(openPR) Metropolregion Rhein Neckar, 27. Juli. 2026. „Was bleibt?" Mit dieser Frage endete der MINT-Lernkreislauf für Gemeinschaftsschulen in der Metropolregion Rhein Neckar. Das Bildungsangebot unterstützte Lehrkräfte der Klassen sieben bis neun dabei, dauerhaft Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu wecken und ihre Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsfächer zu begeistern.
Entwicklung braucht gemeinsames Lernen
Die Fortbildungsreihe richtete sich gezielt an Lehrkräfte, die MINT-Fächer fachfremd unterrichten, sowie an ihre Schülerinnen und Schüler, um praxisnahen MINT-Unterricht zu stärken. Im Mittelpunkt standen die Themen Bionik und Leichtbau, Energie, Informationstechnologie und Gesundheitstechnologien.
Nach zwei Jahren mit Fortbildungen, Projekttagen und vielen gemeinsamen Erfahrungen verabschiedeten sich die beteiligten Schulen und das Team der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher von dem Projekt, das die Klaus Tschira Stiftung gefördert hatte.
Alev Dreger, Programm-Managerin Bildung der Klaus Tschira Stiftung, zog eine positive Bilanz: „Der Lernkreislauf zeigt, worauf es in der Schulentwicklung ankommt: gemeinsam lernen, Neues ausprobieren, Erfahrungen reflektieren und daraus den nächsten Schritt ableiten. So entsteht Entwicklung nicht auf dem Papier, sondern im Schulalltag." In den vergangenen zwei Jahren seien zahlreiche Ideen entstanden und wertvolle Netzwerke gewachsen.
Neugier statt fertiger Antworten
„Ich traue mich heute viel häufiger, Schülerinnen und Schüler einfach machen zu lassen, auch außerhalb des gewohnten Unterrichts", sagte eine Lehrkraft zum Abschluss des Projekts. Sie habe gelernt, nicht sofort Wissen einzufordern, sondern Neugier zuzulassen und eigene Lösungswege zu fördern.
Anfangs begegneten manche Lehrkräfte den Projekttagen mit Skepsis und überließen ihre Klassen nur zögerlich den externen Referentinnen und Referenten. Doch mit jedem Besuch wuchsen Vertrauen und Vorfreude. Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler lobten die fachliche Kompetenz, die Kreativität und die Fähigkeit des Teams, für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.
Besonders wichtig ist der Initiative die nachhaltige Wirkung des Projekts. Viele Teilnehmende berichteten, die Fortbildung habe ihnen Mut gemacht, neue Wege in der MINT-Bildung zu gehen. Die Schülerinnen und Schüler haben somit viele Berührungspunkte mit MINT-Themen und Berufsfeldern und die Lehrkräfte einen tollen „Methodenkoffer“, mit dem sie ihren MINT-Unterricht mit kostengünstigen Materialien nachhaltig gestalten können.
Die Ideen wirken weiter
Dass die Erfahrungen nicht mit dem Projektende verpuffen, dafür sorgen nicht nur die Unterrichtsmaterialien, sondern auch die neue Haltung vieler Lehrkräfte. Zahlreiche Schulen wollen Experimente aus den Projekttagen dauerhaft in ihre schulinternen Lehrpläne übernehmen. An einer Schule entwickelt die Oberstufe sogar ein Mentoringprogramm und geht künftig gemeinsam mit Grundschulkindern auf Entdeckungsreise in die Welt der MINT-Fächer.
Damit diese Ideen weiterwachsen können, erhielt jede Schule eine Materialbox zu unterschiedlichen MINT-Themen, wie die IT-Box mit Makey Makeys.So können beispielsweise kreative Programmierprojekte auch künftig fester Bestandteil des Unterrichts bleiben.
Autorin: Kirsten Baumbusch (
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Kontakt:
Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF)
Pascal Hauser
Tel.: 07131 594999-11,
E-mail:
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www.initiative-junge-forscher.de
Klaus Tschira Stiftung:
Alev Dreger (Programm-Managerin Bildung)
Tel.: 06221-533 119
E-Mail: ![]()
Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)
Tel.: 06221-533 118
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