… Sternentstehung. Für das Fachgebiet insgesamt liefert sie einen der klarsten Beobachtungstests eines Prozesses, der die Theorie seit Jahrzehnten prägt, sich aber nur schwer direkt erfassen lässt.„Diese Studie zeigt die bemerkenswerte Synergie zwischen Astronomie, Astrochemie und Laborspektroskopie“, sagt Paola Caselli, Direktorin am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. „Die Messung von Geschwindigkeitsunterschieden von nur wenigen zehn Metern pro Sekunde ist nur möglich, weil Laboruntersuchungen die Frequenzen molekularer Übergänge …
… b wurde bereits 2008 mittels direkter Bildgebung entdeckt und ist mit etwa 11 Jupitermassen der massereichste dieser Planeten. Er umkreist seinen Zentralstern auf einer weiten Umlaufbahn und benötigt dafür etwa 23 Jahre.Astronominnen und Astronomen des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) in Heidelberg, Deutschland, des Observatoire de la Côte d’Azur (OCA) in Nizza, Frankreich, sowie weiterer Partner haben Beta Pic b beobachtet. Mit dem kürzlich modernisierten Instrument GRAVITY+ untersuchten sie den Ursprung des Planeten sowie eine mögliche …
… theoretischer Modellierung mit der Interpretation astronomischer Beobachtungen hat sie das entscheidende Zusammenspiel zwischen dem Wachstum Schwarzer Löcher, der Galaxienentstehung, Akkretionsprozessen, Sterndynamik und der Entwicklung des Universums bei hohen Rotverschiebungen aufgezeigt. Marta Volonteri promovierte 2003 in Astronomie an der Universität Mailand. Vor ihrem Wechsel zum CNRS im Jahr 2012 war sie von 2007 bis 2011 zunächst Assistant Professor und anschließend Associate Professor an der University of Michigan in Ann Arbor. Zuvor forschte …
… Wasserart im Vergleich zu denen in Kometen des Sonnensystems erhöht sind.Weitere InformationenDiese Forschungsergebnisse wurden in einem Artikel vorgestellt, der in Nature Astronomy erscheinen wird (doi:10.1038/s41550-026-02921-7).Das Team besteht aus C. Opitom (Institut für Astronomie, Universität Edinburgh, Royal Observatory, Großbritannien [Edinburgh]), J. Manfroid (STAR-Institut, Universität Lüttich, Belgien [STAR]), D. Hutsemékers (STAR), E. Jehin (STAR), M. M. Knight (Volgenau-Institut für Physik, United States Naval Academy, Annapolis, MD, …
… damit die Grundlage für eine skalierbare und industriekompatible Fertigung von optischen Quantenchips.Die Arbeiten entstanden unter der Leitung von Prof. Stephan Reitzenstein in der Arbeitsgruppe „Optoelektronik und Quantenbauelemente“ am Institut für Physik und Astronomie der TU Berlin in Zusammenarbeit mit Forschenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Wissenschaftler*innen entwickelten eine neue Quantenchip-Architektur, bei der sogenannte Quantenpunkte – nanoskopisch kleine Halbleiterstrukturen zur Erzeugung einzelner Lichtteilchen …
… es zur vollständigen Bedeckung, nennen wir das eine totale Sonnenfinsternis, die meist nur wenige Minuten dauert. Der komplette Vorbeizug des Mondes vor der Sonne vollzieht sich innerhalb von etwa zwei Stunden.Eine einmalige GelegenheitDie Mitarbeiter*innen des Hauses der Astronomie (HdA) in Heidelberg nutzen diese Gelegenheit, um möglichst vielen Menschen einen Einblick in die kosmischen Vorgänge im All zu ermöglichen. Finsternisse lassen sich einfach beobachten und sind somit einem breiten Publikum besonders leicht zugänglich. Daher bietet das …
… als auch hinsichtlich ihrer potenziellen Beeinträchtigungen drastisch zugenommen. „Bislang konnten wir die Situation bewältigen, aber es wird immer kritischer“, betont Olivier Hainaut, der an der Entwicklung von Empfehlungen zur Eindämmung der Auswirkungen von Satellitennetzwerken auf die Astronomie beteiligt ist. Zwar haben Unternehmen wie SpaceX Maßnahmen ergriffen, um die Helligkeit ihrer Satelliten zu reduzieren, doch mit den aktuellen Anträgen ist laut Hainaut „die Grenze dessen überschritten“, was die Astronomie verkraften kann. Hainaut, seit …
… Cultural Boundaries“ (ARAMUS) untersucht Dr. Marcel Camprubí diese Diagramme in einem breiteren geistes- und kulturgeschichtlichen Zusammenhang. Er geht der Frage nach, in welchem Verhältnis musiktheoretische Diagramme zu den visuellen Praktiken anderer arabischer Wissenschaften wie Astronomie und Medizin standen. Zudem vergleicht er sie mit Diagrammen in verwandten griechischen und lateinischen Werken, darunter Ptolemäus’ „Harmonik“ und Boethius’ „Grundlagen der Musik“. Indem ARAMUS Traditionen miteinander in Beziehung setzt, die bislang weitgehend …
… Nacht und werden im Fachjargon als Terminatoren bezeichnet. Dieser Erfolg war nur dank der unerreichten Empfindlichkeit des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) möglich. Ein Team von Forschenden unter der Leitung von Cyril Gapp, Doktorand am Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg, wies dieses Phänomen nach, das zuvor durch theoretische Berechnungen vorhergesagt worden war.Bestätigung von Unterschieden zwischen Abend- und MorgendämmerungDie Entdeckung basiert auf einer Asymmetrie bei der Absorption des Infrarotlichts des Zentralsterns, …
… PROJECTS. Die Technologie erzeugt einen künstlichen Referenzstern in der Atmosphäre und ermöglicht es modernen Großteleskopen, störende Einflüsse der Erdatmosphäre auszugleichen. So entstehen deutlich schärfere Bilder des Universums - eine Schlüsseltechnologie für die moderne Astronomie. Diese Technologie wurde den Gästen direkt eindrucksvoll am Nachthimmel mit einem gelben Laserstrahl über Potsdam demonstriert.Doch die eigentliche Geschichte reicht weit über diesen spektakulären Moment hinaus: Berlin-Brandenburg zählt heute zu den weltweit führenden …
Gravitationswellen sind winzige Kräuselungen in der Raumzeit. Die erste direkte Messung im Jahr 2015 war ein Meilenstein für die Astronomie. Heute verfügen wir über ein umfassendes Verständnis von Signalen, die sich fernab ihrer Quellen durch den ruhigen, nahezu leeren Weltraum ausbreiten – etwa bei verschmelzenden Schwarzen Löchern. In diesem Fall kann die Welle als kleine Störung auf einem ruhigen Hintergrund betrachtet werden. Die Trennung zwischen „Hintergrund“ und „Welle“ ist eindeutig und die vom Detektor gemessene Größe – eine winzige Ausdehnung …
… erwies es sich zu einer Zeit als wettbewerbsfähig, als verschiedene Gruppen weltweit Integralfeldspektrographen der ersten Generation in Betrieb nahmen. Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Deutsch-Spanischen Astronomischen Zentrum (DSAZ) und dem Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg, wurde PMAS der wissenschaftlichen Fachwelt auf der Grundlage einer Risikoteilung zur Verfügung gestellt und wird seitdem als gemeinsam genutztes Instrument betrieben.Nach dem Übergang vom DSAZ zum vollständig spanisch geführten CAHA-Observatorium wurde die …
Das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) und das Haus der Astronomie (HdA) in Heidelberg werden die Verleihung des Gruber-Kosmologiepreises 2026 ausrichten. Die Zeremonie findet im galaxienförmigen Gebäude des HdA am 10. November im Rahmen der Konferenz „Illuminating the Cosmos: Chemical Elements in Stars, Planets, Nebulae, and Transient Extra-galactic Events" statt.Die Konferenz wird von einem wissenschaftlichen Organisationskomitee (SOC) geleitet, dessen Vorsitz die MPIA-Wissenschaftlerin und Expertin für Sternchemie Maria Bergemann innehat. …
… die Bildung von morgen ins Gespräch zu kommen.Mit dem Veranstaltungsformat der Akademischen Mittagspause möchte die Universität Heidelberg wissenschaftliche Inhalte auch für ein fachfremdes Publikum verständlich machen. Mit Themen aus der Astronomie fand sie erstmals 2011 statt. Seitdem bieten jedes Sommersemester Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Einrichtungen der Universität Heidelberg mit unterhaltsamen kurzen Vorträgen Einblicke in ihre Forschung.Kontakt:Universität HeidelbergKommunikation und MarketingPressestelle, Telefon …
… Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Professor an der Graduate School for Physics and Astronomy der University of California in Berkeley. Er ist einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Infrarot- und Submillimeter-Astronomie. Seine Forschungsschwerpunkte sind Experimentelle Astrophysik, Schwarze Löcher, Galaxienkerne, Galaxienentwicklung, Sternenentstehung und extragalaktische Astrophysik. 2020 erhielt er den Nobelpreis für Physik, gemeinsam mit der US-amerikanischen Astronomin Andrea Ghez, für die Entdeckung eines supermassereichen …
… (JWST) untersuchte ein Forschungsteam die Oberflächenzusammensetzung des Gesteinsplaneten LHS 3844 b. Geleitet wurde die Gruppe von Sebastian Zieba (Center for Astrophysics | Harvard & Smithsonian, Cambridge, USA), einem ehemaligen Doktoranden am Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg, sowie von Laura Kreidberg, Direktorin am MPIA und wissenschaftliche Leiterin der Studie (Principal Investigator). Über die Bestimmung von Exoplaneten-Atmosphären hinaus stellt die Entschlüsselung geologischer Eigenschaften von Planeten, die ferne …
Ein Team aus Astronom*innen unter der Leitung von Elisabeth Matthews am Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) hat eine Entdeckung gemacht, die die Grenzen vieler aktueller Modelle von Exoplanetenatmosphären aufzeigt: Wassereiswolken auf einem fernen, Jupiter-ähnlichen Exoplaneten namens Epsilon Indi Ab. Wie diese Beobachtungen durchgeführt wurden, ist ein interessanter Schritt hin zum großen Fernziel der Exoplanetenforschung: der Entdeckung und Charakterisierung eines erdähnlichen Exoplaneten.Schritt für Schritt zur zweiten ErdeDie Exoplanetenforschung …
… Südsternwarte (ESO) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang. Astronom*innen nutzen sie, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken. Außerdem fördern wir die internationale Zusammenarbeit in der Astronomie. Die ESO wurde 1962 als zwischenstaatliche Organisation gegründet. Heute wird sie von 16 Mitgliedsländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, …
… ohnehin schon ist. Aber wir haben nie einen Begleiter gefunden. Woher kommt also das Material um ihn herum?“Um diese Frage zu beantworten, zog das Team einen Hinweis aus optischen Emissionsspektren heran, einer in der Astronomie weit verbreiteten Beobachtungstechnik.„Wir sahen Wasserstoff-Emissionsspektren, die eine doppelte Spitzen-Signatur zeigten, ähnlich Katzenohren“, sagt Cristea. „Normalerweise weist diese Signatur auf das Vorhandensein einer Materialscheibe um einen Verschmelzungsüberrest hin. Bei genauerer Betrachtung erkannten wir jedoch, …
… Bremer Astronomen und Arztes Wilhelm Olbers (1758–1840). Der Eintritt ist frei.Wilhelm Olbers, geboren in Bremen, war Arzt und Astronom und einer der bekanntesten Bremer seiner Zeit. Ihm ist es zu verdanken, dass die Hansestadt um 1800 ein europäisches Zentrum der Astronomie war. Seine Entdeckung der Pallas im Jahr 1802 war ein Meilenstein in der Planeten-forschung. Darüber hinaus entdeckte er den Kleinplaneten Vesta (1805), mehrere Kometen und trug wesentlich zur Erforschung von Kometen bei. Er formulierte das nach ihm benannte Olberssche Paradoxon, …
… Centro de Astrofísica e Gravitação, IST, Universidade de Lisboa, Portugal), S. F. Honig (School of Physics and Astronomy, University of Southampton, Vereinigtes Königreich), J. Kammerer (Europäische Südsternwarte [ESO], Garching, Deutschland), L. Kreidberg (Max-Planck-Institut für Astronomie [MPIA], Heidelberg, Deutschland), S. Lacour (LIRA, Observatoire de Paris, Université PSL, CNRS, Sorbonne Université, Université de Paris, Meudon, Frankreich), J.-B. Le Bouquin (Univ. Grenoble Alpes, CNRS, IPAG, Grenoble, Frankreich), E. Mamajek (Jet Propulsion …
Einmal pro Jahr laden Sternwarten, Astronomievereine, Planetarien, Schulen, Museen, Forschungsinstitute und engagierte Amateurastronom*innen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz am bundesweiten Astronomietag dazu ein, die Welt der Sterne mit eigenen Augen zu erkunden – auch das Haus der Astronomie in Heidelberg ist immer mit dabei.Der Astronomietag wurde in Deutschland 2003 von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) als jährlich stattfindende bundesweite Veranstaltung mit wechselndem Motto ins Leben gerufen. Seit 2010 wird er gemeinsam …
… Bestandsaufnahme liefern, wie viel von der rätselhaften Dunklen Materie in unserem Universum vorhanden ist.Die Ergebnisse der Forschung entstanden in Zusammenarbeit von David Benisty (AIP Potsdam), Jenny Wagner (Academia Sinica, Institut für Astronomie und Astrophysik, und Universität Helsinki), Adrian Faucher (École Polytechnique), David Benisty (AIP Potsdam), David Mota (Universität Oslo) und Igor Karachentsev (Sonderobservatorium für Astrophysik, Russische Akademie der Wissenschaften).wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. David Benisty, Originalpublikation:Adrian …
… ESA-Stipendiatin am Observatoire de Paris–Meudon. Danach führte sie ihre Forschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin weiter.Neben ihrer Forschung am DLR habilitierte sie 2004 an der Technischen Universität Berlin und lehrte dort am Institut für Astronomie und Astrophysik als Professorin für Planetenphysik. Von 2005 bis 2017 leitete sie die Abteilung „Extrasolare Planeten und Atmosphären“ im Institut für Planetenforschung des DLR. Im Jahr 2017 wurde sie Direktorin des Instituts für Planetenforschung und wechselte in den …
… Methoden der computergestützten Astrophysik zu rekonstruieren, erhalten Dr. Tobias Buck und Dr. William Oliver eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die beiden Wissenschaftler forschen am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen und am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg auf dem Gebiet der galaktischen Archäologie. Im Rahmen des neuen Projekts wollen sie Algorithmen entwickeln, die die Daten aus großen Himmelsdurchmusterungen wesentlich genauer als bisher abbilden können, um so Rückschlüsse auf …
… Physics (ECAP) der FAU, wo mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Lehrstuhls für Physik, des Lehrstuhls für Experimentalphysik sowie des Lehrstuhls für Experimentelle Astroteilchenphysik ihre Expertise vereinen. Neutrino-, Röntgen- und sehr hochenergetische Gammastrahlenastronomie werden hier genauso untersucht wie die Neutrinophysik, die optische Astronomie und die Entwicklung neuer Detektoren sowie Quantengravitation und statistische Physik. Unter der organisatorischen Leitung von Prof. Dr. Stefan Funk heißt das ECAP die Gäste …
Ein internationales Team von Radioastronominnen und -astronomen unter der Leitung von Dr. Timothy Shimwell, Wissenschaftler bei ASTRON, dem niederländischen Institut für Radioastronomie, hat mit dem Radioteleskop LOFAR (Low Frequency Array) eine außergewöhnlich detailreiche Himmelskarte erstellt und diese nun veröffentlicht.Die Durchmusterung (LOFAR Two-metre Sky Survey, LoTSS) kartiert den nördlichen Himmel in bislang unerreichter Auflösung. Für diese Himmelskarte hat das internationale Forschungsteam knapp 13.000 Stunden Beobachtungszeit mit dem …
… sind die KIT-Forschenden für die Erweiterung der Instrumentierung an der Oberfläche des Experiments zuständig: Sie besteht aus Szintillatoren und Radioantennen, welche die Forschenden entwickelt und gebaut haben. Blick in die Zukunft: IceCube-Gen2„Mit dem Upgrade wird die Neutrino-Astronomie zu kleineren Energien erweitert. Das öffnet nicht nur ein neues Fenster beim Blick in das Universum, sondern dient auch als aussagekräftiger Technologie- und Praxistest für die geplante Erweiterung zu IceCube-Gen2“, sagt Professor Ralph Engel, Leiter vom Institut …
Sebastian Kamann begann seine Forschungstätigkeit im Bereich Astronomie nach seinem Physikstudium an der Universität Potsdam. Er promovierte am AIP, wo er Mitglied der Forschungsgruppe zu Galaxien und Quasaren war. Er entwickelte die Software PampelMUSE, die erstmals die Extraktion von Sternspektren aus dichten Sternfeldern ermöglichte. Mit dem MUSE-Spektrografen am Very Large Telescope (VLT) in Chile können so pro Beobachtungsfeld mehrere hundert bis zu 3000 Sternspektren vermessen werden. Die Software wird weltweit erfolgreich eingesetzt und kontinuierlich …
… Observatorien festzulegen. Solche Maßnahmen sind unerlässlich, um den Betrieb der Observatorien langfristig zu sichern – insbesondere in einer Region, die aufgrund der außergewöhnlichen Dunkelheit des Himmels über Nordchile weltweit als der beste Standort für die optische Astronomie gilt.„Wir werden weiterhin eng mit den lokalen, regionalen und nationalen Behörden zusammenarbeiten, um den dunklen Himmel Nordchiles zu schützen. Er ist ein unersetzliches Naturerbe, das für den Fortschritt unseres Verständnisses des Universums entscheidend ist und Spitzenastronomie …
… wird für das Very Large Telescope (VLT) entwickelt und ist als blau-optimierter, Panorama-Integralfeldspektrograph konzipiert. Das europäische VLT auf dem Cerro Paranal in Chile ist eines der höchstentwickelten optischen Instrumente der Welt für die bodengebundene Astronomie. BlueMUSE wird in verschiedenen Wellenlängenbereichen mit einer einzigen Belichtung räumlich aufgelöste Spektren vom Nachthimmel abbilden können. Damit sind sowohl Beobachtungen innerhalb unserer Milchstraße als auch von fernen Galaxien möglich. Das große Gesichtsfeld im Zusammenspiel …
Heidelberg/Garching, 28. Januar 2026. Astronomie fasziniert – Groß und Klein. Sie ist ein idealer Einstieg in die Naturwissenschaften. Klaus Tschira wusste das und entdeckte früh seine Liebe zu den Gestirnen. Zehn Jahre nach seinem Tod wirkt diese Idee des SAP-Gründers und Stifters noch immer fort. In den von der Klaus Tschira Stiftung erbauten Einrichtungen Haus der Astronomie in Heidelberg und ESO Supernova in Garching lassen sich schon seit vielen Jahren Kinder, Schülerinnen und Schüler sowie Erwachsene von astronomischen Inhalten begeistern. …
… Plastikpartikel ist ein großer Unsicherheitsfaktor, der in den Messdaten bisher nicht genau genug erfasst wird.Forschungsverbund Umwelt und Klima an der Universität Wien:Andreas Stohl ist Vizedekan der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie sowie Mitglied des interdisziplinären Forschungsverbunds Umwelt und Klima der Universität Wien. Dieser bringt Forschende verschiedenster Disziplinen zusammen, um exzellente wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die Lösungen für drängende Probleme wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust …
… nicht ganz erwachsen.Eine fehlende Seite in den Familienalben von Planeten„Wir haben oft die ‚Babyfotos‘ von Planeten gesehen, die sich gerade bilden, aber bis jetzt fehlte die Jugendphase“, sagt Meredith Hughes, Associate Professor für Astronomie an der Wesleyan University in Middletown, Connecticut, USA, und Co-PI (Co-Principal Investigator, etwa: wissenschaftliche Mitverantwortliche) dieser Studie.„Trümmerringe stehen für die von Kollisionen geprägte Phase des Planetenentstehungsprozesses“, erklärt Thomas Henning, Wissenschaftler am MPIA (Max-Planck-Institut …
… Physik, Universität Durham, Großbritannien [CEA Durham]), Simone Scaringi (CEA Durham und Istituto Nazionale di Astrofisica, Osservatorio Astronomico di Capodimonte, Neapel, Italien [Capodimonte]), Domitilla de Martino (Capodimonte), Christian Knigge (Fachbereich Physik und Astronomie, Universität Southampton, Großbritannien), Sara E. Motta (Istituto Nazionale di Astrofisica, Osservatorio Astronomico di Brera, Merate, Italien, und Universität Oxford, Fachbereich Physik, Großbritannien [Oxford]), Nanda Rea (Institute of Space Sciences (ICE, CSIC), …
Astronominnen und Astronomen, darunter Bin Ren vom Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA), haben mit dem Hubble-Weltraumteleskop die Folgen katastrophaler Kollisionen zwischen großen Gesteinskörpern in einem sich entwickelnden Planetensystem um den Stern Fomalhaut beobachtet. Diese Ereignisse entsprechen dem anerkannten Modell, wonach Planetesimale, Asteroiden und Kometen miteinander kollidieren und dabei Trümmer erzeugen, die zur Entstehung von Planeten beitragen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch das junge Sonnensystem eine Phase intensiver …
… die weit über die ihrer Heimatgalaxie hinausreicht. „Die Erforschung dieser Jets ist von fundamentaler Bedeutung, da sie tiefgreifende Fragen der Astrophysik und Kosmologie berührt“, sagt Matthias Kadler.Kadler ist Professor für Astrophysik am Lehrstuhl für Astronomie der Universität Würzburg und Sprecher der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Forschungsgruppe „Relativistische Jets in Aktiven Galaxien“ (FOR 5195). Unter ihrem Dach sind zahlreiche, auf diesem Gebiet führende Forschungseinrichtungen aus Deutschland sowie Europäische …
… Ausgewählt wurden die Strukturbiologin Dr. Julia Mahamid vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg und der Physiker Prof. Dr. Klaus Blaum, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kernphysik und Mitglied der Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Heidelberg.Anlässlich der Bekanntgabe der Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträger durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Ich gratuliere Professor Klaus Blaum und Dr. Julia Mahamid von ganzem Herzen zum Leibniz-Preis! Dass …
… Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen werden die nun beauftragten Ingenieurinnen und Ingenieure zusammen mit der TU Berlin den ausgewählten Entwurf weiter ausarbeiten und umsetzen. Ziel ist es, mit dem Bauen in 2028 zu beginnen. Weiterführende Informationen:Webseite Telluride Architektur: Kontakt: Prof. Dr. Michael KneisslInstitut für Physik & Astronomie an der TU BerlinE-Mail: Telefon: +49 (0)30-314-22078Pressestelle Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und WohnenE-Mail: Telefon: +49 (0)30-90173-4040
… Dissertationspreis 2025 wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an der Universität Potsdam verliehen. Dabei stellen die Preisträgerinnen und Preisträger ihre ausgezeichneten Arbeiten vor. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, um 17:15 Uhr auf dem Uni Campus Golm, am Institut für Physik und Astronomie, Karl-Liebknecht-Straße 24–25, 14476 Potsdam (Campus Golm, Haus 28), im Hörsaal 0.108 statt.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Joseph WhittinghamTelefon: +49 331 7499 284Prof. Dr.Christoph PfrommerTelefon: +49 331 7499 513
… von Trümmerscheiben um Exoplaneten, also Planeten jenseits unseres Sonnensystems: 51 schwierig zu beobachtende Objekte, von denen das SPHERE-Instrument am Very Large Telescope der ESO detailreiche Bilder erstellen konnte. Gaël Chauvin (Max-Planck-Institut für Astronomie), Projektwissenschaftler des SPHERE-Instruments und Koautor der zugehörigen Veröffentlichung sagt: „Dieser Datensatz ist ein astronomischer Schatz. Er bietet außergewöhnliche Einblicke in die Eigenschaften von Trümmerscheiben und ermöglicht Rückschlüsse auf kleinere Körper wie Asteroiden …
… radioaktiver Elemente im Weltall eingesetzt wird, und entwickelt damit Kameras für den Einsatz in den Kraftwerken.Daran beteiligt ist ein Team unter Leitung von Dr. Thomas Siegert, Experte für Kernphysik im Weltraum vom Lehrstuhl für Astronomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Gefördert wird das JMU-Teilprojekt mit Schwerpunkt auf der Software-Entwicklung vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit über 350.000 Euro.Szintillationsdetektoren – eine alte Methode effizienter nutzenBisher kommen zur Messung …
… Hindu“ veröffentlicht. Sie erhielt ein Stipendium des Pulitzer Centers, das Alexander‑von‑Humboldt‑Bundeskanzler-Stipendium, erhielt den Thomson Foundation Journalist Award 2021 und weitere Auszeichnungen. Ihre journalistische Arbeit deckt ein breites Spektrum ab – von Lebenswissenschaften bis hin zur Astronomie.Während ihres Aufenthalts im HITS plant Monika Mondal ein Sachbuchprojekt mit dem Arbeitstitel „Living in Emergence“. „Ich möchte etwas entwickeln, das uns hilft, das Leben in all seiner Komplexität zu verstehen“, sagt sie. Sie will darin …
… von der Technischen Universität Berlin, einer von der HMU Potsdam, einer von der der Universität Rostock und eine von der TU Ilmenau. 13 sind an der Universität Potsdam in den Instituten für Mathematik, für Physik und Astronomie, Umweltwissenschaften und Geographie sowie dem Department für Psychologie tätig.Kontakte: SFB 1287: „Die Grenzen der Variabilität in der Sprache: Kognitive, grammatische und soziale Aspekte“Prof. Dr. Doreen Georgi, Kognitionswissenschaften, Department für LinguistikE-Mail: Tel.: 0331 977-2968SFB 1294: „Datenassimilation – …
… Terahertz-Technologie und Anwendungen« fördert den Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen Wissenschaft und Industrie in diesem sich schnell entwickelnden Forschungsfeld.Thematische Schwerpunkte des Workshops:- Industrielle Anwendungen- Innere Sicherheit- Kommunikation- Astronomie und Astrophysik- Neue Terahertz-SystemtechnologienBeiträge sind auch aus anderen Themenbereichen willkommen. Wir ermutigen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, neue Entwicklungen vorzustellen. Begleitend zum Workshop findet eine Industrieausstellung …
Am Buß- und Bettag, den 19. November 2025, verwandelt sich die Fakultät für Physik und Astronomie der Julius‑Maximilians‑Universität Würzburg (JMU) in ein Quantenlabor: Unter dem Titel „Junior Conference on Quantum Physics“ erwartet Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen ein abwechslungsreiches Programm aus Workshops, spannenden Vorträgen und Experimenten [Link: https://www.physik.uni-wuerzburg.de/aktuelles/veranstaltungen-fuer-schulen/junior-conference/]. Die Veranstaltung findet von 9 bis 15 Uhr auf dem Campus am Hubland statt …
… Technische Physik für beeindruckende Lichtmomente im Hörsaal. Zum Ausklang des Events zeigen junge Forschende beim Science Slam in fünf kurzen Auftritten, wie unterhaltsam Forschung sein kann. Die Lange Nacht endet gegen 1 Uhr mit Einblicken in die Forschung der Astronomie mit einer Live-Schalte zur Astronomie, bei der die Gäste einen Blick in den Nachthimmel und die faszinierende Arbeit am Radio-Teleskop in Effelsberg werfen können.Forschung erleben, eigene Fragen stellenZwischen den Programmpunkten laden zahlreiche Stände und Labore zum Mitmachen ein. …
… Südsternwarte (ESO) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang. Astronom*innen nutzen sie, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken. Außerdem fördern wir die internationale Zusammenarbeit in der Astronomie. Die ESO wurde 1962 als zwischenstaatliche Organisation gegründet. Heute wird sie von 16 Mitgliedsländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, …
… Schwarze Löcher und exotische Objekte sowie über das Universum als Ganzes zu gewinnen. „Mithilfe von 4MOST erhalten wir zudem Informationen über die Verteilung von Dunkler Materie im Universum“, erklärt Jochen Liske, Professor für Beobachtende Astronomie an der Hamburger Sternwarte und leitender Wissenschaftler am Exzellenzcluster „Quantum Universe“ der Universität Hamburg. „Das interessiert uns, weil die statistische Verteilung Dunkler Materie im Universum Rückschlüsse über die physikalischen Eigenschaften der Dunklen Materie-Teilchen erlaubt“. …