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ThemenGesundheit & Medizin

Pressemitteilungen zu ärzteschaft

Bild: Sterbehilfe-Debatte - Wer bitte ist ein „Hardliner“?Bild: Sterbehilfe-Debatte - Wer bitte ist ein „Hardliner“?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Sterbehilfe-Debatte - Wer bitte ist ein „Hardliner“?

… erstickt werden kann, wenn hier Assoziationen ganz bewusst geweckt werden, die die Diskustanten in eine bestimmte „Ecke“ stellen. Die völlig überzogenen – man/frau könnte gar meinen hysterischen – Reaktionen lassen darauf schließen, dass die Debatte die verfasste Ärzteschaft bis ins Mark erschüttern lässt. Darf daran erinnert werden, dass ein nicht unbeachtlicher Teil eben dieser verfassten Ärzteschaft sich vorstellen kann, in bestimmten Situationen „Sterbehilfe“ zu leisten und dies u.a. auch schon praktiziert hat? Das vermeintlich „unsägliche …
12.03.2009
Bild: Regelleistungsvolumina im Sturzflug - Gefahr für die urologische VersorgungBild: Regelleistungsvolumina im Sturzflug - Gefahr für die urologische Versorgung
Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. / Pressestelle

Regelleistungsvolumina im Sturzflug - Gefahr für die urologische Versorgung

… unsere Mitarbeiterinnen hätten dies verdient. Statt dessen müssen wir über Entlassungen oder Umwandlung in Teilzeit oder gar Geringfügigkeit nachdenken. Ein 730 Millionen Überschuss und Schuldenabbau in Milliardenhöhe der Krankenkassen, bei solchen Meldungen ist die Protesthaltung der Ärzteschaft nur allzu verständlich. Ich trage insbesondere diese bis in die Körperschaften reichenden Proteste mit (siehe SZ vom 28.2.2009/Anne Will 8.3.2009)“. Bloch unterstreicht: „Aus der Zuteilung eines inadäquaten Geldbetrages für meine ärztliche Leistung muss eine …
10.03.2009
Bild: Regelungen der Sterbebegleitung in ärztlichen Berufsordnungen und staatliche RechtsaufsichtBild: Regelungen der Sterbebegleitung in ärztlichen Berufsordnungen und staatliche Rechtsaufsicht
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Regelungen der Sterbebegleitung in ärztlichen Berufsordnungen und staatliche Rechtsaufsicht

… Wir haben darüber berichtet und hierbei auf die mittlerweile online zugänglichen Stellungnahmen einzelner Experten hingewiesen. Ein aktueller Anlass, nochmals daran zu erinnern, dass speziell die Ärztekammer Berlin aufgefordert sein dürfte, umgehend die Berufsordnung für die Berliner Ärzteschaft abzuändern. Es besteht bereits nach der derzeitigen Rechtslage kein Zweifel daran, dass § 16 II der Berufsordnung der Ärztekammer Berlin verfassungs- und rechtswidrig ist, da hier in empfindlicher Weise das Selbstbestimmungsrecht des Patienten und der von …
02.03.2009
Bild: Ärzte sind zur Dokumentation im Pflegeheim verpflichtetBild: Ärzte sind zur Dokumentation im Pflegeheim verpflichtet
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Ärzte sind zur Dokumentation im Pflegeheim verpflichtet

Wir haben hier bei openPR darüber berichtet, dass H. Krahforst, Jur. Geschäftsführer der LÄK Brandenburg, seinerzeit im Brandenburgischen Ärzteblatt 2/2007 S. 53 die These vertreten hat, dass es keine Verpflichtung für die Ärzteschaft gäbe, entsprechenden Eintragungen in die Dokumentationen vornehmen zu lassen resp. diese abzuzeichnen. Er vertritt hierbei die Rechtsauffassung, dass aufgrund unterschiedlicher Pflichten (einerseits Heimvertrag, andererseits ärztlicher Behandlungsvertrag) und dem Nebeneinander von ärztlicher und pflegerischer Dokumentation …
10.02.2009
Bild: Ärztliche Assistenz beim Suizid?Bild: Ärztliche Assistenz beim Suizid?
Nursing &. Health – Events: Dagmar Janßen

Ärztliche Assistenz beim Suizid?

… birgt „ethischen Sprengstoff“, erscheint es doch gerade aus der Sicht der ärztlichen Selbstverwaltungskörperschaften aus vielerlei Gründen nicht annehmbar, die ärztliche Assistenz bei einem Suizid in bestimmten Situationen für möglich zu halten. Diese ethische Werthaltung der verfassten Ärzteschaft dürfte allerdings insoweit zur Diskussion zu stellen sein, als dass ggf. aus der Verfassung heraus Maßgaben folgen, die auch unmittelbar die Ärzteschaft binden und so ggf. auch zur Novellierung entsprechender standesrechtlicher Regelungen führen kann, wenn …
07.02.2009
Klinikum Kassel gründet erstes Tumorzentrum in Nordhessen
Gesundheit Nordhessen Holding AG

Klinikum Kassel gründet erstes Tumorzentrum in Nordhessen

… Frauenklinik) und Prof. Dr. Jürgen Faß (Direktor Klinik für Allgemein, Viszeral- und Thoraxchirurgie) das Direktorium des Tumorzentrums. Gestern hat sich das Tumorzentrum mit einer Informationsveranstaltung im Gießhaus der Universität der nordhessischen Ärzteschaft vorgestellt. Dr. Simone Wesselmann von der Deutschen Krebsgesellschaft stellte die Strukturen der Krebsversorgung in Deutschland vor. Im Hauptvortrag referierte Prof. Dr. Axel Ullrich, Direktor der Abteilung Molekularbiologie am Max-Planck-Institut für Biochemie (München-Martinsried) …
30.01.2009
Bild: Patienten dürfen durchaus „egoistisch“ sein, ohne dass dies zur Fremdbestimmung führtBild: Patienten dürfen durchaus „egoistisch“ sein, ohne dass dies zur Fremdbestimmung führt
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Patienten dürfen durchaus „egoistisch“ sein, ohne dass dies zur Fremdbestimmung führt

In den letzten Jahren wurde viel debattiert – über den mündigen Patienten im Allgemeinen, der scheinbar gar nicht in die „Mündigkeit entlassen“ werden wollte, sondern vielmehr durch den „guten Arzt“ aus der großen Familie der paternalistisch wohlerzogenen Ärzteschaft an die Hand genommen und im Zweifel bis zu seinem Sterben begleitet werden wollte, ohne dies freilich selbst zu erkennen und über den „egoistischen Individualisten“ im Besonderen, der es wagt, zaghaften Widerspruch anzumelden, wenn es darum geht, selbstbestimmt sterben zu wollen. Die …
23.01.2009
Bild: Nachgehakt - BÄK-Präsident Hoppe und sein Statement zur SterbehilfeBild: Nachgehakt - BÄK-Präsident Hoppe und sein Statement zur Sterbehilfe
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Nachgehakt - BÄK-Präsident Hoppe und sein Statement zur Sterbehilfe

… zu erfüllen hat – eine Pflicht also, die nicht in das Belieben des Gesetzgebers und noch weniger freilich in das irgendwelcher Kammern gestellt ist. Ungeachtet dessen muss aber mit allem Nachdruck nochmals daran erinnert werden, dass ein ethischer Konsens innerhalb der Ärzteschaft nicht (!) feststellbar ist und es daher anrüchig erscheinen muss, wenn stets von einem „Wir“ die Rede ist. „Die Position der Ärzteschaft ist wohldurchdacht und human. Wir lehnen eine gezielte Lebensverkürzung durch Maßnahmen, die den Tod herbeiführen, kategorisch ab“, so …
22.01.2009
Bild: Änderungen im Hilfsmittelbereich - eurocom informiert ÄrzteschaftBild: Änderungen im Hilfsmittelbereich - eurocom informiert Ärzteschaft
eurocom e.V. - Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel

Änderungen im Hilfsmittelbereich - eurocom informiert Ärzteschaft

Mit einer Informationskarte im Westentaschenformat informiert die eurocom e.V. (european manufacturers federation for compression therapy and orthopaedic devices) die Ärzteschaft über die zum 1. Januar 2009 in Kraft getretenen Änderungen im Hilfsmittelbereich. „Unserer Erfahrung nach wissen viele Ärzte nicht, welche Auswirkungen die einzelnen Gesundheitsreformgesetze für sie und ihre Patienten haben. Dem wollen wir mit der Infokarte etwas entgegensetzen“, so der Geschäftsführer des Industrieverbandes, Dr. Ernst Pohlen. Mit der Karte werden die …
22.01.2009
Bild: Ist die Errichtung einer „Pflegekammer“ derzeit kontraproduktiv?Bild: Ist die Errichtung einer „Pflegekammer“ derzeit kontraproduktiv?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Ist die Errichtung einer „Pflegekammer“ derzeit kontraproduktiv?

… dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz sind nunmehr erstmals Möglichkeiten geschaffen worden, in sog. Modell-Vorhaben eine Neuordnung ärztlicher und pflegerischer Kernaufgaben zu „erproben“. Nehmen wir die Modellklausel ernst, dann könnten sich in der Tat demnächst die Pflegenden mit der Ärzteschaft auf gleicher Augenhöhe befinden, handelt es sich doch im Kern bei dem Emanzipationsprozess um eine von den Pflegeberufsverbänden propagierte Substitution genuin ärztlicher Leistungen und nicht mehr um die Delegation ärztlicher Aufgaben, bei denen die Gesamtverantwortung …
22.01.2009
Bild: 5. Göttinger Workshop zum Medizinrecht - Die Einführung der elektronischen GesundheitskarteBild: 5. Göttinger Workshop zum Medizinrecht - Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte
Zentrum für Medizinrecht

5. Göttinger Workshop zum Medizinrecht - Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte

… Problematik des Datenschutzes und seiner spezifisch rechtlichen Herausforderungen, weil dieser Aspekt auf bedeutsame Weise das ebenfalls genauer zu betrachtende Arzt-Patienten-Verhältnis beeinflussen wird. Neben der Auseinandersetzung mit den Positionen und Forderungen aus der Ärzteschaft wird unter diesem Aspekt auch eine Beschreibung des gegenwärtigen sowie des mit der elektronischen Gesundheitskarte erwarteten Ablaufs des Praxisalltags und der praktischen Auswirkungen auf das Arzt-Patienten-Verhältnis erfolgen. Schließlich soll ein Ausblick auf …
19.01.2009
Bild: Sterben in Würde – neuerliches Statement vom Präsidenten der BÄKBild: Sterben in Würde – neuerliches Statement vom Präsidenten der BÄK
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Sterben in Würde – neuerliches Statement vom Präsidenten der BÄK

… klaren Nein“, so die Meinung des Präsidenten der BÄK und der Ärztekammer Nordrhein. Das neuerliche Statement des Präsidenten verwundert nicht, wenngleich es doch schon bezeichnend ist, dass bei uns allen immer noch der Eindruck geschürt werden soll, dass innerhalb der Ärzteschaft es einen Konsens über die Frage der möglichen ärztlichen Assistenz bei einem freiverantwortlichen Suizid gäbe. Dem ist mitnichten so und es erscheint den Funktionären der Ärztekammern dringend anzuraten, sich endlich der arztethischen Realität der Basis zu stellen, mal …
15.01.2009
Bild: Gesundheitsfonds - Ärztekammer Berlin fordert "Big-Mac-Abgabe" zur Senkung der KassenbeiträgeBild: Gesundheitsfonds - Ärztekammer Berlin fordert "Big-Mac-Abgabe" zur Senkung der Kassenbeiträge
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Gesundheitsfonds - Ärztekammer Berlin fordert "Big-Mac-Abgabe" zur Senkung der Kassenbeiträge

… hier die Beitragsrezension v. L. Barth >>> www.iqb-info.de/Kirchhoff.pdf Indes darf aber vielleicht daran erinnert werden, dass gerade die Ärztekammer Berlin vordringliche Aufgaben zu lösen hat, bevor man/frau sich übergeordneten gesundheitspolitischen Themen und den damit verbundenen pädagogischen Maßnahmen widmet: Die Berufsordnung für die Berliner Ärzteschaft (hier § 16 Sterbebegleitung) bedarf dringend der Novellierung, da mit Absatz 2 das Selbstbestimmungsrecht der Patienten über alle Gebühr nachhaltig beeinträchtigt wird. Lutz Barth
08.01.2009
Bild: Aktuell - 31. Januar 2009 - Medizin-Forum tagt erneut in Bad HonnefBild: Aktuell - 31. Januar 2009 - Medizin-Forum tagt erneut in Bad Honnef
Moersdorf Consulting

Aktuell - 31. Januar 2009 - Medizin-Forum tagt erneut in Bad Honnef

… gern spricht: Krebs. Wir von Moersdorf Consulting unterstützen daher gern dieses mutige Projekt, von dessen Gelingen wir schon heute überzeugt sind.“, so Andrea Moersdorf, geschäftsführende Inhaberin von Moersdorf Consulting, Experten für Medizin-Marketing. Die Honnefer Ärzteschaft unterstützt von Ärzten aus Königswinter und Troisdorf wird zu den neuesten Krebsvorsorgeprogrammen und -therapien Rede und Antwort stehen. Charitas und Selbsthilfegruppen werden sich und ihre Arbeit vorstellen. Und die Pharmaunternehmen bieten aktuellste Erkenntnisse …
17.12.2008
Bild: Nachgefragt bei der Berliner ÄrztekammerBild: Nachgefragt bei der Berliner Ärztekammer
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Nachgefragt bei der Berliner Ärztekammer

… den Interessen aller Beteiligten berücksichtigende Regelung auf den Weg zu bringen. Ich selbst will den „Stab“ als solchen nicht über das redliche Bemühen der Ärztekammer brechen, ohne hier aber an meiner unverrückbaren Rechtsposition festzuhalten. Vielleicht sollte die Ärzteschaft insgesamt den weiteren Dialog mit den anderen Professionen suchen, um so ein stückweit mehr zur Rechtssicherheit ihrer Mitglieder beitragen zu können und hier scheint gerade der allseits geschätzte und renommierte Rechtswissenschaftler Prof. Dr. jur. Jochen Taupitz …
10.12.2008
Bild: Patientenautonomie und rechtswidrige Körperverletzung - Was uns nachdenklich stimmen sollteBild: Patientenautonomie und rechtswidrige Körperverletzung - Was uns nachdenklich stimmen sollte
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Patientenautonomie und rechtswidrige Körperverletzung - Was uns nachdenklich stimmen sollte

… es nährt sich zunehmend der Verdacht, dass die Debatte um das selbstbestimmte Sterben nicht aufrichtig geführt wird. Der Öffentlichkeit bleiben bestimmte Vorgänge „vorenthalten“ – man/frau scheut sich offensichtlich, Kritik an einer Praxis zu üben, in der die Ärzteschaft sich mehr oder minder bewusst über den Patientenwillen hinwegsetzt. Zutiefst erschreckend allerdings muss sein, dass die Staatsanwaltschaft Berlin deutlich darauf hingewiesen hat, dass die Ärztekammern es bisher unterlassen haben, die Ärzteschaft über die relevante Rechtslage aufzuklären. …
08.12.2008
Bild: Das Igl-Rechtsgutachten – ein weiterer „Meilenstein“ in der Debatte um die Neuordnung der Gesundheitsberufe?Bild: Das Igl-Rechtsgutachten – ein weiterer „Meilenstein“ in der Debatte um die Neuordnung der Gesundheitsberufe?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Das Igl-Rechtsgutachten – ein weiterer „Meilenstein“ in der Debatte um die Neuordnung der Gesundheitsberufe?

… gestellten neuen Anforderungen zu erfüllen? Es bedarf keiner großen Phantasie, dass sich überzeugend in einem Alternativrechtsgutachten darlegen ließe, dass vieles dafür spricht, ggf. die Möglichkeit zur Delegation ärztlicher Tätigkeiten neu auszuloten, ohne hiermit die Gesamtverantwortung der Ärzteschaft insgesamt in Frage zu stellen so wie gute Gründe dafür streiten, dass die Pflegekammer kommen kann, aber nicht muss. Im Rahmen der Neuordnung der Gesundheitsberufe sollte in der Debatte darauf geachtet werden, dass nicht aus berufspolitischen …
05.12.2008
Bild: § 16 Beistand für den Sterbenden der Berufsordnung der Ärztekammer Berlin in Teilen rechtswidrig?Bild: § 16 Beistand für den Sterbenden der Berufsordnung der Ärztekammer Berlin in Teilen rechtswidrig?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

§ 16 Beistand für den Sterbenden der Berufsordnung der Ärztekammer Berlin in Teilen rechtswidrig?

… einerseits die Schuld als gering anzusehen sei und andererseits kein öffentliches Interesse an der strafrechtlichen Verfolgung bestand. Die StA Berlin hat bei ihrer Entscheidung allerdings dem beschuldigten Arzt zugute gehalten, dass die Ärztekammern es bisher unterlassen haben, die Ärzteschaft über die relevante und damit einschlägige Rechtslage aufzuklären. Besonders nachdenklich muss aber freilich stimmen, dass die StA Berlin völlig zu Recht darauf hinweist, dass etwa die ärztliche Berufsordnung in Berlin „diverse Unklarheiten“ für die Ärzte schafft. …
05.12.2008
Bild: Nachgehakt - Der „Tod aus den Gelben Seiten“?Bild: Nachgehakt - Der „Tod aus den Gelben Seiten“?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Nachgehakt - Der „Tod aus den Gelben Seiten“?

… Fragen der Sterbehilfe mehr halbherzig, denn konstruktiv geführt wird. Es scheint im Interesse großer ethischer Gemeinschaften zu liegen, die Fragen patientenautonomer Entscheidungen nach einem selbstbestimmten Tod weiter zu tabuisieren und die an sich geforderte Ärzteschaft wird mit einem ethischen Standesbewusstsein konfrontiert, dass es ihr erschwert, sich in der Öffentlichkeit mit Blick auf eine in Einzelfällen gebotene ärztliche Assistenz bei einem freiverantwortlichen Suizid zu positionieren. Den Gegenwartsethikern insbesondere der Bundesrepublik …
01.12.2008
Bild: Entspannter lächeln - Erwachsene leisten sich zunehmend die Korrektur von Zahn- und KieferfehlstellungenBild: Entspannter lächeln - Erwachsene leisten sich zunehmend die Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen
Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik mbH (GZFA)

Entspannter lächeln - Erwachsene leisten sich zunehmend die Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen

… Prävention Ein schönes Lächeln ist ein besonderer Gewinn. Darum erfüllen sich zunehmend mehr Menschen diesen Wunsch und entscheiden sich noch im Erwachsenenalter für eine Zahnspange. Aktuell machen sie bis zu 20 Prozent der Patienten von Kieferorthopäden aus. Die Ärzteschaft freut’s, denn das Korrigieren von Zahnfehlstellungen ist gleichzeitig ein Schritt zur Prävention. Gerade gerückte Zähne erleichtern die alltägliche Zahnpflege erheblich, was Zahnfleischentzündungen und Karies vorbeugt. Auch wenn das Gebiss eine Zahnlücke aufweist und man über eine …
28.11.2008
Bild: Beihilfe zum Suizid? Die Bundesärztekammer bleibt bei ihrer strikten AblehnungBild: Beihilfe zum Suizid? Die Bundesärztekammer bleibt bei ihrer strikten Ablehnung
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Beihilfe zum Suizid? Die Bundesärztekammer bleibt bei ihrer strikten Ablehnung

… jedenfalls darauf hin, dass die BÄK gut beraten wäre, zumindest für eine ethische Diskussion in den eigenen Reihen Sorge zu tragen. Es entsteht mehr denn je der Eindruck, dass die ethische Grundhaltung der BÄK in dieser Frage „(zwangs-)verordnet“ wird und so gleichsam die Ärzteschaft sich dem ethischen Willen der BÄK zu „beugen“ hat. Auch wenn die BÄK sich auf den ehrwürdigen Hippokrates berufen kann, so scheint doch absehbar, dass dieser Geist sich angesichts der ethischen Probleme der modernen Gegenwart sich zunehmend verflüchtigt hat und zumindest die …
25.11.2008
Bild: Nachgefragt - Können Ärzte wirklich nicht zwischen „sterben lassen“ und „töten“ unterscheiden?Bild: Nachgefragt - Können Ärzte wirklich nicht zwischen „sterben lassen“ und „töten“ unterscheiden?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Nachgefragt - Können Ärzte wirklich nicht zwischen „sterben lassen“ und „töten“ unterscheiden?

… Stiftung, Eugen Brysch. Hinzu komme, dass viele Ärzte zwischen „sterben lassen“ und „töten“ nicht unterscheiden könnten“. Im Ergebnis fordert die Deutsche Hospizstiftung neben dem Ausbau der palliativen und hospizlichen Versorgung zugleich auch ethische Fortbildungen für die Ärzteschaft. Diese Kritik der Deutschen Hospizstiftung ist nicht nur überzogen, sondern in Teilen auch höchst problematisch. Die anonyme Umfrage zeigt vielmehr auf, dass offensichtlich ein Teil der Ärzte eine abweichende „ethische Auffassung“ vertritt, die es zu respektieren …
25.11.2008
Bild: „Du sollst keine anderen Ethiker neben mir haben“Bild: „Du sollst keine anderen Ethiker neben mir haben“
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

„Du sollst keine anderen Ethiker neben mir haben“

… positionieren. Wir haben hier bei openPR bereits des Öfteren darüber berichtet, dass die Bundesärztekammer in ihren öffentlichkeitswirksamen Verlautbarungen, insbesondere durch den Präsidenten Herr Hoppe und dem Vize, Herrn Montgomery, den Eindruck zu vermitteln sucht, wonach „die deutsche Ärzteschaft ein Gesetz zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen nicht für notwendig (hält)“ und im Übrigen die „Sterbehilfe“ keine Option aus der Sicht der Ärzteschaft sei. Die neuerliche Umfrage (vgl. dazu Spiegel.de. v. 22.11.08) lässt allerdings an dieser Einschätzung …
24.11.2008
Wie sicher ist die onkologische Versorgung?
INFORMA Deutschland SE

Wie sicher ist die onkologische Versorgung?

… Zweitmeinung und des Paragraphen 116b SGB V. In einer Podiumsdiskussion stellen sich die Referenten der Frage, ob die onkologische Versorgung auch künftig gesichert ist. Weitere Teilnehmer dieser Gesprächsrunde sind Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig (Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft), Dr. Stephan Schmitz (Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen) und Dr. Harald Herholz (KV Hessen). Nach eigenen Angaben ist die KV Hessen die einzige Kassenärztliche Vereinigung, die seit Jahren Erfahrung mit dem Zweitmeinungsverfahren hat. "Ein …
21.11.2008
Bild: Montgomerys Haltung zum Patientenverfügungsgesetz stößt auf UnverständnisBild: Montgomerys Haltung zum Patientenverfügungsgesetz stößt auf Unverständnis
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Montgomerys Haltung zum Patientenverfügungsgesetz stößt auf Unverständnis

… gegenüber der Inpflichtnahme durch intraprofessionelle Bereichethiken, aber auch religiöse Grund- und Werthaltungen, als verfassungsfest zu schützen. Es geht auch nicht um einen - mehr zweifelhaften denn redlichen - „Kampf“ um die Leitprofession beim „Sterben“! Sowohl die Ärzteschaft, die Pflegenden als auch die geistlichen Würdenträger und im übrigen die Humanisten haben zu akzeptieren, dass die Verfassungsinterpretation aus guten Gründen nicht (!) mit der Philosophie und noch weniger mit einer Partei-, Verband- oder Vereinspolitik gleichzusetzen …
03.11.2008
Das Gesundheitswesen der Zukunft ist vernetzt
Euroforum

Das Gesundheitswesen der Zukunft ist vernetzt

… Cord Bartels, technischer Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte) vor. Er wird Schwerpunkte der Implementierung erläutern und den Sachstand des Projektes Gesundheitskarte präsentieren. Wie die Ärzteschaft die telematischen Anwendungen in ihrem Arbeitsumfeld beurteilt, berichtet Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik bei der Bundesärztekammer. Auch Services wie der Versichertenstammdatendienst, die Arzneimitteltherapiesicherheit oder IT-Lösungen für …
30.10.2008
Bild: Gesunde zum Arzt - Präventionsmedizin will vorbeugen statt heilenBild: Gesunde zum Arzt - Präventionsmedizin will vorbeugen statt heilen
medox Verlagsgesellschaften

Gesunde zum Arzt - Präventionsmedizin will vorbeugen statt heilen

… 2, Altersmalignome oder Altersdemenz. Intensive medizinische Forschung trägt dazu bei, dass diese Erkrankungen immer frühzeitiger erkannt werden. Nun wird aber aus Sicht der GPeV-Vorsitzenden Dr. Claudia Hennig in der Öffentlichkeit – und selbst in Teilen der Ärzteschaft – Prävention noch immer mit Früherkennung verwechselt: „Selbstverständlich ist Früherkennung wichtig; mit ihr werden bereits vorhandene, aber möglicherweise noch nicht ausgebrochene Krankheiten aufgespürt. Doch Prävention ist mehr, kann und will mehr. Prävention beugt vor, das heißt …
23.10.2008
Bild: Neuordnung der Gesundheitsberufe - Modellklausel in § 63 SGB V und Substitution ärztlicher Leistungen?Bild: Neuordnung der Gesundheitsberufe - Modellklausel in § 63 SGB V und Substitution ärztlicher Leistungen?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Neuordnung der Gesundheitsberufe - Modellklausel in § 63 SGB V und Substitution ärztlicher Leistungen?

… soweit hierzu der Patient (oder auch der Bewohner einer Pflegeeinrichtung in seiner Rolle als Patient) seine Einwilligung erteilt hat. Im Rahmen entsprechender Modellvorhaben wird das „Modell“ dem Pflichtengerüst, dass seit Jahren – besser Jahrzehnten – für die Ärzteschaft gilt, zu entsprechen haben, so dass künftig die selbstständig handelnde Pflegeperson nur dann einen Eingriff vornehmen darf, wenn der von ihr behandelte Patient vor (!) der Erteilung seiner Einwilligung vollumfänglich über den angedachten therapeutischen Eingriff aufgeklärt wird. …
17.10.2008
Bild: Neues Präsidium der LÄK Hessen gegen aktive SterbehilfeBild: Neues Präsidium der LÄK Hessen gegen aktive Sterbehilfe
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Neues Präsidium der LÄK Hessen gegen aktive Sterbehilfe

… Allensbach-Umfrage dokumentiert worden ist. Der Hinweis darauf, für die „Würde“ des Menschen eintreten zu wollen, ist für sich genommen lobenswert, bleibt indes aber nach wie vor in nebulöse Schemen verhaftet, wenn und soweit gebetsmühlenartig insbesondere die Berufsverbände der Ärzteschaft einen nicht unerheblichen Beitrag dazu leisten, den Patienten eigentlich für „unmündig“ zu erklären. Dies ist einer der springenden Punkte in der Debatte: nach wie vor wird letztlich einer Vernunfthoheit der Ärzteschaft in Gestalt ihrer Berufskammern das Wort …
23.09.2008
Bild: Charta für schwerstkranke und sterbende MenschenBild: Charta für schwerstkranke und sterbende Menschen
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Charta für schwerstkranke und sterbende Menschen

… dass der Zielsetzung jedenfalls mit Blick auf die individuelle Situation des Schwerstkranken und Sterben insoweit enge Grenzen gesetzt sind, als dass die Charta kein gemeinsames Ziel zu definieren in der Lage ist, woraus eine Inpflichtnahme entweder der Berufsgruppe der Ärzteschaft, geschweige denn der Patienten selbst zu einem „konsentierten Sterben“ nach „konsentierten ethischen oder moralischen Werten“ folgt. Es regt sich bereits jetzt ein leises Unbehagen, dem ich in einem kurzen Beitrag nachgegangen bin. Mehr dazu erfahren Sie unter dem nachfolgenden …
15.09.2008
Ayurveda-Medizin für Alle
freimutselbst.de

Ayurveda-Medizin für Alle

… kostengünstiger effizienter Behandlung chronisch Kranker und gezielter Hinführung der Menschen zu selbstverantwortlichem Umgang mit ihrer Gesundheit sind Faktoren, die eine moderne Gesellschaft nicht auf Dauer ohne schwere Schäden ignorieren kann. Das weltweit zunehmende Kooperations-Interesse unter der Ärzteschaft und im Forschungsbereich spricht eine deutliche Sprache, die künftig auch in der Politik und den Krankenkassen gehört werden sollte. Je mehr Bürger diese Forderung erheben, umso größer ist die Chance zu einem Paradigmenwandel. Auch dazu …
09.09.2008
Bild: Ist die Medizinethik ideologiefrei?Bild: Ist die Medizinethik ideologiefrei?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Ist die Medizinethik ideologiefrei?

… unangenehmer, durch die Patienten selbst geschlagen, scheint die Zunft der Ethiker dienstbeflissen das hippokratische Gedankengut mehr als sonst zu revitalisieren – so, als sei allein die Berufung auf Hippokrates ein Garant für eine lobenswerte ethische Grundhaltung der gesamten Ärzteschaft, die letztlich keinerlei Widerspruch duldet. Eine direkte Konfrontation mit möglichen kollidierenden Werten und erst Recht mit dem dogmatischen Grundgehalt des Selbstbestimmungsrechts wird vermieden und da kann es auch schon mal Sinn machen, etwa der Zunft der Juristen …
02.09.2008
ZTG-Datenschutz-Dokumente online - Aktenmoderator oder Datentreuhänder als flankierende Konzepte zur eEPA?
ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH

ZTG-Datenschutz-Dokumente online - Aktenmoderator oder Datentreuhänder als flankierende Konzepte zur eEPA?

… Fazit der Veranstaltung lautet deshalb, diesen auf Initiative der ZTG GmbH erstmals angeregten Prozess des Informationsaustausches, der Diskussion und der Lösungserarbeitung zwischen Datenschützern, Industrie, Juristen und Anwendern unbedingt fortzuführen. Speziell die Ärzteschaft ist aufgerufen, ihre Bedarfssituationen zu definieren und sich in die weitere Ausgestaltung einzubringen. Dank der Ergebnisse des EPA.nrw-Projektes ergibt sich für Nordrhein-Westfalen die einzigartige Situation einer Stellungnahme des Datenschutzes zu eEPA-Fragestellungen. …
29.08.2008
Bild: Einstellungen zur aktiven und passiven SterbehilfeBild: Einstellungen zur aktiven und passiven Sterbehilfe
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Einstellungen zur aktiven und passiven Sterbehilfe

… zumindest die politisch Verantwortlichen und insbesondere auch die Ärztefunktionäre zum erneuten Nachdenken über ihren eingeschlagenen neopaternalistischen Kurs bewegt. Oberste Richtschnur ist und bleibt das Selbstbestimmungsrecht des Patienten, das freilich nicht zur Fremdbestimmung etwa über die Ärzteschaft führt. Gleichwohl ist die ärztliche Assistenz bei einem frei verantwortlichen Suizid in bestimmten Lagen eine echte Option und sofern ein Arzt oder eine Ärztin eine solche Option mit seinem/ihrem Gewissen vereinbaren kann, werden insbesondere …
06.08.2008
Bild: Franchisepartner von athome wandelten auf historischen PfadenBild: Franchisepartner von athome wandelten auf historischen Pfaden
athome baubiologie Ltd.

Franchisepartner von athome wandelten auf historischen Pfaden

… 20. Jahrhunderts hatte der Rutengänger-Pionier Gustav Freiherr von Pohl durch eine Studie in Vilsbiburg für Aufsehen gesorgt. Er untersuchte die gesamte Stadt auf Erdstrahlen und Wasseradern und verglich seine Ergebnisse mit den Protokollen der örtlichen Ärzteschaft. Dabei stellte er eine These auf, die bis heute kontrovers diskutiert wird: "Erdstrahlen fördern die Entstehung von Krebserkrankungen." Ausgerüstet mit einer Kopie der Pohl’schen Original-Kartierung und angeleitet vom in Radiästhesie-Fachreisen bekannten Rutengänger Manfred Benker, den …
24.07.2008
Rücken- und Muskelschmerzen? Durchblick bei den gängigsten Wirkstoffen
Novartis Consumer Health

Rücken- und Muskelschmerzen? Durchblick bei den gängigsten Wirkstoffen

… Einnahme mit Acetylsalicylsäure die therapeutisch erwünschte Hemmung der Plättchenaggregation wieder aufheben und so das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls der Patienten erhöhen. Wegen ihrer Praxisrelevanz hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) mehrfach auf diese Wechselwirkung hingewiesen: Patienten, die niedrig dosierte Acetylsalicylsäure zur Herzinfakt- oder Schlaganfallpropylaxe einnehmen, sollten besser auf Diclofenac ausweichen, da es die vorbeugende Wirkung von Acetylsalicylsäure nicht beeinträchtigt. Dies …
15.07.2008
Bild: Sterbehilfe und „Entsorgungs - Mentalität?Bild: Sterbehilfe und „Entsorgungs - Mentalität?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Sterbehilfe und „Entsorgungs - Mentalität?

… davon, dass keiner der Beteiligten in der Debatte einer „Entsorgung“ sterbenskranker Patienten das Wort redet und der von dem Kammerpräsidenten gewählte Ausdruck lediglich dazu geeignet ist, Ängste bei den Patienten zu schüren, scheinen die Funktionärsträger innerhalb der Ärzteschaft nicht gewillt zu sein, dass Selbstbestimmungsrecht des sterbewilligen Patienten zu respektieren. Es geht nicht (!) um eine „scheinbare Selbstbestimmung“, wie der Kammerpräsident Windhorst meint, mutmaßen zu müssen. In der Tat darf in einer humanistischen Gesellschaft das …
14.07.2008
Bild: BÄK – Präsident Hoppe gegen weitere Liberalisierung des StammzellgesetzesBild: BÄK – Präsident Hoppe gegen weitere Liberalisierung des Stammzellgesetzes
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

BÄK – Präsident Hoppe gegen weitere Liberalisierung des Stammzellgesetzes

… Präsident selbstverständlich seine Meinung äußern und an der Debatte teilnehmen kann. Kritisch zu hinterfragen ist allerdings der Umstand, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen könnte, dass die ethischen Proklamationen des Präsidenten zugleich als ein Votum der verfassten Ärzteschaft verstanden werden können. Eine solche Wertung stößt indes auf Skepsis: Nicht nur, dass in seinem neuerlichen Votum der Präsident ausdrücklich darauf hinweist, dass „er“ gegen eine weitere Liberalisierung des Stammzellgesetzes ist, bleibt zu fragen, wer mit „uns“ …
11.07.2008
Bild: Neuerliches Votum des Präsidenten der BÄK zum geplanten PatientenverfügungsgesetzBild: Neuerliches Votum des Präsidenten der BÄK zum geplanten Patientenverfügungsgesetz
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Neuerliches Votum des Präsidenten der BÄK zum geplanten Patientenverfügungsgesetz

„Patientenverfügungen sind verbindlich, wenn sie klar und eindeutig sind“ „Die deutsche Ärzteschaft hält ein Gesetz zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen nicht für notwendig. «Wir haben Klarheit - und diese wird durch ein Gesetz nicht noch klarer werden», sagte der Präsident der Bundesärztekammer Jörg-Dietrich Hoppe in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.“ »»» Quelle: BÄK >>> Ärztepräsident gegen Gesetz zu Patientenverfügungen (23.06.08) >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5877.6452.6501 Kurze …
24.06.2008
Bild: Rauchverbot – Sollen Ausnahmen zugelassen werden?Bild: Rauchverbot – Sollen Ausnahmen zugelassen werden?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Rauchverbot – Sollen Ausnahmen zugelassen werden?

… der Ärztlichen Praxis um eine medizinische Fachzeitschrift handelt und die berechtigte Vermutung besteht, dass in erster Linie wohl Ärzte Ihr Votum abgegeben haben. Das Zwischenergennis überrascht ein wenig, weil in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen könnte, dass die Ärzteschaft im Allgemeinen keine Ausnahmen zulassen würden. Nun – ich denke, dass die Ärzte und Ärztinnen offensichtlich ein wenig mehr Gespür für das Selbstbestimmungsrecht der Bürger (und auch Patienten) haben, wie vielleicht von den Funktionären der ärztlichen Selbstverwaltungskörperschaften …
24.06.2008
Bild: Pflegerechtler übt erneut herbe Kritik am Deutschen PflegeratBild: Pflegerechtler übt erneut herbe Kritik am Deutschen Pflegerat
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Pflegerechtler übt erneut herbe Kritik am Deutschen Pflegerat

… Debatte um die Neuordnung der Gesundheitsberufe produziert werde. Hier scheint dem Pflegerechtler Roßbruch offensichtlich der „Kragen geplatzt“ zu sein. Ihm ist das Thema der Neuordnung der Gesundheitsberufe erkennbar zu wichtig, um im berufspolitischen Gerangel des DPR mit der Ärzteschaft zerredet zu werden. In der Tat werden die kommenden Monate zeigen, wie eine Neuordnung der ärztlichen resp. pflegerischen Aufgaben in den entsprechenden Modell-Vorhaben vorgenommen und geregelt wird. Eines ist hierbei aber in jedem Falle zu berücksichtigen: Oberste …
12.06.2008
Bild: Die „Patientenverfügung“ des Präsidenten der BÄKBild: Die „Patientenverfügung“ des Präsidenten der BÄK
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Die „Patientenverfügung“ des Präsidenten der BÄK

… Broschüre insbesondere deshalb seine besondere Absatz findet, weil im Zweifel die Ärzte sich auf der sicheren berufsrechtlichen Seite wissen und mit keinen berufsständischen Sanktionen zu rechnen haben, wie dies unlängst einem Berliner Arzt in Aussicht gestellt wurde. Wir haben darüber berichtet. Eine gesetzliche Regelung wird nicht zur Verwirrung der Ärzteschaft führen, wie der Präsident der BÄK glaubt, mutmaßen zu müssen. Es reicht völlig zu, wenn die Ärzteschaft eine gesetzliche Regelung zur Kenntnis nimmt und diese schlicht anwendet. Lutz Barth
10.06.2008
Bild: So nicht, Herr Montgomery - Vize- Präsident der BÄK bekräftigt Nein der Ärzte zu SterbehilfeBild: So nicht, Herr Montgomery - Vize- Präsident der BÄK bekräftigt Nein der Ärzte zu Sterbehilfe
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So nicht, Herr Montgomery - Vize- Präsident der BÄK bekräftigt Nein der Ärzte zu Sterbehilfe

… im Übrigen unschwer aus der terminalen Sedierung ergibt. Dieser prinzipielle Gegensatz wird immer wieder in der Debatte behauptet, ohne dass dieser allerdings zutrifft. Dies gilt vornehmlich aus der Patientenperspektive, der letztlich nur seinen (!) Willen umgesetzt wissen möchte. Dass die Ärzteschaft die „Gunst der Stunde“ nutzen will, ist für sich verständlich. Fraglich ist nur, ob Montgomery sich der Basis, derer er sich berühmt – namentlich die Ärzteschaft – in dieser Frage tatsächlich hinter sich hat. Hier dürfen berechtigte Zweifel angemeldet …
05.06.2008
Bild: Brauchen wir tatsächlich Pflegekammern in Deutschland?Bild: Brauchen wir tatsächlich Pflegekammern in Deutschland?
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Brauchen wir tatsächlich Pflegekammern in Deutschland?

… hieraus? Mit der prinzipiellen Zulässigkeit der Errichtung von Pflegekammern ist das entscheidende Problem, ob dies auch politisch gewollt ist, keineswegs gelöst und genau an diesem neuralgischen Punkt lässt sich mehr als leidenschaftlich diskutieren. Die Pflegenden und die Ärzteschaft sind derzeit gleichermaßen von der beabsichtigten Neuordnung der Gesundheitsberufe betroffen und hier scheint sich exklusiv die Möglichkeit zu eröffnen, auch mit Blick auf Verkammerung der Pflegeberufe „neue Wege“ zu denken. Es könnte nämlich durchaus Sinn machen, …
05.06.2008
Bild: „Ja“ zur telemedizinischen Regelversorgung auf ZTG-Tagung - NRW-Aktionsprogramm zur Förderung der TelemedizinBild: „Ja“ zur telemedizinischen Regelversorgung auf ZTG-Tagung - NRW-Aktionsprogramm zur Förderung der Telemedizin
ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH

„Ja“ zur telemedizinischen Regelversorgung auf ZTG-Tagung - NRW-Aktionsprogramm zur Förderung der Telemedizin

… Kosten sparen, die Qualität der Behandlung deutlich steigern und ist zudem ein hilfreiches Instrument für die Vernetzung und zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Medizinern. Teilnehmer und Referenten hoben einstimmig auf der ZTG-Tagung im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft die vielfältigen Vorteile der Telemedizin hervor. Um diese zum Wohle des Patienten einzusetzen, will NRW nun Maßnahmen für die telemedizinische Regelversorgung auf den Weg bringen. Rund 120 Fachteilnehmer fanden sich zur ZTG-Tagung „Telemedizin: Strategien für Nordrhein-Westfalen“ …
04.06.2008
Bild: Nichtrauchen ist cool – die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts ist coolerBild: Nichtrauchen ist cool – die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts ist cooler
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Nichtrauchen ist cool – die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts ist cooler

Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31.05.08 hat die Ärzteschaft einen einheitlichen Nichtraucherschutz gefordert. „Die Botschaft muss lauten: Nichtrauchen ist cool!“, so der Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe (Quelle: BÄK v. 31.05.08). Das Statement der Ärzteschaft überzeugt, lassen sich doch insgesamt die Gefahren des Rauchens nicht leugnen. Ein ebenso konsequentes Eintreten für die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts ist allerdings auch wünschenswert, wenn nicht sogar noch „cooler“! Ein solches gilt insbesondere mit …
02.06.2008
Bild: Hochaltrige und multimorbide Patienten Stiefkinder in der „Leitlinien-Kultur“?Bild: Hochaltrige und multimorbide Patienten Stiefkinder in der „Leitlinien-Kultur“?
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Hochaltrige und multimorbide Patienten Stiefkinder in der „Leitlinien-Kultur“?

… Mitteilung der Ärzte Zeitung online v. 27.05.08 zufolge hat der Deutsche Ärztetag erst jüngst wieder kritisiert, dass bei der Mehrzahl der klinischen Studien Menschen in höheren Lebensaltern nicht berücksichtigt werden. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und die wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften sind daher von den Delegierten aufgefordert worden, speziell diese Patientengruppe stärker in den einschlägigen Leitlinien und Studien zu berücksichtigen. So sehr das Votum der Delegierten auch überzeugt, stimmt es gleichwohl …
27.05.2008
NRW will Telemedizin als Regelversorgung - ZTG-Tagung "Strategien für Nordrhein-Westfalen“ 27.05.08 Düsseldorf
ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH

NRW will Telemedizin als Regelversorgung - ZTG-Tagung "Strategien für Nordrhein-Westfalen“ 27.05.08 Düsseldorf

… auf der Tagung der ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH. Über die Telemedizin auf dem Weg zur Regelversorgung äußert sich Staatssekretär Prof. Dr. Stefan Winter im Rahmen der ZTG-Tagung am 27. Mai im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf. Eingeladen zu diesem Expertenmeeting sind IT-Entwickler, genauso wie Krankenkassenvertreter, Politiker, Ärzte, Leiter von Kliniken und Vertreter von Gesundheitsfach- und pflegeberufen, die sich über die neuesten Entwicklungen und Strategien der Telemedizin in der „Vorreiterregion“ Nordrhein-Westfalen …
16.05.2008
Umdenken im Schmerzmanagement - chronische Rückenschmerzen erfolgreich überwinden
Deutsche Gesellschaft für Mesotherapie

Umdenken im Schmerzmanagement - chronische Rückenschmerzen erfolgreich überwinden

… 1,7% des deutschen Bruttosozialproduktes. Der Produktionsausfall, d.h. die schmerzbedingten Folgekosten, werden jährlich auf 100 Milliarden Euro geschätzt. Fazit: Rückenschmerzen sind die teuerste Erkrankung in den Industriestaaten. Und ausgerechnet in dieser prekären Situation muss die Ärzteschaft ihr bisher gültiges Denkschema, das dreistufige WHO-Stufenprogramm zur Schmerztherapie, über Bord werfen. Zu viele Nebenwirkungen und zum Teil bedrohliche Komplikationen haben die entzündungshemmenden Schmerzmittel der Stufe 1 in Verruf gebracht. Auch …
15.05.2008

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