(openPR) Mit einer Informationskarte im Westentaschenformat informiert die eurocom e.V. (european manufacturers federation for compression therapy and orthopaedic devices) die Ärzteschaft über die zum 1. Januar 2009 in Kraft getretenen Änderungen im Hilfsmittelbereich.
„Unserer Erfahrung nach wissen viele Ärzte nicht, welche Auswirkungen die einzelnen Gesundheitsreformgesetze für sie und ihre Patienten haben. Dem wollen wir mit der Infokarte etwas entgegensetzen“, so der Geschäftsführer des Industrieverbandes, Dr. Ernst Pohlen.
Mit der Karte werden die Teile des „Gesetzes zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-OrgWG) kurz und übersichtlich vorgestellt, die direkte Auswirkung auf die Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln haben. So erfahren die Leser beispielsweise, dass ein Präqualifizierungsverfahren entwickelt werden soll, das an die Stelle der früheren Zulassung der Leistungserbringer – Sanitätshäuser und Apotheken – treten wird, und dass die Krankenkassen die Hilfsmittelversorgung ab sofort nicht mehr vorrangig ausschreiben müssen. Auch auf das Verbot der Hilfsmitteldepots bei Vertragsärzten geht die eurocom ein.
„Da nach wie vor viele Ärzte der Ansicht sind, dass die Verordnung von Hilfsmitteln budgetiert ist, weisen wir in unserer Informationskarte auch ausdrücklich darauf hin, dass Hilfsmittel das Arznei- und Heilmittelbudget nicht belasten“, betont Pohlen.
Die Arztinformationskarte kann kostenlos bei der eurocom e.V. (Email:
) bestellt werden.










