(openPR) Es nimmt nicht wunder, dass insbesondere die Hausärzte die Diskussion um den Zweiten Bericht des MDS mit Blick auf die Versorgung der Alterspatienten in den stationären Alteneinrichtungen interessiert verfolgen. Erkennbar setzt hier die Ärzteschaft auf die zwingend gebotene Kommunikation und Kooperation mit den Pflegenden in den Einrichtungen und sieht gerade in der Kooperation mit den Berufsangehörigen speziell der Altenpflege eine echte Option, die bisherige Versorgungsstrukturen noch zu verbessern. Vielfach seien die Alteneinrichtungen mit gleichartigen Problemen – wie bei den Hausärzten – konfrontiert: eine überbordende Dokumentation und es fehle an Zeit für die Patienten.
Hierbei handelt es sich allerdings nur um einige (und nicht viele) Stimmen aus der Hausärzteschaft, die die Generalkritik an den Pflegeheimen nicht teilen können. Gleichwohl ist hier ein gemeinsamer „Nenner“ feststellbar und er weist einen Weg in die richtige Richtung, zumal es offenbar gilt, einige Widerstände resp. Vorbehalte bei den Berufsverbänden der Pflege zu überwinden. Nicht nachvollziehbar dürfte es daher sein, wenn etwa ein ehemaliger KV-Vorstand versucht hat, ärztlichen Sachverstand in den Landespflegerat einfließen zu lassen – allerdings ohne dauerhaften Erfolg. Nach einer Einladung hörte er nichts wieder vom Verband. Die Wahrung spezifischer Interessen der Alterspatienten sollte generell nicht an Standesdünkeln scheitern, auch nicht an solchen der Pflegeberufsverbände.
Quelle: Ärzte Zeitung online >>> Viele Hausärzte können Generalkritik an Pflegeheimen nicht teilen, v. Dirk Schnack >>> http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/09/13/158a0301.asp
Die Ärzte Zeitung online hat dazu im Übrigen weitere Kurzbeiträge veröffentlich, so u.a. auch zur Kritik an dem bisherigen Pflegereform-Paket. Weitere Informationen finden Sie hierzu auf den informativen Seiten der Ärzte Zeitung unter http://www.aerztezeitung.de













