openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wie die FDP die Ärzteschaft erneut im Stich lässt

13.12.201709:38 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Wie die FDP die Ärzteschaft erneut im Stich lässt

(openPR) Falsche Versprechungen
Wie die FDP die Ärzteschaft erneut im Stich lässt
Von Frank Rudolph, Geschäftsführer Bundesverband
Verrechnungsstellen Gesundheit e.V.

In ihrem Wahlprogramm 2017 machte sich die FDP für einen Umbau des Gesundheitssystems stark, das die Interessen der Ärzteschaft berücksichtigte und auf den Erhalt des dualen Systems von GKV und PKV


ausgerichtet war. Zusammen mit der Union hätten deshalb in einer Jamaika-Koalition die Grünen keine Einheitsversicherung durchsetzen können. Nun
hat sich Christian Lindner mit seinen Liberalen in die Büsche geschlagen. Und prompt kamen die für eine stabile Regierung nun gefragten Sozialdemokraten mit der Bürgerversicherung als dringlichste Forderung und Bedingung für eine Groko um die Ecke. Dieser Angriff auf unser erfolgreiches freiheitliches Gesundheitswesen steht nun emotionsgeladen auf der politischen Tagesordnung.

Dieses Wegducken der FDP aus der Verantwortung erinnert fatal an die Jahre 2009-2013. Mit vollmundigen Versprechungen hatten sich damals Daniel Bahr und Philipp Rösler als Retter der deutschen Ärztinnen und Ärzte profiliert. Paradeprojekt war die Abschaffung des Gesundheitsfonds.

Auch das Ende der Budgetierung, die GOÄ als allein maßgebende Gebührenordnung und Kostenerstattung verpflichtend für alle Patienten wurden für den Fall versprochen, dass man endlich in Berlin wieder
mitregieren könne. Nach einem historischen Wahlerfolg, der auch dank der Stimmen der Ärzteschaft zustande kam, besetzte die FDP mit Rösler das Gesundheitsministerium. Unvergesslich bleibt, wie sich Rösler gleich nach Amtsübernahme im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf feiern ließ und ein
Bündel von Segnungen versprach.

Die Ärzteschaft fühlte sich endlich angemessen beachtet und für ihren Einsatz für die FDP belohnt. Dumm nur, dass Rösler schnell wieder weg war
und von seinem Staatssekretär Bahr ersetzt wurde, der von all diesen Versprechungen bald nichts mehr wissen wollte. Gesundheitsfonds und Budgetierung wurden nun sogar verteidigt. Als sich bereits der Misserfolg der FDP bei der Wahl 2013 abzeichnete, wurde stattdessen die Abschaffung der „ungeliebten“ Praxisgebühr als Erfolg gefeiert. Eine völlige
Fehleinschätzung. Die Liberalen flogen krachend aus dem Bundestag. Die FDP stand nicht nur in der Gesundheitspolitik als Umfaller-Partei da.

Wie sich die Ereignisse nach 2009 und jetzt 2017 ähneln: Im Wahlprogramm und in Hinterzimmern versprach man der Ärzteschaft grundlegende
Verbesserungen. Nun will Christian Lindner lieber nicht regieren, als eine sinnvolle Reform des Gesundheitswesens umzusetzen und sich als Partner
der Ärzteschaft zu beweisen. Und wieder ist das Motto:
Versprochen, gebrochen!

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 985151
 645

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wie die FDP die Ärzteschaft erneut im Stich lässt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Bundesverband Verrechnungsstellen Gesundheit e.V.

Bild: Die „roten Linien“ der SPDBild: Die „roten Linien“ der SPD
Die „roten Linien“ der SPD
Wie sich die Sozialdemokraten maßlos überschätzen Frank Rudolph, Geschäftsführer Bundesverband Verrechnungsstellen Gesundheit e.V. Rechtzeitig zur Aufnahme der GroKo-Sondierungen geistert eine „rote Linie“ nach der anderen werbewirksam für die SPD und Martin Schulz durch die politische Landschaft. Als Muskelspielchen und Ablenkungsmanöver zugleich sollen vorgebliche soziale Wohltaten wie Bürgerversicherung, Familiennachzug, Abschiebestopp und Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeitarbeit das vor kurzem noch enttäuschte Wahlvolk beeindrucken …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Mautpflicht B7 / B83 - Sänger: Verkehrszählung auf L3232 schafft KlarheitBild: Mautpflicht B7 / B83 - Sänger: Verkehrszählung auf L3232 schafft Klarheit
Mautpflicht B7 / B83 - Sänger: Verkehrszählung auf L3232 schafft Klarheit
… Region seine Unterstützung zu. „Wir werden im Sinne Anwohner vor Ort handeln, wenn sich Probleme zeigen sollten. Bund und Land werden Immenhausen nicht im Stich lassen. Die grundsätzlich sinnvolle Ausweitung der Mautpflicht von vornherein abzulehnen wäre allerdings fatal. Immerhin werden dadurch beträchtliche Summen in den Bundeshaushalt gespült, die …
GenoGyn fordert: Ärzte in nationale Präventionsstrategie einbeziehen
GenoGyn fordert: Ärzte in nationale Präventionsstrategie einbeziehen
Kompetenz der Mediziner nutzen Köln. Im Koalitionsvertrag war es angekündigt, inzwischen ist es soweit: Union und FDP diskutieren eine nationale Präventionsstrategie. Ob die Ärzteschaft darin eine Rolle spielt, ist offen. Pläne von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), die Ärzte einzubeziehen, wurden von CDU und Krankenkassen heftig kritisiert. Ihr …
Falsche Krankmeldungen kosten Unternehmen jährlich 10 Milliarden Euro
Falsche Krankmeldungen kosten Unternehmen jährlich 10 Milliarden Euro
… Arbeitnehmern nutzen so die in Deutschland geltende Regelung der Lohnfortzahlung ab dem ersten Krankheitstag zum Schaden der Unternehmen aus. Der zunehmende Konkurrenzdruck in der Ärzteschaft macht es dem Hausarzt zunehmend schwer, zum Wunsch des Patienten nein zu sagen. Kein Kavaliersdelikt. Nach Schätzungen des Instituts für Wirtschaftsforschung entstehen den …
JuLis fordern Sofortmaßnahmen gegen Feinstaub
JuLis fordern Sofortmaßnahmen gegen Feinstaub
… Gefühl, dass die Regierung hilflos und plötzlich mit dieser EU Richtlinie konfrontiert wurde. Wer so nachlässig mit Verantwortung umgeht und die Kommunen wieder so im Stich lässt, darf unser Land nicht weiter regieren“, so Marcel Hafke Landesvorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) NRW. Stattdessen schlägt Hafke zusätzliche Sofortmaßnahmen vor: - Ab …
„Bleiben wir dabei - Keine E-Card-Lesegeräte in unsere Praxen“
„Bleiben wir dabei - Keine E-Card-Lesegeräte in unsere Praxen“
IPPNW und Freie Ärzteschaft schalten Anzeige im "Rheinischen Ärzteblatt" Weil es in einer bundesweiten zentralen Serverstruktur "keine Garantie für den Schutz der medizinischen Daten gibt, kein medizinischer Nutzen belegt und die investierten Milliarden in der Gesundheitsversorgung fehlen", appellieren die "Ärzte in sozialer Verantwortung" (IPPNW) und …
Falsche Krankmeldungen kosten Unternehmen jährlich 10 Milliarden Euro
Falsche Krankmeldungen kosten Unternehmen jährlich 10 Milliarden Euro
… Arbeitnehmern nutzen so die in Deutschland geltende Regelung der Lohnfortzahlung ab dem ersten Krankheitstag zum Schaden der Unternehmen aus. Der zunehmende Konkurrenzdruck in der Ärzteschaft macht es dem Hausarzt zunehmend schwer, zum Wunsch des Patienten nein zu sagen. Kein Kavaliersdelikt. Nach Schätzungen des Instituts für Wirtschaftsforschung entstehen den …
Bild: Die PARTEI Bremen nimmt Stellung zu den Übergriffen auf die FDPBild: Die PARTEI Bremen nimmt Stellung zu den Übergriffen auf die FDP
Die PARTEI Bremen nimmt Stellung zu den Übergriffen auf die FDP
… ist über diese Vorfälle zutiefst empört und weist darauf hin, dass es wieder einmal die Schwächsten in dieser Gesellschaft sind, die vom sich zurückziehenden Staat im Stich gelassen wurden: Kleinst- und Splitterparteien, die nun zum Opfer von Schmierern und Chaoten werden. Hier ist mehr Eigenverantwortung gefragt! Die Organe der PARTEI konnten nun in …
Der Landärztemangel nimmt erschreckende Ausmaße an. Auch Schleswig Holstein ist betroffen
Der Landärztemangel nimmt erschreckende Ausmaße an. Auch Schleswig Holstein ist betroffen
… bessere Vergütung“, so Klahn. Durch den Wegfall der Budgetobergrenzen für Landärzte werden in Zukunft für sie finanzielle Nachteile abgebaut. Geld ist nicht alles. Die Ärzteschaft unterliegt einem massiven Generationenwandel. Zwei Drittel der Erstsemester und mehr als vierzig Prozent der berufstätigen Ärzte sind inzwischen Frauen. „Die Vereinbarkeit von …
GOLDMANN / BURGBACHER: Bundesregierung hat Oder- und touristische Grenzschifffahrt im Stich gelassen
GOLDMANN / BURGBACHER: Bundesregierung hat Oder- und touristische Grenzschifffahrt im Stich gelassen
… Ernst BURGBACHER: Wir halten es für unverständlich und unverantwortlich, dass die Bundesregierung die touristische Schifffahrt auf der Oder und im Grenzgebiet zu Polen im Stich gelassen hat. Für den Beitritt Polens zur EU gelten zahlreiche Übergangsfristen. Polen hat beispielsweise bis Ende 2008 Zeit, seine Mindestverbrauchssteuern an die europäischen …
Bild: FDP Bad Oldesloe - Raumbedarf aller Oldesloer Schulen berücksichtigen - Förderprogramme klug nutzenBild: FDP Bad Oldesloe - Raumbedarf aller Oldesloer Schulen berücksichtigen - Förderprogramme klug nutzen
FDP Bad Oldesloe - Raumbedarf aller Oldesloer Schulen berücksichtigen - Förderprogramme klug nutzen
… heraus. Bezahlen soll das die Kommune. An allen Schulen besteht Raumbedarf - insbesondere nach der Schulreform. Aber hier läßt uns das Land bislang im Stich. Erst durch die FDP-Nachfrage zur Konnexität ist hier ein Umdenken eingekehrt." Die Anmeldeliste der Stadt Bad Oldesloe zum Konjunkturprogramm der Bundesregierung sieht folgende Reihenfolge vor: Große …
Sie lesen gerade: Wie die FDP die Ärzteschaft erneut im Stich lässt