… THWS ihr Online-Studienangebot um den Bachelorstudiengang Engineering Science. Dieser interdisziplinäre Studiengang vereint Elemente aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen umfassen Lehreinheiten in Mathematik, Physik, IT und Programmierung sowie Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Anschließend folgt das Fachstudium mit einer Spezialisierung auf „Industrial and Systems Engineering“, weitere Vertiefungsrichtungen sind in Planung. Das international …
… Experimente verliefen enttäuschend: Von der rechnerisch zu erwartenden Reaktivität war nichts zu sehen. Die Ergebnisse waren teilweise widersprüchlich und blieben weit hinter den theoretisch vorhergesagten Werten zurück.Spezialmikroskope mit atomarer AuflösungDas Oberflächenphysik-Team rund um Prof. Ulrike Diebold (Institut für Angewandte Physik, TU Wien) ging der Sache nach: Man kombinierte komplexe Dichtefunktionaltheorie-Berechnungen mit einer extrem präzisen Abbildungstechnik: Mit speziellen Rasterkraftmikroskopen kann man Metalloxid-Oberflächen …
… erschließt sich in seinen Veranstaltungen unmittelbar die Notwendigkeit, fachliches und fachdidaktisches Wissen aufeinander zu beziehen. Dies wird beispielweise durch Zusatzprojekte wie die Vorbereitung einer Unterrichtseinheit an einer Partnerschule erreicht.In der Kategorie PhysikDetlef Reichert von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg richtet seine Lehre besonders konsequent, empathisch und sehr erfolgreich an den spezifischen Bedürfnissen bestimmter Zielgruppen aus. Zu nennen sind hier insbesondere Medizinstudierende, aber auch angehende …
Birgitta Schultze-Bernhardt hat mit ihrem Team am Institut für Experimentalphysik der TU Graz ein neuartiges UV-Dualkamm-Spektrometer entwickelt, das gasförmige Luftschadstoffe mit bisher unerreichter Genauigkeit und Empfindlichkeit detektiert. Mittels eines ultravioletten Doppellaserlichts misst das Gerät innerhalb einer halben Sekunde die Konzentration schädlicher Gase wie Formaldehyd. Durch die kompakte Bauweise und eine Messreichweite von bis zu zweieinhalb Kilometern eignet sich das Spektrometer nicht nur für Laboranalysen, sondern auch für …
Der italienische Physiker Dr. Simone Albanesi forscht als Humboldt-Stipendiat in der Arbeitsgruppe Gravitationstheorie von Prof. Dr. Sebastiano Bernuzzi am Theoretisch-Physikalischen-Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der gebürtige Turiner erforscht Gravitationswellen, die von Doppel-Schwarzen-Löchern ausgesandt werden. „Ich untersuche Gravitationswellen von Systemen aus zwei Schwarzen Löchern mit nicht-kreisförmigen Umlaufbahnen, darunter stark exzentrische Doppelsysteme und Streuereignisse“, sagt Simone Albanesi. Ziel sei es, präzise …
… des Forschungskollegs ist Professor Andrij Pich, Leiter des Lehrstuhls für Funktionale und Interaktive Polymere der RWTH und Mitglied der wissenschaftlichen Leitung am DWI – Leibnitz-Institut für Interaktive Materialien. Gemeinsam mit Forschenden aus Chemie, Biologie, Physik, Inge-nieurwissenschaften und Medizin verfolgt er einen interdisziplinären Ansatz, um die Grundlagen für eine neue Form biologisch inspirierter Materialien zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen sogenannte kolloidale Hydrogele – weiche, wasserhaltige Materialien, die ge-zielt aus …
… Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW Dresden) wurde zum Fellow der European Physical Society (EPS) gewählt. Mit dieser Auszeichnung würdigt die EPS herausragende wissenschaftliche Leistungen sowie besonderes Engagement für die europäische Physikgemeinschaft.In der offiziellen Begründung heißt es, Prof. Fomin werde ausgezeichnet „für seine zahlreichen Beiträge zur Festkörperphysik, seine Pionierarbeiten zur Kontrolle der dritten Dimension in Nanostrukturen sowie für sein außergewöhnliches Engagement für die Aktivitäten …
… Geschäftsführer der Quantum Optics Jena GmbH, die das Gesamtprojekt leitet. Die auf Verschränkung basierende Quantenschlüsselverteilung gilt laut Füchsel als vielversprechende Technologie, um zukünftige Kommunikationsinfrastrukturen abzusichern: »Man kann kryptografische Schlüssel mit physikalisch garantierter Sicherheit erzeugen und verteilen und das unabhängig von der Rechenleistung eines Angreifers.« Bei der Quantenkommunikation werden keine elektrischen Signale, sondern Photonen, also einzelne Lichtteilchen, übertragen, die in ihren quantenphysikalischen …
… Erstautor Jan-Frederik Freiberg, Doktorand der Arbeitsgruppe.Die Beobachtung führte zu einer neuen Studie, die nun im Journal of Experimental Biology erschienen ist. Darin zeigen die Forschenden, dass nicht allein biologische Einschränkungen, sondern auch ein physikalischer Widerstand an der Grenzschicht selbst verhindern kann, dass manche Wasserorganismen bestimmte Wasserschichten nicht überschreiten.Von den Everglades ins LaborDie Kieler Arbeitsgruppe um Professor Hermann Kohlstedt beschäftigt sich eigentlich mit der Frage, wie Nervensysteme Informationen …
… am Institut für Biologie angesiedelt, das Projekt „Antikoloniales Imperium. Russland in der Globalgeschichte seit dem 19. Jahrhundert“ unter Leitung des Historikers Dr. Tobias Rupprecht am Institut für Geschichtswissenschaften sowie die Gruppe des Physikers Dr. Stijn van Tongeren „Integrable Verformungen in der Holografie“ am Institut für Physik.„BATMAL – Fledermaus-Malaria-Parasiten (Haemosporida) – Untersuchung vielfältiger Wirt-Parasiten-Systeme“Die Interaktion zwischen Wirt und Parasit – genauer: zwischen Fledermaus und Malaria-verwandten Parasiten …
… beiden Formen verhalten sich in der Umwelt völlig unterschiedlich und haben auch unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Bisher waren Messungen auf diesem hohen Niveau aber sehr teuer und kompliziert“, erklärt Prof. Dr. Thomas Zentgraf vom Department Physik der Universität Paderborn. Aktuell kommt in der Regel das sogenannte SERS-Verfahren (SERS = „Surface-Enhanced Raman Scattering“) zum Einsatz, um Spuren von Arsen nachzuweisen. Dabei handelt es sich um eine hochsensitive analytische Technik, die konventionelle Raman-Spektroskopie mit …
… Aktivierung einer Nanopore kann dabei die Entstehung eines zweiten Porentyps auslösen. Dadurch lassen sich Molekültransport und biochemische Reaktionen innerhalb des künstlichen Kompartiments steuern“, sagt Professorin Laura Na Liu, Leiterin des 2. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart. Natürliche Prinzipien kollektiver Organisation auf synthetische Systeme übertragenBiologische Komplexität entsteht aus dem Zusammenspiel vieler gekoppelter Komponenten und nicht aus isolierten Funktionen. In lebender Materie entstehen kollektive Eigenschaften …
… und Einrichtungen der Universität stehen auf dem Programm. Wer die Saalestadt bereits vor dem Studium näher kennenlernen will, kann an Stadtführungen und Stadtrundfahrten des Stadtmarketings teilnehmen.Im Rahmen des Hochschulinformationstags veranstaltet das Institut für Physik der MLU ab 13 Uhr einen Studieninfotag, bei dem das Institut seine Studiengänge vorstellt. Im Anschluss können Interessierte den Weinberg-Campus und einige Forschungslabore erkunden.HochschulinformationstagSamstag, 30. Mai 2026, ab 9.30 UhrUniversitätsplatz und angrenzende …
… an zwei Abenden statt, am Mittwoch, dem 3. Juni, und Donnerstag, dem 4. Juni, jeweils um 20 Uhr. Jeden Vortrag gibt´s aber nur einmal. Die Gäste erwartet ein vielfältiges Programm mit einem Bündel spannender Forschungsthemen: Vom deutschen Gesundheitssystem, der Physik des Lebens über Musikalität und Lyrik bis hin zu Nutri-Score und der Frage, wie Tiere über Vibrationen kommunizieren.Die grundsätzliche Idee dahinter: Fernab von Laboren, Hörsälen und Experimentierhallen bekommen Gäste – unabhängig vom Vorwissen und in entspannter Atmosphäre – hochaktuelle …
… fehlerfreien – Quantenalgorithmus. Dann geht es um die Frage, wie wir dieses Wissen bei realer Quantenhardware vorteilhaft ausnutzen können, um die Fehleranfälligkeit zu reduzieren. Hierzu können wir immer wieder an verschiedenen Stellschrauben des Algorithmus drehen.“Zusammenarbeit mit Physik und InformatikDazu arbeitet Berberichs Team mit anderen Forschungsgruppen zusammen. Auf der Theorieseite ist eine Kooperation mit Prof. Mariami Gachechiladze von der TU Darmstadt geplant. Sie gilt als Expertin für Modelle, um Fehler bei Quantencomputern beschreiben. …
… ignoriert, weil sie mathematisch kompliziert ist und Berechnungen deutlich aufwendiger macht. Ob so eine Vernachlässigung zu größeren Fehlern bei der Berechnung von Teilchenbewegungen in Flüssigkeiten führt, ist dabei oft gar nicht klar“, sagt Frederik Gareis, Doktorand am Lehrstuhl Theoretische Physik I der Universität Bayreuth und Erstautor der Studie. Daher schlagen Gareis und sein Betreuer während der Zeit als Schülerforscher, Prof. Dr. Walter Zimmermann, nun in ihrer neuen Studie vor, die Bewegung von Teilchen wie Mikroplastik und anderer fester …
… lässt sich nur dann verstehen, wenn man die Strukturen berücksichtig, die Wasser auf Nanosekunden-Skala ausbildet.Ein Ion kommt selten allein„Wenn sich positiv geladene Ionen in einer wässrigen Lösung an einer negativ geladenen Oberfläche anlagern, dann klingt das eigentlich physikalisch zunächst sehr einfach“, sagt Markus Valtiner vom Institut für Angewandte Physik der TU Wien. „Entgegengesetzte elektrische Ladungen ziehen einander an, also bewegt sich das Teilchen zur Oberfläche. Aber in Wirklichkeit ist die Sache dann doch etwas komplizierter.“Geladene …
… „BAMP! – Bauen mit Papier“ sowie mehrere weitere Projekte, die von der DFG, dem Bundesforschungsministerium sowie der EU gefördert wurden. Am neuen SFB forschen Wissenschaftler:innen der Fachbereiche Chemie, Maschinenbau, Materialwissenschaften, Biologie und Physik der TU Darmstadt sowie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Universität des Saarlands, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Mainz sowie des Instituts für Fasern & Papier Heidenau.Verlängerung für SFB „Eisen, neu …
… ungeordnete supraleitende Dünnfilme aus granularen Aluminiumschichten nahe dem Übergang zwischen Supraleitung und Isolator. In diesem Material verlieren die Wirbel ihre störenden Eigenschaften und bilden stabile, verlustarme Zustände, die sich quantenmechanisch beschreiben lassen.Die physikalische Grundlage dieses Effekts liegt in der besonderen Struktur des Materials: Granulares Aluminium besteht aus nanoskaligen supraleitenden Inseln, die durch schwache Kopplungen verbunden sind. Dadurch entsteht eine komplexe Energielandschaft mit lokalen Minima, …
… Oliver Branch und Prof. Dr. Volker Wulfmeyer von der Universität Hohenheim. Nun glauben die Erdsystem-Wissenschaftler, einen neuen Ansatz gefunden zu haben, um Regen in die Trockenregion zu bringen.Die Forschung von Dr. Branch und seinem Team vom Institut für Physik und Meteorologie könnte dazu führen, das Landschaftsbild in küstennahen Wüstenregionen einmal radikal verändern. Ihre Vision: eine Kulturlandschaft, in der riesige Solarparks schwarz in der Sonne glitzern. Dazwischen bauen großflächige Felder mit Ölfrüchten wie Jojoba oder Jatropha neuen …
… Brückenprogramm für eine neue Klientel zu öffnen. Die Studieninteressierten können davon ausgehen, dass die Hochschulen sie individuell beraten und in einem maßgeschneiderten Studienprogramm eng begleiten werden.“An der Universität Hildesheim sind die Fächer Chemie, Englisch, Informatik, Katholische Religion, Kunst, Mathematik, Musik, Physik und Technik studierbar. Später werden einzelne Fächer in Braunschweig dazukommen. An der Leuphana Universität Lüneburg werden die Fächer Biologie, Chemie, Englisch, Evangelische Religion, Mathematik und Musik angeboten.
Prof. Dr. Reinhard Genzel ist Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching, Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Professor an der Graduate School for Physics and Astronomy der University of California in Berkeley. Er ist einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Infrarot- und Submillimeter-Astronomie. Seine Forschungsschwerpunkte sind Experimentelle Astrophysik, Schwarze Löcher, Galaxienkerne, Galaxienentwicklung, Sternenentstehung und extragalaktische Astrophysik. 2020 erhielt …
… Forscher im Verbund mit internationalen Spitzeneinrichtungen agieren. Beide Projekte sind mutig, kreativ und zukunftsweisend, sie stehen damit genau für die Wissenschaft, die wir als Martin-Luther-Universität betreiben möchten.“An dem ersten der beiden EIC-geförderten Projekte ist der Physiker Prof. Dr. Niels Schröter von der MLU beteiligt. Es trägt den Titel „Topological semimetals for ultra-efficient electrical interconnects“ (TICON) und wird von IBM Research Europe – Zurich koordiniert. Untersucht werden sogenannte topologische Semimetalle, an …
… der renommierten Fachzeitschrift Physical Review Letters veröffentlichte Arbeit liefert neue Erkenntnisse zu bisher unerforschten Kandidaten für Dunkle Materie und, ganz allgemein, zu einigen hypothetischen Teilchen, die nicht im Standardmodell der Teilchenphysik (SM) enthalten sind.Anhand der Ergebnisse von Präzisionsmessungen an Bariummonofluorid (BaF)-Molekülen konnte das Team diese durch Z’-Bosonen vermittelten Wechselwirkungen erstmals bestimmen. Z’-Bosonen sind hypothetische Vermittler der schwachen Wechselwirkung und mögliche Teilchen der …
Die Deutsche Physikerinnentagung bietet Physikerinnen verschiedener Fachrichtungen und Karrierestufen eine Plattform für fachlichen Austausch und Vernetzung. Die Konferenz findet in englischer Sprache statt und wird vom Arbeitskreis Chancengleichheit (AKC) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) unterstützt.Wissenschaft trifft Industrie vom 28. bis 30. SeptemberDie Tagung richtet sich an Physikerinnen aus Wissenschaft und Industrie – von der Studentin über die Promovierende und Professorin bis hin zur Fach- und Führungskraft in der Industrie. …
… der Breakthrough Prize Foundation werden die „jahrzehntelangen, bahnbrechenden Beiträge der Preisträger zur Messung des anomalen magnetischen Moments des Myons“ gewürdigt, „durch die sie die Grenzen der experimentellen Präzision erweitert und eine neue Ära in der Erforschung der Physik jenseits des Standardmodells eingeleitet haben“.Seit 1959 experimentierten Forschende, zunächst am CERN, dann in Brookhaven und schließlich am Fermilab, um die subtile Schwankung des Myons zu messen. Das Myon ist ein subatomares Teilchen, das noch nicht vollständig …
… verändern. Diese abstrakte geometrischen Beschreibung hilft Forschenden beispielsweise dabei, Eigenschaften in Quantenmaterialien besser zu verstehen oder die Genauigkeit von Messungen in Quantenmetrologie zu verbessern. Ein deutsch-japanisches Forscherteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts, Erlangen und des Advanced Institute for Materi als Research der Tohoku-Universität, Sendai hat die Quantengeometrie auf photonische Systeme angewendet und mit ihrer neuen Methode den Werkzeugkoffer für die topologische Photonik …
… Wissenschaftspreises 2026. Mit ihren Beiträgen zu fächerübergreifenden Lehrkonzepten für Studierende mit individuellem Vorwissen, frischen Ideen zum selbstständigen digitalen Lernen für den Mathematikgrundlagentest sowie einem Forschungsprogramm, das Quantum Computing, mathematische Physik der Informationsverarbeitung und Hochleistungsrechnen verbindet, konnten sie die Jury überzeugen. Gewinnerin des „HHN Wissenschaftspreises des Förderkreises der Hochschule Heilbronn für Hervorragende Lehre“ Die Vorlesungen „Physik“ und „Grundlagen der Technik“ …
Die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) geleitete Studie untersucht gezielt die äußersten Regionen von Galaxienhaufen – Bereiche, die bislang nur schwer zugänglich waren. Die Ergebnisse zeigen, wie sich heißes Gas in und um diese Randzonen verteilt, und liefern Einblicke in die physikalischen Bedingungen in der Umgebung einiger der massereichsten Strukturen im Universum.Galaxienhaufen zählen zu den größten gravitativ gebundenen Systemen im Universum. Sie umfassen Hunderte bis …
… ihre wichtigsten Brückenbegriffe.In den vergangenen Jahren hat sich in vielen Disziplinen eine Bewegung zurück in die Silos vollzogen. Begriffe wie Kohärenz, Resonanz oder Emergenz, die in den 1990er- und 2000er-Jahren interdisziplinäre Brücken zwischen Physik, Neurowissenschaft, Linguistik und Soziologie geschlagen haben, geraten unter Rechtfertigungsdruck. An ihre Stelle treten sogenannte harte Fakten — enger operationalisiert, besser replizierbar, aber oft auch erklärungsärmer.„Phänomene, die eigentlich Kopplungs- und Systemphänomene sind, werden …
Professor Dr. Günther Hasinger, Astrophysiker an der Technischen Universität Dresden und Gründungsdirektor des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) in Görlitz, präsentiert aktuelle Beobachtungen, die das bisherige Bild vom frühen Universum infrage stellen.Astronom*innen haben extrem massereiche Schwarze Löcher und Quasare aus der Frühzeit des Universums nachgewiesen. Zu den Entdeckungen zählen auch ungewöhnlich alte Galaxien, die mit dem James-Webb-Weltraumteleskop gefunden wurden. Auch in der Milchstraße haben Forschende Schwarze Löcher aufgespürt, …
… fundamentalsten Prozessen der Biologie. Dabei entscheidet sich früh, welche Zellen sich zu welchen Geweben entwickeln – gesteuert durch epigenetische Markierungen wie die DNA-Methylierung. Forschende der LMU zeigen nun, dass hinter diesem hochkomplexen Prozess überraschend physikalische Gesetzmäßigkeiten stehen. Ein interdisziplinäres Team um Professor Dr. Steffen Rulands konnte erstmals nachweisen, dass sich die Muster der DNA-Methylierung im frühen Embryo durch universelle dynamische Regeln beschreiben lassen. Rulands forscht an der Fakultät für …
… Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.Zur PersonMarkus Suta (geboren 1990 in Siegen) studierte mit einem durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes geförderten Stipendium Chemie an der Universität Siegen (Promotion 2017) und anschließend dort im Zweitstudium Physik (Master 2019). Es folgte ein Postdoktorandenaufenthalt an der Universität Utrecht in den Niederlanden. Seit dem Mai 2021 ist er W1-Professor mit Tenure Track für Anorganische Photoaktive Materialien an der HHU.Zu seinen Forschungsarbeiten hat er 85 Publikationen …
… Kosten gebaut und betrieben werden können. In ihnen können Beschleunigungsfelder erreicht werden, die rund 1.000-fach stärker sind bei herkömmlichen Beschleunigern. Viele maßgebliche Entwicklungen dazu machten Forschende an der HHU.Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Markus Büscher, Physikprofessor an der HHU und Arbeitsgruppenleiter am Peter-Grünberg-Institut in Jülich, stellt in einer Übersichtsarbeit in Reports on Progress in Physics den bisherigen Forschungsstand dar. In einer weiteren Studie in High Power Laser Science and Engineering berichten …
… berufsbegleitenden Möglichkeiten zusammen. Im Studienverlauf können Studierende von Beginn an aus einem vielfältigen Lehrangebot – das bislang in eigenständigen Studiengängen organisiert war – einen dieser individuellen Schwerpunkte wählen:- Angewandte Physik- Audiovisuelle Technologien und KI- Elektrotechnik- Elektro- und Luftfahrttechnik- Maschinenbau- Mechatronik- Medizintechnik- Sustainable Engineering- Umwelttechnik- WirtschaftsingenieurwesenWährend des Studiums kann sowohl in der Sozialen Arbeit als auch in den Angewandten Ingenieurwissenschaften …
… 1. Oktober 2026 und dauert ebenfalls drei Jahre. Lüssem löst Prof. Dr. Ulrich Jetzek ab, der auf eine erneute Kandidatur verzichtete.Lüssem wurde zum 1. Juni 2008 auf die Professur für Informationssysteme an die HAW Kiel berufen. Er studierte Mathematik, Physik und Informatik an der Universität Bonn, der Ecole Polytechnique Paris und der Universität Paris-Saclay. Anschließend arbeitete er als Referent beim Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen in Berlin, bevor er eine Managementposition in der Landesbank Kiel wahrnahm. Parallel promovierte er über …
… perspektivisch FAIR-konforme Datenpraktiken in der Katalyse zu etablieren. Seit dem Start im Jahr 2014 als Repositorium für berechnete Daten wurde NOMAD kontinuierlich weiterentwickelt.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Julia Schumann FAIRmat Catalysis ExpertInstitut für Physik an der Humboldt-Universität zu BerlinE-Mail: Dr. Annette TrunschkeFAIRmat Principal InvestigatorE-Mail: Originalpublikation:“Enabling open and FAIR catalysis data with standardized data structures”, Julia Schumann, Hampus Näsström, Michael Götte, Lauri Himanen, Abdulrhman …
… Frankfurt, die ein ingenieurwissenschaftliches Studium anbietet, bereits reagiert: mit verstärkten Angeboten im Bereich MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die gezielt Frauen mit Interesse am Ingenieurberuf adressieren, sowie flankierenden Unterstützungsangeboten wie der Mathe- und Physik-Werkstatt und dem Programm „StudyCompass“ während des gesamten Studiums.MainStudy Infotage am 17. und 18. Juni 2026Schüler*innen, die sich für ein Studium an der Frankfurt UAS interessieren, können sich schon jetzt die MainStudy Infotage am …
Moderne Quantensimulatoren ermöglichen heute Messungen in einer Detailtiefe, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war. Diese Experimente eröffnen neue Möglichkeiten, die physikalischen Eigenschaften komplexer Vielteilchensysteme zu untersuchen. Allerdings erzeugen sie auch gewaltige Datenmengen. Das stellt die Forschung vor große Herausforderungen.Hier setzt die internationale, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsgruppe „Maschinelles Lernen für komplexe Quantenzustände“ an. Sie entwickelt und untersucht neuartige …
… Struktur des Elektrolyten nahe der Grenzfläche nachgewiesen wurden, war nicht wirklich verstanden, was an der Grenze zwischen der festen Elektrode und dem flüssigen Elektrolyten geschieht, wo diese Reaktionen stattfinden. Diese Grenzfläche ist von Natur aus komplex, da sie sowohl die Physik des festen Materials als auch die Chemie der Flüssigkeit umfasst“, sagt Arsène Chemin vom Institut Lumière Matière und der Université Claude Bernard Lyon 1.Chemin und sein Kollege David Amans haben zusammen mit Tristan Petit und Louis Godeffroy vom Helmholtz-Zentrum …
… Alexander von Humboldt-Stiftung, die Tagung. Im Anschluss hält die Neurowissenschaftlerin Anna Levina (Martius) den Eröffnungsvortrag mit dem Titel "The many clocks of the mind: intrinsic timescales in the brain and AI". An der Schnittstelle zwischen Mathematik, Physik und Neurowissenschaften gilt ihr Interesse der Selbstorganisation und Optimalität in neuronalen Netzwerken. Ihre Forschung konzentriert sich besonders darauf, wie komplexe Systeme – beispielsweise das Gehirn – Informationen verarbeiten. 2017 wurde Anna Levina (Martius) mit dem Sofja …
… Gas aus der Hülle in diese geordnete Kepler-Rotation innerhalb der Scheibe übergeht, blieb jedoch über Jahrzehnte hinweg ungeklärt. „Wir sehen hier erstmals im Detail, wie sich aus einströmendem Material eine geordnete Scheibenstruktur entwickelt“, sagt der Innsbrucker Astrophysiker Eduard Vorobyov, der an der Studie beteiligt ist. Vorobyov ist in der Forschungsgruppe Sternentwicklung und Asteroseismologie unter der Leitung von Konstanze Zwintz am Institut für Astro- und Teilchenphysik an der Uni Innsbruck tätig.Auf Basis theoretischer und beobachtungsbasierter …
… Spritzgießanwendungen basieren.Das Projekt REMOTIVE: PhoenixD: Integrierte Photonik für Gesundheit, Sicherheit und IndustrieIm Exzellenzcluster PhoenixD (Photonics, Optics, and Engineering – Innovation Across Dimensions) forschen mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Physik, Maschinenbau, Chemie, Elektrotechnik, Informatik und Mathematik auf dem Gebiet der Optik und Photonik, einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. In mehreren Projekten sind Forschungsergebnisse zu physisch greifbaren Exponaten weiterentwickelt worden. …
… einer Waage. Bei dem untersuchten Quantensensor entspricht dies dem Übergang von Elektronen aus einem energetisch angeregten in den Grundzustand. Hierbei verharren die Elektronen allerdings für eine kurze Zeit in einer Art „metastabilem Zwischenzustand“. Ein Team von Physikern der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) hat jetzt diese „Wartezeit“ in einem zweidimensionalen Material direkt gemessen: Sie dauert exakt 24 Milliardstel Sekunden. Dieses Wissen ist vor allem für die Quantentechnologie von Bedeutung. Auf seiner Basis lässt sich die …
… dem Helmholtz-Institut Mainz gelang es, Kalziumionen oder Elektronen in derselben Vorrichtung einzufangen. Die in Physical Review A veröffentlichten Ergebnisse des Teams zeigen das Potenzial dieser Technologie für die Synthese von Antiwasserstoff.„Radiofrequenzfallen, auch Paul-Fallen genannt, werden von Physikerinnen und Physikern seit langem genutzt, um bestimmte Teilchen einzufangen“, sagt Dr. Hendrik Bekker aus der Gruppe um Budker. „Allerdings sind sie in der Regel auf eine einzige Frequenz beschränkt.“ Das bedeutet, dass in einer typischen …
Vierzig Jahre universelles Wachstum:Die Frage, wie Oberflächen wachsen, gehört zu den fundamentalsten Fragen in der Physik. 1986 legten drei Physiker mit der Kardar-Parisi-Zhang (KPZ)-Gleichung den Grundstein für eine universelle Theorie des Wachstums – mit weitreichenden Anwendungen in Physik, Mathematik, Biologie und Informatik: Von der Dynamik physikalischer Kristallisationsprozesse, mathematischen Systemanalysen, bis zum Wachstum von Zellen, Populationen oder Flammenfronten bis zur Entwicklung von Algorithmen für das maschinelle Lernen – überall …
Das wissenschaftliche Paper „Magic Barrier before Thermalization“ von Clemens Seidl, Doktorand am Lehrstuhl für Theoretische Physik der Universität Regensburg, wurde von der international renommierten Fachzeitschrift Physical Review Letters (PRL) zur Veröffentlichung angenommen. Seidl ist Hauptautor der Arbeit, die sich mit grundlegenden Fragestellungen der Thermalisierung in geschlossenen Quantensystemen beschäftigt.Physical Review Letters zählt weltweit zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Fachzeitschriften in der Physik. Hier werden besonders …
… starke Wechselwirkung gebunden, also durch die Kraft, die auch Protonen und Neutronen im Atomkern zusammenhält. Zu dem Forschungsteam, das aus der η PRiME Kollaboration und der Super Fragmentseparator Experiment Kollaboration besteht, gehören auch Physiker der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit ihren Arbeitsgruppen: Prof. Dr. Volker Metag und Prof. Dr. Christoph Scheidenberger (GSI/FAIR und Helmholtz Forschungsakademie für FAIR).In der Physik unterscheidet man vier fundamentale Kräfte (Wechselwirkungen): Gravitation, Elektromagnetismus, starke …
… Materiewelleninterferometrie in Rotationsfreiheitsgraden und die Basis für quantenlimitierte Drehungssensoren.Rotation am QuantenlimitIn unserer Alltagswelt wackeln und rotieren kleine Teilchen ständig mit thermischer Energie, und die Temperatur ist ein Maß für diese Bewegung. Während die klassische Physik behauptet, dass es möglich sein sollte, Teilchen auch bis zum Stilltand und in perfekter Ausrichtung abzukühlen, sagt die Quantenmechanik voraus, dass jedes Teilchen immer eine endliche Energie beibehält und immer ein wenig desorientiert bleibt, …