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Klinikum Kassel gründet erstes Tumorzentrum in Nordhessen

30.01.200908:06 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Kassel. Das Klinikum Kassel hat zum Jahresanfang das erste Tumorzentrum in Nordhessen gegründet. Im Tumorzentrum Kassel sind alle an der Tumortherapie beteiligten Fachabteilungen des Klinikums zusammengeschlossen. Denn den gestiegenen Anforderungen an eine optimale Tumortherapie kann ein Krankenhaus heute nur gerecht werden, indem das Fachwissen aller Beteiligten gebündelt wird und im gesamten Diagnose- und Behandlungsverlauf eine fachübergreifende Zusammenarbeit erfolgt. Im Tumorzentrum Kassel werden Patientinnen und Patienten nach dem neuesten Stand der medizinischen Versorgung und Forschung beraten, behandelt und in ihrer Krankheit begleitet. In Tumorkonferenzen mit den Fachleuten verschiedener Disziplinen werden für die Patienten individuelle, aber leitliniengerechte Therapiepläne entwickelt.



Das Tumorzentrum Kassel will sich nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft als onkologisches Zentrum zertifizieren lassen. Außerdem werde die Aufnahme in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren vorbereitet, um sich auch deutschlandweit mit anderen Tumorzentren zu vernetzen, kündigte Prof. Dr. Martin Wolf an, Direktor der onkologisch-hämatologischen Klinik im Klinikum Kassel. Er bildet mit Prof. Dr. Thomas Dimpfl (Direktor Frauenklinik) und Prof. Dr. Jürgen Faß (Direktor Klinik für Allgemein, Viszeral- und Thoraxchirurgie) das Direktorium des Tumorzentrums.

Gestern hat sich das Tumorzentrum mit einer Informationsveranstaltung im Gießhaus der Universität der nordhessischen Ärzteschaft vorgestellt. Dr. Simone Wesselmann von der Deutschen Krebsgesellschaft stellte die Strukturen der Krebsversorgung in Deutschland vor. Im Hauptvortrag referierte Prof. Dr. Axel Ullrich, Direktor der Abteilung Molekularbiologie am Max-Planck-Institut für Biochemie (München-Martinsried) über die Entwicklung zielgerichteter Kebstherapien. Prof. Ullrich, einer der erfolgreichsten Krebsforscher und meistzitierten Wissenschaftler weltweit, entwickelte unter anderem zwei sehr erfolgreiche Krebsmedikamente (Herceptin und Sutent) und gründete vier Biotechfirmen.

Das Tumorzentrum bietet als organisatorische Dachorganisation der Tumortherapie zusätzlich zu den Leistungen der einzelnen Abteilungen eine ganze Reihe von Angeboten für Patienten und Ärzte. So wurde ein Patienteninformations- und Anmeldedienst eingereichtet, an den sich alle Patienten und Ärzte wenden können. Diese Hotline ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 16.30 Uhr unter Telefon 0561/980-3514 zu erreichen. Hier werden allgemeine Fragen beantwortet, spezielle Fragen an die zuständigen Fachärzte oder Kliniken weitergeleitet und Termine vermittelt.

Für Patienten und sonstige Interessierte bietet das Tumorzentrum Kassel am 6. Mai und am 30. September 2009, jeweils ab 18 Uhr, Informationsveranstaltungen an. Dabei werden die einzelnen Abteilungen in Kurzvorträgen ihre Arbeit im Bereich der Tumortherapie präsentieren. Für Ärzte gibt es ein monatlich stattfindendes Tumorkolloquium, bei dem nach einem onkologischen Vortrag auch niedergelassene Mediziner einem interdisziplinären Ärzteteam Patienten mit Tumorerkrankungen vorstellen können.

Aufgaben des Tumorzentrums sind die weitere Optimierung der internen Organisation, Qualitätssicherung der onkologischen Versorgung, Einführung von neuen Diagnostik- und Therapieverfahren, Umsetzung einer leitliniengerechten Nachsorge sowie die Planung und Durchführung klinischer Studien.

Bisher sind im Tumorzentrum die an der Tumortherapie beteiligten Kliniken und Institute des Klinikum Kassel zusammengeschlossen. Im zweiten Schritt erfolgt die Aufnahme von anderen kooperierenden Einrichtungen wie den Kreiskliniken Kassel und weiteren Krankenhäusern in Kassel und Nordhessen, Reha-Einrichtungen sowie niedergelassenen Ärzten.


Weitere Information: www.tumorzentrum-kassel.de, Telefon 0561-9803514.

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