… Wissenschaftspreises 2026. Mit ihren Beiträgen zu fächerübergreifenden Lehrkonzepten für Studierende mit individuellem Vorwissen, frischen Ideen zum selbstständigen digitalen Lernen für den Mathematikgrundlagentest sowie einem Forschungsprogramm, das Quantum Computing, mathematische Physik der Informationsverarbeitung und Hochleistungsrechnen verbindet, konnten sie die Jury überzeugen. Gewinnerin des „HHN Wissenschaftspreises des Förderkreises der Hochschule Heilbronn für Hervorragende Lehre“ Die Vorlesungen „Physik“ und „Grundlagen der Technik“ …
Die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) geleitete Studie untersucht gezielt die äußersten Regionen von Galaxienhaufen – Bereiche, die bislang nur schwer zugänglich waren. Die Ergebnisse zeigen, wie sich heißes Gas in und um diese Randzonen verteilt, und liefern Einblicke in die physikalischen Bedingungen in der Umgebung einiger der massereichsten Strukturen im Universum.Galaxienhaufen zählen zu den größten gravitativ gebundenen Systemen im Universum. Sie umfassen Hunderte bis …
… ihre wichtigsten Brückenbegriffe.In den vergangenen Jahren hat sich in vielen Disziplinen eine Bewegung zurück in die Silos vollzogen. Begriffe wie Kohärenz, Resonanz oder Emergenz, die in den 1990er- und 2000er-Jahren interdisziplinäre Brücken zwischen Physik, Neurowissenschaft, Linguistik und Soziologie geschlagen haben, geraten unter Rechtfertigungsdruck. An ihre Stelle treten sogenannte harte Fakten — enger operationalisiert, besser replizierbar, aber oft auch erklärungsärmer.„Phänomene, die eigentlich Kopplungs- und Systemphänomene sind, werden …
Professor Dr. Günther Hasinger, Astrophysiker an der Technischen Universität Dresden und Gründungsdirektor des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) in Görlitz, präsentiert aktuelle Beobachtungen, die das bisherige Bild vom frühen Universum infrage stellen.Astronom*innen haben extrem massereiche Schwarze Löcher und Quasare aus der Frühzeit des Universums nachgewiesen. Zu den Entdeckungen zählen auch ungewöhnlich alte Galaxien, die mit dem James-Webb-Weltraumteleskop gefunden wurden. Auch in der Milchstraße haben Forschende Schwarze Löcher aufgespürt, …
… fundamentalsten Prozessen der Biologie. Dabei entscheidet sich früh, welche Zellen sich zu welchen Geweben entwickeln – gesteuert durch epigenetische Markierungen wie die DNA-Methylierung. Forschende der LMU zeigen nun, dass hinter diesem hochkomplexen Prozess überraschend physikalische Gesetzmäßigkeiten stehen. Ein interdisziplinäres Team um Professor Dr. Steffen Rulands konnte erstmals nachweisen, dass sich die Muster der DNA-Methylierung im frühen Embryo durch universelle dynamische Regeln beschreiben lassen. Rulands forscht an der Fakultät für …
… Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.Zur PersonMarkus Suta (geboren 1990 in Siegen) studierte mit einem durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes geförderten Stipendium Chemie an der Universität Siegen (Promotion 2017) und anschließend dort im Zweitstudium Physik (Master 2019). Es folgte ein Postdoktorandenaufenthalt an der Universität Utrecht in den Niederlanden. Seit dem Mai 2021 ist er W1-Professor mit Tenure Track für Anorganische Photoaktive Materialien an der HHU.Zu seinen Forschungsarbeiten hat er 85 Publikationen …
… Kosten gebaut und betrieben werden können. In ihnen können Beschleunigungsfelder erreicht werden, die rund 1.000-fach stärker sind bei herkömmlichen Beschleunigern. Viele maßgebliche Entwicklungen dazu machten Forschende an der HHU.Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Markus Büscher, Physikprofessor an der HHU und Arbeitsgruppenleiter am Peter-Grünberg-Institut in Jülich, stellt in einer Übersichtsarbeit in Reports on Progress in Physics den bisherigen Forschungsstand dar. In einer weiteren Studie in High Power Laser Science and Engineering berichten …
… berufsbegleitenden Möglichkeiten zusammen. Im Studienverlauf können Studierende von Beginn an aus einem vielfältigen Lehrangebot – das bislang in eigenständigen Studiengängen organisiert war – einen dieser individuellen Schwerpunkte wählen:- Angewandte Physik- Audiovisuelle Technologien und KI- Elektrotechnik- Elektro- und Luftfahrttechnik- Maschinenbau- Mechatronik- Medizintechnik- Sustainable Engineering- Umwelttechnik- WirtschaftsingenieurwesenWährend des Studiums kann sowohl in der Sozialen Arbeit als auch in den Angewandten Ingenieurwissenschaften …
… 1. Oktober 2026 und dauert ebenfalls drei Jahre. Lüssem löst Prof. Dr. Ulrich Jetzek ab, der auf eine erneute Kandidatur verzichtete.Lüssem wurde zum 1. Juni 2008 auf die Professur für Informationssysteme an die HAW Kiel berufen. Er studierte Mathematik, Physik und Informatik an der Universität Bonn, der Ecole Polytechnique Paris und der Universität Paris-Saclay. Anschließend arbeitete er als Referent beim Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen in Berlin, bevor er eine Managementposition in der Landesbank Kiel wahrnahm. Parallel promovierte er über …
… perspektivisch FAIR-konforme Datenpraktiken in der Katalyse zu etablieren. Seit dem Start im Jahr 2014 als Repositorium für berechnete Daten wurde NOMAD kontinuierlich weiterentwickelt.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Julia Schumann FAIRmat Catalysis ExpertInstitut für Physik an der Humboldt-Universität zu BerlinE-Mail: Dr. Annette TrunschkeFAIRmat Principal InvestigatorE-Mail: Originalpublikation:“Enabling open and FAIR catalysis data with standardized data structures”, Julia Schumann, Hampus Näsström, Michael Götte, Lauri Himanen, Abdulrhman …
… Frankfurt, die ein ingenieurwissenschaftliches Studium anbietet, bereits reagiert: mit verstärkten Angeboten im Bereich MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die gezielt Frauen mit Interesse am Ingenieurberuf adressieren, sowie flankierenden Unterstützungsangeboten wie der Mathe- und Physik-Werkstatt und dem Programm „StudyCompass“ während des gesamten Studiums.MainStudy Infotage am 17. und 18. Juni 2026Schüler*innen, die sich für ein Studium an der Frankfurt UAS interessieren, können sich schon jetzt die MainStudy Infotage am …
Moderne Quantensimulatoren ermöglichen heute Messungen in einer Detailtiefe, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war. Diese Experimente eröffnen neue Möglichkeiten, die physikalischen Eigenschaften komplexer Vielteilchensysteme zu untersuchen. Allerdings erzeugen sie auch gewaltige Datenmengen. Das stellt die Forschung vor große Herausforderungen.Hier setzt die internationale, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsgruppe „Maschinelles Lernen für komplexe Quantenzustände“ an. Sie entwickelt und untersucht neuartige …
… Struktur des Elektrolyten nahe der Grenzfläche nachgewiesen wurden, war nicht wirklich verstanden, was an der Grenze zwischen der festen Elektrode und dem flüssigen Elektrolyten geschieht, wo diese Reaktionen stattfinden. Diese Grenzfläche ist von Natur aus komplex, da sie sowohl die Physik des festen Materials als auch die Chemie der Flüssigkeit umfasst“, sagt Arsène Chemin vom Institut Lumière Matière und der Université Claude Bernard Lyon 1.Chemin und sein Kollege David Amans haben zusammen mit Tristan Petit und Louis Godeffroy vom Helmholtz-Zentrum …
… Alexander von Humboldt-Stiftung, die Tagung. Im Anschluss hält die Neurowissenschaftlerin Anna Levina (Martius) den Eröffnungsvortrag mit dem Titel "The many clocks of the mind: intrinsic timescales in the brain and AI". An der Schnittstelle zwischen Mathematik, Physik und Neurowissenschaften gilt ihr Interesse der Selbstorganisation und Optimalität in neuronalen Netzwerken. Ihre Forschung konzentriert sich besonders darauf, wie komplexe Systeme – beispielsweise das Gehirn – Informationen verarbeiten. 2017 wurde Anna Levina (Martius) mit dem Sofja …
… Gas aus der Hülle in diese geordnete Kepler-Rotation innerhalb der Scheibe übergeht, blieb jedoch über Jahrzehnte hinweg ungeklärt. „Wir sehen hier erstmals im Detail, wie sich aus einströmendem Material eine geordnete Scheibenstruktur entwickelt“, sagt der Innsbrucker Astrophysiker Eduard Vorobyov, der an der Studie beteiligt ist. Vorobyov ist in der Forschungsgruppe Sternentwicklung und Asteroseismologie unter der Leitung von Konstanze Zwintz am Institut für Astro- und Teilchenphysik an der Uni Innsbruck tätig.Auf Basis theoretischer und beobachtungsbasierter …
… Spritzgießanwendungen basieren.Das Projekt REMOTIVE: PhoenixD: Integrierte Photonik für Gesundheit, Sicherheit und IndustrieIm Exzellenzcluster PhoenixD (Photonics, Optics, and Engineering – Innovation Across Dimensions) forschen mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Physik, Maschinenbau, Chemie, Elektrotechnik, Informatik und Mathematik auf dem Gebiet der Optik und Photonik, einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. In mehreren Projekten sind Forschungsergebnisse zu physisch greifbaren Exponaten weiterentwickelt worden. …
… einer Waage. Bei dem untersuchten Quantensensor entspricht dies dem Übergang von Elektronen aus einem energetisch angeregten in den Grundzustand. Hierbei verharren die Elektronen allerdings für eine kurze Zeit in einer Art „metastabilem Zwischenzustand“. Ein Team von Physikern der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) hat jetzt diese „Wartezeit“ in einem zweidimensionalen Material direkt gemessen: Sie dauert exakt 24 Milliardstel Sekunden. Dieses Wissen ist vor allem für die Quantentechnologie von Bedeutung. Auf seiner Basis lässt sich die …
… dem Helmholtz-Institut Mainz gelang es, Kalziumionen oder Elektronen in derselben Vorrichtung einzufangen. Die in Physical Review A veröffentlichten Ergebnisse des Teams zeigen das Potenzial dieser Technologie für die Synthese von Antiwasserstoff.„Radiofrequenzfallen, auch Paul-Fallen genannt, werden von Physikerinnen und Physikern seit langem genutzt, um bestimmte Teilchen einzufangen“, sagt Dr. Hendrik Bekker aus der Gruppe um Budker. „Allerdings sind sie in der Regel auf eine einzige Frequenz beschränkt.“ Das bedeutet, dass in einer typischen …
Vierzig Jahre universelles Wachstum:Die Frage, wie Oberflächen wachsen, gehört zu den fundamentalsten Fragen in der Physik. 1986 legten drei Physiker mit der Kardar-Parisi-Zhang (KPZ)-Gleichung den Grundstein für eine universelle Theorie des Wachstums – mit weitreichenden Anwendungen in Physik, Mathematik, Biologie und Informatik: Von der Dynamik physikalischer Kristallisationsprozesse, mathematischen Systemanalysen, bis zum Wachstum von Zellen, Populationen oder Flammenfronten bis zur Entwicklung von Algorithmen für das maschinelle Lernen – überall …
Das wissenschaftliche Paper „Magic Barrier before Thermalization“ von Clemens Seidl, Doktorand am Lehrstuhl für Theoretische Physik der Universität Regensburg, wurde von der international renommierten Fachzeitschrift Physical Review Letters (PRL) zur Veröffentlichung angenommen. Seidl ist Hauptautor der Arbeit, die sich mit grundlegenden Fragestellungen der Thermalisierung in geschlossenen Quantensystemen beschäftigt.Physical Review Letters zählt weltweit zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Fachzeitschriften in der Physik. Hier werden besonders …
… starke Wechselwirkung gebunden, also durch die Kraft, die auch Protonen und Neutronen im Atomkern zusammenhält. Zu dem Forschungsteam, das aus der η PRiME Kollaboration und der Super Fragmentseparator Experiment Kollaboration besteht, gehören auch Physiker der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit ihren Arbeitsgruppen: Prof. Dr. Volker Metag und Prof. Dr. Christoph Scheidenberger (GSI/FAIR und Helmholtz Forschungsakademie für FAIR).In der Physik unterscheidet man vier fundamentale Kräfte (Wechselwirkungen): Gravitation, Elektromagnetismus, starke …
… Materiewelleninterferometrie in Rotationsfreiheitsgraden und die Basis für quantenlimitierte Drehungssensoren.Rotation am QuantenlimitIn unserer Alltagswelt wackeln und rotieren kleine Teilchen ständig mit thermischer Energie, und die Temperatur ist ein Maß für diese Bewegung. Während die klassische Physik behauptet, dass es möglich sein sollte, Teilchen auch bis zum Stilltand und in perfekter Ausrichtung abzukühlen, sagt die Quantenmechanik voraus, dass jedes Teilchen immer eine endliche Energie beibehält und immer ein wenig desorientiert bleibt, …
… „Forschungsschiffe“ wurden bislang knapp 20 Teilprojekte bewilligt. Sie befassen sich mit Themen wie dem Ozean in einem sich wandelnden Klima, mit ozeanischen Grenzflächen oder marinen Ökosystemen. Die Vorhaben sind in den Bereichen Geowissenschaften, Biologie, Ozeanographie, Chemie und Physik angesiedelt. Insgesamt können bis zu 30 Teilprojekte gefördert werden, hierfür stehen jährlich bis zu 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützt die DFG vor allem Expeditionen und die Auswertung der gewonnenen Daten, aber auch wissenschaftliche Tagungen, …
… Gastgeber und Impulsgeber das wissenschaftliche Programm maßgeblich und präsentierte unter anderem Arbeiten zur ultraschnellen Raman-basierten Gewebediagnostik, zu multimodalen Bildgebungsverfahren sowie zu nanoskaligen Sensorplattformen.Die Europt(r)ode bringt Expertinnen und Experten aus Physik, Chemie, Biologie und Ingenieurwissenschaften zusammen und fördert den interdisziplinären Austausch in einem dynamisch wachsenden Forschungsfeld. Die Konferenz, die zuletzt in Birmingham, Warschau und Neapel stattfand, verzeichnet eine steigende internationale …
… an den Polen haben Auswirkungen auf die Erdrotation. Nicht nur für die Erforschung des Klimawandels, sondern auch für funktionierende Navigationsgeräte sind genaue Messungen der Erdrotation unerlässlich. Verbesserte Voraussetzungen dafür will die Forschungsgruppe „RING: Rotationsbewegungen in der Physik, Geophysik und Geodäsie“ schaffen. Die DFG fördert das Vorhaben mit insgesamt rund fünf Millionen Euro, davon gehen rund eine Million Euro an die Universität Bonn.„Rotationsbewegungen der Erdoberfläche bieten einen neuen Zugang, um das System Erde …
… SolingenZu den Regionalsiegern im Fachgebiet Arbeitswelt konnte das Projekt „Demenz gemeinsam meistern“ von der Friedrich-Albert-Lange-Schule Solingen überzeugen. Im Fachgebiet Biologie konnte das Projektteam „Optimales Wurzelwachstum mit dem Mykorrhiza 3.0“ seinen Platz sichern.In der Sparte Physik gewann das Projekt “Warum passieren Bergstürze?” vom Deutschen Röntgenmuseum Remscheid.Im Fach Chemie konnte die Projekte „Auf einen Wisch – umweltfreundliche Glasreiniger selbst gemacht“ den ersten Platz sowie “Biologisch abbaubar – nur ein Werbeversprechen?” …
… DALI ist als internationale User Facility konzipiert, die ab dem Jahr 2035 wissenschaftlichen Communitys und industriellen Nutzenden für anspruchsvolle, multidisziplinäre Experimente offenstehen soll. Die Anlage soll neue Forschungsansätze in den Materialwissenschaften, der Festkörperphysik und Halbleiterforschung ermöglichen und damit zum Erkenntnisgewinn in der Physik, Chemie, Biologie, Elektronik und Medizin beitragen.High Brilliance Neutron Source – Phase I (HBS-I) des Forschungszentrums Jülich und des Helmholtz-Zentrums HereonHBS-I plant die …
… Die Forschungsgruppe „Multiskalenmodellierung der Reaktionsschichtbildung“ will geschlossene experimentelle und simulative Modellketten entwickeln, mithilfe derer die Entstehung der gewünschten, verschleißmindernden Reaktionsschichten an Maschinenelementen verstanden und reproduziert werden kann. Die relevanten physikalischen und chemischen Vorgänge auf atomarer Ebene bilden die Grundlage für das Verständnis der Schichten. Durch Multiskalenmodellierung werden die gewonnenen Erkenntnisse auf den Betrieb und die Fertigung der Maschinenelemente übertragen. …
… über feste Proben durch die direkte Messung der Feldschwingungen gewonnen werden kann. Das unterstreicht die Vielseitigkeit der Feldoskopie und ihre Anwendbarkeit auf feste Proben.wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Hanieh FattahiMax-Planck-Institut für die Physik des Lichts, ErlangenLeiterin der Forschungsgruppe ›Femtosekunden-Feldoskopie‹www.mpl.mpg.de / Originalpublikation:A.Herbst, A.Srivastava, K.Scheffter, et al. “Ultrafast NonlinearDynamics of Indium Tin Oxide Nanocrystals Probed via Fieldoscopy.” Adv. Sci.13, no. 10 (2026): e16818.DOI: …
… die Druckzunahme eines gasreichen Reservoirs in 3–4 Kilometer Tiefe zurückgeführt, nicht auf direkte Magmaintrusion.Neue Studie untersucht die Seismizitätsmuster der RegionIn ihrer aktuellen Studie untersuchen PD Dr. Sebastian Hainzl, Wissenschaftler in GFZ-Sektion 2.1 „Erdbeben- und Vulkanphysik“, Prof. Dr. Torsten Dahm, Leiter derselben Sektion, und Dr. Anna Tramelli vom italienischen Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia (INGV), die Ursache für die besonderen Seismizitätsmuster in der Region. Ihre Analyse stützt sich auf Modellierungen …
… Capture in Ho-163 Experiment“ (ECHo) nutzen die Wissenschaftler dazu das Isotop Holmium-163 (Ho-163), das bei seinen Zerfallsprozessen Rückschlüsse auf die Neutrinomasse erlaubt. Nach Angaben von ECHo-Sprecherin Prof. Dr. Loredana Gastaldo, Wissenschaftlerin am Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg, belegen die aktuellen Ergebnisse, dass künftig noch größer angelegte Untersuchungen durchführbar sein werden. Sie sollen es ermöglichen, sich der Masse der Neutrinos noch weiter anzunähern und sie schließlich genau zu bestimmen.Neutrinos …
… Moment, präzise vermessen und diese Messergebnisse mit denen des Protons vergleichen. BASE hält seit langem den Rekord, Antiprotonen länger als ein Jahr in ihrem stationären Aufbau an der AMF zu speichern. Um auf die notwendige Präzision zu kommen, stehen die Physiker aber vor einem Problem: Die Beschleuniger in der AMF am CERN – wo sich BASE befindet – erzeugen Magnetfeldschwankungen, die die erreichbare Genauigkeit einschränken. „Um ein noch tieferes Verständnis der grundlegenden Eigenschaften von Antiprotonen zu erlangen, brauchen wir eine Umgebung …
… profitierte entscheidend von der jüngsten Modernisierung auf GRAVITY+. Ohne dieses Upgrade hätten wir den Planeten in so geringem Abstand zu seinem Stern nicht derart präzise erfassen können“, sagt Guillaume Bourdarot, Mitautor der Studie und Forscher am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching bei München.Beide Planeten in WISPIT 2 befinden sich in deutlichen Lücken innerhalb der Staub- und Gasscheibe, die den jungen Stern umgibt. Diese Freiräume resultieren aus dem Wachstum der Planeten: Partikel in der Scheibe sammeln sich an …
… Mathematik, Informatik, den Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördert. Im europaweit größten und bedeutendsten Wettbewerb für jugendliche Forscher*innen können die Schüler*innen Projekte in den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik einreichen. Der Wettbewerb wird seit 1965 ausgerichtet. Der Landeswettbewerb Berlin findet seit 2020 in Zusammenarbeit mit der Siemens AG statt. Kontakt:Oliver ZieglerTU BerlininnoCampus - Kompetenzzentrum für HochschulsystemeJugend forscht …
… Tunnel verlassen. In ihren Untersuchungen stellten die Wissenschaftler fest, dass NAC an einen Großteil aller in einer menschlichen Zelle hergestellten, naszierenden Proteine bindet, also bereits während ihrer noch laufenden Synthese durch das Ribosom. In biophysikalischen Analysen mit Einzelmolekülen konnten sie nachweisen, dass der NAC-Komplex dadurch die korrekte Faltung von Proteinen bewirkt. „Gleichzeitig verhindert NAC damit, dass unvollständige Zwischenprodukte zu Fehlfaltungen führen“, erläutert Prof. Bukau, der am Zentrum für Molekulare …
… Bäumen erlaubt, das Wasser aus dem Boden herauszuziehen.Dennoch saugen Pflanzen nicht ständig Wasser aus dem Boden. Seit Jahrzehnten zerbricht sich die Forschung den Kopf, was die Saugkraft der Pflanzen begrenzt. Nun präsentiert das Team um Andrea Carminati, Professor für Bodenphysik an der ETH Zürich, in einer Zusammenarbeit mit den Pflanzenphysiologen Tim Brodribb von der University of Tasmania eine verblüffend einfache Antwort für dieses Rätsel: Wie stark die Pflanzen saugen können, hängt weniger von den Eigenschaften der Pflanzen selbst ab – …
… Lehrkräftemangels und zahlreicher anderer Verpflichtungen mit Rat und Tat unterstützt haben.Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren sowohl Einzelstarter als auch Zweier- und Dreierteams in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vertreten.Schirmherrin des Landeswettbewerbs ist Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Ministerialdirigent Dr. Dirk Schnelle hob in seinem Grußwort die besondere Leistung der Jugendlichen hervor: „Um eine …
… binären Codes aus Nullen und Einsen – etwa in Folgen wie 01010000011. Grundlage dafür sind Transistoren, die elektrische Signale in digitale Zustände übersetzen. Doch mit den steigenden Anforderungen datenintensiver Anwendungen stößt dieses Prinzip zunehmend an physikalische und energetische Grenzen.Die Spintronik verfolgt einen anderen Ansatz: Sie nutzt nicht nur die elektrische Ladung von Elektronen, sondern auch ihre magnetische Eigenschaft, den sogenannten Spin. Diese zusätzliche Freiheitsgröße eröffnet neue Möglichkeiten für die Speicherung …
Das Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA) begrüßt Prof. Dr. Bettina Friedel in seinen Reihen. Die Professorin der Fakultät Elektrotechnik und Informatik erweitert die Kernkompetenzen um die elektrochemische Charakterisierung und bauteilphysikalische Analyse auf Laborebene.Hochspannungstechnik, Messtechnik, Analytik und Diagnostik: Das ist die Basis, auf die sich das bereits 2017 gegründete Institut IHEA an der Hochschule Coburg stützt. Die drei beteiligten Professoren Dr. Christian Weindl (Systemsimulation, …
… mehr, dass die Bonner Mathematik zur absoluten Weltspitze gehört und spiegelt die herausragenden Leistungen an unserer Universität wider, nicht zuletzt im Exzellenzcluster HCM.“Frühes Interesse für die MathematikGerd Faltings wurde 1954 in Gelsenkirchen-Buer als Sohn eines Diplomphysikers und einer Diplomchemikerin geboren. In seiner Schulzeit nahm er zweimal am Bundeswettbewerb Mathematik des Stifterverbandes teil und wurde als Bundessieger in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Nach dem Abitur studierte er Mathematik und Physik …
… orientieren sich dabei an tatsächlichen Problemen aus der Praxis und nutzen deren Strukturen heuristisch aus. „Das funktioniert erstaunlich gut. Oft sind Algorithmen, die in der Theorie langsamer sind als andere, in der Praxis dennoch schneller“, erklärt Peter P. Orth, Professor für Theoretische Physik der Quanteninformation an der Universität des Saarlandes. Aber bei aller Qualität, die diese Algorithmen mit sich bringen, sind sie doch oft nur die beste Lösung, die sich unter den gegebenen Umständen finden lässt, frei nach dem Motto: „Machen wir das Beste …
… dem Mars entdeckt hat.Solche Wechselwirkungen sind in der Natur weit verbreitet. Dennoch konnten Forschende bisher nicht genau bestimmen, was den Ladungsaustausch zwischen isolierenden Feststoffen in eine bestimmte Richtung fließen lässt. Nun haben Physiker aus der Gruppe von Scott Waitukaitis, Assistenzprofessor am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), das fehlende Puzzleteil gefunden: umweltbedingte Kohlenstoffmoleküle auf Materialoberflächen.Ein einzelnes QuarzglaskornUm das Problem anzugehen, wählte der ehemalige ISTA-Postdoktorand …
… Kinder und Jugendliche der Klassen 3 bis 10 3D-Objekte mithilfe von 3D-Druck-Stiften erstellen. Ob Osterschmuck, Blumen oder andere Objekte, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Zum Kurs: https://mint-paderborn.de/veranstaltungen.php?dfxid=1344986 zdi-Netzwerk cLEVer Leverkusen: Sport und Physik!30.03. – 01.04.2026, jeweils 9:30 – 15:00 Uhr am Bayer 04-Leistungszentrum Kurtekotten in KölnDer Ferienkurs bringt Bewegung in MINT. Hier können die Teilnehmenden typische Bewegungen aus dem Sport messen, analysieren und dazu experimentieren. Genutzt …
Planeten entstehen in sogenannten protoplanetaren Scheiben – riesigen Scheiben aus Gas und Staub, die um sehr junge Sterne kreisen. Auf dem Weg von feinsten Staubkörnern bis hin zu voll ausgebildeten Planeten laufen verschiedene physikalische Prozesse ab. Einerseits kollidieren winzige Staubpartikel und verklumpen elektrostatisch, bis sie einige Millimeter gross sind. Andererseits kollidieren, verschmelzen und verklumpen Planetesimale, also felsige oder eisige Körper mit Grössen von einigen hundert Metern bis zu einigen Kilometern. Diese wachsen …
Berlin, 17.03.2026. Die kontrollierte Erzeugung einzelner Photonen ist ein Kernelement zahlreicher Anwendungen der Quantentechnologie, etwa in Quantennetzwerken oder beim Quantencomputing. Ein Forschungsteam der Arbeitsgruppe Integrated Quantum Photonics am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin (HI) sowie im Joint Lab Diamond Nanophotonics am Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) in Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Tim Schröder hat nun die erfolgreiche Anwendung der neuen Methode SUPER (Swing-UP …
Die beiden Studien wurden kürzlich in Astronomy & Astrophysics von einem internationalen Team, einschließlich David Benisty vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), veröffentlicht. Jede Arbeit analysiert Beobachtungsdaten für eine andere nahegelegene Galaxiengruppe – die Centaurus-A-Gruppe und die M81-Gruppe –, um sowohl ihre Massen als auch den Wert der Hubble-Konstante zu bestimmen. Die Hubble-Konstante beschreibt, wie schnell sich das Universum ausdehnt, ausgedrückt als Verhältnis der Rückzugsgeschwindigkeit zur Entfernung einer …
… Zusammenarbeit in der bodengebundenen Exoplanetenforschung. Prof. Dr. Heike Rauer wird zudem für ihr langjähriges Engagement in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie für ihre Führungsrolle innerhalb der astronomischen Gemeinschaft gewürdigt.Prof. Dr. Heike Rauer studierte Physik an der Universität Hannover und schloss ihr Studium 1986 ab. Anschließend promovierte sie 1991 an der Universität Göttingen mit einer Dissertation über Plasmaschweife von Kometen, die sie am damaligen Max-Planck-Institut für Aeronomie (heute Max-Planck-Institut …
… instabilen Bedingungen. Kommen sich junge Planeten zu nahe, können sie sich gegenseitig aus ihrer Umlaufbahn schleudern. Zurück bleiben sogenannte freifliegende Planeten (Free-Floating Planets, FFP), die ohne Stern durch die Galaxie wandern. Eine frühere Arbeit der LMU-Physikerin Dr. Giulia Roccetti zeigte, dass solche ausgestoßenen Gasriesen dabei nicht zwangsläufig alle ihre Monde verlieren.Gezeitenheizung hält Ozeane flüssigDer Auswurf verändert jedoch die Umlaufbahnen der Monde. Sie werden stark elliptisch, sodass sich ihr Abstand zum Planeten …
Deutsche Physikmeister:innen 2026 dürfen sich ab sofort Johann Hoffmann (16), Till Kuhny (16) und Jonathan Osswald (17) vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach nennen. Sie haben dieses Wochenende das 13. GYPT – die deutsche Physikmeisterschaft – für sich entschieden: Mit ihrem Team „hæven“ überzeugten sie die Jury und holten Gold – auf hohem wissenschaftlichem Niveau und Englisch! Damit dominierte zum fünften Mal in Folge ein Lörracher Team das Turnier. Das zweitplatzierte Team „In Nü.. in Nü... IN NÜRNBERG“ holte Silber und setzt sich zusammen aus Benjamin …