… vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für die nächsten sechs Jahre 13,7 Millionen Euro für ihre Forschung. Das Ziel dieses ERC-Synergieprojekts TurPhyCloud – The role or Turbulence in the Physics of Clouds – ist es, durch besseres Verständnis der Physik von Stratocumulus-Wolken die Unsicherheit von Wetter- und Klimaprognosen zu verringern.Turbulente Prozesse an der Oberseite von Stratocumulus-Wolken beeinflussen deren gesamte Entwicklung bis hin zum Niederschlag. In den kommenden sechs Jahren werden die Wissenschaftler*innen diese Prozesse mit Hilfe …
… zu reduzieren, indem Flugrouten entsprechend klimaschonend geplant werden. Auch in Zukunft werden IAGOS-Flugzeuge eine zentrale Rolle bei der Bewertung solcher Strategien spielen.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Peter SpichtingerInstitut für Physik der AtmosphäreJohannes Gutenberg-Universität Mainz55099 MainzTel.: 06131 39-23157Fax: 06131 39-23532E-Mail: https://www.staff.uni-mainz.de/spichtin/Originalpublikation:A. Petzold et al., Most long-lived contrails form within cirrus clouds with uncertain climate impact, Nature Communications …
Am Buß- und Bettag, den 19. November 2025, verwandelt sich die Fakultät für Physik und Astronomie der Julius‑Maximilians‑Universität Würzburg (JMU) in ein Quantenlabor: Unter dem Titel „Junior Conference on Quantum Physics“ erwartet Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen ein abwechslungsreiches Programm aus Workshops, spannenden Vorträgen und Experimenten [Link: https://www.physik.uni-wuerzburg.de/aktuelles/veranstaltungen-fuer-schulen/junior-conference/]. Die Veranstaltung findet von 9 bis 15 Uhr auf dem Campus am Hubland statt …
… Strukturen unerlässlich, um sowohl die Stabilität als auch die Funktionalität in lebenden Systemen aufrechtzuerhalten. Dies lässt sich gut an regelmäßigen Mustern oder der Bildung komplexer Moleküle beobachten. Die Entstehung dieser Ordnung basiert dabei auf universellen physikalischen Prinzipien, die letztendlich die Entstehung von lebender Materie und organischen Strukturen ermöglichen. Eines dieser Prinzipien sind nicht-reziproke Wechselwirkungen: Eine Art von Molekülen wird von einer anderen Art angezogen, welche die erste hingegen abstößt. Dieses …
… aussenden, die wir prinzipiell empfangen können.“Auf solchen Bildern sieht man sozusagen den Schatten des Schwarzen Lochs. Das eröffnet nun die Möglichkeit, die Theorien hinter diesen extremen kosmischen Objekten eingehend zu prüfen. Bislang gilt Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie als Goldstandard in der Physik, wenn es um die Beschreibung von Raum und Zeit geht. Sie sagt die Existenz Schwarzer Löcher voraus, mitsamt all ihren Eigenarten. Dazu gehört der Ereignishorizont, hinter dem alles – auch das Licht – verschwindet. „Doch es gibt auch andere, …
… eine Möglichkeit, um dieses Wachstum zu unterdrücken. „Elektrolyte haben in einer Batterie die Aufgabe, Lithium-Ionen zwischen den beiden Elektroden hin und her zu transportieren – und machen einen Stromfluss überhaupt erst möglich“, erklärt Fabian Apfelbeck. Der Physiker forscht als Doktorand in der Arbeitsgruppe von Prof. Peter Müller-Buschbaum am Lehrstuhl für Funktionale Materialien der TUM und wird gefördert durch den Exzellenzcluster e-conversion. Polymerbasierte Elektrolyte bieten mehr Stabilität und Sicherheit als flüssige Elektrolyte, weil …
… verbindenFür seine Arbeit kombiniert das Team, das sowohl aus Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie aus Informatikerinnen und Informatikern besteht, verschiedene KI-Methoden miteinander. „Wir verfolgen einen hybriden Modellierungsansatz, bei dem wir beispielsweise KI mit physikalischen, hydrologischen oder ökologischen Gesetzen verbinden“, erklärt der Jenaer Geoinformatiker. „Aktuelle KI kann zwar Muster erkennen, versteht aber nicht, warum etwas passiert, und funktioniert dementsprechend unzuverlässig, wenn die Datenlage dünn ist oder …
… als Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung, Professorin Dr. Angela Ittel, Psychologin und Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig, als Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität,Professor Dr. Georg Krausch, Physiker und Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Karrierewege,Professorin Dr. Susanne Menzel-Riedl, Biologiedidaktikerin und Präsidentin der Universität Osnabrück, als Vizepräsidentin für Hochschulsystem und Organisation, …
… Kolleg*innen an der ISOLDE-Anlage des CERN über die Demonstration einer neuartigen Methode. Diese verspricht enorme Fortschritte, die Chemie der (super)schweren Elemente zu entschlüsseln. Der neue Ansatz hat zudem potenzielle Anwendungen in der Grundlagenforschung der Physik und in der Entwicklung von medizinischen Methoden.Methode auf Basis einer Ionenfalle entwickeltSuperschwere Elemente sind äußerst instabil und können nur in winzigen Mengen in Teilchenbeschleunigern hergestellt werden. Deshalb werden neue Verfahren zunächst an stabilen Elementen …
… und könnte helfen, gezielt neue Materialien zur Niederschlagserzeugung zu entwickeln.Die Oberflächenstruktur ist der Schlüssel zur Eisbildung„Silberiodid bildet hexagonale Strukturen mit derselben sechskantigen Symmetrie, die man auch von Schneeflocken kennt“, erklärt Jan Balajka vom Institut für Angewandte Physik der TU Wien. „Auch die Abstände zwischen den Atomen ähneln jenen in Eiskristallen. Lange Zeit nahm man an, dass diese Ähnlichkeit der Struktur erklärt, warum Silberiodid ein so effizienter Kristallisationskeim für Eis ist. Eine genauere …
Zum offiziellen „Quantenjahr 2025“ öffnet die Fakultät für Physik der Universität Würzburg am 14. November 2025 ihre Türen und lädt zur Langen Nacht der Quantenphysik ein. Ab 17 Uhr erwartet Gäste ein abwechslungsreiches Programm [Link: https://www.physik.uni-wuerzburg.de/aktuelles/veranstaltungen-fuer-schulen/lange-nacht-der-quanten-physik/] mit Vorträgen, Experimenten und Mitmachstationen. Ziel der Veranstaltung ist es, die faszinierende Welt der Quantenphysik für alle Altersgruppen greifbar zu machen. Die Lange Nacht ist offen für alle und kostenfrei …
… Reise einer Quanten-Lichtquelle durch Europa und die Welt, die während eines Jahres Quantenforscher*innen in 12 Laboren miteinander vernetzt hat, begleitet von einem Podcast. „Diese außergewöhnliche Leistung unterstreicht den kooperativen Charakter der Physikforschung und die Herausforderungen, die mit der Implementierung fortschrittlicher Quantentechnologien in unterschiedlichen Umgebungen verbunden sind“, so das IOP in der Begründung für die Preisverleihung.Eckpfeiler der QuantenrevolutionDas Herzstück von QuanTour ist die Quanten-Lichtquelle, …
… Perspektive“. Teilnehmen können junge Menschen bis 21 Jahre – ab Klasse 4 bis einschließlich erstem Studienjahr. Einzel- oder Teamprojekte (bis zu drei Personen) sind in sieben Fachgebieten möglich: Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik, Technik sowie Arbeitswelt.Warum „Jugend forscht“ an der Freien Universität Berlin?Mit exzellenter naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung und zwei etablierten Schülerlaboren (NatLab und PhysLab) bietet die Freie Universität Berlin ein ideales Umfeld für „Jugend forscht“. Seit über …
… Klimabildung in die naturwissenschaftlichen Lehrpläne Deutschlands einsetzt. „Lehrkräfte fühlen sich bei dem Thema oft nicht genug unterstützt. Es braucht eine bessere Koordination der Klimabildung über Fächergrenzen hinweg,“ so Dietmar Höttecke, Professor für die Didaktik der Physik an der Universität Hamburg, Mitherausgeber des „Handbuch Klimabildung“ und einer der Initiator:innen der Petition. Das Handbuch sei ein erster Anstoß, Klimabildung als Querschnittsthema im Bildungssystem stärker und nachhaltiger zu verankern, betont Höttecke. „Das Wissen, …
… für KI-Modelle dienen können. Solche Modelle werden heute bereits eingesetzt, um Materialien virtuell zu entwickeln.„Wir schlagen eine Brücke zwischen höchster Genauigkeit und praktischer Anwendbarkeit“, sagt Prof. Andreas Grüneis vom Institut für theoretische Physik. „Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Materialwissenschaft. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst etablierte Methoden regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden müssen, um mit den wachsenden Anforderungen der Wissenschaft Schritt zu halten.“wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. …
Gerade wurde der Physik-Nobelpreis für wichtige Vorarbeiten zum Bau eines Quantencomputers vergeben. Das internationale Jahr der Quantenphysik 2025 feiert die Ausarbeitung der Quantenmechanik vor genau 100 Jahren. Expert*innen sprechen nun von einer zweiten Quantenrevolution, die uns bevorsteht. Die von der Berlin University Alliance koordinierte Initiative „Berlin Quantum“ will die Hauptstadt zum Hotspot dieser Entwicklung machen. Im Vorstand vertritt Prof. Dr. Jean-Pierre Seifert die TU Berlin, dort leitet er das Fachgebiet „Security in Telecommunications“. …
… elliptische Form. Über die Verteilung der Protonen im Kern ändert sich damit auch sein elektrisches Feld – und das lässt sich so exakt messen, dass man dadurch die Feinstrukturkonstante besser als je zuvor untersuchen kann – eine der wichtigsten Naturkonstanten der Physik. Damit kann man nun der Frage nachgehen: Wie konstant sind die Grundkonstanten der Natur wirklich?Die Stärke der elektromagnetischen Kraft „Es gibt in der Natur - soweit wir wissen – nur 4 Grundkräfte; Gravitation, Elektromagnetismus, und die starke und schwache Kernkraft“ sagt …
Physikerinnen und Physiker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben eine neue Klasse von Materialien entwickelt: sogenannte multiferroische Flüssigkeiten. Diese Stoffe vereinen erstmals ferromagnetische und ferroelektrische Eigenschaften in einem flüssigen Zustand – ein Verhalten, das bisher nur bei festen Kristallen bekannt war.Multiferroische Materialien zeigen zwei besondere Eigenschaften: Sie sind ferromagnetisch, das heißt, sie können magnetisiert werden und behalten ihre Magnetisierung auch ohne äußeres Magnetfeld. Und sie sind ferroelektrisch, …
… Teamgeist. Das exklusive Event für Mitglieder der Schulgemeinschaft zeigt eindrucksvoll, wie lebendiges und gemeinschaftliches Schulleben am GHG gelingt.Die neuen 7. Klassen treten in spannenden Wettbewerben gegeneinander an. In den Fachbereichen Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Mathematik und Geografie gilt es, an Kreativ- und Praxisstationen mit Experimenten und kniffligen Aufgaben Wissen, Geschick und Teamgeist unter Beweis zu stellen.Oberstufenschüler*innen führen die Nachwuchsforscherinnen durch die jeweilige Station, während Lehrkräfte …
… am Main an der bis zu drei Meter hohen Skulptur.Über die Dr. Barbara Mez-Starck-StiftungDie 1998 von Dr. Barbara Mez-Starck gegründete Stiftung fördert gemeinnützig Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, insbesondere der Chemie und Physik. Sie unterstützt zudem die Arbeitsgruppe Chemieinformationssysteme an der Universität Ulm, die das Lebenswerk der Stifterin erhält und weiterentwickelt. Außerdem vergibt die Stiftung jährlich Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen an Forschende und an die besten Master-Absolventinnen …
… hat. Die sogenannte „verdichtete Mathematik“ sucht nach neuen Grundlagen, um Strukturen in der modernen Analysis und Geometrie zu verstehen. Sie schafft Verbindungen zwischen Bereichen, die bislang getrennt schienen und eröffnet so neue Wege für die theoretische Physik, Informatik und Zahlentheorie.Scholze, seit 2018 Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik, gilt als einer der einflussreichsten Forscher der Gegenwart. Seine Arbeiten zeigen, wie mathematisches Denken über die Grenzen des Sichtbaren hinausführt und unser Verständnis von Raum, …
… – aber auch, wo sie Grenzen braucht. Unterstützt wird die Veranstaltung von der IT-Bildungsinitiative TechTeens und den RoboCreators der HTWK Leipzig, und es wartet eine besondere Überraschung auf die Teilnehmenden.Am 14. November 2025 lädt Dr. Jürgen Zahn vom Institut für Theoretische Physik der Universität Leipzig zu einer „Reise in ein Schwarzes Loch" ein. Von Galilei über Newton bis Einstein führt er durch die Geschichte der Schwerkraft, erklärt die gekrümmte Raumzeit und nimmt die Kinder mit auf einen gedanklichen Flug ins Schwarze Loch.Eine …
Physikerinnen und Physiker gehen davon aus, dass zu Beginn des Universums Materie und Antimaterie in gleichen Mengen vorhanden waren. Wäre dies jedoch der Fall gewesen, hätten sich Materie und Antimaterie gegenseitig vollständig aufgehoben, was zu einer totalen Vernichtung geführt hätte. Und doch sind wir hier. Die Materie hat sich gegenüber der Antimaterie durchgesetzt – aber wir wissen immer noch nicht, wie und warum.Forschende vermuten, dass die Antwort in dem mysteriösen Verhalten der reichlich vorhandenen, aber schwer fassbaren Teilchen namens …
Doch nun hat eine internationale Forschungsgruppe um den Quantenphysiker Prof. Jens Eisert von der Freien Universität Berlin unerwartetes Ergebnis innerhalb der Quantentheorie aufgedeckt – und dabei einen fundamentalen Fortschritt im Verständnis der sogenannten Quantenverschränkung erzielt. Die Studie „Entanglement theory with limited computional resources“ ist gerade in der renommierten Fachzeitschrift Nature Physics, erschienen. Sie zeigt: Was bislang als Goldstandard zur Messung quantenmechanischer Korrelationen galt, funktioniert in der Praxis …
In der Physik gibt es zwei fundamental unterschiedliche Sorten von Teilchen - die Fermionen und die Bosonen. Fermionen sind strikte Individualisten: Wenn man sie auf engem Raum zusammensperrt, können sie nicht denselben Zustand einnehmen. Ein Beispiel dafür sind Elektronen, die einen Atomkern umschwirren: Wollen sich zwei von ihnen in derselben „Wolke“ (mit den Worten der Physik: demselben Orbital) aufhalten, müssen sie sich in ihrem Spin (anschaulich gesprochen: ihrer Drehrichtung) unterscheiden.Bosonen hingegen sind Kollektivisten. Sie bevorzugen …
… News: Zum Wintersemester 2025/26 starten gleich drei neue Studienangebote an der Universität Koblenz. Der Bachelorstudiengang Angewandte Naturwissenschaften (B. Sc.) wurde grundlegend neugestaltet und fußt auf einem breit angelegten Studium mit Fokus auf Physik, Chemie und Biologie – eingebettet in aktuelle Fragen wie Nachhaltigkeit, digitale Transformation und Energiewende. „Wir wollen junge Menschen befähigen, naturwissenschaftliche Grundlagen direkt in gesellschaftliche Herausforderungen zu übersetzen“, betont Juchem-Grundmann. Das Studium kombiniert …
… Spektralfarben. Das leistungsstarke Instrument ist in der Lage, Licht von 2400 Himmelsobjekten gleichzeitig in 18.000 Farbkomponenten zu zerlegen. Durch die Analyse der detaillierten Spektralfarben tausender Objekte alle 10 bis 20 Minuten erstellt 4MOST einen umfassenden Katalog mit physikalischen Parametern von ca. 30 Millionen Objekten, die über den gesamten südlichen Himmel verteilt sind.Damit trägt 4MOST dazu bei, die Entstehungs- und Entwicklungsprozesse von Sternen und Planeten, der Milchstraße und anderer Galaxien besser zu verstehen und neue …
… anderen exotischen Objekten sowie des Universums als Ganzes untersuchen. Durch die Analyse der detaillierten Spektralfarben Tausender Objekte alle 10 bis 20 Minuten wird 4MOST einen Katalog mit Temperaturen, chemischen Zusammensetzungen, Geschwindigkeiten und vielen weiteren physikalischen Parametern von Millionen von Objekten erstellen, die über den gesamten südlichen Himmel verteilt sind.4MOST ist die größte Einrichtung für spektroskopische Himmelsdurchmusterungen der südlichen Hemisphäre und einzigartig in der Kombination aus großem Sichtfeld, der …
… Astronominnen und Astronomen die Eigenschaften der beobachteten kosmischen Quellen analysieren, darunter ihre chemische Zusammensetzung, Geschwindigkeit oder Entfernung.„Forschende haben schon lange auf ein Instrument wie 4MOST gewartet“, sagt Joar Brynnel, 4MOST-Projektleiter am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), dem Institut, das das Instrumentenkonsortium geleitet hat. Die Anzahl der Objekte, die es gleichzeitig beobachten kann, das große Sichtfeld (entspricht der Fläche von 16 Vollmonden) und die große Anzahl von Spektralfarben, …
… Schwimmbewegungen gegenseitig beeinflussen und dadurch umeinander rotieren. Die biologische Funktion dieses Effekts ist bislang nicht verstanden. Gemeinsam ist all diesen Systemen, dass sie sich aus rotierenden Objekten zusammensetzen. Prof. Dr. Hartmut Löwen vom Institut für Theoretische Physik II der HHU: „Ein System aus vielen rotierenden Bausteinen weist ein qualitativ neues Verhalten auf, das der normalen Intuition widerspricht: Bei hoher Konzentration bilden diese Objekte einen Festkörper aus Rotoren, der ‚schräge‘ Materialeigenschaften besitzt.“ An …
… dem Campus: „Ich habe viele neue Freunde gefunden, und es ist wirklich toll in einer internationalen Kultur zu leben.“So unterschiedlich die Studierenden der Hochschule Coburg auch sind: Die günstigen Mieten helfen allen. Max Bächer, 20, kommt aus der Nähe von Hof und fand Physik schon in der Schule interessant. „Es packt einen einfach.“ Atome, Moleküle, das Weltall – das interessiert ihn besonders „Physik liefert die Grundlagen für ein Verständnis der Welt. Das hat mich nach Coburg geführt.“ Er studiert Technische Physik mit einer Firma aus Selb …
… Rahmen der Jahresfeier halten drei neue Mitglieder ihre Antrittsreden:• Prof. Dr. habil. Andreas Dreizler, Mitglied der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse, Leiter des Fachgebiets ›Reaktive Strömungen und Messtechnik‹ an der TU Darmstadt, vielfach prämierter Physiker, u.a. 2014 mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft• Prof. Dr. Sabine Föllinger, Mitglied der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, Professorin für Klassische Philologie/Gräzistik an der Philipps-Universität Marburg, von 2019-2022 Vorsitzende der Gesellschaft …
… vermutet, dass einige Lebewesen solche recht harten Magnetitpartikel in erster Linie als Schutzschild gegen Raubtiere nutzten, sodass ihre magnetischen Eigenschaften keine große Rolle spielten. Allerdings sind nicht alle Forschenden von dieser Hypothese überzeugt.Sergio Valencia, Physiker am HZB, und der Paläomagnetismusforscher Richard J. Harrison von der Universität Cambridge, Großbritannien, haben nun eine alternative Hypothese untersucht. Sie vermuten, dass Lebewesen tatsächlich die magnetischen Eigenschaften dieser Partikel nutzten, um sich mithilfe …
… sich sehr für die Lehre und wolle die Studierende mit Kopf, Herz und Körper in die Lernprozesse einbeziehen.Für das digitale Lehrangebot des Jahres wurde Prof. Dr. Christian Motzek von der Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften für die Veranstaltung „Physik 2“ im Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik ausgezeichnet. „Sie haben es geschafft, dass Physik erlebbar wird – ja, Physik kann auch Spaß machen“, betonte Sabina Roman in ihrer Laudatio. „Ich freue mich, dass auch Grundlagenkurse wahrgenommen werden“, erwiderte Prof. …
… jetzt lösen: Wie beim Frosch kommt es nicht nur auf die Energie an – das Elektron muss den richtigen „Ausgang“ finden, einen sogenannten „Türzustand“.Einfache Situation, verwirrende Ergebnisse„Feste Materialien, aus denen relativ langsame Elektronen austreten, spielen in der Physik eine wichtige Rolle. Man kann aus der Energie dieser Elektronen wertvolle Information über das Material ableiten“, sagt Anna Niggas vom Institut für Angewandte Physik der TU Wien, die Erstautorin der aktuellen Publikation.Die Elektronen im Material können unterschiedlich …
… beeinflusst. Auch daran lasse sich die tiefe Neugier und sein starkes Engagement für offene Wissenschaft erkennen, so die Nomis-Stiftung.Markus Rex leitet die Atmosphärenforschung des Alfred-Wegener-Instituts und ist ordentlicher Professor an der Universität Potsdam. Er studierte Physik, Meteorologie und Geophysik an der Technischen Universität Braunschweig und der Georg-August-Universität Göttingen. Er promovierte in Atmosphärenphysik an der Freien Universität Berlin und habilitierte sich an der Universität Bremen. Berufliche Stationen führten ihn an das …
… Forschung ist bis heute nicht vollständig verstanden, wie sich so eine Matrix bildet. Das interdisziplinäre Team um Prof. Dr. Vasily Zaburdaev, Lehrstuhl für Mathematik in den Lebenswissenschaften an der der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin, Erlangen, Prof. Dr. Liraz Chai, Hebräische Universität Jerusalem, sowie Dr. Thomas Pfohl, Universität Freiburg, möchte dies ändern.Mechanische, physikalische und chemische Mechanismen im BlickIn diesem Projekt wird das Team sein Fachwissen in den …
… nach Stärke der Wechselspannung lag sie zum Teil sogar deutlich darunter. Ein Phänomen, das noch nicht vollständig verstanden ist und die Tür zu weiteren Untersuchungen aufstößt. Die Arbeit der Duisburger Physiker ist von Relevanz für visionäre Quantenbauelemente, beispielsweise für abhörsichere Kommunikationskanäle, in denen die einzelnen Bits möglichst regelmäßig verschickt werden sollen. wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Axel Lorke, Experimentalphysik, Tel. 0203/379- 3265, Originalpublikation:https://doi.org/10.1038/s42005-025-02334-4
… Experimenten ist es in den letzten Jahren gelungen, Wärmekraftmaschinen bis in den Mikrobereich zu verkleinern. „Winzige Motoren, nicht größer als ein einzelnes Atom, könnten damit in Zukunft Realität werden“, sagt Professor Eric Lutz vom Institut für Theoretische Physik der Universität Stuttgart. „Fest steht nun auch, dass diese Motoren einen höheren maximalen Wirkungsrad erreichen könnten, als größere Wärmekraftmaschinen.“ Warum das so ist, zeigt Professor Eric Lutz gemeinsam mit Dr. Milton Aguilar, Postdoc-Forscher am Institut für Theoretische …
… des Supraleiters. Dieser Effekt zeigt, dass die Bewegung der Fluxonen mit den erzeugten Spinwellen synchronisiert ist – ein Hinweis auf eine kohärente Kopplung zwischen beiden Systemen.Neue Möglichkeiten für zukünftige InformationssystemeÜber die grundlegende Physik hinaus eröffnet diese Entdeckung neue Möglichkeiten für eine Elektronik auf Spinwellen-Basis. „Unsere Ergebnisse könnten den Weg zu kleineren, schnelleren und effizienteren Bauelementen für künftige Informationsverarbeitungssysteme ebnen“, sagt Professor Dobrovolskiy. Mit der kürzlich …
In der Physik wird die Entwicklung des Universums bisher mit der Allgemeinen Relativitätstheorie und durch die sogenannten Friedmann-Gleichungen beschrieben. Um auf dieser Grundlage die beobachtete Expansion des Universums zu erklären, muss man allerdings per Hand einen zusätzlichen „Dunkle-Energie-Term“ in die Gleichungen einfügen. Diese nicht zufriedenstellende Lösung ließ die ZARM-Forschenden und ihre Kolleg:innen aus Rumänien einen anderen Weg gehen. Ihre heute im Journal of Cosmology and Astroparticle Physics veröffentlichten Erkenntnisse beruhen …
… wird das Format jetzt zeitlich ausgedehnt: Statt einer Woche können Schulklassen der Jahrgangsstufe 9 und höher Anfang des kommenden Jahres zwei Wochen lang spannende Vorträge aus den Bereichen Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Geschichte, Informatik, Mathematik, Politik-Gesellschaft-Wirtschaft (PGW), Philosophie, Physik, Psychologie, Religion und Sprachen in ihrem gewohnten Umfeld lauschen.Zwischen dem 19. und 23. Januar und dem 2. und 6. Februar 2026 werden rund 60 Vortragende zu 188 Terminen in die Schulen kommen und in einer Doppelstunde über …
… Die Technologien sind außerdem wegweisend für ein zukünftiges Quanteninternet, das Quantencomputer miteinander verbindet. An dem Experiment waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen (FAU) sowie aus den Fraunhofer Instituten für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) und Heinrich Hertz Institut (HHI) beteiligt. Die Ergebnisse wurden nun dem Bundesministerium für Forschung, Technologie …
… Worten Mederers ein Problem. Darüber hinaus bekamen sie keine Aussagen zu den Eigenschaften des Unterwuchses oder zu den Merkmalen, die nicht im Kronendach der Vegetation sichtbar sind.wissenschaftliche Ansprechpartner:Daniel MedererFakultät für Physik und Erdsystemwissenschaften der Universität LeipzigTelefon: +49 341 97-32802E-Mail: Originalpublikation:Originaltitel der Veröffentlichung in „Nature Communications Earth and Environment“:„Unraveling the seasonality of functional diversity through remote sensing“, Doi : 10.1038/s43247-025-02646-x,
… gibt bislang keine wirklich effizienten, hellen Lichtquellen in diesem Bereich“, sagt Dr. Maria Chernysheva. „Das macht es spannend. Wir können nicht auf Standard-Fasertechnik zurückgreifen. Wir erproben neue Materialien und Designs, schauen genau auf die Physik dahinter und lösen Herausforderungen Schritt für Schritt. Jede Etappe bringt uns Anwendungen wie hochpräziser Diagnostik oder schonenden chirurgische Verfahren näher.“ Forschung mit Freiraum Am Leibniz-IPHT erforscht Maria Chernysheva mit ihrer Nachwuchsgruppe neuartige Ultrakurzpuls-Faserlaser. …
… an einem Projekt in Ruanda beteiligt, in dem es um den Bau von Zisternen zur Verbesserung der Wasserversorgung einer Schule ging.2. Preis - Lidiya Kalathiparambil Kennedy (1.500 Euro)Turbulente Strömungen gehören trotz jahrzehntelanger Forschung zu den größten Rätseln der Physik. Sie besser zu verstehen und einfacher vorhersagen zu können, ist wichtig für viele gesellschaftliche und technische Anwendungen – ob in der Industrie oder im Umgang mit Extremumweltereignissen. In ihrer Arbeit hat Lidiya Kalathiparambil Kennedy ein neues Rechenmodell entwickelt, …
„Der Preis für dieses Trio ist hochverdient“, freut sich Klaus Richter, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) über die Entscheidung der königlich schwedischen Akademie der Wissenschaften. „Die drei Preisträger haben die Anwendung der Quantenmechanik auf eine neue Ebene gehoben.“Wie das Preiskomitee mitteilte, bekommen die drei Physiker den Preis „für den Nachweis des makroskopischen quantenmechanischen Tunneleffekts und der Energiequantisierung in elektrischen Schaltkreisen.“Christoph Strunk von der Universität Regensburg erläutert: …
… Stiftungen und Forschungseinrichtungen unterstützen die Initiative. www.initiative-junge-forscher.de Klaus Tschira StiftungDie Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen …
… sich über gewaltige 5000 Lichtjahre erstreckt. Solche Jets entstehen auch durch andere rotierende Schwarze Löcher. Sie tragen dazu bei, Energie und Materie im Universum zu verteilen, und sie können die Entwicklung ganzer Galaxien beeinflussen. Das Team von Astrophysikern an der Goethe-Universität Frankfurt unter der Leitung von Prof. Luciano Rezzolla hat einen numerischen Code entwickelt, den „Frankfurt particle-in-cell code for black hole spacetimes (FPIC)“, der mit hoher Genauigkeit die Prozesse beschreibt, die zur Umwandlung von Rotationsenergie …