… richteten sich an alle, die sich für Quantenphänomene interessieren, darunter Schülerinnen und Schüler, Forschende, Fachkräfte aus der Industrie, Kunstschaffende, Geschichtsinteressierte oder einfach Neugierige.Insbesondere mit der Eröffnungsfeier in Deutschland, an der Vertreter:innen von 15 Physikgesellschaften teilnahmen, sowie mit der Abschlussfeier, an der 3.000 Personen aus der Öffentlichkeit teilnahmen, würdigte die DPG dieses besondere Jahr. Zudem fand an der Geburtsstätte der Quantenmechanik in Göttingen eine besondere DPG-Herbsttagung statt, …
… DregerProgramm-Managerin BildungTel.: 06221-533 119E-Mail: Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)Tel.: 06221-533 118E-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen …
Neutrinos gehören zu den rätselhaftesten Teilchen des Universums. Sie entziehen sich nahezu vollständig der direkten Beobachtung und nehmen aufgrund ihrer winzigen Masse eine wichtige Sonderstellung ein – sie geben Anlass zur Annahme, dass physikalische Prozesse jenseits der bisher bekannten Theorien existieren. Das Standardmodell kennt bisher drei Arten von Neutrinos. Das internationale KATRIN-Experiment, an dem rund 20 Institutionen aus sieben Ländern beteiligt sind – darunter die Bergische Universität Wuppertal (BUW) – hat nun mit beispielloser …
… Winkeln empfangen werden und damit der Mehrfachstreuungsprozess untersucht werden. Aus diesen Messungen lassen sich dann z.B. die Größe der Wassertropfen in den untersten Bereichen der Wolke bestimmen.„Die neue Dual-FOV-Lidartechnik liefert erstmals robuste und genaue mikrophysikalische Informationen zur Flüssigphase in Wolken durch aktive Fernerkundung“, betont Dr. Albert Ansmann vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS), der die Arbeit betreut hat. Die innovative Technik hat bereits weitere Gruppen in Europa, Amerika und vor allem …
… Natur aber auch viele Materialien vorkommen, in denen die „atomaren Stabmagnete“ auf benachbarten Plätzen im Kristallgitter entgegengesetzt zueinander ausgerichtet sind. Diese bezeichnete er als Antiferromagnete und wurde 1970 u.a. für diese Entdeckung mit dem Nobelpreis in Physik ausgezeichnet. Durch die antiparallele Ausrichtung der Stabmagnete auf der atomaren Skala erzeugen Antiferromagnete im Außenraum kein magnetisches Feld und eignen sich z.B. nicht, um Notizen am Kühlschrank zu befestigen. Da eine antiferromagnetische Ordnung auch schwierig …
… in der Berg- und Tallandschaft ergibt eine topographische Landkarte, die wiederum die Struktur des Terrains widerspiegelt. Diese Struktur bleibt gleich, solange sich das Gelände nicht verändert; sie entspricht einer unveränderlichen Größe – einer „topologischen Invariante“, wie Physiker*innen sagen würde. Diese Invariante charakterisiert die Gesamtstruktur aller Strömungslinien, ohne auf lokale Einzelheiten einzugehen. Nun stellen Sie sich vor, dass ein Ruck durch die Landschaft geht und sie sich verändert: Bergrücken verschieben sich, neue Täler …
Es ist so etwas wie der „Heilige Gral“ der Physik: Die Vereinigung von Teilchenphysik und Gravitation. Die Welt der kleinen Teilchen wird hervorragend von der Quantentheorie beschrieben, die Welt der Gravitation von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie. Doch beides zu verbinden ist bisher nicht gelungen – die beiden besten Theorien der theoretischen Physik passen bisher nicht so recht zusammen.Ideen für eine solche Verbindung gibt es viele – sie haben Namen wie Stringtheorie, Schleifenquantengravitation, Kanonische Quantengravitation oder die …
… instabiler Teilchen erklären lassen. An Experimenten des Large Hadron Collider wurde bei solchen Untersuchungen im Jahr 2012 die Existenz des Higgs-Boson entdeckt, einem bis dahin nur theoretisch postulierten letzten fehlenden Baustein im Standardmodell der Teilchenphysik. Seitdem werden die Eigenschaften dieses Teilchens und der damit zusammenhängenden Theorie unter die Lupe genommen und auch nach Abweichungen vom Standardmodell gesucht. Für all diese experimentellen Untersuchungen sind theoretische Vorhersagen eine wesentliche Grundlage.“Mit unseren …
… bisher hauptsächlich in Satelliten zur Erfassung radioaktiver Elemente im Weltall eingesetzt wird, und entwickelt damit Kameras für den Einsatz in den Kraftwerken.Daran beteiligt ist ein Team unter Leitung von Dr. Thomas Siegert, Experte für Kernphysik im Weltraum vom Lehrstuhl für Astronomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Gefördert wird das JMU-Teilprojekt mit Schwerpunkt auf der Software-Entwicklung vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit über 350.000 Euro.Szintillationsdetektoren – eine alte …
… Saskia Haupt Tel.: 06221-533 102E-Mail: Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)Tel.: 06221-533 118E-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen …
… Mikrowellenkomponenten zu eröffnen. Entscheidend dabei ist die Vernetzung der etablierten SAW-Technologie mit Spinphänomenen. „Schallwellen können sich nicht nur in Luft, sondern auch in Materie ausbreiten. Dabei oszillieren die Gitteratome des Materials“ erklärt der Physiker. Da die Elektronen der Gitteratome einen quantenmechanischen Drehimpuls, den Spin, besitzen, kann auch dieser zur Oszillation angeregt werden. Die Schallwellen erzeugen dann Spinwellen in magnetisch geordneten Materialien.Schallwellen und Spinwellen, die koexistierenDas Forschungsteam …
… erneuten Förderung des Sonderforschungsbereichs / Transregios (SFB/TRR) von Freier Universität Berlin und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Höhe von 11,9 Millionen Euro stärkt die DFG darüber hinaus eine enorm erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Festkörperphysik: Bereits im Mai dieses Jahres hatten Freie Universität Berlin und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit der Universität Regensburg und dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik den Zuschlag für das Exzellenzcluster EXC 3112 „Center for Chiral Electronics“ …
… Forschung zur Geometrie von Strickstoffen. Sie fand heraus, dass gestrickte Stoffe ein dreidimensionales Muster nach der Gaußschen Krümmung anstreben. Die Preisverleihung erfolgt am 15. Dezember im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Physikalischen Vereins in Frankfurt am Main.Lauren Niu entwickelte eine übergreifende Theorie zur Geometrie von Strickstoffen. Die Fragestellung erschien zunächst einfach: Wie entstehen aus zwei grundlegenden Maschenarten – rechten und linken Maschen – komplexe dreidimensionale Faltmuster? …
… und Bioprozesswegen gewonnen werden, die dann dazu genutzt werden können, die Entwicklung bioinspirierter Verfahren zur nachhaltigen Herstellung und Verarbeitung voranzutreiben. (TU Dresden, Sprecherin: Professorin Dr. Yael Politi)Grundsätzlich ist das Standardmodell der Teilchenphysik erfolgreich und beschreibt Messungen an Beschleuniger-Experimenten sehr gut. Aber es erklärt beispielsweise weder die Existenz Dunkler Materie noch die Materie-Antimaterie-Asymmetrie im Universum oder den Mechanismus zur Erzeugung der Neutrino-Massen. Zur Behebung …
»Professor Widera vereint herausragende Forschung von internationalem Rang, die Entwicklung innovativer Technologien, erfolgreiche Didaktik sowie wissenschaftspolitisches Engagement in dem besonders zukunftsträchtigen Feld der Quantenphysik. Für diese vorbildlichen Leistungen wird er mit dem Akademiepreis geehrt«, so die Präsidentin der Akademie, Prof. Andrea Rapp.Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch gratuliert dem Preisträger ebenfalls: »Exzellente Lehre lebt von Kreativität, Leidenschaft und der Haltung, dass Lernen immer …
Dass Wärme kein Stoff ist, sondern durch mechanische Reibung in unbegrenzter Menge entstehen kann, fand der Offizier und Physiker Benjamin Thompson alias Graf Rumford 1798 in München durch Beobachtungen beim Ausbohren von Kanonenrohren heraus.Rumford bestimmte die Menge der entstandenen Wärme, indem er die Kanonenrohre in Wasser tauchte und die Zeit bis zum Sieden des Wassers mass. Auf der Basis solcher Experimente entstand im 19. Jahrhundert die Thermodynamik, die zunächst im Dienst der industriellen Revolution stand und zum Beispiel physikalisch …
… entschlossen, das volle Potenzial unseres Zentrums auszuschöpfen, um die verbleibende Finanzierungsphase bestmöglich zu nutzen und eine langfristige, nachhaltige Wirkung unserer Forschungsarbeiten sicherzustellen.“ Dieser Herausforderung werden sich Mathematiker gemeinsam mit Informatikern, Physikern, Geowissenschaftlern und Psychologen stellen. Neben theoretischen Grundlagen werden konkrete Anwendungen aus der Seismologie, der Pharmakologie, der Hydrologie, der Biophysik, dem Erdmagnetfeld und den Kognitionswissenschaften im Vordergrund des SFB stehen.Der …
… Berlin und ist BIFOLD-Fellow. Seine Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von Methoden zur Visualisierung, Erklärung und Interpretation tiefer neuronaler Netze und anderer Black-Box-Machine-Learning-Modelle.Prof. Dr. Holger Stark leitet das Fachgebiet „Statistische Physik weicher Materie und biologischer Systeme“ an der TU Berlin. Seine Arbeitsgruppe beschäftigt sich unter anderem mit der Modellierung von Mikroorganismen, mit synthetischen „Mikroschwimmern“ und aktiven thermodynamischen Motoren. Dabei spielen (Bio-)Strömungsdynamik, Mikrofluidik …
Einen wichtigen Beitrag zur Untersuchung der grundlegenden Verbindungen von Starkfeldphysik und Quantenoptik hat eine Arbeitsgruppe der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) geleistet: Die Forschenden haben erstmals untersucht, wie sich Elektronen, die von metallischen Nadelspitzen mithilfe von Licht emittiert werden, in starkem Quantenlicht verhalten. Ihre Studie wurde nun in der Fachzeitschrift „Nature Physics“ veröffentlicht.Die beiden physikalischen Forschungsfelder der Starkfeldphysik und der Quantenoptik galten lange als unabhängige …
… des Klimawandels auf die Tropopausenregion und das Erdklima zu untersuchen. Die DFG fördert den SFB/TRR 301 in den kommenden dreieinhalb Jahren mit rund 14 Millionen Euro. Sprecher des Forschungsverbunds ist Prof. Dr. Peter Hoor vom Institut für Physik der Atmosphäre der JGU.SFB/TRR 319: „RMaP: RNA Modifikation und Prozessierung“Sprecherhochschule: JGUIm Januar 2026 startet die nächste Förderperiode des Sonderforschungsbereich/Transregio „RMaP: RNA Modifikation und Prozessierung“ (SFB/TRR 319), der ab dann für dreieinhalb Jahre von der DFG mit insgesamt …
… ermöglicht dieser Nicht-Gleichgewichtscharakter chemische Reaktionen, die sich von der bekannten Chemie im thermischen Gleichgewicht unterscheiden und neue Wege für Katalyse und Elektrolyse eröffnen.“ Der SFB führt das Fachwissen aus verschiedenen Forschungsbereichen zusammen, darunter Plasmaphysik, Oberflächenphysik, Chemie, Biotechnologie und Ingenieurwesen. Neben Bochumer Forschenden ist jeweils eine Gruppe aus der Elektrochemie an der Uni Ulm und des Fritz-Haber-Instituts in Berlin an dem SFB beteiligt. In den ersten beiden Förderperioden haben …
Wir erleben Schall jeden Tag – in Kommunikation, Musik oder durch die Vielzahl an Geräuschen um uns herum. All diese Phänomene beruhen auf longitudinalen Schallwellen, die sich als Molekülschwingungen durch die Luft ausbreiten. In Kristallen können jedoch auch andere Arten von Schallwellen existieren: sogenannte Scherwellen, bei denen sich Atome seitlich verschieben – ähnlich dem Verschieben eines Kartenstapels oder den Erschütterungen bei Erdbeben. Dadurch bieten Scherwellen ein neues Werkzeug, um die innere Struktur und Dynamik von kristall…
… was für klassische Computer gilt, trifft auch auf Quantencomputer und Quantensimulatoren zu: Systeme mit vielen Recheneinheiten versprechen mehr Rechenleistung – eine Fähigkeit, die als Skalierbarkeit bezeichnet wird. Allerdings macht die Anwendung von quantenphysikalischen Prozessen die beteiligten Quantensysteme gegenüber äußeren Störungen sehr empfindlich.Für den wirtschaftlichen Einsatz solcher Quantencomputer sind daher stabile Lösungen erforderlich. Zudem müssen die Systeme nicht nur im Labor funktionieren, sondern auch unter realen Bedingungen …
Ziel des Verbundes war es, physikalische Verfahren für eine nachhaltige Lebensmittelwertschöpfung zu entwickeln — von der Saatgutbehandlung über Anbausysteme, Lagerung und Verarbeitung bis hin zu Konzepten für moderne Gewächshäuser und umweltfreundliche Wasserkreisläufe. Das Projekt wurde initiiert von der Hochschule Neubrandenburg und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie.Die vorgestellten Ergebnisse zeigen, wie physikalische Verfahren Qualität sichern, Ressourcen einsparen und neue Wege für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion …
… Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus …
Auf einer Pressekonferenz in der chinesischen Stadt Jiangmen hat das Institut für Hochenergiephysik (IHEP) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften heute die erfolgreiche Fertigstellung des „Jiangmen Underground Neutrino Observatory“ (JUNO) sowie die Veröffentlichung der ersten physikalischen Ergebnisse bekannt gegeben. Nach mehr als zehn Jahren Planung, Bau und internationaler Zusammenarbeit ist JUNO nun der weltweit erste große, hochpräzise Neutrino-Detektor der nächsten Generation, der seinen Betrieb aufgenommen hat.Die ersten Daten zeigen, …
… Reichweite. Normale Lichtsignale werden deshalb etwa alle 50 Kilometer mit einem optischen Verstärker erneuert. Da Quanteninformationen nicht einfach verstärkt oder kopiert und weitergeleitet werden können, funktioniert das im Quanteninternet nicht. Die Quantenphysik allerdings erlaubt, Informationen von einem Photon auf ein anderes zu übertragen, ohne diese Informationen zu kennen. Dieses Verfahren nennt man Quantenteleportation.Quantenrepeater als Knotenpunkte für Informationsübertragung Darauf aufbauend entwickeln Physiker Quantenrepeater, die …
Wie bewegen sich Licht-Materie-Teilchen in Materialien, die nur aus einer einzigen Atomlage bestehen? Ein Team um den Physiker Prof. Dr. Ermin Malic von der Philipps-Universität Marburg hat erstmals eine mikroskopische Beschreibung des Exziton-Polaritonen-Transports in solchen zweidimensionalen Halbleitern entwickelt. Die Forschenden zeigen, dass diese hybriden Licht-Materie-Teilchen drei unterschiedliche Bewegungsphasen durchlaufen: zunächst einen blitzschnellen, ballistischen Transport, gefolgt von einer superdiffusiven Übergangsphase und schließlich …
… Eisen-Schwefel-Baustein aufgeklärtUnter der Leitung von Professor Antonio Pierik – Fachbereich Chemie der RPTU – wurde die metallische Natur des Clusters mittels Elektronenspinresonanz (EPR) Spektroskopie nachgewiesen, ergänzt durch Mössbauer-Analysen von Professor Volker Schünemann – Fachbereich Physik der RPTU – und seinem Doktoranden Lukas Knauer. Die Mössbauer-Spektroskopie kann als eine Art superpräziser Eisen-Scanner verstanden werden – denn mittels dieser hoch spezialisierten Methode konnten die Forschenden unter anderem analysieren, wie die …
… Simulationen verfolgt, wie Stoßwellen entstehen, und das Ergebnis anschließend in einer idealisierten Umgebung mit deutlich höherer Auflösung reproduziert.“ Im letzten Schritt berechneten die Forschenden die Entwicklung der beschleunigten Elektronen und die daraus entstehende Radioemission direkt aus den physikalischen Grundprinzipien. Damit gelingt es ihrem Modell erstmals, die Physik auf der Skala ganzer Galaxienhaufen mit Prozessen zu verbinden, die auf der winzigen Bahn eines einzelnen Elektrons stattfinden – Skalen, die sich um den Faktor einer Billion …
… von Teilchenströmen und elektromagnetischen Feldern im erdnahen Weltraum. Sie können Satelliten stören, Navigations- und Kommunikationssysteme beeinträchtigen und sogar Stromnetze auf der Erde beeinflussen“, erläutert Dedong Wang, Arbeitsgruppenleiter in der GFZ-Sektion „Weltraumphysik und Weltraumwetter“ und korrespondierender Autor der Studie.Vorhersage von PolarlichternZur Vorhersage der Aurora-Aktivität haben Forschende des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung um Huiting Feng, Dedong Wang und Yuri Shprits ein Echtzeit-Modell entwickelt. Es …
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) hat Prof. Dr. Marcel Reutzel von der Philipps-Universität Marburg mit dem renommierten Walter-Schottky-Preis ausgezeichnet. Reutzel erhält die Ehrung für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Festkörperforschung. Der Physiker, der 2025 an die Philipps Universität berufen wurde und dort die Arbeitsgruppe ‚Ultraschnelle und kohärente Phänomene‘ gegründet hat, ist Mitglied des Marburg Center for Quantum Materials and Sustainable Technologies (Mar.quest).„Die Auszeichnung von Professor Reutzel …
Dr. Maria Azhar studierte Physik in Islamabad und schloss anschließend das „Top Master Nanoscience“-Programm an der Universität Groningen ab. Im Anschluss promovierte sie dort bei Prof. Maxim Mostovoy zu nichtkollinearem Magnetismus. Zudem forschte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Karlsruher Institut für Technologie bevor sie im August 2023 als Postdoktorandin an die UDE wechselte. Hier setzt sie in der Arbeitsgruppe „TWIST – Topological Whirls In SpinTronics“ von Prof. Karin Everschor-Sitte ihre ausgezeichnete Forschungsarbeit im Bereich …
Der Physiker Prof. Dr. Dieter Neher von der Universität Potsdam zählt weiter zur Spitzengruppe der meistzitierten Forschenden seines Fachs weltweit. Die Liste der „Highly Cited Researchers“, die von der „Web of Science Group“ des US-Unternehmens „Clarivate Analytics“ erstellt wird, führt ihn inzwischen das fünfte Jahr in Folge unter den einflussreichsten Wissenschaftlern ihrer Fachgebiete. Mit Prof. Dr. Gabriele Berg, Prof. Dr. Martin Herold, Prof. Dr. Johan Rockström und Prof. Dr. Philipp A. Wigge finden sich auch vier von der Uni Potsdam gemeinsam …
… so Verena Viarisio, Förderreferentin für Wissenschaftskommunikation der Klaus Tschira Stiftung. In diesem Jahr haben fast 200 Promovierte ihre in deutscher Sprache selbst verfassten Artikel in den Kategorien Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik eingereicht. In der Sparte Infografik bewarben sich 45 Forschende. Die prämierten Artikel und die Infografik erscheinen ab dem 13. November 2025 im KlarText-Magazin, das gedruckt oder digital über die Webseite des KlarText-Preises kostenfrei bestellt …
… Publikationen, die zwischen 2014 und 2024 veröffentlicht wurden. Insgesamt werden in der Liste 6.868 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit aufgeführt, darunter folgende Forschende der LMU (nach Forschungsbereichen):Biology and Biochemistry• Prof. Dr. Ralf Jungmann (Lehrstuhl für Molekulare Physik des Lebens, Fakultät für Physik)Cross Field• Prof. Dr. Hans-Joachim Anders (Medizinische Klinik und Poliklinik IV, LMU Klinikum)• Dr. Erkan Aydin (Fakultät für Chemie und Pharmazie) • Prof. Dr. Thomas Bein (Fakultät für Chemie und Pharmazie)• Prof. Dr. …
Dr. Lukas Wagner vom Fachbereich Physik der Philipps-Universität Marburg ist mit einem der erstmals vergebenen Wilhelm und Else Heraeus Research Fellowships ausgezeichnet worden. Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung würdigt damit Wagners außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Photovoltaik, insbesondere bei der Entwicklung nachhaltiger, druckbarer Perowskit-Solarzellen. Das Fellowship ist mit 100.000 Euro dotiert und unterstützt über zwei Jahre herausragende Nachwuchsforschende in der Physik.„Mit Dr. Lukas Wagner wird ein …
… und haarscharfe Nadeln In Experimenten konnten die durch das Licht freigesetzten Elektronen so erstmals den einzelnen Zyklen des Lichtfeldes zugeordnet werden. Hierfür wurden in den Laboren der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Peter Hommelhoff am Lehrstuhl für Laserphysik der FAU mit einem speziellen Verfahren Wolfram-Nadeln mit besonders scharfen, nur wenige Nanometer kleinen Spitzen hergestellt und mit optischen Laserpulsen mit nur etwa drei Feldschwingungen beleuchtet. „Typischerweise interessieren wir uns besonders für die aus den Nanospitzen freigesetzten …
… neue Liste mit weltweit häufig zitierten Forschenden veröffentlicht. Darin finden sich erneut auch Professoren der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU): der Zellforscher José Pedro Friedmann Angeli, der Mediziner und Immunologe Georg Gasteiger, der Systembiologe Dominic Grün, der Physiker Ronny Thomale und der Mediziner Christoph Wanner.Als häufig zitiert gelten Publikationen, die in ihrem Erscheinungsjahr zu den ein Prozent am meisten zitierten ihres Fachgebiets gehören. Nur wer an besonders vielen solcher Publikationen beteiligt ist, wird …
Physik, Mathe oder Französisch – welches Fach ist bei Schülerinnen und Schülern heutzutage eigentlich besonders unbeliebt? Dieser Frage wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Osnabrück bei einer Studie nachgehen, für die sie rund 20.000 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schultypen befragen wollen. Online dürfen die dann einmal selbst Schulnoten vergeben: von Eins bis Sechs. An der Studie sind Prof. Dr. Christian Reintjes, Prof. Dr. Ferdinand Stebner sowie Till Kaiser vom Institut für Erziehungswissenschaften beteiligt …
… notwendig sind. Das reduziert den technischen Aufwand, die Notwendigkeit der Zwischenspeicherung und senkt den Energiebedarf, was angesichts wachsender KI-Anwendungen gesellschaftlich zunehmend relevant ist. Wissenschaftliche Stationen in Jena, Cambridge und Montréal Chemnitz studierte Physik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und vertiefte seine Forschung an der University of Cambridge im Bereich laserbasierter Messmethoden. Er promovierte mit Auszeichnung am Leibniz-IPHT bei Prof. Dr. Markus Schmidt über Lichtpulse in Flüssigkern-Fasern. …
Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung hat ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Forschung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Bereich Physik zu unterstützen. Sie vergibt daher künftig jährlich bis zu fünf Research Fellowships an herausragende Forschende im frühen Karrierestadium, die sich durch ihre Kreativität, Innovation und Forschungsleistungen als nächste Generation von Führungskräften auszeichnen und das Potenzial haben, ihr Fachgebiet entscheidend voranzubringen. Die Mittel in Höhe von 100.000 Euro …
… gibt jedoch ein überraschendes Problem: Das Computermodell unserer Sonne ist weniger präzise als diese sehr schwierigen Beobachtungen. Bildlich gesprochen steht das Solarmodell auf dem Kopf – auf den Beobachtungen – statt auf den Füßen – der zugrunde liegenden Physik. Das liegt an ungenauen Kernreaktions-Daten.Ab 2026 will LUNANOVA dieses Problem lösen. Die vier leitenden Forschenden und ihre Teams werden Beschleunigerexperimente tief unter der Erde im Gran-Sasso-Labor in Italien, im Felsenkeller-Labor in Dresden und in anderen Laboren in Deutschland …
… für medizinische Forschung mit Standorten in Heidelberg und Heilbronn widmet sich der Untersuchung und Manipulation von molekularen Prozessen in lebenden Zellen, Zellgruppen und Organoiden. Die Abteilungen des Instituts vereinen Expertise aus den Bereichen Chemie, Physik, Biologie und Materialwissenschaften, um konzeptionell neue Methoden und Technologien für die biomedizinische Grundlagenforschung zu entwickeln. Ein weiteres Ziel des Instituts und insbesondere des Standorts in Heilbronn ist es, Grundlagenforschung und Anwendungen nahtlos zu verbinden, …
Der Physiker Professor Tim Liedl, der Biochemiker Professor Roland Beckmann und der Meteorologe Professor Fabian Hoffmann haben an der LMU in Kooperation mit internationalen Forschungsteams jeweils einen Synergy Grant eingeworben – eine der angesehensten Auszeichnungen des Europäischen Forschungsrats (ERC).Mit den hochkompetitiven Synergy Grants fördert der ERC Projekte, die nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von zwei bis vier Teams von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu bewältigen sind und zu „Fortschritten an der Grenze des Wissens“ …
… Millionen Euro in den nächsten 6 Jahren unterstützt – davon bekommt Prof. Fabian Hoffmann für seine Arbeit an der Freien Universität Berlin 2,5 Millionen Euro zuerkannt. TurPhyCloud bringt Expertinnen und Experten aus der Experimental- und Theoretischen Physik sowie der Meteorologie zusammen, um die gesamte Bandbreite der Prozesse zu untersuchen, die die Bildung dieser Wolken beeinflussen. Neben Fabian Hoffmann sind Professor Eberhard Bodenschatz (MPI für Dynamik und Selbstorganisation, Göttingen), Professor Bernhard Mehlig (Universität Göteborg) …
… vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für die nächsten sechs Jahre 13,7 Millionen Euro für ihre Forschung. Das Ziel dieses ERC-Synergieprojekts TurPhyCloud – The role or Turbulence in the Physics of Clouds – ist es, durch besseres Verständnis der Physik von Stratocumulus-Wolken die Unsicherheit von Wetter- und Klimaprognosen zu verringern.Turbulente Prozesse an der Oberseite von Stratocumulus-Wolken beeinflussen deren gesamte Entwicklung bis hin zum Niederschlag. In den kommenden sechs Jahren werden die Wissenschaftler*innen diese Prozesse mit Hilfe …
… zu reduzieren, indem Flugrouten entsprechend klimaschonend geplant werden. Auch in Zukunft werden IAGOS-Flugzeuge eine zentrale Rolle bei der Bewertung solcher Strategien spielen.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Peter SpichtingerInstitut für Physik der AtmosphäreJohannes Gutenberg-Universität Mainz55099 MainzTel.: 06131 39-23157Fax: 06131 39-23532E-Mail: https://www.staff.uni-mainz.de/spichtin/Originalpublikation:A. Petzold et al., Most long-lived contrails form within cirrus clouds with uncertain climate impact, Nature Communications …
Am Buß- und Bettag, den 19. November 2025, verwandelt sich die Fakultät für Physik und Astronomie der Julius‑Maximilians‑Universität Würzburg (JMU) in ein Quantenlabor: Unter dem Titel „Junior Conference on Quantum Physics“ erwartet Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen ein abwechslungsreiches Programm aus Workshops, spannenden Vorträgen und Experimenten [Link: https://www.physik.uni-wuerzburg.de/aktuelles/veranstaltungen-fuer-schulen/junior-conference/]. Die Veranstaltung findet von 9 bis 15 Uhr auf dem Campus am Hubland statt …