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Störfaktor Stress

31.08.201008:48 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Dauerbelastung beeinträchtigt Fruchtbarkeit

Bad Münder im August 2010. Das Telefon klingelt, der Chef klopft an die Tür und eigentlich steht das nächste Meeting bereits an. Eine stressige Situation! In Sekundenschnelle schießen Hormone wie Cortisol, Noradrenalin und Adrenalin ins Blut und sorgen für einen schnelleren Herzschlag sowie eine beschleunigte Atmung. Gleichzeitig strömt mehr Sauerstoff durch den Körper, um Gehirn und Muskeln mit mehr Energie zu versorgen. Ein ausgeklügeltes System, das Menschen wachsam hält und in Notsituationen handeln lässt. In gesundem Maße wirkt sich Stress sogar positiv auf den Organismus aus, spornt zu Höchstleistungen an. „Extreme Belastungen können die Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern in einigen Fällen jedoch negativ beeinflussen“, weiß Dr. Elmar Breitbach, Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Deutschen Klinik Bad Münder.



Belastungen: Auf die Dauer kommt es an
Bei etwa fünf bis zehn Prozent aller Paare lässt sich kein organischer Befund feststellen, wenn es mit der Schwangerschaft nicht klappt. In diesem Fall kann auch der Lebensstil negative Auswirkungen auf den Organismus haben. Neben Übergewicht, Rauchen, ungesunder Ernährung oder übermäßigem Alkoholkonsum beeinträchtigt auch innere Anspannung die Zeugungskraft. Als direkter Gegenspieler zu den Geschlechtshormonen erweist sich Adrenalin, welches der Körper in Stresssituationen ausschüttet: Zu viel davon mindert die Aktivität der Eierstöcke beziehungsweise der Hoden. Doch ab wann spricht der Mediziner überhaupt von Unfruchtbarkeit? „Wenn es bei einem Paar innerhalb eines Jahres trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs nicht mit der Schwangerschaft klappt, ist von Infertilität, also Unfruchtbarkeit, die Rede“, erklärt Dr. Breitbach. Betroffene sollten dann einen Spezialisten aufsuchen. Dieser klärt ab, ob körperliche Ursachen vorliegen. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen sich Paare darüber Gedanken machen, ob ihre Kinderlosigkeit auch stressbedingter Natur sein könnte.

Stress lass nach – für Ausgleich sorgen
Da sich Stress nicht von dem einen auf den anderen Tag abschalten lässt, hilft es vorzusorgen: Gezielte, in den Alltag integrierte Pausen wirken entspannend. Übungen wie Yoga oder Qi Gong sorgen zusätzlich für mehr Gelassenheit in heiklen Situationen. Auch aktives Sporttreiben hilft sich abzureagieren und den Körper zu entlasten. Denn beim Sport stellt sich aufgrund des Abbaus von Stresshormonen meist automatisch die Entspannung ein. Wer starke Belastungen selbst nicht in den Griff bekommt, hat auch die Möglichkeit, sich in eine psychotherapeutische Behandlung zu begeben. „Zudem sollten Paare nicht gleich an ihrer Fruchtbarkeit zweifeln – denn das baut Druck auf“, rät Dr. Elmar Breitbach. „Nimmt der Stress dann ab und lässt das Wunschkind dennoch auf sich warten, stehen Betroffenen noch die unterstützenden Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin zur Verfügung.“

Mehr Informationen auch im Internet unter www.kinderwunsch.com.

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