… Information, dass bei einer geplanten Organentnahme massiv in den Sterbeprozess des Patienten eingegriffen wird, fällt regelmäßig unter den Tisch. Das gezielte Weglassen heikler Informationen scheint Strategie zu sein.Weithin unbekannt ist zum Beispiel, dass bereits im Schockraum „mögliche Organspender“ ausfindig gemacht werden und vorsorglich an die DSO gemeldet werden. Auch im Fall einer aussichtslosen Prognose wird der schwer hirnverletzte Patient trotzdem maximalintensiv weiterbehandelt. Wenn notwendig auch reanimiert und so am Sterben gehindert. …
… zweiter Geburtstag für Max“ soll Organtransplantationen bei Kindern erklären und Betroffenen Mut machen. Das Buch ist kostenfrei über den Verein Leberkrankes Kind erhältlich 28. Mai 2024. Anlässlich des Tages der Organspende am 1. Juni stellt der Verein Leberkrankes Kind e.V. ein besonderes Bilderbuch vor. „Ein zweiter Geburtstag für Max“ heißt es und erklärt anhand der Geschichte eines kleinen Jungen die Abläufe und Hintergründe einer Organtransplantation. …
Über 90.000 Menschen in Deutschland sind aktuell aufgrund einer Nierenerkrankung auf eine Nierenersatztherapie angewiesen. Aufgrund der katastrophal geringen Zahl an Organspenden in Deutschland warten PatientInnen lange Jahre auf eine Nierentransplantation, die allermeisten sind jedoch lebenslang auf die Dialysebehandlung angewiesen – in aller Regel in einem Dialysezentrum, denn nur 6,8%, also nicht einmal jede/r 10. PatientIn wird mit einem Heimdialyseverfahren (ca. 680 Heimhämodialyse, ca 5500 Peritonealdialyse)1 behandelt. Daten aus anderen Ländern …
… für spinale Muskelatrophie. Das globale WAYFIND-R- Register mit hochwertigen versorgungsnahen Daten ermöglicht eine kollaborative, offene Forschungsplattform zur Evidenzgewinnung in der Präzisionsonkologie. Und das NationaleTransplantationsregister, das darauf abzielt, die Transparenz und Qualität im Bereich der Organspende zu erhöhen. Auf der Agenda in München standen auch Softwarelösungen zur Befüllung der Register, die Übermittlungswege für die Daten und die proprietären Formate.Raus aus dem DornröschenschlafVerpflichtende und freiwillige Register …
… Monate habe zu einem radikalen Umdenken bei Unternehmen und Organisationen geführt, so Köhler.Auch Professor Christian Benden hat die Folgen des Virus in seinem Vortrag im Fokus. Er hat in der Schweiz täglich miterlebt, wie Ärzte für die Organspende und lebensnotwendige Transplantationen während der Corona-Pandemie gekämpft haben. „Corona hat massiv auf die Organspende und Organtransplantationen eingewirkt. Ich zeige Ihnen, wie wir in einer konzertierten nationalen Aktion in der Schweiz einen kompletten Stillstand vermeiden konnten.“Professor Thomas …
… geplant: 25 Jahre Universitäres Transplantationszentrum Regensburg – ein großer Festakt mit Besuch des Bayerischen Wissenschaftsministers, Patienten, Angehörigen, vielen Gästen und herzlichem Dank an all jene, die sich in der Transplantationsmedizin und für die Organspende engagieren. Angesichts der Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie muss das Fest verschoben werden – jedoch nicht der Dank.„Wir blicken auf 25 Jahre erfolgreiche Transplantationsmedizin am Universitätsklinikum Regensburg. Viel haben wir erreicht, vielen Menschen konnten …
Erfurt, 12. Oktober 2020.
Im Erfurter Krankenhaus St. Johann Nepomuk gilt die Organspende als selbstverständlicher Teil der medizinischen Aufgaben. „Transplantationsbeauftragte, Ärzte und Pflegende auf den Intensivstationen sowie alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Abläufe im Fall einer Organspende mit hoher Kompetenz und großem Einfühlungsvermögen“,
erklärte Heike Werner, Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, in Erfurt. Gemeinsam mit Thomas Biet, Kaufmännischer Vorstand der DSO, …
Das Katholische Krankenhaus „St. Johann Nepomuk“ wird in diesem Jahr als eines von drei mitteldeutschen Krankenhäusern für sein besonderes Engagement bei der Organspende ausgezeichnet. Der Fachbeirat der Region Ost der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), dem Vertreter der Gesundheitsministerien Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens angehören, wählt seit 2005 jährlich jeweils ein Krankenhaus ihres Landes aus, das geehrt wird.
Die Kriterien hierfür sind unter anderem die Benennung eines Transplantationsbeauftragten, die Transparenz …
… Patienten-Datenschützern fordert eine grundlegende Überarbeitung des Patientendaten-Schutzgesetzes (PDSG) beziehungsweise den Stopp seiner Einführung.
Das Bündnis kritisiert aus Datenschutzgründen die elektronische Patientenakte, den Betreiber der Telematikinfrastruktur (TI) Gematik, Regelungen zur Organspende und Vorsorgevollmacht, die Einführung von elektronischen Rezepten und die Intransparenz bei der Vergabe von Aufträgen an die IT-Wirtschaft.
In seiner umfangreichen Stellungnahme zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung (Stand 01.04.2020) bemängelte …
… Organe nach ihrem Tod für eine Transplantation gespendet. Trotzdem warteten Ende des Jahres noch 9.000 Menschen auf lebensrettende Organe. Deswegen will helmexpress.com mit seiner neuen Kampagne „Helm-Helden“ genau die Zielgruppe informieren und sensibilisieren, die mit dem Thema Organspende klischeebedingt immer wieder konfrontiert wird. Alle wichtigen Informationen werden für die unterschiedlichen Kanäle, wie Web und Social aufbereitet und für die Nutzer auch zum aktiven Teilen und Verbreiten unter dem Hashtag #helmhelden zur Verfügung gestellt. Wer …
… Bonner Arzt gegen die Konkurrenz durch. Über 250 Top-Speaker aus 20 Nationen waren erstmals in diesen zwei außergewöhnlichen Wettbewerben gegeneinander angetreten. Dr. Niels Freitag gewann den „Excellence Award” und holte zusätzlich zwei Weltrekorde ins Rheinland.
Das Thema Organspende berührte die Zuschauer
Dr. Niels Freitag überzeugte Publikum und Jury des Excellence Award mit seinem sehr engagierten Vortrag zum Thema Organspende, das ihm aufgrund eines sehr persönlichen Erlebnisses besonders am Herzen liegt.
Der Bonner Arzt, der sich mit …
Am Freitag, den 13. Dezember 2019 um 19.00 h findet im Uniclub Bonn, Konviktstr. 9, eine aktuelle Vortragsveranstaltung statt.
Anlass ist die umstrittene Reform der Organspende zur Einführung der Widerspruchslösung seitens der Bundesregierung.
An diesem Abend werden ein ehemaliger Krankenpfleger sowie eine Fachärztin für Innere Medizin sprechen und sich zu unterschiedlichen Aspekten der Organtransplantation äußern. Die Beiträge werden aus ganzheitlicher Sicht beleuchtet, da der menschliche Körper mehr ist als die Summe seiner Organe.
Vor allem …
… inzwischen seit zwei Jahren erscheinenden Podcast gehört auch ein Gespräch mit einem Gast. Entwicklungen in der Verbändelandschaft, Klima und Gesundheit oder Public Health Themen finden in diesen Gesprächen ebenso einen Raum wie auch eine Reflexion der Organspende- oder Impfpflichtdebatte oder die Vorstellung von Institutionen wie KBV und Bundesärztekammer.
Nohl-Deryk rundet die Episoden oft mit dem „Medizinmurks der Woche“ ab, in dem er durch aktuelle wissenschaftliche Studien unterlegt auf problematische medizinische Praxis und Fehlversorgung im …
… Innerhalb des Schwerpunktthemas finden Sie zudem folgende Beiträge: "5 Jahre danach ...die Lunge will bewegt werden" von Hans Messinger, Windsbach, "Grundlagen ...was Lungenpatienten zum Thema Transplantation wissen sollten" von Professor Dr. Jürgen Behr, Fachkliniken München-Gauting, "Persönliches Statement - Aufmerksamkeit für Organspende" von Roland Kaiser, "Politische Diskussion und erste Fakten - Widerspruchslösung bei Organspenden".
Das Fachmagazin kann online gelesen oder als Printversion erworben werden - siehe www.Patienten-Bibliothek.de
Sowohl der Gesetzesentwurf von Jens Spahn als auch der Gegenentwurf der Abgeordneten um Frau Baerbock machen aus einer „Organspende“ einen staatlichen Zwang. Spahn und Baerbock wollen die Zahl von Patienten mit Hirnversagen als Organspender erhöhen und ignorieren damit das eigentliche Kernproblem: Denn beide Entwürfe beruhen auf einem international umstrittenen und verengten Todesbegriff: dem sogenannten Hirntod – ein dubioser, doppeldeutiger Tod, denn nur die Person sei tot, der Körper aber lebe, heißt es. Folglich sind „Hirntote“ noch so lebendig, …
Berlin – Eine Nierenlebendspende ist mit hohen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken verbunden. Darauf weist die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. (IGN) zum Tag der Organspende hin.
Durch den Verlust einer Niere sinkt beim Lebendspender die restliche Nierenfunktion auf ca. 70 % der Ausgangsfunktion. In einzelnen Fällen kann es zu noch größeren Funktionsverlusten kommen. Da die von der Transplantationsmedizin selbst gesetzten Grenzen der Nierenausgangsfunktion nach Auffassung der IGN deutlich zu niedrig sind, sind zahlreiche …
… Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie vom 13. bis 15. Juni 2019 in Frankfurt /Main. Zur Debatte zum Thema Organtransplantation am 15. Juni sind Medienvertreter, Betroffene und Patientenvertretungen herzlich eingeladen.
Die aktuelle Debatte um neue Regeln für mehr Organspenden rückt das Thema Organtransplantation erneut in den Fokus der öffentlichen Diskussion. „Jedes Jahr sterben mindestens 2.000 Menschen, die auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehen“, erklärt Prof. Dr. Kurt Werner Schmid, Direktor des Instituts für Pathologie des …
Das "Zweite Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende" ist am 1. April 2019 in Kraft getreten. Damit soll die Situation für derzeit etwa 9.700 Patienten in Deutschland maßgeblich verbessert werden.
Die Schlüsselrolle hierfür liegt in den Spender-Kliniken, denn längst nicht jeder potenzielle Organspender wurde bislang als solcher identifiziert. Daher versterben täglich drei Menschen und mehr, die vergeblich auf ein lebensrettendes Organ gewartet haben, und die durchschnittliche …
… chronischem Nierenversagen, die zum Überleben auf die Dialyse angewiesen sind und hierzulande etwa sechs Jahre auf eine Spenderniere warten müssen. "Vor dem Hintergrund der aktuellen parlamentarischen Debatte um die Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende müssen wir als transplantierendes Fachgebiet am Weltnierentag auch auf die Situation der rund 8.000 Dialyse-Patienten auf der Warteliste hinweisen", sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing.
Unter einer chronischen Nierenkrankheit leiden in Deutschland derzeit etwa neun …
Essen verbreitet als erste Stadt Kartenspender der Stiftung Über Leben – Initiative Organspende
Essen, 01.03.2019 – Die Stadt Essen stattet als erste Kommune bundesweit ihre öffentlichen Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet mit Ausweisspendern für Organspendeausweise aus. Die Stiftung Über Leben – Initiative Organspende hat den Kartenspender entwickelt, um einen unkomplizierten Zugang zum Ausweis im Alltag zu ermöglichen. Seit Mitte Dezember 2018 sind die Spender in Bürgerämtern, Jobcentern und anderen Essener Institutionen zu finden.
Für die …
… andere", sagt der Rostocker Urologe, der sich zwischen 2010 und 2016 bereits als Generalsekretär der DGU für sein Fachgebiet engagierte.
Laufende Anliegen der Fachgesellschaft wie die Kampagne zur Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende, die Past-Präsident Prof. Paolo Fornara 2018 initiiert hat, befördert Transplantationsmediziner Hakenberg in seiner Präsidentschaft weiter. "Wir haben gerade alle Bundestagsabgeordneten angeschrieben, um die DGU-Forderung, die Widerspruchslösung zu etablieren, nachdrücklich darzulegen und unsere Position …
Am heutigen Mittwoch, dem 24. Oktober 2018, besuchte MdB Peter Aumer das Universitätsklinikum Regensburg (UKR), um mehr über das Thema Organspende zu erfahren.
Wie läuft eigentlich eine Organspende ab? Um Antworten auf diese Frage zu erhalten, besuchte Peter Aumer, der im Bundestag Stadt und Landkreis Regensburg vertritt, heute Vormittag eine Intensivstation des UKR. Professor Dr. Thomas Bein, Transplantationsbeauftragter des Universitätsklinikums Regensburg, berichtete dem Abgeordneten aus seinem Berufsalltag. „An die Willensbekundung zur Organspende …
… edelsten Dingen, die man für einen geliebten, nierenkranken Menschen tun kann: Zu Lebzeiten eine Niere spenden und damit dessen Leben retten. Doch nach der Transplantation bleibt die Angst vor Abstoßungsreaktionen. Um diese zu unterdrücken, sind Empfänger von Organspenden lebenslang auf Immunsuppressiva angewiesen. Diese Medikamente sind sehr effektiv, haben aber auch Nebenwirkungen. Eine Arbeitsgruppe um Dr. James Hutchinson und Dr. Paloma Riquelme aus der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Universitätsklinikums Regensburg hat nun in einer …
Als Reaktion auf die sinkende Zahl der Organspender in Deutschland werden Stimmen in der Politik und in der Ärzteschaft laut, zuletzt in einem Beschluss des 121. Deutschen Ärztetags am 10. Mai 2018, die eine Widerspruchslösung zur Organtransplantation befürworten. Das heißt, dass bei entsprechenden medizinischen und sonstigen Voraussetzung jeder potentiell als Organspender in Betracht kommt, der vorher nicht ausdrücklich widersprochen hat. Auch die Gesundheitsministerkonferenz der Länder teilte heute mit, sie sei „sich einig, dass es einer breiten …
Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation – KAO e.V. wendet sich dagegen, dass in den offiziellen Verlautbarungen zum Thema Organspende der Blick nur auf die Empfänger von Organen und den angeblichen Nutzen für sie gerichtet wird.
Sollten die Menschen, die man als "Spender" zu gewinnen sucht, nicht wissen worauf sie sich einlassen?
Meine Einwillgung zur Organspende bedeutet im Ernstfall für mich:
Wenn ich mir eine Skala der Sterbensarten vorstelle, steht auf der einen Seite das, was man als hospizliches Sterben bezeichnen könnte: …
Jetzt mit Unterstützung des Ärztetages
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Seit dem Erfurter Ärztetag spricht die deutsche Ärzteschaft mit starker Stimme: Laut Entschließung vom 10. Mai 2018 fordert die Bundesärztekammer (BÄK) den Gesetzgeber auf, die Widerspruchslösung zur Organspende mit einer Änderung des Transplantationsgesetzes einzuführen. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) begrüßt diese Forderung im Vorfeld des Tags der Organspende am 2. Juni ausdrücklich. Die Fachgesellschaft hatte sich bereits zu Jahresbeginn angesichts einer …
… ganze 12 Jahre später erst, wohl gezwungenermaßen reagieren und hat am 8.3.18 ein aktuelles dementsprechendes Epidemiologisches Bulletin Nr. 10, Seite 9 (siehe unten) herausgegeben.
Zitat aus dem oben genannten Link bei doccheck: Organspende mit Folgen
Weitere Fälle hat das Friedrich-Loeffler-Institut im aktuellen Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht. Drei Empfänger desselben postmortalen Organspenders erkrankten ebenfalls. Bei Genomanalysen fanden Molekularbiologen jedoch eine andere Spezies, nämlich das klassische Bornavirus (Borna Disease …
"Wenn wir die Gesellschaft aufklären, bekommen wir keine Organe mehr!" Prof Pichlmayr(+), Transplantationschirurg, 1987
Der Verein KRITISCHE AUFKLÄRUNG ÜBER ORGANTRANSPLANTATION – KAO e.V. stellt fest, dass seit Jahrzehnten die Menschen bei der Organspende in die Irre geführt werden.
Diese Geschichte begann nicht als Versuch, Patienten mit einer neuen Behandlungsmethode zu helfen, sondern als knallharter Konkurrenzkampf: Wer ist der Erste? Wer kann schneller/skrupelloser lebende Herzen verpflanzen? Barnard im fernen Südafrika machte das Rennen, …
… Organtransplantation (DSO) ein assistentengestütztes Formular für die jährliche Befragung von Krankenhäusern, in denen Organentnahmen stattfinden, entwickelt.
Die DSO mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist die nach dem Transplantationsgesetz beauftragte Koordinierungsstelle für die postmortale Organspende in Deutschland. Sie bietet den rund 1.300 Entnahmekrankenhäusern in Deutschland umfassende Dienstleistungen bei den Abläufen der Organspende an. Dazu gehören die organisatorische Unterstützung bei der qualifizierten Feststellung des Todes, die Teilnahme am …
… sie neue Konzepte bezüglich Fragen am Lebensende. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) kritisierte den Vorstoß scharf und fordert dagegen die Einhaltung geltenden Rechts auch für Sterbende.
Konkret fordert die DSO, dass „die Frage nach Organspende zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Versorgung am Lebensende wird“. Gleichzeitig ist sie dagegen, dass Patienten auf der Intensivstation nach Abbruch der Behandlung einfach sterben, ohne dass die Ärzte über Organspende nachgedacht haben. Dahinter steckt nach Auffassung …
… China ermordete Gefangene als entscheidende Ressource für die Transplantation. Es wurden spezielle Techniken entwickelt, die die Organübertragung in kürzester Zeit und mit geringstmöglicher Schädigung sicherstellen.
2015 standen in China nach offiziellen Angaben 2.766 verstorbene Organspender zur Verfügung – die Mehrheit Gefangene. Auf den Wartelisten waren etwa 28.000 Patienten registriert. Der Bedarf an Organspenden im eigenen Land wird also auch nicht annähernd gedeckt. Dennoch bieten chinesische Kliniken international Organtransplantationen …
… Neugeborenen sorgten bereits in den 1990er Jahren für viel Zündstoff, nicht nur bei Behindertenverbänden. Seine Ideen werden seit 2004 in Holland umgesetzt (Stichwort: Groningen-Protokoll).
Brisanz verbirgt sich in der Forderung nach einer Verbindung von Sterbehilfe mit Organspende. Hierzu gibt es aktuelle Überlegungen in der Schweiz und den Niederlanden. Auch hierzulande gibt es Begehrlichkeiten, den Organmangel um jeden Preis zu schmälern, aber noch sind wir von derartigen Praktiken entfernt.
Hilfreiche Adressen in Notsituationen
Ergänzt wird …
Bereits zum 11. Mal organisiert TransDia Sport Deutschland e.V. die „Radtour-pro-Organspende“. Dabei besuchen Organtransplantierte und Dialysepatienten regionale Kliniken, Dialysezentren, Gemeinden und politische Mandatsträger entlang der Strecke und an den Etappenorten. Mithilfe der regionalen und überregionalen Presse kann das Thema Organspende der Bevölkerung in Deutschland so mit positiven Assoziationen näher gebracht werden.
Nachdem die Überlegungen „wie stehe ich selbst zum Thema Organspende“ für viele Menschen sehr emotionale, tiefgreifende …
Zahlreiche geschädigte Nierenlebendspender von Medizin, Justiz, Versicherungen, Medien und Politik allein gelassen!
Am 03. Juni 2017 wird der Tag der Organspende, diesmal in Erfurt, begangen. Auf der offiziellen Homepage unter www.organspendetag.de zu diesem Ereignis steht:
"Über 3.000 Menschen in Deutschland wurde im letzten Jahr durch Organspenden die Chance auf ein neues Leben geschenkt. Dafür soll gedankt werden. Den Menschen, die mit einer Organspende geholfen haben. Den Menschen, die sich zu Lebzeiten für eine Organspende entschieden haben."
Tatsächlich …
… wurde, konnte man sich auf lustige Art besser kennen lernen.
Nach dem Abendessen ergriff ein Vater, von Beruf Rettungssanitäter, das Wort. Mit einer Präsentation und Videos stellte er das System der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA, zum Thema Organspende vor.
Am Freitag wurden drei Vorträge für Eltern und interessierte Kinder geboten. Prof. Christian Apitz, Leiter der Sektion Pädiatrische Kardiologie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm, referierte über die verschiedenen Arten und Ursachen der pulmonalen …
Zum Samstag, den 17.09.2016 lädt der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation (KAO) e. V. zu zwei Vorträgen in Düsseldorf ein. Thema ist die rechtliche Bewertung der Hirntoduntersuchung in Zusammenhang mit einer eventuellen Organspende. Die Tagung, zu der keine Anmeldung erforderlich ist, beginnt um 13 Uhr in den Tagungsräumen der Jugendherberge Düsseldorf (Düsseldorfer Str. 1, 40545 Düsseldorf) im Raum „Jan Wellem“.
Dabei referiert der Richter und Medizinrechtsexperte Rainer Beckmann zum Thema: „Patientenverfügung und Hirntoddiagnostik …
Kempen. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) kritisiert anläßlich des Tages der Organspende am 04.06.16 die anhaltende Intransparenz und einseitige Aufklärung bei Organspenden durch die zuständigen Stellen.
So schreibt die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) in ihrer Ankündigung zum Tag der Organspende 2016, dass im letzten Jahr 3083 Organe transplantiert worden seien. In ihrer Statistik über alle Transplantationen in der BRD und DDR seit 1963 ist von 3776 Organen die Rede – eine nicht unerhebliche Differenz. …
Bereits seit 2007 organisiert TransDia – Sport Deutschland e.V. die „Radtour-pro-Organspende“, bei der in Zusammenarbeit mit den besuchten Kliniken entlang der Strecke und an den Etappenorten der regionalen Presse das Thema Organspende näher gebracht werden soll.
Wegen der Vorkommnisse in einigen Transplantationszentren in der Vergangenheit sind wir ehrenamtlichen Organisatoren und die Teilnehmer als selbst Betroffene der Meinung, dass wir uns auch weiterhin engagieren müssen, um dazu beizutragen, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Organspende …
… hinauszuschieben", sagt Kulzer, "so, dass es höchstens ein bis zwei Prozent Steigerung gibt". Schließlich sei es mit enormen Einschränkungen des Lebensstils verbunden, dreimal pro Woche für je vier Stunden dialysiert zu werden. Das Thema Transplantation und Organspende ist in Deutschland sehr schwierig, nochmal verstärkt durch die Skandale bei Lebertransplantationen. Die Wartezeit beträgt meist fünf bis sechs Jahre.
Wie lässt sich vorbeugen?
Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzubeugen. Gesund leben, Übergewicht vermeiden, sich möglichst viel …
… Betreuung der Kinder eingebunden.
Etoile de Gael – der Stern von Gael
Höhepunkt des TACKERS Ski Camps ist das abschließende Skirennen in Erinnerung an Gael, einen kleinen Jungen der kurz vor Weihnachten 2014 in den Bergen verunglückt ist und dessen Eltern ihn zur Organspende freigegeben haben, um anderen Kindern, die auf eine Organspende angewiesen sind, ein Weiterleben zu ermöglichen.
Katja Konwer, 1. Vorsitzende von Transplant-Kids e.V.: „Seit 2012 ist es für uns immer wieder schön anzusehen, wie die von uns betreuten Kinder mit großem Spaß …
Kempen (18.11.15). Letzte Woche fand in Frankfurt eine Tagung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO statt, in der es darum ging, die Situation von Angehörigen der "Organspender" zu betrachten. Nicht verwunderlich, kommt die DSO zu einer Einschätzung, die den Erfahrungen der Gründungsmitglieder des Vereins Kritische Aufklärung über Organspende e.V. (KAO) diametral entgegensteht: Der Opfertod der "Spender" sei ein großer Trost für die Hinterbliebenen.
In zwei neuen Filmen, gedreht von der renommierten Fernsehjournalistin Silvia Matthies, …
Mehr als 10.000 Patienten in Deutschland warten aktuell auf ein Spenderorgan. Das Problem:
Während die Zahl der Patienten auf der Warteliste stetig steigt, nimmt die Anzahl derOrganspenden kontinuierlich ab. Die Firma Berlin Heart engagiert sich für mehr Aufklärung und
beginnt damit im eigenen Unternehmen.
„Wir wollen unsere Mitarbeiter dazu ermuntern,
sich bewusst mit dem Thema Organspende
auseinanderzusetzen. Jeder kann sich individuell
zur Spendenbereitschaft positionieren und seine
Entscheidung im Organspenderausweis
festhalten“, sagt Sven-René …
Bremen - Am 29. Juli veröffentlichte die Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) eine „Orientierungshilfe“ zu „Hirntod und Organspende“. In einer aktuellen Stellungnahme äußerte der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) scharfe Kritik an den kirchlichen Empfehlungen.
„Es erstaunt, dass sich die katholische Kirche weiterhin vor den Karren der Transplantationsmedizin spannen lässt. Entgegen der immer weiter um sich greifenden Überzeugung, dass sogenannte „Hirntote“ nicht Tote im medizinischen Sinne sind …
… im Vergleich zu anderen Industriestaaten sehr lang. Diese Zeiträume können nur mit dem eigens für Kinder entwickelten EXCOR® Pediatric überbrückt werden. Die langen Wartezeiten in Japan haben historisch gewachsene Gründe. Bis zu einer Gesetzesänderung im Jahr 2010 war die Organspende für Kinder unter sechs Jahren verboten.
Vor Erteilung der Zulassung ist eine klinische Studie durchgeführt worden. Acht Patienten im Alter zwischen vier Monaten und 13 Jahren sind mit dem System therapiert worden. Initiator der Zulassungsstudie ist Prof. Minoru Ono …
… diese Sterbenden zum Zweck der Organentnahme zu opfern. Der Teil des Ethikrates, der sich hinter dem Hirntodkonzept verschanzt, will sich seiner Verantwortung entziehen.
Am 24. Februar 2015 hat der Ethikrat eine "Stellungnahme zum Thema Hirntod und Entscheidung zur Organspende" veröffentlicht. Damit wird ein bestimmter Zweck verfolgt, was im Titel bereits durch die Wendung anklingt, nämlich das Vertrauen in die Transplantationsmedizin zu stärken.
Im Jahr 2013 hätte es im Rahmen der vom Ethikrat initiierten Veranstaltung "Hirntod und Organentnahme: …
Zum Tag der Organspende nehmen traditionell die Werbebemühungen der Transplantationsbefürworter stark zu. Unkritisch und ohne jede Reflektion werden die Schicksale kranker Menschen nach den Regeln des Produktmarketings emotional ausgeschlachtet, um Bürger zur Organspende zu bewegen. Lästige Details, wie die Hirntoddefinition werden nur oberflächlich angesprochen. Sogar der deutsche Ethikrat sieht sich nicht in der Lage eine einheitliche Position zum Hirntod zu verabschieden. Undifferenziert wird seitens der Medien verbreitet, dass ohne Transplantation …
Bereits seit 2007 organisiert TransDia – Sport Deutschland e.V. die „Radtour-pro-Organspende“, bei der in Zusammenarbeit mit den besuchten Kliniken entlang der Strecke und an den Etappenorten der regionalen Presse das Thema Organspende näher gebracht werden soll.
Wegen der Vorkommnisse in einigen Transplantationszentren in der Vergangenheit sind wir ehrenamtlichen Organisatoren und die Teilnehmer als selbst Betroffene der Meinung, dass wir uns auch weiterhin engagieren müssen, um dazu beizutragen, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Organspende …
Am 6. Juni 2015, am Tag der Organspende, begeht die Nierenselbsthilfe in Chemnitz fast auf den Tag genau ihr 25-jähriges Jubiläum.
In einer Veranstaltung im Hotel an der Oper in Chemnitz wird der Dialysepatienten und Transplantierte Chemnitz e.V. an diesem Tag das Jubiläum würdigen und auf die vergangenen 25 Jahre Nierenselbsthilfe in Chemnitz zurückblicken. Unter anderem wird Horst Wehner, 2. Vizepräsident des Sächsischen Landtages, als Schirmherr der Veranstaltung sowie die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara …
Kempen (04.03.15). Am 24.02.15 hat der Deutsche Ethikrat seine Stellungnahme zu Hirntod und Organspende abgegeben. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) begrüßt es, dass ein knappes Drittel des Ethikrates anerkennt, dass der Hirntod nicht gleichbedeutend mit dem Tod des Menschen ist. KAO kritisiert jedoch, dass daraus nicht die notwendigen Konsequenzen gezogen werden, sondern nach wie vor der "Hirntod" als notwendiges Kriterium für die Entnahme von Organen gesehen wird.
"Wir Mitglieder von KAO erkennen den Mut der …