(openPR) Gesundheitskarte gegen USB Stick. Darüber wird seit Monaten kontrovers diskutiert und gestritten. Werden USB Sticks bislang im Privathaushalt wie auch als Werbemittel und Werbeartikel eingesetzt, so bietet das Aufspielen von Software, das Partitionieren in geschützte, nicht löschbare und unsichtbare Bereiche interessante Möglichkeiten für öffentliche Institutionen wie zum Beispiel das Gesundheitswesen mit seinen Krankenkassen.
Möglich ist ein offen zugänglicher Daten-Bereich mit Personalangaben, Blutgruppe und zum Beispiel Unverträglichkeiten oder Allergien. Die bei einem Unfall vorgefundenen Daten bringen so einen Zeit- und Wissensvorsprung, der durchaus lebensrettend sein kann. Stellen Sie sich vor, es geht um jede Sekunde doch muss zunächst die Blutgruppe bestimmt werden. Wie viel einfach wäre es, wenn die Daten bereits vorliegen und verwendet werden können. Auch könnten Organspendehinweise aufgespielt sein. USB Sticks gibt es inzwischen in vielen Varianten, z.B. als USB-Card in dünnem Visitenkartenformat. Man trägt die Daten praktisch in Scheckkartengröße am Körper. Eine große Auswahl an Modellen findet man beispielsweise unter www.usb-sticks.de
Unsichtbar oder mit Passwort geschützt können Befunde, Röntgenbilder, Krankheits- und Medikamentenverläufe abgespeichert werden. Jeder Arzt ist somit schnell im Bilde und muss wichtige Daten nicht erst von den Kollegen anfordern, was wiederum mit unnötigem Zeitverlust und Kosten verbunden ist.
Der NAV-Virchowbund Nordrhein prüft und befürwortet den Einsatz von USB-Sticks als Alternative zur Gesundheitskarte. Eine serverunabhängige Lösung, die letztlich mehr Datensicherheit bietet. Das Ausnutzen und Auspähen von Daten kann dann nur im individuell erfolgen, während bei einem Hack auf die Gesundheits-Serversysteme die Daten aller Bürger betroffen sind.
In Deutschland laufen einige Feldversuche mit der Gesundheitskarte, die nicht nur von Seiten der Ärzteschaft auf massiven Widerstand trifft. Besonders kritisiert wir, dass die Kosten für die Gesundheitskarte viel zu hoch sind. Aus ursprünglich 1,4 Milliarden Euro wurden 3,9 Milliarden, welche sich im ungünstigsten Falle belaufen auf 7 Milliarden Euro erhöhen. 10 Jahre würde es dauern bis sich Kosten und Nutzen der Gesundheitskarte die Waage halten. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt steht deshalb sehr unter Beschuss. Der Werbeartikelspezialist Cocos-Promotions Gmbh sind wickelt derzeit ein erstes, vielversprechendes Projekt unter dem Lable „MaxiDoc, die elektronische Patientenakte“, ab.










