… Tröpfchen. „Zur Demonstration wurden Wassermoleküle in die Helium-Nanotröpfchen eingebettet, und ihre Absorption der thermischen Strahlung der umgebenden Vakuumapparatur bei Zimmertemperatur untersucht. Diese Messungen zeigen das enorme Potenzial der neuen Methode“, so Dr. Elisabeth Gruber, Forscherin im Innsbrucker Team. Der nächste Schritt ist bereits geplant: So wollen die Wissenschaftler*innen Detektionszylinder in die Ionenfalle einbauen, um die Heliumtröpfchen im Hinblick auf ihre Masse, Ladung und ihr Verhältnis zueinander zu messen. Diese …
Am 12. Februar wird weltweit der sogenannte „Darwin-Day“ begangen. Er erinnert an den Geburtstag von Charles Darwin (1809–1882), dessen Evolutionstheorie das moderne naturwissenschaftliche Denken nachhaltig verändert hat. Kaum ein anderer Forscher hat das Verständnis von Leben, Entwicklung und Menschsein so tiefgreifend beeinflusst.Mit seinem Werk zur natürlichen Selektion stellte Darwin traditionelle Schöpfungsvorstellungen infrage und begründete ein wissenschaftlich fundiertes Entwicklungsdenken. Seine Erkenntnisse wirken bis heute weit über die …
… GHz, während MXene mit Brom- und Jod-Endgruppen in anderen Frequenzbereichen absorbieren.Die Methode bietet auch eine leistungsstarke Plattform für die Entwicklung von MXenen mit maßgeschneiderten Oberflächeneigenschaften. Durch Mischen verschiedener Halogenidsalze stellten die Forscher*innen MXene mit doppelten oder sogar dreifachen Halogen-Endgruppen und präzise kontrollierten Verhältnissen her. Diese Möglichkeit, die Oberflächenzusammensetzung „einzustellen”, bietet ein neues Instrumentarium für die Anpassung von MXenen für Anwendungen in der …
… verschiedenen Standorten in Mitteleuropa angebaut und getestet wurden. Diese phänotypischen Daten wurden mit Genomdaten (ca. 10.000 genetische Marker) und Umweltinformationen (wie die täglichen Temperaturen und Niederschläge) kombiniert. Daraus entwickelten und verglichen die Forscherinnen und Forscher verschiedene Vorhersagemodelle, darunter traditionelle statistische Modelle, aber auch Methoden der Künstlichen Intelligenz wie „Deep Learning“. Das beste Modell nutzte das Forschungsteam des IPK, um die Leistung einer Referenzgruppe von Weizenlinien …
… isotopengeochemische Daten zeigen, dass dieser Prozess vor zirka 40-45 Millionen Jahren stattfand. Die Rhodopen stammen also vermutlich aus der zu dieser Zeit abtauchenden afrikanischen Platte.“Bisher war nicht klar, wie dieser Prozess physikalisch abläuft. Die neuen Modelle der beiden Freiberger Forscher zeigen jetzt, dass der Auftrieb der versenkten Kruste groß genug ist, um die darüber liegende Kruste trotz der Kräfte horizontal auseinander zu drücken. „Das Besondere in den Rhodopen ist, dass trotz mehr als 100 Kilometer scheinbarer Dehnung die …
GrandEdu Research School startet internationale Autorenansprache für neues FachbuchprojektDie GrandEdu Research School startet gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern ein internationales Publikationsprojekt und ruft Forscherinnen, Forscher sowie Praktiker aus Bildung, Technologie und Politik zur Mitwirkung auf. Im Fokus steht das geplante Fachbuch European Perspectives on AI and AR Applications in Learning, das bei IGI Global erscheint und aktuell offiziell zur Einreichung von Buchkapiteln ausgeschrieben ist.Das Buchprojekt widmet sich der Frage, …
… Molekulare Kardiologie an der Goethe-Universität Frankfurt und Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), sowie Sprecherin des von der DFG geförderten Exzellenzclusters Cardio-Pulmonary Institute. Sie zählt zu den international profilierten Forscherinnen auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und gehört disziplinübergreifend zu den höchstzitierten Wissenschaftlerinnen Deutschlands. In ihrer Forschung untersucht sie, welche zellulären und molekularen Mechanismen zum Verlust von Herz- und Gefäßzellen beitragen …
… Eisschild in vergangenen Warmzeiten schrumpfte und dabei zahlreiche Eisberge abbrachen, trugen diese größere Mengen der verwitterten Mineralien in den angrenzenden Südpazifik – wo das Algenwachstum dennoch gering blieb. „Dieser Zusammenhang war für uns sehr überraschend“, so der Forscher. Denn: „Die Gesamtmenge an Eisen war in diesem Bereich des Südpolarmeeres nicht der kontrollierende Faktor für das Algenwachstum“, erklärt er. Die Ergebnisse würden zeigen, dass man nicht, wie bisher angenommen, pauschal davon ausgehen könne, dass eine Eisenzufuhr …
… Pilot die Drohne gestartet hat, fliegt sie zunächst ein fixes Flugmuster ab. Sobald ausreichend Sensordaten vorliegen, wechselt das System in den adaptiven Suchmodus und berechnet anhand der gesammelten Informationen selbstständig, wo sich die Quelle befinden könnte«, erläutert die Forscherin den Vorgang. »Dann generiert sie solange Wegpunkte, bis sie den Gefahrenstoff lokalisiert hat und meldet die präzise Position der Quelle.« Eine Heatmap zeigt die überflogenen Gebiete mit den Strahlungsintensitäten räumlich an. Zusätzlich kann man sich in einer …
… in ihrem Körper auf."Die physikalische Dimension der KatastropheIm Gegensatz zu bisherigen Umweltfilmen richtet die Dokumentation den Blick gezielt auf die physikalischen Eigenschaften von Nanoplastik. Bereits vor über 20 Jahren erkannte der Wirbelsäulenspezialist und Forscher Igor Danilov, dass die eigentliche Gefahr von Plastikpartikeln nicht allein in ihrer chemischen Toxizität liegt, sondern in ihrer Fähigkeit, elektrostatische Ladung zu akkumulieren und langfristig beizubehalten - vergleichbar mit einem Elektret.Diese Eigenschaft ermöglicht …
… Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs „Beyond Amphiphilicity“ organisierte er gemeinsam mit Dr. Imme Sakwa-Waltz und Lisa Krahnefeld die Ausstellung.Von diesen Frauen aus der Wissenschaft gibt es oft keine Gelehrtenporträtaufnahmen, wie sie von vielen männlichen Forschern überliefert sind. An dieser Leerstelle setzt die neue Ausstellung an. Gezeigt werden großformatige Bilder von Frauen, die in ihren wissenschaftlichen Disziplinen große Leistungen vollbracht haben. Erstellt wurden die Bilder von der Berliner Wissenschaftsfotografin …
… Muoniverse. Bereits in den Jahren 2001, 2005, 2010, 2014 und 2020 waren Serien von NCCR gestartet worden. Das PSI hat zu mehreren davon beigetragen, darunter MaNEP, MUST und MARVEL. Nun leitet das PSI erstmals einen NCCR.Stellvertretende Direktorin ist Angela Papa, ebenfalls Forscherin am Zentrum für Neutronen- und Myonenforschung des PSI. «Wir besitzen heute am PSI die Anlage mit den weltweit intensivsten Myonenstrahlen, mit der wir einzigartige Forschung machen können», erklärt sie. Sowohl in der Teilchenphysik als auch in der Materialforschung – vor …
Es ist eine Art Heiliger Gral der (angewandten) Wissenschaften: Weltweit suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach möglichst effizienten Methoden, CO2 bei dessen Entstehung einzusammeln und dann entweder sicher zu verwahren, zu vernichten oder weiter zu verwerten. Zwar gibt es derzeit gängige Verfahren, CO2 (englisch: Carbon Dioxide) einzufangen (Capture) und zu lagern (Storage). Diese CCS-Technologien sind allerdings allesamt recht teure Verfahren (Kosten zwischen 50 und 150 Dollar pro Tonne CO2) mit überschaubarer Wirksamkeit. Au…
… teilen sich Embryonen schnell und mit bemerkenswerter Präzision, während sie sich gleichzeitig in viele einzelne Einheiten reorganisieren. Dafür muss das Zellmaterial – das sogenannte Zytoplasma – in einem hochkoordinierten Prozess in Kompartimente aufgeteilt werden. Forscher:innen aus der Arbeitsgruppe von Jan Brugués haben kürzlich einen neuen Mechanismus der Zellteilung im Zebrafisch beschrieben, bei dem Veränderungen der Materialeigenschaften des Zytoplasmas gemeinsam mit dem Zytoskelett die frühe Entwicklung unterstützen. Diese frühen Teilungen …
… nützliche Bodenorganismen wie Pilze (Mykorrhiza) und Fadenwürmer (Nematoden) aus und beeinträchtigt deren Biodiversität», sagt Studienleiter Marcel van der Heijden, Professor am Institut für Pflanzen- und Mikrobiologie der Universität Zürich (UZH) und Forscher bei Agroscope.Bodenproben aus 26 europäischen Ländern analysiertDie in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlichte Studie wurde von einem internationalen Gremium aus zehn europäischen Forschungseinrichtungen durchgeführt, darunter die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Union (JRC), …
… klassische, aber wirkungsvolle Methode: das Pfropfen. Dabei werden Spross und Wurzelstock zweier Pflanzen miteinander kombiniert. Als Modell diente eine mit dem Hirtentäschel verwandte Art (Capsella rubella).Unerwartete Absender: Anweisung für Pollen aus mütterlichem GewebeIm Spross von Capsella schalteten die Forscher gezielt die RNA-Polymerase IV (Pol IV) aus. Dabei handelt es sich um ein Enzym, das für die Herstellung bestimmter kleiner RNAs notwendig ist. Fehlt Pol IV, bricht in Pflanzen der Gattung Capsella die Pollenentwicklung früh ab: Es …
… Im Ranking überzeugt die Universität Stuttgart auch in der Forschung. Ihre beste Bewertung – Rang 17 und damit Top 2 Prozent der europäischen Hochschulen sowie Platz 7 in Deutschland – erzielt sie im Indikator „wissenschaftliche Veröffentlichungen je Forscher*in“. Dieser bildet das Forschungsengagement und die Sichtbarkeit der Universität in der Fachwelt ab und spiegelt die hohe Qualität der wissenschaftlichen Arbeit wider. Gute Vorbereitung der Studierenden auf die ArbeitsweltEin weiteres positives Signal für Studieninteressierte und Studierende …
… TurbulenzpumpeDie bemerkenswerteste Entdeckung der Studie betrifft jedoch Prozesse in der Labradorsee. Dort verursachen starke Winterstürme eine starke konvektive Durchmischung. Mithilfe fortschrittlicher Large-Eddy-Simulationen – numerische Modellsimulationen turbulenter Meeresströmungen – identifizierten die Forscher einen sogenannten „alternierenden Turbulenzpumpeneffekt”. Diese „Pumpe“ erzeugt abwärts gerichtete Strömungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 9 Metern pro Minute. Das reicht aus, um den Auftrieb eines Teils der schwimmenden Seetangmatten …
… unmöglich zu erzielen ist?“ Sie ist Erstautorin der Publikation „Pairing particles into holonomies“, auf Deutsch etwa „Verknüpfung von Teilchen erzeugt Holonomien“, die jetzt im renommierten Wissenschaftsjournal „Science Advances“ erschienen ist.Im Zentrum der Experimente des Rostocker Forscher*innen-Teams standen Photonen, die Elementarteilchen, aus denen Licht besteht. Photonen seien merkwürdig, erklärt Dr. Tom Wolterink, da zwei Photonen zur selben Zeit am selben Ort sein könnten, eine Eigenschaft, die sie ziemlich einzigartig mache. Dr. Matthias …
… for Responsible Research am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) vergibt die Einstein Stiftung Berlin den Award in drei Kategorien: Der Individual Award ist mit 150.000 Euro dotiert und wird an einzelne Forschende oder kleine Forschergruppen verliehen. Der Institutional Award im Wert von 100.000 Euro richtet sich an Institutionen und Initiativen. Der Early Career Award in Höhe von 100.000 Euro würdigt innovative Ideen von Forschenden in frühen Karrierephasen.Award-Gewinner:innen 2025Die Persönlichkeitspsychologin Simine Vazire, Professor …
… in der Atmosphäre sowie deren Ablagerung an der Erdoberfläche um mehrere Größenordnungen überschätzt, und zwar sowohl über dem Land als auch über dem Ozean. Mithilfe dieser festgestellten systematischen Diskrepanz zwischen Modellergebnissen und Beobachtungen konnten die Wiener Forscher*innen die Emissionen neu skalieren, und zwar separat für Land- und Ozeanemissionen. Daraus ergaben sich verbesserte Emissionsabschätzungen.Konkret stellte sich heraus, dass die Zahl der an Land emittierten Partikel stark nach unten korrigiert werden musste, um die …
… aufgespült, weil die Winterstürme und die Brandung Teile des Strandes fortreißen. Hafenbecken und Fahrrinnen von Flüssen müssen alljährlich ausgebaggert werden, weil sie sonst verschlicken. Dieser Schlick wird an anderer Stelle vor der Küste „verklappt“, also wieder abgelagert.Forscher des Hereon-Instituts für Küstensysteme – Analyse und Modellierung haben jetzt erstmals genau berechnet, wie viel Sand, Kies und Schlick im Wattenmeer der Nordsee durch das Ausbaggern und Verklappen hin- und hertransportiert werden. Die Dimension ist gewaltig: insgesamt …
… Leben von Tieren verändern. Die Studie wurde im Fachjournal Biological Reviews veröffentlicht.„Städte greifen massiv in soziale Beziehungen von Tieren ein – viel stärker, als bisher angenommen“, sagt Avery L. Maune, Erstautorin der Studie und Forscherin an der Universität Bielefeld „Soziales Verhalten beeinflusst, ob Tiere sich fortpflanzen, Nahrung finden oder Fressfeinden entkommen. Veränderungen dieser Verhaltensweisen können weitreichende Folgen haben.“Die Forscherinnen werteten 227 wissenschaftliche Studien aus. Das Ergebnis ist eindeutig: 92 …
… dass selbst sehr schwere Verunreinigungen kleinste Bewegungen vollziehen, wenn sich ihre Umgebung an sie anpasst. Dadurch öffnet sich eine Energielücke, wodurch sich aus dem komplexen, stark korrelierten Hintergrund Quasiteilchen bilden können. Die Heidelberger Forscher konnten zeigen, dass dieser Mechanismus auf natürliche Weise den Übergang von sogenannten polaronischen zu molekularen Quantenzuständen erklärt.Nach den Worten von Prof. Schmidt liefern die aktuellen Forschungsergebnisse eine aussagekräftige Beschreibung von Verunreinigungen, die …
… Lieblingsinsel Barro Colorado Island nach ihr benannt. Ende August 2025 wurde – gefeiert mit einem Umwidmungsfest – aus dem Harvard-Trail der „Elisabeth K.V. Kalko Trail“. Professor Joshua Tewksbury, Direktor des STRI aus Washington D.C., nennt die Forscherin in seinem Würdigungsschreiben eine exzellente Wissenschaftlerin, visionäre Denkerin und begnadete Kommunikatorin. Sie konnte Menschen für die Wissenschaft begeistern und war neugierig auf alles, was die Natur hervorbrachte. Elisabeth Kalko war eine ausgezeichnete Dozentin, die den Austausch …
… Kolleg*innen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin zusammenarbeiten und Projekte zum Fettstoffwechsel von Krebszellen, zur Untersuchung von Transformationsprodukten und zur Wasseranalyse durchführen.Der Forschungspreis ist nach dem Naturforscher, Reiseschriftsteller und Journalisten Georg Forster (1754–1794) benannt, einem Freund Alexander von Humboldts.*****Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit …
… beiden Familien beinhaltet. Der zugrunde liegende Datensatz vereint Proben aus der „AleutBio“-Expedition (Sommer 2022, Forschungsschiff SONNE) mit Ergebnissen aus fünf weiteren internationalen Tiefsee-Expeditionen und über einem Jahrzehnt Forschung im Nordpazifik.Isopoden der Haploniscidae konnten die Forscher*innen im gesamten Nordpazifik über einen großen Tiefenbereich hinweg nachweisen – von Randmeeren des Nordpazifiks bei etwa 3.200 Metern bis zu den tiefsten Stellen des Kurilengrabens in fast 9.600 Metern Tiefe. Die höchste Artenvielfalt wurde …
… Bezogen sie aber zusätzliche Messungen von zwei weiteren Weltumseglungen ein, so wurde die CO2-Senke im Nordatlantik und im Südlichen Ozean stärker, im Einklang mit der Simulation. Diese verbesserte Übereinstimmung bestand auch, wenn die Forscher*innen plausible Messunsicherheiten einkalkulierten. Ein systematischer Messversatz hingegen verschlechterte die Übereinstimmung unter bestimmten Umständen. „Das bedeutet, dass die Quantität der Daten zwar eine gegebenenfalls begrenzte Qualität zu einem gewissen Grad wettmachen kann, regelmäßige Kalibration …
… Abteilung am DIPF, die in „Entwicklung in Bildungskontexten“ (EnBi) umbenannt wird. Das Interesse gelte dabei Kindern in den ersten zehn Lebensjahren, einen besonderen Fokus lege sie selbst auf das Alter bis sechs Jahre, so die Forscherin. Schwerpunkte bilden Fragen von Bildungsqualität, Diversität und Chancengerechtigkeit, die professionellen Kompetenzen frühpädagogischer Fachkräfte, der Übergang von der Kita zur Grundschule und die Digitalisierung. Von quantitativen Ansätzen ausgehend wird die Abteilung weiterhin verschiedene Methoden kombinieren. …
… pigeon (Columba livia). Journal of Comparative Neurology 2016; 524(2): 343-361.Julia Weiler: Mit EEG-Haube zuhause romantisch sein. Ruhr-Universität Bochum13.01.2021 (aufgerufen am 10.12.2025) Julia Weiler: Was im Gehirn passiert, wenn wir über Geld oder Nahrung entscheiden. Ruhr-Universität Bochum 26.04.2024 (aufgerufen am 09.01.2026) Ruhr-Universität Bochum: Forscher züchten kleine Lungen für die Sars-Cov-2-Forschung. 28.05.2020 (aufgerufen am 09.01.2026)Ruhr-Universität Bochum: Alzheimer im Mini-Gehirn. 30.04.2019 (aufgerufen am 09.01.2026)
… eine leistungsstarke Ionenquelle entwickelt, die bahnbrechende Messungen des Kohlenstoffkerns ermöglicht.Wie groß ist ein Atomkern? Die Frage scheint einfach, doch eine präzise Antwort darauf zu finden, gehört zu den größten Herausforderungen der modernen Physik. Forscher der Technischen Universität Darmstadt sind der Lösung nun einen großen Schritt näher gekommen: Mithilfe fortschrittlicher Lasertechnologie und einer hochspezialisierten Ionenquelle von DREEBIT hat das Team die Größe des Kohlenstoff-13-Kerns mit rekordverdächtiger Genauigkeit gemessen, …
… führenden Fachzeitschriften für naturwissenschaftliche Forschung. PNAS veröffentlicht begutachtete Beiträge aus Biologie, Medizin, Physik und verwandten Disziplinen und zählt zu den weltweit meistzitierten wissenschaftlichen Journalen. An der Studie waren Forscherinnen und Forscher der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Universität Oxford, des Leibniz-Instituts für Neurobiologie in Magdeburg und der Universität Pisa beteiligt. wissenschaftliche Ansprechpartner:Andrew J. ParkerInstitut für BiologieOriginalpublikation:Link zur Originalstudie: …
… großen Dotter im embryonalen Zellinneren gibt es eine geometrische Einschränkung. Wie kann ein kontraktiles Band mit freien Enden stabil bleiben und genügend Kraft erzeugen, um diese riesigen Zellen zu teilen?“, fragt Alison Kickuth, kürzlich promovierte Forscherin aus der Brugués-Gruppe am Exzellenzcluster Physics of Life (PoL) und Erstautorin der Studie. Ihre in einer wegweisenden Arbeit in Nature veröffentlichten Experimente liefern nun eine Antwort auf diese Frage.Die Forschungsgruppe untersuchte Zebrabärbling-Embryonen, deren große, dotterreiche …
… sehr rasch vermehren. Diese Kalli wiederum bestehen aus pflanzlichen Stammzellen, die normalerweise bei der Bildung der Seitenwurzeln aktiviert werden und sich dann zu teilen beginnen.“ Mit genetischen Versuchen in Mais und weiteren Analysen konnten die Forscher zeigen, dass diese Entdeckung sehr wahrscheinlich auch für den natürlichen Wirt von Ustilago maydis gilt.Blattschädling zweckentfremdet Wurzel-ProgrammUstilago scheint also ein Programm für die Seitenwurzelbildung zu kapern, um in den Mais-Blättern die Zellteilungsaktivität zu erhöhen und …
… welche Gebäude von den Starkregen-Wassermassen besonders gefährdet sind, hat er gemeinsam mit seinem Doktorvater Professor Thielen eine spezielle Software entwickelt: „Gebäudeschutz ist Menschenschutz. Denn in den Gebäuden halten sich die Menschen bei Starkregen auf.“Die Software der beiden Forscher macht es möglich, für frei gewählte Gebiete sogenannte Gefahrenkarten zu erstellen. Die Nutzer zeichnen die zu analysierende Fläche auf einer Karte ein und können angeben, ob sie das Überschwemmungsrisiko für die Gebäude oder auch die Fließrichtungen …
… wird bis 2028 mehr als die Hälfte des Stroms, den Rechenzentren verbrauchen, nur für KI eingesetzt.Der schnelle Fortschritt der digitalen Revolution droht, an einem nicht mehr zu deckenden Energiebedarf zu scheitern. Daher suchen Forscherinnen und Forscher weltweit nach alternativen Technologien für die mikroelektronischen Schaltkreise: Sie müssen nicht nur etwas, sondern sehr viel energieeffizienter arbeiten als die bisher verwendeten Chips. Forschungsprojekt neuroNODE für ultraschnelle, extrem energiesparende Mikroelektronik-KomponentenFührende …
… Universität Wien.Zugleich weisen moderne Jaguare insgesamt geringere genetische Vielfalt und erhöhte Inzuchtwerte auf als historische Tiere. Besonders niedrige Inzucht findet sich im südamerikanischen Tiefland, während die Hochland-Population die geringste Immungenom-Vielfalt zeigt. Laut den Forscher:innen sind die geringere genetische Vielfalt und die höheren Inzuchtwerte bei modernen Jaguaren im Vergleich zu historischen Tieren besorgniserregend. „Besonders im Hochland ist die Vielfalt in Immungenen reduziert, während das Tiefland die niedrigste …
… 2021 mit diesem Thema (Dynamic cell contacts between periportal mesenchyme and ductal epithelium act as a rheostat for liver cell proliferation, Cordero-Espinoza, Lucía et al., Cell Stem Cell, Volume 28, Issue 11). In dieser Studie entwickelten die Forscher ein Leberorganoid, bestehend aus zwei Zelltypen, Cholangiozyten und Mesenchymzellen. Allerdings fehlten noch andere wichtige Zelltypen – vor allem Hepatozyten, die Zellen, die den größten Teil der Lebersubstanz ausmachen. Dieses Jahr gelang es der Forschungsgruppe von Meritxell Huch bereits, …
… Singvögeln in Offshore-Windparks untersucht werden.“ Auf diese Weise wolle man die Reaktion von Singvögeln auf Windparks sowie deren Flugrouten ermitteln. Als Monitoringgebiet dienen vier Offshore-Windparks des sogenannten „Helgoland-Wind“(HelWin)-Clusters nördlich von Helgoland.Forscher hoffen auf wertvolle Daten durch innovative Radiotelemetrie-ErfassungsmethodeDas Prinzip des aus Kanada stammenden Motus-Systems: Die 0,2 Gramm leichten individuell codierten Sender werden an Rücken und Beinen der Vögel mithilfe elastischer Schlaufen angebracht. …
… Form von Rettungsdecken.An Bord der Raumfahrzeuge schützt die Superisolation die Elektronik vor Temperaturschwankungen. «Für Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn beträgt der Temperaturunterschied zwischen der sonnenab- und der sonnenzugewandten Seite rund 150 Grad», sagt Empa-Forscherin Barbara Putz. «Elektronik funktioniert aber am besten bei Raumtemperatur von 25 Grad Celsius.» Da sie unmittelbar den Weltraumbedingungen ausgesetzt ist, muss die Superisolation selbst Einiges aushalten können. Als Polymerbasis wird für die Dünnschichtstruktur meist …
… die Alpen, der Kaukasus, die Rocky Mountains, die Anden sowie afrikanische Gebirge in niederen Breitengraden. «In diesen Regionen werden in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren voraussichtlich mehr als die Hälfte aller Gletscher verschwinden», sagt Lander Van Tricht, der als Forscher an der Professur für Glaziologie der ETH Zürich und der Forschungsanstalt WSL arbeitet. Wie viele Gletscher in den Alpen überleben? Das Tempo des Gletscherschwunds hängt vom Ausmass der Erderwärmung ab. Aus diesem Grund haben die Forschenden den Gletscherrückgang mit …
… Nutzen. In diesen herausragenden Talenten steckt genau das Innovationspotenzial, das wir als Gesellschaft und Innovationsstandort brauchen“, sagt Prof. Dr. Cornelia Denz, Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring.Die Auszeichnung richtet sich an Forscher:innen aus den Natur- und Technikwissenschaften in frühen Karrierephasen und ist mit einem Preisgeld von jeweils 10.000 Euro dotiert. Die Werner-von-Siemens-Fellows werden von Mitgliedern des Stiftungsrats, darunter Träger:innen des Werner-von-Siemens-Rings, vorgeschlagen …
… Faktor in den Fokus der Schädlingsbekämpfung.Das Forschungsteam kombinierte Keim- und Wachstumsversuche unter streng kontrollierten Bedingungen mit verschiedenen Mikroskopietechniken, um die Entwicklung der jungen Pflanzen direkt zu beobachten. Zur Bestimmung der gelösten Stoffe setzten die Forscherinnen und Forscher eine besonders empfindliche Analysemethode (UHPLC-MS/MS) ein, mit der sich winzige Mengen verschiedener Moleküle präzise messen lassen. Zusätzlich erhoben sie, welche Gene zu welchem Zeitpunkt in den Zellen eingeschaltet werden und die …
… den Ladungssammelschichten transportiert werden. Auf pyramidenförmig strukturierten Siliziumoberflächen neigen herkömmliche SAMs mit einfachen Alkylketten jedoch dazu, ungleichmäßig zu aggregieren. Das schränkt die Leistungsfähigkeit der Zellen ein.Um dieses Problem zu lösen, entwickelten die Forscherinnen und Forscher ein spezielles Molekül. Seine besondere Struktur verbessert den Ladungstransport selbst auf rauen Oberflächen und schafft damit die Grundlage für eine stabile Grenzfläche.Bei Analysen machte das Team eine überraschende Beobachtung: …
… von ganzem Herzen zum Leibniz-Preis! Dass auch in diesem Jahr wieder zwei Leibniz-Preise an Forschende aus Baden-Württemberg gehen, ist eine herausragende Bestätigung für die Exzellenz unseres Wissenschaftsstandorts. An unseren Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen arbeiten Forscherinnen und Forscher auf anerkannt internationalem Spitzenniveau an den für die Zukunft relevanten Themen.“• Prof. Dr. Klaus Blaum hat das Ziel, fundamentale physikalische Konstanten exakter zu bestimmen, elementare Symmetrien und Kräfte der Natur genauer zu …
… Himmel verglüht.TU Berlin: Studierende machen echte RaumfahrtDie TU Berlin ist unter den weltweit führenden Universitäten, die die meisten eigenen Satelliten ins All gebracht hat. TUBIN steht exemplarisch für dieses Erfolgsmodell: Am Fachgebiet Raumfahrttechnik haben Student*innen und Forscher*innen einen eigenen Satelliten entworfen, gebaut und über Jahre betrieben – von der ersten Idee bis zum nahenden letzten Funksignal.Damit werden Raumfahrt und Weltraumtechnik an der TU Berlin direkt erlebbar: Wer hier studiert, kann an echter Weltraumforschung …
TU-Forscher und Co-Direktor des BIFOLD wird mit dem renommiertesten Forschungsförderpreis in Deutschland geehrt // Fördersumme 2,5 Millionen Euro // insgesamt 10 Preisträger*innen 2026Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Preisträger*innen des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises bekanntgegeben, der als die höchste Auszeichnung für Forschende in Deutschland gilt. Unter den 10 Preisträger*innen ist Prof. Dr. Klaus-Robert Müller, Leiter der „Machine Learning Group“ und Co-Direktor des „Berlin Institute for the Foundations …
… fällt es schwer, sich neue Erfahrungen vorzustellen. „Wenn Gedächtnis und Vorstellungskraft so ähnlich sind, dann sollten Menschen theoretisch in der Lage sein, aus rein imaginären Ereignissen zu lernen“, sagt Benoit.Um diese Theorie zu testen, rekrutierten die Forscher 50 Personen für eine Studie mit bildgebenden Verfahren. Im Mittelpunkt der Experimente stand der „Belohnungsvorhersagefehler“, ein Phänomen, das entscheidend dazu beiträgt, dass Menschen Präferenzen entwickeln, Gewohnheiten bilden und lernen.Das läuft ungefähr so ab: Wir begegnen …
… sie in terrestrischen Lebensräumen auf Veränderungen reagieren“, erklärt Dr. Jörg Albrecht vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum Frankfurt.In einer neuen Studie hat Albrecht gemeinsam mit einem internationalen Team aus 18 europäischen und kanadischen Forscher*innen erstmals umfangreiche ökologische und paläoökologische Daten zu sieben Bärenarten – den größten landlebenden Raubtieren – kombiniert. „Im Gegensatz zu den meisten anderen großen Raubtieren bevorzugen Bären eine vergleichsweise eiweißarme Ernährung. Die meisten Arten …