… Der Grund für diese Häufung ist der Klimawandel – doch welche physikalischen Mechanismen bewirken eine Hitzewelle im Einzelnen? Ein wichtiger Treiber für die Wetterlage auf dem europäischen Kontinent ist der Nordatlantik. So hatten Studien des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) beispielsweise gezeigt, dass ein Wärmestau im subtropischen Nordatlantik einige Jahre später zu extrem heißen Sommern in Europa führen kann. Ein weiterer Mechanismus, der sich auf einer anderen Zeitskala abspielt, hat seinen Ursprung in höheren Breiten. Beobachtungen …
… Ende dieser intensiven Nutzung ist nicht in Sicht. Dies hat schwerwiegende Folgen für die Biodiversität und das globale und regionale Klima. Mithilfe einer neuartigen Klimasimulation auf der Kilometerskala zeigt eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M), der Universität Hamburg und des Institute of Science and Technology Austria: Extremniederschläge, Hitzestress und Windgeschwindigkeit nehmen in einem Szenario mit kompletter Abholzung deutlich zu und erschweren eine mögliche Erholung des Waldes.Die Untersuchung wurde …
Man muss Simulationen mit Satellitenmessungen kombinieren und die Aerosolkonzentration in der Nähe des Erdbodens nehmen. Alle anderen Methoden führen zu größeren Fehlern“, fasst Prof. Dr. Johannes Quaas, Professor für Theoretische Meteorologie an der Universität Leipzig, die Ergebnisse der gerade im Fachjournal „Science Advances“ veröffentlichten Studie zusammen.Die Forschenden nutzten dafür den Unterschied zwischen der nördlichen und der südlichen Erdhalbkugel, denn die Kontinente sind ungleich verteilt: Es gibt viel mehr Land im Norden, wo außerdem …
… – ganz zu schweigen von Prognosen zum regionalen Muster der Erwärmung, welche für Klimaanpassungsmaßnahmen entscheidend sind. Somit identifizierte das Weltklimaforschungsprogramm WCRP das „Pazifik-Rätsel“ als eine der drängendsten Herausforderungen der Klimawissenschaft. Forschende des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) haben kürzlich einen Meilenstein erreicht, der eine Lösung in greifbare Nähe rückt. Mithilfe eines Klimamodells, dessen beispiellose Auflösung von 5 km im Ozean und 10 km in der Atmosphäre es erlaubt, grundlegende Prozesse …
… zeigen die Modelle für den Nordatlantik eine Abnahme solcher Extremereignisse. Das deutet darauf hin, dass sich die Wege, auf denen Stürme ziehen, künftig verschieben könnten.Dr. Daniel Krieger, ehemaliger Hereon-Doktorand, Erstautor der Studie und inzwischen am Max-Planck-Institut für Meteorologie tätig, erklärt: „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich der Schwerpunkt der Sturmzugbahnen künftig verlagern könnte. Wir zeigen, dass es nicht reicht, sich nur auf die Analyse von Mittelwerten zu beschränken. Erst durch eine differenzierte Betrachtung …
… wirksames Handeln zu übersetzen.Harald Kunstmann ist Inhaber des Lehrstuhls für Regionales Klima und Hydrologie sowie Gründungsdirektor des Zentrums für Klimaresilienz an der Universität Augsburg. Zudem ist er stellvertretender Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung am Campus Alpin des Karlsruher Instituts für Technologie in Garmisch-Partenkirchen. Seine Forschung umfasst die Entwicklung und den Betrieb komplexer regionaler Erdsystemmodelle sowie hochmoderner Beobachtungsinfrastrukturen zur Erfassung der Wechselwirkungen zwischen …
… entlegensten Weltgegenden trägt. Dieses Mikroplastik kann eingeatmet werden und stellt ein Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier dar. Es kann sich auch aus der Atmosphäre absetzen und Meere und Böden weltweit kontaminieren. Eine neue Studie des Instituts für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien schätzt die Mikroplastikemissionen von landbasierten und ozeanischen Quellen in die Atmosphäre ab, basierend auf globalen Messdaten und Modellsimulationen. Die Ergebnisse: An Land werden über 20-mal mehr Mikroplastikpartikel emittiert als vom Ozean. …
… wobei die Datenlage in einigen Schlüsselregionen, beispielsweise rund um die Antarktis, besonders lückenhaft ist. Können Messungen an Bord von Segelbooten helfen, diese Lücken zu schließen? Dieser Frage ist Wissenschaftlerin Jacqueline Behncke am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) zusammen mit Kolleg*innen der Universität Hamburg, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel und des Flanders Marine Institute (VLIZ) in Belgien nachgegangen. Ihre Forschung steht in Verbindung mit einer bürgerwissenschaftlichen Initiative des Teams …
… Spuren. Auch der Ozean bleibt von Wirbelstürmen nicht unberührt. Durch das Aufwirbeln der Wasseroberfläche vermischen sich Wassermassen, und Wärme und Kohlenstoff werden mit der Atmosphäre ausgetauscht. Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und der Universität Hamburg haben diese Wechselwirkungen erstmals in einem globalen, sturm- und wirbelauflösenden Erdsystemmodell dargestellt und damit die Kaskade physikalisch-biogeochemischer Mechanismen nachvollzogen, die durch tropische Wirbelstürme ausgelöst wird.„Klassische Erdsystemmodelle …
Mit dem Forschungspreis der Reinhard-Süring-Stiftung werden aller drei Jahre junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für eine hervorragende Arbeit auf einem Teilgebiet der Meteorologie ausgezeichnet. 2025 wurde der Preis für „Neue Techniken, Verfahren und Anwendungen der Fernerkundung der Atmosphäre“ vergeben.Die Dual-Field-of-View-Polarisationslidartechnik ist vergleichbar mit einer Kamera mit zwei Objektiven mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln (Gesichtsfelder; englisch „Field-of-Views“). Dadurch können die Reflexionen des Laserlichts aus …
… – Die nahtlose Verschmelzung von Daten und Modellen“ steht die nahtlose Integration großer Datenmengen in komplexe Computermodelle mit dem Ziel, die zugrunde liegenden Prozesse besser zu verstehen und genauere Vorhersagen zu ermöglichen. In der Meteorologie, der Hydrologie und der Rohstoffsuche werden Datenassimilationstechniken bereits sehr erfolgreich eingesetzt. Künftig könnten auch neue Anwendungsgebiete in der Biologie, der Medizin sowie den Kognitions- und Neurowissenschaften davon profitieren. Dazu sind eine theoretische Fundierung existierender …
… sogenannten „Hosing-Experimenten“: In Modellsimulationen wird dem gesamten Nordatlantik Süßwasser hinzugegeben, um die Eisschmelze zu simulieren und deren Auswirkung auf die AMOC zu untersuchen. Eine neue Studie von Fraser Goldsworth vom Max-Planck-Institut für Meteorologie zeigt nun die Defizite solcher Experimente auf und macht einen Vorschlag, wie sie sich zukünftig realistischer gestalten lassen.Neuartiger Untersuchungsrahmen zeigt Schwachstellen bisheriger Hosing-Experimente„Viele Hosing-Experimente kippen einfach Süßwasser in den Nordatlantik, ohne …
… die Rolle von snoRNPs beim Ribosomenaufbau eröffnen und dazu beitragen, deren Bedeutung für menschliche Gesundheit und Krankheit besser zu verstehen“, erklärt Beckmann.Turbulente Wolken besser verstehenFabian Hoffmann ist Professor für Atmosphärenwissenschaften am Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin. Bis September 2025 war er Leiter einer Emmy-Noether-Nachwuchsforschungsgruppe am Meteorologischen Institut der LMU. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Physik von Wolken in verschiedenen Maßstäben, unter anderem in Bezug auf Mikrophysik, …
… den nächsten 6 Jahren unterstützt – davon bekommt Prof. Fabian Hoffmann für seine Arbeit an der Freien Universität Berlin 2,5 Millionen Euro zuerkannt. TurPhyCloud bringt Expertinnen und Experten aus der Experimental- und Theoretischen Physik sowie der Meteorologie zusammen, um die gesamte Bandbreite der Prozesse zu untersuchen, die die Bildung dieser Wolken beeinflussen. Neben Fabian Hoffmann sind Professor Eberhard Bodenschatz (MPI für Dynamik und Selbstorganisation, Göttingen), Professor Bernhard Mehlig (Universität Göteborg) und Professor Pier …
… Jenaer Team ist eng mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis vernetzt, etwa mit dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), dem Centre for Medium-Range Weather Forecast (ECMWF) oder GeoSphere Austria – Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie. Diese Vernetzung hilft, die neuen Modelle anwendungsbezogen zu erproben und über das Projekt hinaus Impulse zu setzen. Auf diese Weise helfen die Forschenden dabei, bessere Frühwarnsysteme für bestimmte Katastrophen zu entwickeln. Zudem lassen sich durch neue …
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Kölner Forschenden Professorin Dr. Susanne Crewell vom Institut für Geophysik und Meteorologie und Professor Dr. Christian Sohler vom Institut für Informatik ein gemeinsames Reinhart Koselleck-Projekt bewilligt. Unter dem Titel „Sublineare Algorithmen für die Meteorologie“ befasst sich das Projekt über einen Zeitraum von fünf Jahren mit der Frage, wie neueste algorithmische Verfahren aus der Informatik weiterentwickelt werden können, um sehr große Datenmengen in der Meteorologie zu analysieren und …
… Auch daran lasse sich die tiefe Neugier und sein starkes Engagement für offene Wissenschaft erkennen, so die Nomis-Stiftung.Markus Rex leitet die Atmosphärenforschung des Alfred-Wegener-Instituts und ist ordentlicher Professor an der Universität Potsdam. Er studierte Physik, Meteorologie und Geophysik an der Technischen Universität Braunschweig und der Georg-August-Universität Göttingen. Er promovierte in Atmosphärenphysik an der Freien Universität Berlin und habilitierte sich an der Universität Bremen. Berufliche Stationen führten ihn an das Jet …
… und Akteuren aus Politik und Gesellschaft. Website: www.dpg-physik.deDie Deutsche Meteorologische Gesellschaft e. V. (DMG) stellt sich heute als vielfältige Informationsplattform und Interessenvertretung für alle an dem inzwischen sehr breit gefächerten Feld der Meteorologie und der physikalischen Ozeanographie tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, aber auch interessierten Laien dar. Ihr Ziel ist die Förderung der Meteorologie und die Verbreitung meteorologischen Wissens. Dazu veranstaltet sie Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen, …
… Der Start der Mission ist für die erste Hälfte der 2030er Jahre vorgesehen.WIVERN wurde konzipiert von Wissenschaftler:innen der Universität Reading und des Politechnikums Turin. Aus Deutschland sind Forschende von der Universität Leipzig, dem Max Planck-Institut für Meteorologie und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) beteiligt.PD Dr. Maximilian Maahn vom Institut für Meteorologie der Universität Leipzig ist in dem zwölfköpfigen Forschungsteam für die Entwicklung der mathematischen Algorithmen zuständig, die die Rohdaten in Regen- und Schneefallraten …
… ersten Taufnamen – auch in den Berliner Tageszeitungen. Heute finden die Namen der Patinnen und Paten in den Wetterberichten vieler Medien Verwendung. Die studentischen Wetterbeobachtenden sowie die Mitarbeiter*innen des Vereins Berliner Wetterkarte e.V. und des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin wünschen sich auch für die Zukunft eine aktive Beteiligung der Öffentlichkeit. Bislang haben insgesamt über 4.400 Menschen aus 17 europäischen Ländern sowie aus Brasilien, Japan, den USA und Südafrika eine Wetterpatenschaft übernommen. …
… Modellen zu verbessern und Küsten- sowie sozioökonomische Prozesse besonders in bisher unterrepräsentierten Regionen des Globalen Südens besser in globale Modelle zu integrieren.CELLO | 16.–18. September 2025 | HamburgIm Jahr seines 50-jährigen Bestehens legt das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) den Schwerpunkt bei der Fünften Internationalen Konferenz zur Erdsystemmodellierung in Hamburg auf den Ozean: CELLO („Climate Exploration in Lively Liaison with the Ocean“) bringt Expertinnen und Experten aus aller Welt zusammen, um gemeinsam einen …
… kann. Forschende haben nun gezeigt: Wenn man diese Freisetzung von Permafrost-Kohlenstoff berücksichtigt, reduziert sich das für dieses Jahrhundert verbleibende Kohlenstoffbudget für 2°C Erwärmung um ein Fünftel. Das von Goran Georgievski vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) geleitete Team erstellte Klimaprojektionen bis ins Jahr 2300 mit dem Max-Planck-Institut-Erdsystemmodell (MPI-ESM). Die Forschenden verglichen Simulationen, die den Permafrost-Kohlenstoff berücksichtigen, mit solchen, die das nicht tun, und nutzten den Algorithmus des …
… es im Südlichen Ozean? Woher kommen sie? Wie verändern sie die Wolken?“ Für die Mission „HALO-South“ sind 176 Flugstunden geplant. Vor Ort werden rund 50 Forschende sein: vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS), dem Leipziger Institut für Meteorologie der Universität Leipzig, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der Goethe-Universität Frankfurt (GUF), dem Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) Mainz, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Institut für Physik der Atmosphäre des Deutschen Zentrums für Luft- und …
… den FOCAL Stadtpiloten und bringt seine Erfahrung in der regionalen Klimamodellierung ein. Ziel ist es, großskalige Modelle bis auf die Stadtebene herunterzubrechen und mit lokalen Umwelt- und sozioökonomischen Daten zu kombinieren. Das Max-Planck-Institut für Meteorologie ergänzt das Projekt durch seine Kompetenz in der globalen Klimamodellierung und in der Analyse komplexer Rückkopplungen im Erdsystem - ein essenzieller Baustein für die Integration wissenschaftlich fundierter Daten.
Konstanz: Mitgestalten statt nur anwenden
Die Stadt Konstanz …
… nach Nordwesteuropa und warme Luft in den Mittelmeerraum dringen. Während einer positiven Phase der NAO im Sommer tritt die umgekehrte Situation auf: Hitze in Nordwesteuropa, niedrigere Temperaturen in Südeuropa.In einer neuen Studie haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Hamburg gezeigt, dass solche Sommerextreme der NAO und damit Extremwetterlagen in Europa infolge der globalen Erwärmung wahrscheinlicher werden. Bisherige Studien hatten sich vor allem mit der NAO im Winter beschäftigt, weil die Schwankungen …
… im Gebirge funktionieren, braucht es eine detaillierte Datengrundlage, die sehr kleinräumige Ereignisse wie Turbulenz ebenso erfasst wie regionale Phänomene, größere Wettersysteme und globale Jetstreams und zwar kurz-, mittel- und langfristig. – In der Meteorologie spricht man von einem multi-skaligen Forschungsansatz. Einen solchen verfolgt das internationale Forschungskonsortium TEAMx im Rahmen einer groß angelegten, ein ganzes Jahr dauernden Beobachtungskampagne. Diese soll Messdaten aus den Alpen mit großräumigen meteorologischen Ereignissen …
… Standortbestimmung für Anwendungen wie die maritimen Raumplanung«, sagt Dr. rer. nat. Bernhard Stoevesandt, Projektkoordinator am Fraunhofer IWES.Das Projekt schafft eine geografisch fokussierte Zusammenarbeit zu diesem wichtigen Thema. Jake Badger, Leiter der Abteilung für Ressourcenbewertung und Meteorologie bei DTU Wind and Energy Systems, Technische Universität Dänemark, fügt hinzu: »Die Tatsache, dass die kooperierenden Länder Nachbarn an der Nordsee sind, eröffnet die Möglichkeit, wirklich an den grenzübergreifenden Auswirkungen von Windparks zu arbeiten …
… bringt über 600 Forschende direkt zu den Daten und ermöglicht so Zusammenarbeit in Echtzeit, parallele Analysen und Technologietests. Mehr als 100 Wissenschaftler*innen nehmen an der Veranstaltung in Hamburg teil, welche vom Max-Planck-Institut für Meteorologie zusammen mit dem Deutschen Klimarechenzentrum und dem Zentrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg ausgerichtet wird.Auf gemeinsamen Jupyter-basierten Plattformen und mit gemeinsamen Bibliotheken analysieren die Teams einjährige globale Simulationen und erweiterte …
… ist eine international führende Klimaforschungseinrichtung. Neben Katharina Fegebank sprechen der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Patrick Cramer sowie der Geschäftsführende Direktor des MPI-M Prof. Dr. Jochem Marotzke.Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie ist Hamburg zu einem internationalen Leuchtturm der Klimaforschung geworden. In den vergangenen 50 Jahren hat es weltweite Standards der Forschung gesetzt und auch in unserer Stadt immer wieder in die Öffentlichkeit hineingewirkt, …
… Eruption. Die Rede ist vom Ausbruch des Vulkans Hunga. „Eine ganz außergewöhnliche Eruption“, wie der Umweltphysiker Christian von Savigny sagt. Denn gemeinsam mit Kolleg*innen von den Universitäten Bremen, Hamburg und Leipzig, dem Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und dem Helmholtz Center für Ozeanforschung in Kiel arbeitete er seit 2019 an den Auswirkungen von Vulkanen auf Atmosphäre und Klima – da kam die Forschung „am lebenden Objekt“ wie gerufen.Wie sich die Größe von Aerosolen in der …
… bislang eine ungelöste Herausforderung für moderne Klimamodelle.Mit einem neuartigen umfassenden Modell, in dem Atmosphäre, Ozean, Vegetation, Eisschilde und feste Erde dynamisch gekoppelt sind, ist einem Team unter der Leitung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) erstmals eine Serie von Simulationen der Klimaveränderungen von der letzten Eiszeit bis in die Gegenwart mit einem solch komplexen Modell gelungen. Das Modell, welches im Rahmen des PalMod-Projekts (www.palmod.de) entwickelt wurde, berücksichtigt insbesondere …
Mit der Vorlesungsreihe „Hamburger Perspektiven zur Klimaforschung“ wird in diesem Semester einer der Schwerpunkte auf das Thema Klimaschutz gesetzt. Die Ringvorlesung ist eine Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie und würdigt das 50-jährige Bestehen des Instituts, das durch eine enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Universität Hamburg geprägt ist. Verschiedene Perspektiven, historische Betrachtungen und aktuelle Forschungsergebnisse bieten einen umfassenden und abwechslungsreichen Zugang zu komplexen Fragen.Daneben koordiniert …
… die Integration mehrerer Ansätze statt einer Entweder-oder-Entscheidung. In einer kürzlich veröffentlichten Analyse ziehen sie Lehren aus der Vergangenheit der Klimaforschung für die Gegenwart und Zukunft des Fachs.Die Autorinnen, darunter Sarah Kang, Direktorin am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), zeichnen die Geschichte der Klimamodellierung von den ersten numerischen Modellen der Atmosphäre und des Ozeans bis zu den heutigen komplexen Erdsystemmodellen nach. Dabei spiegelt die Zunahme der Komplexität über die Jahrzehnte nicht nur die …
… und so ins Meer getragen, wo es sich ansammelt. Luftblasen, die durch Gischt, Wind und Wellen entstehen, können die Plastikpartikel aus dem Wasser in die Atmosphäre befördern. Eine neue Studie unter der Leitung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) zeigt jedoch, dass der Ozean hauptsächlich als Senke fungiert – und nicht als Quelle, wie bisher angenommen.Eine riesige oder vernachlässigbare Quelle von Mikroplastik?Die Annahme, dass der Ozean eine Quelle von atmosphärischem Mikroplastik darstellt, beruhte auf inverser Modellierung. …
… Süßwasser in die Ozeane. Das so verdünnte und weniger salzige Meerwasser ist weniger dicht und sinkt nicht mehr so leicht ab, deswegen verlangsamt sich die AMOC. Nun konnten Schaumann und sein Kollege Eduardo Alastrué de Asenjo vom Max-Planck-Institut für Meteorologie zeigen: Infolgedessen wird auch weniger CO₂ von der Meeresoberfläche in die Tiefe des Meeres transportiert. Es verbleibt mehr CO₂ in der Atmosphäre und verstärkt die globale Erwärmung.„Unsere Ergebnisse legen nahe, dass frühere Studien zur AMOC-Abschwächung die Folgen wahrscheinlich …
… zubewege, jenseits dessen der Wald die Fähigkeit verliere, sich selbst zu erhalten – und sich in eine Savanne verwandeln würde. Neue Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass dies möglicherweise nicht stimmt. Wissenschaftlerinnen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) haben gezeigt, dass der Niederschlag im Amazonasgebiet im Mittel erhalten bleibt, selbst wenn dieses vollständig abgeholzt würde.Kipppunkt-Argument basierte auf vereinfachten ModellenDer Grund, einen Kipppunkt zu befürchten, ist die Bedeutung der Vegetation bei der …
… und Interoperabilität zu etablieren. Die Globale Initiative setzt sich dafür ein, anpassungsfähige KI-Standards zu entwickeln, die dieser Nachfrage gerecht werden. In Zusammenarbeit mit fünf UN-Organisationen – der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), der UN-Rahmenkonvention über Klimaänderungen (UNFCCC) und der Weltpostverein (UPU) – hat die Initiative das Ziel, diese Standards in allen UN-Mitgliedsländern zugänglich zu machen. Neben der entscheidenden …
… Interpretation beschäftigt. Als IT-Fachmann transferiert er jetzt die aus der Physik gewohnten Vorgehensweisen auf die Auswertung der Pandemie-Daten. So können Anomalien zur Pandemie vermessen und analysiert werden. Zum Hintergrund ein Vergleich aus der Angewandten Geophysik und Meteorologie:Am Anfang steht die Messung der Daten mit Seismografen, Magnetometern, Gravimetern und Barometern an definierten Orten der Erdoberfläche.Die gemessenen Daten werden in normierter Form vergleichbar gemacht. Der Luftdruck wird z.B. auf die Meereshöhe umgerechnet, um die …
… Entwicklung der Popularisierung mit gesellschaftlichen Zusammenhängen. Im Zentrum der Diskussion steht neben der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft mit Museum (1817) der Physikalische Verein (1824) mit einem breiten Spektrum von Themen aus der Astronomie, Physik, Chemie, Technik, Meteorologie. Die Leser erfahren in einer fesselnden Lektüre, dass 1877 eine eigenständige Astronomische Abteilung gegründet wurde und es seit 1907 die Sternwarte mit einem 8'' Refraktor gibt. 1913 wurde zudem ein wissenschaftliches Planeten-Institut zur Berechnung …
… Fidel Castro, Chrustschow und Onkel Ho mit Kaffee zu tun?
„Kaffee-Irrtümer“ gibt Einblicke in die Welt des Kaffees, die in der bisherigen Kaffeeliteratur zu wenig oder gar keine Berücksichtigung finden. Dabei werden auch ein kurzer Überblick über Geschichte, Meteorologie, Schweinebauch-Zyklus, Trommelröstung oder Kurzzeitröstung und viele andere Aspekte rund um die Bohne geboten. Die Aussagen und Thesen der Autoren, die sich kritisch mit „Irrtümern“ auseinandersetzen, sind nicht als Provokation gemeint, vielmehr sollen sie als Anregung für weitere …
… aktuellen Wissensstandberichts des UNO-Weltklimarats IPCC und leitet die Arbeitsgruppe „Globale Energiebilanz“ der International Radiation Commission. Er initiierte in den frühen 90er Jahren die globale Klimamodellierung in der Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie Hamburg.
Die Vorlesungsreihe des Präsidenten wird in diesem Jahr von Prof. Dr. Jürgen Janek koordiniert. Er ist Inhaber der Professur für Physikalische Chemie an der JLU, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Materialforschung (ZfM/LaMa) und wissenschaftlicher …
… extrem wichtig, meinen die Experten. Auf diesem Wege könne man zudem Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit erreichen. Ein weiterer Ansatz sei die automatisierte Datensammlung durch ein Netz von Messstationen, wie man sie sich in der Meteorologie bereits zur Erfassung von Klimadaten leistet, so Wolfgang Wägele. Die Kosten zur Erfassung notwendiger Biodiversitätsdaten seien in etwa vergleichbar.
Die Durchführung und Auswertung eines bundesweiten Monitorings sollten laut Wägele außeruniversitäre Forschungseinrichtungen leisten, die idealerweise …
… Bord der Polarstern durch Sensoren, die unter dem hunderte Meter dicken Schelfeis Temperaturen, Salzgehalt und Strömungen in der gesamten Wassersäule erfassen.
Neben den Ozeanographen sind auf dieser Antarktis-Expedition namens PS111 auch Forschende aus den Disziplinen Meteorologie, Meereisphysik, Bathymetrie, Geologie und Meeresbiologie an Bord. Allen gemein ist das Interesse Daten in einem Gebiet zu erlangen, das wegen der ganzjährigen Meereisbedeckung nur Eisbrecher wie die Polarstern erforschen können. „Eine spannende Herausforderung wird der …
… Städte und ihre Bewohner reagieren? Welche Maßnahmen können helfen, mit der Belastung umzugehen?
Diesen Fragen gehen Forschende vom Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP), vom Institut für Hydrologie und Meteorologie der Technischen Universität Dresden, vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung und von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden nach. Die Stadtforscher, Meteorologen, Bauingenieure und Gebäudetechniker arbeiten gemeinsam mit Praxisakteuren vom Umweltamt der Landeshauptstadt …
… dar.
Website ReKliEs-De: http://reklies.hlnug.de/
Links:
Expertenliste Klimawandel: https://www.uni-hohenheim.de/expertenliste-klimawandel
Forschungsnetzwerk Klimavariabilität: https://climate-variability.uni-hohenheim.de/
DFG-Forschergruppe Regionaler Klimawandel: https://klimawandel.uni-hohenheim.de/startseite
Kontakt für Medien:
Prof. Dr. Volker Wulfmeyer, Universität Hohenheim, Fachgebiet Physik und Meteorologie
T 0711 459 22150, E
Dr. Kirsten Warrach-Sagi, Universität Hohenheim, Fachgebiet Physik und Meteorologie
T 0711 459 23674, E
Text: HLNUG / …
… Sammeln von Nahrung.
„Wir haben die Wirkung des Pestizids Neonicotinoid auf Hummeln untersucht und herausgefunden, dass es die Vibrationen, und somit auch das Summen, negativ beeinflusst“, sagt Dr. Penelope Whitehorn. Die Biologin, die jetzt am Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) des KIT forscht, leitete die Studie an der University of Stirling.
Zusammen mit Dr. Mario Vallejo-Marin, University of Stirling, untersuchte sie durch das Pestizid belastete Hummelkolonien, überwachte deren Verhalten und …
… Atmosphärenchemie zu halten. Die Untersuchungen helfen unter anderem, den Klimawandel besser zu verstehen oder praktische Empfehlungen zur Verbesserung der Luftqualität in Städten zu geben.
„In den vergangenen Jahren hat sich Leipzig mit dem Institut für Meteorologie der Universität Leipzig und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) zu einem international bedeutenden Zentrum der Wolkenforschung entwickelt. Das TROPOS mit seinen Aerosollaboren ist beispielsweise das Weltkalibrierzentrum für die physikalische Beschreibung von Aerosolen. Eine …
… Voraussetzungen geschaffen, dass das weiterhin so bleibt. Für den Erfolg unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist zudem die enge Zusammenarbeit mit Programmierern und Computerspezialisten des DKRZ essentiell, die durch die räumliche Nähe des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und des DKRZ in Hamburg möglich ist.“
Prof. Dr. Thomas Ludwig, Geschäftsführer des Deutschen Klimarechenzentrums: „Das Abkommen ermöglicht es dem DKRZ, die Folgebeschaffung der Rechner- und Speicherinfrastruktur plangemäß voranzutreiben und mit einem neuen System …
… Voraussetzungen geschaffen, dass das weiterhin so bleibt. Für den Erfolg unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist zudem die enge Zusammenarbeit mit Programmierern und Computerspezialisten des DKRZ essentiell, die durch die räumliche Nähe des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und des DKRZ in Hamburg möglich ist.“
Prof. Dr. Thomas Ludwig, Geschäftsführer des Deutschen Klimarechenzentrums: „Das Abkommen ermöglicht es dem DKRZ, die Folgebeschaffung der Rechner- und Speicherinfrastruktur plangemäß voranzutreiben und mit einem neuen System …