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Stress als Innovationskiller? Warum das Gehirn Pausen braucht

28.11.202508:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Stress als Innovationskiller? Warum das Gehirn Pausen braucht
Freizeit fürs Gehirn: Weniger Stress - mehr Kreativität und Innovation
Freizeit fürs Gehirn: Weniger Stress - mehr Kreativität und Innovation

(openPR) Dauerstress auf Rekordniveau

Laut dem aktuellen TK-Stressreport fühlen sich zwei Drittel der Menschen in Deutschland gestresst. Viele berichten sogar von einer anhaltenden Belastung durch Stress. Besonders auffällig ist dabei die zunehmende Beanspruchung durch permanente Erreichbarkeit und digitale Reizüberflutung. Der Wunsch nach Entlastung ist weitverbreitet, doch es mangelt häufig an geeigneten Methoden zur Stressbewältigung. Die Folgen sind Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit und eine sinkende Kreativität. Das sind Symptome, die ein wachsendes gesellschaftliches Phänomen darstellen.
Zum TK-Stressreport

Leistungsgrenze Gehirn: Warum Reizüberflutung Kreativität hemmt

In der modernen Arbeitswelt ist Multitasking zur Norm geworden. Das Gehirn wird ständig mit neuen Informationen konfrontiert, ohne dass es ausreichend Gelegenheit zur Verarbeitung erhält. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass diese Überstimulation die Fähigkeit des Gehirns einschränkt, kreative Ideen zu entwickeln. Kreativität benötigt jedoch Freiraum, also Momente, in denen Gedanken schweifen dürfen und nicht zielgerichtet gesteuert werden.

Kreativität braucht Freiraum

Uli Funke, Experte für Neurobiologie und Leadership erklärt, dass kognitive Pausen nicht nur zur Entlastung beitragen, sondern auch entscheidend zur Förderung kreativer Prozesse sind. Reizüberflutung führt hingegen oft zu geistiger Ermüdung, was Konzentration und Ideenentwicklung deutlich erschwert. Der Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft verweist auf aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung, wonach das Gehirn in Leerlaufmomenten besonders aktiv wird, allerdings auf eine andere Weise: Es verknüpft scheinbar Unzusammenhängendes, entwickelt neue Ideen und regeneriert gleichzeitig seine kognitiven Ressourcen.
Freizeit fürs Gehirn: Wie durch Langeweile mehr Kreativität entsteht

Denkpausen als wirtschaftlicher Faktor

Auch in Unternehmen gewinnt dieses Thema an Bedeutung. Kreative Impulse entstehen selten unter Zeitdruck, sondern meist in Momenten der gedanklichen Ruhe. Wer im beruflichen Umfeld bewusst Raum für Pausen schafft, erhöht nicht nur das Wohlbefinden der Beschäftigten, sondern stärkt zugleich die Innovationskraft der gesamten Organisation. Die Erkenntnisse der Hirnforschung bestätigen inzwischen, dass mentale Leerlaufphasen Problemlösungen und neue Perspektiven fördern können.

Langeweile gezielt zulassen

Erkenntnisse aus der Stressforschung der Universität Zürich zeigen deutlich, dass das menschliche Gehirn regelmäßige Phasen der Reizarmut benötigt, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben. In diesen Momenten der mentalen Entlastung wird das sogenannte Default-Mode-Network aktiviert. Dieses Netzwerk im Gehirn ist besonders dann aktiv, wenn Menschen Tagträumen nachgehen oder gedanklich abschweifen. Gerade in solchen Zuständen entstehen häufig kreative Ideen und unerwartete Lösungsansätze. Die bewusste Integration von Ruhephasen in den Alltag wird daher zunehmend als wirksame Maßnahme zur Stressbewältigung und zur Förderung geistiger Klarheit betrachtet.

Zur Stressforschung der Universität Zürich

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