… gibt bislang keine wirklich effizienten, hellen Lichtquellen in diesem Bereich“, sagt Dr. Maria Chernysheva. „Das macht es spannend. Wir können nicht auf Standard-Fasertechnik zurückgreifen. Wir erproben neue Materialien und Designs, schauen genau auf die Physik dahinter und lösen Herausforderungen Schritt für Schritt. Jede Etappe bringt uns Anwendungen wie hochpräziser Diagnostik oder schonenden chirurgische Verfahren näher.“ Forschung mit Freiraum Am Leibniz-IPHT erforscht Maria Chernysheva mit ihrer Nachwuchsgruppe neuartige Ultrakurzpuls-Faserlaser. …
… an einem Projekt in Ruanda beteiligt, in dem es um den Bau von Zisternen zur Verbesserung der Wasserversorgung einer Schule ging.2. Preis - Lidiya Kalathiparambil Kennedy (1.500 Euro)Turbulente Strömungen gehören trotz jahrzehntelanger Forschung zu den größten Rätseln der Physik. Sie besser zu verstehen und einfacher vorhersagen zu können, ist wichtig für viele gesellschaftliche und technische Anwendungen – ob in der Industrie oder im Umgang mit Extremumweltereignissen. In ihrer Arbeit hat Lidiya Kalathiparambil Kennedy ein neues Rechenmodell entwickelt, …
„Der Preis für dieses Trio ist hochverdient“, freut sich Klaus Richter, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) über die Entscheidung der königlich schwedischen Akademie der Wissenschaften. „Die drei Preisträger haben die Anwendung der Quantenmechanik auf eine neue Ebene gehoben.“Wie das Preiskomitee mitteilte, bekommen die drei Physiker den Preis „für den Nachweis des makroskopischen quantenmechanischen Tunneleffekts und der Energiequantisierung in elektrischen Schaltkreisen.“Christoph Strunk von der Universität Regensburg erläutert: …
… Stiftungen und Forschungseinrichtungen unterstützen die Initiative. www.initiative-junge-forscher.de Klaus Tschira StiftungDie Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen …
… sich über gewaltige 5000 Lichtjahre erstreckt. Solche Jets entstehen auch durch andere rotierende Schwarze Löcher. Sie tragen dazu bei, Energie und Materie im Universum zu verteilen, und sie können die Entwicklung ganzer Galaxien beeinflussen. Das Team von Astrophysikern an der Goethe-Universität Frankfurt unter der Leitung von Prof. Luciano Rezzolla hat einen numerischen Code entwickelt, den „Frankfurt particle-in-cell code for black hole spacetimes (FPIC)“, der mit hoher Genauigkeit die Prozesse beschreibt, die zur Umwandlung von Rotationsenergie …
… sich die NRW-Rückkehrer zu einem gemeinsamen Workshop. Die Idee dazu hatte Prof. Dr. Giovanni Cerchiari, der für seine Forschungsgruppe „Atome und Licht“ an der Universität Siegen einen der begehrten Rückkehr-Plätze erhalten hat. Er kam 2024 ans Department Physik. „Weil“, so Cerchiari, „hier die Rahmenbedingungen für meine multidisziplinäre Forschung, die an der Schnittstelle zwischen Quantentechnologie, Quantenoptik und Teilchenphysik liegt, perfekt sind.“ Er sei vor anderthalb Jahren sehr herzlich an der Universität Siegen empfangen worden und …
… sind kleinere, schnellere und nachhaltigere Computer. Um die Speicherdichte abermals nach oben zu treiben, sollen die Skyrmionen künftig nicht nur zweidimensional vorliegen, sondern auch die dritte Dimension erobern. Forschende vom Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) konnten nun komplexe dreidimensionale Skyrmionen, sogenannte hybride Skyrmionenröhren, in synthetischen Antiferromagneten erzeugen und erstmalig nachweisen, dass sich diese Skyrmionenröhren anders bewegen als zweidimensionale Skyrmionen. „Interessant sind …
… vierköpfige Direktorium bestehend aus Prof. Dr. Peter Benner, Prof. Dr.-Ing. Udo Reichl und Prof. Dr.-Ing. Kai Sundmacher.Mit ihrer neuen Abteilung übernimmt sie die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Andreas Seidel-Morgenstern, der bis 2024 die Abteilung Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik leitete und seit August 2024 Emeritiertes Wissenschaftliches Mitglied ist.Über Prof. Dr. Sohini Kar-NarayanSohini Kar-Narayan ist eine britisch-indische Materialwissenschaftlerin, die 1982 als Tochter indischer Eltern in Nigeria geboren wurde. Sie wuchs …
… Sonnensystemforschung“, so Prof. Dr. Thorsten Kleine, Direktor am MPS. Kleine übernimmt ab heute das Amt des Sprechers der Solar System School von seinem Vorgänger Prof. Dr. Sami K. Solanki, ebenfalls Direktor am MPS, der der Graduiertenschule seit ihren Anfängen vorstand. Von Astrophysik bis Geowissenschaften In jedem Jahr bewerben sich etwa 200 Studierende aus aller Welt um einen der begehrten Plätze in der Solar System School. 245 von ihnen haben in den vergangenen 24 Jahren im Rahmen der Graduiertenschule promoviert. Während das Grundprinzip der Solar …
… Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus …
… Forschungsgemeinschaft (2016–2024). Im September 2019 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der „Scientists for Future“.Geboren wurde Christoph Schneider am 27. Februar 1965 in Blaustein-Herrlingen. Nach Abitur in Ulm und Zivildienst im Allgäu studierte er ab 1986 Geographie und Physik an der Universität Freiburg, wo er 1998 nach Aufenthalten in Hamilton (Neuseeland) und Basel (Schweiz), auch promoviert wurde. Die Habilitation erfolgte 2004 ebenfalls an der Universität Freiburg.Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Auswirkungen des Klimawandels in Polar- …
… Programm-Manager ForschungTelefon: 06221-533 175E-Mail: Anja Heinzelmann, Leiterin KommunikationTelefon: 06221-533 118E-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und …
Die Verfahrenstechnik ist eine faszinierende und grundlegende Ingenieurwissenschaft, die sich mit der Umwandlung von Stoffen befasst. Im Kern geht es darum, Rohstoffe durch gezielte physikalische, chemische oder biologische Prozesse in Produkte mit gewünschten Eigenschaften umzuwandeln. Ob es um die Herstellung von Medikamenten, die Produktion von Kunststoffen, die Raffination von Erdöl zu Treibstoff oder die Reinigung von Abwasser geht – hinter all diesen Prozessen steckt die Verfahrenstechnik.Was macht die Verfahrenstechnik aus?Die Disziplin ist …
… vor Kurzem zum Mitglied der Jungen Akademie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt.An der Universität Paderborn leitet Jun.-Prof. Güsken eine Arbeitsgruppe in der experimentellen Physik, die sich mit den Themen Quantenphotonik und Optoelektronik beschäftigt. Schwerpunkte sind die Manipulation von Quantenemittern, die aktive Licht-Materie-Wechselwirkung und die Erforschung aktiver Bauteilschnittstellen bei photonisch integrierten Schaltkreisen und Netzwerken. Die Arbeitsgruppe …
Die GDCP fördert Forschung, Lehre und Entwicklung im Bereich der Chemie- und Physikdidaktik. Sie wurde 1973 als Zusammenschluss von Fachdidaktiker*innen an Hochschulen und Studienseminaren gegründet und umfasst heute mehr als 750 Mitglieder im deutschsprachigen Raum. Die GDCP unterstützt die Etablierung der Fachdidaktiken an Hochschulen und Forschungsinstituten. Zudem hat sie bis heute maßgeblich dazu beigetragen, dass an fast allen wissenschaftlichen Hochschulen forschende Fachdidaktiken vertreten sind und ihre Forschungsleistung national sichtbar …
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNGder Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. und des ExtremWetterKongressesanlässlich eines Aufrufs der DPG und Deutschen Meteorologischen Gesellschaft e.V.Zum Abschluss des ExtremWetterKongresses stellen die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Deutsche Meteorologische Gesellschaft (DMG) einen Klimaaufruf vor. Die Fachgesellschaften kommen darin zu folgender Bewertung: „Die Beobachtungslage zeigt, dass sich die Klimaentwicklung erheblich beschleunigt hat – sowohl in der Atmosphäre wie auch den Ozeanen.“ …
… deren Entdeckung 2010 mit dem Nobelpreis gewürdigt wurde. Seit Jahren gilt Graphen als Hoffnungsträger für die Nanoelektronik – dank seiner außergewöhnlichen Leitfähigkeit, Flexibilität und Stabilität. Nun gehen die Ergebnisse von Forschenden vom Institut für Theoretische Physik und Astrophysik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) einen Schritt weiter.Dr. Jan-Philip Joost und Professor Michael Bonitz zeigen in Physical Review Research erstmals: Lichtpulse steuern Elektronen gezielt an bestimmten Stellen im Material. Um die Bewegung und …
Vom 15. bis 20. September stand Jena rund um den Campus Ernst-Abbe-Platz und die Goethe-Galerie ganz im Zeichen der Wissenschaft. Die „Highlights der Physik“ und das MINT-Festival Jena begeisterten mit einem abwechslungsreichen Programm zum Mitmachen, Staunen und Lernen. Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen erhielten auf unterhaltsame und verständliche Weise Einblicke in aktuelle Forschung.Nach 2015 waren die „Highlights der Physik“ in diesem Jahr bereits das zweite Mal in Jena zu Gast, was eine Premiere in der 25-jährigen Geschichte …
… Qualität, abwehrender Brandschutz, Branddynamik, chemische Sicherheit, Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit, Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik, Sicherheits- und Qualitätsrecht sowie soziotechnische Systeme verbindet. „Meine Kolleginnen und Kollegen haben unter anderem Chemie, Medizin, Physik oder auch Psychologie studiert und betreiben auf dieser Grundlage nun fundiert Sicherheitstechnik“, merkte Fakultätsdekan Prof. Dr. Eberhard Schmidt an. Das mache die Sicherheitstechnik in Wuppertal zu einer Querschnitts-, fast …
… Unordnung entsteht ein fester Takt – man spricht dann von einem „Zeitkristall“. Berechnungen der TU Wien zeigen nun, dass solche Zeitkristalle auch auf ganz andere Weise erzeugt werden können als man bisher dachte. Gerade die quantenphysikalischen Korrelationen zwischen den Teilchen, die man bisher für schädlich gehalten hatte, können Zeitkristalle sogar stabilisieren. Es ist ein überraschender neuer Einblick in die Quantenphysik von Vielteilchen-Systemen.Raumkristalle und ZeitkristalleWenn eine Flüssigkeit einfriert, ändern die Teilchen ihre Ordnung: …
… in einem Artikel mit dem Titel „Hayabusa2♯ mission target 1998 KY26 preview: decametre size, high albedo and rotating twice as fast“ vorgestellt, der in Nature Communications (doi: xx) erscheinen wird.Das Team besteht aus T. Santana-Ros (Fachbereich Physik, Systemtechnik und Signaltheorie, Universität Alicante [Departamento de Física, Ingeniería de Sistemas y Teoría de la Señal, Universidad de Alicante], sowie Institut für Kosmoswissenschaften, Universität Barcelona [Institut de Ciències del Cosmos (ICCUB), Universitat de Barcelona (IEEC-UB)], Spanien), …
… Gästen hat der ehemalige Präsident der Hochschule Emden/Leer, Prof. Dr. Gerhard Kreutz, den Staffelstab an seinen Nachfolger Prof. Dr. Marco Rimkus übergeben. 14 Jahre lang hatte Kreutz die Geschicke der Hochschule geleitet. Der gebürtige Siegener und Diplom-Physiker hat sein Promotionsstudium mit Forschungsaufenthalt am CERN am Deutschen Elektronensynchrotron absolviert. Später war er in einem Großanlagenbauunternehmen tätig und kam im Jahr 1996 für die Besetzung einer Professur für Rechnernetze an die damalige Fachhochschule Ostfriesland (FHO). …
… Licht und Magnetisierung gekoppelt sind, was die Motivation für diese Arbeit war“, so Professor Bernhard Urbaszek, Letztautor der Studie. Die Forschungsergebnisse sind für die Bereiche Elektronik, Optik und Quantentechnologie relevant.An der Forschung waren neben dem Institut für Physik Kondensierter Materie der TU Darmstadt auch die University of Chemistry and Technology Prag sowie das National Institute for Materials Science in Tsukuba (Japan) beteiligt. Forschende der TU Darmstadt stellten aus großen CrSBr Kristallen die nur Nanometer-dünnen CrSBr …
… bedeutender Fortschritt, insbesondere für den Einsatz von KI im Gesundheitswesen. Boenisch ist Tenure-Track-Faculty am CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in Saarbrücken.Mobile Quantensensorik: Dr. Elena Jordan ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut für Experimentelle Quantenmetrologie (QUEST) in Braunschweig. Sie leistet Pionierarbeit bei der Entwicklung skalierbarer Ionenfallen mit integrierter Nanophotonik – einer Schlüsseltechnologie für Quantensensorik und Quantencomputer. Ihr …
… wendet unter der Leitung der Universität Warschau Methoden des maschinellen Lernens an, um die Entwicklung von Prognosemodellen für komplexe biologische Systeme zu unterstützen.Aus den Forschungsansätzen entsteht ein theoretischer Rahmen, der in den Prinzipien der Physik verankert ist und systematisch angewendet werden kann, um die vielfältigen Formen biologischer Komplexität zu verstehen. Die Promovierenden profitieren außerdem von praktischem Training, das von Partnern außerhalb der Wissenschaft angeboten wird, darunter IndiScale, ein Spin-off-Unternehmen …
… seiner katalytischen Aktivität auf atomarer Ebene zu entschlüsseln.Bisher nahm man an, dass die Spins der drei Eisenatome parallel zueinander ausgerichtet sind. Das Team um Leticia González von der Fakultät für Chemie und Georg Kresse von der Fakultät für Physik, beide Mitglieder des FWF-Exzellenzclusters "Materials for Energy Conversion and Storage (MECS )" (https://coe-mecs.at/), konnte nun zeigen, dass die Spins idealerweise antiparallel zueinander ausgerichtet sind. Da jedes Eisenatom zwei Nachbarn hat, lässt sich diese Bedingung jedoch nicht für …
… Quelle fast einen Tag zuvor aktiv gewesen war, wie die Einstein-Sonde feststellte. Dabei handelt es sich um eine Röntgen-Weltraumteleskopmission der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. Ein so langer und sich wiederholender GRB wurde noch nie zuvor beobachtet.Diese Beobachtungen lieferten nur eine ungefähre Position des GRB, der sich in Richtung der Ebene unserer Galaxie befand, die mit Sternen übersät ist. Daher wandte …
… Science.Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen bestehen aus einer Perowskit-Oberzelle und einer Silizium-Unterzelle. Diese Zelltechnologie ist der nächste große technologische Fortschritt in der Photovoltaik, da Silizium-Solarzellen maximal 29,4 Prozent des Sonnenlichts in Strom umwandeln können. Dieses physikalische Limit hat die Photovoltaik-Industrie schon fast erreicht.Für die großflächige Produktion dieser Tandemsolarzellen wäre es vorteilhaft, eine Standard-Siliziumsolarzelle für die Unterzelle zu verwenden, da deren Herstellungsprozesse bereits gut etabliert sind. Diese …
… molekulare Ursachen von Krankheiten. Auf der Basis dieser Erkenntnisse suchen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen dann gezielt nach Wirkstoffen und schaffen damit die Grundlagen der Medizin von morgen. Interdisziplinäre Teams aus den Bereichen Biochemie, Chemie, Physik, Pharmakologie und Medizin arbeiten auf dem Campus Berlin-Buch in einem einzigartigen Arbeitsumfeld zusammen. Das FMP gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB), einem Zusammenschluss von sieben natur-, lebens- und umweltwissenschaftlichen Instituten in Berlin.wissenschaftliche …
Dr. Vasily Sotnikov vom Physik-Institut der Universität Zürich erhält einen ERC Starting Grant, eine hochdotierte Förderung der EU, und wird damit seine Zusammenarbeit mit Forschungsgruppen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) verstärken. Mit seinem Forschungsvorhaben „HiNPrecise“ plant er, den bestehenden theoretischen Rahmen zu erweitern, um bisher unbekannte Streuamplituden berechnen zu können. Diese Streuamplituden liefern phänomenologische Vorhersagen für die Teilchenstreuung auf der Grundlage des komplexen Formalismus der Quantenfeldtheorie. …
… Troposphärenforschung (TROPOS), dem Leipziger Institut für Meteorologie der Universität Leipzig, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der Goethe-Universität Frankfurt (GUF), dem Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) Mainz, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Institut für Physik der Atmosphäre des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Forschungszentrum Jülich (FZJ). Der Betrieb des Flugzeugs wird durch die Einrichtung Flugexperimente (FX) des DLR Oberpfaffenhofen realisiert. Mit Messungen am Boden beteiligen …
… von klassischer Mathematik, Künstlicher Intelligenz und Quantifizierung von Unsicherheiten – am Beispiel einer ganz praktischen Anwendung, nämlich der Wetterprognose. Das passt perfekt zusammen.“ Zu Grunde liegt dem Ganzen das Dilemma, dass Wettervorhersage zwar auf sehr detaillierten, physikalischen Modellen beruhen, die aber trotz aller Komplexität oft ungenau und unsicher sind. Tijana Janjić und Eyke Hüllermeier versuchen das mit Hilfe so genannter Datenassimilation zu lösen. Das heißt, die Vorhersage gleicht beständig die Daten mit aktuellen …
… der ESO und von weltraumgestützten Observatorien wie dem James Webb Space Telescope der NASA erfasst werden.Wo entstehen Seltene Erden und Gold?Sowohl die Gravitationswellen als auch elektromagnetische Strahlung der Neutronensternverschmelzung enthalten Informationen über die extremen physikalischen Zustände, die sich auf der Erde selbst nicht reproduzieren lassen. Ein Beispiel dafür ist der noch immer unbekannte Ursprung Seltener Erden oder von Metallen wie Gold im Universum, die wahrscheinlich während solcher Verschmelzungen entstehen.„Voraussetzung …
Der Kaltenkirchener Astrophysiker und Fachbuchautor Dr. Erik Wischnewski hat wieder ein neues Buch veröffentlicht. Der Nummer-Eins-Bestseller-Autor in der Rubrik „Theoretische Physik“ hat dieses Mal etwas zur professionellen Bearbeitung astronomischer Fotos geschrieben. Seit 20 Jahren gibt es die Bildbearbeitungssoftware PixInsight. Die englischsprachige Software gilt als besonders schwierig zu handhaben. Bisher hat aber niemand ein deutschsprachiges Buch dazu geschrieben, obwohl viele Sternfreunde danach regelrecht geschrien haben. Das Buch beschreibt …
… oder Terahertz-Bereich arbeiten. Borophen hingegen wirkt im sichtbaren Bereich – und eröffnet damit neue Möglichkeiten für die Nanophotonik.„Borophen ist metallisch, atomar dünn und von Natur aus anisotrop“, sagt Professorin Nahid Talebi vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der CAU, die die Studie gemeinsam mit Gastwissenschaftler Professor Yaser Abdi leitete. „Diese Eigenschaften machen es zu einer völlig neuen Plattform, um sichtbares Licht im Nanomaßstab zu führen. Wir können die Lichtausbreitung auf Weisen kontrollieren, die …
Im täglichen Leben lässt sich beobachten, dass die Arbeit an einem System zu dessen Erwärmung führt: Das Reiben der Hände wärmt sie, das ständige Hämmern auf einen Nagel macht ihn heiß. Auch ohne die Physik dahinter zu verstehen, lernen wir aus Erfahrung: Wird ein Material bearbeitet, sei es durch Rühren, Drücken oder Schlagen, erwärmt sich dieses. Das Gleiche gilt für mikroskopische Quantensysteme: Wenn wir ein Vielteilchensystem kontinuierlich anregen, insbesondere eines mit starken Wechselwirkungen zwischen den Teilchen, erwarten wir, dass es …
… 17 und 32 Kilometern. Doch nach Ansicht der internationalen ALLATRA-Wissenschaftler-Gemeinschaft markiert dieses Ereignis nicht das Ende, sondern den Beginn einer neuen katastrophalen Phase globaler geodynamischer Veränderungen.
Dr. Egon Cholakian, ein Teilchenphysiker, registrierter Bundeslobbyist beim Senat, Repräsentantenhaus und Weißem Haus der USA sowie registrierter ausländischer Agent beim US-Justizministerium, Abteilung Nationale Sicherheit, Geheimdienstausbilder und Berater für Regierungsangelegenheiten auf dem Capitol Hill, aktives Mitglied …
Michael Bonitz, Physiker an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), veröffentlicht mit „Der Grüne Planet“ den ersten Band der Reihe „Abenteuer im All“. Die Geschichte spricht Kinder ab zehn Jahren an. Bonitz möchte junge Menschen mit wissenschaftlich fundierter Science Fiction für Wissenschaft begeistern.Im Jahr 2065 reisen die Geschwister Lisa und Oskar mit einem schnellen Raumschiff durchs All zum „Grünen Planeten“. Dort erleben sie viele Überraschungen und treffen auf zwei intelligente Spezies, die um die Vorherrschaft auf dem Planeten …
… ihrer Existenz vergingen Jahrzehnte, bis sie tatsächlich nachgewiesen wurden. Diese Experimente sind in der Regel extrem groß, um der sehr geringen Wechselwirkung der Neutrinos mit Materie Rechnung zu tragen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK) in Heidelberg ist es nun gelungen, mit dem CONUS+ Experiment Antineutrinos aus dem Reaktor eines Kernkraftwerkes nachzuweisen, und das mit einer Detektormasse von nur 3 kg.Ursprünglich am Kernkraftwerk Brokdorf beheimatet, wurde das CONUS-Experiment im Sommer …
… wobei sich ein neutrales Heliumatom sowie ein H₂⁺ -Ion bildeten, das sich im nachfolgenden mit einem weiteren H-Atom zu einem neutralen H₂ -Molekül und einem Proton umwandelte, und so zur Entstehung von molekularem Wasserstoff führte. Am Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) in Heidelberg haben Forschende nun erstmals diese Reaktion unter ähnlichen Bedingungen wie im frühen Universum rekonstruiert. Sie untersuchten dazu die Reaktion von HeH⁺ mit Deuterium, einem Isotop von Wasserstoff, welches im Atomkern neben einem Proton ein zusätzliches Neutron …
… bewegliche Teile, nur mithilfe elektrischer Spannung. Anstelle von mechanischen Kolben oder Membranen übernimmt die Flüssigkeit selbst die Pumparbeit. Entwickelt hat Sebastian Bohm das innovative Mikropumpensystem im Rahmen seiner Dissertation an der TU Ilmenau am Fachgebiet Theoretische Physik I in Zusammenarbeit mit der 5microns GmbH, einem Ilmenauer Hightech-Unternehmen, das kundenspezifische Mikrosysteme und -prozesse entwickelt und herstellt. Die Fertigung erfolgte in den Reinräumen des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau – mit …
… simulieren.Inhaltlicher Fokus des Bachelor-Studiengangs Ingenieurinformatik / Computational Engineering ist die computerbasierte Produktentwicklung. Zu Beginn des Studiums stehen zunächst die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen im Lehrplan, insbesondere in den Bereichen Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Photonik. Anschließend folgen vertiefende Kenntnisse der Ingenieurinformatik mit Themen wie Künstliche Intelligenz, Mikrocontrollertechnik, Digitale Bildverarbeitung, IT-Sicherheit und Datenschutz.„Das Angebot orientiert sich an den Bedarfen …
Das Problem beschäftigt die Quantenphysik seit langem: Wie können Systeme aus vielen Atomen, zwischen denen stark anziehende Kräfte wirken, rechnerisch beschrieben werden? Schon ab etwa zehn Teilchen liegen solche System an der Grenze von aktuellen numerischen Methoden. Besonders kompliziert wird es, wenn die Atome einer äußeren Kraft ausgesetzt werden. Das ist jedoch in vielen Experimenten mit kalten Atomen der Fall, aufgrund der Art und Weise wie Bewegungen oft z.B. auf eine Dimension eingeschränkt werden. Solche Systeme aus stark wechselwirkenden …
… einen wichtig, um das Wissen über die grundlegenden Prinzipien des Universums zu erweitern und vertiefen sowie auch, um Quantentechnologien zu entwickeln. Denn bei Quantensystemen ist eine präzise Kontrolle der zugrundeliegenden Mechanismen unerlässlich.Ein Team von experimentellen Physikern der ETH Zürich untersuchte gemeinsam mit einem Team von theoretischen Quantenphysikern der Universität des Saarlandes, wie sich Atome in der Gasphase selbst zu kristallinen Strukturen organisieren können. Die Atome wurden dafür elektromagnetischen Feldern in …
… wie wir sie am LHC haben“, sagt Dr. Alexander Grohsjean. Er forscht an der Universität Hamburg im Rahmen des „Compact-Muon-Solenoid-Experiments“ (CMS). „Dieses Ergebnis könnte die Lehrbücher umschreiben“, ergänzt Prof. Dr. Christian Schwanenberger, Professor für Experimentalphysik an der Universität Hamburg und ebenfalls am CMS-Experiment beteiligt. „Es stellt Dinge infrage, die Generationen von Physikerinnen und Physikern für selbstverständlich hielten.“Die Entdeckung wurde unabhängig voneinander in den Experimenten CMS und ATLAS gemacht. Sie konnten …
… (doi:10.1038/s41586-025-09163-z) vorgestellt, der in Nature erscheinen wird. Das Team besteht aus M. K. McClure (Sternwarte Leiden, Universität Leiden, Niederlande [Leiden]), M. van ’t Hoff (Fachbereich Astronomie, Universität Michigan, Michigan, USA [Michigan] und Purdue University, Fachbereich Physik und Astronomie, Indiana, USA), L. Francis (Leiden), Edwin Bergin (Michigan), W.R. M. Rocha (Leiden), J. A. Sturm (Leiden), D. Harsono (Institut für Astronomie, Fachbereich Physik, Nationale Tsing Hua Universität, Taiwan), E. F. van Dishoeck (Leiden), …
… aufgenommen Photonen einer Substanz, typischerweise im Zusammenhang mit Fluoreszenz, Phosphoreszenz oder photochemischen Reaktionen. Sie ist sowohl im Labor als auch in der Industrie ein wichtiger Indikator, der wesentliche Einblicke in die Effizienz vieler chemischer und physikalischer Prozesse liefert, die auf Licht beruhen. Genaue Messungen sind für die Beurteilung der Leistung von Molekülen, Materialien und Geräten, wie zum Beispiel Laser oder Solarzellen, in vielen Bereichen unerlässlich. Herkömmliche Messungen der Quantenausbeute sind jedoch …
… Personalverantwortlichen über berufliche Einstiegsmöglichkeiten, Praktika und Trainee-Programme zu informieren, ebenso über Abschlussarbeiten und Zusatzqualifikationen für bestimmte Tätigkeitsfelder. Die Jobmesse wendet sich dabei nicht nur an diejenigen, die Mathematik, Informatik und Computerlinguistik, Physik oder ein anderes naturwissenschaftliches Fach studieren oder in diesen Bereichen promovieren, sondern auch an Interessenten anderer Fachrichtungen, die sich für IT begeistern. Die Teilnahme an der vom heiSKILLS Career Service organisierten …
… Verena Viarisio, Programm-Managerin WissenschaftskommunikatinE-Mail: Anja Heinzelmann, Leiterin KommunikationE-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen …