Horizon Europe im Rahmen des Synergy Grants GEOASTRONOMY (Fördervereinbarung Nr. 101166936) unterstützt, durch Mittel des Forschungszentrums für Astronomie und Geowissenschaften (CSFK), eines MTA Centre of Excellence in Budapest, Ungarn, sowie durch das Institut für Paläobiologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Die Idee zu dieser Publikation entstand im Rahmen der COST-Aktion CA23150 „EUROBiG“ (Biogeodynamics), …
… Fragen zu klären, verwendet er komplexe geochemische Ansätze, um die frühen Phasen in der Planetenentwicklung und der Atmosphäre zu rekonstruieren. Christopher Kyba (RUB) widmet sich sehr grundsätzlichen Fragen und schlägt in seinem Vortrag einen weiten Bogen der Astronomie, Biologie, Erdwissenschaften und Physik einschließt. Als Nachtlichtforscher spricht er über die Rolle von Licht, oder vielmehr Photonen, den kleinsten, unteilbaren Einheiten der elektromagnetischen Strahlung, die von der Sonne ausgeht und von uns als Licht oder Wärme empfunden …
… beeinflussen könnte. „Wir müssen herausfinden, ob dieser Begleiter einen Einfluss auf die Entwicklung des roten Überriesen haben wird“, sagt Studienleiter Dr. Miguel Montargès. Die Europäische Südsternwarte (ESO) ist eine zwischenstaatliche Forschungsorganisation für bodengestützte Astronomie, die aus 16 Mitgliedstaaten besteht. Ihre Observatorien befinden sich im Norden Chiles.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Emma BordierInstitut für AstrophysikOriginalpublikation:https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2026/07/aa61023-26/aa61023-26.html
Im Rahmen der bundesweiten Langen Nacht der Astronomie am 12. August beteiligt sich das Institut für Astrophysik der Universität zu Köln gemeinsam mit der Volkssternwarte Köln mit einem Mitmach- und Beobachtungsprogramm. Wenn sich am Abend der Mond teilweise vor die Sonne schiebt, haben Astronomiebegeisterte die Gelegenheit, das Phänomen live mitzuerleben. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Termin: Mittwoch, 12. August 2026, ab 19 UhrLange Nacht der AstronomieOrt: Volkssternwarte Köln, Schiller-Gymnasium, Nikolausstraße …
… sie tatsächlich fündig: Der neu entdeckte Planet war auf mehreren Bildern zu sehen – auf einem davon hob er sich nur hauchdünn vom blendenden Schein seines größeren Nachbarn Beta Pictoris b ab. Planet d hatte offenbar über ein Jahrzehnt lang mit der Astronomie Verstecken gespielt.Beta Pictoris d ist, wie die beiden anderen Planeten des Systems, ein Gasriese ähnlich wie Jupiter oder Saturn. Während die beiden anderen Himmelskörper jeweils etwa die zehnfache Jupitermasse aufweisen, bringt Beta Pictoris d nur die 2,4-Fache Masse von Jupiter auf die …
… Sternentstehung. Für das Fachgebiet insgesamt liefert sie einen der klarsten Beobachtungstests eines Prozesses, der die Theorie seit Jahrzehnten prägt, sich aber nur schwer direkt erfassen lässt.„Diese Studie zeigt die bemerkenswerte Synergie zwischen Astronomie, Astrochemie und Laborspektroskopie“, sagt Paola Caselli, Direktorin am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. „Die Messung von Geschwindigkeitsunterschieden von nur wenigen zehn Metern pro Sekunde ist nur möglich, weil Laboruntersuchungen die Frequenzen molekularer Übergänge …
… b wurde bereits 2008 mittels direkter Bildgebung entdeckt und ist mit etwa 11 Jupitermassen der massereichste dieser Planeten. Er umkreist seinen Zentralstern auf einer weiten Umlaufbahn und benötigt dafür etwa 23 Jahre.Astronominnen und Astronomen des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) in Heidelberg, Deutschland, des Observatoire de la Côte d’Azur (OCA) in Nizza, Frankreich, sowie weiterer Partner haben Beta Pic b beobachtet. Mit dem kürzlich modernisierten Instrument GRAVITY+ untersuchten sie den Ursprung des Planeten sowie eine mögliche …
… theoretischer Modellierung mit der Interpretation astronomischer Beobachtungen hat sie das entscheidende Zusammenspiel zwischen dem Wachstum Schwarzer Löcher, der Galaxienentstehung, Akkretionsprozessen, Sterndynamik und der Entwicklung des Universums bei hohen Rotverschiebungen aufgezeigt. Marta Volonteri promovierte 2003 in Astronomie an der Universität Mailand. Vor ihrem Wechsel zum CNRS im Jahr 2012 war sie von 2007 bis 2011 zunächst Assistant Professor und anschließend Associate Professor an der University of Michigan in Ann Arbor. Zuvor forschte …
… Wasserart im Vergleich zu denen in Kometen des Sonnensystems erhöht sind.Weitere InformationenDiese Forschungsergebnisse wurden in einem Artikel vorgestellt, der in Nature Astronomy erscheinen wird (doi:10.1038/s41550-026-02921-7).Das Team besteht aus C. Opitom (Institut für Astronomie, Universität Edinburgh, Royal Observatory, Großbritannien [Edinburgh]), J. Manfroid (STAR-Institut, Universität Lüttich, Belgien [STAR]), D. Hutsemékers (STAR), E. Jehin (STAR), M. M. Knight (Volgenau-Institut für Physik, United States Naval Academy, Annapolis, MD, …
… damit die Grundlage für eine skalierbare und industriekompatible Fertigung von optischen Quantenchips.Die Arbeiten entstanden unter der Leitung von Prof. Stephan Reitzenstein in der Arbeitsgruppe „Optoelektronik und Quantenbauelemente“ am Institut für Physik und Astronomie der TU Berlin in Zusammenarbeit mit Forschenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Wissenschaftler*innen entwickelten eine neue Quantenchip-Architektur, bei der sogenannte Quantenpunkte – nanoskopisch kleine Halbleiterstrukturen zur Erzeugung einzelner Lichtteilchen …
… es zur vollständigen Bedeckung, nennen wir das eine totale Sonnenfinsternis, die meist nur wenige Minuten dauert. Der komplette Vorbeizug des Mondes vor der Sonne vollzieht sich innerhalb von etwa zwei Stunden.Eine einmalige GelegenheitDie Mitarbeiter*innen des Hauses der Astronomie (HdA) in Heidelberg nutzen diese Gelegenheit, um möglichst vielen Menschen einen Einblick in die kosmischen Vorgänge im All zu ermöglichen. Finsternisse lassen sich einfach beobachten und sind somit einem breiten Publikum besonders leicht zugänglich. Daher bietet das …
… als auch hinsichtlich ihrer potenziellen Beeinträchtigungen drastisch zugenommen. „Bislang konnten wir die Situation bewältigen, aber es wird immer kritischer“, betont Olivier Hainaut, der an der Entwicklung von Empfehlungen zur Eindämmung der Auswirkungen von Satellitennetzwerken auf die Astronomie beteiligt ist. Zwar haben Unternehmen wie SpaceX Maßnahmen ergriffen, um die Helligkeit ihrer Satelliten zu reduzieren, doch mit den aktuellen Anträgen ist laut Hainaut „die Grenze dessen überschritten“, was die Astronomie verkraften kann. Hainaut, seit …
… Cultural Boundaries“ (ARAMUS) untersucht Dr. Marcel Camprubí diese Diagramme in einem breiteren geistes- und kulturgeschichtlichen Zusammenhang. Er geht der Frage nach, in welchem Verhältnis musiktheoretische Diagramme zu den visuellen Praktiken anderer arabischer Wissenschaften wie Astronomie und Medizin standen. Zudem vergleicht er sie mit Diagrammen in verwandten griechischen und lateinischen Werken, darunter Ptolemäus’ „Harmonik“ und Boethius’ „Grundlagen der Musik“. Indem ARAMUS Traditionen miteinander in Beziehung setzt, die bislang weitgehend …
… Nacht und werden im Fachjargon als Terminatoren bezeichnet. Dieser Erfolg war nur dank der unerreichten Empfindlichkeit des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) möglich. Ein Team von Forschenden unter der Leitung von Cyril Gapp, Doktorand am Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg, wies dieses Phänomen nach, das zuvor durch theoretische Berechnungen vorhergesagt worden war.Bestätigung von Unterschieden zwischen Abend- und MorgendämmerungDie Entdeckung basiert auf einer Asymmetrie bei der Absorption des Infrarotlichts des Zentralsterns, …
… PROJECTS. Die Technologie erzeugt einen künstlichen Referenzstern in der Atmosphäre und ermöglicht es modernen Großteleskopen, störende Einflüsse der Erdatmosphäre auszugleichen. So entstehen deutlich schärfere Bilder des Universums - eine Schlüsseltechnologie für die moderne Astronomie. Diese Technologie wurde den Gästen direkt eindrucksvoll am Nachthimmel mit einem gelben Laserstrahl über Potsdam demonstriert.Doch die eigentliche Geschichte reicht weit über diesen spektakulären Moment hinaus: Berlin-Brandenburg zählt heute zu den weltweit führenden …
Gravitationswellen sind winzige Kräuselungen in der Raumzeit. Die erste direkte Messung im Jahr 2015 war ein Meilenstein für die Astronomie. Heute verfügen wir über ein umfassendes Verständnis von Signalen, die sich fernab ihrer Quellen durch den ruhigen, nahezu leeren Weltraum ausbreiten – etwa bei verschmelzenden Schwarzen Löchern. In diesem Fall kann die Welle als kleine Störung auf einem ruhigen Hintergrund betrachtet werden. Die Trennung zwischen „Hintergrund“ und „Welle“ ist eindeutig und die vom Detektor gemessene Größe – eine winzige Ausdehnung …
… erwies es sich zu einer Zeit als wettbewerbsfähig, als verschiedene Gruppen weltweit Integralfeldspektrographen der ersten Generation in Betrieb nahmen. Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Deutsch-Spanischen Astronomischen Zentrum (DSAZ) und dem Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg, wurde PMAS der wissenschaftlichen Fachwelt auf der Grundlage einer Risikoteilung zur Verfügung gestellt und wird seitdem als gemeinsam genutztes Instrument betrieben.Nach dem Übergang vom DSAZ zum vollständig spanisch geführten CAHA-Observatorium wurde die …
Das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) und das Haus der Astronomie (HdA) in Heidelberg werden die Verleihung des Gruber-Kosmologiepreises 2026 ausrichten. Die Zeremonie findet im galaxienförmigen Gebäude des HdA am 10. November im Rahmen der Konferenz „Illuminating the Cosmos: Chemical Elements in Stars, Planets, Nebulae, and Transient Extra-galactic Events" statt.Die Konferenz wird von einem wissenschaftlichen Organisationskomitee (SOC) geleitet, dessen Vorsitz die MPIA-Wissenschaftlerin und Expertin für Sternchemie Maria Bergemann innehat. …
… die Bildung von morgen ins Gespräch zu kommen.Mit dem Veranstaltungsformat der Akademischen Mittagspause möchte die Universität Heidelberg wissenschaftliche Inhalte auch für ein fachfremdes Publikum verständlich machen. Mit Themen aus der Astronomie fand sie erstmals 2011 statt. Seitdem bieten jedes Sommersemester Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Einrichtungen der Universität Heidelberg mit unterhaltsamen kurzen Vorträgen Einblicke in ihre Forschung.Kontakt:Universität HeidelbergKommunikation und MarketingPressestelle, Telefon …
… Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Professor an der Graduate School for Physics and Astronomy der University of California in Berkeley. Er ist einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Infrarot- und Submillimeter-Astronomie. Seine Forschungsschwerpunkte sind Experimentelle Astrophysik, Schwarze Löcher, Galaxienkerne, Galaxienentwicklung, Sternenentstehung und extragalaktische Astrophysik. 2020 erhielt er den Nobelpreis für Physik, gemeinsam mit der US-amerikanischen Astronomin Andrea Ghez, für die Entdeckung eines supermassereichen …
… (JWST) untersuchte ein Forschungsteam die Oberflächenzusammensetzung des Gesteinsplaneten LHS 3844 b. Geleitet wurde die Gruppe von Sebastian Zieba (Center for Astrophysics | Harvard & Smithsonian, Cambridge, USA), einem ehemaligen Doktoranden am Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg, sowie von Laura Kreidberg, Direktorin am MPIA und wissenschaftliche Leiterin der Studie (Principal Investigator). Über die Bestimmung von Exoplaneten-Atmosphären hinaus stellt die Entschlüsselung geologischer Eigenschaften von Planeten, die ferne …
Ein Team aus Astronom*innen unter der Leitung von Elisabeth Matthews am Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) hat eine Entdeckung gemacht, die die Grenzen vieler aktueller Modelle von Exoplanetenatmosphären aufzeigt: Wassereiswolken auf einem fernen, Jupiter-ähnlichen Exoplaneten namens Epsilon Indi Ab. Wie diese Beobachtungen durchgeführt wurden, ist ein interessanter Schritt hin zum großen Fernziel der Exoplanetenforschung: der Entdeckung und Charakterisierung eines erdähnlichen Exoplaneten.Schritt für Schritt zur zweiten ErdeDie Exoplanetenforschung …
… Südsternwarte (ESO) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang. Astronom*innen nutzen sie, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken. Außerdem fördern wir die internationale Zusammenarbeit in der Astronomie. Die ESO wurde 1962 als zwischenstaatliche Organisation gegründet. Heute wird sie von 16 Mitgliedsländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, …
… ohnehin schon ist. Aber wir haben nie einen Begleiter gefunden. Woher kommt also das Material um ihn herum?“Um diese Frage zu beantworten, zog das Team einen Hinweis aus optischen Emissionsspektren heran, einer in der Astronomie weit verbreiteten Beobachtungstechnik.„Wir sahen Wasserstoff-Emissionsspektren, die eine doppelte Spitzen-Signatur zeigten, ähnlich Katzenohren“, sagt Cristea. „Normalerweise weist diese Signatur auf das Vorhandensein einer Materialscheibe um einen Verschmelzungsüberrest hin. Bei genauerer Betrachtung erkannten wir jedoch, …
… Bremer Astronomen und Arztes Wilhelm Olbers (1758–1840). Der Eintritt ist frei.Wilhelm Olbers, geboren in Bremen, war Arzt und Astronom und einer der bekanntesten Bremer seiner Zeit. Ihm ist es zu verdanken, dass die Hansestadt um 1800 ein europäisches Zentrum der Astronomie war. Seine Entdeckung der Pallas im Jahr 1802 war ein Meilenstein in der Planeten-forschung. Darüber hinaus entdeckte er den Kleinplaneten Vesta (1805), mehrere Kometen und trug wesentlich zur Erforschung von Kometen bei. Er formulierte das nach ihm benannte Olberssche Paradoxon, …
… Centro de Astrofísica e Gravitação, IST, Universidade de Lisboa, Portugal), S. F. Honig (School of Physics and Astronomy, University of Southampton, Vereinigtes Königreich), J. Kammerer (Europäische Südsternwarte [ESO], Garching, Deutschland), L. Kreidberg (Max-Planck-Institut für Astronomie [MPIA], Heidelberg, Deutschland), S. Lacour (LIRA, Observatoire de Paris, Université PSL, CNRS, Sorbonne Université, Université de Paris, Meudon, Frankreich), J.-B. Le Bouquin (Univ. Grenoble Alpes, CNRS, IPAG, Grenoble, Frankreich), E. Mamajek (Jet Propulsion …
Einmal pro Jahr laden Sternwarten, Astronomievereine, Planetarien, Schulen, Museen, Forschungsinstitute und engagierte Amateurastronom*innen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz am bundesweiten Astronomietag dazu ein, die Welt der Sterne mit eigenen Augen zu erkunden – auch das Haus der Astronomie in Heidelberg ist immer mit dabei.Der Astronomietag wurde in Deutschland 2003 von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) als jährlich stattfindende bundesweite Veranstaltung mit wechselndem Motto ins Leben gerufen. Seit 2010 wird er gemeinsam …
… Bestandsaufnahme liefern, wie viel von der rätselhaften Dunklen Materie in unserem Universum vorhanden ist.Die Ergebnisse der Forschung entstanden in Zusammenarbeit von David Benisty (AIP Potsdam), Jenny Wagner (Academia Sinica, Institut für Astronomie und Astrophysik, und Universität Helsinki), Adrian Faucher (École Polytechnique), David Benisty (AIP Potsdam), David Mota (Universität Oslo) und Igor Karachentsev (Sonderobservatorium für Astrophysik, Russische Akademie der Wissenschaften).wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. David Benisty, Originalpublikation:Adrian …
… ESA-Stipendiatin am Observatoire de Paris–Meudon. Danach führte sie ihre Forschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin weiter.Neben ihrer Forschung am DLR habilitierte sie 2004 an der Technischen Universität Berlin und lehrte dort am Institut für Astronomie und Astrophysik als Professorin für Planetenphysik. Von 2005 bis 2017 leitete sie die Abteilung „Extrasolare Planeten und Atmosphären“ im Institut für Planetenforschung des DLR. Im Jahr 2017 wurde sie Direktorin des Instituts für Planetenforschung und wechselte in den …
… Methoden der computergestützten Astrophysik zu rekonstruieren, erhalten Dr. Tobias Buck und Dr. William Oliver eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die beiden Wissenschaftler forschen am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen und am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg auf dem Gebiet der galaktischen Archäologie. Im Rahmen des neuen Projekts wollen sie Algorithmen entwickeln, die die Daten aus großen Himmelsdurchmusterungen wesentlich genauer als bisher abbilden können, um so Rückschlüsse auf …
… Physics (ECAP) der FAU, wo mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Lehrstuhls für Physik, des Lehrstuhls für Experimentalphysik sowie des Lehrstuhls für Experimentelle Astroteilchenphysik ihre Expertise vereinen. Neutrino-, Röntgen- und sehr hochenergetische Gammastrahlenastronomie werden hier genauso untersucht wie die Neutrinophysik, die optische Astronomie und die Entwicklung neuer Detektoren sowie Quantengravitation und statistische Physik. Unter der organisatorischen Leitung von Prof. Dr. Stefan Funk heißt das ECAP die Gäste …
Ein internationales Team von Radioastronominnen und -astronomen unter der Leitung von Dr. Timothy Shimwell, Wissenschaftler bei ASTRON, dem niederländischen Institut für Radioastronomie, hat mit dem Radioteleskop LOFAR (Low Frequency Array) eine außergewöhnlich detailreiche Himmelskarte erstellt und diese nun veröffentlicht.Die Durchmusterung (LOFAR Two-metre Sky Survey, LoTSS) kartiert den nördlichen Himmel in bislang unerreichter Auflösung. Für diese Himmelskarte hat das internationale Forschungsteam knapp 13.000 Stunden Beobachtungszeit mit dem …
… sind die KIT-Forschenden für die Erweiterung der Instrumentierung an der Oberfläche des Experiments zuständig: Sie besteht aus Szintillatoren und Radioantennen, welche die Forschenden entwickelt und gebaut haben. Blick in die Zukunft: IceCube-Gen2„Mit dem Upgrade wird die Neutrino-Astronomie zu kleineren Energien erweitert. Das öffnet nicht nur ein neues Fenster beim Blick in das Universum, sondern dient auch als aussagekräftiger Technologie- und Praxistest für die geplante Erweiterung zu IceCube-Gen2“, sagt Professor Ralph Engel, Leiter vom Institut …
Sebastian Kamann begann seine Forschungstätigkeit im Bereich Astronomie nach seinem Physikstudium an der Universität Potsdam. Er promovierte am AIP, wo er Mitglied der Forschungsgruppe zu Galaxien und Quasaren war. Er entwickelte die Software PampelMUSE, die erstmals die Extraktion von Sternspektren aus dichten Sternfeldern ermöglichte. Mit dem MUSE-Spektrografen am Very Large Telescope (VLT) in Chile können so pro Beobachtungsfeld mehrere hundert bis zu 3000 Sternspektren vermessen werden. Die Software wird weltweit erfolgreich eingesetzt und kontinuierlich …
… Observatorien festzulegen. Solche Maßnahmen sind unerlässlich, um den Betrieb der Observatorien langfristig zu sichern – insbesondere in einer Region, die aufgrund der außergewöhnlichen Dunkelheit des Himmels über Nordchile weltweit als der beste Standort für die optische Astronomie gilt.„Wir werden weiterhin eng mit den lokalen, regionalen und nationalen Behörden zusammenarbeiten, um den dunklen Himmel Nordchiles zu schützen. Er ist ein unersetzliches Naturerbe, das für den Fortschritt unseres Verständnisses des Universums entscheidend ist und Spitzenastronomie …
… wird für das Very Large Telescope (VLT) entwickelt und ist als blau-optimierter, Panorama-Integralfeldspektrograph konzipiert. Das europäische VLT auf dem Cerro Paranal in Chile ist eines der höchstentwickelten optischen Instrumente der Welt für die bodengebundene Astronomie. BlueMUSE wird in verschiedenen Wellenlängenbereichen mit einer einzigen Belichtung räumlich aufgelöste Spektren vom Nachthimmel abbilden können. Damit sind sowohl Beobachtungen innerhalb unserer Milchstraße als auch von fernen Galaxien möglich. Das große Gesichtsfeld im Zusammenspiel …
Heidelberg/Garching, 28. Januar 2026. Astronomie fasziniert – Groß und Klein. Sie ist ein idealer Einstieg in die Naturwissenschaften. Klaus Tschira wusste das und entdeckte früh seine Liebe zu den Gestirnen. Zehn Jahre nach seinem Tod wirkt diese Idee des SAP-Gründers und Stifters noch immer fort. In den von der Klaus Tschira Stiftung erbauten Einrichtungen Haus der Astronomie in Heidelberg und ESO Supernova in Garching lassen sich schon seit vielen Jahren Kinder, Schülerinnen und Schüler sowie Erwachsene von astronomischen Inhalten begeistern. …
… Plastikpartikel ist ein großer Unsicherheitsfaktor, der in den Messdaten bisher nicht genau genug erfasst wird.Forschungsverbund Umwelt und Klima an der Universität Wien:Andreas Stohl ist Vizedekan der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie sowie Mitglied des interdisziplinären Forschungsverbunds Umwelt und Klima der Universität Wien. Dieser bringt Forschende verschiedenster Disziplinen zusammen, um exzellente wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die Lösungen für drängende Probleme wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust …
… nicht ganz erwachsen.Eine fehlende Seite in den Familienalben von Planeten„Wir haben oft die ‚Babyfotos‘ von Planeten gesehen, die sich gerade bilden, aber bis jetzt fehlte die Jugendphase“, sagt Meredith Hughes, Associate Professor für Astronomie an der Wesleyan University in Middletown, Connecticut, USA, und Co-PI (Co-Principal Investigator, etwa: wissenschaftliche Mitverantwortliche) dieser Studie.„Trümmerringe stehen für die von Kollisionen geprägte Phase des Planetenentstehungsprozesses“, erklärt Thomas Henning, Wissenschaftler am MPIA (Max-Planck-Institut …
… Physik, Universität Durham, Großbritannien [CEA Durham]), Simone Scaringi (CEA Durham und Istituto Nazionale di Astrofisica, Osservatorio Astronomico di Capodimonte, Neapel, Italien [Capodimonte]), Domitilla de Martino (Capodimonte), Christian Knigge (Fachbereich Physik und Astronomie, Universität Southampton, Großbritannien), Sara E. Motta (Istituto Nazionale di Astrofisica, Osservatorio Astronomico di Brera, Merate, Italien, und Universität Oxford, Fachbereich Physik, Großbritannien [Oxford]), Nanda Rea (Institute of Space Sciences (ICE, CSIC), …
Astronominnen und Astronomen, darunter Bin Ren vom Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA), haben mit dem Hubble-Weltraumteleskop die Folgen katastrophaler Kollisionen zwischen großen Gesteinskörpern in einem sich entwickelnden Planetensystem um den Stern Fomalhaut beobachtet. Diese Ereignisse entsprechen dem anerkannten Modell, wonach Planetesimale, Asteroiden und Kometen miteinander kollidieren und dabei Trümmer erzeugen, die zur Entstehung von Planeten beitragen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch das junge Sonnensystem eine Phase intensiver …
… die weit über die ihrer Heimatgalaxie hinausreicht. „Die Erforschung dieser Jets ist von fundamentaler Bedeutung, da sie tiefgreifende Fragen der Astrophysik und Kosmologie berührt“, sagt Matthias Kadler.Kadler ist Professor für Astrophysik am Lehrstuhl für Astronomie der Universität Würzburg und Sprecher der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Forschungsgruppe „Relativistische Jets in Aktiven Galaxien“ (FOR 5195). Unter ihrem Dach sind zahlreiche, auf diesem Gebiet führende Forschungseinrichtungen aus Deutschland sowie Europäische …
… Ausgewählt wurden die Strukturbiologin Dr. Julia Mahamid vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg und der Physiker Prof. Dr. Klaus Blaum, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kernphysik und Mitglied der Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Heidelberg.Anlässlich der Bekanntgabe der Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträger durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Ich gratuliere Professor Klaus Blaum und Dr. Julia Mahamid von ganzem Herzen zum Leibniz-Preis! Dass …
… Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen werden die nun beauftragten Ingenieurinnen und Ingenieure zusammen mit der TU Berlin den ausgewählten Entwurf weiter ausarbeiten und umsetzen. Ziel ist es, mit dem Bauen in 2028 zu beginnen. Weiterführende Informationen:Webseite Telluride Architektur: Kontakt: Prof. Dr. Michael KneisslInstitut für Physik & Astronomie an der TU BerlinE-Mail: Telefon: +49 (0)30-314-22078Pressestelle Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und WohnenE-Mail: Telefon: +49 (0)30-90173-4040
… Dissertationspreis 2025 wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an der Universität Potsdam verliehen. Dabei stellen die Preisträgerinnen und Preisträger ihre ausgezeichneten Arbeiten vor. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, um 17:15 Uhr auf dem Uni Campus Golm, am Institut für Physik und Astronomie, Karl-Liebknecht-Straße 24–25, 14476 Potsdam (Campus Golm, Haus 28), im Hörsaal 0.108 statt.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Joseph WhittinghamTelefon: +49 331 7499 284Prof. Dr.Christoph PfrommerTelefon: +49 331 7499 513