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Wissenschaft mit Blick in den Himmel

28.01.202610:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Heidelberg/Garching, 28. Januar 2026. Astronomie fasziniert – Groß und Klein. Sie ist ein idealer Einstieg in die Naturwissenschaften. Klaus Tschira wusste das und entdeckte früh seine Liebe zu den Gestirnen. Zehn Jahre nach seinem Tod wirkt diese Idee des SAP-Gründers und Stifters noch immer fort.

In den von der Klaus Tschira Stiftung erbauten Einrichtungen Haus der Astronomie in Heidelberg und ESO Supernova in Garching lassen sich schon seit vielen Jahren Kinder, Schülerinnen und Schüler sowie Erwachsene von astronomischen Inhalten begeistern.
Und im Bereich früher naturwissenschaftlicher Bildung kooperieren beide Häuser sehr erfolgreich mit der Forscherstation, eine Verbundorganisation der Klaus Tschira Stiftung, die beiden Partnern ihre Fachexpertise zur Verfügung stellt. Aus dieser Zusammenarbeit entstehen spannende Fortbildungsangebote für pädagogische Fach- sowie Lehrkräfte zu verschiedenen astronomischen Themen.

Im Zentrum dieser Bildungsmission steht Natalie Fischer: Physikerin und Astronomin und seit 20 Jahren mit unerschöpflichem Elan für die frühe astronomische Bildung unterwegs. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Didaktik: als Buchautorin und Redakteurin, als Fortbildnerin und Dozentin für Kita und Grundschule und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Haus der Astronomie und für die Forscherstation. Sie ist die Projektverantwortliche für die Kooperationen der Forscherstation mit dem Haus der Astronomie und der ESO Supernova.

Was sie dabei selbst begeistert? „Das Abenteuer Weltall ist ein spannendes Thema für Kita- und Grundschulkinder und ich freue mich jedes Mal riesig, wenn die Augen der Kinder immer größer werden“, sagt Fischer. „Astronomie hat Bezug zum Alltag, schließlich beginnt das Universum vor unserer Haustür und wir sind ein Teil davon.“ Das besondere an Astronomie ist für Fischer, dass es eine fachübergreifende Disziplin ist, zu der Physik, Chemie, Biologie, Geowissenschaften und Mathematik genauso dazugehören wie Philosophie, Religion und Kunst.

Auch aktuelle Herausforderungen wie der Klimawandel erhalten astronomisch betrachtet eine neue Perspektive. Wenn Natalie Fischer Kinder durch das maßstabsgetreue Sonnensystem führt, stellt sie eine einfache Frage: „Wo könntet ihr Urlaub machen?“ Die Erkenntnis kommt schnell: nur auf der Erde. Dann erzählt sie von der Venus – heute eine 500-Grad-Hölle mit CO₂-Atmosphäre, einst vielleicht ganz anders. So wird anschaulich, wie sehr sich Planeten verändern können – und warum unsere Erde so einzigartig ist. Und plötzlich wird es still. Man hört fast das Klicken in den Köpfen der Kinder und spürt ihre Erkenntnis, dass wir auf unseren Planeten Erde gut achtgeben müssen!

Bildungsgerechtigkeit fördern

Alev Dreger, Programm-Managerin Bildung der Klaus Tschira Stiftung, freut sich, dass die Stiftung ihre Förderung für die frühe naturwissenschaftliche Bildung an der ESO Supernova fortsetzt: „Abgeholt werden hierbei sowohl die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte wie auch später die Kinder bei ihrer Neugierde und beim Staunen – und das wiederum ist die Voraussetzung für Teilhabe, mehr Bildungsgerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit.“

„Die Klaus Tschira Stiftung hat uns mit unserem Know-how zu früher naturwissenschaftlicher Bildung in das Bildungsangebot der ESO Supernova miteinbezogen. Wir können dort als Kooperationspartner mit Fortbildungen und Materialausleihe die ESO Supernova als außerschulischen Lernort stärken“, unterstreicht die Geschäftsführerin der Forscherstation, Petra Gürsching.

Astronomie öffnet Türen

Astronomie zeigt für Dreger und Gürsching: Wissenschaft beginnt nicht abstrakt, sie beginnt manchmal mit dem Blick in den Himmel. Astronomie öffnet die Tür in eine Welt, die Große und Kleine sofort begeistert: Der Mond, die Erde im All oder der Wechsel von Tag und Nacht – diese Naturphänomene werfen Fragen an die Natur auf und stärken die Neugier der Kinder.

„Es lässt sich wunderbar beobachten, wie diese Fortbildungen Früchte tragen. Die nächste Generation entwickelt Freude an den Naturwissenschaften und wird zu kritischem Denken und zum gemeinsamen Entdecken angeregt“, sagt der Leiter des Haus der Astronomie, Dr. Markus Pössel. Und Tania Johnston von der ESO Supernova ergänzt: „Dies ist nicht nur entscheidend für die Zukunft unseres Heimatplaneten, sondern auch für wissenschaftliche Organisationen wie die Europäische Südsternwarte (ESO).“

Wer dabei sein möchte, hat die Chance, sich für eine der Fortbildungen in Heidelberg oder Garching anzumelden.

Info und Anmeldung: https://www.forscherstation.de/fortbildungen?suche=astronomie&mtm_campaign=PM#termine

Autorin: Kirsten Baumbusch (E-Mail )

Kontakt:
Haus der Astronomie:
Königstuhl 17
69117 Heidelberg
Natalie Fischer
E-Mail: E-Mail
Webseite: https://www.haus-der-astronomie.de/

ESO Supernova:
Karl-Schwarzschild-Straße 2
85748 Garching
E-Mail: E-Mail
Webseite: https://supernova.eso.org/germany/education

Klaus Tschira Stiftung
Alev Dreger
Programm-Managerin Bildung
E-Mail: E-Mail

Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)
E-Mail: E-Mail

Forscherstation:
Dr. Katrin Schneider-Özbek (Bereichsleitung Kommunikation)
E-Mail: E-Mail

Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de

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