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ThemenGesundheit & Medizin

Pressemitteilungen zu ärzteschaft

Finanzielle Misere vieler Krankenhäuser ist hausgemacht
TBZ Trainer- und Berater-Zentrale GmbH

Finanzielle Misere vieler Krankenhäuser ist hausgemacht

… zum Patienten sind elektronisch direkt am Patientenbett abrufbar. Doppelte Erfassungen wie bislang zunächst in der Patientenakte in Papierform und dann im Krankenhausinformationssystem am PC fallen weg und der administrative Aufwand der Ärzteschaft und in der Pflege verringert sich. Zudem erhöht sich durch die medienbruchfreie Verfügbarkeit medizinischer Patientendaten die Therapiequalität und -sicherheit. Ansprechpartner: TBZ Trainer- und Berater-Zentrale GmbH Geschäftsführer Stefan A. Kosche Charlottenstraße 81 D-10969 Berlin Telefon 030 - 2123 …
13.11.2007
Bild: Ärzte sind auch zur Dokumentation in der Heimdokumentation verpflichtetBild: Ärzte sind auch zur Dokumentation in der Heimdokumentation verpflichtet
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Ärzte sind auch zur Dokumentation in der Heimdokumentation verpflichtet

Wir haben hier bei openPR darüber berichtet, dass H. Krahforst, Jur. Geschäftsführer der LÄK Brandenburg im Brandenburgisches Ärzteblatt 2/2007 S. 53 die These vertreten hat, dass es keine Verpflichtung für die Ärzteschaft gäbe, entsprechenden Eintragungen in die Dokumentationen vornehmen zu lassen resp. diese abzuzeichnen. Er vertritt hierbei die Rechtsauffassung, dass aufgrund unterschiedlicher Pflichten (einerseits Heimvertrag, andererseits ärztlicher Behandlungsvertrag) und dem Nebeneinander von ärztlicher und pflegerischer Dokumentation es weder …
09.11.2007
Bild: BÄK-Präsident Hoppe wandte sich erneut gegen eine gesetzliche Regelung der PatientenverfügungBild: BÄK-Präsident Hoppe wandte sich erneut gegen eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

BÄK-Präsident Hoppe wandte sich erneut gegen eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung

… Statements und es obliegt selbstverständlich dem Gesetzgeber, aufgrund der ihm obliegenden grundrechtlichen Schutzpflichten entsprechende Regelungen zu erlassen, die es dem Patienten gestatten, auch seinen antizipierten Willen zu äußern, an dem sich (auch) die Ärzteschaft zu orientieren hat. Wir bedürfen nicht einen den alten medizinischen Paternalismus ersetzenden ethischen Paternalismus durch die Ärzte, sondern die Absicherung der selbstbestimmten Patientenentscheidung. Dem Argument, dass vorsorgliche Verfügungen sich immer auf zukünftige Behandlungssituationen …
06.11.2007
ICD-10-GM Version 2008: DIMDI veröffentlicht endgültige Fassung
Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI)

ICD-10-GM Version 2008: DIMDI veröffentlicht endgültige Fassung

… 2008, auf seinen Internetseiten veröffentlicht. Die Klassifikation bildet die Basis für das pauschalierende Vergütungssystem der German Diagnosis Related Groups (G-DRG). In die neue Version flossen über 60 Vorschläge aus Fachgesellschaften und von Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken ein. Ärzte und Dokumentare in den Krankenhäusern sind verpflichtet, die Diagnosen nach den Deutschen Kodierrichtlinien (DKR) der für das G-DRG-Vergütungssystem zuständigen Selbstverwaltungspartner zu kodieren. Die Verschlüsselung erfolgt auf der Basis …
19.10.2007
Bild: Behandlungsprozesse optimiert: Asklepios Klinikum Bad Abbach erhält KTQ-ZertifikateBild: Behandlungsprozesse optimiert: Asklepios Klinikum Bad Abbach erhält KTQ-Zertifikate
Asklepios Klinikum Bad Abbach

Behandlungsprozesse optimiert: Asklepios Klinikum Bad Abbach erhält KTQ-Zertifikate

… „Um das herauszufinden, haben wir unter anderem eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt und das betriebliche Vorschlagswesen verbessert“, so Qualitätsbeauftragte Dorothee Wessinghage-Schäfler. Außerdem wurden regelmäßige Arbeitsgruppen eingerichtet, auf denen Vertreter der unterschiedlichen Abteilungen – von Ärzteschaft und Physiotherapie über Pflegedienst und Verwaltung bis zum Gebäudedienst – gemeinsam daran arbeiten, die Abläufe im Klinikum zu optimieren. „Auf diese Weise ist es beispielsweise gelungen, den Ausfall bei den Physiotherapie-Stunden …
19.10.2007
Bild: Krankenhaus-Barometer 2007 - Vorbehaltsaufgaben und Emanzipation der PflegeBild: Krankenhaus-Barometer 2007 - Vorbehaltsaufgaben und Emanzipation der Pflege
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Krankenhaus-Barometer 2007 - Vorbehaltsaufgaben und Emanzipation der Pflege

Es dürfte unbestritten sein, dass nach dem Krankenhaus Barometer 2007 die finanzielle Situation der Krankenhäuser angespannt ist. In diesem Sinne es richtig, wenn und soweit die Ärzteschaft, Verbände und nicht zuletzt auch die Pflegenden vor einer weiteren Verknappung finanzieller Mittel warnen. Auch der Deutsche Pflegerat hat sich diesbezüglich positioniert und darauf aufmerksam gemacht, dass rund 40% aller Krankenhäuser einen Stellenabbau im nicht-ärztlichen Bereich planen, um dieser Situation begegnen zu können. Mit einem solchen Schritt allerdings …
17.10.2007
Eilantrag des Landkreises Darmstadt-Dieburg zur Gründung des MVZ Reinheim abgelehnt
Landesverband Ambulantes Operieren Land Hessen e.V. (LAOH)

Eilantrag des Landkreises Darmstadt-Dieburg zur Gründung des MVZ Reinheim abgelehnt

… Kreiskrankenhaus Groß- Umstadt abzuwenden und um die weitere Verunsicherung von Patienten und Ärzten, auch denjenigen des Kreiskrankenhauses, zu vermeiden, werde ich den 1. Kreisbeigeodneten Klaus-Peter Schellhaas morgen in einem offenen Brief auffordern, sich mit dem LAOH und der Ärzteschaft an einen Runden Tisch zu setzten, um geeignete Maßnahmen zur Rettung des bedrohten Kreiskrankenhauses zu besprechen“ erkärt der Vorsitzende des LAOH Dr. Thomas Wiederspahn-Wilz. „Selbst wenn der Versuch des 1. Kreisbeigeordneten gelingt, mit dem Kopf durch die Wand …
11.10.2007
Bild: Innovative Technik setzt neue Maßstäbe in der chirurgischen Cast SchneidetechnikBild: Innovative Technik setzt neue Maßstäbe in der chirurgischen Cast Schneidetechnik
Chirucut

Innovative Technik setzt neue Maßstäbe in der chirurgischen Cast Schneidetechnik

… der Deutsche Markt beliefert werden. Dabei rechnet man ebenso mit dem Interesse des Fachhandels im Medizinbereich, und entsprechenden Kooperativen Verbindungen, als auch mit der steigenden, bereits vorhandenen Akzeptanz zu solchen Lösungen innerhalb der Ärzteschaft.Interessierte niedergelassene Chirurgen und Orthopäden sowie auch Krankenhausbetreiber können sich direkt auf der Internetpräsenz unter www.chirucut.de zu den Produkten und technischen Lösungen Online informieren, sowie umfangreiches Informationsmaterial und Videos auf dem Postwege …
05.10.2007
Bild: Heilpraktiker geraten ins Visier der KV NordrheinBild: Heilpraktiker geraten ins Visier der KV Nordrhein
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Heilpraktiker geraten ins Visier der KV Nordrhein

… fehlende Dokumentation lässt die Scharlatane häufig davonkommen", sagte Hansen. Quelle: Ärzte Zeitung online (01.10.07) >>> zum vollständigen Text >>> http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/10/01/170a0405.asp?cat=/news Kurze Anmerkung (L. Barth): Die Kritik von Hansen kommt nicht von ungefähr, sieht sich doch die Ärzteschaft einem besonderen ökonomischen Druck ausgesetzt und von daher liegt es nahe, durchaus selbstbewusst und im Übrigen zu Recht zu betonen, dass die Ärzte mehr als die sog. Kassenmedizin zu leisten imstande sind. …
04.10.2007
Bild: Patientenverfügung: BÄK hält den „Lahrer Kodex“ für überflüssigBild: Patientenverfügung: BÄK hält den „Lahrer Kodex“ für überflüssig
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Patientenverfügung: BÄK hält den „Lahrer Kodex“ für überflüssig

… berühmte Facharztbeschluss des Bundesverfassungsgerichts lehrt. Maßstab ist und bleibt die Verfassung und dies gilt freilich nicht nur mit Blick auf das Verhältnis zwischen dem Arzt und seinem Patienten, sondern auch für den ethischen Diskurs innerhalb der Ärzteschaft. Diesbezüglich gibt die Verfassung den berufsständischen Kammern einen Orientierungsrahmen, in dem selbstverständlich auch die Grenzen einer berufsständischen Ethik skizziert werden. Weder die BÄK, noch die Landesärztekammern oder einzelne Ärzte und Initiativen können für sich das …
28.09.2007
Bild: Werden Ärzte künftig Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaften?Bild: Werden Ärzte künftig Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaften?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Werden Ärzte künftig Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaften?

… vermissen unter Ärzten das Bewusstsein, dass sie selbst die Geschädigten des Betrugs sind“, so eine aktuelle Mitteilung in der Ärzte Zeitung (27.09.07) >>> http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/09/27/168a1402.asp?cat=/geldundrecht/recht Kurze Anmerkung (L. Barth): Ob ein Whistleblowing in der Ärzteschaft zu den gewünschten Erfolgen wird, steht nachhaltig zu bezweifeln an. Problematisch scheint insbesondere zu sein, wenn darauf hingewiesen wird, dass zum Teil auch anonyme Anzeigen von Praxismitarbeiterinnen eingehen. Dies stelle die Ermittler …
27.09.2007
Bild: Schleswig-Holsteins Ärztekammerpräsident Dr. Bartmann „irritiert“ mit ÄußerungenBild: Schleswig-Holsteins Ärztekammerpräsident Dr. Bartmann „irritiert“ mit Äußerungen
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Schleswig-Holsteins Ärztekammerpräsident Dr. Bartmann „irritiert“ mit Äußerungen

… die Aufrechterhaltung eines (staatlichen oder ärztlichen?) Herrschaftsmonopols, sondern um eine adäquate, den Patienteninteressen förderliche und sachdienliche Versorgung. Hierbei ist evident, dass eine vollständige Umsetzung der berufsspezifischen Interessen nicht möglich ist und die Ärzteschaft bedarf insoweit nicht der Erinnerung, dass dies anderenfalls „Anarchie“ (meint der Kammerpräsident die „Herrschaftslosigkeit“?) sei. Bei der Frage der Delegation von bisher ärztlichen Leistungen an das nichtärztliche Assistenzpersonal geht der Gesetzgeber …
25.09.2007
Bild: Kommt die Light–Medizin?Bild: Kommt die Light–Medizin?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Kommt die Light–Medizin?

… strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz – PfWG) – einer vorläufigen Wertung unterzogen werden. In erster Linie soll es darum gehen, den Beitrag und die Lösungsvorschläge des PfWG zu den medizinisch arbeitsteiligen Prozessen zwischen der Ärzteschaft und den Pflegenden vor dem Hintergrund der Emanzipationsbestrebungen der Pflegeberufe und ihrer Verbände zu untersuchen. Ein solches gilt insbesondere mit Blick auf die stationären Alteneinrichtungen. Um es gleich vorweg zu nehmen: die Pflegeverbände haben …
14.09.2007
Bild: Pflegedefizite und Stimmen aus der ÄrzteschaftBild: Pflegedefizite und Stimmen aus der Ärzteschaft
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Pflegedefizite und Stimmen aus der Ärzteschaft

Es nimmt nicht wunder, dass insbesondere die Hausärzte die Diskussion um den Zweiten Bericht des MDS mit Blick auf die Versorgung der Alterspatienten in den stationären Alteneinrichtungen interessiert verfolgen. Erkennbar setzt hier die Ärzteschaft auf die zwingend gebotene Kommunikation und Kooperation mit den Pflegenden in den Einrichtungen und sieht gerade in der Kooperation mit den Berufsangehörigen speziell der Altenpflege eine echte Option, die bisherige Versorgungsstrukturen noch zu verbessern. Vielfach seien die Alteneinrichtungen mit gleichartigen …
13.09.2007
Bild: Gemeindeschwestern statt zusätzlicher ÄrzteBild: Gemeindeschwestern statt zusätzlicher Ärzte
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Gemeindeschwestern statt zusätzlicher Ärzte

… Emanzipationstendenzen der Pflegeberufe resp. die ihrer Verbände ganz zentral ranken. Pflege kann und will mehr – so das gebetsmühlenartig vorgetragene Werben der Berufsverbände um arztspezifische Aufgaben und Tätigkeiten, so dass gerade das Projekt „Gemeindeschwester“ eher Unbill bei den Verbänden hervorrufen dürfte. Die Politik scheint jedenfalls hiervon unbeeindruckt zu sein und setzt auf eine „medizinische Versorgung“ durch die Gemeindeschwester in enger Kooperation mit der Ärzteschaft. Denn dies dürfte unbestritten sein: Ohne engagierte Ärzte geht es nicht!
12.09.2007
Bild: Patientenrechte müssen gesetzlich fixiert werdenBild: Patientenrechte müssen gesetzlich fixiert werden
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Patientenrechte müssen gesetzlich fixiert werden

… für Gesundheit, anlässlich einer Tagung des AOK-Bundesverbandes zum Thema "Patientenrechte". Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband >>> http://www.vzbv.de/start/index.php?page=presse&bereichs_id=&themen_id=&mit_id=918&task=mit Kurze Anmerkung (L. Barth): Für weitere Diskussion dürfte also gesorgt sein, zumal die Ärzteschaft gestern hierzu eine andere Auffassung verlautbaren ließ. Der renommierte Rechtswissenschaftlicher D. Hart vom Institut für Gesundheits- und Medizinrecht an der Universität Bremen (IGMR) weist darauf …
07.09.2007
Bild: Lutz Barth – IQB übt scharfe Kritik am Deutschen Pflegeverband (DPV)Bild: Lutz Barth – IQB übt scharfe Kritik am Deutschen Pflegeverband (DPV)
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Lutz Barth – IQB übt scharfe Kritik am Deutschen Pflegeverband (DPV)

… Professionalisierungsskala ging, statt die systemfremde Finanzierung durch die Pflegeversicherung vehement zu beklagen! Pflegerische Professionalität ist nicht nur daran zu messen, wenn Schwestern und Pfleger Rezepte ausstellen dürfen und ab und an mal im Gefolge der Ärzteschaft eine Injektion setzen dürfen, so dass die Alltagsroutine „durchbrochen“ wird. Die Dekubitusprophylaxe ist und bleibt erkennbar eine grundpflegerische Aufgabe, bei der zunächst die Vermutung besteht, dass diese vom Pflegepersonal voll beherrschbar ist. Wenn auch der Zweite …
06.09.2007
Bild: AOK im Dialog: Patientenrechte - Wunsch- oder StiefkindBild: AOK im Dialog: Patientenrechte - Wunsch- oder Stiefkind
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

AOK im Dialog: Patientenrechte - Wunsch- oder Stiefkind

… ein eigenes Patientenrechtsgesetz? Kurze Anmerkung (L. Barth): Die Grundtendenz scheint eindeutig zu sein: die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer scheint für ein Gesetz, in dem die Patientenrechte geregelt werden, zu plädieren. Frank Montgomery, Vizepräsident der BÄK, nahm hier für die Ärzteschaft Stellung und hält es lieber mit Tacitus: coruptissima res publica plurimae leges – der schlechteste Staat hat die meisten Gesetze. Beeindruckende Worte am Schluss seines Statements und aber im Ergebnis wohl nicht überraschend: Montgomery wendet sich gegen …
06.09.2007
Bild: Pflegedefizite - Kann oder will die Politik nicht entscheiden?Bild: Pflegedefizite - Kann oder will die Politik nicht entscheiden?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Pflegedefizite - Kann oder will die Politik nicht entscheiden?

… Begründung her als „berufspolitisch abträglich“ eingestuft wurde. Nur: Berufspolitik ist eben nicht immer mit der haftungsrechtlichen Beurteilung deckungsgleich und demzufolge ist gegenwärtig an die Ärzte der Appell, sich für den Alterspatienten zu engagieren, dringender denn je. Die Ärzteschaft ist aufgefordert, ihr scheinbar verloren gegangenes Terrain wieder zu entdecken und zu besetzen und sich ausdrücklich für die Patientensicherheit der multimorbiden Alterspatienten stark zu machen! Sofern dann in der Folge ein mit Augenmaß zu gestaltender …
05.09.2007
Bild: Revitalisierung ärztlicher Ideale für die Pflegenden erforderlich?Bild: Revitalisierung ärztlicher Ideale für die Pflegenden erforderlich?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Revitalisierung ärztlicher Ideale für die Pflegenden erforderlich?

Während sich die Berufsverbände der Pflege nicht selten und ganz aktuell sich im besten Einvernehmen mit der Bundesgesundheitsministerin sehen, ist das Verhältnis der Ärzteschaft zu den politisch Verantwortlichkeiten eher gespalten, wurden diese doch im Zuge ihrer (Streik)Aktivitäten schon mal als Geiselnehmer diskreditiert. Hierüber zu wehklagen, macht in einem doppelten Sinne keinen Sinn, denn wie wir wissen, hat uns das OLG Karlsruhe eines Besseren belehrt. Das gelegentlich auch „Heimträger Geiselnehmer“ seien, können wir mit Blick jedenfalls …
04.09.2007
Bild: Qualität in der Pflege – auch ein Fall für die ÄrzteBild: Qualität in der Pflege – auch ein Fall für die Ärzte
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Qualität in der Pflege – auch ein Fall für die Ärzte

… hochaltriger Patienten mit ihrem Krankheitspanorama unverzichtbar. Dies gilt insbesondere auch mit Blick auf die Pharmakotherapie eines Alterspatienten. Aufgrund der mit einer polypharmakologischen Therapie verbundenen Gefahren sollte im Übrigen diese Aufgabe ausschließlich der Ärzteschaft vorbehalten bleiben, auch wenn es sich um vermeintlich „unproblematische Fälle“ der sog. Dauermedikation bei chronischen Erkrankungen handeln sollte. Sowohl der Arzneimittelanamnese als auch der therapeutischen Erfolgs- und Verlaufsbeurteilung einschl. einer möglichen …
03.09.2007
Bild: Die „Gemeindeschwester“ – Risiko oder Chance?Bild: Die „Gemeindeschwester“ – Risiko oder Chance?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Die „Gemeindeschwester“ – Risiko oder Chance?

… Anmerkung (L. Barth): In Anbetracht des aktuellen Berichts des MDS hingegen wird vielmehr in der Gemeinschwester eine Chance – insbesondere auch für die häusliche Pflege – zu erblicken sein. Dies deshalb, weil die Modellprojekte in enger Kooperation mit der Ärzteschaft umgesetzt werden und insoweit die ganzheitliche Krankenversorgung bei dem Arzt verbleibt. Es ist an der Zeit, die „stille Anklage“ der Alterspatienten, insbesondere solche mit dementiellen Erkrankungen Ernst zu nehmen. Der MDS-Bericht wird ein erschütternder Beleg dafür sein, dass …
31.08.2007
Bild: Katastrophale Zustände in der PflegeBild: Katastrophale Zustände in der Pflege
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Katastrophale Zustände in der Pflege

… beachtliche Zahl von Pflegeeinrichtungen gibt, die qualifizierte Pflege erbringen, scheint es hier im Interesse der Patientensicherheit des Alterspatienten geboten, endlich den wohlmeinenden, aber wie sich gezeigt hat, durchaus trügerischen Worten entsprechende „Taten“ folgen zu lassen: Der Gesetzgeber ist aufgefordert, für eine stärkere Einbindung der Ärzteschaft bei der behandlungspflegerischen Betreuung des Alterspatienten Sorge zu tragen! Der von einem behandlungspflegerischen Fehlschlag betroffener Alterspatient wird es dem Gesetzgeber danken!
31.08.2007
Bild: Emanzipation der Pflege - das Nightingale-Syndrom des 21. Jahrhunderts?Bild: Emanzipation der Pflege - das Nightingale-Syndrom des 21. Jahrhunderts?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Emanzipation der Pflege - das Nightingale-Syndrom des 21. Jahrhunderts?

… die Hand zu geben scheint. Auch wenn die Professionalisierung noch nicht abgeschlossen ist, so erreichen doch die Emanzipationsbestrebungen der Pflegeberufe (zumindest aber die der Berufsverbände) eine neue Qualität: Die Pflege sieht sich in und auf gleicher „Augenhöhe“ mit der Ärzteschaft und es gilt nunmehr, sich endgültig dem ärztlichen Diktat der heilkundlichen Bevormundung zu entziehen. Wir verabschieden uns in Teilen vom Nightingaleschen Gelübde: „In Treue will ich danach streben, dem Arzte in seiner Arbeit zu helfen, und mich ganz einsetzen …
29.08.2007
Bild: Gegen Lauschangriff auf das Arzt-Patienten-VerhältnisBild: Gegen Lauschangriff auf das Arzt-Patienten-Verhältnis
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Gegen Lauschangriff auf das Arzt-Patienten-Verhältnis

… Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Kuno Winn. Winn kritisiert erneut, dass das geplante Gesetz die besondere Situation von Geistlichen, Strafverteidigern und Mitgliedern des Bundestages berücksichtige, während der Schutz für Ärzte aufgehoben werden solle. Winn appellierte an die Ärzteschaft, massiv von der Möglichkeit der Petition Gebrauch zu machen. „Wir haben an dieser Stelle die Chance, ein eindrucksvolles Misstrauensvotum gegen die Pläne der Regierung zu artikulieren. Diese Chance müssen wir nutzen"!“ Quelle: Hartmannbund (22.08.07) >>> …
23.08.2007
Erste Parkinson-Fachklinik in Deutschland feiert 70-jähriges Bestehen
Paracelsus-Elena-Klinik Kassel

Erste Parkinson-Fachklinik in Deutschland feiert 70-jähriges Bestehen

… mit namhaften Referenten wird dem Fachpublikum ein Überblick über die Entwicklung der Parkinsonerkrankung und ihrer Therapie gegeben. Die ca. 150 erwarteten Gäste aus Ärzteschaft und Pharmaindustrie nehmen im Anschluss an das Symposium an einer Führung über die Kunstausstellung documenta12 teil. Bildmaterial Riechtest (http://www.mgrafik.de/PEKK/Riechtest.jpg) Historisches Foto Königin Elena (http://www.mgrafik.de/PEKK/Elena.jpg) Historisches Foto Klinik (http://www.mgrafik.de/PEKK/Klinik_alt.jpg) Aktuelles Klinikfoto (http://www.mgrafik.de/PEKK/Klinik_neu.jpg) Klinik-Logo …
20.08.2007
Bild: Schönheit unter dem HammerBild: Schönheit unter dem Hammer
G&S GbR

Schönheit unter dem Hammer

… zu reden. Schließlich seien die fünf besten Angebote nicht zwangsläufig die preiswertesten. Trotzdem stoßen die Berliner Macher von Opor – die Bezeichnung setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von "Order Deine Operation!" zusammen – auf harsche Kritik aus der Ärzteschaft. Ralf Herre, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, findet solche Angebote "ethisch fragwürdig" und "sehr bedenklich". Der Zusammenführung von Patient und Arzt übers Internet kann er nicht viel abgewinnen. Nicht ohne Grund gebe es ein berufsrechtliches Verbot, Diagnosen …
10.08.2007
Bild: Vorbehaltsaufgaben und „pflegerischer Tunnelblick“?Bild: Vorbehaltsaufgaben und „pflegerischer Tunnelblick“?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Vorbehaltsaufgaben und „pflegerischer Tunnelblick“?

… Kenntnisse und Erfahrungen, die derzeit nicht von den Pflegekräften erwartet werden können und im Übrigen auch nach den arbeitsteiligen Prozessen der Heilbehandlung nicht vorausgesetzt werden. In diesem Sinne wird nach wie vor leidenschaftlich dafür plädiert, bei der Ärzteschaft sowohl die Behandlungspflege als auch die Medikation mit Blick auf die Dauermedikation zu belassen und unter ihrer Verantwortung zu stellen. Gerade die Pharmakotherapie eines Alterspatienten setzt ein Höchstmaß an pharmakologischen Kenntnissen voraus, die aufgrund der Ausbildung …
09.08.2007
Bild: Ein Terminator für Deutschlands Pflege!?Bild: Ein Terminator für Deutschlands Pflege!?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Ein Terminator für Deutschlands Pflege!?

… von Landespflegekammern und einer Bundespflegekammer zu erinnern. Dies wäre insofern ein konsequenter Schritt, denn mit der Schaffung eines dualen Systems, mit dem die Pflegeberufsverbände sich um einen Aufstieg in der allgemeinen Professionalisierungsskala analog dem der Ärzteschaft bemühen, scheint es zwingend geboten zu sein, trotz aller Entbürokratisierungsdebatten neue bürokratische Strukturen zu schaffen. In diesem Zusammenhang könnte die erste Facharztentscheidung des BVerfG Anlass zum Nachdenken bieten, ob es Sinn macht, Pflegekammern neben …
09.08.2007
Bild: Individuelle Gesundheits-Leistungen in ArztpraxenBild: Individuelle Gesundheits-Leistungen in Arztpraxen
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Individuelle Gesundheits-Leistungen in Arztpraxen

… betrieben werden, wie vor kurzem Frontal21 mutmaßte, soll hier nicht bewertet werden. Die Informationsbroschüre leistet einen Beitrag zur Sachaufklärung und bietet eine Orientierung für den Patienten. Problematisch freilich ist, dass mehr als 60% der Ärzteschaft IGeL erbringen, ohne eine vorherige schriftliche Vereinbarung mit dem Patienten getroffen haben, vgl. dazu >>> IGeL-Markt wächst weiter – Zusatz-Angebote beim Arzt erfolgen nicht immer rechtlich korrekt, Wissenschaftliches Institut der AOK (10.07.07) >>> http://wido.de/meldungakt+M5c9410c28c4.html
26.07.2007
Fachärzte geben massenhaft ihre Kassenzulassung zurück
Bund Bayerischer Urologen eG

Fachärzte geben massenhaft ihre Kassenzulassung zurück

… 70% der nordbayerischen Urologen ihren Kassensitz zurückgeben. Die Idee, in einer Art „Korb“ gemeinsam die Kassenarztzulassung zurückzugeben, war 2004 von eine Reihe Kieferorthopäden in Niedersachsen ausgegangen. Die letzte Gesundheitsreform ist gegen den erbitterten Widerstand der Ärzteschaft am 1. April 2007 in Kraft getreten. Jetzt sehen sich viele Fachärzte vor dem finanziellen Ruin. Die Versorgung von gesetzlich versicherten Patienten ist nicht mehr kostendeckend möglich. Die Versprechungen von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, dass ab …
24.07.2007
Bild: Wie man den Richtigen findet: Arztempfehlungen bei imedo.deBild: Wie man den Richtigen findet: Arztempfehlungen bei imedo.de
imedo GmbH

Wie man den Richtigen findet: Arztempfehlungen bei imedo.de

… Heilpraktiker, Zahnärzte und Apotheken in der Nähe des eigenen Wohnortes, mit denen andere bereits gute Erfahrungen gemacht haben. „Mit dieser Transparenz-Offensive wird in Deutschland ein neuer Qualitätsmaßstab für ärztliche Leistungen eingeführt, dem sich die Ärzteschaft nicht entziehen kann“, sagt Christian Lautner, Geschäftsführer der imedo GmbH. In Zukunft wird imedo.de das Bewertungssystem übrigens noch auf andere Bereiche des Gesundheitsmarktes ausweiten. Dieser „Ärzte-TÜV“ stellt ein Musterbeispiel für die Weiterentwicklung eines Web 2.0-Portals …
19.07.2007
Bild: Marburger Bund: Keine Entwertung der ärztlichen HeilkunstBild: Marburger Bund: Keine Entwertung der ärztlichen Heilkunst
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Marburger Bund: Keine Entwertung der ärztlichen Heilkunst

… 18.07.07 >>> mehr dazu >>> http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/presse/pressemitteilungen/pm2007/pm35_07.php Kurze Anmerkung (L. Barth): Neben der BÄK und KBV warnt nunmehr auch der Marburger Bund vor einer „Medizin light“. Es regt sich erkennbar der Widerstand der Ärzteschaft gegen die von einigen Pflegeverbänden geforderte Etablierung von sog. Vorbehaltsaufgaben in der Pflege. Anstoß hierzu dürfte das in der letzte Woche veröffentlichte Gutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im …
19.07.2007
Bild: Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) – Alles nur Abzocke?Bild: Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) – Alles nur Abzocke?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) – Alles nur Abzocke?

Frontal21 – dem Selbstbekenntnis nach immer gelassen, zupackend und sorgfältig recherierend – bleibt seiner Linie treu und hat sich erbeut in der gestrigen Sendung den vermeintlichen Machenschaften der bundesdeutschen Ärzteschaft angenommen. Das „Geschäft mit der Angst - Ärzte als Verkäufer“ ist diesmal in das Visier von Frontal21 geraten und Theo Knoll findet sich mit seinem Team und seiner Kritik in prominenter Gesellschaft. Seitdem das Ärztehonorar budgetiert ist, also nicht mehr beliebig viele Medikamente und Behandlungen verordnet werden dürfen, …
11.07.2007
Bild: Frontal21: Toll – Theo Knoll – gelassen und zupackendBild: Frontal21: Toll – Theo Knoll – gelassen und zupackend
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Frontal21: Toll – Theo Knoll – gelassen und zupackend

… stecken bleibt“. Wohin soll dann die Schwiegermutter in ihrer Rolle als Patientin gehen? Wird sie der Theo zu seinem Arzt des Vertrauens fahren? Wie viele Kilometer muss er zurücklegen, um zu diesem zu gelangen? Nach seinen aufopfernden Feldzügen gegen die bundesdeutsche Ärzteschaft dürfte es ihm wohl nicht leicht fallen, einen Arzt seines Vertrauens zu finden, der die Schwiegermutter in spe lege artis behandelt, hat er doch kein Zutrauen. Nun – die Notfallaufnahme des nahe gelegenden Krankenhauses wird`s wohl schon richten: der Kirschkern ist …
11.07.2007
Bild: Ein Plädoyer für bundeseinheitliche Regelungen zur ärztlichen LeichenschauBild: Ein Plädoyer für bundeseinheitliche Regelungen zur ärztlichen Leichenschau
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Ein Plädoyer für bundeseinheitliche Regelungen zur ärztlichen Leichenschau

… von Tötungsdelikten zu einem zentralen Anliegen des Strafrechts“ gehört (so Müller-Piepenkötter). Das Thema erfordert ein Höchstmaß an Sensibilität, zumal es auch darum gehen dürfte, im Rahmen der Diskussion um eine verbesserte Leichenschau mögliche Stigmatisierungseffekte für die Ärzteschaft zu vermeiden. In diesem Sinne kann dem Statement des Präsidenten der BÄK nur beigepflichtet werden, so dass es um zukunftsweisende Lösungen gehen muss. Wenig hilfreich erscheint mir in diesem Zusammenhang allerdings die Kritik des stellvertretenden Vorsitzenden …
03.07.2007
Bild: USB-Card als Alternative zur GesundheitskarteBild: USB-Card als Alternative zur Gesundheitskarte
Cocos-Promotions GmbH

USB-Card als Alternative zur Gesundheitskarte

… bietet. Das Ausnutzen und Auspähen von Daten kann dann nur im individuell erfolgen, während bei einem Hack auf die Gesundheits-Serversysteme die Daten aller Bürger betroffen sind. In Deutschland laufen einige Feldversuche mit der Gesundheitskarte, die nicht nur von Seiten der Ärzteschaft auf massiven Widerstand trifft. Besonders kritisiert wir, dass die Kosten für die Gesundheitskarte viel zu hoch sind. Aus ursprünglich 1,4 Milliarden Euro wurden 3,9 Milliarden, welche sich im ungünstigsten Falle belaufen auf 7 Milliarden Euro erhöhen. 10 Jahre würde …
30.06.2007
Bild: Patientenverfügung – eine Geisterdebatte?Bild: Patientenverfügung – eine Geisterdebatte?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Patientenverfügung – eine Geisterdebatte?

… Frage nach dem Regelungsbedarf keinerlei Zweifel aufkommen. An diesem Befund ändert sich insbesondere auch dadurch nichts, dass etwa die BÄK Richtlinien zur Sterbebegleitung verabschiedet hat. Diese Richtlinien binden weder den Patienten noch nach diesseitigem Rechtsverständnis die Ärzteschaft, denn es handelt sich dabei um grundrechtsrelevante Rechtsfragen, die nicht im intraprofessionellen Raum entschieden werden können. Der Gesetzgeber wird sich also den entscheidenden Fragen zu widmen haben, zumal auf Dauer selbst dem BGH nicht die Kompetenz …
25.06.2007
Bild: Der ärztlich assistierte Suizid – eine ethisch vertretbare Option?Bild: Der ärztlich assistierte Suizid – eine ethisch vertretbare Option?
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Der ärztlich assistierte Suizid – eine ethisch vertretbare Option?

… Dies zu betonen ist deshalb erforderlich, weil in dem ethischen Wertediskurs und der zuweilen unterrepräsentierten verfassungsrechtlichen Diskussion über uns allen der Geist des ehrwürdigen Hippokrates zu schweben scheint und uns die seinerzeitige Botschaft, adressiert an die Ärzteschaft, unaufhörlich ins das Ohr und damit in das Gewissen nicht nur flüstert, sondern gelegentlich auch lautstark verkündet. In bedeutsamen Debatten über medizinethische Problemfelder kommt Hippokrates immer wieder zu Ehren und es macht erkennbar wenig Sinn, hiergegen …
21.06.2007
Bild: BMFSFJ: Pflegedokumentation stationär - Das Handbuch für die PflegeleitungBild: BMFSFJ: Pflegedokumentation stationär - Das Handbuch für die Pflegeleitung
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

BMFSFJ: Pflegedokumentation stationär - Das Handbuch für die Pflegeleitung

… Barth): An der (auch) rechtlichen Notwendigkeit zur Dokumentation als ein Institut zur Qualitätssicherung besteht kein Zweifel. Die Dokumentationspflicht ist als eine selbstverständliche therapeutische Pflicht (BGH, in NJW 1978, S. 2337) sowohl der Pflegenden als auch der Ärzteschaft zu definieren, die der Patientensicherheit dient. Zu Recht geht daher u.a. der Bundesgerichtshof davon aus, dass die vertraglich wie deliktisch begründete Pflicht des Arztes zur Dokumentation des Behandlungsgeschehens ein unverzichtbare Grundlage für die Sicherheit …
15.06.2007
Bild: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei KindernBild: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern
IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Leitfaden soll Qualität der Meldungen verbessern Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat in einer aktuellen Mitteilung festgestellt, dass Meldungen zu Verdachtsfällen von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) in ihrer Datenbank im Vergleich zu Meldungen bei erwachsenen Patienten deutlich unterrepräsentiert sind. Als mögliche Gründe werden mangelnde Kenntnisse über die Ziele der Abgabe von Verdachtsmeldungen auf Seiten der behandelnden Ärzte, aber auch fehlende Informationen über die damit verbundenen Formalien, Meldeinhalte …
07.06.2007
Bild: Der Arzt – eine Quelle der „Mündigkeit“ für den mündigen Patienten?Bild: Der Arzt – eine Quelle der „Mündigkeit“ für den mündigen Patienten?
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Der Arzt – eine Quelle der „Mündigkeit“ für den mündigen Patienten?

In den Zeiten, wo intensiv über „Werte“ im Allgemeinen und der „Medizinethik“ im Besonderen diskutiert wird, muss es entscheidend darauf ankommen, u.a. den intraprofessionellen Bemühungen der Ärzteschaft um eine Werteorientierung besonderes Interesse entgegen zu bringen. Jüngst hat Prof. H.H. Büttner einige Gedanken über den „mündigen Patienten“ im Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern (5/2007, S. 152 ff.)schriftlich niedergelegt. Quelle: ÄBl.MV 05/2007 >>> http://www.aek-mv.de/editor/aerzteblatt/upload/heft_5_2007.pdf Bereits beim Lesen …
05.06.2007
Bild: Hausärzte müssen nicht bei jedem Patienten den Blutdruck messenBild: Hausärzte müssen nicht bei jedem Patienten den Blutdruck messen
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Hausärzte müssen nicht bei jedem Patienten den Blutdruck messen

… Blutdruckmessung, zumal für das Jahr 2002, kann diesen Unterlagen nicht entnommen werden." Gerade diese Ausführungen des Senats fordern eine grundsätzliche Kritik heraus: Es ist begrüßenswert und vor allem der Patientensicherheit sachdienlich, wenn in Qualitätszirkeln die Ärzteschaft bemüht ist, im intraprofessionellen Raum Vorschläge zur Qualitätsverbesserung in Diagnostik und Therapie der Hypertoniker zur Diskussion zustellen, wobei natürlich auch der Anamnese eine zentrale Bedeutung beigemessen werden muss. Dem OLG ist allerdings zu konzedieren, …
01.06.2007
Bild: Menschenbild des GG und paternalistische ärztliche EthikBild: Menschenbild des GG und paternalistische ärztliche Ethik
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Menschenbild des GG und paternalistische ärztliche Ethik

… Schmidt konstatiert, dass die Beachtung des Selbstbestimmungsrechts des Patienten ein wesentlicher Teil des ärztlichen Aufgabenbereichs ist (BVerfGE 52, 131ff.). Dies ist ein konsequenter verfassungsrechtlicher Befund, der zugleich auch die Grenzen des standesethischen Bemühens der Ärzteschaft markiert: Eine noch so wohlverstandene ärztliche Ethik wird sich an dem Selbstbestimmungsrecht des Patienten messen lassen müssen, mag auch das Berufsrecht der Ärzte oder die Vorgaben einer ärztlichen Standesethik keine (einklagbaren) Rechte für den Patienten …
01.06.2007
Bild: Nachgefragt: Organ-Spende-Show – ein Garant für Quoten?Bild: Nachgefragt: Organ-Spende-Show – ein Garant für Quoten?
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Nachgefragt: Organ-Spende-Show – ein Garant für Quoten?

… europäischer Wertekonsens sich aufdrängen könnte. Neben einer nationalen Leitkultur würde sich dann die Etablierung einer europäischen Leitkultur anbieten, die allerdings nach dem Scheitern der Europäischen Grundrechtsverfassung nicht ohne weiteres zu erwarten ansteht. Vielleicht könnte die Ärzteschaft das Problem intraprofessionell lösen und schlicht die Transplantation des gewonnenen Spenderorgans verweigern, statt auf einen Wertekonsens zu setzen, der auf europäischer Ebene allenfalls nur in einer Ächtung solcher Shows bestehen könnte. Die nationalen …
31.05.2007
Bild: Nachgehakt: Ärzte als „Geiselnehmer“ und „Gesundheitsreform als Missgeburt“?Bild: Nachgehakt: Ärzte als „Geiselnehmer“ und „Gesundheitsreform als Missgeburt“?
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Nachgehakt: Ärzte als „Geiselnehmer“ und „Gesundheitsreform als Missgeburt“?

Wie bekannt, hat die Gesundheitsministerin mit ihrer umstrittenen Äußerung, die Ärzteschaft sei „Geiselnehmer der Patienten“, zu nachvollziehbaren Reaktionen eben der Ärzteschaft geführt. So sehr man auch Verständnis für den Unmut in der Ärzteschaft hat, sind doch gleichwohl die Grenzen in einer lebhaften Debatte mit der Gefahr von unbedachten Äußerungen durchaus fließend. Hiervon scheinen auch einige Ärzte nicht ausgenommen, wie ein Beispiel aus dem Westfälischen Ärzteblatt 01/2007, S. 9 dokumentiert. Unter der Überschrift „Diese Missgeburt einer …
30.05.2007
Bild: Incident Reporting oder Fehlerberichts-Systeme in der Medizin und PflegeBild: Incident Reporting oder Fehlerberichts-Systeme in der Medizin und Pflege
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Incident Reporting oder Fehlerberichts-Systeme in der Medizin und Pflege

… gefordert und demzufolge mitbestimmt werden. In einem Fehlerberichts- und Lernsystem für die Altenpflege liegt also die Chance mit der berechtigten Erwartungshaltung, dass sowohl mit Blick auf die Rechtsstellung der Träger und der Pflegenden, aber eben auch der Ärzteschaft und vornehmlich der zu betreuenden Alterspatienten ein konkreter praxisbezogener Beitrag zur Rechtssicherheit und zum Risikomanagement geleistet wird. Das vom BMG und dem KDA initiierte Projekt mit Blick auf die Altenpflege verdient demzufolge die volle Unterstützung der angesprochenen …
24.05.2007
Bild: OP und Transplantation gegen Spende?Bild: OP und Transplantation gegen Spende?
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OP und Transplantation gegen Spende?

… wir der Homepage der BÄK entnehmen >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5157.5191. Es bleibt zu hoffen, dass eine solche strafrechtlich bewehrte Praxis nicht zum Standard in Kliniken zählt. Gerade in den Zeiten, wo das „Ärztehasserbuch“ Wellen schlägt, sollte die Ärzteschaft nachhaltig um Aufklärung bemüht sein. Sollten sich die Vorwürfe gegen den Chefarzt bestätigen, hat dieser der aktuellen Diskussion um die Organtransplantation einen gewaltigen „Bärendienst“ erwiesen, denn schließlich ringen wir um eine wünschenswerte …
23.05.2007
Bild: „Ärztehasserbuch“ schlägt WellenBild: „Ärztehasserbuch“ schlägt Wellen
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„Ärztehasserbuch“ schlägt Wellen

… Arztpraxen. Quelle: Ärztliche Praxis >>> mehr dazu >>> http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_politik_aktuell_aerztehasserbuch_1179145674.htm?n=1 Ein richtiger Schritt in die richtige Richtung, wie wir meinen. Das ärztliche Behandlungsfehler zu beklagen sind, dürfte außer Frage stehen. Dies ist sowohl der Ärzteschaft als auch ihren berufsständischen Kammer durchaus gegenwärtig. Gleichwohl sollte die Diskussion hierüber sachlich geführt werden und nicht dazu führen, dass in den Medien ein gesamter Berufsstand stigmatisiert wird. Lutz Barth
14.05.2007

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