(openPR) Unter diesem Tenor findet unter dem 10.09.07 eine Fachtagung des bpa und DfbK statt. In Anbetracht der Emanzipationsbemühungen der Pflegeberufsverbände scheint die Antwortung auf diese Frage eindeutig zu sein: ein Risiko! Dies ergibt sich unzweifelhaft aus der Stellungnahme etwa des DPR zu den Modellprojekten AGnes und Gemeindeschwestern >>> http://www.deutscher-pflegerat.de/dpr.nsf/0/035DE5F5424C7C47C12572E60037F0B4
Kurze Anmerkung (L. Barth):
In Anbetracht des aktuellen Berichts des MDS hingegen wird vielmehr in der Gemeinschwester eine Chance – insbesondere auch für die häusliche Pflege – zu erblicken sein. Dies deshalb, weil die Modellprojekte in enger Kooperation mit der Ärzteschaft umgesetzt werden und insoweit die ganzheitliche Krankenversorgung bei dem Arzt verbleibt. Es ist an der Zeit, die „stille Anklage“ der Alterspatienten, insbesondere solche mit dementiellen Erkrankungen Ernst zu nehmen. Der MDS-Bericht wird ein erschütternder Beleg dafür sein, dass die an Demenz Erkrankten – wenn sie denn könnten – ihre Rechte auf körperliche Unversehrtheit einklagen würden! Unsere Gesellschaft kann es sich nicht erlauben, Menschenrechtsverletzungen dauerhaft zu tolerieren. Die wünschenswerten Professionalisierungsbemühungen erfordern offensichtlich einen sehr hohen Preis, der sich derzeit unmittelbar in pflegerischen Defiziten niederschlägt. Nun soll hier nicht ein gesamter Berufsstand stigmatisiert werden, aber seit dem ersten Bericht des MDS vor drei Jahren ist offensichtlich die "Bewährungszeit" fruchtlos verstrichen!












