Die GDCP fördert Forschung, Lehre und Entwicklung im Bereich der Chemie- und Physikdidaktik. Sie wurde 1973 als Zusammenschluss von Fachdidaktiker*innen an Hochschulen und Studienseminaren gegründet und umfasst heute mehr als 750 Mitglieder im deutschsprachigen Raum. Die GDCP unterstützt die Etablierung der Fachdidaktiken an Hochschulen und Forschungsinstituten. Zudem hat sie bis heute maßgeblich dazu beigetragen, dass an fast allen wissenschaftlichen Hochschulen forschende Fachdidaktiken vertreten sind und ihre Forschungsleistung national sichtbar …
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNGder Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. und des ExtremWetterKongressesanlässlich eines Aufrufs der DPG und Deutschen Meteorologischen Gesellschaft e.V.Zum Abschluss des ExtremWetterKongresses stellen die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Deutsche Meteorologische Gesellschaft (DMG) einen Klimaaufruf vor. Die Fachgesellschaften kommen darin zu folgender Bewertung: „Die Beobachtungslage zeigt, dass sich die Klimaentwicklung erheblich beschleunigt hat – sowohl in der Atmosphäre wie auch den Ozeanen.“ …
… deren Entdeckung 2010 mit dem Nobelpreis gewürdigt wurde. Seit Jahren gilt Graphen als Hoffnungsträger für die Nanoelektronik – dank seiner außergewöhnlichen Leitfähigkeit, Flexibilität und Stabilität. Nun gehen die Ergebnisse von Forschenden vom Institut für Theoretische Physik und Astrophysik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) einen Schritt weiter.Dr. Jan-Philip Joost und Professor Michael Bonitz zeigen in Physical Review Research erstmals: Lichtpulse steuern Elektronen gezielt an bestimmten Stellen im Material. Um die Bewegung und …
Vom 15. bis 20. September stand Jena rund um den Campus Ernst-Abbe-Platz und die Goethe-Galerie ganz im Zeichen der Wissenschaft. Die „Highlights der Physik“ und das MINT-Festival Jena begeisterten mit einem abwechslungsreichen Programm zum Mitmachen, Staunen und Lernen. Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen erhielten auf unterhaltsame und verständliche Weise Einblicke in aktuelle Forschung.Nach 2015 waren die „Highlights der Physik“ in diesem Jahr bereits das zweite Mal in Jena zu Gast, was eine Premiere in der 25-jährigen Geschichte …
… Qualität, abwehrender Brandschutz, Branddynamik, chemische Sicherheit, Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit, Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik, Sicherheits- und Qualitätsrecht sowie soziotechnische Systeme verbindet. „Meine Kolleginnen und Kollegen haben unter anderem Chemie, Medizin, Physik oder auch Psychologie studiert und betreiben auf dieser Grundlage nun fundiert Sicherheitstechnik“, merkte Fakultätsdekan Prof. Dr. Eberhard Schmidt an. Das mache die Sicherheitstechnik in Wuppertal zu einer Querschnitts-, fast …
… Unordnung entsteht ein fester Takt – man spricht dann von einem „Zeitkristall“. Berechnungen der TU Wien zeigen nun, dass solche Zeitkristalle auch auf ganz andere Weise erzeugt werden können als man bisher dachte. Gerade die quantenphysikalischen Korrelationen zwischen den Teilchen, die man bisher für schädlich gehalten hatte, können Zeitkristalle sogar stabilisieren. Es ist ein überraschender neuer Einblick in die Quantenphysik von Vielteilchen-Systemen.Raumkristalle und ZeitkristalleWenn eine Flüssigkeit einfriert, ändern die Teilchen ihre Ordnung: …
… in einem Artikel mit dem Titel „Hayabusa2♯ mission target 1998 KY26 preview: decametre size, high albedo and rotating twice as fast“ vorgestellt, der in Nature Communications (doi: xx) erscheinen wird.Das Team besteht aus T. Santana-Ros (Fachbereich Physik, Systemtechnik und Signaltheorie, Universität Alicante [Departamento de Física, Ingeniería de Sistemas y Teoría de la Señal, Universidad de Alicante], sowie Institut für Kosmoswissenschaften, Universität Barcelona [Institut de Ciències del Cosmos (ICCUB), Universitat de Barcelona (IEEC-UB)], Spanien), …
… Gästen hat der ehemalige Präsident der Hochschule Emden/Leer, Prof. Dr. Gerhard Kreutz, den Staffelstab an seinen Nachfolger Prof. Dr. Marco Rimkus übergeben. 14 Jahre lang hatte Kreutz die Geschicke der Hochschule geleitet. Der gebürtige Siegener und Diplom-Physiker hat sein Promotionsstudium mit Forschungsaufenthalt am CERN am Deutschen Elektronensynchrotron absolviert. Später war er in einem Großanlagenbauunternehmen tätig und kam im Jahr 1996 für die Besetzung einer Professur für Rechnernetze an die damalige Fachhochschule Ostfriesland (FHO). …
… Licht und Magnetisierung gekoppelt sind, was die Motivation für diese Arbeit war“, so Professor Bernhard Urbaszek, Letztautor der Studie. Die Forschungsergebnisse sind für die Bereiche Elektronik, Optik und Quantentechnologie relevant.An der Forschung waren neben dem Institut für Physik Kondensierter Materie der TU Darmstadt auch die University of Chemistry and Technology Prag sowie das National Institute for Materials Science in Tsukuba (Japan) beteiligt. Forschende der TU Darmstadt stellten aus großen CrSBr Kristallen die nur Nanometer-dünnen CrSBr …
… bedeutender Fortschritt, insbesondere für den Einsatz von KI im Gesundheitswesen. Boenisch ist Tenure-Track-Faculty am CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in Saarbrücken.Mobile Quantensensorik: Dr. Elena Jordan ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut für Experimentelle Quantenmetrologie (QUEST) in Braunschweig. Sie leistet Pionierarbeit bei der Entwicklung skalierbarer Ionenfallen mit integrierter Nanophotonik – einer Schlüsseltechnologie für Quantensensorik und Quantencomputer. Ihr …
… wendet unter der Leitung der Universität Warschau Methoden des maschinellen Lernens an, um die Entwicklung von Prognosemodellen für komplexe biologische Systeme zu unterstützen.Aus den Forschungsansätzen entsteht ein theoretischer Rahmen, der in den Prinzipien der Physik verankert ist und systematisch angewendet werden kann, um die vielfältigen Formen biologischer Komplexität zu verstehen. Die Promovierenden profitieren außerdem von praktischem Training, das von Partnern außerhalb der Wissenschaft angeboten wird, darunter IndiScale, ein Spin-off-Unternehmen …
… seiner katalytischen Aktivität auf atomarer Ebene zu entschlüsseln.Bisher nahm man an, dass die Spins der drei Eisenatome parallel zueinander ausgerichtet sind. Das Team um Leticia González von der Fakultät für Chemie und Georg Kresse von der Fakultät für Physik, beide Mitglieder des FWF-Exzellenzclusters "Materials for Energy Conversion and Storage (MECS )" (https://coe-mecs.at/), konnte nun zeigen, dass die Spins idealerweise antiparallel zueinander ausgerichtet sind. Da jedes Eisenatom zwei Nachbarn hat, lässt sich diese Bedingung jedoch nicht für …
… Quelle fast einen Tag zuvor aktiv gewesen war, wie die Einstein-Sonde feststellte. Dabei handelt es sich um eine Röntgen-Weltraumteleskopmission der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. Ein so langer und sich wiederholender GRB wurde noch nie zuvor beobachtet.Diese Beobachtungen lieferten nur eine ungefähre Position des GRB, der sich in Richtung der Ebene unserer Galaxie befand, die mit Sternen übersät ist. Daher wandte …
… Science.Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen bestehen aus einer Perowskit-Oberzelle und einer Silizium-Unterzelle. Diese Zelltechnologie ist der nächste große technologische Fortschritt in der Photovoltaik, da Silizium-Solarzellen maximal 29,4 Prozent des Sonnenlichts in Strom umwandeln können. Dieses physikalische Limit hat die Photovoltaik-Industrie schon fast erreicht.Für die großflächige Produktion dieser Tandemsolarzellen wäre es vorteilhaft, eine Standard-Siliziumsolarzelle für die Unterzelle zu verwenden, da deren Herstellungsprozesse bereits gut etabliert sind. Diese …
… molekulare Ursachen von Krankheiten. Auf der Basis dieser Erkenntnisse suchen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen dann gezielt nach Wirkstoffen und schaffen damit die Grundlagen der Medizin von morgen. Interdisziplinäre Teams aus den Bereichen Biochemie, Chemie, Physik, Pharmakologie und Medizin arbeiten auf dem Campus Berlin-Buch in einem einzigartigen Arbeitsumfeld zusammen. Das FMP gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB), einem Zusammenschluss von sieben natur-, lebens- und umweltwissenschaftlichen Instituten in Berlin.wissenschaftliche …
Dr. Vasily Sotnikov vom Physik-Institut der Universität Zürich erhält einen ERC Starting Grant, eine hochdotierte Förderung der EU, und wird damit seine Zusammenarbeit mit Forschungsgruppen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) verstärken. Mit seinem Forschungsvorhaben „HiNPrecise“ plant er, den bestehenden theoretischen Rahmen zu erweitern, um bisher unbekannte Streuamplituden berechnen zu können. Diese Streuamplituden liefern phänomenologische Vorhersagen für die Teilchenstreuung auf der Grundlage des komplexen Formalismus der Quantenfeldtheorie. …
… Troposphärenforschung (TROPOS), dem Leipziger Institut für Meteorologie der Universität Leipzig, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der Goethe-Universität Frankfurt (GUF), dem Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) Mainz, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Institut für Physik der Atmosphäre des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Forschungszentrum Jülich (FZJ). Der Betrieb des Flugzeugs wird durch die Einrichtung Flugexperimente (FX) des DLR Oberpfaffenhofen realisiert. Mit Messungen am Boden beteiligen …
… von klassischer Mathematik, Künstlicher Intelligenz und Quantifizierung von Unsicherheiten – am Beispiel einer ganz praktischen Anwendung, nämlich der Wetterprognose. Das passt perfekt zusammen.“ Zu Grunde liegt dem Ganzen das Dilemma, dass Wettervorhersage zwar auf sehr detaillierten, physikalischen Modellen beruhen, die aber trotz aller Komplexität oft ungenau und unsicher sind. Tijana Janjić und Eyke Hüllermeier versuchen das mit Hilfe so genannter Datenassimilation zu lösen. Das heißt, die Vorhersage gleicht beständig die Daten mit aktuellen …
… der ESO und von weltraumgestützten Observatorien wie dem James Webb Space Telescope der NASA erfasst werden.Wo entstehen Seltene Erden und Gold?Sowohl die Gravitationswellen als auch elektromagnetische Strahlung der Neutronensternverschmelzung enthalten Informationen über die extremen physikalischen Zustände, die sich auf der Erde selbst nicht reproduzieren lassen. Ein Beispiel dafür ist der noch immer unbekannte Ursprung Seltener Erden oder von Metallen wie Gold im Universum, die wahrscheinlich während solcher Verschmelzungen entstehen.„Voraussetzung …
Der Kaltenkirchener Astrophysiker und Fachbuchautor Dr. Erik Wischnewski hat wieder ein neues Buch veröffentlicht. Der Nummer-Eins-Bestseller-Autor in der Rubrik „Theoretische Physik“ hat dieses Mal etwas zur professionellen Bearbeitung astronomischer Fotos geschrieben. Seit 20 Jahren gibt es die Bildbearbeitungssoftware PixInsight. Die englischsprachige Software gilt als besonders schwierig zu handhaben. Bisher hat aber niemand ein deutschsprachiges Buch dazu geschrieben, obwohl viele Sternfreunde danach regelrecht geschrien haben. Das Buch beschreibt …
… oder Terahertz-Bereich arbeiten. Borophen hingegen wirkt im sichtbaren Bereich – und eröffnet damit neue Möglichkeiten für die Nanophotonik.„Borophen ist metallisch, atomar dünn und von Natur aus anisotrop“, sagt Professorin Nahid Talebi vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der CAU, die die Studie gemeinsam mit Gastwissenschaftler Professor Yaser Abdi leitete. „Diese Eigenschaften machen es zu einer völlig neuen Plattform, um sichtbares Licht im Nanomaßstab zu führen. Wir können die Lichtausbreitung auf Weisen kontrollieren, die …
Im täglichen Leben lässt sich beobachten, dass die Arbeit an einem System zu dessen Erwärmung führt: Das Reiben der Hände wärmt sie, das ständige Hämmern auf einen Nagel macht ihn heiß. Auch ohne die Physik dahinter zu verstehen, lernen wir aus Erfahrung: Wird ein Material bearbeitet, sei es durch Rühren, Drücken oder Schlagen, erwärmt sich dieses. Das Gleiche gilt für mikroskopische Quantensysteme: Wenn wir ein Vielteilchensystem kontinuierlich anregen, insbesondere eines mit starken Wechselwirkungen zwischen den Teilchen, erwarten wir, dass es …
… 17 und 32 Kilometern. Doch nach Ansicht der internationalen ALLATRA-Wissenschaftler-Gemeinschaft markiert dieses Ereignis nicht das Ende, sondern den Beginn einer neuen katastrophalen Phase globaler geodynamischer Veränderungen.
Dr. Egon Cholakian, ein Teilchenphysiker, registrierter Bundeslobbyist beim Senat, Repräsentantenhaus und Weißem Haus der USA sowie registrierter ausländischer Agent beim US-Justizministerium, Abteilung Nationale Sicherheit, Geheimdienstausbilder und Berater für Regierungsangelegenheiten auf dem Capitol Hill, aktives Mitglied …
Michael Bonitz, Physiker an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), veröffentlicht mit „Der Grüne Planet“ den ersten Band der Reihe „Abenteuer im All“. Die Geschichte spricht Kinder ab zehn Jahren an. Bonitz möchte junge Menschen mit wissenschaftlich fundierter Science Fiction für Wissenschaft begeistern.Im Jahr 2065 reisen die Geschwister Lisa und Oskar mit einem schnellen Raumschiff durchs All zum „Grünen Planeten“. Dort erleben sie viele Überraschungen und treffen auf zwei intelligente Spezies, die um die Vorherrschaft auf dem Planeten …
… ihrer Existenz vergingen Jahrzehnte, bis sie tatsächlich nachgewiesen wurden. Diese Experimente sind in der Regel extrem groß, um der sehr geringen Wechselwirkung der Neutrinos mit Materie Rechnung zu tragen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK) in Heidelberg ist es nun gelungen, mit dem CONUS+ Experiment Antineutrinos aus dem Reaktor eines Kernkraftwerkes nachzuweisen, und das mit einer Detektormasse von nur 3 kg.Ursprünglich am Kernkraftwerk Brokdorf beheimatet, wurde das CONUS-Experiment im Sommer …
… wobei sich ein neutrales Heliumatom sowie ein H₂⁺ -Ion bildeten, das sich im nachfolgenden mit einem weiteren H-Atom zu einem neutralen H₂ -Molekül und einem Proton umwandelte, und so zur Entstehung von molekularem Wasserstoff führte. Am Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) in Heidelberg haben Forschende nun erstmals diese Reaktion unter ähnlichen Bedingungen wie im frühen Universum rekonstruiert. Sie untersuchten dazu die Reaktion von HeH⁺ mit Deuterium, einem Isotop von Wasserstoff, welches im Atomkern neben einem Proton ein zusätzliches Neutron …
… bewegliche Teile, nur mithilfe elektrischer Spannung. Anstelle von mechanischen Kolben oder Membranen übernimmt die Flüssigkeit selbst die Pumparbeit. Entwickelt hat Sebastian Bohm das innovative Mikropumpensystem im Rahmen seiner Dissertation an der TU Ilmenau am Fachgebiet Theoretische Physik I in Zusammenarbeit mit der 5microns GmbH, einem Ilmenauer Hightech-Unternehmen, das kundenspezifische Mikrosysteme und -prozesse entwickelt und herstellt. Die Fertigung erfolgte in den Reinräumen des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau – mit …
… simulieren.Inhaltlicher Fokus des Bachelor-Studiengangs Ingenieurinformatik / Computational Engineering ist die computerbasierte Produktentwicklung. Zu Beginn des Studiums stehen zunächst die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen im Lehrplan, insbesondere in den Bereichen Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Photonik. Anschließend folgen vertiefende Kenntnisse der Ingenieurinformatik mit Themen wie Künstliche Intelligenz, Mikrocontrollertechnik, Digitale Bildverarbeitung, IT-Sicherheit und Datenschutz.„Das Angebot orientiert sich an den Bedarfen …
Das Problem beschäftigt die Quantenphysik seit langem: Wie können Systeme aus vielen Atomen, zwischen denen stark anziehende Kräfte wirken, rechnerisch beschrieben werden? Schon ab etwa zehn Teilchen liegen solche System an der Grenze von aktuellen numerischen Methoden. Besonders kompliziert wird es, wenn die Atome einer äußeren Kraft ausgesetzt werden. Das ist jedoch in vielen Experimenten mit kalten Atomen der Fall, aufgrund der Art und Weise wie Bewegungen oft z.B. auf eine Dimension eingeschränkt werden. Solche Systeme aus stark wechselwirkenden …
… einen wichtig, um das Wissen über die grundlegenden Prinzipien des Universums zu erweitern und vertiefen sowie auch, um Quantentechnologien zu entwickeln. Denn bei Quantensystemen ist eine präzise Kontrolle der zugrundeliegenden Mechanismen unerlässlich.Ein Team von experimentellen Physikern der ETH Zürich untersuchte gemeinsam mit einem Team von theoretischen Quantenphysikern der Universität des Saarlandes, wie sich Atome in der Gasphase selbst zu kristallinen Strukturen organisieren können. Die Atome wurden dafür elektromagnetischen Feldern in …
… wie wir sie am LHC haben“, sagt Dr. Alexander Grohsjean. Er forscht an der Universität Hamburg im Rahmen des „Compact-Muon-Solenoid-Experiments“ (CMS). „Dieses Ergebnis könnte die Lehrbücher umschreiben“, ergänzt Prof. Dr. Christian Schwanenberger, Professor für Experimentalphysik an der Universität Hamburg und ebenfalls am CMS-Experiment beteiligt. „Es stellt Dinge infrage, die Generationen von Physikerinnen und Physikern für selbstverständlich hielten.“Die Entdeckung wurde unabhängig voneinander in den Experimenten CMS und ATLAS gemacht. Sie konnten …
… (doi:10.1038/s41586-025-09163-z) vorgestellt, der in Nature erscheinen wird. Das Team besteht aus M. K. McClure (Sternwarte Leiden, Universität Leiden, Niederlande [Leiden]), M. van ’t Hoff (Fachbereich Astronomie, Universität Michigan, Michigan, USA [Michigan] und Purdue University, Fachbereich Physik und Astronomie, Indiana, USA), L. Francis (Leiden), Edwin Bergin (Michigan), W.R. M. Rocha (Leiden), J. A. Sturm (Leiden), D. Harsono (Institut für Astronomie, Fachbereich Physik, Nationale Tsing Hua Universität, Taiwan), E. F. van Dishoeck (Leiden), …
… aufgenommen Photonen einer Substanz, typischerweise im Zusammenhang mit Fluoreszenz, Phosphoreszenz oder photochemischen Reaktionen. Sie ist sowohl im Labor als auch in der Industrie ein wichtiger Indikator, der wesentliche Einblicke in die Effizienz vieler chemischer und physikalischer Prozesse liefert, die auf Licht beruhen. Genaue Messungen sind für die Beurteilung der Leistung von Molekülen, Materialien und Geräten, wie zum Beispiel Laser oder Solarzellen, in vielen Bereichen unerlässlich. Herkömmliche Messungen der Quantenausbeute sind jedoch …
… Personalverantwortlichen über berufliche Einstiegsmöglichkeiten, Praktika und Trainee-Programme zu informieren, ebenso über Abschlussarbeiten und Zusatzqualifikationen für bestimmte Tätigkeitsfelder. Die Jobmesse wendet sich dabei nicht nur an diejenigen, die Mathematik, Informatik und Computerlinguistik, Physik oder ein anderes naturwissenschaftliches Fach studieren oder in diesen Bereichen promovieren, sondern auch an Interessenten anderer Fachrichtungen, die sich für IT begeistern. Die Teilnahme an der vom heiSKILLS Career Service organisierten …
… Verena Viarisio, Programm-Managerin WissenschaftskommunikatinE-Mail: Anja Heinzelmann, Leiterin KommunikationE-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen …
… Pensionierung hinaus einbinden. Professor Blankenbach hat die Entwicklung der Fakultät über Jahrzehnte geprägt – als Forscher, als Dekan, als Mitglied des Hochschulrats und nicht zuletzt als Mentor ganzer Studierendengenerationen.“Über 250 Publikationen, internationale Kooperationen, engagierte LehreDer Physiker Karlheinz Blankenbach, der 1985 an der Universität Ulm sein Diplom ablegte und dort 1987 promovierte, begann seine berufliche Laufbahn bei Daimler im Bereich Displayentwicklung. Seit 1995 lehrt und forscht er an der Hochschule Pforzheim – …
Die Philipps-Universität Marburg freut sich über die Rückkehr eines bekannten Gesichts: Prof. Dr. Marcel Reutzel hat die Professur für „Ultraschnelle und kohärente Phänomene“ übernommen. Der Physiker bringt neue Impulse in Forschung und Lehre – und große Pläne. „Ich freue mich darauf, eine neue Arbeitsgruppe aufzubauen, Studierende für Forschung zu begeistern und mit meinen Kolleginnen und Kollegen in Marburg gemeinsam neue Wege in der Material- und Festkörperphysik zu beschreiten“, so Reutzel. Erste Schritte sind bereits in Vorbereitung: die Einwerbung …
… motiviert hatte. Prof. Dr. Schneider ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und drei Enkelkinder.Geboren wurde Christoph Schneider am 27. Februar 1965 in Blaustein-Herrlingen. Nach Abitur in Ulm und Zivildienst im Allgäu studierte Schneider ab 1986 Geographie und Physik an der Universität Freiburg, wo er 1998 nach Aufenthalten in Hamilton (Neuseeland) und Basel (Schweiz), auch promoviert wurde. Die Habilitation erfolgte 2004 ebenfalls an der Universität Freiburg.Auf die Vertretungsprofessur des Lehrstuhls für Physische Geographie der Universität …
… jungen Forscherinnen und Forschern, die sich aufgrund ihrer hervorragenden akademischen Leistungen in einem mehrstufigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren durchgesetzt haben. Die Veranstaltung am Bodensee mit mehr als 30 Laureaten – darunter Prof. Dr. Stefan Hell, Heidelberger Physiker und Träger des Nobelpreises für Chemie – bietet ein mehrtägiges Programm mit Vorlesungen und Podiumsdiskussionen sowie die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung und Vernetzung.Finn Sebastian ist Mitglied der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Jana Zaumseil am Physikalisch-Chemischen …
… Aufbau des Thymus, dessen Struktur im Bereich des Thymusmarks, der sogenannten Medulla, stark verschlungen ist. Bislang war unklar, wie diese komplizierte Struktur entsteht und ob ihre Entstehung mit der Funktion des Organs in Zusammenhang steht.Ein Team um den LMU-Biophysiker Professor Erwin Frey hat nun ein theoretisches Modell entwickelt, das auf in Mäusen experimentell nachgewiesenen Signalwegen im Thymus basiert. Das Modell spiegelt die Entstehung der auffälligen Morphologie der Medulla wider und schlägt vor: Die verschlungene Form des Thymus …
… wird zum 01.07.2025 neuer Vorstand Wissenschaft der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL). Prof. Dr. Erb folgt auf die Gründungsvorständin Prof. Dr. Evelyn Korn, wie die Stiftung in Hamburg mitteilte. Prof. Dr. Roger Erb ist seit 2010 Professor für Didaktik der Physik an der Goethe-Universität Frankfurt und seit 2022 Dekan des Fachbereichs Physik. Von 2018 bis 2021 war er Vizepräsident für Studium und Lehre der Goethe-Universität Frankfurt. Nach einem Lehramtsstudium in Gießen folgte 1994 die Promotion zum Dr. rer. nat. sowie 2000 die …
Eine neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte „Emmy-Noether“-Nachwuchsforschungsgruppe hat an der TU Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Die am Institut für Physik und Astronomie angesiedelte Gruppe wird von Dr. Francesco Petiziol geleitet, der in diesem Jahr auch mit dem Karl-Scheel-Preis der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin ausgezeichnet wird. Sie beschäftigt sich mit einer exotischen Teilchenart, den „Anyonen“, die entstehen können, wenn man physikalische Systeme so beschränkt, dass ihre Abläufe nicht in drei, sondern nur …
… umwandeln – das macht jeder Elektroherd. Aber gibt es auch den umgekehrten Weg? Kann man auch Hitze in elektrischen Strom umwandeln – und zwar auf direktem Weg, nicht über eine Dampfturbine oder ähnliche Umwege? Schon vor über 200 Jahren beantwortete der Physiker Thomas Seebeck diese Frage mit „ja“. Er konnte zeigen, dass bestimmte Materialien, sogenannte „Thermoelektrika“, Strom erzeugen, wenn sie auf der einen Seite erwärmt, auf der anderen Seite gekühlt werden. Aus einem Temperaturunterschied entsteht elektrische Energie – und zwar ganz ohne mechanische …
Prof. Laura Na Liu, Leiterin des 2. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart, und Prof. Blazej Grabowski, Leiter der Abteilung für Materialdesign am Institut für Materialwissenschaften der Universität Stuttgart, haben beim Europäischen Forschungsrat (ERC) für ihre Projekte einen mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotierten ERC Advanced Grant erhalten. ERC Advanced Grants zählen zu den renommiertesten Forschungspreisen weltweit und richten sich an etablierte Forschende mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz.Blazej Grabowskis …
Quanteneffekte, wie Verschränkung, Interferenz oder Quantenstatistik, könnten Maschinen effizienter oder leistungsfähiger machen. „Allerdings können die besonderen Gesetze der Quantenphysik die Leistungsfähigkeit von Maschinen auch behindern“, sagt Professor Artur Widera, der an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) das Lehrgebiet Individual Quantum Systems leitet. Für seine Forschungsarbeiten wird er nun für fünf Jahre mit 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (ERC) gefördert – im Rahmen eines …
… traditionellen Elektronenmikroskops mit der zeitlichen Auflösung ultrakurzer Laserimpulse. Ein besonders hochauflösendes Gerät, ein Attosekunden-Elektronenmikroskop, das sogar die elektrischen Oszillationen von Licht sichtbar machen kann, hat die Arbeitsgruppe von Peter Baum am Fachbereich Physik der Universität Konstanz entwickelt. „Bisher lassen sich auf diese Weise allerdings nur Prozesse vermessen, die speziell und dezidiert mit einem hochenergetischen Laserimpuls angeregt werden. Elektrisch, magnetisch oder anderweitig ausgelöste Vorgänge, …
… des Humboldt Wissenschaftszentrums für Kindesentwicklung „HumanKind“ (im Neuen Augusteum am Augustusplatz).Zu den Highlights der Wissenschaftsnacht zählen auch diesmal wieder die Experimentalvorlesungen in der Fakultät für Chemie und die Mitmachexperimente dort sowie in der Fakultät für Physik und Erdsystemwissenschaften. In der LernKlinik in der Liebigstraße kann man medizinische Simulatoren hautnah erleben und einsetzen. Im „Dental Skills Lab“ geht’s um Zähne: Die Besucher:innen können ausprobieren, wie man Löcher füllt, Spangen biegt, Zähne zieht. …
… Schritt auf dem Weg zur Aufnahme des wissenschaftlichen Betriebs, der voraussichtlich noch in diesem Jahrzehnt beginnt.Deutschland ist Gründungsmitglied des internationalen Projekts, an dem 16 Länder beteiligt sind. Das in Gründung befindliche Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) und das Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) unterstützen das SKAO. Im Jahr 2025 wird das SKAO und seine Bedeutung für die deutsche Astrophysik, ihre Technologieentwicklung und Datenwissenschaft eine Priorität in der kommenden Denkschrift, einem Strategiepapier, …
… diesjährigen Endrunde war erneut das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Frankfurt (Oder), ein langjähriger Partner und Gastgeber des Wettbewerbs. Am Mittwoch, dem 4. Juni, stellten sich die Teilnehmenden zunächst anspruchsvollen theoretischen Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Physik. Am Donnerstag, dem 5. Juni, folgten praktische Experimente, die neben Fachwissen insbesondere auch Geschick und ein gutes Verständnis physikalischer Zusammenhänge erforderten.Nach Abschluss der Wettbewerbsaufgaben wurden die Schülerinnen und Schüler ab 13 Uhr im …