Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) hat Prof. Dr. Marcel Reutzel von der Philipps-Universität Marburg mit dem renommierten Walter-Schottky-Preis ausgezeichnet. Reutzel erhält die Ehrung für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Festkörperforschung. Der Physiker, der 2025 an die Philipps Universität berufen wurde und dort die Arbeitsgruppe ‚Ultraschnelle und kohärente Phänomene‘ gegründet hat, ist Mitglied des Marburg Center for Quantum Materials and Sustainable Technologies (Mar.quest).„Die Auszeichnung von Professor Reutzel …
Dr. Maria Azhar studierte Physik in Islamabad und schloss anschließend das „Top Master Nanoscience“-Programm an der Universität Groningen ab. Im Anschluss promovierte sie dort bei Prof. Maxim Mostovoy zu nichtkollinearem Magnetismus. Zudem forschte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Karlsruher Institut für Technologie bevor sie im August 2023 als Postdoktorandin an die UDE wechselte. Hier setzt sie in der Arbeitsgruppe „TWIST – Topological Whirls In SpinTronics“ von Prof. Karin Everschor-Sitte ihre ausgezeichnete Forschungsarbeit im Bereich …
Der Physiker Prof. Dr. Dieter Neher von der Universität Potsdam zählt weiter zur Spitzengruppe der meistzitierten Forschenden seines Fachs weltweit. Die Liste der „Highly Cited Researchers“, die von der „Web of Science Group“ des US-Unternehmens „Clarivate Analytics“ erstellt wird, führt ihn inzwischen das fünfte Jahr in Folge unter den einflussreichsten Wissenschaftlern ihrer Fachgebiete. Mit Prof. Dr. Gabriele Berg, Prof. Dr. Martin Herold, Prof. Dr. Johan Rockström und Prof. Dr. Philipp A. Wigge finden sich auch vier von der Uni Potsdam gemeinsam …
… so Verena Viarisio, Förderreferentin für Wissenschaftskommunikation der Klaus Tschira Stiftung. In diesem Jahr haben fast 200 Promovierte ihre in deutscher Sprache selbst verfassten Artikel in den Kategorien Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik eingereicht. In der Sparte Infografik bewarben sich 45 Forschende. Die prämierten Artikel und die Infografik erscheinen ab dem 13. November 2025 im KlarText-Magazin, das gedruckt oder digital über die Webseite des KlarText-Preises kostenfrei bestellt …
… Publikationen, die zwischen 2014 und 2024 veröffentlicht wurden. Insgesamt werden in der Liste 6.868 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit aufgeführt, darunter folgende Forschende der LMU (nach Forschungsbereichen):Biology and Biochemistry• Prof. Dr. Ralf Jungmann (Lehrstuhl für Molekulare Physik des Lebens, Fakultät für Physik)Cross Field• Prof. Dr. Hans-Joachim Anders (Medizinische Klinik und Poliklinik IV, LMU Klinikum)• Dr. Erkan Aydin (Fakultät für Chemie und Pharmazie) • Prof. Dr. Thomas Bein (Fakultät für Chemie und Pharmazie)• Prof. Dr. …
Dr. Lukas Wagner vom Fachbereich Physik der Philipps-Universität Marburg ist mit einem der erstmals vergebenen Wilhelm und Else Heraeus Research Fellowships ausgezeichnet worden. Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung würdigt damit Wagners außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Photovoltaik, insbesondere bei der Entwicklung nachhaltiger, druckbarer Perowskit-Solarzellen. Das Fellowship ist mit 100.000 Euro dotiert und unterstützt über zwei Jahre herausragende Nachwuchsforschende in der Physik.„Mit Dr. Lukas Wagner wird ein …
… und haarscharfe Nadeln In Experimenten konnten die durch das Licht freigesetzten Elektronen so erstmals den einzelnen Zyklen des Lichtfeldes zugeordnet werden. Hierfür wurden in den Laboren der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Peter Hommelhoff am Lehrstuhl für Laserphysik der FAU mit einem speziellen Verfahren Wolfram-Nadeln mit besonders scharfen, nur wenige Nanometer kleinen Spitzen hergestellt und mit optischen Laserpulsen mit nur etwa drei Feldschwingungen beleuchtet. „Typischerweise interessieren wir uns besonders für die aus den Nanospitzen freigesetzten …
… neue Liste mit weltweit häufig zitierten Forschenden veröffentlicht. Darin finden sich erneut auch Professoren der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU): der Zellforscher José Pedro Friedmann Angeli, der Mediziner und Immunologe Georg Gasteiger, der Systembiologe Dominic Grün, der Physiker Ronny Thomale und der Mediziner Christoph Wanner.Als häufig zitiert gelten Publikationen, die in ihrem Erscheinungsjahr zu den ein Prozent am meisten zitierten ihres Fachgebiets gehören. Nur wer an besonders vielen solcher Publikationen beteiligt ist, wird …
Physik, Mathe oder Französisch – welches Fach ist bei Schülerinnen und Schülern heutzutage eigentlich besonders unbeliebt? Dieser Frage wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Osnabrück bei einer Studie nachgehen, für die sie rund 20.000 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schultypen befragen wollen. Online dürfen die dann einmal selbst Schulnoten vergeben: von Eins bis Sechs. An der Studie sind Prof. Dr. Christian Reintjes, Prof. Dr. Ferdinand Stebner sowie Till Kaiser vom Institut für Erziehungswissenschaften beteiligt …
… notwendig sind. Das reduziert den technischen Aufwand, die Notwendigkeit der Zwischenspeicherung und senkt den Energiebedarf, was angesichts wachsender KI-Anwendungen gesellschaftlich zunehmend relevant ist. Wissenschaftliche Stationen in Jena, Cambridge und Montréal Chemnitz studierte Physik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und vertiefte seine Forschung an der University of Cambridge im Bereich laserbasierter Messmethoden. Er promovierte mit Auszeichnung am Leibniz-IPHT bei Prof. Dr. Markus Schmidt über Lichtpulse in Flüssigkern-Fasern. …
Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung hat ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Forschung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Bereich Physik zu unterstützen. Sie vergibt daher künftig jährlich bis zu fünf Research Fellowships an herausragende Forschende im frühen Karrierestadium, die sich durch ihre Kreativität, Innovation und Forschungsleistungen als nächste Generation von Führungskräften auszeichnen und das Potenzial haben, ihr Fachgebiet entscheidend voranzubringen. Die Mittel in Höhe von 100.000 Euro …
… gibt jedoch ein überraschendes Problem: Das Computermodell unserer Sonne ist weniger präzise als diese sehr schwierigen Beobachtungen. Bildlich gesprochen steht das Solarmodell auf dem Kopf – auf den Beobachtungen – statt auf den Füßen – der zugrunde liegenden Physik. Das liegt an ungenauen Kernreaktions-Daten.Ab 2026 will LUNANOVA dieses Problem lösen. Die vier leitenden Forschenden und ihre Teams werden Beschleunigerexperimente tief unter der Erde im Gran-Sasso-Labor in Italien, im Felsenkeller-Labor in Dresden und in anderen Laboren in Deutschland …
… für medizinische Forschung mit Standorten in Heidelberg und Heilbronn widmet sich der Untersuchung und Manipulation von molekularen Prozessen in lebenden Zellen, Zellgruppen und Organoiden. Die Abteilungen des Instituts vereinen Expertise aus den Bereichen Chemie, Physik, Biologie und Materialwissenschaften, um konzeptionell neue Methoden und Technologien für die biomedizinische Grundlagenforschung zu entwickeln. Ein weiteres Ziel des Instituts und insbesondere des Standorts in Heilbronn ist es, Grundlagenforschung und Anwendungen nahtlos zu verbinden, …
Der Physiker Professor Tim Liedl, der Biochemiker Professor Roland Beckmann und der Meteorologe Professor Fabian Hoffmann haben an der LMU in Kooperation mit internationalen Forschungsteams jeweils einen Synergy Grant eingeworben – eine der angesehensten Auszeichnungen des Europäischen Forschungsrats (ERC).Mit den hochkompetitiven Synergy Grants fördert der ERC Projekte, die nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von zwei bis vier Teams von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu bewältigen sind und zu „Fortschritten an der Grenze des Wissens“ …
… Millionen Euro in den nächsten 6 Jahren unterstützt – davon bekommt Prof. Fabian Hoffmann für seine Arbeit an der Freien Universität Berlin 2,5 Millionen Euro zuerkannt. TurPhyCloud bringt Expertinnen und Experten aus der Experimental- und Theoretischen Physik sowie der Meteorologie zusammen, um die gesamte Bandbreite der Prozesse zu untersuchen, die die Bildung dieser Wolken beeinflussen. Neben Fabian Hoffmann sind Professor Eberhard Bodenschatz (MPI für Dynamik und Selbstorganisation, Göttingen), Professor Bernhard Mehlig (Universität Göteborg) …
… vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für die nächsten sechs Jahre 13,7 Millionen Euro für ihre Forschung. Das Ziel dieses ERC-Synergieprojekts TurPhyCloud – The role or Turbulence in the Physics of Clouds – ist es, durch besseres Verständnis der Physik von Stratocumulus-Wolken die Unsicherheit von Wetter- und Klimaprognosen zu verringern.Turbulente Prozesse an der Oberseite von Stratocumulus-Wolken beeinflussen deren gesamte Entwicklung bis hin zum Niederschlag. In den kommenden sechs Jahren werden die Wissenschaftler*innen diese Prozesse mit Hilfe …
… zu reduzieren, indem Flugrouten entsprechend klimaschonend geplant werden. Auch in Zukunft werden IAGOS-Flugzeuge eine zentrale Rolle bei der Bewertung solcher Strategien spielen.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Peter SpichtingerInstitut für Physik der AtmosphäreJohannes Gutenberg-Universität Mainz55099 MainzTel.: 06131 39-23157Fax: 06131 39-23532E-Mail: https://www.staff.uni-mainz.de/spichtin/Originalpublikation:A. Petzold et al., Most long-lived contrails form within cirrus clouds with uncertain climate impact, Nature Communications …
Am Buß- und Bettag, den 19. November 2025, verwandelt sich die Fakultät für Physik und Astronomie der Julius‑Maximilians‑Universität Würzburg (JMU) in ein Quantenlabor: Unter dem Titel „Junior Conference on Quantum Physics“ erwartet Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen ein abwechslungsreiches Programm aus Workshops, spannenden Vorträgen und Experimenten [Link: https://www.physik.uni-wuerzburg.de/aktuelles/veranstaltungen-fuer-schulen/junior-conference/]. Die Veranstaltung findet von 9 bis 15 Uhr auf dem Campus am Hubland statt …
… Strukturen unerlässlich, um sowohl die Stabilität als auch die Funktionalität in lebenden Systemen aufrechtzuerhalten. Dies lässt sich gut an regelmäßigen Mustern oder der Bildung komplexer Moleküle beobachten. Die Entstehung dieser Ordnung basiert dabei auf universellen physikalischen Prinzipien, die letztendlich die Entstehung von lebender Materie und organischen Strukturen ermöglichen. Eines dieser Prinzipien sind nicht-reziproke Wechselwirkungen: Eine Art von Molekülen wird von einer anderen Art angezogen, welche die erste hingegen abstößt. Dieses …
… aussenden, die wir prinzipiell empfangen können.“Auf solchen Bildern sieht man sozusagen den Schatten des Schwarzen Lochs. Das eröffnet nun die Möglichkeit, die Theorien hinter diesen extremen kosmischen Objekten eingehend zu prüfen. Bislang gilt Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie als Goldstandard in der Physik, wenn es um die Beschreibung von Raum und Zeit geht. Sie sagt die Existenz Schwarzer Löcher voraus, mitsamt all ihren Eigenarten. Dazu gehört der Ereignishorizont, hinter dem alles – auch das Licht – verschwindet. „Doch es gibt auch andere, …
… eine Möglichkeit, um dieses Wachstum zu unterdrücken. „Elektrolyte haben in einer Batterie die Aufgabe, Lithium-Ionen zwischen den beiden Elektroden hin und her zu transportieren – und machen einen Stromfluss überhaupt erst möglich“, erklärt Fabian Apfelbeck. Der Physiker forscht als Doktorand in der Arbeitsgruppe von Prof. Peter Müller-Buschbaum am Lehrstuhl für Funktionale Materialien der TUM und wird gefördert durch den Exzellenzcluster e-conversion. Polymerbasierte Elektrolyte bieten mehr Stabilität und Sicherheit als flüssige Elektrolyte, weil …
… verbindenFür seine Arbeit kombiniert das Team, das sowohl aus Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie aus Informatikerinnen und Informatikern besteht, verschiedene KI-Methoden miteinander. „Wir verfolgen einen hybriden Modellierungsansatz, bei dem wir beispielsweise KI mit physikalischen, hydrologischen oder ökologischen Gesetzen verbinden“, erklärt der Jenaer Geoinformatiker. „Aktuelle KI kann zwar Muster erkennen, versteht aber nicht, warum etwas passiert, und funktioniert dementsprechend unzuverlässig, wenn die Datenlage dünn ist oder …
… als Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung, Professorin Dr. Angela Ittel, Psychologin und Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig, als Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität,Professor Dr. Georg Krausch, Physiker und Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Karrierewege,Professorin Dr. Susanne Menzel-Riedl, Biologiedidaktikerin und Präsidentin der Universität Osnabrück, als Vizepräsidentin für Hochschulsystem und Organisation, …
… Kolleg*innen an der ISOLDE-Anlage des CERN über die Demonstration einer neuartigen Methode. Diese verspricht enorme Fortschritte, die Chemie der (super)schweren Elemente zu entschlüsseln. Der neue Ansatz hat zudem potenzielle Anwendungen in der Grundlagenforschung der Physik und in der Entwicklung von medizinischen Methoden.Methode auf Basis einer Ionenfalle entwickeltSuperschwere Elemente sind äußerst instabil und können nur in winzigen Mengen in Teilchenbeschleunigern hergestellt werden. Deshalb werden neue Verfahren zunächst an stabilen Elementen …
… und könnte helfen, gezielt neue Materialien zur Niederschlagserzeugung zu entwickeln.Die Oberflächenstruktur ist der Schlüssel zur Eisbildung„Silberiodid bildet hexagonale Strukturen mit derselben sechskantigen Symmetrie, die man auch von Schneeflocken kennt“, erklärt Jan Balajka vom Institut für Angewandte Physik der TU Wien. „Auch die Abstände zwischen den Atomen ähneln jenen in Eiskristallen. Lange Zeit nahm man an, dass diese Ähnlichkeit der Struktur erklärt, warum Silberiodid ein so effizienter Kristallisationskeim für Eis ist. Eine genauere …
Zum offiziellen „Quantenjahr 2025“ öffnet die Fakultät für Physik der Universität Würzburg am 14. November 2025 ihre Türen und lädt zur Langen Nacht der Quantenphysik ein. Ab 17 Uhr erwartet Gäste ein abwechslungsreiches Programm [Link: https://www.physik.uni-wuerzburg.de/aktuelles/veranstaltungen-fuer-schulen/lange-nacht-der-quanten-physik/] mit Vorträgen, Experimenten und Mitmachstationen. Ziel der Veranstaltung ist es, die faszinierende Welt der Quantenphysik für alle Altersgruppen greifbar zu machen. Die Lange Nacht ist offen für alle und kostenfrei …
… Reise einer Quanten-Lichtquelle durch Europa und die Welt, die während eines Jahres Quantenforscher*innen in 12 Laboren miteinander vernetzt hat, begleitet von einem Podcast. „Diese außergewöhnliche Leistung unterstreicht den kooperativen Charakter der Physikforschung und die Herausforderungen, die mit der Implementierung fortschrittlicher Quantentechnologien in unterschiedlichen Umgebungen verbunden sind“, so das IOP in der Begründung für die Preisverleihung.Eckpfeiler der QuantenrevolutionDas Herzstück von QuanTour ist die Quanten-Lichtquelle, …
… Perspektive“. Teilnehmen können junge Menschen bis 21 Jahre – ab Klasse 4 bis einschließlich erstem Studienjahr. Einzel- oder Teamprojekte (bis zu drei Personen) sind in sieben Fachgebieten möglich: Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik, Technik sowie Arbeitswelt.Warum „Jugend forscht“ an der Freien Universität Berlin?Mit exzellenter naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung und zwei etablierten Schülerlaboren (NatLab und PhysLab) bietet die Freie Universität Berlin ein ideales Umfeld für „Jugend forscht“. Seit über …
… Klimabildung in die naturwissenschaftlichen Lehrpläne Deutschlands einsetzt. „Lehrkräfte fühlen sich bei dem Thema oft nicht genug unterstützt. Es braucht eine bessere Koordination der Klimabildung über Fächergrenzen hinweg,“ so Dietmar Höttecke, Professor für die Didaktik der Physik an der Universität Hamburg, Mitherausgeber des „Handbuch Klimabildung“ und einer der Initiator:innen der Petition. Das Handbuch sei ein erster Anstoß, Klimabildung als Querschnittsthema im Bildungssystem stärker und nachhaltiger zu verankern, betont Höttecke. „Das Wissen, …
… für KI-Modelle dienen können. Solche Modelle werden heute bereits eingesetzt, um Materialien virtuell zu entwickeln.„Wir schlagen eine Brücke zwischen höchster Genauigkeit und praktischer Anwendbarkeit“, sagt Prof. Andreas Grüneis vom Institut für theoretische Physik. „Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Materialwissenschaft. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst etablierte Methoden regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden müssen, um mit den wachsenden Anforderungen der Wissenschaft Schritt zu halten.“wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. …
Gerade wurde der Physik-Nobelpreis für wichtige Vorarbeiten zum Bau eines Quantencomputers vergeben. Das internationale Jahr der Quantenphysik 2025 feiert die Ausarbeitung der Quantenmechanik vor genau 100 Jahren. Expert*innen sprechen nun von einer zweiten Quantenrevolution, die uns bevorsteht. Die von der Berlin University Alliance koordinierte Initiative „Berlin Quantum“ will die Hauptstadt zum Hotspot dieser Entwicklung machen. Im Vorstand vertritt Prof. Dr. Jean-Pierre Seifert die TU Berlin, dort leitet er das Fachgebiet „Security in Telecommunications“. …
… elliptische Form. Über die Verteilung der Protonen im Kern ändert sich damit auch sein elektrisches Feld – und das lässt sich so exakt messen, dass man dadurch die Feinstrukturkonstante besser als je zuvor untersuchen kann – eine der wichtigsten Naturkonstanten der Physik. Damit kann man nun der Frage nachgehen: Wie konstant sind die Grundkonstanten der Natur wirklich?Die Stärke der elektromagnetischen Kraft „Es gibt in der Natur - soweit wir wissen – nur 4 Grundkräfte; Gravitation, Elektromagnetismus, und die starke und schwache Kernkraft“ sagt …
Physikerinnen und Physiker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben eine neue Klasse von Materialien entwickelt: sogenannte multiferroische Flüssigkeiten. Diese Stoffe vereinen erstmals ferromagnetische und ferroelektrische Eigenschaften in einem flüssigen Zustand – ein Verhalten, das bisher nur bei festen Kristallen bekannt war.Multiferroische Materialien zeigen zwei besondere Eigenschaften: Sie sind ferromagnetisch, das heißt, sie können magnetisiert werden und behalten ihre Magnetisierung auch ohne äußeres Magnetfeld. Und sie sind ferroelektrisch, …
… Teamgeist. Das exklusive Event für Mitglieder der Schulgemeinschaft zeigt eindrucksvoll, wie lebendiges und gemeinschaftliches Schulleben am GHG gelingt.Die neuen 7. Klassen treten in spannenden Wettbewerben gegeneinander an. In den Fachbereichen Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Mathematik und Geografie gilt es, an Kreativ- und Praxisstationen mit Experimenten und kniffligen Aufgaben Wissen, Geschick und Teamgeist unter Beweis zu stellen.Oberstufenschüler*innen führen die Nachwuchsforscherinnen durch die jeweilige Station, während Lehrkräfte …
… am Main an der bis zu drei Meter hohen Skulptur.Über die Dr. Barbara Mez-Starck-StiftungDie 1998 von Dr. Barbara Mez-Starck gegründete Stiftung fördert gemeinnützig Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, insbesondere der Chemie und Physik. Sie unterstützt zudem die Arbeitsgruppe Chemieinformationssysteme an der Universität Ulm, die das Lebenswerk der Stifterin erhält und weiterentwickelt. Außerdem vergibt die Stiftung jährlich Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen an Forschende und an die besten Master-Absolventinnen …
… hat. Die sogenannte „verdichtete Mathematik“ sucht nach neuen Grundlagen, um Strukturen in der modernen Analysis und Geometrie zu verstehen. Sie schafft Verbindungen zwischen Bereichen, die bislang getrennt schienen und eröffnet so neue Wege für die theoretische Physik, Informatik und Zahlentheorie.Scholze, seit 2018 Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik, gilt als einer der einflussreichsten Forscher der Gegenwart. Seine Arbeiten zeigen, wie mathematisches Denken über die Grenzen des Sichtbaren hinausführt und unser Verständnis von Raum, …
… – aber auch, wo sie Grenzen braucht. Unterstützt wird die Veranstaltung von der IT-Bildungsinitiative TechTeens und den RoboCreators der HTWK Leipzig, und es wartet eine besondere Überraschung auf die Teilnehmenden.Am 14. November 2025 lädt Dr. Jürgen Zahn vom Institut für Theoretische Physik der Universität Leipzig zu einer „Reise in ein Schwarzes Loch" ein. Von Galilei über Newton bis Einstein führt er durch die Geschichte der Schwerkraft, erklärt die gekrümmte Raumzeit und nimmt die Kinder mit auf einen gedanklichen Flug ins Schwarze Loch.Eine …
Physikerinnen und Physiker gehen davon aus, dass zu Beginn des Universums Materie und Antimaterie in gleichen Mengen vorhanden waren. Wäre dies jedoch der Fall gewesen, hätten sich Materie und Antimaterie gegenseitig vollständig aufgehoben, was zu einer totalen Vernichtung geführt hätte. Und doch sind wir hier. Die Materie hat sich gegenüber der Antimaterie durchgesetzt – aber wir wissen immer noch nicht, wie und warum.Forschende vermuten, dass die Antwort in dem mysteriösen Verhalten der reichlich vorhandenen, aber schwer fassbaren Teilchen namens …
Doch nun hat eine internationale Forschungsgruppe um den Quantenphysiker Prof. Jens Eisert von der Freien Universität Berlin unerwartetes Ergebnis innerhalb der Quantentheorie aufgedeckt – und dabei einen fundamentalen Fortschritt im Verständnis der sogenannten Quantenverschränkung erzielt. Die Studie „Entanglement theory with limited computional resources“ ist gerade in der renommierten Fachzeitschrift Nature Physics, erschienen. Sie zeigt: Was bislang als Goldstandard zur Messung quantenmechanischer Korrelationen galt, funktioniert in der Praxis …
In der Physik gibt es zwei fundamental unterschiedliche Sorten von Teilchen - die Fermionen und die Bosonen. Fermionen sind strikte Individualisten: Wenn man sie auf engem Raum zusammensperrt, können sie nicht denselben Zustand einnehmen. Ein Beispiel dafür sind Elektronen, die einen Atomkern umschwirren: Wollen sich zwei von ihnen in derselben „Wolke“ (mit den Worten der Physik: demselben Orbital) aufhalten, müssen sie sich in ihrem Spin (anschaulich gesprochen: ihrer Drehrichtung) unterscheiden.Bosonen hingegen sind Kollektivisten. Sie bevorzugen …
… News: Zum Wintersemester 2025/26 starten gleich drei neue Studienangebote an der Universität Koblenz. Der Bachelorstudiengang Angewandte Naturwissenschaften (B. Sc.) wurde grundlegend neugestaltet und fußt auf einem breit angelegten Studium mit Fokus auf Physik, Chemie und Biologie – eingebettet in aktuelle Fragen wie Nachhaltigkeit, digitale Transformation und Energiewende. „Wir wollen junge Menschen befähigen, naturwissenschaftliche Grundlagen direkt in gesellschaftliche Herausforderungen zu übersetzen“, betont Juchem-Grundmann. Das Studium kombiniert …
… Spektralfarben. Das leistungsstarke Instrument ist in der Lage, Licht von 2400 Himmelsobjekten gleichzeitig in 18.000 Farbkomponenten zu zerlegen. Durch die Analyse der detaillierten Spektralfarben tausender Objekte alle 10 bis 20 Minuten erstellt 4MOST einen umfassenden Katalog mit physikalischen Parametern von ca. 30 Millionen Objekten, die über den gesamten südlichen Himmel verteilt sind.Damit trägt 4MOST dazu bei, die Entstehungs- und Entwicklungsprozesse von Sternen und Planeten, der Milchstraße und anderer Galaxien besser zu verstehen und neue …
… anderen exotischen Objekten sowie des Universums als Ganzes untersuchen. Durch die Analyse der detaillierten Spektralfarben Tausender Objekte alle 10 bis 20 Minuten wird 4MOST einen Katalog mit Temperaturen, chemischen Zusammensetzungen, Geschwindigkeiten und vielen weiteren physikalischen Parametern von Millionen von Objekten erstellen, die über den gesamten südlichen Himmel verteilt sind.4MOST ist die größte Einrichtung für spektroskopische Himmelsdurchmusterungen der südlichen Hemisphäre und einzigartig in der Kombination aus großem Sichtfeld, der …
… Astronominnen und Astronomen die Eigenschaften der beobachteten kosmischen Quellen analysieren, darunter ihre chemische Zusammensetzung, Geschwindigkeit oder Entfernung.„Forschende haben schon lange auf ein Instrument wie 4MOST gewartet“, sagt Joar Brynnel, 4MOST-Projektleiter am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), dem Institut, das das Instrumentenkonsortium geleitet hat. Die Anzahl der Objekte, die es gleichzeitig beobachten kann, das große Sichtfeld (entspricht der Fläche von 16 Vollmonden) und die große Anzahl von Spektralfarben, …
… Schwimmbewegungen gegenseitig beeinflussen und dadurch umeinander rotieren. Die biologische Funktion dieses Effekts ist bislang nicht verstanden. Gemeinsam ist all diesen Systemen, dass sie sich aus rotierenden Objekten zusammensetzen. Prof. Dr. Hartmut Löwen vom Institut für Theoretische Physik II der HHU: „Ein System aus vielen rotierenden Bausteinen weist ein qualitativ neues Verhalten auf, das der normalen Intuition widerspricht: Bei hoher Konzentration bilden diese Objekte einen Festkörper aus Rotoren, der ‚schräge‘ Materialeigenschaften besitzt.“ An …
… dem Campus: „Ich habe viele neue Freunde gefunden, und es ist wirklich toll in einer internationalen Kultur zu leben.“So unterschiedlich die Studierenden der Hochschule Coburg auch sind: Die günstigen Mieten helfen allen. Max Bächer, 20, kommt aus der Nähe von Hof und fand Physik schon in der Schule interessant. „Es packt einen einfach.“ Atome, Moleküle, das Weltall – das interessiert ihn besonders „Physik liefert die Grundlagen für ein Verständnis der Welt. Das hat mich nach Coburg geführt.“ Er studiert Technische Physik mit einer Firma aus Selb …
… Rahmen der Jahresfeier halten drei neue Mitglieder ihre Antrittsreden:• Prof. Dr. habil. Andreas Dreizler, Mitglied der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse, Leiter des Fachgebiets ›Reaktive Strömungen und Messtechnik‹ an der TU Darmstadt, vielfach prämierter Physiker, u.a. 2014 mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft• Prof. Dr. Sabine Föllinger, Mitglied der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, Professorin für Klassische Philologie/Gräzistik an der Philipps-Universität Marburg, von 2019-2022 Vorsitzende der Gesellschaft …
… vermutet, dass einige Lebewesen solche recht harten Magnetitpartikel in erster Linie als Schutzschild gegen Raubtiere nutzten, sodass ihre magnetischen Eigenschaften keine große Rolle spielten. Allerdings sind nicht alle Forschenden von dieser Hypothese überzeugt.Sergio Valencia, Physiker am HZB, und der Paläomagnetismusforscher Richard J. Harrison von der Universität Cambridge, Großbritannien, haben nun eine alternative Hypothese untersucht. Sie vermuten, dass Lebewesen tatsächlich die magnetischen Eigenschaften dieser Partikel nutzten, um sich mithilfe …
… sich sehr für die Lehre und wolle die Studierende mit Kopf, Herz und Körper in die Lernprozesse einbeziehen.Für das digitale Lehrangebot des Jahres wurde Prof. Dr. Christian Motzek von der Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften für die Veranstaltung „Physik 2“ im Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik ausgezeichnet. „Sie haben es geschafft, dass Physik erlebbar wird – ja, Physik kann auch Spaß machen“, betonte Sabina Roman in ihrer Laudatio. „Ich freue mich, dass auch Grundlagenkurse wahrgenommen werden“, erwiderte Prof. …