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Schwarmverhalten und Herzheilung im Fokus - Hector Wissenschaftspreise gehen an Iain Couzin und Stefanie Dimmeler

02.02.202611:34 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Schwarmverhalten und Herzheilung im Fokus - Hector Wissenschaftspreise gehen an Iain Couzin und Stefanie Dimmeler

(openPR) Weinheim. Prof. Dr. Iain Couzin und Prof. Dr. Stefanie Dimmeler erhalten in diesem Jahr den mit jeweils 200.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Weinheimer Hector Stiftung. Damit würdigt die Jury die herausragenden Forschungsleistungen des britischen Biologen, der an der Universität Konstanz und am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie die Mechanismen kollektiven Verhaltens erforscht, sowie der Biologin und Biochemikerin, die an der Goethe-Universität Frankfurt neue Wege zur Reparatur geschädigter Herzen entwickelt.

Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums der Hector Stiftungen begrüßte Uwe Bleich, Mitglied des Vorstands, alle anwesenden Gäste. In seiner Rede dankte er herzlich den Stiftern Josephine und Hans-Werner Hector und betonte, die Hector Stiftung folge seit Gründung dem zentralen Gedanken, dass unternehmerischer Erfolg Verantwortung für Bildung, Wissenschaft, Gesundheit, Kultur und soziale Teilhabe begründe.

Im Anschluss begrüßte Uwe Bleich Prof. Dr. Iain Couzin und Prof. Dr. Stefanie Dimmler als neue Preisträger im Kreis der Hector Fellows. In ihren Laudationes betonten Prof. Dr. Ralph Bartenschlager und Prof. Dr. Dr. Christoph Klein übereinstimmend, dass die großen Fragen unserer Zeit nicht innerhalb einzelner Disziplinen, sondern nur im Zusammenspiel über Fachgrenzen hinweg beantwortet werden können. Neben hochinnovativer und visionärer Forschung bedürfe es dafür insbesondere Wissenschaftler*innen, die Verantwortung übernehmen. Mit diesen Eigenschaften fügen sich die beiden Preisträger ideal in das interdisziplinäre Spitzennetzwerk der Hector Fellow Academy ein.

Prof. Dr. Iain D. Couzin FRS ist Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie und Professor für Biodiversität und Kollektivverhalten an der Universität Konstanz. Zudem ist er Sprecher des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour der Universität Konstanz. Er gilt international als einer der führenden Experten für kollektives Verhalten von Tieren und untersucht, wie sich aus einfachen Verhaltensregeln einzelner Tiere erstaunlich komplexe Muster in Gruppen ergeben – und wie solche Gruppen gemeinsam Entscheidungen treffen.

Mit Hilfe von automatisiertem Tracking, computergestützter Bildanalyse, theoretischen Modellen – zum Beispiel dem so genannten „Couzin‑Modell“ – und Robotik gelingt es ihm und seinem Team, die Dynamik von Fischschwärmen und Insektenkolonien im Labor und in natürlichen Umgebungen sowie von großen Tierherden wie z.B. Zebras in freier Wildbahn präzise zu quantifizieren. Couzins Arbeiten haben das Verständnis kollektiven Verhaltens maßgeblich geprägt: Sie zeigen, wie sich Informationen in Tiergruppen ausbreiten, wie sich Führungsrollen spontan herausbilden und wie Schwärme auf Umweltveränderungen reagieren.

Iain Couzins Forschung steht beispielhaft für die Etablierung moderner quantitativer Verhaltensbiologie und für einen nachhaltig prägenden Beitrag zum Verständnis kollektiver Systeme.

Prof. Dr. Stefanie Dimmeler ist Professorin für Molekulare Kardiologie an der Goethe-Universität Frankfurt und Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), sowie Sprecherin des von der DFG geförderten Exzellenzclusters Cardio-Pulmonary Institute. Sie zählt zu den international profilierten Forscherinnen auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und gehört disziplinübergreifend zu den höchstzitierten Wissenschaftlerinnen Deutschlands. In ihrer Forschung untersucht sie, welche zellulären und molekularen Mechanismen zum Verlust von Herz- und Gefäßzellen beitragen – etwa nach einem Herzinfarkt – und wie sich daraus neue regenerative Therapien ableiten lassen.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf nicht-kodierenden RNAs – kleinen „Schaltern“ in unseren Zellen, die steuern, welche Gene aktiv sind – sowie auf körpereigenen Reparaturmechanismen für geschädigtes Gewebe. Mit ihrem Team hat Stefanie Dimmeler gezeigt, wie die innere Gefäßauskleidung (Endothel) reguliert wird und wie sich Gefäßschutz und Heilungsprozesse gezielt stärken lassen – auch um vorzeitige Alterungsprozesse des Herzens abzuschwächen. Damit hat ihre Forschung neue zelluläre und medikamentöse Ansätze für die Regeneration von Herz und Gefäßen vorangebracht und nicht-kodierende RNAs als mögliche Ansatzpunkte für zukünftige Therapien etabliert.

Die Arbeiten von Stefanie Dimmler zeigen eindrucksvoll, wie sich Erkenntnisse aus der molekularen Forschung in konkrete klinische Anwendungen übersetzen lassen und finden Eingang in die Entwicklung klinischer Diagnose- und Therapiekonzepte.

Bildunterschrift Gruppenfoto:
Prof. Dr. Iain Couzin und Prof. Dr. Stefanie Dimmeler erhalten in diesem Jahr den mit jeweils 200.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Weinheimer Hector Stiftung. Das Bild zeigt sie gemeinsam mit den Stiftern Josephine und Dr. h.c. Hans-Werner Hector (von links). Bildnachweis: Marco Schilling
Über die Hector Stiftungen (weitere Infos unter: www.hector-stiftung.com)
Die H.W. & J. Hector Stiftung wurde 1995 von dem Ehepaar Josephine und Dr. h.c. Hans-Werner Hector in Weinheim an der Bergstraße gegründet. 2008 wurde als Ergänzung die Hector Stiftung II ins Leben gerufen.

Folgende Kernbereiche werden von den Stiftungen gefördert:

• Wissenschaft und Bildung:

Förderung von talentierten und hochbegabten jungen Menschen (Hector Kinderakademie, Hector Seminar), insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich; Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen; Förderung herausragender Wissenschaftler*innen mit dem Hector Wissenschaftspreis sowie Förderung von exzellenten Nachwuchswissenschaftler*innen und interdisziplinären Projekten im Netzwerk der Hector Fellows in der Hector Fellow Academy; Förderung von Personalfonds für Elite-Universitäten. 2020 sagte die Stiftung zum Beispiel eine Förderung von bis zu 100 Millionen Euro für das Projekt „AI Breakthrough Hub“ im Tübinger „Cyber Valley“ zu, einem der größten Forschungskooperationen für Künstliche Intelligenz in Europa.

• Medizinische Forschung:

Hector Institut für Translationale Hirnforschung (HITBR) zusammen mit dem DKFZ Heidelberg und dem ZI Mannheim; DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim; Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport am Universitätsklinikum Erlangen; Hector Institut für Künstliche Intelligenz in der Psychiatrie am ZI Mannheim (HITKIP).

• Soziale Projekte:

Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung und sozial benachteiligter Gruppen

• Kunst und Kultur:

Unter anderem maßgebliche Förderung des Neubaus der Mannheimer Kunsthalle.

In Würdigung ihrer Verdienste erhielten Josephine und Hans-Werner Hector zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz (2003), den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg (2014), die Leibniz-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (2017), den Stifter- und Stifterinnenpreis der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie Baden (2018), den bayerischen Stifterpreis (2018) und den Universitätspreis der Universität Tübingen (2023). 2003 verlieh die Universität Karlsruhe Hans-Werner Hector die Ehrendoktorwürde. Seit Dezember 2011 sind die Eheleute Hector Ehrenbürger von Weinheim und seit 2024 Ehrenmitglieder der Lebenshilfe Weinheim.
Alle „Hector Fellows“ auf einen Blick (weitere Infos unter: www.hector-fellow-academy.de)

Preisverleihung 2026:
Prof. Dr. Iain Couzin (Universität Konstanz und Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie) und Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Goethe-Universität Frankfurt und Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung).

Preisverleihung 2025:
Prof. Dr. Stefanie Dehnen (Karlsruher Institut für Technologie) und Prof. Dr. Dr. h.c. Matthias H. Tschöp (Technische Universität München und Helmholtz Zentrum München).

Preisverleihung 2024:
Prof. Dr. Magdalena Götz (Ludwig-Maximilians-Universität München und Institut für Stammzellenforschung am Helmholtz Zentrum München) und Prof. Dr. Klaus-Robert Müller (Technische Universität Berlin und Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data).

Preisverleihung 2023:
Prof. Dr. Anna Wienhard (Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften, Leipzig) und Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Haass (Ludwig-Maximilians-Universität München).

Preisverleihung 2022:
Prof. Dr. Katrin Amunts (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Forschungszentrum Jülich).

Preisverleihung 2021:
Prof. Dr. Patrick Cramer (Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie Göttingen, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft).

Preisverleihung 2020:
Prof. Dr. Wolfgang Wernsdorfer (Karlsruher Institut für Technologie).

Preisverleihung 2019:
Prof. Dr. Bernhard Schölkopf (Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme Tübingen).

Preisverleihung 2018:
Prof. Dr. Brigitte Röder (Universität Hamburg).

Preisverleihung 2017:
Prof. Dr. Ralf Bartenschlager (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg).

Preisverleihung 2016:
Prof. Dr. Peter Hegemann (Humboldt-Universität Berlin).

Preisverleihung 2015:
Prof. Dr. Eva Grebel (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) und Prof. Dr. Dr. Thomas Lengauer (Max-Planck-Institut für Informatik, Saarbrücken).

Preisverleihung 2014:
Prof. Dr. Antje Boetius (Universität Bremen), Prof. Dr. Dr. Christoph Klein (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Prof. Dr. Karl Leo (Technische Universität Dresden).

Preisverleihung 2013:
Prof. Dr. Immanuel Bloch (Ludwig-Maximilian-Universität München), Prof. Dr. Günter M. Ziegler (Freie Universität Berlin) und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Eberhart Zrenner (Eberhard-Karls-Universität Tübingen).
Preisverleihung 2012:
Prof. Dr. Hilbert von Löhneysen (Karlsruher Institut für Technologie), Prof. Dr. Axel Meyer (Universität Konstanz) und Prof. Dr. Nikolaus Pfanner (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg).

Preisverleihung 2011:
Prof. Dr. A. Stephen K. Hashmi (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg), Prof. Dr. Jürg Leuthold (Karlsruher Institut für Technologie) und Prof. Dr. Jens Timmer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg).

Preisverleihung 2010:
Prof. Dr. Manfred Kappes (Karlsruher Institut für Technologie), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Franz Nestmann (Karlsruher Institut für Technologie) und Prof. Dr. Thomas Elbert (Universität Konstanz).

Preisverleihung 2009:
Prof. Dr. Doris Wedlich (†), Prof. Dr. Peter Gumbsch und Prof. Dr. Martin Wegener (alle Karlsruher Institut für Technologie).

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Uwe Bleich, Vorstand der Hector Stiftung II,
Am Schlossberg 2, 69469 Weinheim
Telefon: + 49 (0) 6201 71 08 411
E-Mail: E-Mail

Originalpublikation:
https://hector-fellow-academy.de/spitzenforschung/hector-fellows/iain-couzin/
https://hector-fellow-academy.de/spitzenforschung/hector-fellows/stefanie-dimmeler/

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